Plastic Pollution - wie wir die Meere mit Plastik vermüllen und wie nicht

Forschung, Bildung und Kommunikation gegen den Plastikmüll

Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Wege, um Ursachen und Wirkung der Plastikvermüllung zu erforschen. Mit einem großangelegten Forschungsprogramm mit 28 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre soll erstmals das Problem des Plastikmülls in seiner Gesamtheit wissenschaftlich erfasst werden. mehr lesen…

Meeresforscher untersuchen Abbau von Plastiktüten im Sediment

 

Kieler Meeresforscher haben untersucht, ob und wie schnell Bakterien Plastiktüten im Sediment des Meeresbodens abbauen. Das Ergebnis: Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten hatten sich nach hundert Tagen im Meeresboden überhaupt verändert.

Egal ob an den Küsten der Antarktis oder auf den Sedimenten der Tiefsee – es gibt mittlerweile kaum noch einen Ort auf der Erde, an dem kein Plastikmüll zu finden ist. Doch wie lange Kunststoffe in den Meeren verbleiben, bis sie abgebaut sind, ist bislang kaum untersucht. Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ hat jetzt die Veränderungen von handelsüblichen Polyethylen-Tüten mit denen von sogenannten kompostierbaren Plastiktüten in zwei für den Meeresboden typischen chemischen Umgebungen untersucht. Wie das Team in der internationalen Fachzeitschrift Marine Pollution Bulletin schreibt, haben Bakterien die kompostierbaren Tüten zwar deutlich schneller besiedelt. „Ein Abbau oder auch nur eine Veränderung des Materials war bei beiden Tüten nach hundert Tagen aber nicht feststellbar“, sagt Alice Nauendorf, Erstautorin der Studie.

Für die Untersuchungen hat das Team Sedimentproben aus der Eckernförder Bucht in der westlichen Ostsee genutzt. „In den oberen Schichten dieser Sedimentproben war noch Sauerstoff vorhanden, in den unteren nicht. Das ist typisch für Meeresböden weltweit“, erklärt die Meeresbiologin Nauendorf und ergänzt: „Diese Schichten unterscheiden sich auch in den Bakterienarten, die dort leben.“

In einem Laborexperiment wurden die beiden Tütensorten in jeweils sauerstoffhaltigem und sauerstoffarmen Sediment für rund hundert Tage eingelagert. Die sogenannte kompostierbare Tüte bestand nach Herstellerangaben aus biologisch abbaubarem Polyester, aus Maisstärke sowie aus nicht näher bezeichneten Inhaltsstoffen.

Anschließend nutzte das Team eine ganze Reihe von Analysemethoden wie hochpräzisen Gewichtsmessungen, die Fluoreszenzmikroskopie oder auch Rasterelektronenmikroskop-Untersuchungen, um mögliche Veränderungen des Materials nachzuweisen. „Wir konnten deutlich sehen, dass die kompostierbaren Tüten stärker mit Bakterien besiedelt waren – in den sauerstoffhaltigen Schichten fünfmal stärker, in den sauerstofffreien Schichten sogar achtmal stärker als die Polyethylen-Tüte“, sagt Nauendorf.

Gleichzeitig zeigten die Untersuchungen aber auch, dass sich das Material beider Tüten in den Hundert Tagen des Versuchs nicht verändert hat. „Es gab weder eine Gewichtsabnahme noch chemische Veränderungen. Demnach hat also kein Abbau stattgefunden“, betont Prof. Dr. Tina Treude, Hauptautorin der Studie, die mittlerweile an der University of California , Los Angeles (UCLA) arbeitet. Der genaue Grund für die unterschiedliche Besiedlung mit Bakterien blieb noch offen. „Wir konnten in der Polyethylen-Tüte einen antibakteriellen Stoff nachweisen. Möglicherweise hat er eine intensivere Besiedlung durch Bakterien unterbunden“, so Nauendorf.

Doch trotz der noch offenen Fragen zeigt der Versuch, dass Plastikabbau in den Sedimenten der Meere – wenn überhaupt – nur sehr langsam vonstattengeht. Auch die Besiedlung mit Bakterien ist offensichtlich keine Garantie für die chemische Umsetzung eines Stoffes. „Die Studie legt die Befürchtung nahe, dass die Sedimente der Meere eine Langzeitdeponie für Plastikmüll werden können. Was das mit den Ökosystemen der Meere macht, müssen zukünftige Studien noch zeigen“, sagt Professorin Treude.

Originalarbeit:
Nauendorf, A., S. Krause, N. Bigalke, E. V. Gorb, S. N. Gorb, M. Haeckel, M. Wahl, T. Treude (2015): Microbial colonization and degradation of polyethylene and biodegradable plastic bags in temperate fine-grained organic-rich marine sediments. Marine Pollution Bulletin, http://dx.doi.org/10.1016/j.marpolbul.2015.12.024 ;

Links:
www.geomar.de Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
www.ozean-der-zukunft.de Der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“

Erfolgreicher Aktionstag gegen Plastikmüll am Strand

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Erfolgreicher Aktionstag gegen Plastikmüll am Strand

Zum 30. Internationalen Clean Up Day – den DEEPWAVE zum ersten Mal im Jahr 2007 vor 8 Jahren in Hamburg eingeführt hat – und zum 9. Strandmüllsammeltag kamen erneut viele  Helfer, um auf das Thema Plastikmüll im Meer hinzuweisen. Auch wenn der große Andrang auf Grund des möglichen Regenwetters nicht zustande kam, klärte sich das Wetter just zu Beginn der Aktion auf. Am Ende hat ein Duzend Aktiver – vielen Dank für die engagierten Helfer – bei Sonnenschein mehr als 20 Kilo Müll einsammeln können: Vom Plastikstrohhalm bis zum Plastikeimer.

Einen ersten Eindruck von der Aktion findet sich hier im Fotostream:

www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157658410794669

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Video-Link: https://www.flickr.com/photos/64068253@N00/albums/72157658410794669

DEEPWAVE-Elbe-Strandmüllsammeltag 19.9.2015

Elbstrand Clean Up 19.9.2015

Machen Sie mit beim großen DEEPWAVE-Strandmüllsammeltag

Flaschen, Dosen, Kippen, Tüten, Grillreste – unsere Strände sind voll von diesem Müll. Abfall aus Glas, Aluminium, Tabak, Kohle, vor allem aber aus Plastik. Dieser Unrat verunstaltet nicht nur unsere Ufer und birgt Verletzungsgefahren, er bedroht letztlich die Ökosysteme der Meere. Denn der Strandmüll landet oft im Ozean. Hunderttausende Seevögel, unzählige Fische und Tausende Meeressäuger sterben jährlich weltweit an dieser Meeresverschmutzung. Schildkröten verfangen sich in Plastiktüten und verenden qualvoll. Albatrosse verhungern, weil ihre Mägen voll gestopft sind mit kleinen Plastikteilchen. Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich schon heute Tausende Plastikteile auf jedem Quadratkilometer Meeresfläche und auf dem Meeresboden.

Das muss nicht sein! Den eigenen Müll wieder mitnehmen ist die effektivste und einfachste Lösung. Leider beachten das nur wenige. Deshalb will DEEPWAVE e.V. als deutscher Partner des „International Coastal Clean Up Day“ auf die Vermüllung aufmerksam machen und einen Teil des Elbstrands reinigen.

Das große Sammeln startet am Samstag, 19. September 2015, um 15 Uhr am
Övelgönner Museumshafen (Bus 112 von Altona oder Fähren von Landungsbrücken, sowie von Finkenwerder). Von hier beginnend, arbeiten wir uns hoch zur „Strandperle“ und evtl. weiter bis Teufelsbrück. Denken Sie bitte an feste Kleidung.
Gemeinsames Handeln ist nicht nur sinnvoll, es macht auch Spaß!

Mehr Info unter https://dev.deepwave.org
Mehr Schutz für die Meere – wir tun was dafür! Unterstützen Sie die Arbeit von Deepwave e.V., bitte auch finanziell! Spendenkonto: Deepwave e.V., Konto: 1208 116 713, HASPA, BLZ: 20050550. Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

EU-Umweltminister stellen Weichen für weniger Plastikmüll

BUND: EU-Umweltminister stellen Weichen für weniger Plastikmüll und effiziente Kreislaufwirtschaft in Europa

Am morgigen Dienstag berät der Umweltministerrat der Europäischen Union über einen Vorschlag der Kommission zur Abfallpolitik. Dabei geht es nicht nur um ein Verbot dünnwandiger Plastiktüten, es könnten mit dem Kreislaufwirtschaftspaket auch Weichen für ein insgesamt ressourceneffizienteres Europa gestellt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks daher in einem offenen Brief aufgefordert, den Kommissionsvorschlag zu unterstützen, und appelliert an die EU-Umweltminister, die Beseitigung von Kunststoffabfällen zu verbessern sowie die Recyclingquoten zu erhöhen. Nach dem Willen des EU-Parlamentes und dem vorliegenden Kommissionsentwurf sollen bis 2030 künftig mindestens 80 Prozent der Kunststoffabfälle in Europa sortiert, gesammelt und wiederverwertet werden. Der europäische Durchschnitt liegt zurzeit bei etwa 25 Prozent; Deutschland recycelt bereits über 42 Prozent.

„Bis 2030 können wir durch effiziente Kreislaufwirtschaft bis zu 180.000 Arbeitsplätze in Europa schaffen, 72 Milliarden Euro und 443 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Auch vor dem Hintergrund der gerade beschlossenen Energie- und Klimaziele spielt es eine große Rolle, wie wir unsere Abfallwirtschaft in Europa künftig gestalten“, sagte der BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt. Für einige Mitgliedstaaten sei die Umsetzung des vorgestellten Kreislaufwirtschaftspaketes eine große Herausforderung. Dies sei aber kein Grund, die ambitionierten Zielsetzungen abzuschwächen oder abzulehnen.

„Deutschland muss sich als Recycling-Vorbild für starke Ziele in der EU einsetzen und die betroffenen Länder beim Aufbau der nötigten Infrastruktur beratend und finanziell unterstützen. Mittel für Anlagen zur Sammlung, Sortierung und zum Recycling von Abfällen müssen vorrangig gegenüber Verbrennungsanlagen oder Deponien sein“, sagte Bandt. Außerdem müsse der Rahmen für eine erweiterte Verantwortung der Hersteller gesetzt werden und es brauche Instrumente, um Abfall zu vermeiden, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, Produkte wiederzuverwenden und Bioabfälle separat zu sammeln und zu verwerten.

„Vor allem Plastikmüll gefährdet zunehmend unsere Ökosysteme und unsere Gesundheit“, sagte Bandt. „Als Mikroplastik landet Kunststoff in unseren Flüssen und Meeren und gelangt dadurch auch in die Nahrungskette. Mit einem Verbot der kostenfreien Abgabe von Plastiktüten können wir diese Gefahr eindämmen. Für alle Plastiktüten muss es eine Steuer oder Gebühr geben, damit wir unseren Verbrauch reduzieren“, so der BUND-Geschäftsführer.

Das EU-Parlament hatte im Januar 2014 beschlossen, bis 2020 dünne Tragetaschen mit einer Wandstärke von unter 0,05 Millimetern in allen EU-Mitgliedstaaten zu verbieten, und die EU-Kommission beauftragt, einen Vorschlag auszuarbeiten. Nun stellen die EU-Umweltminister mit ihrer Entscheidung die Weichen, ob der Vorschlag seinen Weg als Richtlinie in die Gesetzgebungen der EU-Mitgliedstaaten findet.

http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/eu-umweltminister-stellen-weichen-fuer-weniger-plastikmuell-und-effiziente-kreislaufwirtschaft-in-eu/

Plastic nanoparticles also harm freshwater organisms

Plastic nanoparticles also harm freshwater organisms

Organisms can be negatively affected by plastic nanoparticles, not just in the seas and oceans but in freshwater bodies too. These particles slow the growth of algae, cause deformities in water fleas and impede communication between small organisms and fish. These are the results of research carried out by Wageningen University and IMARES, part of Wageningen UR, published in the latest issue of Environmental Science and Technology. It is the first time that such effects of plastic on freshwater organisms have been studied.

Plastic in the oceans (plastic soup) has been thought to seriously affect aquatic life for some time, but until now little research has been carried out into the levels and effects of plastics in the freshwater environment. ‘The main sources of plastic are on land, so it is important to also look at the effects of plastic on land’, says Professor Bart Koelmans, leader of the Wageningen University and IMARES research group. ‘We know that nanoplastic particles are released during processes such as the thermal cutting of plastics and 3D printing and when small plastic particles are abrasion by sand – a process that probably also takes place in nature.’

Koelmans and his team carry out detailed research into the effects of plastic in the aquatic environment. They have previously published articles on the presence of plastic in fish, the accumulation of toxic substances from plastic and the effects on marine organisms such as mussels and lugworms.

Kairomones
In the study into the effects of tiny plastic particles in freshwater, PhD candidate Ellen Besseling and student Bo Wang exposed water fleas to various nanoplastic concentrations. At higher concentrations, algae growth declined. Water fleas were also smaller following exposure to nanoplastics and their offspring malformed in various ways. ‘These are the first malformations that have been seen in freshwater organisms and we do not yet know how big the problem really is’, says Ellen Besseling. She believes that more research is needed into the sources, concentrations and effects of nanoplastic in water and on other organisms.

The effects were studied with and without kairomones in the water. These are chemical substances that fish emit that act as a warning for water fleas. The researchers found it intriguing that the effect of the kairomones appeared to be stronger in the presence of nanoplastic. They therefore believe that, as chemical communication is used extensively – to find a partner or food or to avoid predators such as fish – this also shows that subtle disturbances may be taking place at low concentrations that are not easy to detect using standard ecotoxicological tests but that may result in changes to the food web in exposed ecosystems over time.

Source: Nanoplastic affects growth of S. obliquus and reproduction of D. magna, Ellen Besseling, Bo Wang, Miquel Lurling and Albert A. Koelmans, Environmental Science and Technology, http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/es503001d

http://www.wageningenur.nl/en/newsarticle/Plastic-nanoparticles-also-harm-freshwater-organisms.htm

Coastal Clean-up Day at the Elbe beach in Hamburg

Plastic collection day at the Elbe beach in Övelgönne – Hamburg

The Marine conservation organization DEEPWAVE is organizing its 8th coastal clean-up day and litter collection day in Hamburg.

° Litter collection day in Hamburg on the 20th September, 3pm, Museum Port
° The plastic footprint: A staggering 6 million tons yearly increase of plastic litter in the world’s oceans
° Rivers deliver the trash to the seas
° Marine creatures die horribly as they mistake this litter for nourishment
° A practical solution would be avoidance of all litter on beaches and rivers

Hamburg, 18.9.2014 – Plastic litter is is increasingly contaminating the worlds seas. The UN Environmental Authority states the increase as lying at a rate of 6.000.000 tons per year. In the Atlantic a plastic footprint equivalent in size to Germany and Poland together, consisting of human emanated waste swims around. Landfill rubbish, illegal trash disposal, fishing accessories, free-time activities on the coasts etc. all act together with the rivers as the deliverers of trash for carelessly disposed of land rub-bish.

The accumulation of plastic trash in the oceans presents an acute danger for marine species It takes 450 years for plastic to finally rot. Every year this long living material is responsible for the death of thousands of marine organisms, through choking or entanglement.

In order to draw attention to this problem, the American environmental organization Ocean Conservancy organized the first international litter collection day as long as 28 years ago.

Since then, on the 3rd Saturday in September a coastal clean up day has taken place on the beaches and rivers of the world. Everyone who wants to, can take part.

In Hamburg, the Hamburger Marine Conservation organization DEEPWAVE is organizing for the 8th time this collection event. “Land based trash which has no business in our rivers and on our beaches, eg: cigarette butts, tampons, used fireworks, injection nee-dles, and PET bottles find their way into the oceans “, explains the marine biologist Dr. Onno Groß of DEEPWAVE on the typical contents of this floating plastic litter. Carelessness in disposal is mostly responsible – people just leave their trash lying around.

Things also don’t look to good along the Elbe beaches. Nearly 25% of Elbe sand consists today of minute plastic particles, which can, through the food chain, end up within the human metabolism.

A practical point towards a solution is seen by Dr. Groß, in an awareness programme, with a connected litter avoidance strategy. “If every beach visitor were to take their trash with them, this would contribute immensely in keeping the oceans and it’s inhabitants safe. A consequential division of house rubbish and the re-cycling of plastic waste is an-other point where all can contribute. Those who to wish to take part in our yearly clean-up action are also heartily welcome”.

In the long-term the only way to solve this problem is to achieve a reduction in the world-wide production of plastics. Onno Groß see’s within this context the positive influence of the consumer, and advises: “Check out your own shopping customs and behaviour, and in future disregard over packed plastic packaged foodstuffs.

Kontakt
DEEPWAVE e.V.
E-Mail: info@deepwave.org
www.deepwave.org

Hintergrundmaterial
• www.deepwave.org / www.deepwave.org/category/plastik-in-den-meeren/
• www.oceanconservancy.org/icc

Bilder vom letzten Müllsammeltag finden sich hier:
http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157627700043960/

Kurzfilm zum Müllsammeltag 2007
http://www.youtube.com/watch?v=zhMLqe_YN48&feature=related
Weiteres Film- und Fotomaterial schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Unterstützung
Unterstützen Sie bitte die Arbeit der Organisation DEEPWAVE e. V. So können Sie etwas für unsere Meere und Ge-wässer tun.

Spendenkonto: Deepwave e.V.
Konto: 1208 116 713
Hamburger Sparkasse, BLZ: 20050550

Als gemeinnütziger Verein sind Spenden an DEEPWAVE e.V. voll steuerlich abzugsfähig und Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

DEEPWAVE e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 20.04.2012 des Finanzamts Hamburg für Körperschaften wegen Förderung des Umweltschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Vereinsregister 17656, Amtsgericht Hamburg.

Coastal Clean Up Day 20.9.2014 Hamburg

Zum 8. Mal veranstalten wir den

Coastal Clean Up Day in Hamburg

Machen Sie mit beim großen DEEPWAVE-Müllsammeltag
am Samstag 20. September 2014 ab 15 Uhr

Treffpunkt: Museumshafen Övelgönne, Hamburg

Flaschen, Dosen, Kippen, Tüten, Grillreste – unsere Strände sind voll von diesem Müll. Abfall aus Glas, Aluminium, Tabak, Kohle, vor allem aber aus Plastik. Dieser Unrat verunstaltet nicht nur unsere Ufer und birgt Verletzungsgefahren, er bedroht letztlich die Ökosysteme der Meere. Denn der Strandmüll landet oft im Ozean. Hunderttausende Seevögel, unzählige Fische und Tausende Meeressäuger sterben jährlich weltweit an dieser Meeresverschmutzung. Schildkröten verfangen sich in Plastiktüten und verenden qualvoll. Albatrosse verhungern, weil ihre Mägen voll gestopft sind mit kleinen Plastikteilchen. Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich schon heute Tausende Plastikteile auf jedem Quadratkilometer Meeresfläche und auf dem Meeresboden.

Das muss nicht sein! Den eigenen Müll wieder mitnehmen ist die effektivste und einfachste Lösung. Leider beachten das nur wenige. Deshalb will DEEPWAVE e.V. als deutscher Partner des „International Coastal Clean Up Day“ auf die Vermüllung aufmerksam machen und einen Teil des Elbestrands reinigen.

Das große Sammeln startet am Samstag, 20. September 2014, um 15 Uhr am
Övelgönner Museumshafen (Bus 112 von Altona oder Fähren von Landungsbrücken sowie von Finkenwerder). Von hier beginnend, arbeiten wir uns hoch zur „Strandperle“ und evtl. weiter bis Teufelsbrück. Denken Sie bitte an feste Kleidung.

Gemeinsames Handeln ist nicht nur sinnvoll, es macht auch Spaß!
Mehr Info unter www.deepwave.org

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