Tiefsee

Das unerforschteste und unereichbarste Ökosystem der Erde birgt Wunder und Überraschungen.
Doch sind wir dabei, es irreversibel zu zerstören.

Plastikmüll in der arktischen Tiefsee verdoppelt

Foto: AWI

Biologen finden immer mehr Plastikmüll in der arktischen Tiefsee: Studie belegt, dass heute zweimal so viel Abfall auf dem Meeresgrund liegt wie noch vor zehn Jahren

Bremerhaven, 22. Oktober 2012. Der Meeresboden in der arktischen Tiefsee ist immer häufiger von Müll und Plastikabfall übersäht. Wie Dr. Melanie Bergmann, Biologin und Tiefsee-Expertin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in einer Online-Vorabveröffentlichung des Fachmagazins Marine Pollution Bulletin berichtet, ähnelt das Müllaufkommen rund um das AWI-Tiefsee-Observatorium HAUSGARTEN inzwischen jenen Mengen, die in Tiefseegräben in der Nähe der portugiesischen Metropole Lissabon gefunden wurden.

Für die Studie untersuchte Dr. Melanie Bergmann rund 2100 Fotoaufnahmen vom Meeresboden am HAUSGARTEN, dem Tiefsee-Observatorium des Alfred-Wegener-Institutes in der östlichen Framstraße. So heißt der Seeweg zwischen Grönland und der norwegischen Insel Spitzbergen. „Den Anstoß für diese Studie gab ein Bauchgefühl. Bei der Durchsicht unserer Expeditionsaufnahmen hatte ich den Eindruck gewonnen, dass auf den Fotos aus dem Jahr 2011 öfter Plastiktüten und andere Müllreste auf dem Meeresboden zu sehen waren als auf Bildern früherer Jahre. Aus diesem Grund entschloss ich mich, alle Fotos aus den Jahren 2002, 2004, 2007 und 2008 systematisch nach Müll zu untersuchen“, erzählt Melanie Bergmann von der HGF-MPG Brückengruppe für Tiefseeökologie und Technologie.

Die Tiefsee-Forscher am Alfred-Wegener-Institut setzen bei Polarstern-Expeditionen zum HAUSGARTEN regelmäßig ihr ferngesteuertes Kamera-System OFOS (Ocean Floor Observation System) ein. An der zentralen HAUSGARTEN Station schwebt es in einer Wassertiefe von 2500 Metern etwa 1,5 Meter über dem Meeresgrund und macht etwa alle 30 Sekunden eine Aufnahme vom Boden unter sich. Seine Aufnahmen dienen den Tiefseebiologen vor allem dazu, Veränderungen in der Artenvielfalt von größeren Tiefseebewohnern wie Seegurken, Seelilien, Schwämmen, Fischen und Garnelen zu dokumentieren. Für Melanie Bergmann aber lieferten sie auch Belege für die zunehmende Verschmutzung der Tiefsee: „Bei den Aufnahmen aus dem Jahr 2002 finden sich auf rund einem Prozent der Fotos Müllreste, in erster Linie Plastik. Bei den Bildern aus dem Jahr 2011 machten wir dieselbe Entdeckung auf rund zwei Prozent der Fotos. Die Müllmenge am Meeresgrund hat sich also verdoppelt“, sagt die Wissenschaftlerin.

Das Ergebnis „zwei Prozent“ mag im ersten Moment wenig Aufsehen erregen. Wie groß das wahre Ausmaß der Verschmutzung in der arktischen Tiefsee jedoch ist, zeigt ein Vergleich: „Der Arktische Ozean und vor allem seine Tiefseegebiete galten lange Zeit als entlegene, nahezu unberührte Regionen der Erde. Unsere Ergebnisse belegen nun aber, dass zumindest rund um unser Tiefseeobservatorium inzwischen genauso viel Plastikmüll auf den Grund des Ozeans gesunken ist, wie zum Beispiel in einem Meeresgraben nicht weit entfernt von der portugiesischen Metropole Lissabon“, erklärt Melanie Bergmann. Und dabei sei noch zu bedenken, dass sich in Tiefseegräben nach aktuellem Forschungsstand mehr Plastikabfall ansammele als an Hängen wie jenem, an dem sich der HAUSGARTEN befindet.

Woher die Müllstücke am HAUSGARTEN stammen, kann Melanie Bergmann mithilfe der Fotos nicht bestimmen. Sie vermutet jedoch, dass der Rückgang des arktischen Meereises in dieser Frage eine entscheidende Rolle spielt. „Die arktische Meereisdecke wirkt normalerweise wie eine Barriere. Sie verhindert, dass Wind Müll vom Land aus in das Meer weht und versperrt den meisten Schiffen den Weg. Seitdem die Eisdecke jedoch regelmäßig schrumpft und dünner wird, hat der Schiffsverkehr stark zugenommen. Wir beobachten inzwischen dreimal mehr Privatjachten und bis zu 36 mal mehr Fischereischiffe in dieser Region als noch vor dem Jahr 2007“, erzählt Melanie Bergmann. Müllzählungen an Stränden Spitzbergens hätten zudem ergeben, dass der dort angespülte Abfall hauptsächlich von Hochseefischern stamme.

Die Leidtragenden dieser zunehmenden Verschmutzung sind vor allem die Tiefsee-Bewohner. „Fast 70 Prozent der von uns entdeckten Plastikreste waren auf irgendeine Weise mit Tiefsee-Organismen in Kontakt gekommen. Wir fanden zum Beispiel häufig Plastiktüten, die sich in Schwämmen verfangen hatten, ein Kartonstück, das von Seelilien bewachsen war, sowie eine Flasche, auf der sich ebenfalls eine Seelilie angesiedelt hatte“, erzählt Melanie Bergmann.

Kommen Schwämme oder andere Suspensionsfresser mit Plastik in Berührung, zieht dies vermutlich Verletzungen ihrer Körperoberfläche nach sich. Die Folge: Die Bodenbewohner können weniger Nahrungspartikel aufnehmen, wachsen deshalb langsamer und vermehren sich vermutlich seltener. Auch die Atmung könnte behindert werden. Zudem enthält Plastik auch immer chemische Zusatzstoffe, die auf ganz unterschiedliche Weise toxisch wirken. „Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass Plastiktüten, die auf den Meeresboden sinken, die Gas-Austauschprozesse an dieser Stelle verändern können. Der Sediment-Boden darunter wird dann zur sauerstoffarmen Zone, in der nur wenige Organismen überleben“, sagt Melanie Bergmann. Andere Lebewesen wiederum nutzten den Müll als Hartsubstrat und Fundament. „Auf diese Weise können sich Arten ansiedeln, die vorher kaum geeignete Lebensbedingungen vorgefunden hätten. Das heißt: Der Abfall könnte langfristig die Artenzusammensetzung in der Tiefsee verändern“, so die Forscherin.

Angesichts der weitreichenden Klimaveränderungen in der Arktis wollen Melanie Bergmann und Kollegen ihre Forschungsprojekte zum Thema „Müll im Meer“ ausbauen: „Unsere bisherigen Ergebnisse aus der Framstraße sind lediglich eine Momentaufnahme und spiegeln jene Funde wieder, die wir mit bloßem Auge erkennen konnten“, erklärt die Wissenschaftlerin. In den Fokus rückt derzeit zum Beispiel die Frage nach der Belastung der Tiefsee durch sogenannte Mikroplastik-Partikel. „Auf der vergangenen Arktis-Expedition des Forschungsschiffes POLARSTERN haben wir erstmals Proben genommen, die wir zusammen mit AWI-Kollegen aus Helgoland auf diese winzigen Plastikteilchen untersuchen werden“, sagt Melanie Bergmann. Auf dieser Expedition haben sie und belgische Säugetier- und Vogelbeobachter außerdem 32 Müllstücke gezählt, die an der Wasseroberfläche trieben. Demzufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Forscher weiteren Müll in der Tiefsee finden werden, groß. Melanie Bergmann: „Plastikteile, die in die Tiefsee hinabsinken, zerfallen nicht so schnell in Mikropartikel wie es zum Beispiel am Nordseestrand der Fall ist. Dazu fehlen in 2500 Metern Tiefe sowohl das Sonnenlicht als auch die stärkere Wasserbewegung. Stattdessen ist es dort unten dunkel und kalt. Unter diesen Bedingungen kann Plastikabfall wahrscheinlich Jahrhunderte überdauern.“

Glossar:

HAUSGARTEN: Der HAUSGARTEN ist das Tiefsee-Observatorium des Alfred-Wegener-Institutes in der östlichen Framstraße. Es besteht aus 16 Stationen, die Wassertiefen von 1000 bis 5500 Meter umfassen. Seit dem Jahr 1999 werden an diesen Stationen alljährlich in den Sommermonaten Probennahmen durchgeführt. Der ganzjährige Einsatz von Verankerungen und Freifallgeräten, die als Observationsplattformen am Meeresboden dienen, ermöglicht es, saisonale Veränderungen zu erfassen. Unter Einsatz eines ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs (Remotely Operated Vehicle, ROV) werden in regelmäßigen Zeitabständen gezielte Probennahmen vorgenommen, autonom messende Instrumente positioniert oder betreut, und in situ Experimente durchgeführt. Der HAUSGARTEN repräsentiert eine der Schlüsselregionen im Europäischen Network of Excellence ESONET (European Seas Observatory Network) und ist Mitglied im deutschen Long Term Ecological Research-Netzwerk (LTER-D).

Mikroplastik-Partikel: Als Mikroplastik-Partikel werden mikroskopisch kleine Plastikteilchen bezeichnet, die entstehen, wenn Plastikmüll im Zuge chemischer und physikalischer Alterungsprozesse in immer kleinere Fragmente zerbricht. Aufgrund ihrer Größe bergen Mikroplastiks die Gefahr, sowohl von Kleinkrebsen, Fischlarven und anderen Organismen, die am Anfang der Nahrungskette stehen, als vermeintliches Futter gefressen zu werden. So wurden Mikroplastiks bereits in Mägen des kommerziell befischten Kaisergranats gefunden. Neben rein physikalischen Schädigungen ist auch die Aufnahme und Anreicherung von Schadstoffen aus den Mikroplastik-Partikeln zu erwarten. Wie sich dies auf den einzelnen Organismus sowie auf die weiteren Glieder der Nahrungskette auswirkt, ist bislang nicht untersucht. Es sind jedoch negative Folgen zu befürchten.

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/pressemitteilungen/detail/item/biologist_find_more_and_more_plastic_waste_in_the_arctic_deep_sea/?cHash=a0f9ecd6bf3eba20ea7cb41d027dfa3c

EU-Kommission will Tiefseefangquoten für drei Fischarten erhöhen


Fischfanggebiete der EU

EU-Kommission will Tiefseefangquoten für drei Fischarten erhöhen

Die Europäische Kommission hat am Dienstag einen Vorschlag zu den Fangmöglichkeiten für Tiefseebestände in den EU-Gewässern und in den internationalen Gewässern des Nordostatlantiks für 2013-2014 unterbreitet.

Sie schlägt für zwei Fischarten in drei Fanggebieten eine Anhebung der Fangquote vor, und zwar für Grenadierfische (westlich der Britischen Inseln) und für Schwarze Degenfische (westlich von Schottland und vor der Küste Irlands). Bei den Grenadierfischen soll die Fangquote um 77 Prozent erhöht werden, bei den Degenfischen um 20 Prozent in dem Fanggebiet vor Schottland und um fünf Prozent vor der Küste Irlands.

Für 13 Fischarten sollen die Gesamtfangmengen (TAC) verringert werden, und für acht Bestände (darunter sechs Bestände mit Nullfangmengen) sollen die Fangquoten beibehalten werden sollen.

http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/wasser-meere/1723-eu-kommission-will-tiefseefangquoten-von-drei-fischarten-erhoehen

Leichter Anstieg der Fangmöglichkeiten in der Tiefseefischerei 2013-2014

Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag zu den Fangmöglichkeiten für Tiefseebestände in den EU-Gewässern und internationalen Gewässern des Nordostatlantiks für 2013-2014 unterbreitet. Unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Gutachten schlägt die Kommission im Vergleich zu 2012 für drei Bestände eine Anhebung und für 13 Bestände eine Verringerung der zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) vor, während für acht Bestände (darunter sechs Bestände mit Nullfangmengen) die derzeitigen TAC beibehalten werden sollen.

Für 2013 empfiehlt die Kommission für Grenadierfisch westlich der Britischen Inseln eine Anhebung der TAC um 77 % (auf 4500 Tonnen). Durch eine Befischung in dem angegebenen Umfang sollte dieser Bestand bis 2015 ein nachhaltiges Niveau (den sogenannten höchstmöglichen Dauerertrag (MSY)) erreichen. Ferner schlägt die Kommission für zwei Bestände von Schwarzem Degenfisch in westlichen Gewässern (westlich von Schottland bzw. Irland) eine Erhöhung der TAC um 20 % bzw. 5 % vor. Auch für diese Bestände geht aus den wissenschaftlichen Gutachten hervor, wie bis 2015 der MSY erreicht werden kann. Für die übrigen Bestände von Schwarzem Degenfisch und Grenadierfisch wird eine Kürzung oder eine Beibehaltung der TAC empfohlen. Für Rote Fleckbrasse und Blauleng schlägt die Kommission auf der Grundlage des Vorsorgeansatzes eine Verringerung der TAC um 20 % vor, da für diese Bestände keine umfassende Bewertung des Erhaltungszustands vorliegt.

Die für Maritime Angelegenheiten und Fischerei zuständige EU-Kommissarin Maria Damanaki erklärte: „Zur Erhaltung der Tiefseefischerei müssen wir uns an die wissenschaftlichen Gutachten halten und dürfen diese gefährdeten Arten nicht überfischen. Bei drei Beständen zeichnen sich offensichtlich eine allmähliche Erholung und das Erreichen des MSY ab. Unser klares Bewirtschaftungsziel ist eine langfristige nachhaltige Nutzung dieser Bestände.“

Von lediglich zwei Ausnahmen abgesehen sind die für die Tiefseebestände verfügbaren Daten für eine umfassende Bewertung des Bestandszustands durch die Wissenschaftler weder hinsichtlich der Fischmengen noch bezüglich der fischereilichen Sterblichkeit ausreichend. Dennoch hat sich die Datenlage verbessert, insbesondere bei den Beständen mit den größten Fangmöglichkeiten.

Hintergrund

Die Befischung von Tiefseearten ist von der Europäischen Union seit 2003 in Form von zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) für die verschiedenen Arten und Gebiete und in Form des höchstzulässigen Fischereiaufwands im Nordostatlantik geregelt.

Tiefseefische werden in Gewässern jenseits der Hauptfanggründe über den Kontinentalschelfs befischt. Sie leben an den Festlandsockeln oder im Bereich von unterseeischen Bergen. Die meisten dieser Arten wachsen langsam und sind langlebig, weshalb sie durch Fischerei besonders gefährdet sind.

Nur rund 1 % der aus dem Nordostatlantik angelandeten Fische stammt aus der Tiefseefischerei, aber einige lokale Fischergemeinschaften sind in gewissem Umfang von der Tiefseefischerei abhängig. Aufgrund erschöpfter Bestände sind die Fänge – und die damit verbundenen Arbeitsplätze – seit Jahren rückläufig.

Die Kommissionsvorschläge beruhen auf wissenschaftlichen Gutachten des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES).

Die Kommission hat kürzlich ein neues Bewirtschaftungssystem für Tiefseefischerei vorgeschlagen, um einen besseren Schutz der Tiefseebestände und ihrer Lebensräume zu gewährleisten (siehe IP/12/813)

Weitere Informationen

Tabelle im Anhang: Überblick über den Kommissionsvorschlag für 2013 und 2014

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1083_de.htm?locale=en

Ältester Nachweis von heutigen Tiefsee-Organismen gelungen

Foto: Heutiger Schlangenstern aus der Tiefsee.

Fossilienfund: Ältester Nachweis von heutigen Tiefsee-Organismen gelungen
114 Millionen Jahre alte Fossilien von Meerestieren entdeckt

Die Tiefsee ist der größte, aber auch der am wenigsten erforschte Lebensraum der Erde. Besonders rätselhaft ist die erdgeschichtliche Entwicklung der heutigen Tiefsee-Organismen. Einem internationalen Forscherteam mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen ist es gelungen, etwa 114 Millionen Jahre alte Fossilien von Tiefsee-Organismen vor der Küste des US-Bundesstaates Florida zu identifizieren und mit heutigen Verwandten zu vergleichen. Ihre Studie zeigt, dass ein großer Teil der heutigen Tiefsee-Ökosysteme wesentlich älter ist als bisher vermutet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Ansicht durchgesetzt, die heutigen Tiefsee-Ökosysteme seien aus mehreren Umwälzungen im Zuge von Massenaussterben und globalen Veränderungen der Ozeane entstanden. Somit müssten sie – im erdgeschichtlichen Kontext – relativ jung sein. Da Überreste von Organismen aus der Tiefsee jedoch nur extrem selten als Fossilien gefunden werden, war eine direkte Überprüfung dieser Annahme bisher nicht möglich. Die nun entdeckten Fossilien stammen allesamt von Stachelhäutern, wie zum Beispiel Seeigeln, Seesternen und Schlangensternen, die in der heutigen Tiefsee sehr häufig und vielfältig sind, und wurden aus Tiefsee-Sedimentbohrungen geborgen. „In diesen Proben wird üblicherweise nach den Resten von kleinen Einzellern zur Rekonstruktion von früheren Klimaverhältnissen gesucht“, sagt Ben Thuy, Erstautor der Studie vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen. „Dass darin auch Reste von größeren Meerestieren aus der Tiefsee vorkommen, war eine große Überraschung. Diese Fossilien bieten ein einmaliges und bisher völlig unbeachtetes Fenster in die Geschichte der Tiefsee.“

Das Forscherteam – bestehend aus Wissenschaftlern der Universität Göttingen, des Naturhistorischen Museums in Wien, des Naturhistoriska Riksmuseet in Stockholm, des Zentrum für Marine Umweltwissenschaften MARUM in Bremen und der University of Portsmouth – konnte nachweisen, dass die fossilen Tiefsee-Organismen den heutigen Verwandten erstaunlich ähnlich sind. Daraus schließen die Forscher, dass es bereits viel früher als bisher angenommen moderne Ökosysteme in der Tiefsee gab. Dies lässt vermuten, dass die Tiefsee weniger anfällig für Massenaussterben und Veränderungen globalen Ausmaßes (wie zum Beispiel Klimaveränderungen) ist als die flacheren Meeresgebiete. „Selbst bei den letzten großen Umwälzungen der Ozeane in der Kreidezeit und im späteren Paläozän muss es Rückzugsgebiete innerhalb der Tiefsee gegeben haben, wo die Organismen sich halten konnten“, erläutert Ben Thuy.

Originalveröffentlichung: Ben Thuy et al. Ancient Origin of the Modern Deep-Sea Fauna. PLoS ONE. Doi: http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0046913.

Deep Sea Trawling (Campaign Update by DSCC)

DSCC Campaign Update
Things are heating up in Europe with the release of a proposal by the European Commission for a new deep sea fisheries regulation for European waters and elsewhere in the North Atlantic. The proposal includes the phase out of bottom trawling and bottom gillnet fishing for deep sea species.

One of the biggest deep sea trawl fleets in Europe is owned by a French company, which in turn is owned by French supermarket chain Intermarché. Perhaps not coincidentally, French government officials were busy this summer trying to block the Commission’s proposal. Deep Sea Conservation Coalition (DSCC) member organization Bloom exposed some of the behind-the-scenes political maneuvering in the French press.

Thanks to this and other efforts, the European Commissioner for Maritime Affairs and Fisheries, Maria Damanaki, prevailed and the proposal was released on 19 July. The Commission proposal was welcomed by many of the DSCC members working in Europe, including Greenpeace, the Pew Environment Group, Oceana, Marine Conservation Society, Bloom and Seas at Risk, and WWF with whom we partner on Northeast Atlantic deep sea work. (Please forgive us if we have missed anyone in this list and let us know who you are so that we can share the credit!)Things calmed down a bit in August – holiday time for much of Europe – but revved up again this month. More on that in the next brief – or keep track of the News section on the DSCC web site.

NEAFC Review

In other news, as you may know, the Northeast Atlantic Fisheries Commission (NEAFC) is reviewing its deep sea fisheries regulations this year for consistency with the United Nations General Assembly resolutions.

As part of that review, NEAFC held a one day workshop in London on 25 June to get input for scientists, NGOs and others. The DSCC made a presentation, as did DSCC member Seas at Risk.For the presentation, Dr. Chris Yesson of the Zoological Society of London mapped the probability of soft corals (octocorals) occurring in the NEAFC Regulatory Area, using biogeographic information and predictive modeling. Lo and behold, he found that the areas that NEAFC has designated as ‘fishing areas’ where vessels are freeto fish without conducting prior impact assessments are the areas where these types of corals are most likely to occur – although Chris stresses that surveys or impact assessments are needed to determine whether or not there are corals in these areas.

Changes to the NEAFC regulations – if any – will be made at the NEAFC annual meeting in November. Preliminary feedback suggests that NEAFC may take on board some of the DSCC recommendations, but in several important areas it does not seem that NEAFC is willing to acknowledge key concerns that we have raised over their management of deep-sea fisheries.

North Pacific Fisheries Commission

A meeting of the “3rd Preparatory Conference” for the new North Pacific Fisheries Commission (NPFC) took place during thelast week of August. The DSCC attended the meeting as did DSCC member Oceana, including the meeting of the NPFC’s Scientific Working Group. Of ongoing concern to the DSCC is the fact that the impact assessments done in 2008 by Japan, South Korea and Russia – the three countries deep-sea bottom fishing on seamounts in the high seas of the Northwest Pacific – contained a lot of scientific uncertainty. These fisheries take place onseamounts along the Emperor Seamount Chain which runs for over a thousand kilometers from the Hawaiian Seamount chain north to the Aleutian Islands. The 2008 impact assessments were inconclusive regarding the types and locations of ecosystemson the seamounts and whether bottom fishing, including bottom trawling, would cause damage.

In spite of these uncertainties, the impact assessments have not been revised and, in fact, the Scientific Working Group had not met since 2010. Moreover, Canada informed the meeting that it has permitted vessels to fish on several seamounts on the high seas in the Northeast Pacific since the mid 1990s but has only just begun the process of conducting assessments to determine what the impact of the fishing might be.

On the positive side, Japan, Canada (together with the US) and Russia did conduct several surveys of a number of seamounts and provided the information on their findings to the meeting. The DSCC urged North Pacific countries to renew efforts to improve the scientific understanding of the areas where they permit fishing to take place, undertake more comprehensive surveys and impact assessments, and better protect the seamountecosystems in the region.in line with the UNGA resolutions committing them to do so.

Source: Deep Sea Conservation Coalition (DSCC), Newsletter 02 October 2012

Deep trouble for deep-water species


Deep-Sea trawling (c-graphic:Internet)

Deep trouble for deep-water species

Paris, 2 October 2012 A new study reveals severe mismanagement of European deep-water stocks, according to this week’s online version of the journal Ocean & Coastal Management.

Sebastian Villasante and coauthors have analyzed scientific recommendations and total allowable catches concerning deep-sea fish stocks from 2002 to 2011. This is the first systematic analysis of the efficacy of the EU management regime for deepwater species. The study concludes that in 60% of cases, quotas for deep-sea species were higher than the value recommended by scientists and that the catch exceeded the quotas in 50% of cases.

“On average, when the catch overshot the quota, it exceeded it by 3.5 times, however in some instances, catches were up to 28 times higher than the approved quotas for deep-sea species“ explained Sebastian Villasante, from the University of Santiago de Compostela in Spain.

“Our study shows that the European Council holds little regard for scientific advice on sustainable catches and that the fishing industry does not comply with agreed catch limits. It is no surprise that the exploitation of deep-sea stocks lies “outside safe biological limits”, according to the International Council for the Exploration of the Sea (ICES)” commented co-author Telmo Morato from the University of the Azores in Portugal.

„Part of the problem is that new fisheries develop much faster than what scientific communities and policy-makers can keep up with”, says Henrik Österblom from the Stockholm Resilience Centre. “The consequence is that some of the most important data about the species are gathered long after the stock has actually collapsed.”

The study demonstrates that the mean longevity of species caught by the EU fleet increased with depth, from about 13 years for shallow water species to about 25 years for intermediate species and about 60 years for deep-sea species. Thereby, fishing deeper means fishing for increasingly long-lived and vulnerable species.

Results also indicate that the bathymetric expansion of the EU fleet in the 1950–2006 period is twice that of the global fleet. Thus, EU fishing vessels have increased their fishing depth by an average of 78 meters, while the world’s fleet has only expanded its average fishing depth by 42 meters.

“This paper shows that the exploitation of deep-water species poses serious problems in addition to those previously identified by scientists such as the huge amount of bycatch species (approximately 100) affected by deep-sea trawlers and the destruction of the deep marine environment. Overshooting the scientific advice and the agreed catch limits only adds to a dire situation and sends a clear message that we are very far from a sustainable and well-managed fishery” Claire Nouvian, co-author of the study and founder of the non-profit organization BLOOM, commented today.

“The repeated failure of EU Member States to respect approved quotas, which are often too high to begin with, shows just how difficult it is to manage these deep-sea fisheries” concludes Matthew Gianni, co-author and consultant on deep-sea fisheries in the Netherlands. “Some deep-sea fisheries catch upwards of 50 or more species and both the catch and bycatch of all species needs to be much more strictly regulated and reported. A comprehensive overhaul of the EU’s management regime for deep-sea fisheries is needed to ensure the long-term sustainability of deep-sea species, in particular those species which we know very little about but which are highly vulnerable to fishing.”

This study is published while the regulation offering to overhaul the EU’s deep-sea management regime and to phase out deep-sea bottom trawling and gillnet fishing, proposed by the European Commission on July 19th 2012, is starting to be debated at the European Parliament.

Please quote paper as: “Villasante S, Morato T, Rodriguez-Gonzalez D, Antelo M, Österblom H, Watling L, Nouvian C, Gianni M, Macho G. (2012). Sustainability of deep-sea fish species under the European Union Common Fisheries Policy. Ocean & Coastal Management. http://dx.doi.org/10.1016/j.ocecoaman.2012.07.033.

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Media contacts:

Sebastian Villasante, University of Santiago de Compostela
Tlfn: + 34 981 56 31 00. Ext. 24437
sebastian.villasante@usc.es

Telmo Morato, University of the Azores
Tel: +351 292 207 800 office 4138
telmo@uac.pt or t.morato@gmail.com

Claire Nouvian, BLOOM Association
Cell: +33(0) 6 13 40 50 43
clairenouvian@bloomassociation.org

Henrik Österblom, Stockholm Resilience Centre
henrik.osterblom@stockholmresilience.su.se

Matthew Gianni, Consultant Fisheries/Oceans Marine Biodiversity
matthewgianni@netscape.net

More about BLOOM www.bloomassociation.org

EU-Kommission will Tiefseefische schützen

DNR-EU-Koordination: Kommission will Tiefseefische schützen

Die Europäische Kommission will das Fischen mit Grundschlepp- und Kiemennetzen in der Tiefsee verbieten. So soll ein nachhaltiges Befischen der Tiefseebestände erreicht, Beifänge reduziert und die Auswirkungen auf die Ökosysteme der Tiefsee verringert werden.

In einem Verordnungsentwurf schlägt die Kommission vor, die Fanggeräte innerhalb der nächsten zwei Jahre abzuschaffen. Grundsätzlich hält die Kommission aber an Grundschleppnetzen als Fangmethode fest, wie aus einem begleitenden Frage-und-Antwort-Dokument (Q & A) zu der Verordnung hervorgeht. Die ökonomische Bedeutung der Tiefseefischerei ist nach Berechnungen der Kommission gering, weil nur ein Prozent der angelandeten Fische aus dem Nordost-Atlantik ausmachen. Da es sich zudem um einen sehr konzentrierten Markt handelt, würde die neue Regelung nur einige wenige spanische und französische Fischereikonzerne betreffen.

Umweltorganisationen begrüßten den Vorstoß der Kommission. Die zerstörerische Tiefsee-Fischereiflotte hätte niemals gebaut werden dürfen, sagte Greenpeace-Fischereiexpertin Saskia Richartz. Es sei richtig, dass solche destruktiven Fischereimethoden im Rahmen der Neuordnung der EU-Fischereipolitik als erstes abgeschafft würden, so Richartz weiter. Greenpeace hat vorgerechnet, dass die spanische Tiefseefischerei bisher über direkte Subventionen und die Befreiung von Treibstoffsteuern pro Trawler im Schnitt 90.000 Euro jährlich an Steuergeldern bekommt.
http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/wasser-meere/1612-kommission-will-tiefseefische-schuetzen-

Weitere Links

EU Pressemeldung
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/12/813&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Story bei PEW
http://www.pewtrusts.org/news_room_detail.aspx?id=85899406271

Schutz für die Hohe See verdoppelt

WWF begrüßt Ausweitung des Meeresschutzgebiets im Atlantik warnt aber vor Gefahr durch alten, nuklearen Abfall am Meeresgrund

Hamburg – Die Tiefsee des Atlantiks wird unter erweiterten Schutz gestellt: Zusätzliche 180.000 Quadratkilometer über dem nördlichen Mittelatlantischen Rücken, einer unterseeischen Bergkette, die sich von Island bis zu den Azoren erstreckt, werden als Meeresschutzgebiet ausgewiesen. Das haben die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantik am Freitag zum Ende einer Konferenz in Bonn bekannt gegeben.

Die Meeresregion gilt als ökologisch besonders wertvoll und artenreich. Seltene und bedrohte Tiefseehaie finden hier Rückzugsgebiete. Weil sich hier kalte Strömungen aus dem Norden mit warmen aus dem Süden vermischen, sind die Gewässer besonders planktonreich. Wale und Seevögel finden hier auf ihren langen Wanderungen reichlich Nahrung.

„Das ist ein Riesenerfolg für den Meeresschutz. Insgesamt ist der ausgewiesene Schutzgebietskomplex auf der Hohen See nun größer als die Ostsee“, freut sich Stephan Lutter, Meeresschutzexperte des WWF. „Es beweist, dass sich Naturschutz in internationalen Gewässern und die legitimen Interessen der Küstenstaaten vereinbaren lassen.“ Zwei Jahre war über die Ausweitung von 290.000 auf 470.000 Quadratkilometer Schutzfläche auf der Hohen See verhandelt worden.

Für den WWF ist die Ausweisung des Gebiets allerdings erst der Anfang. Fischerei mit zerstörerischen Grundschleppnetzen ist in der Region durch die zuständige Fischereibehörde bereits weitgehend verboten worden. „OSPAR muss jetzt sicherstellen, dass auch die Bedrohungen durch Tiefseebergbau und Schifffahrt in den Schutzzonen eingeschränkt werden“, fordert Lutter.

Der Meeresschutzexperte warnt gleichzeitig vor der Umweltgefahr, die von nuklearen Abfällen ausgeht, die seit den 50er Jahren an mehreren Stellen im Atlantik verklappt wurden. Der Müll lagert noch immer in mehreren Tausend Metern Tiefe zwischen dem mittelatlantischen Rücken und der europäischen Küste. „Die Behörden dürfen vor dem gefährliche Erbe nuklearer Altlasten am Meeresboden nicht länger die Augen verschließen“ sagt Lutter. OSPAR müsse prüfen, in welchem Zustand die Behälter nach Jahrzehnten auf dem Meeresgrund sind.

„Falls radioaktive Substanzen in tiefen Wasserschichten austreten, könnten diese sich über die Strömungen verteilen und Eingang in die Nahrungsketten der Tiefseelebenwesen finden.“ Seit Mitte der 90er Jahre ist das Verklappen von radioaktiven Substanzen im Meer durch regionale und globale Abkommen untersagt.

http://www.wwf.de/2012/juni/schutz-fuer-die-hohe-see-verdoppelt/?utm_source=pressenewsletter

http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/meeresschutz/meeres-schutzgebiete/hohe-see/hohe-see-schutzgebiet-charlie-gibbs/

Pazifik: Deutschland findet riesiges Rohstofffeld

Meeresforscher haben im deutschen Lizenzgebiet des Pazifik ein großes Vorkommen an Manganknollen entdeckt, mit dem Deutschland seinen Bedarf an begehrten Buntmetallen über Jahre decken kann. Das teilte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Donnerstag nach einer Expedition in den Manganknollengürtel zwischen Hawaii und Mexiko mit.

„Das sind etwa 110 Millionen Tonnen, damit wäre in Zukunft mehr als 40 Jahre Manganknollenbergbau in der Tiefsee möglich“, sagte BGR-Expeditionsleiter Carsten Rühlemann. Das Metall Mangan ist ein wichtiger Ausgangs- und Veredelungsstoff für die Stahlgewinnung.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,836335,00.html

Tiefsee-Forscher verschleppen aus Versehen Meeresschnecken

Reinigung vergessen: Wissenschaftler haben mit ihrem U-Boot Schnecken von einem Meeresgebiet in ein anderes transportiert. Nun warnen sie ihre Kollegen – damit nicht weitere empfindliche Ökosysteme ausgerechnet durch die Forschung verändert werden.

Forscher haben mit einem U-Boot 38 Schneckenarten von einem exotischen Tiefseegebiet in ein anderes verschleppt. Das Team um Janet Voight vom Field Museum of Natural History in Chicago war darüber so erschrocken, dass es über ihre mangelnde Reinigung des U-Boots „Alvin“ gleich eine ganze Studie verfasst hat, die jetzt im Fachblatt „Conservation Biology“ erschienen ist. Sie soll Kollegen vor dem gleichen Fehler warnen – damit die empfindlichen Ökosysteme der Tiefsee nicht ausgerechnet durch die Wissenschaft verändert werden. ….

Quelle und vollständiger Artikel:
SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/tiefsee-schnecken-mit-forschungs-u-boot-verschleppt-a-835022.html

Siehe auch:
Warning over deep-ocean stowaways
http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-18180928

InterRidge statement of commitment to responsible research practices at deep-sea hydrothermal vents
http://www.interridge.org/IRStatement

Deutschland sichert sich Manganknollen-Konzessionsgebiet im Pazifik

Seit 2010 fördert die Bundesregierung Untersuchungen zur Entstehung von Manganknollen in einem von Deutschland für die maritime Rohstoffgewinnung gesicherten Konzessionsgebiet im Pazifik. 2015 wird eine Entscheidung über die Beantragung eines Explorationsgebiets für Massivsulfide im Indischen Ozean erwartet. Frühere Forschungen hätten aber ergeben, dass anfängliche Erwartungen, der Meeresboden könne zur Lösung der Rohstoffprobleme beitragen, deutlich überhöht gewesen seien, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (17/8753) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8645). Auch hätten frühere Untersuchungen ergeben, dass eine wirtschaftliche Förderung nicht möglich sei. Entscheidungen über einen möglichen Abbau nach den jetzt stattfindenden Explorationen würden erst 2021 erwartet. In die Entscheidungen würden auch Untersuchungsergebnisse zur Biodiversität einfließen. Erfahrungen über die Auswirkungen eines kommerziellen Tiefseebergbau lägen bisher nicht vor.
Zum Abbau von Manganknollen heißt es weiter, für die Wirtschaftlichkeit sei eine Fördermenge von zwei Millionen Tonnen pro Jahr erforderlich. Die Abbaufläche würde 200 Quadratkilometer pro Jahr betragen oder 0,5 Quadratkilometer pro Tag. Die Fläche von 200 Quadratkilomatern entspreche 0,26 Prozent des von Deutschland gesicherten Gebietes von 75.000 Quadratkilometern beziehungsweise 0,002 Prozent des Manganknollengürtels im Nordpazifik. Die Größe dieses Manganknollengürtels wird mit zehn Millionen Quadratkilometern angegeben.

Quelle: Deutscher Bundestag, Aktuelle Meldungen (hib), Meldung vom 12.03.2012

Den Hinweis habe ich aus der Zeitschrift Waterkant, Danke!

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