Politik

Um die systematische Zerstörung der Ozeane zu verhindern, müssen wir uns gemeinsam dafür entscheiden.
Jeder für sich und alle zusammen als Teil von Politik und Wirtschaft.

MSC zieht Zertifikate zurück

© NOOA / Wikimedia Commons

fair-fish, 31.01.2019, Autor: Billo Heinzpeter Studer

Das für seine oft etwas lasche Zertifizierung kritisierte Label MSC zeigt für einmal Zähne: Makrelen aus dem Nordost-Atlantik verloren im Januar 2019 das Label bis auf weiteres. Im Februar 2019 zog MSC zudem das Zertifikat für die Ringwaden-Fischerei auf Sardinen im Golf von Biskaya ist zurück. Nimmt der MSC seine Kritiker endlich ernst, oder sind das nur Bauernopfer, um an der bisherigen Haltung nichts andern zu müssen?

Der Marine Stewardship Council (MSC) suspendiert alle seine Zertifikate für Makrelen aus dem Nordost-Atlantik, bis der Internationale Meeresforschungsrat (ICES) die Bestände dieser Fischart überprüft hat. Zum vorläufigen Entzug der Zertifikate entschloss sich der MSC, nachdem ein Audit im letzten November zeigte, dass mehr Makrelen gefangen wurden, als der ICES als maximal zulässige Menge definiert hatte. 2018 hatte der ICES eine Abnahme der Makrelenbestände in der Region festgestellt. Verschiedene MSC-zertifizierte Makrelenfischereien vor allem in Schottland kritisieren die Massnahme als übereilt. Zum Hintergrund gehört auch der bis heute nicht richtig beigelegte «Makrelenkrieg» zwischen der EU und Island. Nachdem die Makrelenschwärme wegen der Klimaerwärmung sich weiter nördlich aufzuhalten begannen, nämlich in isländischen Gewässern, liessen sich die lokalen Fischer nicht zweimal bitten und bedienten sich am für sie ungewohnten Reichtum, sehr zum Ärger der schottischen Fischer, die geltend machten, sie hätten ein traditionelles Recht auf die Makrelen, die nun «illegal» von den Isländern dezimiert würden, bevor die Schotten zum Zug kämen. […]

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Fair-fish: http://www.fair-fish.ch/de/

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Strengere Umweltstandards für Rohstoff-Abbau nötig

Pressemitteilung, 19.02.2019 vom Umwelt Bundesamt (UBA)

Rohstoffpreise müssen die ökologische Wahrheit sagen

Angesichts des global steigenden Rohstoffbedarfs rät das Umweltbundesamt (UBA) zu mehr Umweltschutz im Bergbau. „Als Großimporteur hat Deutschland eine Mitverantwortung für die durch Rohstoff-Abbau weltweit verursachten lokalen, regionalen und globalen Umweltschäden. Wir sollten mit der EU auf international verbindliche Umweltstandards entlang der Rohstofflieferkette vom Bergwerk bis zur Rohstoffaufbereitung drängen“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. Die neuen Pflichten müssten als zweite Säule der Rohstoffsicherung neben das Recycling treten. Sonst könne nicht sichergestellt werden, dass Deutschland seinen Rohstoffbedarf künftig aus ökologisch unbedenklichen Quellen decken kann. Deutschland ist einer der größten Rohstoff-Importeure der Welt: Bei Aluminium, Blei, Kupfer und Zinn der fünftgrößte Nachfrager und bei Stahl der sechstgrößte (Zahlen für 2017). Prognosen der OECD erwarten, dass sich für Metalle die weltweite Nachfrage bis 2060 gegenüber 2011 nahezu verdreifachen wird.
[…]

Die vollständige Pressemitteilung findet ihr beim Umwelt Bundesamt (UBA).

Hier findet ihr Informationen zu der Raw Materials & Enviroment Konferenz 2019.

Weiteres zum Thema:´
Ressourcen aus dem Meer: Löst der Ozean die Rohstoffprobleme der Zukunft?

„I want you to panic“- 16-jährige Greta Thunberg spricht in Davos

Jan 25, 2019, Der englische Guardian hat das folgende Video veröffentlicht. Greta Thunberg, eine 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden, findet auf dem Weltwirtschaftsforum 2019 in Davos klare Worte über den Klimawandel und den Umgang damit: „I don’t want you to be hopeful, I want you to panic! I want you to feel the fear I feel every day and then I want you to act!“

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=RjsLm5PCdVQ&feature=youtu.be

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=RjsLm5PCdVQ&feature=youtu.be

„Menschen, kümmert euch darum!“

Naturschutz: Gipfeltreffen im Museum der Harvard University: Der Ökologe Edward O. Wilson und die Meeresbiologin Antje Boetius
© Kieran Kesner für DIE ZEIT
„Wir können nicht warten, bis sich ein globaler Bewusstseinswandel einstellt, wir brauchen eine Abkürzung“, Meeresbiologin Antje Boetius im Gespräch mit Ökologe Edward O. Wilson.
DIE ZEIT, 09.01.2019, Interview: Fritz Habekuß
Soll die Hälfte der Erde zum Naturschutzgebiet werden, oder hilft eine Kohlenstoff-Steuer? Zwei Biologen, die die Welt auf unzähligen Expeditionen erforscht haben, debattieren über Lösungen

DIE ZEIT: Frau Boetius, Herr Wilson, Sie haben beide viele Jahre Erfahrung in der Feldforschung. Sie sehen die Zerstörung der Natur mit eigenen Augen und suchen nach Strategien gegen den Verlust der biologischen Vielfalt. Sie, Herr Wilson, haben vorgeschlagen, die Hälfte der Erde der Natur zu überlassen …

Antje Boetius: … dazu habe ich gleich einmal eine Frage: Wo bleibt bei dieser Idee der Mensch? Denken Sie ihn als Teil der Natur?

Edward O. Wilson: Natürlich sind wir ein Teil des Ökosystems. Doch Menschen gibt es noch nicht lange, gerade einmal 300.000 Jahre, und erst vor rund 50.000 Jahren haben wir begonnen, den gesamten Planeten zu besiedeln – gemessen am Alter vieler anderer Arten ist das ein Wimpernschlag. Der Mensch ist eine Pionier-Art, die alle Lebensräume erobert, andere Arten verdrängt, Habitate zerstört. Aber wir sind weit davon entfernt, unsere Wirkung bei der Zerstörung der Erde genau zu verstehen. Wir kennen ja noch nicht einmal den Großteil der Arten auf dieser Welt.

ZEIT: Wenn wir so wenig wissen, woher wollen Sie wissen, wann wir das Richtige tun?

Boetius: Dieses Argument kenne ich aus Debatten mit Politikern oder Vertretern der Industrie. Das Problem ist, dass wir mit dem Handeln nicht warten können, bis wir alles wissen. Dazu fehlt uns die Zeit. Forschen und Handeln müssen zeitgleich passieren.

Wilson: Es ist wie in der Medizin: Wir wissen auch heute nicht alles über Lungenkrebs, aber wenn jemand daran erkrankt ist, behandeln wir ihn. Genauso ist es mit dem Umweltschutz. Wir wissen ja, wie wir Ökosysteme vor der Zerstörung bewahren: indem wir sie in Ruhe lassen.

ZEIT: Sie wollen dazu die Hälfte der Erde unter Schutz stellen. Das klingt, mit Verlaub, ziemlich ambitioniert.

Das gesamte Interview findet ihr hier.

DIE ZEIT: https://www.zeit.de/index

Klimaplan ohne Ambitionen

©Simon Steinberger/​​Pixabay

Der Entwurf des nationalen Energie- und Klimaplans, den die Bundesregierung der Eu-Kommission übermittelt hat, liegt vor. Die Bundesregierung zeigt weiterhin keine Ambitionen aus der Kohle ausszustiegen, lediglich diese auslaufenzulassen.

Klimareporter°, 08.01.2019, Autor: Jörg Staude

Was das Klimaschutzgesetz für Deutschland garantieren soll, will die EU mit der Vorlage sogenannter nationaler Energie- und Klimapläne (National Energy and Climate Plan – NECP) erreichen: mehr Verbindlichkeit. Bis Ende 2019 müssen alle EU-Staaten der Europäischen Kommission ihre NECPs vorlegen, der Entwurf musste bis Ende 2018 in Brüssel sein.

Mit den nationalen Energie- und Klimaplänen will die EU bis 2030 drei Ziele erreichen: eine CO2-Reduktion um 40 Prozent gegenüber 1990, einen Anteil der Öko-Energien am Endenergieverbrauch von 32 Prozent sowie eine um mindestens 32,5 Prozent höhere Energieeffizienz.

Die Bundesregierung versteht ihren NECP-Entwurf als „Arbeitsdokument“, das bis Ende des Jahres vor allem auch mit den Vorschlägen der Kohlekommission „fortentwickelt“ werden soll. Das ist auch dringend nötig, denn bisher ist der fast 150-seitige Plan ein Spiegelbild der ambitionslosen Klimapolitik der Bundesregierung.

So soll Deutschland nach den Prognosen im geltenden „Arbeitsdokument“ im Jahr 2040 noch mehr als 620 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen, darunter allein aus der Energiewirtschaft über 200 Millionen. Kein Wunder, laufen doch laut dem NECP-Entwurf 2040 noch 9.100 Megawatt Braunkohle- und 12.500 Megawatt Steinkohleverstromung, fast die Hälfte der derzeitigen Kapazität. […]

Den gesamten Artikel findet hier.

Den vollständigen Entwurf des National Energy and Climate Plan (NECP) findet ihr hier.

Klimareporter°: https://www.klimareporter.de/

 

UN-Klimagipfel einigt sich auf Regelwerk – jetzt muss gehandelt werden: Führende Forscher bei COP24 warnen vor „Heißzeit“

UN-Klimagipfel einigt sich auf Regelwerk – jetzt muss gehandelt werden: Führende Forscher bei COP24 warnen vor "Heißzeit"

© Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

„Wir folgen weiterhin einem Weg, der uns noch innerhalb dieses Jahrhundert in eine sehr gefährliche, drei bis vier Grad wärmere Welt führen wird“, sagt Johan Rockström, einer der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, nach dem UN-Klimagipfel in Kattowitz.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), 17.12.2018

Das beim UN-Klimagipfel in Kattowitz vereinbarte Regelwerk ist „eine Erleichterung“, so erklären die Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dringend nötig wäre aber nun, den Ausstoß von Treibhausgasen stärker zu verringern – und hierbei haben die fast 200 bei COP24 versammelten Staaten versagt, sagen Johan Rockström und Ottmar Edenhofer. Bislang steuern die Regierungen den Planeten weiter in Richtung einer Heißzeit. Hierzu haben führende PIK-Forscher, darunter der Direktor Emeritus Hans Joachim Schellnhuber, unlängst eine wissenschaftliche Studie vorgelegt. Der in diesem Zusammenhang geprägte Begriff der Heißzeit wurde nun in Deutschland zum „Wort des Jahres 2018″ gewählt.
Das Ergebnis von Kattowitz ist eine Erleicherung. Die Staaten der Welt erkennen an, dass sie zusammenarbeiten müssen, um die Klimakrise anzupacken“, so Johan Rockström, der zusammen mit Ottmar Edenhofer das PIK leitet. „Das Paris-Abkommen für globale Klimapolitik erweist sich als quicklebendig, trotz einer Zunahme von Nationalismus und Populismus. Mit dem jetzt endlich beschlossenen Regelbuch kann das Paris-Abkommen wirklich umgesetzt werden. Meine größte Sorge ist, dass der UN-Klimagipfel in Kattowitz es nicht vermocht hat, die Klimapolitik so zu gestalten, dass sie die von der Wissenschaft klar aufgezeigten Klimarisken jetzt tatsächlich wirkungsvoll begrenzt – vor allem haben sie versäumt, klar zu machen, dass die globalen Emissionen aus fossilen Brennstoffen bis 2030 halbiert werden müssen, wenn man dem 1,5-Grad-Report des Weltklimarats folgen will.“ […]

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK):
https://www.pik-potsdam.de/pik-startseite

Weitere Informationen und Bewertungen zum UN-Klimagipfel in Kattowitz:
https://www.deutschlandfunk.de/klimakonferenz-in-kattowitz-viel-zu-wenig-und-viel-zu.676.de.html?dram:article_id=436218

https://www.germanwatch.org/de/16125

 

 

 

 

 

 

 

Abschluss der COP24 in Kattowice

Die Verhandlungen des Weltklimagipfels in Kattowice enden mit einem 133-seitigen Regelwerk, das als Umsetzung des Pariser Abkommens von 2015 vorgibt, wie ab 2024 die Staaten der Welt  über ihre Bemühungen zum Klimaschutz zu berichten haben.

Mehr nicht.

Es wird als Erfolg verbucht, dass sich darauf alle beteiligten Staaten geeinigt haben. Und deren Vertreter klopfen sich nun in bekannter Manier auf die Schultern. Nicht erwähnt wird, was wirklich zu tun wäre.
Am Rande erwähnt wird, dass wir uns damit auf 3 Grad Erderwärmung einstellen.
3 Grad. Das ist nicht nur für viele Völker zu viel, für die Greta Thunberg spricht.
Das ist für uns alle zu viel.

Der Kommentar zur Stunde
Die Rede der 15-jährigen Greta Thunberg.

Zum unaufhaltsamen Anstieg der Meeresspiegel die Titelstory Nass des Spiegel Nr.49 /2018
https://magazin.spiegel.de/SP/2018/49/161087440/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

Und in der ZEIT Ausgabe 49/2018 zeigen Petra Pinzler und Bernd Ulrich in ihrem Artikel Anders leben? Anders regieren! eindrücklich, wie sich unser Denken und Regieren radikal verändern muss, wenn wir der Tatsache gerecht werden wollen, dass die Ökologische Frage kein Luxusthema mehr ist, sondern eine des Überlebens. Statt augenwischender Flickschusterei geht es immerhin um das Ende der fossilen Weltordnung, wenn wir unseren Planeten nicht verheizen wollen.

https://www.zeit.de/2018/49/index

Elegy for the Arctic

Repostet aus gegebenem Anlass: für alle Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018

Through his music, acclaimed Italian composer and pianist Ludovico Einaudi has added his voice to those of eight million people from across the world demanding protection for the Arctic. Einaudi performed one of his own compositions on a floating platform in the middle of the Ocean, against the backdrop of the Wahlenbergbreen glacier (in Svalbard, Norway).

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2DLnhdnSUVs

Source:  https://www.youtube.com/watch?time_continue=29&v=2DLnhdnSUVs

 

Kein Schutzgebiet für 300.000 Pinguine

Trotz internationaler Bemühungen scheitert das Vorhaben das Wedell-Meer als weltweit größtes Meeresschutzgebiet zu etablieren. Im Interview bei der Tagesschau erklärt Thilo Maack von Greenpeace, warum dieser einzigartige Lebensraum im Südpolarmeer so besonders und schützenswert ist.

Tagesschau.de, 02.11.2018

Fünf Mal so groß wie Deutschland sollte das Schutzgebiet im Südpolarmeer werden – aber die internationalen Pläne scheiterten am Widerstand aus drei Staaten. Die EU hatte sich für den Schutz der Weddell-Meeres eingesetzt.

Die internationalen Bemühungen zum Schutz des Südpolarmeers nördlich der Antarktis haben einen Rückschlag erlitten. Bei einer Konferenz in Australien scheiterte das Vorhaben, im Weddell-Meer das mit mehr als 1,8 Millionen Quadratkilometer weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten – mit einer Fläche fünf Mal so groß wie Deutschland. Nach Angaben von Teilnehmern blockierten Russland und China die Pläne. Auch von Norwegen kam Widerstand. […]

Das dazugehörige Video findet ihr hier.
Den gesamten Artikel findet ihr hier.

EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerf-Plastikprodukten

Die neuste Pressemitteilung der EU zum Thema Verbot von Einwegplastikverpackungen ist gerade veröffentlich worden. Darin ist zu lesen, dass das EU Parlament nun den von der Kommission eingereichten Vorschlag zur Reduzierung von Einwegplastik angenommen hat. Dies ist tatsächlich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um weitere Verschmutzung der Meere zu verhindern. Aber ein Grund in Jubelschreie auszubrechen, ist es mit Sicherheit nicht. Zum einen beinhaltet die Entscheidung des EU Parlaments noch keine praktischen Konsequenzen. Erst müssen sich noch die EU-Staaten im Ministerrat auf eine gemeinsame Linie zu dem Gesetzesvorschlag einigen. Laut Pressemitteilung würden die neuen Regeln zwei Jahre nach Verabschiedung durch Rat und Parlament in Kraft treten, also voraussichtlich frühestens 2021. Es ist also noch ein langer Weg bis dorthin.

Zum anderen kann man sich fragen, wie effektiv neue Verordnungen sein werden, wenn die Pressemitteilung auch Sätze wie den folgenden bereithält: „Wenn günstige Alternativen zur Verfügung stehen, sollen demnach die zehn Einwegkunststoffprodukte vom Markt genommen werden, die am häufigsten in den Ozeanen landen.“ Und wenn keine geeigneten „günstige Alternativen“ zu beispielsweise Plastiktrinkhalmen zur Verfügung stehen? Darf man dann einfach weiterhin Einweg-Plastiktrinkhalme verwenden, weil die möglichen Alternativen nicht so günstig und praktisch handhabbar sind? Berichterstatterin und Mitglied des Europäischen Parlaments Frédérique Ries äußerte sich zu diesem Thema: „(…) the member states have many options to choose from. It is up to them to choose wisely and up to us to keep pushing for more. “

Dennoch freuen wir uns sehr, dass der Vorschlag der Kommission nun tatsächlich in ein Gesetz münden wird und dass das Thema Meeresschutz inzwischen auch eine Bedeutung auf EU Ebene gewonnen hat. Und auch wir werden auf keinen Fall jetzt die Hände in den Schoß legen, denn durch die Entscheidung des EU Parlaments ist das Plastik-Problem keinesfalls gelöst! Siehe auch unsere BLUE STRAW Kampagne: https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.

Pressemitteilungen der EU und weitere Infos findet ihr hier: http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20181009IPR15501/plastic-oceans-meps-back-eu-ban-on-polluting-throwaway-plastics-by-2021

https://ec.europa.eu/germany/news/20181025-eu-parlament-plastikprodukte-verbot_de

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