Veranstaltungen

Weltweit werden täglich zum Thema Meer Filmfestivals, politische Treffen, wissenschaftliche Symposien, Vorträge und Strandmüllsammeltage  veranstaltet.
Hier eine Übersicht über das, was gerade geschieht.

Müllsammelaktion auf Hamburgs Kanälen

Im Kanu auf Müllsuche.

© DEEPWAVE

Müll.

Was ist das überhaupt? Wann hört etwas auf wertvoll zu sein und wann fängt es an, Müll zu werden?

Wir waren am 7. September mit Kanus unterwegs, das Hamburger Wetter zeigte sich von seinen besten Seiten (Sonne und Regen) und die Stimmung in den Booten war ausgelassen, da stellte ich mir zum ersten Mal wirklich diese Frage. Jede:r Erwachsene scheint intuitiv in der Lage zu sein, Müll zu erkennen. Aber woran? Woher kommt unsere Fähigkeit, in Sekundenschnelle den Wert eines Gegenstandes einzuschätzen? Warum sieht eine Zigarettenkippe auf dem Boden so selbstverständlich nach Müll aus?

Diese Frage stellt sich uns im späteren Leben kaum, denn die Antwort liegt in unseren Erfahrungen. Wir lernen von Kindesbeinen an, die Welt blitzschnell in nützlich und unwichtig zu unterteilen. Lässt sich das essen? Kann man das benutzen? Oder lohnt es sich, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden?

Bei unserem kleineren Botschafter Felix aus Bayern, der vorne bei mir im Boot saß und mit dem ich mehrere Stunden an diesem Samstag auf den Kanälen Hamburgs paddelte, war dieser Lernprozess noch zu beobachten. Denn unsere Müllreinigungsaktion wurde schnell zu einer Schatzsuche. Das was wir Wertstoffmüll nennen, Plastikflaschen, Chipstüten, Metalldosen, all dies war für ihn tatsächlich wertvoll. Dabei hatte er das Wort Wertstoff erst kurz vor der Abfahrt gelernt.

Globetrotter Barmbek, die uns großzügig mit Booten ausgestattet hatten, setzte auch einen Preis aus – für den kuriosesten Gegenstand, der gefunden wurde. Und schon ging die Jagd los. Aber es war mehr als die Aussicht auf Erfolg, die Felix die Welt mit anderen Augen sehen ließ. Für ihn war all das, was wir fanden nicht Müll oder unnütz, sondern ein Rätsel. Wir entdeckten eine kleine Plastikdose, die gemütlich mitten im Wasser vor sich hin schwamm, und griffen zu den Handschuhen. Was könnte dadrin sein? Bestimmt etwas Spannendes. Nach einigem Manövrieren gelang es uns, die immer vor unseren selbstgemachten Wellen fliehende Dose aus dem Wasser zu fischen. Felix vermutete in der Dose einen wertvollen Ring, ich hingegen (als „Erfahrener“) erwartete gähnende Leere. Wir hoben uns die Überraschung für später auf und paddelten weiter. Dabei fing ich an, diesen Moment zu reflektieren. Wie kann es sein, dass diese Plastikdose kein Rätsel für mich mehr darstellte? Wieso ging ich davon aus, dass es Müll sein musste? Und wenn wir nur die nützlichen Dinge sehen, laufen wir dann nicht fast blind durch die Welt? Mir fielen dazu ebenso viele Fragen ein wie Felix zur Plastikdose. Wo kam die her? Wem gehörte die mal? Was kann man daraus basteln? Wenn da ein Ring drin ist, gewinnen wir dann die Schatzsuche?

Man kann nun anbringen, dass so eine Sichtweise naiv und vor allem unpraktisch ist. Wenn ich mir über jeden Zigarettenstummel Gedanken machen muss, dann kann man sich ja in der Modernen Welt gar nicht mehr fortbewegen. Und das stimmt wohl. Auch Felix wird eines Tages genug Erfahrungen gemacht haben und sich viele Rätsel nicht mehr stellen. Aber wer findet dann Antworten auf all die Fragen? Wenn diese geistige Mülltrennung auf unseren Erfahrungen beruht und unsere Erfahrungen hauptsächlich aus denen unserer Eltern, deren Eltern, kurz unserer Kultur bestehen, was passiert, wenn die Grundannahme falsch ist? Wer findet das heraus?

© TUAN ANH TRAN

Das Wort Müll stammt von dem unbrauchbaren Gemisch, das beim Sieben von frisch gemahlenem Mehl entsteht. Wenn der Müller siebt, geschieht anschaulich der gleiche Prozess, mit dem wir die Welt wahrnehmen. Wir sieben, was wir hören, sehen, schmecken, riechen und fühlen. Und so finden wir die wertvollen Dinge und trennen uns von dem Mischmasch aus Wertlosem. Aber kann unser Sieb vielleicht alt und staubig sein? Denn wie kann es in einer Welt mit begrenzten Ressourcen etwas Wertloses geben? Wie kann ein Gegenstand für niemanden unserer sieben  Milliarden Mitmenschen wertvoll sein? Denn falls auch nur eine:r davon Gebrauch machen könnte, sollten wir ihm/ihr den nicht zukommen lassen? Und außerdem, sind unnütze Dinge auch gleichbedeutend mit ungefährlich?

Auf der Recherche für unsere Recyclingbroschüre bin ich einigen dieser Fragen nachgegangen. Und da stellte sich heraus: ja, unser Sieb ist nicht nur veraltet und verstopft, sondern einfach kaputt. Fast jeder Gegenstand ist heute Wertstoff, Altglas, -papier oder anderweitig recyclebar. Und alles was noch technisch zu aufwendig zu recyclen ist, kann immerhin noch zur Energieerzeugung genutzt werden. Was kann man aus der Plastikdose basteln? Eine neue Plastikdose. Alles was du gerade siehst, kann wertvoll für uns alle sein. Dein Handy, auf dem du diesen Text liest? Deine Kleidung? Die Flasche in deinem Rucksack? Der Rucksack selbst? Nichts davon hört auf wertvoll zu sein, nur weil es nicht mehr funktioniert. Aber so arbeitet unser Sieb nicht. Wir filtern nach Dingen mit Funktion und setzten diese gleich mit ihrem Wert. Hat die Kleidung Löcher? Hat das Handy nicht mehr alle Features die man heute erwartet? Ist die Flasche leer und hat so ihren Zweck erfüllt? Dann fällt der Wert. Was aufhört zu funktionieren, fängt an Müll zu werden. Aber nur weil ich den Nutzen nicht mehr sehe, gilt das nicht für unsere Weltgemeinschaft. Das Konzept Müll gibt es nicht mehr, wenn wir begreifen, dass alles wertvoll sein kann. Kleidung kann repariert, eine leere Flasche eingeschmolzen, und das alte Handy auseinandergenommen werden. Auch wenn noch ein weiter technologischer und mentaler Weg zu gehen ist, so ist doch eine Kreislaufgesellschaft die einzige mit Zukunft in einer Welt knapper Ressourcen.

Und auch die Frage nach der Gefahr von Unnützem kann man beantworten. Der einzige Grund, warum wir alle auf den Wassern waren, ist genau diese Gefahr. Müll kann sehr viel Schaden anrichten. Ein aus Versehen ins Altpapier entsorgter Kassenbon und schon geht irgendwo eine Fischpopulation zugrunde (Was?? Hier.). Eine Plastikdose in die Alster geworfen? Unvorhersehbare Konsequenzen werden Folgen. Jedes Stückchen Plastik in den Meeren ist wie eine Büchse der Pandora. Wir wissen fast nichts über die Auswirkungen auf die Ökosysteme und uns. Wir werden es erst herausfinden, wenn es schon zu spät ist.

Die Veranstaltung war unser Beitrag zum International Coastal Cleanup Day, der am 21. September stattfand. Mehr als eine Million Helfer sammelten die Überreste unserer Gesellschaft von den Stränden. 5.716.331 Zigarettenstummel und genug Plastiktüten, um jedem Helfer ein Superheldencape zu basteln. Das Problem der mit Plastik vermüllten Ozeane ist inzwischen bekannt.

Auch wir fanden eine Menge dreckiger, kaputter, stinkender, verfaulter Gegenstände. Tüten und Flaschen, Dosen und Tetra-Paks. Schon in unseren Sinnen wird unsere Weltsicht gefiltert und wir wissen: das ist Müll. Aber unser Sieb täuscht. Denn was achtlos weggeworfen und im Wasser treibend aus den Sinnen verschwindet, das ist wertvoll und/oder gefährlich. 

© DEEPWAVE

Felix und ich gewannen den Preis übrigens nicht: die Dose war leer. Außerdem machten uns ein verrosteter Bauzaun mit Batterien und unser größerer Botschafter Frederik Götz mit seinem Fund Konkurrenz: Kopfhörern inkl. Ladestation.

Ich hätte früher aus der leeren Dose gelernt, wie wertlos alles ist. Aber vielleicht lernen wir jetzt die Welt mit den Augen von Felix zu sehen. Wo ein Zigarettenstummel eine Zeitbombe ist und eine Plastikdose ein Goldnugget sein könnte.

DEEPWAVE Team und Helfer mit der erbeuten Müllsammlung im Vordergrund

© DEEPWAVE

Heye Groß für DEEPWAVE

Coastal Cleanup Day – Wir gehen schon vorher aufs Wasser

Kanufahrer im Hamburger Hafen auf der Elbe

© Olle August

Der International Coastal Cleanup Day findet dieses Jahr am 21. September statt. Jedes Jahr ruft die Organisation Ocean Conservancy zur weltweit größten freiwilligen Müllsammelaktion auf – und das seit bereits über 30 Jahren. Das Problem der mit Plastik vermüllten Ozeane wird dabei wieder jedes Mal deutlich. Und jedem Helfer hautnah bewusst. Letzes Jahr wurden an nur diesem einen Tag 2.41.151 Zigarettenstummel und 643.562 Plastiktrinkhalme gesammelt. Der volle Report ist erschreckend – aber auch hoffnungsvoll. Denn fast 800.000 Teilnehmer haben mehr als 9 Millionen Kilo Müll gesammelt und so mindestens 20 Millionen Stücke Müll davor bewahrt ins Meers zu gelangen.

Dieses Jahr werden DEEPWAVE und Globetrotter schon vorher die Kanäle von Hamburg aufräumen. Denn wir gehen aufs Wasser und räumen dort auf, wo die Stadtreinigung nicht hinkommt. Mit der großzügig von Globetrotter bereitgestellten Kanuflotte machen wir uns am Samstag, den 7.9.2019 ab 14:00 an die Arbeit.

Leider sind die Boote schon voll, wir sind also in geschlossener Gesellschaft. Aber am International Coastal Cleanup Day 2019 finden deutschlandweit Aktionen statt, an denen ihr teilnehmen könnt.

 

BLUE: The Day The Sea Changed

„No matter where you live on our planet, you are connected to the sea“

„BLUE: The Day The Sea Changed“ nimmt uns mit auf eine Reise ins Ozeanreich in einer Zeit, in der die Meereswelt am Abgrund steht. Es wird aufgedeckt, wie sich die Geschichte des Ozeans verändert und was von dem einst vorhandenen Artenreichtum und Leben in den Meeren übrig geblieben ist. In dem Film treffen wir auf Ozeanadvokat*innen, die sich für die Meeren einsetzen, für nachhaltigere Fischerei stark machen, die Meeresverschmutzung bekämpfen und die in den Meeren lebenden Arten schützen. Ein Film, der unmissverständlich zeigt, wie es um unseren Blauen Planeten wirklich steht.

„This is a hidden crisis falling on silent shores“

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=wwMh9Y_xxhw

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=wwMh9Y_xxhw

Am 15. Juli 2019 wird im Kino Moviemento in Berlin eine exklusive Filmvorführung des australischen Dokumentarfilms BLUE in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
DEEPWAVE ist vor Ort und nimmt an der Podiumskdiskussion teil.

Weitere Informationen über die Veranstaltung findet ihr hier.

Film Presse-Kit (englisch): BLUE: The Day The Sea Changed

 

 

Ins Weite, ins Offene

Benefizkonzert für DEEPWAVE e.V. mit VEKTORFELD

 

Samstag, 29. Juni 2019, 20 Uhr

Maria-Magdalenen-Kirche Stübeheide 175, 22337 Hamburg Klein Borstel

Im Kalender speichern 06/29/2019 20:00 06/29/2019 22:00 Europe/Berlin Benefizkonzert – Ins Weite, ins Offene VEKTORFELD für DEEPWAVE e.V. Stübeheide 175, 22337 Hamburg

Aus dem spezifischen Zusammenklang von Streichinstrumenten und  Saxophonen entspringt die eigene Poetik des Quartetts VEKTORFELD.

Vier Instrumente öffnen vielfältige Assoziationsräume: Violine und Cello sind mit der europäischen Kunstmusik verbunden, wogegen das Saxophon erst im Jazz zu seiner charakteristischen Entfaltung  gefunden hat. Klangfarben und Spielweisen durchdringen sich wie im Vektorfeld zu einem oszillierendem Magma und spielen mit Angleichung, Kontrast, Selbstbehauptung und Rollentausch.

Polyphonie ist dabei ein zentrales Element: was in der Renaissance eine vertikale Beziehung von Tonhöhen meinte, verbindet sich im Quartett VEKTORFELD zu einem mehrdimensionalen Geflecht von Tönen und Geräuschen. Klänge unterschiedlicher Provenienz tauchen auf, kreuzen sich, gehen temporäre Allianzen ein, um sich dann wieder zu trennen und ihre eigenen Wege durch die skulpturale Tiefe des Klangraums zu beschreiben. Im freien Spiel konstituiert VEKTORFELD einen selbstdefinierten zeitlichen Raum, in dem sich tönende Pfeile wie Vektoren in alle Richtungen bewegen.

Ulrike Stortz (Stuttgart), Violine

Konzerte als Solistin sowie in diversen Ensembles, wie Ensemble Modern, Musikfabrik, Ascolta, Varianti, Zementwerk. Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen vorwiegend mit zeitgenössischer Musik, Mitwirkung im Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks, im Staatsorchester Stuttgart sowie im Stuttgarter Kammerorchester. Intensive künstlerische und konzeptionelle Arbeit mit dem interdisziplinären Ensemble >gelberklang< und dem daraus hervorgegangenen Helios Streichquartett. Vielfältige pädagogische Tätigkeiten von Instrumentalunterricht bis zur Teamleitung bei Response/neue Musik macht Schule. Initiatorin von Open_Music, einer Initiative zur freien Improvisation mit Kindern und Jugendlichen, die u.a. bereits zweimal den Bundespreis Kinder zum Olymp mit dem Sonderpreis der Deutschen Bank gewonnen hat.

http://ulrikestortz.de/

Ulrike Brand (Berlin), Cello

konzertiert als Solistin auf wichtigen internationalen Festivals für zeitgenössische Musik wie MaerzMusik (Berlin), Epidaurus Festival (Athen), Nuova Consonanza (Rom), Sonopolis (Venedig),Wort&Klang (Gothe -Institut Turin), Melos Etos (Bratislava), Colloqui Internazionali di Nuova Musica (Palermo), Santa Fe Music (USA), Nucleo Musica Nueva (Montevideo), Kohourian Award (Teheran), Skanu Mesz (Riga, Lettland) und vielen mehr. Ulrike Brand spielte zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen, die in ihrem Auftrag entstanden und ihr gewidmet sind. Ihr besonderes Interesse gilt grenzüberschreitenden Projekten in den Bereichen Bildende Kunst , Performance und Videokunst. Darüberhinaus hat sie Auftritte mit frei improvisierter Musik auch auf internationalen Festivals mit Musikern wie Olaf Rupp, Tomomi Adachi, Tony Buck, Giancarlo Schiffani, Edwin Prévost, John Tilbury, Biliana Voutchkova u.a.

http://www.ulrikebrand-cello.com/

Frank Paul Schubert (Berlin), Sopran- und Altsaxophon

Der Saxophonist Frank Paul Schubert lebt seit 1999 in Berlin. Seit Beginn der 90er Jahre war er auf diversen Festivals zu hören. Seine musikalische Orientierung reicht von zeitgenössischem Jazz über kammermusikalische Improvisierte Musik, z.B. im Duo mit dem Pianisten Antonis Anissegos bis zu den abstrakten Klanglandschaften der Band GRID MESH (u.a. mit Andreas Willers; USA/Kanada-Tournee´09). Seit 2006 arbeitet er mit dem Schlagzeuger Günter Baby Sommer zusammen. (CD: “HIC SUNT LEONES“ 2007; „Hic Sunt Leones’s power and finesse make it album of the year material.“, The Wire) Des Weiteren gab es Konzerte/ Tourneen/Produktionen mit Johannes Bauer, Tony Buck, Chris Dahlgren, Tobias Delius, Willi Kellers, Jan Klare, Olaf Rupp, Helmut „Joe“ Sachse, Alexander von Schlippenbach, Harri Sjöström, Clayton Thomas etc.. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Kanada, England, Frankreich, Italien, Österreich, Rumänien, Polen etc.

www.frankpaulschubert.de

Andreas Krennerich (Stuttgart), Sopranino-, Sopran- und Baritonsaxophon

Saxophonstudium an der Musikhochschule Stuttgart ; Konzerttätigkeit  als Saxophonist mit improvisierter und komponierter Musik; Aufnahmen mit dem SWR und zahlreiche CD-Produktionen; Zusammenarbeit mit KünstlerInnen aus anderen Kunstbereichen wie Literatur/Sprache, Tanz, Performance und bildender Kunst, Mitinitiator von nu ART; aktuelle Ensembles unter

www.nuart.org

Aktionstag: Internationaler Tag des Ostsee-Schweinswals


©Dr. Harald Benke

Am 19. Mai findet dieses Jahr der internationale Tag des Ostsee-Schweinswals statt. Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum hat eine wissenschaftliche Projektgruppe gegründet, die sich der einzigen Walart widmet, die in der Ostsee heimisch ist. Die Schweinswale sind stark durch die Fischerei (insbesondere Stellnetzfischerei), Unterwasserlärm und die Verschmutzung der Meere bedroht. Anlässlich des Internationalen Tag des Ostsee-Schweinswals werden die Wissenschaftler*innen am OZEANEUM (19. Mai 2019, 10:00 bis 15:00) Uhr einen Einblick in ihre Arbeit geben und über ihre aktuellen Projekten informieren. Neben dem Modell eines Schweinswals, werden auch Aktionen zum Mitmachen für Kinder angeboten.

Veranstaltungsübersicht der Stiftung Deutsches Meeresmuseum:

https://www.deutsches-meeresmuseum.de/veranstaltungen/

 

 

 

 

 

 

 

 

DEEPWAVE Filmfestival zum Schutz der Meere

© Kirsten Jakobsen/Joachim Jakobsen

Wir freuen uns euch zum ersten DEEPWAVE Filmfestival am 24. Mai 2019 in Hamburg mit faszinierenden Filmen und interessanten Gästen begrüßen zu dürfen.

Seit 2013 haben wir von DEEPWAVE e.V. zusammen mit Studierenden das internationale Beneath the Waves -Kurzfilmfestival nach Hamburg gebracht und mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Diskussionsrunden geführt. Nach zwei Jahren Pause werden wir nun 2019 zum ersten Mal in eigener Regie das DEEPWAVE Filmfestival ausrichten.

Wir zeigen eine Auswahl von Filmen aus insgesamt 300 Einreichungen aus über 60 Ländern. Schwerpunktthemen sind die Tiefsee – mit bisher kaum gesehenen Aufnahmen und Dokumentationen zur Tiefseeforschung und ökologischen Aspekten des Tiefseebergbaus – und Korallen – ihre Schönheit und ökologische und soziale Bedeutung sowie ihre Gefährdung durch Versauerung und Klimawandel.

Unsere Referent*innen zu diesen Themen sind u.a.: Prof. Dr. Antje Boetius (AWI – Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven), Dr. Götz Reinicke (Stiftung Deutsches Meeresmuseum, Stralsund), Dr. Sebastian Ferse (ZMT – Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung; Bremen).

Weitere Filme thematisieren Überfischung, Öl- und Plastikverschmutzung – und die ergreifende Schönheit der für uns unsichtbaren Wälder der Meere.

DEEPWAVE  Filmfestival zum Schutz der Meere
Termin: Freitag, 24. Mai 2019
Einlass: 17 Uhr
Beginn: 17:30 Uhr
Ende: 22:30 Uhr
Ort: Lichtmess-Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg
Eintritt frei!
Die Filme sind teils in englischer Sprache verfasst.
Unser Kooperationspartner ist die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Informationen zum Programm und Zeitplan findet ihr hier.

Weitere Informationen:

http://www.lichtmess-kino.de/daten2019/519/24.05.html

https://www.facebook.com/deepwave.org

 

 

 

 

Challenging Plastic Waste

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© European Social Innovation Competition- Challenging Plastic Waste

Die „European Social Innovation Competition“ ist ein Wettbewerb der Europäischen Kommission, die zum 7. Jahr in Folge stattfindet in allen europäischen Ländern. Dieses Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „Challenging Plastic Waste“, auf der Suche nach dem innovativstem Projekt, Produkt, Dienstleistung oder Geschäftsmodell, das der wachsenden Plastikmüllverschmutzung entgegenwirkt.

Ideen in folgenden Gebieten werden gesucht:

  • Reduzierung des Verbrauchs von Einweg-Plastikprodukten
  • „Recycling“, „Reusing“ und „Upcycling“ von Einweg-Plastikprodukte
  • Umgang mit angesammelten Plastikabfällen in der Umwelt und in Mülldeponien
  • Änderung des Verbraucherverhaltens, des Einzelhandels und allgemeiner Geschäftspraktiken zur Verringerung der Plastikabfälle und / oder Erhöhung des Recycling und der Wiederverwendung
  • Einsatz von alternativen Geschäftsmodelle und Lieferketten Optimierung, um Plastikabfälle zu reduzieren und / oder Recycling und Wiederverwendung zu steigern
  • Einführung neuer Materialien, die für eine Kreislaufwirtschaft geeignet sind oder nachhaltige Alternativen zu Kunststoffen auf fossiler Basis bieten

Es werden insgesamt drei Preise mit jeweils 50 000 Euro an die Gewinner*Innen mit den innovativsten Ideen, Plastikmüll zu bekämpfen, vergeben. Ihr habt eine Idee? Dann reicht sie bis zum 4. April 2019 auf der Webseite der „European Social Innovation Competition“ ein!

Viel Erfolg!

Weitere Informationen über „Challenging Plastic Waste“ findet ihr hier.

 

 

 

 

International OCEAN FILM TOUR Volume 6

„Adventure. Action. Ocean Life. Die Int. OCEAN FILM TOUR Volume 6 bringt euch zurück ans Meer“

Die „international OCEAN FILM TOUR“ geht in die 6. Runde und kommt zwischen dem 17.3 und 17.5.2019 auch nach Deutschland. In vielen verschiedenen Städten werden über die nächsten zwei Monate atemberaubende, neue Meeresabenteuer- und Wassersportfilme auf der großen Leinwand gezeigt.

Ein spannendes Event für alle, die das Meer lieben!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=itNAVRJdSS8

Quelle: https://de.oceanfilmtour.com/de/trailer

Weitere Informationen über die „international OCEAN FILM TOUR“, Programm und Tickets findet ihr hier.

 

Dank an alle Superlative Adventure Club Teams

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© Superlative Adventure Club

Wir bedanken uns bei allen Teams des Superlative Adventure Clubs (SAC), die über die letzten Jahre an den Rallys teilgenommen und für DEEPWAVE gesammelt haben. Ohne die Unterstützung von euch und den Menschen, die für uns gespendet haben, würde es unseren Verein nicht geben. Durch euch können wir weiter für umweltverträgliche Strukturen für das Ökosystem Meer kämpfen und Menschen für die Erhaltung der Ozeane begeistern.
Wir wünschen euch viel Glück und Erfolg bei den nächsten SAC Rallyes!

Weitere Informationen über den Superlative Adventure Club findet ihr hier.

Informationen über die aktuelle Rallye „Baltic Sea Circle“ (23.02 – 09.03.2019): http://bsc-winter.superlative-adventure.com/bsc-winter-home-de.html

 

CineMare Internationales Meeresfilmfestival Kiel: 24.–28. Okt 2018

© CineMare

Nachdem DEEPWAVE e.V. im Jahr 2016 beim 1. CineMare Meeresfilmfestival als Partner mit an Bord war, freuen wir uns sehr, dass das Festival in diesem Oktober nun schon in die dritte Runde geht.

CINEMARE geht in die dritte Runde und zeigt über 60 Filme von Filmemacher*Innen aus 20 Ländern.

Zentraler Grundgedanke des Filmfestivals ist es, interdisziplinär die Meeresforschung, die Kunst und den Wassersport über den Film zu integrieren. Teil dieses Konzeptes ist es, durch die Einbindung des Kieler Mediendoms als Abspielort für hoch innovative 360°-Full-Dome-Projektionen, das West- und das Ostufer in einem die Kieler Förde überspannenden Filmfestival zu verbinden. Das Internationale Meeresfilmfestival CineMare Kiel bringt die Ozeane an Land und auf die Kinoleinwände und macht so das Blaue im Grünen erfahrbar. Ziel des Festivals ist, die Menschen für Meere zu begeistern und ihre Verbundenheit zum Wasser zu fördern. Denn nur wem der Wert unseres überwiegend blauen Planeten bewusst ist, kann sich auch zu dessen Schutz einsetzen.

Meeresverschmutzung, Überfischung, Klimawandel… es gibt reichlich Anlässe über den menschlichen Einfluss auf den größten Lebensraum unseres Planeten zu diskutieren.


Von Mi. 24. – So. 28. Oktober 2018 findet das Meeresfilmfestival unter der Schirmherrschaft des Kieler Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer wieder in der Sailing City statt.
Kino-Tickets gibt es direkt bei den teilnehmenden Kinos bzw. den entsprechenden Veranstaltungsorten ab dem 01.10.2018.

Das vollständige Programm steht ab sofort online zur Verfügung.

Das Festivalprogramm könnt ihr hier einsehen: https://issuu.com/cinemare/docs/cinemare_2018_katalog

Mehr Informationen über CineMare findet ihr hier: http://cinemare.org/

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