Plastic Pollution - wie wir die Meere mit Plastik vermüllen und wie nicht

Plastikmüll auf Haiti – Wie „The Plastic Bank“ die Meere sauber hält

zu sehen ist ein Marktstand in Haiti. Eine Frau hat mehrere Beutel Plastikmüll vor sich stehen. Links im Bild ist viel Obst auf einem Tisch aufbereitet. Rechts sind verschiedene Getränke und Kosmetikprodukte für den Alltag. Im Hintergund hängt ein großes Schild, welches zeigt, dass man Plastikflaschen gegen Geld oder verschiedene Gegenstäde eintauschen kann

© The Plastic Bank

Das 2013 gegründete Sozialunternehmen „The Plastic Bank“ löst in Haiti zwei Probleme auf einen Streich: die Armut der Bevölkerung und die Müllverschmutzung vor den Küsten des Landes. Die Recyclingfirma kauft den Menschen ihren Plastikmüll ab. Dadurch wird der Kunststoff zu wertvoll, um ihn einfach achtlos wegzuwerfen. Das gesammelte Plastik wird in Recyclinganlagen verwertet und als „Social Plastic“ weiterverkauft. So verwenden beispielsweise die Kosmetikfirmen Lush und Henkel das „Social Plastic“ für manche ihrer Verpackungen. Allerdings subventionieren Firmen, die das soziale Plastik kaufen, den höheren Betrag im Vergleich zu herkömmlichem Plastik, weshalb es für „The Plastic Bank“ schwer ist, neue Kunden für den recycelten Kunststoff zu finden. Trotzdem konnte die Firma seit 2015 in Haiti mehr als 600 000 Dollar generieren und 3 000 Tonnen Plastik recyclen. Für seine großartige Idee zur Plastikverminderung hat der Gründer David Katz bereits mehrere Preise gewonnen, darunter den RCBC „Innovation Award“.

Ein Schritt gegen Armut und Plastikverschmutzung

Die Plastiksammler:innen erhalten von der Plastik-Bank Bargeld, verschiedene Dienstleistungen oder Güter. So bekommen die Haitianer:innen 30 Cent pro Kilo Plastik. Dies bedeutet einen großen Schritt gegen die Armut des Landes. Außerdem hat „The Plastic Bank“ Partnerschaften mit zwei haitischen Schulen. Dadurch können Eltern Plastik gegen einen Schulgebührenkredit für ihre Kinder eintauschen.

“Jetzt kann ich die Miete bezahlen, meine Kinder können in die Schule gehen und ich kann ihnen regelmäßig zu Essen geben,“  sagt Pascal Cange, 21, Haitianer (bei Good Impact)
Zuvor musste Cange in mehreren Gelegenheitsjobs arbeiten, nun hat er durch das Plastiksammeln ein sicheres Einkommen.

Dieses Video bringt die Beweggründe und die Funktionsweise von „The Plastic Bank“ näher:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=SdLQLaZO10U

Quelle: Plastic Bank auf YouTube

Weitere Quellen: Plastik Bank, Good Impact.org

 

 

The power of one straw: Jonathan Zaidman at TEDxSDSU

Eine Definition des Plastikstrohhalms. Drei Gedanken, die bereits die Erfindung
des Strohhalms infrage stellen. In seinem TEDx Talk will Jonathan Zaidman eine einfache und effektive
Methode zeigen, um die Welt noch heute zu verändern. Er will die Kraft einer einzigen Handlung demonstrieren und eine Definition von „Umweltschützern“ liefern, die auf jede*n einzelne*n Zuhörer*in zutrifft.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=q5OwOWSMGiI

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=q5OwOWSMGiI

 

The Clean Ocean Project

The Clean Ocean Project is a non-governmental organization based on Fuerteventura. It was founded in 2000 to protect the oceans, waves and beaches. Our approach is simple, we are driven by the idea that everybody is part of the problem – and the solution.
Do your bit, be part of it.

Wim Geirnaert came to Fuerteventura in 1993. The northshore with it’s beautiful scenery formed out of volcanic rocks became his playground. Somehow the rough coastline looks indestructible but it isn’t. It’s a fragile ecosystem. The beaches were dirty, something had to be done. He invited his the friends and together they they cleaned the beach in Cotillo. The Clean Ocean Project was born.


© The Clean Ocean Project

Quelle: http://www.cleanoceanproject.org/

 

The Plastic Age: A Documentary feat. Pharrell Williams

„Plastic is going to be the future fossil.“ Immer mehr Menschen fangen an, unsere heutige Zeit als Plastikzeit zu bezeichnen, so wie früher beispielsweise die Steinzeit. Plastik wurde entwickelt, um Jahrhunderte zu überdauern – die negativen Ausmaße dieser Langlebigkeit fangen wir erst langsam an in ihrer Gänze zu begreifen. Kein Wunder, solange man Plastik einfach in einen Müllsack werfen kann, der abtransportiert wird und aus unserem Sichtfeld verschwindet. Die Doku „The Plastic Age“ von i-D setzt sich mit diesem Thema auseinander und stellt einen möglichen Lösungsansatz vor: Kleidung aus wiederverwendetem Müll.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Pt6KlPCX1BU

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Pt6KlPCX1BU

Plastik: Gefährliches Fressen im Ozean. Im ARTE-TV und im Web.

Fotos: © mobydok / atelier hurra

Fotos: © mobydok / atelier hurra

Mit ARTE können Sie das Meer entdecken! Unter dem Motto #MeereUndOzeane – Entdecken. Nutzen. Schützen laden wir Sie zu einem Web-Projekt ein: Fragen und Probleme, aber auch viel Wissenswertes zu unseren Sieben Weltmeeren stehen dabei im Fokus. In Kooperation mit dem Wissenschaftsjahr 2016*17 informieren wir auf ARTE Future über unsere Weltmeere.

Alle aktuellen Programme finden Sie hier: http://future.arte.tv/de/meer-entdecken

Ab 17. September steht das Thema „MIKROPLASTIK“ im Mittelpunkt: Jedes Jahr landen über 10 Mio Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Wie reagieren die Meeresbewohner auf die künstlichen Stoffe? Welche toxischen Effekte haben sie am Ende auf den Menschen? Immerhin finden sich schon heute in fast 60% aller Heringsmägen Plastikpartikel! Und wer 500 Gramm Garnelen im Jahr isst, verzehrt laut Meeresbiologen 175 Mikroplastik-Teilchen!

Im Film „Mikroplastik im Meer“ und in der Scroll-Doku „Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean“ entdecken Sie, wie tief die Plastikpartikel bereits in das Nahrungsnetzwerk unserer Ozeane eingedrungen sind:

„Mikroplastik im Meer“
Dokumentarfilm von Vincent Perazio
Im TV: am 17. September um 21.45 Uhr auf ARTE
In der ARTE-Mediathek: ab 17.09. bis 24.09.2016

„Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean“
Scroll-Doku, Produktion von  ARTE / MOBYDOK
Ab sofort hier abrufbar: Plastik. Gefährliches Fressen im Ozean

311.000.000 Tonnen Kunststoffe werden weltweit jährlich hergestellt

In blau, mit Eis-Haube und Weltkarte auf dem Federkleid wirbt die Plastikente fürs Forschungsministerium und den Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Maskottchen der Bundesregierung? Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

„Kunststoffe werden zum überwiegenden Teil aus Erdöl hergestellt (Quelle Plastic Europe). Die Suche nach alternativen nachhaltigen Rohstoffen zur Herstellung von Kunststoffen wird immer wichtiger, um den Verbrauch von Erdöl zu verringern und um umweltfreundlichere Produktionsverfahren zu finden. Kohlendioxid (CO2) ist ein solcher Rohstoff, der den benötigten Kohlenstoff bietet.

In Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist es Partnern aus Industrie und Wissenschaft gelungen, mit neu entwickelten Katalysatoren CO2 in Polyurethanschäume einzubauen. Damit wird ein circa 20 Prozent verminderter Treibhausgasausstoß gegenüber der herkömmlichen Herstellungsmethode erreicht. Zudem wird durch die Nutzung regenerativer Energie durch geschlossene Kohlenstoffkreisläufe das Klima weniger belastet. Diese CO2-basierten Schaumstoffe sind umweltfreundlicher und qualitativ ebenso hochwertig wie die nach herkömmlichen, rein-Erdöl-basierten Verfahren hergestellten Schaumstoffe.“

PS: Wer jetzt noch mehr über Badeentchen wissen will – und sich fragt ob sie drin bleiben soll oder raus muss: „Die Ente bleibt draußen!!“, so Herr Müller-Lüdenscheidt. „Ich bade immer mit dieser Ente“, kontert Herr Dr. Klöbner – sollte bei Loriot hier hachschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=0jOtOIOX3RI (Das Video ist aus Urheberrechtssansprüchen leider nicht erh verfügbar.)

 

Quellen:

https://www.bmbf.de/de/311-000-000-tonnen-kunststoffe-werden-weltweit-jaehrlich-hergestellt-3277.html

 

Take action: Ask for No Straw

At last year’s International Coastal Cleanup, volunteers picked up more than half a million straws and stirrers, making straws one of the top ten items on our annual list. Straws pose a real danger to animals like sea turtles, albatross and fish who can eat them.

Ocean Conservancy will be reaching out to sustainability directors at large national restaurant chains, and we need your help to encourage them to make a big difference for our ocean with just a small step: Skip the straw!

These restaurant chains serve hundreds of millions of meals every year—just imagine what they’d save if they didn’t serve a straw with every drink.

Take action today by telling large national restaurant chains that you want to be asked before receiving a straw with your drinks.

https://secure.oceanconservancy.org/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=1149&s_src=16WAXAAXXX&s_subsrc=16AWATFDR

Cinemare Filmfest würdigt Haischutz- und Meeresmüll-Aktivisten

Cinemare - 1. Int. Ocean Filmfest Kiel 2016

Cinemare – 1. Int. Ocean Filmfest Kiel 2016

Das 1. International Ocean Film Festival CINEMARE in Kiel ist erfolgreich zu Ende gegangen und DEEPWAVE e.V. ist sehr stolz zum ersten Mal als Partner dabei gewesen zu sein. Es waren fantastische Filme zu sehen und die Gäste haben sich nicht nur von der Schönheit der Meere und den spannenden Geschichten berühren lassen, sondern sich auch intensiv mit Fragen zum Meeresschutz beteiligt. Allen Zuhörern beim Vortrag und Beteiligten an unserem Infostand ein herzliches Dankeschön. Und danke an das CINEMARE Team für die gelunge Premiere – wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr wieder! mehr lesen…

Schadstoffbelastung durch Mikroplastik im Sediment höher als erwartet

Zu alarmierenden Ergebnissen kommt die Untersuchung von Mikroplastik im Sediment von Elbe, Weser, Trave, der Boddengewässer und der Nord- und Ostsee: Mikroplastik bindet deutlich mehr Schad- und Giftstoffe im Sediment als bisher vermutet. Die kleinen Plastikteilchen sind um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als das ohnehin schon kontaminierte Sediment. Die größte Schadstoffbelastung wurde nahe der Kläranlage Lübeck gemessen. mehr lesen…

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