Politik

Um die systematische Zerstörung der Ozeane zu verhindern, müssen wir uns gemeinsam dafür entscheiden.
Jeder für sich und alle zusammen als Teil von Politik und Wirtschaft.

Meeresschutz ist Klimaschutz – Über 50 NGOs unterzeichnen offenen Brief an die EU

Nahaufnahme der Meeresoberfläche mit Lichtreflektionen. Darüber die Sätze: Worried about climate breakdown? There is an ocean of solutions

© climateocean

Der IPCC-Sonderbericht  über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima hat sehr deutlich gemacht, wie bedroht die Meere durch den Klimawandel sind. Die Ozeane haben eine tragende Rolle im Klimaschutz durch ihre Fähigkeit, CO2 und Wärme aufzunehmen (bisher haben sie schon 90% der anthropogenen Erwärmung absorbiert). Doch der Klimawandel geht nicht spurlos an den Ozeanen vorbei. Die Meeresökosysteme leiden unter anderem an Versauerung, Temperaturerhöhung, Sauerstoffarmut und Änderungen in den Meeresströmungen. Dies hat auch große Auswirkungen auf die Fische und andere Meeresbewohnen in unseren Meeren. Weitere, durch den Menschen verursachte Stressoren, tragen dazu bei, die Meeresumwelt unter Druck zu setzen. So haben sich zwar schon 2014 alle EU-Länder mit der Gemeinsamen Fischereipolitik, dazu verpflichtet, die europäischen Fischbestände bis spätestens 2020 nachhaltig zu bewirtschaften. Dennoch sind noch immer über 40% der Fischbestände in EU-Gewässern überfischt. Doch nur mit intakten Ökosystemen können die Ozeane ihre Fähigkeit beibehalten, die Folgen des Klimawandels abzupuffern.

Daher haben nun, in Anlehnung an den am 25.September 2019 veröffentlichten IPCC-Sonderbericht SROCC, insgesamt  52 europäische NGOs, unter anderem auch DEEPWAVE, einen offenen Brief an die Europäische Kommission unterzeichnet. Dieser ist an die aktuellen sowie zukünftigen Präsidenten der EU adressiert und darin sind  klare Forderung enthalten, wie die Europäische Union dazu beitragen muss, den Meeresschutz endlich aktiv voranzutreiben.

Forderungen der NGOs für effektiven Schutz der Ozeane

  1. Ein Ende der Überfischung und der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Fishing). Alle EU-Institutionen und Mitgliedstaaten müssen die Vorgaben der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU vollständig umsetzen und durchsetzen, insbesondere die Frist für die Beendigung der Überfischung bis 2020.
  2. Ein wirksamen Abkommen zum Schutz der Hohen See bis Ende 2020.
  3. Mindestens 30% Prozent des Ozeans müssen bis Ende 2030 zu wirksamen und effektiv gemanagten Schutzgebieten werden. Die übrigen 70% müssen nachhaltig bewirtschaftet werden.
  4. Die Tiefsee muss durch ein Tiefseebergbau- Moratorium geschützt werden.

Die Beendigung der Überfischung und effektiv gemanagte Meeresschutzgebiete sind wesentliche Klimaschutzmaßnahmen, welche marine Lebensräume und die biologische Vielfalt schützen, zur Regeneration von Fischbeständen und marinen Nahrungsnetzen beitragen, die Bedingungen für die Kohlenstoffaufnahme verbessern und die Widerstandsfähigkeit der Ozeane gegen die Folgen des Klimawandels erhöhen werden. Auch die Tiefsee spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels durch die Aufnahme und Speicherung von CO2. Durch die Aufnahme von überschüssiger Wärme verlangsamt die Tiefsee die Erwärmung an Land. Doch die Tiefsee ist ein empfindliches und weitgehend unerforschtes Gebiet, in dem Folgen durch gravierende menschliche Eingriffe nicht vorhersehbar sind. Sicher ist nur, dass der Tiefseebergbau Giftstoffe, Lichtverschmutzung und Lärm erzeugen wird, was zu einem dauerhaften Verlust der biologischen Vielfalt führen und das Meeresleben weit über die eigentlichen Abbaustätten hinaus beeinflussen könnte. Das Europäische Parlament nahm 2018 einen Beschluss an, welcher ein Moratorium für gewerbliche Förderlizenzen für den Tiefseebergbau fordert, bis die Risiken für die Meeresumwelt vollständig verstanden sind. Die EU muss zu ihren Verpflichtungen stehen, wirksame Maßnahmen durchzusetzen, um die Ozeane und damit auch das Klima zu schützen.

Franziska Bils für DEEPWAVE

Der offene Brief kann auf der Seite von climateocean heruntergeladen werden

Quellen: https://www.climateocean.com/2019/09/25/over-50-ngos-call-on-eu-leaders-to-protect-ocean-as-climate-action/

IPCC-Sonderbericht: Folgen des Klimawandels auf Ozeane und Eisgebiete

Eine Aufnahme halb unter und halb über Wasser. Unter Wasser ist Teil eines Riffs zu sehen mit einer Sepia im Vordergrund, weiter im Hintergrund ein freie Wasserfläche mit einem größeren Raubfisch und etwas verschwommen ein Fischschwarm. Über Wasser ist eine bewaldete flache Insel zu sehen und weiter im Hintergrund eine Großstadt an der Küste.

© IPCC

Sonderbericht des Weltklimarates IPCC prognostiziert gravierende Folgen für die Ozeane und Eisgebiete

Wir alle wissen, dass es viele Bereiche gibt, die vom Klimawandel betroffen sein werden. Korallenriffe werden verschwinden, die Biodiversität schwinden und auch die Landwirtschaft und die Gesellschaft insgesamt wird die gravierenden Veränderungen zu spüren bekommen. Der neue Sonderbericht des Weltklimarates IPCC „Special Reports on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate (SROCC)“ („IPCC-Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima.“), der am 25. September 2019 in Monaco veröffentlicht wurde, stellt die Auswirkungen des Klimawandels auf Ozeane und Kryosphäre (die gefrorenen Teile unserer Erde, wie z.B. Gletscher und Pole) dar; auch welche Auswirkungen das speziell auf die Menschen auf diesem Planeten innerhalb dieses Jahrhunderts haben wird. Leider macht dieser Bericht deutlich, dass es schlimmer kommen kann als bisher erwartet. Nicht nur für die Ozeane, sondern auch für uns Menschen, wenn nichts unternommen wird, um den Ausstoß von CO2 und anderer schädlicher Treibhausgase schnell und drastisch zu reduzieren.

Kurz und bündig lassen sich die Konsequenzen so zusammenfassen:

Weniger Permafrost, mehr Methan in der Atmosphäre

Weniger Frischwasser durch Schmelzen der Gletscher

Eis an den Polen schwindet

Der Meeresspiegel steigt immer schneller

Die Erde wird salziger durch den Meeresspiegelanstieg

Die Ozeanerwärmung und –versauerung wird weiter fortschreiten

Insgesamt wurden für den Bericht mehrere Tausend Studien von über 100 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen ausgewertet. Zumeist wurden die Folgen für das sogenannte „Business-as-usual-Szenario“ und das „Best-case-Szenario“ dargestellt. Ersteres bedeutet, dass keine Maßnahmen zur CO2-Reduktion getroffen werden, was eine Erhöhung der mittleren globalen Temperatur von 4,3°C bis zum Ende dieses Jahrhunderts bedeuten würde. Nach dem „Best-case-Szenario“ würde es die Menschheit schaffen, den CO2 Ausstoß soweit zu senken, dass eine Erwärmung von weniger als 2°C noch zu erreichen ist.

Neben den Konsequenzen für Ozeane, die Kryosphäre und die Menschen werden aber auch die Herausforderungen dargestellt, diese abzumildern. So sind beispielsweise viele der Nationen von den Folgen am stärksten bedroht, die die wenigsten Kapazitäten haben, auf diese Folgen zu reagieren oder sie zu vermeiden. Aber noch gibt es Möglichkeiten, diese Folgen in Teilen einzudämmen, indem Maßnahmen getroffen werden, die zum einen das Klima und die Ozeane schützen als auch die Folgen des Klimawandels abmildern. So wird zum Beispiel aufgeführt, dass die Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern sowohl CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen wird, zu einem Anstieg der Biodiversität führt und auch für verstärkten Küstenschutz sorgt. Der Bericht stellt heraus, dass alle Möglichkeiten, auch technische wie Frühwarnsysteme für Fluten oder ähnliches wichtige Hilfsmittel in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind und dass die ökonomischen Folgen/Kosten weitaus höher sein werden, wenn jetzt nichts unternommen wird, als für Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden können und müssen, um die Temperaturerhöhung einzudämmen.

Von unserer Seite möchten wir unseren großen Respekt ausdrücken für die Wissenschaftler*innen und alle, die es möglich gemacht haben, diesen Bericht zu veröffentlichen, für das unermüdliche Arbeiten und Forschen an den Folgen des Klimawandels und am Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten. Wir von DEEPWAVE tragen unser Möglichstes dazu bei, diese Botschaft weiter zu verbreiten und Bewusstsein für ein schnelles und effizientes Handeln zu schaffen.

Franziska Bils für DEEPWAVE

Quellen: IPCC „Special Reports on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate (SROCC)“„Summary for Policymakers“ und Zeit online (25.9.2019) Sonderbericht zum Klimawandel: Die Erde versinkt in Wasser und Salz

Ein Video über die Folgen einer Erwärmung um 4°C könnt ihr auf unserem blog anschauen.

 

IUCN Bericht: Die Zukunft des Tiefseebergbaus

Eine riesengroße Maschine, die für den Tiefseebergbau eingesetzt werden soll, in einer Halle, mit einem Arbeiter, der winzig klein davor erscheint.

© Nautilus Minerals

Wenn wir an die Tiefsee denken, verbinden wir diesen einzigartigen Lebensraum häufig mit Kälte und Dunkelheit. Was zunächst trist und leer zu sein scheint, beherbergt aber eine erstaunliche Vielfalt von Arten. Auch der 2018 erschienene Bericht der IUCN bezeichnet die dort auffindbaren Ökosysteme als einzigartig und wertvoll. Die Autoren des Reports betonen, dass wir viele Arten und Lebensräume der Meere durch unseren rücksichtslosen Umgang mit unserer Umwelt an den Rand der Zerstörung geführt haben. Da das kommerzielle Interesse an den Rohstoffen der Tiefseeböden zunimmt, ist es dringend notwendig, die Ausbeutung und Zerstörung der Tiefsee zu verhindern.

Im Mittelpunkt des Berichts stehen daher die möglichen Folgen des Tiefseebergbaus, sowie Ansätze zur Überwachung eines nachhaltigen Tiefseebergbaus. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die geografischen sowie geologischen Besonderheiten der potenziellen Abbaugebiete und die zugehörigen rechtlichen Richtlinien. Zudem werden unterschiedliche Abbautechnologien beschrieben, wobei auch Umweltparameter wie extremer Druck und enorme Tiefen eine Rolle spielen, da sie das Unterfangen erschweren könnten.

Die Autoren des Berichts betonen, dass die Folgen für die Ökosysteme zum Teil sehr schwer einzuschätzen sind und dringlichst Daten erhoben werden müssen. Studien zeigten bereits, wie verheerend eine Umschichtung der Sedimente im Meeresboden die Habitate und die Biodiversität beeinträchtigen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Veränderungen der Artenstruktur im Abbaugebiet irreversibel sein könnten. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen von vielen möglichen Störungen der sensiblen Habitate.

Verschiedene Interessensgruppen und Institutionen müssen Hand in Hand arbeiten, um die Herausforderungen zu lösen, die ein möglicher Tiefseebergbau birgt. Solange dies nicht gewährleistet ist im Sinne des Lebensraums Tiefsee, kann nicht von einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Abbau gesprochen werden.

Precisely assessing the value of the potential damage to deep-sea ecosystems and biodiversity is one of the major
challenges associated with deep-sea mining (Glover, 2003; MIDAS, 2017). “The benefit of mankind as a whole” can arguably no longer merely be seen from a purely financial perspective with proceeds that are to be partly redistributed, as it did when the phrase was coined half a century ago. There are also benefits associated with safeguarding one of the few untouched places on the planet, especially to those generations that are yet to follow and thus have no say in what is being decided now (Halfar & Fujita, 2007; Hoagland et al., 2010; Van Dover et al., 2018).

[…]

Den gesamten Bericht könnt ihr bei IUCN herunterladen

Weitere Informationen zum Thema Tiefsee findet ihr in unserem Tiefsee Blog.

Great-Barrier-Reef-Behörde stellt sich gegen Regierung

Unterwasseraufnahme eines Riffs. Zwischen verschiedenen bunte Korallenarten schwimmen kleine orangene Fische umher.

© Matt Curnock/ James Cook University / AFP

Laut des im Mai diesen Jahres veröffentlichten Artenschutzberichtes des Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen (IPBES) sind 1/3 der Korallen weitweit bedroht. Jetzt hat sich die Verwaltung des UNESCO Weltnaturerbes „Great Barrier Reef“ in Australien gegen den Kurs der australischen Regierung positioniert und schlägt Alarm: Werden keine drastischen Maßnahmen gegen den Klimawandel getroffen, gibt es keine Rettung für dieses einzigartige Ökosystem.

Süddeutsche Zeitung, 19.07.2019, Autor: Christoph von Eichhorn

Great-Barrier-Reef-Behörde stellt sich gegen Regierung

Die australische Behörde, die das Great Barrier Reef verwaltet, stellt sich mit einem Appell zur Rettung des Korallenriffs gegen die eigene Regierung. „Nur die stärksten und schnellsten möglichen Maßnahmen“ zur Verringerung der globalen Treibhausgas-Emissionen könnten die Auswirkungen der Erderwärmung auf das Riff begrenzen, heißt es in einem Papier der „Great Barrier Reef Marine Park Authority“, die das Weltnaturerbe verwaltet.

Ein weiterer Verlust von Korallen sei „unvermeidlich“, könne aber durch wirksamen Klimaschutz minimiert werden, schreibt die Behörde. Dazu sei eine „internationale und nationale“ Antwort nötig – ein deutliches Signal an die australische Regierung. Unter dem kürzlich wiedergewählten konservativen Ministerpräsidenten Scott Morrison und seinem Vorgänger Malcolm Turnbull sind die Emissionen Australiens in den vergangenen vier Jahren stets gestiegen. Der Konservative Morrison gilt als Unterstützer der Kohleindustrie. Die im Rahmen des Pariser Abkommens zugesagten Ziele zur Emissionsminderung hat die Regierung bislang nicht gesetzlich verankert, daher dürfte Australien seine eigenen Klimaziele deutlich verfehlen.

Korallenbleichen setzen Riffen heute fünf Mal häufiger zu als noch vor einigen Jahrzehnten

Die Erderwärmung setzt dem 2300 Kilometer langen Riff an der Nordostküste Australiens bereits heute stark zu. 2016 und 2017 kam es zwei Jahre in Folge zu schweren Korallenbleichen. Dabei werden Algen abgestoßen, mit denen die Korallen symbiotisch zusammenleben, die Korallen verblassen und sterben anschließend häufig ab. 2016 gingen so etwa 30 Prozent aller Korallen im flachen Wasser des Riffs verloren. Die Bleiche von 2017 hat die Korallen weiter dezimiert. Laut einer Studie im Fachmagazin Science treten Korallenbleichen heute rund fünf Mal häufiger auf als noch vor einigen Jahrzehnten. In 25 Jahren könnten sie laut einer Prognose jährlich wiederkehren.

Hinzu kommt die zunehmende Versauerung der Meere. Rund ein Drittel des weltweit ausgestoßenen Kohlendioxids nehmen die Meere auf, wodurch sie allmählich saurer werden. Das setzt den kalkhaltigen Skeletten der Korallen zu. Steigende Wassertemperaturen erschweren es den Organismen zusätzlich, sich an diese Veränderungen anzupassen. Wie stark die Temperaturen noch steigen werden, beeinflusse die Überlebenschancen des Great Barrier Reefs massiv, betont das Positionspapier der australischen Parkverwaltung.

Gelingt es, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, könnte wohl zumindest ein Drittel der Korallen gerettet werden. Bei einer Erwärmung um zwei Grad würden vermutlich praktisch alle Korallen vernichtet. Das wäre kaum im Interesse der Australier: Das Riff lockt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Touristen an.

Den Artikel findet ihr in der Süddeutsche Zeitung

NABU Kreuzfahrt-Ranking 2019

Kreuzfahrtschiff fährt über ein gesundes Meer. Ein großer Wal ist vor dem Schiff. Hinter dem Schiff ist alles grau und tod. Große Schadstoffwolken ziehen hinter dem Schiff her.

© aikos2309 | pravda tv

Kreuzfahrtreisen werden immer beliebter, die Branche boomt und das, obwohl die massiven Meeres- und Umweltschäden, die durch die riesigen Dampfer entstehen, weitestgehend bekannt sind. Zwar brüsten sich Reedereien wie AIDA mit ihren neuen umweltfreundlicheren Alternativen, doch inwiefern diese effektiv umgesetzt wurden, prüft der NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) in seinem Kreuzfahrt-Ranking.
Einige Flotten verringern ihren Luftschadstoffausstoß, indem die Schiffe mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden, sodass sie wesentlich weniger Schadstoffe wie Marinediesel- und Schwerölmodelle ausstoßen. Aber auch hier handelt es sich um einen fossilen Brennstoff, den man nur durch schädliche Eingriffe in die Umwelt gewinnen kann. Somit hat die AIDAnova, welche mit LNG betrieben wird und Platz 1 im Ranking ziert, zwar die geringste Luftverschmutzung, jedoch ist ihre gesamte Klimabilanz alles andere als nachhaltig, wie man dem Ranking unschwer entnehmen kann.

 

Tabelle, die die Plätze 1-32 des Kreuzfahrtrankings aufzeigt. Auf Platz 1 bis 3 befindet sich die AIDAnova, die Cosa Smeralda und die Europa 2

© NABU

„Es ist ein Schlag ins Gesicht der Jugend, dass sich die Kreuzfahrtbranche im Grunde geschlossen dem Klimaschutz verweigert. Gerade dieser Tage kann niemandem entgangen sein, unter welch enormen Handlungsdruck die Weltgemeinschaft angesichts der Klimakrise steht. Dennoch spülen die Anbieter Jahr für Jahr weitere Riesenschiffe auf den Markt, die allesamt mit fossilen Kraftstoffen betrieben werden. Das ist absolut unzeitgemäß und verantwortungslos. Die Kreuzfahrt darf nur mit Nullemissionsantrieben eine Zukunft haben.“

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller

„Die Steuerbefreiung mariner Kraftstoffe in Zeiten der Klimakrise ist fatal und muss dringend beendet werden.“

Daniel Rieger, NABU-Leiter Verkehrspolitik

Weitere Informationen zum Kreuzfahrtranking findet ihr beim NABU.

Schulze will Hersteller von Wegwerfprodukten an Reinigungskosten beteiligen

Coffee to go Becher, Plastiktüten und andere Wegwerfprodukte verschmutzen deutsche Städte. Umweltministerin Svenja Schulze will die Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen

Viele leere Coffe-to-go Becher liegen an einer Straßenecke. Viele der Becher stammen von Starbucks. Im Hintergrund sieht man eine Starbucksfiliale

© FAZ | dpa

In vielen deutschen Städten hat die Nutzung und die anschließend rücksichtslose Entsorgung von Wegwerfartikeln und Einwegplastikprodukten ein erschreckendes Ausmaß angenommen.

„Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu einer regelrechten Müllflut, vor allem in öffentlichen Parks und auf belebten Straßen“

Svenja Schulze, Bundesumweltministerin

Daher will Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nun die Hersteller solcher Einwegprodukte an Stadtreinigungskosten beteiligen. Dafür will sie im Kreislaufwirtschaftsgesetz die Rechtsgrundlage für eine spätere Verordnung schaffen. Bisher mussten die Kommunen für die Kosten der Reinigung alleine aufkommen. Wie viel die jeweiligen Unternehmen berappen müssen, soll daran bemessen werden, wie viel die jeweiligen Kommunen für Reinigung, Sammlung, Transport, Behandlung, Personal und Sensibilisierungsprogramme bisher ausgegeben haben. Dies variiert anhand verschiedener Faktoren wie Ortsgröße, Jahreszeit oder Lage.
Die EU beschloss bereits im Mai eine Kunststoffrichtlinie, die Hersteller an den Reinigungskosten im öffentlichen Raum beteiligen soll.

Süddeutsche Zeitung, 12. August 2019, Autorin: Ekaterina Kel

Von einem Gesetz, das die Hersteller in die Verantwortung zieht, verspricht sich Schulze langfristig ein Umdenken bei den Unternehmen. „Ich glaube, wir werden in Zukunft mehr Alternativen sehen“, sagte sie. Dass anfallende Kosten dann auch an Konsumenten weitergegeben würden, also Produkte teurer würden, sei möglich. Für Schulze ist das ein Schritt für mehr Gerechtigkeit nach dem „Verursacherprinzip“. […] Einen To-Go-Becher trage aber keiner nach Hause, um ihn dort im Plastikmüll zu entsorgen.

Triumph für die Nachhaltigkeit?

Ob diese Maßnahme ein Triumph für die Nachhaltigkeit und Umwelt darstellt, ist jedoch in Frage zu stellen. Sicherlich ist der Ansatz, Unternehmen in die Reinigungskosten mit einzubinden kein Fehler, jedoch ist die Effizienz dahinter fraglich. Für viele Unternehmen werden voraussichtlich die zusätzlichen Kosten nicht hoch genug sein, um ihre Verpackungsstrategie grundsätzlich zu ändern. Viel mehr muss auf umweltfreundliche und ressourcenschonende Alternativen umgestiegen werden. Zusätzlich tragen wir als Verbraucher stark zum Verpackungsproblem bei, durch unseren tagtäglichen Konsum jener Produkte. Oft ist es Bequemlichkeit oder auch Unwissen, welches dazu führt, dass viele Verbraucher:innen immer wieder zu Einwegprodukten greifen. Nicht nur die Hersteller sondern auch wir Verbraucher haben die Verantwortung uns über Einfluss und Reichweite dieser Produkte bewusst zu werden und sie konkret zu meiden und zu boykottieren. Hierbei handelt es sich nämlich nicht um einen Verzicht oder geringere Flexibilität im Alltag, sondern um vorausschauendes Handeln z.B. durch das einfache Mitführen von Alternativprodukten wie Baumwollbeuteln oder dem eigenen Kaffeebecher.

Den gesamten Artikel zu der Herstellerbeteiligung an Reinigungskosten könnt ihr bei der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Mehr zur Vermeidung von Einwegplastik  findet ihr bei unserer BLUE STRAW Kampagne.

Klimakrise: Was jetzt getan werden muss – Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Titelblattes der veröffentlichten Handlungsanweisungen. Es zeigt alle Logos der zehn beteiligten Verbände.

© Deutscher Naturschutzring

 

Insgesamt zehn Natur- und Umweltschutzverbände, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Naturfreunde Deutschlands, Umweltinstitut München, WWF Deutschland und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), haben ein gemeinsames Handlungsprogramm veröffentlicht, um effektive Maßnahmen für den Klimaschutz zu erreichen. Angesprochen ist die Bundesregierung, welche mit deutlicher Kritik zum handeln aufgefordert wird. Neben allgemeinen Forderungen, wie einem wirksamen Klimaschutzgesetz, werden auch konkrete Maßnahmen gefordert, u.a. der „Einstieg in die Kohlendioxid-Bepreisung noch in dieser Legislaturperiode“ oder „Bahnpreise auf innerdeutschen Strecken günstiger als Flugpreise machen“.

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Naturfreunde Deutschlands, Umweltinstitut München, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR), 16.08.2019

Klimakrise: Was jetzt getan werden muss – Umweltverbände veröffentlichen Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz

Berlin. Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben heute Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1,5-Grad-Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen. „Wir befinden uns am Anfang einer gefährlichen Klimakrise. Dürresommer und Hitzewellen, Überflutungen und Sturmschäden werden uns mit Regelmäßigkeit treffen. Wir brauchen wirksame Maßnahmen und zwar sofort. Für Symbolpolitik ist die Zeit abgelaufen“, so die Verbände. Mit dem Handlungsprogramm liegt der Bundesregierung jetzt ein Paket vor, das einen wirksamen Einstieg zum Erreichen und Nachbessern des 2030-Klimaziels sicherstellt und den Stillstand der vergangenen Jahre beendet.

Wie von der Wissenschaft gefordert, bedarf es eines grundlegenden Wandels vieler Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der Regierung ist es, den Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland schnellstmöglich um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Gleichzeitig muss die Landnutzung klima- und naturverträglich werden. Der Kohleausstieg muss sofort beginnen, der Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien auf naturverträgliche Weise massiv beschleunigt werden, der Umbau des Verkehrssystems mit klaren Rahmensetzungen vorangebracht und die europäische Agrarpolitik reformiert werden. Klimaschutzgesetz, CO2-Preis und Instrumentenpaket müssen den Weg in deutliche jährliche CO2-Reduktionen bahnen.

Die Bundesregierung will bei der letzten Sitzung ihres Klimakabinetts am 20. September einen Maßnahmenkatalog beschließen. Schon jetzt zeigt sich aber, dass die dort vorgeschlagene Kombination aus reinen Anreizprogrammen und einem Einstieg in eine CO2-Bepreisung noch nicht einmal für diese Ziele ausreichen wird. Nötig sind stattdessen klare und messbare gesetzliche Maßnahmen, die jederzeit nachgeschärft werden können. Hierfür muss die Bundesregierung verbindliche Sofortmaßnahmen im Rahmen des anstehenden Klimaschutzgesetzes umsetzen. Die Umweltverbände fordern unter anderem:

  • Ein wirksames Klimaschutzgesetz
  • Einstieg in die Kohlendioxid-Bepreisung noch in dieser Legislaturperiode
  • Klimaschutz-Fonds weiterentwickeln
  • Umgehender Start des Kohleausstiegs: Abschaltung der dreckigsten Braunkohlekraftwerke
  • Naturverträglicher Ausbau der erneuerbaren Energien
  • 365-Euro-Jahresticket im ÖPNV
  • Moratorium für den Aus- und Neubau neuer Fernstraßen und Flughäfen bis 2029
  • Bahnpreise auf innerdeutschen Strecken günstiger als Flugpreise machen
  • Grundlegende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, damit in Klima- und Naturschutz investiert werden kann – statt Intensivierung anzuheizen
  • Reduktion der Nutztierbestände, gebunden an die zur Verfügung stehende Fläche
  • Verschärfung des Düngerechts und Einführung einer Stickstoff-Überschussabgabe
  • Verpflichtung von Bund, Ländern und Kommunen, klimafreundliche Produkte bei öffentlichen Aufträgen zu standardisieren
  • Abbau umweltschädlicher Subventionen

Das Handlungsprogramm erläutert detailliert für die unterschiedlichen Sektoren, welche Maßnahmen schnell umsetzbar sind, um eine große Wirkung zu erreichen.

Das Handlungsprogramm könnt ihr z.B. beim BUND herunterladen.

40.000 Liter Diesel verseuchen das Meer vor Patagonien

Patagonien: Experten versuchen das Diesel mit Netzen wieder einzufangen

© The Guardian | Chilenische Marine | AP

Kürzlich sind vor der Insel Guarello rund 40.000 Liter Diesel ins Meer ausgetreten. Die konkreten Ursachen des Ölaustritts sind unbekannt, doch das ausgelaufene Öl stammt aus einem Terminal des Bergbau- und Stahlkonzerns CAP. Die chilenische Marine versucht die Bedrohung durch das Öl einzudämmen, um den verursachten Schaden möglichst schnell zu kontrollieren und die Folgen zu minimieren. Um die Ursachen des Dieselaustritts zu klären und die Verantwortlichen zu bestimmen, wurde von der Behörde eine Untersuchung eingeleitet. Dies berichtetet der Guardian.

Bei Diesel handelt es sich um leichtes Öl, welches sich bereits nach wenigen Tagen im Wasser verteilt. Daher besteht ein hohes Risiko für eine langfristige Ölkontamination, da die Beseitigung des Diesels nur in den ersten Tagen effektiv ist. Das Öl stellt eine große Bedrohung für marine Ökosysteme dar, da Komponenten wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sich toxisch auf Organismen im Ozean auswirken. Zudem stellt der Ölfilm an der Wasseroberfläche speziell für Meeressäuger eine bedrohliche Gefahr dar: die um die Isla Guarella heimischen Delfine werden beim Auftauchen wiederholt dem toxischen Ölfilm ausgesetzt. Patagonien zeichnet sich durch seine Unberührtheit  aus und ist aufgrund der dadurch hohen Biodiversität von essentieller ökologischer Bedeutung und muss vor weiteren Ölkatastrophen bewahrt werden.

Weitere Informationen und den zugehörigen Artikel findet ihr beim Guardian.

 

Deutschland beteiligt sich an geordneter Schiffsverschrottung

Das havarierte Schiff "Modern Express" wird im Ozean versenkt.

© Loic Bemardin/AFP

Bisher wurden Schiffe in Südostasien ohne jegliche Umweltauflagen verschrottet. Jetzt soll das Abwracken durch ein internationales Abkommen umweltgerechter und sicherer durchgeführt werden. Jedoch müssen noch weitere Staaten dem Abkommen beitreten, damit es in Kraft tritt.

Deutschland ist einem internationalen Abkommen über eine umweltgerechtere und sicherere Abwrackung von alten Schiffen offiziell beigetreten. Wie das Verkehrsministerium am Dienstag mitteilte, übergab die Bundesrepublik eine Beitrittsurkunde zum Internationalen Übereinkommen von Hongkong an den Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation.

„Jedes Jahr werden mehr als tausend Seeschiffe abgewrackt“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann. „Damit sind zum Teil erhebliche Beeinträchtigungen für die Gesundheit der in den Abwrackeinrichtungen tätigen Arbeiter und der Umwelt verbunden.“ Er hoffe, dass Deutschland mit dem Beitritt weitere Staaten motiviere, das Übereinkommen von Hongkong zu ratifizieren, damit es baldmöglichst in Kraft treten könne.

Der Bundestag hatte das Abkommen im vergangenen Herbst ratifiziert. Es soll die bisherige Praxis eindämmen, dass viele Schiffe ohne Umweltauflagen in Südostasien verschrottet werden.

Mit dem Beitritt Deutschlands zum Übereinkommen von Hongkong haben nach Darstellung des Verkehrsministeriums insgesamt 13 Staaten mit 29,42 Prozent der Welthandelstonnage das Übereinkommen ratifiziert. Zum Inkrafttreten fehlten noch mindestens 2 Staaten mit 10,58 Prozent Welthandelstonnage.

Den Artikel findet ihr hier.

SPIEGEL ONLINE

Weitere Informationen zum Abwracken von Schiffen:

Schiffsabwrackplatz in Mauretanien ist Quelle für krebserregende Gifte

Künstliche Riffe

 

Nach 31 Jahren – Japan nimmt kommerziellen Walfang wieder auf

Ein getöteter Wal wird mit einem Netz auf das Fischerboot geladen

© dpa

Japan steigt endgültig aus der Internationalen Walfangkommission aus. Für die Wale ändert sich dadurch nicht viel. 31 Jahre lang hat Japan offiziell keine Jagd auf Wale gemacht, aber eine Lücke in der IWC-Vereinbarung genutzt, wonach Wale zu Forschungszwecken getötet werden dürfen. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft wurden so jahrelang Tausende Wale getötet, deren Fleisch letztendlich doch zum Verzehr verwendet wurde. Nun wird auch offiziell wieder zu diesem Zweck gejagt, weil der Antrag Japans auf kommerziellen Walfang von der IWC abgelehnt wurde und diese daraufhin einfach aus der Kommission ausgetreten sind, um nicht mehr an die Vereinbarungen gebunden zu sein.

Dabei ist nicht nur in Wissenschaft und Politik inzwischen bekannt, dass Walfleisch so hochgradig mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen aus den Meeren kontaminiert ist, dass angespülte Wale als Sondermüll entsorgt werden müssen. Es gleicht also einem Skandal, dass die japanische Regierung den Verkauf von Walfleisch jetzt ankurbeln möchte, obwohl der Großteil der Bevölkerung dessen Konsum aus den unterschiedlichsten Gründen inzwischen ablehnt.

Tagesschau, 01.07.2019

Jahrelang wurden Wale von japanischen Walfängern offiziell nur zu Forschungszwecken gejagt. Nachdem das Land aus der Internationalen Walfangkommission ausgetreten ist, kehrt es zur kommerziellen Jagd zurück.

Nach 31 Jahren macht Japan in seinen Hoheitsgewässern wieder Jagd auf Wale. Heute stachen Boote aus Häfen der zwei Walfangstädte Shimonoseki und Kushiro für die ersten kommerziellen Jagden seit 1988 in See.

Grund dafür ist der Austritt Japans aus der Internationalen Walfangkommission (IWC), der nach einer sechsmonatigen Frist wirksam wurde. Zuvor kämpfte Tokio jahrelang darum, wieder kommerziell Wale fangen zu dürfen. Im September 2018 scheiterte das Land mit einem Antrag auf eine Rückkehr zum kommerziellen Walfang vor der ICW. Tokio hält die Bestände für ausreichend erholt.

In den 1980er-Jahren hatte die IWC ein Jagdverbot wegen schwindender Bestände verhängt. Japan schwenkte damals offiziell auf Walfang zu Forschungszwecken um.

Fischereibehörde legt Fangquoten fest

Tierschützer kritisieren Japans kommerziellen Walfang scharf. Japanische Walfängerverbände hingegen äußerten sich „überglücklich“ und „zutiefst bewegt“. Die Fischereibehörde teilte mit, dass die Fangquote bis zum Jahresende auf 227 Wale festgesetzt worden sei. Auf der Abschussliste stehen demnach 52 Zwergwale, 150 Brydewale und 25 Sei-Wale.

Japan will sich dabei auf seine territorialen Gewässer beschränken. Die bisherige Jagd in der Antarktis, die nach offizieller Darstellung wissenschaftlichen Zwecken diente, will das Land einstellen. Japan hatte bereits seit Jahren eine Lücke in der IWC-Vereinbarung genutzt, wonach Wale zu Forschungszwecken getötet werden dürfen. Ein Teil des Fleisches der getöteten Meeresbewohner wurde anschließend zum Verzehr verwendet, woraus Japan nie einen Hehl machte. […]

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Tagesschau

Weitere Informationen zum Walfang:

Japan hat seinen kommerziellen Walfang wieder aufgenommen – Ursachen und Folgen

66. IWC Tagung in Slowenien: Walfang wieder auf dem Prüfstand

Nachruf auf einen Wal

 

 

 

 

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