Aktuelles zur Kampagne

Der 6. Runde Tisch Meeresmüll

Der Runde Tisch Meeresmüll (https://muell-im-meer.de/) bringt Vertreter von Umweltschutzorganisationen, Instituten, Industrie und Wirtschaft an einen Tisch und wird vom Niedesächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Umweltbundesamt ausgerichtet.

Die zweitägige Konferenz fand dieses Jahr vom 29. bis 30. August in Hannover statt, wobei see- und landbasierte Einträge behandelt wurden. In diesem Rahmen wurden aktuelle Projekte, Maßnahmen und Vorschläge vorgestellt, diskutiert und bearbeitet. Dabei wurden beispielsweise der Legislativvorschlag der EU Kommision zur Kunststoffstrategie, der Verzicht von Dolly-Ropes oder die Vermeidung des Einsatzes von primären Mikroplastikpartikeln besprochen.

DEEPWAVE hat die Gelegenheit genutzt und zum Thema Substitution von Alltagsgegenständen die BLUE STRAW Kampagne vorgestellt, sowie sich einen Überblick über die politische Situation verschafft.

Neue Kooperation in Hamburg mit FCKSTRAWS

Für die Hamburger Clubszene machen die „clubkinder“ und die „greenmusic initiative“ den Anfang: Sie wollen das Hamburger Nachtleben nachhaltiger gestalten mit ihrer Initiative „FCKSTRAWS“ und fangen mit den Plastikstrohhalmen an. DEEPWAVE als Kooperationspartner sorgt für das nötige Wissen.

Hier findet ihr weitere Informationen über die Kampagne:

http://fckplastic.org/#

BLUE STRAW Kampagne geht weiter!

Plastikmüll in den Meeren ist ja inzwischen in aller Munde – und das nicht nur im übertragenen Sinne: wer heute Fisch isst, verspeist dabei munter zerbröseltes Plastikspielzeug, alte Tupperdosen und vor allem eins: Strohhalme. Die heißen zwar so, sind aber genauso aus Plastik wie die Sixpackringe und Feuerzeuge der letzten Party. Milliarden Plastikstrohhalme, die ein Schlürfen lang benutzt werden – um dann 500 Jahre im Meer zu treiben. Wenn sie nicht vorher im Magen von Pottwalen landen, die daran elendig verenden, oder in den Nasen von majestätischen Meeresschildkröten, die daran ersticken. Dieses Video hat inzwischen fast jeder gesehen. Und dennoch: „Sie sind so schön BUNT! Sie sind so schön BILLIG! Gibt es nichts Wichtigeres?“

So war die Stimmung, als wir 2014 anfingen, unsere Strohhalm-Kampagne zu entwickeln. Plastikstrohhalme? Ein Problem? Für die Meere?

Wir haben mit unserer BLUE STRAW Kampagne darauf aufmerksam gemacht und gezeigt, dass es Alternativen gibt. Und haben mit dieser Kampagne so viele Menschen überzeugt, dass wir durch ihr Voting die Google Impact Challenge 2016 gewonnen haben.

Seitdem hat sich in rasantem Tempo so viel getan!

Die Meere sind in den Fokus gerückt wie nie zuvor. Heute ist fast allen bewusst, dass sie für unser Überleben auf diesem Planeten essentiell sind. Er heißt nicht umsonst der BLAUE Planet.
Und heute kennen wir die Zahlen: Plastikstrohhalme sind nicht pille palle. Sie landen über die Flüsse und Strände – wie wir bei unseren Müllsammelaktionen am Elbstrand immer wieder sehen – in den Meeren. Und bilden einen Hauptteil der Plastikmüllsuppe, an der unsere Meere langsam aber sicher ersticken, wenn wir nichts dagegen tun.
Weltweit werden derzeit Verbote von Einwegplastikartikeln entwickelt und durchgesetzt. (By The Way: Deutschland ist darin mal wieder am lahmsten…) Nur was nützen Verbote, wenn es keine greifbaren Alternativen gibt?

Daher war die Ursprungsidee der BLUE STRAW Kampagne zu zeigen, dass es Alternativen gibt und – anhand einer App – vor allem WO es sie gibt.

Natürlich ging es uns erst einmal um STROH, aus dem die Strohhalme waren, als sie erfunden wurden. Gutes, geeignetes, biologisch angebautes Roggenstroh war 2014 noch Luxus und Nischenware. Heute kommen die wenigen Pioniere im Anbau der plötzlich gestiegenen Nachfrage kaum nach.

Stroh ist gut, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt, die Strohhalme als Wegwerfding zu benutzen. In Bars, Clubs, Cafés, Mensen und Kantinen, Coffee Shops, Eisdielen, Strandbars, Restaurants, Hotels und Ressorts, zu Hause und in der Tasche für Unterwegs gibt es inzwischen viel mehr gute, coole, hippe Alternativen. Allen voran unzerbrechliches Glas.

Und es gibt viele Initiativen, die sich mit viel Elan dafür einsetzen, dass irgendwann in ganz naher Zukunft der allerallerletzte Plastikstrohhalm benutzt wird.

DEEPWAVE hat mit der BLUE STRAW Kampagne den Anfang gemacht, den wir jetzt gemeinsam mit anderen Initiativen weiterentwickeln werden.

Alle die DEEPWAVE kennen, wissen, dass Onno die Kampagne entworfen und vorangetrieben hat, und dass er, wenn er an diesem Montag im Oktober 2016 wiedergekommen wäre, an ihr weitergearbeitet hätte.

Das tun wir jetzt für ihn. Und für die Meere.

Euer DEEPWAVE Team

 

Teilnahme am International Coastal Cleanup Day

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Typisch für den Strandmüll sind immer wieder Plastik-Trinkhalme…

Wieviel Meeresmüll finden wir beim Cleanup Day? Und was gelangt in die Ozeane? Diese Frage beschäftigt jede Menge Forschung und noch sind die etwa 50 Milliarden Teile im Ozeane weder alle gezählt noch ihr Schicksal absehbar. Und zig Millionen Tonnen Plastik kommen jedes Jahr hinzu. Jedes Teil weniger hilft also die Meere schützen.

Zum neunten Mal hat sich DEEPWAVE daher wieder beim diesjährigen internationalen Coastal Clean Up Day beteiligt. Es war sonniges Wetter, die Hafenparade lief und der Strand war voller Gäste – und leider auch jeder Menge Müll. Aber ein nettes Team aus Freiwilligen und spontan begeisterten Helfern hat diesmal mitgeholfen und insgesamt 8 Säcke Müll gefunden  – vom Grillrest bis zu Flaschen, Kronkorken, Kippenresten oder zu skurrilen Dingen wie einer Badelatsche (linker Fuß), Q-Tipps-Röhrchen und chinesischen Verpackungen. Herzlichen Dank an die Helfer! Und hoffen wir, dass bald noch mehr geschieht, um den Anteil des Meeresmülls weiter zu reduzieren.

Fotostream by Flickr

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DEEPWAVE Elbstrand Clean Up Day 17. September 2016

Am 17.9.2016 ist der diesjährige internationale Coastal Clean Up Day. Als deutscher Partner will DEEPWAVE sich auch diesmal wieder beteiligen und einen Teil des Elbestrands reinigen. Seien Sie auch dabei und sammeln Sie mit uns!

Flaschen, Dosen, Kippen, Tüten, Grillreste – viele Besucher lassen ihren Müll am Strand zurück. Von dort ist der Weg ins Meer dann nicht mehr weit. Laut einer Studie des Umweltprogramms der UN befinden sich heute bis zu 18.000 Plastikteile auf einem Quadratkilometer Meeresfläche. Das birgt Verletzungsgefahren für Mensch und Tier und bedroht die Ökosysteme der Meere.

Treffpunkt wird wie im vorherigen Jahr der Övelgönner Museumshafen sein (Gut zu erreichen mit dem Bus 112 von Altona oder Fähren von Landungsbrücken sowie von Finkenwerder). Um 15 Uhr beginnen wir hier und arbeiten uns weiter vor zur „Strandperle“ und evtl. weiter bis Teufelsbrück.

Nehmen Sie am Coastal Clean Up Day teil, helfen Sie uns den Elbstrand von Plastik und anderem Müll zu befreien, damit ein Zeichen zu setzen und auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen.

Kurz:

Elbe Beach Clean Up, Samstag, 17. September 15:00 – 18:00

Start Museumshafen Oevelgönne, Neumühlen, 22763 Hamburg

 

And the Winner is… Blue Straw Campaign

DEEPWAVE gewinnt Google Impact Challenge 2016

DEEPWAVE gewinnt Google Impact Challenge 2016

„Im fernen Hollywood werden dieser Tage die Oscars vergeben. Gleich 110 “Oscars” für innovative gemeinnützige Organisationen gab es gestern Abend in Berlin, als die Gewinner der ersten “Google Impact Challenge” in Deutschland gekürt wurden.“

DEEPWAVE e.V. war erfolgreich und ist unter den Gewinnern mit der Blue-Straw Kampagne zum Schutz der Meere. Wir freuen uns riesig.

Hier gibts Fotos vom Event und „Unser Film“

Hier gehts zum Blog von Google.


Google-Pressemitteilung

„Mobile Retter“ gewinnen Google Impact Challenge

Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen endet mit Siegerehrung in Berlin

  • Projekt aus Rheda-Wiedenbrück gewinnt Online-Abstimmung und Fördergelder von 500.000 Euro
  • Neun weitere „Leuchtturm-Projekte“ erhalten je 250.000 Euro
  • Jugendorchester Havixbeck, Kinder- und Jugendhospiz Balthasar aus Olpe und Plattform „Ich wünsch es Dir” für schwerkranke Kinder als beste lokale Projekte gewählt
  • Insgesamt werden 100 lokale Initiativen mit je 10.000 Euro gefördert

 

Berlin, 26. Februar 2016 – Fünf Monate Wettbewerb, über 2.200 Teilnehmer, über 700.000 abgegebene Stimmen ‒ nun stehen die Gewinner der ersten „Google Impact Challenge“ in Deutschland fest. Gesamtsieger in der Kategorie „Leuchtturm-Projekt“ sind die „Mobilen Retter“ aus Rheda-Wiedenbrück. Das smartphone-basierte System sorgt dafür, dass qualifizierte Ersthelfer schneller am Einsatzort eintreffen und somit Leben retten können. Die Idee erhielt bei der Online-Abstimmung die meisten Stimmen und kann sich über ein Fördergeld von 500.000 Euro freuen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die App „Draußenkinder Hilfefinder“  von Karuna aus Berlin sowie „Kiron“, die Online-Hochschule für Flüchtlinge. Diese beiden sowie sieben weitere Initiativen mit bundesweiter Bedeutung erhalten jeweils 250.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen.  Die Liste der Gewinner in der Kategorie “Leuchtturm-Projekte” finden Sie hier.

In der Kategorie „Lokale Projekte“ konnten das Jugendorchester Havixbeck, das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar aus Olpe und die Plattform „Ich wünsch es Dir“  für schwerkranke Kinder die meisten Stimmen für sich verbuchen. Insgesamt erhielten 100 kleinere Vereine und Organisationen jeweils 10.000 Euro Fördergeld, 100 weitere bekamen 1.000 Euro. Die Liste der Gewinner in der Kategorie “Lokale Projekte” finden Sie hier.

Über 400 Gäste aus Politik und Gesellschaft feierten die Sieger am Donnerstagabend im Berliner Café Moskau ‒ im Beisein von Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles sowie Jacquelline Fuller, Direktorin Google. org. Die 110 ausgezeichneten Projekte freuten sich neben den Fördergeldern in Höhe von fast 4 Millionen Euro auch über die ideelle Unterstützung durch die Partner Google, betterplace.org und Ashoka. Die „Leuchtturm-Projekte“ werden überdies bei der weiteren Umsetzung ihrer Ideen mit Coaching und Mentoring unterstützt.

„Von der App für Ersthelfer über eine Online-Beratung für Flüchtlinge oder eine Crowdsourcing-Plattform für öffentliche Obstbäume ‒ die Projektideen haben uns durch ihre große Bandbreite beeindruckt. Besonders inspiriert haben uns die lokalen Vereine und Organisationen in ganz Deutschland, die ihre innovativen Ideen, die einen positiven Einfluss auf ihre Gemeinschaft haben sollen, mit uns geteilt haben”, zeigte sich Jacquelline Fuller, Direktorin von Google.org, begeistert von der Vielfalt der Projekte.

„Was wir in Deutschland brauchen ‒ heute vielleicht sogar mehr als je zuvor ‒ sind Bürgerinnen und Bürger, die sich sozial engagieren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Google Impact Challenge leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, der in Zahlen kaum zu bemessen ist. Umso wichtiger ist es, dass Initiativen wie die Google Impact Challenge sie in ihrem Wirken unterstützen“, so Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles.

Google hatte am 22. September 2015 mit seinen Partnern betterplace.org und Ashoka die „Google Impact Challenge“ gestartet. Bei dieser Mischung aus Trainingsprogramm und Wettbewerb konnte jede gemeinnützige Organisation mit innovativen oder digitalen Projekten teilnehmen. Insgesamt waren über 2.200 Bewerbungen eingegangen. Eine Expertenjury, bestehend neben anderen aus Stefanie Graf, Manuel Neuer, Gesche Joost und Ann-Kristin Achleitner und unterstützt von der Schirmherrin des Projektes, Bundesministerin Manuela Schwesig, bestimmte unter anderem die zehn „Leuchtturm-Projekte“.

 

Via Onlinevoting sowie offline am Berliner Hauptbahnhof wählten die Bürger die hundert besten lokalen Projekte sowie den Gesamtgewinner in der „Leuchtturm“-Kategorie. Von den Finalisten stammen die meisten Projekte aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Inhaltlich beschäftigen sich die große Mehrzahl der Einreichungen mit dem Themengebiet „Bildung und Jugendförderung“. „Integration“, „Soziale Dienste“ sowie „Natur, Umweltschutz und Energie“ folgen auf den Plätzen.

 

Weitere Statements

 

„Mich hat vor allem die Vielfalt der Projekte beeindruckt, von Bildung und Integration über soziale Dienste bis Kultur und Umweltschutz. Wir freuen uns, dass wir hier ein Zeichen für innovative Lösungen, gerade auch in der ehrenamtlichen Arbeit, setzen konnten.” (Philipp Justus, Vice President, Google Deutschland, Österreich, Schweiz & Zentral- und Osteuropa)

 

„Die Google Impact Challenge ist ein vorbildlicher Preis: Große finanzielle und inhaltliche Förderung, transparenter Prozess mit Experten und Öffentlichkeit.“ (Felix Oldenburg, Ashoka)

 

„Mit großer Freude habe ich die Kreativität und Vielfalt der bei der Challenge eingereichten Projektideen gesehen. Die Gewinner haben nun die Chance, eine neue Generation digital-sozialer Innovationen in die Tat umzusetzen, und so dem Gemeinwohl noch besser dienen zu können.“ (Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin von betterplace.org und Mitglied des Aufsichtsrats der gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft)

 

DEEPWAVE e.V. erreicht Finale der “Google Impact Challenge”

Bürger können online über die Sieger abstimmen

Vote for DEEPWAVEs Campaign to stop Plastic Straws: https://goo.gl/QaRS5S

Bei über 2.200 Einreichungen in zwei Kategorien schaffte es unser Projekt unter die besten 200 “Lokale Ideen”. Durch das Erreichen des Finales können wir nun auf eine Fördersumme von 10.000 Euro hoffen.

Bis zum 24.2. um Mitternacht können die Bürger nun über die Finalisten der “Impact Challenge” abstimmen. Diese erhalten eine Förderung von 10.000 Euro. Daneben wird der Gesamtsieger aus 10 Leuchtturm-Projekten bestimmt, der Gewinner in dieser Kategorie erhält 500.000€.

Abstimmen kann man entweder online auf https://goo.gl/QaRS5S oder auch offline, am Berliner Hauptbahnhof. Dort haben Google und seine Partner eine „Live-Abstimm-Station“ eingerichtet, ein interaktives Display, das zum ersten Mal überhaupt in Deutschland in dieser Form zum Einsatz kommt. Insgesamt hat jeder Bürger vier Stimmen.

Deepwave möchte Strohhalme statt Plastik.

Bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen auf einem Quadratkilometer Ozean. Das birgt nicht nur eine große Verletzungsgefahr für Tiere, sondern gefährdet das ganze Ökosystem, verschmutzt die Nahrungskette und landet schließlich auf unseren Tellern. Um die Zahl der besonders häufig auftretenden Plastiktrinkhalme zu verringern, möchte DEEPWAVE die ursprüngliche Form, den nachhaltigen Halm aus Stroh, wieder in das Bewusstsein bringen und mit einer Kampagne bewerben.

Weitere Informationen:

Nach welchen Kriterien wurden die eingereichten Ideen beurteilt?

  • Bedeutung für die Gesellschaft: Das Projekt wirkt sich positiv auf die Lebenssituation einer lokalen oder größeren Gemeinschaft aus oder unterstützt Organisationen in ihrer alltäglichen Arbeit.
  • Innovation: Das Projekt nutzt digitale Hilfsmittel oder einen kreativen Ansatz, um ein bisher ungelöstes Problem zu beheben.
  • Machbarkeit: Das Projekt kann erfolgreich von der sich bewerbenden Organisation durchgeführt werden.
  • Reichweite: Das Projekt hat das Potenzial, ein Vorbild für andere Gemeinschaften oder Organisationen zu sein oder einer großen Anzahl von Menschen zu helfen.

Wie genau erfolgt das Auswahlverfahren?

Alle während der ersten Bewerbungsrunde erhaltenen Bewerbungen wurden von Google und/oder seinen Partnern geprüft. Ausgewählte Bewerber mussten in der zweiten Bewerbungsrunde eine ausführliche Beschreibung und einen Umsetzungsplan für ihre vorgeschlagenen Idee einreichen. In beiden Phasen wurden die Bewerbungen auf der Grundlage der Kriterien der Google Impact Challenge bewertet. Insgesamt werden 210 Finalteilnehmer (200 lokale Projekte und 10 Leuchtturm-Projekte) von Google, unseren Partnern und der Jury ausgewählt.

Im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung werden zwischen 8.-24.2.2016 aus 210 Finalteilnehmern die Gesamtsieger ermittelt. Durch die Abstimmung werden aus den 200 lokalen Projekten 100 Sieger ermittelt. Diese erhalten je 10.000€. Aus den 10 Leuchtturm-Projekten wird ein Gesamt-Gewinner ermittelt. Dieser erhält 500.000€. Die restlichen neun Leuchtturm-Projekte erhalten je 250.000€.

Was ist die Google Impact Challenge?

Die Google Impact Challenge ist ein Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland. Gesucht werden Ideen, wie mit Hilfe digitaler Technologie oder anderer kreativer Ansätze die Arbeit der betreffenden Organisationen verbessert werden kann. Über die besten Ideen in zwei Kategorien stimmt eine Expertenjury und die Öffentlichkeit via Online-Voting ab. Die Gewinner erhalten Preisgelder sowie Unterstützung von Google und seinen Partnern bei der Verwirklichung ihrer Ideen.

Die zwei Kategorien

  1. Lokale Projekte: Gesucht sind hier explizit auch kleine Ideen aus Vereinen und Organisationen, die lokale oder regionale Wirkung entfalten. Beispiele wären eine verbesserte Webseite, ein neuer YouTube-Kanal oder eine einfache App. Insgesamt werden 100 lokale Projekte mit je 10.000 Euro ausgezeichnet.
  1. „Leuchtturm-Projekte“: Hier geht es um ambitionierte, größere Ideen, die nach Realisierung überregional oder bundesweit zum Einsatz kommen. Bewerber in dieser Kategorie sollten über die dafür nötigen Erfahrungen und Strukturen verfügen. Neun von ihnen können ein Preisgeld von 250.000 Euro, der Gesamtsieger sogar 500.000 Euro gewinnen.

Die Expertenjury

  • Schirmherrin: Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Professorin Entrepreneurial Finance, Technische Universität München (TUM)
  • Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin von betterplace.org und Mitglied des Aufsichtsrats der gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft
  • Jacquelline Fuller, Direktorin Google.org
  • Stefanie Graf, Gründerin und Vorstandsvorsitzende „Children for Tomorrow“, eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Geschichte
  • Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung
  • Philipp Justus, Vice-President Google DACH & CEE
  • Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Esra Küçük, Leiterin Gorki-Forum und Mitglied des Direktoriums, Maxim Gorki Theater
  • Manuel Neuer, Welttorhüter, Gründer „Manuel Neuer Kids Foundation“
  • Felix Oldenburg, European Director Ashoka

Über Google.org

Google.org ist der philantrophische Ableger von Google. Er sucht und fördert beständig innovative Ansätze, um große globale Herausforderungen anzugehen. Wir entwickeln und investieren in Ideen und Menschen, die helfen, Wissen und Know-How zu drängenden Fragen der Menschheit zugänglich zu machen. Unsere Themen reichen von Armutsbekämpfung über Gesundheit bis zu Bildung.

The Last Straw?

Die Meeresverschmutzung durch Plastik nimmt immer weiter zu. Heute sind etwa 75 Prozent des Mülls in den Ozeanen Plastikmüll. Er ist überall zu finden. Egal, ob an der Küste oder auf offener See. Der Plastikmüll beherrscht das Meer. Und dies nicht nur für kurze Zeit. Denn bis das Plastik vollständig zersetzt ist, vergehen mehrere hundert Jahre. So sammelt sich immer mehr Plastik im Wasser und beeinflusst die Flora und Fauna maßgeblich, hin bis zu ihrer Zerstörung. Dieser Prozess wird nicht enden, sofern wir nicht gewillt sind etwas dagegen zu tun.

Bitte geben Sie uns zur Verwirklichung unserer Blue Straw Kampagne Ihre Stimme.

 

 


 

Was solch ein einziger Plastik-Strohhalm anrichten kann, verdeutlicht sehr drastisch der unten aufgeführte Film. Ein Strohhalm hatte sich in der Nase einer Meeresschildkröte verfangen. Die Biologen haben ihn dann entfernt und die Schildkröte konnte so weiterleben.

Achtung: Dieser Film zeigt recht blutige Aufnahmen.

 

This video shows why plastic trash is detrimental to marine life and why especially drinking straws are one of the most useless items made out of plastic, especially if they end up as plastic trash in our oceans.

Our research team in collaboration with Christine Figgener and Dr. Nathan J. Robinson found a male Olive Ridley sea turtle during our in-water research trip in Costa Rica.
He had a 10-12 cm PLASTIC STRAW lodged in his nostril.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=4MPHbpmP6_I

Copyright: Christine Figgener
http://ocean.tamu.edu/people/students
http://puranatura.zenfolio.com/

 

SAY „NO“ TO PLASTIC STRAWS, AND ANY KIND OF ONE-TIME USE PLASTIC ITEMS!

BLUE STRAW Campaign

 

Wir brauchen eure Stimme!
DEEPWAVE ist bei der „Google Impact Challenge“ nominiert und wenn wir genug Stimmen bekommen, können wir unser Projekt „Strohhalme statt Plastik“ technisch weiter umsetzen.

Jetzt bitte für uns abstimmen.

https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland/charity/strohhalme

Bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen auf einem Quadratkilometer Ozean. Das birgt nicht nur eine große Verletzungsgefahr für Tiere, sondern gefährdet das ganze Ökosystem, verschmutzt die Nahrungskette und landet schließlich auf unseren Tellern. Um die Zahl der besonders häufig auftretenden Plastiktrinkhalme zu verringern, möchte DEEPWAVE die ursprüngliche Form, den nachhaltigen Halm aus Stroh, wieder in das Bewusstsein bringen und mit einer Kampagne bewerben.

Stroh statt Plastik – Die Kampagne

Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikverpackungen, Plastikstrohhalme – unsere Strände und Meere sind voll von diesem Müll. Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich heute geschätzte 18.000 Plastikteile auf einem Quadratkilometer Meeresfläche. Und dieser Unrat birgt Verletzungsgefahren für Mensch und Tier, er bedroht letztlich die Ökosysteme der Meere. Es kommt dabei auf jedes einzelne Plastikteil an, das nicht in den Meeren landet.

Aktuell ist das Verbot von Plastiktüten in aller Munde. Es geht darum, ein umweltschädliches Produkt zu vermeiden, das nach wenigen Minuten seinen Zweck erfüllt hat und entsorgt werden muss. Neben Plastiktüten gibt es allerdings auch noch viele weitere Einwegplastikprodukte, deren Gebrauch vollkommen vermeidbar ist. Hierzu zählt der Trinkhalm aus Plastik.

Heute werden jährlich alleine in Deutschland ca. 40 Milliarden Plastiktrinkhalme verbraucht, die pro Jahr über 25.000 Tonnen Plastikmüll verursachen. An Stränden wurden in den letzten Jahren mehr als 6 Millionen Plastikhalme gefunden und auch wir finden am Elbstrand bei unseren Müllsammelaktionen immer viele Plastikstrohhalme.

Bevor der Strohhalm aus Plastik ca. 1950 erfunden wurde, war diese beliebte Trinkhilfe aus nachhaltigem Stroh! Mit der Kampagne „Stroh statt Plastik“ will DEEPWAVE daher auf dieses Problem aufmerksam machen und Alternativen aufzeigen. So möchten wir biologische Halme aus Stroh als Anreiz in Hamburgs Gaststätten (und später in anderen Städten) ausgeben, um so Werbung für „plastikfreies“ Trinken zu machen.

Zur Zielgruppe des Projekts „Stroh gegen Plastik“ gehört jeder, der sein Getränk gerne mal aus einem Trinkhalm trinkt. Spezieller spricht es natürlich vor allem Menschen an, die sich umweltbewusst und nachhaltig verhalten möchten und daran interessiert sind unsere Meere vor Plastik zu schützen. Da das Projekt selbst keine Einnahmen generieren wird, sondern nur den Fokus der Öffentlichkeit schärfen soll und auf das Problem „Plastikmüll in den Meeren“ aufmerksam macht, kommt es eigentlich allen zu Gute.

Natürlich profitiert auch DEEPWAVE e.V. mit seinen Meeresschutzaktionen davon, da der Bekanntheitsgrad steigen wird und somit auch der Einfluss. Das Image der Hersteller von Strohhalmen aus Stroh und andere Partner werden ebenfalls bei dieser Nachhaltigkeitskampagne gewinnen.

Das Projekt „Stroh gegen Plastik“ ist eine ideale Basis für die Zusammenarbeit von verschiedenen Bereichen und Organisationen, die sich für den Erhalt und Schutz der Erde einsetzen.

 

 

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