©Maike Nicolai, GEOMAR(CC BY 4.0)

Die Union und SPD wollen, laut Koalitionsvertrag, eine Allianz der Ozeanforschung errichten. Ziel ist es, die Forscher*Innen und Kapazitäten der verschiedenen Küsten- und Meeresforschungsinstitute in Deutschland für bestimmte Forschungsgebiete langfristig zusammenzubringen. Ein gemeinnütziger Verein soll die Zusammenarbeit der Einrichtungen koordinieren.

shz, 14.02.2018, Autor: Matthias Kirsch

Kiel/Berlin | Gut anderthalb Jahre ist es her, da kritisierte der Präsident der großen staatlichen Helmholtz-Forschungsgemeinschaft den Mangel an Kooperation zwischen deutschen Meereskundlern. Die Institute würden „etwas zersplittert und isoliert“ nebeneinander her arbeiten, bemängelte Otmar Wiestler und plädierte dafür, „die ganze Klasse, die wir im Norden Deutschlands haben, zu einem Konsortium zusammenzubringen, das viel intensiver zusammenarbeitet“.

Was Wiestler damals forderte, will die angehende große Koalition in Berlin nun wahrmachen: „Wir wollen gemeinsam mit den Ländern eine Deutsche Allianz für Meeresforschung gründen“, versprechen Union und SPD im Koalitionsvertrag. Noch plakativer formuliert der Direktor des Kieler Ozeanforschungszentrums Geomar die Hoffnung, die er mit den Plänen der GroKo verbindet: „Wir wollen eine Nasa für die Meere aufbauen“, sagt Peter Herzig in Anspielung auf die berühmte amerikanische Raumfahrtagentur.

Zwar geht es nicht um eine formelle Zusammenlegung der rund ein Dutzend deutschen Ozean- und Küstenforschungsinstitute, von der Herzig früher mal geträumt hatte. Vielmehr behalten alle Institute ihre Selbständigkeit. […]
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