Neuer Vortrag „Meeresfibel“ im Ostseecenter

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Am 8. Mai wird es wieder einen Vortrag im Ostsee-Center Eckernförde im Rahmen der

Meeresfibel-Ausstellung geben (Die Ausstellung ist noch bis Mitte Mai zu sehen)

http://meeresfibel.blog.de/2014/12/05/ausstellungseroeffnung-meeresfibel-ostsee-info-center-eckernfoerde-19807404/

 

Ist das Meer noch zu retten? Verschmutzung, Überfischung, Versauerung – die Weltmeere sind in Gefahr und somit auch der Mensch. Jedoch: Kein Land der Welt kann diese Probleme alleine lösen. Bedroht sind Wale, Haie und Meeresschildkröten als Beifang in der Fischerei. Gleichzeitig treibt im Nordpazifik seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der schon jetzt so groß ist wie Zentraleuropa. Ob an den Pazifikinseln oder vor unserer Haustür: Plastikabfälle im Wasser sind eine Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Zehntausende Tiere kostet der Kunststoff in den Meeren der Welt jedes Jahr das Leben. Denn bis sich der Müll zersetzt, können 350 bis 400 Jahre vergehen. Damit nicht genug: Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Reinigungsmittel, Abwasser und Ölunfälle machen unsere Ozeane zur Sondermülldeponie. Darunter leiden Korallen, Austern, Garnelen, Hummer oder das Plankton – die Basis der ozeanischen Nahrungskette. Am Ende leiden auch die Fischbestände, die ohnehin schon in wenigen Jahrzehnten stark geschrumpft sein werden. Dabei gehören die Meere zum „Menschheitserbe“ nach dem Seerechtsübereinkommen. Der Schutz der Ozeane ist daher auch ein Thema auf internationaler Bühne.

Welche Antworten die Staatengemeinschaft auf diese drängenden Fragen hat beantwortet am Freitag den 23. Januar 2015 der Meeressexperte Dr. Onno Groß von der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. im Ostsee-Info-Center.

Ostsee Info-Center Eckernförde
Jungfernstieg 110 (Am Seesteg)
24340 Eckernförde

04351-72 62 66

info@ostseeinfocenter.de
www.ostseeinfocenter.de

http://meeresfibel.blog.de/2015/01/19/vortrag-zukunft-ozeane-warnsignale-risiken-19991141/

Gegen die Überfischung

Take Action End overfishing, foto: PEW
Take Action End overfishing, foto: PEW

Unterstützen Sie den EU-Kommissar für Fischerei im Kampf gegen die Überfischung

Sehr geehrter Herr Kommissar Vella,

in Ihrer Amtszeit als EU Kommissar für Umwelt, maritime Angelegenheiten und Fischerei werden Sie für die Umsetzung der Gemeinsamen Fischereipolitik verantwortlich sein. Dies umfasst auch Vorschläge zu Fanggrenzen, welche die Überfischung in der EU beenden können.

Im Mai 2013 haben Entscheidungsträger ein historisches Abkommen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) getroffen. Bestärkt von hunderttausenden Bürgern wurde die Vereinbarung getroffen, die Überfischung in der EU wo immer möglich bis 2015, spätestens jedoch bis 2020 zu beenden.

Um die in der GFP vereinbarten Ziele zu erreichen und sowohl die Meeresumwelt als auch die Zukunft der EU-Fischer zu schützen, müssen Sie dafür sorgen, dass die Fanggrenzen die wissenschaftlich empfohlenen Mengen nicht überschreiten. Zu häufig schon haben Fischereiminister dem Druck kurzfristiger Interessen nachgegeben und Fanggrenzen oberhalb wissenschaftlicher Empfehlungen festgesetzt.

Unsere vom Fischfang abhängigen Regionen und die Bürger der EU erwarten, dass Sie im Kampf gegen die Überfischung eine Führungsrolle übernehmen und diese schnellstmöglichst beenden.

http://advocacy.pewtrusts.org/ea-action/action?ea.client.id=1793&ea.campaign.id=32739

 

Kaltwasserkorallen – Juwelen der Tiefsee

Korallen, foto uli kunz, greenpeace
Korallen, foto uli kunz, greenpeace

Kaltwasserkorallen – Juwelen der Tiefsee

Expertentalk bei Greenpeace mit

Dipl. Geogr. Henning May, Taucheinsatzleiter Ozeaneum Stralsund
Dr. Sandra Schöttner, Meeresbiologin, Greenpeace
Moderation: Dr. Onno Groß, Tiefseebiologe und Journalist, Deepwave Hamburg

18. März 2015, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Greenpeace e.V., Hongkongstr.10, 20457 Hamburg

Dauer der Veranstaltung circa 2 Stunden, Eintritt frei

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre verbindliche Anmeldung (Name, Personenanzahl) bis zum

13. März 2015 an ausstellung@greenpeace.de. Die Zahl der Plätze ist begrenzt; die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.