CineMare Internationales Meeresfilmfestival Kiel: 24.–28. OKT 2018

© CineMare

Nachdem DEEPWAVE e.V. im Jahr 2016 beim 1. CineMare Meeresfilmfestival  als Partner mit an Bord war, freuen wir uns sehr, dass das Festival in diesem Oktober nun schon in die dritte Runde geht.

„CINEMARE geht in die dritte Runde und zeigt über 60 Filme von Filmemacher*Innen aus 20 Ländern. 

Zentraler Grundgedanke des Filmfestivals ist es, interdisziplinär die Meeresforschung, die Kunst und den Wassersport über den Film zu integrieren. Teil dieses Konzeptes ist es, durch die Einbindung des Kieler Mediendoms als Abspielort für hoch innovative 360°-Full-Dome-Projektionen, das West- und das Ostufer in einem die Kieler Förde überspannenden Filmfestival zu verbinden. Das Internationale Meeresfilmfestival CineMare Kiel bringt die Ozeane an Land und auf die Kinoleinwände und macht so das Blaue im Grünen erfahrbar. Ziel des Festivals ist, die Menschen für Meere zu begeistern und ihre Verbundenheit zum Wasser zu fördern. Denn nur wem der Wert unseres überwiegend blauen Planeten bewusst ist, kann sich auch zu dessen Schutz einsetzen.

Meeresverschmutzung, Überfischung, Klimawandel… es gibt reichlich Anlässe über den menschlichen Einfluss auf den größten Lebensraum unseres Planeten zu diskutieren.


Von Mi. 24. – So. 28. Oktober 2018 findet das Meeresfilmfestival unter der Schirmherrschaft des Kieler Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer wieder in der Sailing City statt.
Kino-Tickets gibt es direkt bei den teilnehmenden Kinos bzw. den entsprechenden Veranstaltungsorten ab dem 01.10.2018.

Das vollständige Programm steht ab sofort online zur Verfügung.“

Das Fesivalprogramm könnt ihr hier einsehen: https://issuu.com/cinemare/docs/cinemare_2018_katalog

Mehr Informationen über CineMare findet ihr hier: http://cinemare.org/

 

 

International Coastal Cleanup Day 15.9.2018

 

Es gibt ihn nun schon seit über 30 Jahren, den International Coastal Cleanup Day, ins Leben gerufen von der US-amerikanischen NGO „Ocean Conservancy“. Auch dieses Jahr, am 15.9.2018, finden weltweit viele Müllsammelaktionen statt.

Macht mit und helft mit die Strände und Meere sauber zu halten!

Aktionen und Informationen zum Coastal Cleanup Day in eurer Nähe findet ihr zum Beispiel hier:

https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/map/

https://www.naju-hamburg.de/coastal-cleanup/ 

http://surfriderfoundation.de/

Für alle, die bei uns nachgefragt haben: DEEPWAVE wird seine Coastal Cleanup-Tradition in Övelgönne in Hamburg 2019 wieder aufnehmen.

Der 6. Runde Tisch Meeresmüll

Der Runde Tisch Meeresmüll (https://muell-im-meer.de/) bringt Vertreter von Umweltschutzorganisationen, Instituten, Industrie und Wirtschaft an einen Tisch und wird vom Niedesächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Umweltbundesamt ausgerichtet.

Die zweitägige Konferenz fand dieses Jahr vom 29. bis 30. August in Hannover statt, wobei see- und landbasierte Einträge behandelt wurden. In diesem Rahmen wurden aktuelle Projekte, Maßnahmen und Vorschläge vorgestellt, diskutiert und bearbeitet. Dabei wurden beispielsweise der Legislativvorschlag der EU Kommision zur Kunststoffstrategie, der Verzicht von Dolly-Ropes oder die Vermeidung des Einsatzes von primären Mikroplastikpartikeln besprochen.

DEEPWAVE hat die Gelegenheit genutzt und zum Thema Substitution von Alltagsgegenständen die BLUE STRAW Kampagne vorgestellt, sowie sich einen Überblick über die politische Situation verschafft.

 

 

Meeresumweltsymposium 2018 zeigt positive Entwicklungen auf

Hamburg 22.06.2018

Die Entwicklungen zum Schutz der Meeresumwelt haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gezeigt.

Umweltbelastende Chemikalien haben auf Grund der gesetzlichen Regulierung in Nord- und Ostsee deutlich abgenommen. Einige Substanzen im Bereich der Flammschutzmittel nehmen bereits im Vorfeld des ab 2020 geltenden Verbotes ab. Die präsentierten Untersuchungen zum Verhalten von Seevögeln in der Nähe von Offshore-Windparks fließen in die Konsultationen zum Vorentwurf des Flächenentwicklungsplans für Nord- und Ostsee ein.

Das sind einige Ergebnisse aus dem 28. Meeresumwelt-Symposium in Hamburg. Schwerpunkte waren dieses Jahr Vorhaben zur Erreichung des Nachhaltigkeitsziels 14 „Schutz und Nachhaltige Nutzung der Meere und ihrer Ressourcen“ der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sowie Fragen im Bereich „Schifffahrt und Umwelt“, „Meeresmüll“, „Offshore-Windenergie und Seevögel“ und „Nachhaltige Aquakultur“.

In ihrer Rede zur Eröffnung zeigte die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie und maritime Botschafterin der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO, Monika Breuch-Moritz, auf, dass die internationalen Übereinkommen zum Schutz der Umwelt wirken. „Diese positiven Ergebnisse motivieren die Nutzer der Meere, sich weiter dem Umweltschutz zu verschreiben“, betonte sie vor rund 400 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Umweltschutzverbänden, Politik und Medien. „Gerade beim Kampf gegen Müll im Meer ist es erforderlich, weltweit bei den Hauptbelastungspfaden von Land aus anzusetzen, um möglichst effektiv die Meeresumwelt zu schützen. “ Dies komme auch der dortigen Bevölkerung zugute, erläuterte sie.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Florian Pronold, bezeichnete Meeresschutz als das Bohren dicker Bretter auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Er warnte davor, die gleichen Anforderungen, die in den hochentwickelten Industrienationen umgesetzt werden können, an den Meeresumweltschutz in Entwicklungsländern zu stellen.

Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder betonte die Verantwortung der Nutzer der Meere, so auch der Schifffahrt für deren Schutz. Die Ablösung des Schweröls durch alternative Kraftstoffe, zum Beispiel verflüssigtes Erdgas LNG, sei ein wichtiger Schritt zu einem klimaneutralen Seetransport. Er forderte hierzu eine Innovationsoffensive in Forschung und Entwicklung.

Erste Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen des Verhaltens von Seetaucher, Trottellumme und Dreizehenmöwe im Bereich von Offshore-Windparks waren ein weiterer Bestandteil der Diskussion auf dem 28. Meeresumweltsymposium. Die Untersuchungen hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegeben, um die neuesten Erkenntnisse aus dem Betriebsmonitoring der Windparks auswerten zu lassen. Die Erkenntnisse werden in den Entwurf des Flächenentwicklungsplans von Nord- und Ostsee einfließen.

Das Meeresumwelt-Symposium ist die wichtigste interdisziplinäre Plattform zum Schutz der marinen Umwelt in Deutschland. Jährlich diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Umweltverbänden die drängenden Fragen und aktuellen Erkenntnisse zum Schutz der Meere.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die zentrale maritime Behörde in Deutschland. Rund 850 Menschen in rund 100 Berufen befassen sich mit Aufgaben in der Seeschifffahrt, der Ozeanographie, der nautischen Hydrographie, der Offshore-Windenergie und der Verwaltung. Fünf eigene Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffen operieren in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee. Das BSH arbeitet international in mehr als 12 Organisationen und etwa 200 dort angesiedelten Gremien unter anderem bei der Entwicklung internationaler Übereinkommen mit. Das BSH ist eine Bundesoberbehörde und Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Dienstsitzen in Hamburg und Rostock.

Programm zum 4. Beneath the Wave Filmfest steht

Wir freuen uns Sie bei unserem 4. Beneath the Wave Filmfest am 10. Juni in Hamburg mit spannenden Filmen und interessanten Gästen begrüßen zu dürfen.

Programm:

Programmheft2016

Beginn 18:15 Uhr: Premierenfilm

Ausverkauf der Meere – Das Millionengeschäft mit Muscheln

In Souvenir- und Dekorationsgeschäften findet man sie bei uns zuhauf: Tropische Muscheln und Schnecken. Verkauft für ein paar Euro den Beutel. Doch wo kommen die Tiere in diesen Massen her? Und warum sind sie so billig? Die Filmemacherinnen Birgit Klumpp und Heike Keuthen wurden fündig auf den Philippinen. Allein auf der Insel Cebu setzt die philippinische Muschel-Industrie jährlich fast 60 Millionen Dollar um. 30 Tonnen am Tag werden von dort aus in alle Welt exportiert. Ein legales Geschäft mit verheerenden Auswirkungen auf die marine Unterwasservielfalt.   Heike: Keuthen / Birgit Klumpp L: 35 min

DISKUSSION (20 MIN.) MIT ANSCHLIESSENDER PAUSE (20 MIN.)

Gäste: Heike Keuthen & Birgit Klumpp (Filmemacherinnen)

Eckart Kuhlwein SPD-Umweltforum


19:50 Uhr: Blaues Wachstum

The Edge: “The Edge” is a short film about the power of passion to push our experiences to the limit. This film is crafted in darker, subtle hues that provides a personal mood-scape for us to explore one man’s fascination with sharks, but also reflect on what passions drive us. Carlos Toro L: 4.50 min

Ripple: “Ripple” is a film about the shift change of life between night and day on the coral reef ecosystem of the British Virgin Islands. The film, featuring stunning imagery of marine life off the coast of Guana Island, examines the relationship between the life found there and the parasite life that orchestrates their behavior. Jennifer Berglund (Co-producer Paul Sikkel) L: 10.00 min

Illusions of Plenty: Spawning aggregations are massive gatherings of fish for breeding, a behavior shared by many species. Such aggregations support some of the most productive fisheries, from multi-billion dollar industries to subsistence cultures. In the upper Gulf of California in Mexico, a large marine fish known as Gulf Corvina offers an insight into the importance of this behavior. Brad Erisman L: 9.52min

Beneath Wallace’s Line: One of the areas of the world with the widest range of biodiversity is located in the coral traingle, known as Wallacea. 150 years ago, the British naturalist Alfred Russel Wallace developed here the theory of natural selection and evolution. But these areas is increasingly under threat of destruction. A few individuals want to protect these fragile ecosystems. Nick & Cheryl Dean L: 10.13 min

A Fuzzy Fairytale: “A Fuzzy Fairytale” is a parody of “Dumb Ways to Die” introducing exponential growth and its impacts on humans and the environment. Edith A. Widder L: 3.44min

DISKUSSION (20 MIN.) MIT ANSCHLIESSENDER PAUSE (20 MIN.)

Gäste Frank Schmidt (SAIA e.V.) & Guido Westhoff (Leiter Hagenbeck Tropen-Aquarium), Moderation Dr. Onno Groß (Deepwave)

 


21:10 Uhr: Faszination Ozean

Bali Close Up:, Bali is home to some of the best diving in the world. But not just any diving: muck diving. What is muck diving, you ask? It’s a dive experience that defines the mud and mire that lay at the bottom of many dive sites. The short film reveals the allure of these hidden treasures, unimaginable numbers of creatures that flourish in the island’s underwater slopes.  Evan Sherman L: 5.11 min

The Amazing Life Cycle of the European Eel: “The Romans kept European eels as pets and adorned them with jewelry. The oldest known European eel lived to be over 100 years old in a well in Sweden. And nowadays, they continue to travel over 12,000 km back and forth from the Sargasso Sea to complete their life cycles. Learn more about the European eel’s amazing life cycle and some of the unusual theories behind it – first up, Aristotle.”   Sofia Castello y Tickell & Chris Doble L: 9.08 min

The Sound of the Seafloor: “The Sound of the Seafloor” is a film about burrowing organisms. The activities of these animals are critical for the function of benthic systems but difficult to study. The film presents new technologies that have become available to study these activities and their effects on geochemical dynamics in marine sediments.
Nils Volkenborn L: 3.13 min

One Voice: This is the story of a sentient beings epic battle to prove to the world that is has every right to call this pale blue dot their home. The North Pacific Humpback Whale was hunted to the brink of extinction. The early 70’s brought us close to no return, only about 500 left in the entire North Pacific. 40 years later and were looking at a population over 25,000. Protests have successfully brought back one of this planets oldest living forms of consciousness.  Chris Cilfone L: 6.18 min

Antarctic Sea Science Expedition: Peek into the world of deep sea exploration, ocean science, and Antarctic adventure with this documentary style short film. Along the way, team members are building an image of the seafloor that has never been seen before!
Allison Randolph L: 7.50 min

FINALE DISKUSSION mit allen Gästen

Die Geschichte zum Festival:

Beneath the Waves ist ein internationales Filmfestival zum Schutz der Meere, das seinen Ursprung in den USA hat. Dort werden jedes Jahr Kurzfilme von jungen Filmemachern, Tauchern, Meeresschützern und Wissenschaftlern aus aller Welt präsentiert und gekürt. Die Filme erzählen Geschichten von einem faszinierenden Lebensraum: Sie thematisieren Aspekte des Meeresschutzes, berichten über die Bedrohungen der Weltmeere oder vermitteln aktuelle Forschungsergebnisse. Weltweit finden weitere Mini-Festivals statt.

Nach der gelungenen Premiere 2013 zeigen wir das „Beneath the Waves“ Kurzfilmfestival nun zum vierten Mal in Deutschland. Die Idee dazu entstand Studenten, die die Gründerinnen des US-Festivals trafen. Fasziniert von dem Gedanken, den Schutz der Meere auch in unserer Hamburger Heimat an die Öffentlichkeit zu tragen, begannen sie mit der Umsetzung und fanden mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und uns von der Meeresschutzorganisation Deepwave einen Partner. Auch das Lichtmeß-Kino unterstützt uns vielfältig.

Nach Durchsicht der vielen, kreativen Kurzfilme des Beneath the Waves-Hauptfestivals entstand schließlich die finale Film-Auswahl. Diese präsentieren wir heute unter dem Motto: Abtauchen, Eintauchen, Aufwachen!

Viel Spaß wünscht das Hamburger Beneath the Waves-Team!

Die Meeresschutzorganisation Deepwave e.V. wurde 2003 in Hamburg von dem Meeresbiologen Dr. Onno Groß und Hamburger Naturschützern gegründet mit dem Ziel umwelt-verträgliche Strukturen und mehr Öffentlichkeit für das bedrohte Ökosystem Ozean zu schaffen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung in Deutschland. Sie hat sich den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet. Durch politische Bildungsprogramme, Begabtenförderung, Forschung und internationale Zusammenarbeit verfolgt sie diesen Auftrag weltweit.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

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