DEEPWAVE e.V. erreicht Finale der “Google Impact Challenge”

Bürger können online über die Sieger abstimmen

Vote for DEEPWAVEs Campaign to stop Plastic Straws: https://goo.gl/QaRS5S

Bei über 2.200 Einreichungen in zwei Kategorien schaffte es unser Projekt unter die besten 200 “Lokale Ideen”. Durch das Erreichen des Finales können wir nun auf eine Fördersumme von 10.000 Euro hoffen.

Bis zum 24.2. um Mitternacht können die Bürger nun über die Finalisten der “Impact Challenge” abstimmen. Diese erhalten eine Förderung von 10.000 Euro. Daneben wird der Gesamtsieger aus 10 Leuchtturm-Projekten bestimmt, der Gewinner in dieser Kategorie erhält 500.000€.

Abstimmen kann man entweder online auf https://goo.gl/QaRS5S oder auch offline, am Berliner Hauptbahnhof. Dort haben Google und seine Partner eine „Live-Abstimm-Station“ eingerichtet, ein interaktives Display, das zum ersten Mal überhaupt in Deutschland in dieser Form zum Einsatz kommt. Insgesamt hat jeder Bürger vier Stimmen.

Deepwave möchte Strohhalme statt Plastik.

Bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen auf einem Quadratkilometer Ozean. Das birgt nicht nur eine große Verletzungsgefahr für Tiere, sondern gefährdet das ganze Ökosystem, verschmutzt die Nahrungskette und landet schließlich auf unseren Tellern. Um die Zahl der besonders häufig auftretenden Plastiktrinkhalme zu verringern, möchte DEEPWAVE die ursprüngliche Form, den nachhaltigen Halm aus Stroh, wieder in das Bewusstsein bringen und mit einer Kampagne bewerben.

Weitere Informationen:

Nach welchen Kriterien wurden die eingereichten Ideen beurteilt?

  • Bedeutung für die Gesellschaft: Das Projekt wirkt sich positiv auf die Lebenssituation einer lokalen oder größeren Gemeinschaft aus oder unterstützt Organisationen in ihrer alltäglichen Arbeit.
  • Innovation: Das Projekt nutzt digitale Hilfsmittel oder einen kreativen Ansatz, um ein bisher ungelöstes Problem zu beheben.
  • Machbarkeit: Das Projekt kann erfolgreich von der sich bewerbenden Organisation durchgeführt werden.
  • Reichweite: Das Projekt hat das Potenzial, ein Vorbild für andere Gemeinschaften oder Organisationen zu sein oder einer großen Anzahl von Menschen zu helfen.

Wie genau erfolgt das Auswahlverfahren?

Alle während der ersten Bewerbungsrunde erhaltenen Bewerbungen wurden von Google und/oder seinen Partnern geprüft. Ausgewählte Bewerber mussten in der zweiten Bewerbungsrunde eine ausführliche Beschreibung und einen Umsetzungsplan für ihre vorgeschlagenen Idee einreichen. In beiden Phasen wurden die Bewerbungen auf der Grundlage der Kriterien der Google Impact Challenge bewertet. Insgesamt werden 210 Finalteilnehmer (200 lokale Projekte und 10 Leuchtturm-Projekte) von Google, unseren Partnern und der Jury ausgewählt.

Im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung werden zwischen 8.-24.2.2016 aus 210 Finalteilnehmern die Gesamtsieger ermittelt. Durch die Abstimmung werden aus den 200 lokalen Projekten 100 Sieger ermittelt. Diese erhalten je 10.000€. Aus den 10 Leuchtturm-Projekten wird ein Gesamt-Gewinner ermittelt. Dieser erhält 500.000€. Die restlichen neun Leuchtturm-Projekte erhalten je 250.000€.

Was ist die Google Impact Challenge?

Die Google Impact Challenge ist ein Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen und Vereine in Deutschland. Gesucht werden Ideen, wie mit Hilfe digitaler Technologie oder anderer kreativer Ansätze die Arbeit der betreffenden Organisationen verbessert werden kann. Über die besten Ideen in zwei Kategorien stimmt eine Expertenjury und die Öffentlichkeit via Online-Voting ab. Die Gewinner erhalten Preisgelder sowie Unterstützung von Google und seinen Partnern bei der Verwirklichung ihrer Ideen.

Die zwei Kategorien

  1. Lokale Projekte: Gesucht sind hier explizit auch kleine Ideen aus Vereinen und Organisationen, die lokale oder regionale Wirkung entfalten. Beispiele wären eine verbesserte Webseite, ein neuer YouTube-Kanal oder eine einfache App. Insgesamt werden 100 lokale Projekte mit je 10.000 Euro ausgezeichnet.
  1. „Leuchtturm-Projekte“: Hier geht es um ambitionierte, größere Ideen, die nach Realisierung überregional oder bundesweit zum Einsatz kommen. Bewerber in dieser Kategorie sollten über die dafür nötigen Erfahrungen und Strukturen verfügen. Neun von ihnen können ein Preisgeld von 250.000 Euro, der Gesamtsieger sogar 500.000 Euro gewinnen.

Die Expertenjury

  • Schirmherrin: Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Professorin Entrepreneurial Finance, Technische Universität München (TUM)
  • Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin von betterplace.org und Mitglied des Aufsichtsrats der gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft
  • Jacquelline Fuller, Direktorin Google.org
  • Stefanie Graf, Gründerin und Vorstandsvorsitzende „Children for Tomorrow“, eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Geschichte
  • Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung
  • Philipp Justus, Vice-President Google DACH & CEE
  • Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Esra Küçük, Leiterin Gorki-Forum und Mitglied des Direktoriums, Maxim Gorki Theater
  • Manuel Neuer, Welttorhüter, Gründer „Manuel Neuer Kids Foundation“
  • Felix Oldenburg, European Director Ashoka

Über Google.org

Google.org ist der philantrophische Ableger von Google. Er sucht und fördert beständig innovative Ansätze, um große globale Herausforderungen anzugehen. Wir entwickeln und investieren in Ideen und Menschen, die helfen, Wissen und Know-How zu drängenden Fragen der Menschheit zugänglich zu machen. Unsere Themen reichen von Armutsbekämpfung über Gesundheit bis zu Bildung.

The Last Straw?

Die Meeresverschmutzung durch Plastik nimmt immer weiter zu. Heute sind etwa 75 Prozent des Mülls in den Ozeanen Plastikmüll. Er ist überall zu finden. Egal, ob an der Küste oder auf offener See. Der Plastikmüll beherrscht das Meer. Und dies nicht nur für kurze Zeit. Denn bis das Plastik vollständig zersetzt ist, vergehen mehrere hundert Jahre. So sammelt sich immer mehr Plastik im Wasser und beeinflusst die Flora und Fauna maßgeblich, hin bis zu ihrer Zerstörung. Dieser Prozess wird nicht enden, sofern wir nicht gewillt sind etwas dagegen zu tun.

Bitte geben Sie uns zur Verwirklichung unserer Blue Straw Kampagne Ihre Stimme.

 

 


 

Was solch ein einziger Plastik-Strohhalm anrichten kann, verdeutlicht sehr drastisch der unten aufgeführte Film. Ein Strohhalm hatte sich in der Nase einer Meeresschildkröte verfangen. Die Biologen haben ihn dann entfernt und die Schildkröte konnte so weiterleben.

Achtung: Dieser Film zeigt recht blutige Aufnahmen.

 

This video shows why plastic trash is detrimental to marine life and why especially drinking straws are one of the most useless items made out of plastic, especially if they end up as plastic trash in our oceans.

Our research team in collaboration with Christine Figgener and Dr. Nathan J. Robinson found a male Olive Ridley sea turtle during our in-water research trip in Costa Rica.
He had a 10-12 cm PLASTIC STRAW lodged in his nostril.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=4MPHbpmP6_I

Copyright: Christine Figgener
http://ocean.tamu.edu/people/students
http://puranatura.zenfolio.com/

 

SAY „NO“ TO PLASTIC STRAWS, AND ANY KIND OF ONE-TIME USE PLASTIC ITEMS!

BLUE STRAW Campaign

 

Wir brauchen eure Stimme!
DEEPWAVE ist bei der „Google Impact Challenge“ nominiert und wenn wir genug Stimmen bekommen, können wir unser Projekt „Strohhalme statt Plastik“ technisch weiter umsetzen.

Jetzt bitte für uns abstimmen.

https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland/charity/strohhalme

Bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen auf einem Quadratkilometer Ozean. Das birgt nicht nur eine große Verletzungsgefahr für Tiere, sondern gefährdet das ganze Ökosystem, verschmutzt die Nahrungskette und landet schließlich auf unseren Tellern. Um die Zahl der besonders häufig auftretenden Plastiktrinkhalme zu verringern, möchte DEEPWAVE die ursprüngliche Form, den nachhaltigen Halm aus Stroh, wieder in das Bewusstsein bringen und mit einer Kampagne bewerben.

Stroh statt Plastik – Die Kampagne

Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikverpackungen, Plastikstrohhalme – unsere Strände und Meere sind voll von diesem Müll. Laut einer Studie der UNEP (Umweltprogramm der UN) befinden sich heute geschätzte 18.000 Plastikteile auf einem Quadratkilometer Meeresfläche. Und dieser Unrat birgt Verletzungsgefahren für Mensch und Tier, er bedroht letztlich die Ökosysteme der Meere. Es kommt dabei auf jedes einzelne Plastikteil an, das nicht in den Meeren landet.

Aktuell ist das Verbot von Plastiktüten in aller Munde. Es geht darum, ein umweltschädliches Produkt zu vermeiden, das nach wenigen Minuten seinen Zweck erfüllt hat und entsorgt werden muss. Neben Plastiktüten gibt es allerdings auch noch viele weitere Einwegplastikprodukte, deren Gebrauch vollkommen vermeidbar ist. Hierzu zählt der Trinkhalm aus Plastik.

Heute werden jährlich alleine in Deutschland ca. 40 Milliarden Plastiktrinkhalme verbraucht, die pro Jahr über 25.000 Tonnen Plastikmüll verursachen. An Stränden wurden in den letzten Jahren mehr als 6 Millionen Plastikhalme gefunden und auch wir finden am Elbstrand bei unseren Müllsammelaktionen immer viele Plastikstrohhalme.

Bevor der Strohhalm aus Plastik ca. 1950 erfunden wurde, war diese beliebte Trinkhilfe aus nachhaltigem Stroh! Mit der Kampagne „Stroh statt Plastik“ will DEEPWAVE daher auf dieses Problem aufmerksam machen und Alternativen aufzeigen. So möchten wir biologische Halme aus Stroh als Anreiz in Hamburgs Gaststätten (und später in anderen Städten) ausgeben, um so Werbung für „plastikfreies“ Trinken zu machen.

Zur Zielgruppe des Projekts „Stroh gegen Plastik“ gehört jeder, der sein Getränk gerne mal aus einem Trinkhalm trinkt. Spezieller spricht es natürlich vor allem Menschen an, die sich umweltbewusst und nachhaltig verhalten möchten und daran interessiert sind unsere Meere vor Plastik zu schützen. Da das Projekt selbst keine Einnahmen generieren wird, sondern nur den Fokus der Öffentlichkeit schärfen soll und auf das Problem „Plastikmüll in den Meeren“ aufmerksam macht, kommt es eigentlich allen zu Gute.

Natürlich profitiert auch DEEPWAVE e.V. mit seinen Meeresschutzaktionen davon, da der Bekanntheitsgrad steigen wird und somit auch der Einfluss. Das Image der Hersteller von Strohhalmen aus Stroh und andere Partner werden ebenfalls bei dieser Nachhaltigkeitskampagne gewinnen.

Das Projekt „Stroh gegen Plastik“ ist eine ideale Basis für die Zusammenarbeit von verschiedenen Bereichen und Organisationen, die sich für den Erhalt und Schutz der Erde einsetzen.