Kultur

Von Moby Dick, der Titanic bis hin zum Schimmelreiter,
das Meer in Theater, Literatur, Film, Musik und Kunst öffnet uns die Augen über uns und unsere Rolle auf diesem Planeten.

 

Elegy for the Arctic

Repostet aus gegebenem Anlass: für alle Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018

Through his music, acclaimed Italian composer and pianist Ludovico Einaudi has added his voice to those of eight million people from across the world demanding protection for the Arctic. Einaudi performed one of his own compositions on a floating platform in the middle of the Ocean, against the backdrop of the Wahlenbergbreen glacier (in Svalbard, Norway).

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2DLnhdnSUVs

Source:  https://www.youtube.com/watch?time_continue=29&v=2DLnhdnSUVs

 

CineMare: 3. Internationales Meeresfilmfestival

Cinemare: Kinoraum in Blautönen

© Derks24 / Pixabay

Nachdem DEEPWAVE e.V. im Jahr 2016 beim 1. CineMare Meeresfilmfestival als Partner mit an Bord war, freuen wir uns sehr, dass das Festival in diesem Oktober nun schon in die dritte Runde geht und über 60 Filme aus 20 Ländern zeigt. Das Festival bietet neben den Filmvorführungen viele weitere Formate an – darunter Schulvorstellungen, ein Seniorenkino, Praktika für Studierende, die Fotoausstellung BLUE VISIONS und Videokunst, die vor jeder Vorstellung gespielt wird. Nach jeder Filmvorführung gibt es zudem die Möglichkeit, mit Wissenschaftler:innen und Naturschützer:innen ins Gespräch zu kommen. All dies zeigt den Anspruch des Festivals, interdisziplinär verschiedene Bereiche und Menschen an einen Ort zu bringen und die Gesellschaft für die Meere zu begeistern, damit sie sich für den Schutz der Meere einsetzen. Außerdem werden wieder einige Preise in verschiedenen Kategorien verliehen, wobei der Meeresschutzpreis dieses Jahr erstmals dotiert ist.

Das Meeresfilmfestival findet von Mi. 24. – So. 28. Oktober 2018 unter der Schirmherrschaft des Kieler Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer wieder in der Sailing City statt.
Kino-Tickets gibt es ab dem 01.10.2018 direkt bei den teilnehmenden Kinos bzw. den entsprechenden Veranstaltungsorten.

Das vollständige Programm steht ab sofort online auf der Seite des Cinemare zur Verfügung.

Plastic State of Mind

gelbe Einkauftüten mit Inhalt auf dem Boden und Katze

© Daniel Romero / Unsplash

Ben Zolno transportiert in seiner Parodie des Songs Empire State of Mind die klare Botschaft: „Ban single use plastic toxic bags“. Die Parodie fordert dazu auf, vor dem Einkauf an Mehrwegbeutel zu denken und sich an die demokratisch gewählten Repräsentanten zu wenden, die die Einwegtüten verbieten sollen.

Die Sängerin Jenni Perenz und der Rapper AshEl Eldridge verdeutlichen, dass uns unsere Bequemlichkeit letztendlich töten wird, denn bereits Babys tragen Schadstoffe in sich und wir nehmen weiteres Plastik täglich mit unserer Nahrung und durch die Luft auf. Zudem wenden sich die Künstler:innen an jede:n einzelne:n, da wir nämlich Plastik durch bewussten Konsum vermeiden können.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=koETnR0NgLY

Quelle:Ben Zolno auf YouTube

Street-Art gegen Grundschleppnetzfischerei

Von Formen dominiertes Graffiti mit blauen Robotern

© MMT / Pixabay

Während sich heute die Fischereiminister:innen der EU-Mitgliedsstaaten treffen, nehmen sieben bekannte Street-Art-Künstler:innen dies zum Anlass, zeitgleich in verschiedenen europäischen Hauptstädten gegen die Grundschleppnetzfischerei zu protestieren. Dadurch erhoffen sie sich, die Meinung der Menschen zu diesem Thema an die versammelten Politiker:innen heranzutragen, denn mehr als 860.000 Europäer:innen haben die von BLOOM initiierte Petition unterschrieben, deren Ziel es ist, dass die Grundschleppnetzfischerei möglichst schnell verboten wird.

Ihre Sorge ist berechtigt: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Tiefsee womöglich noch artenreicher als der Amazonas-Regenwald ist. Demnach ist die Grundschleppnetzfischerei das Unterwasser-Äquivalent der Rodung des Amazonas-Regenwaldes. In unserem Factsheet haben wir die negativen Folgen der Grundschleppnetzfischerei sehr anschaulich dargelegt.

Die beteiligten Street-Art-Künstler:innen sind: POPAY in Brüssel, JB ROCK in Rom, SP38 in Berlin, SPOK BRILLOR in Mardid; David JAE Antunes in Lissabon, PANIK in London und DELWOOD in Biarritz.

Den Artikel European Street-Art Stands Up Against Deep-Sea Bottom Trawling vom 14.07.2014 findet ihr auf der Seite von BLOOM.

UPDATE:

  • 30.06.2016: Das Europaparlament, der Ministerrat und die Europäische Kommission einigen sich darauf, dass die Grundschleppnetzfischerei ab einer Tiefe von 800 Metern verboten wird. Außerdem werden einige Gebiete, in denen empfindliche Meeresökosysteme vermutet werden, aus den Fischfanggebieten ausgeschlossen. Nachlesbar ist dies in unserem Blogbeitrag EU zieht ersten Schlussstrich unter Grundschleppnetzfischerei in der Tiefsee.
  • 01.12.2020: Inzwischen diskutiert die EU, ob in weiteren Teilen der Gewässern der EU die Grundschleppnetzfischerei eingeschränkt werden soll.
//