© Jorge Silva/REUTERS

„In der EU entstehen jedes Jahr rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll. Und in keinem Mitgliedsstaat fällt mehr Verpackungsmüll an als in Deutschland.“ Ab 2021 dürfen in der EU bestimmte Einwegprodukte aus Plastik nicht mehr verkauft werden. Ein erster Schritt, aber werden die Ozeane jetzt spürbar sauberer?

SPIEGEL ONLINE, 27.03.2019, Autor: Claus Hecking

War es das Video des Tauchers, der vor Bali durch eine Müllsuppe schwamm? Oder das von dem Grindwal, der an der thailändischen Küste an mehr als 80 Plastiktüten im Magen verendete? Waren es die Bilder des abgemagerten Wals, der an einem philippinischen Strand mit mehr als 40 Kilogramm Müll im Bauch starb? Oder waren es die Berichte über winzige Plastikteilchen, die Forscher im menschlichen Stuhl entdeckt haben?

Wie auch immer: So einig wie beim Thema Einweg ist das EU-Parlament selten gewesen. Mit 560gegen 35 Stimmen bei 28 Enthaltungen haben die Abgeordneten an diesem Mittwoch die Einweg-Plastikrichtlinie abgesegnet. Das Normenwerk, das die Mitgliedsstaaten nun in nationale Gesetze gießen müssen, soll die Vermüllung der Umwelt und der Meere bekämpfen.

Aber ist es dafür überhaupt weitreichend genug? Der Überblick:

Was wurde entschieden?

Das Europaparlament hat beschlossen, dass bestimmte Einwegartikel aus Kunststoff von 2021 an EU-weit nicht mehr verkauft werden dürfen. Dazu gehören unter anderem Einwegteller, -besteck, Trinkhalme, Kaffeebecher aus geschäumtem Polystyrol, Watte- oder Rührstäbchen. Nicht verboten werden Plastikflaschen. Von 2025 an sollen die Flaschen zu mindestens 25 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen, bis 2029 sollen 90 Prozent der Flaschen getrennt gesammelt werden. […]

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

SPIEGEL ONLINE: http://www.spiegel.de/

Weitere Informationen über den EU-Beschluss zum Verbot von  Einwegprodukten aus Plastik:

https://www.deepwave.org/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/

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