Charity-Rallye for DEEPWAVE

Challenge The World mit S.A.C Adventure Rallyes
Challenge The World mit S.A.C Adventure Rallyes

 

Alle Teilnehmner der Superlative Adventure Club-Challenges (Knights of the Island-Rallye, Baltic Sea Rallye, European and Pacific Rallye) und auch alle anderen Freunde der Meere: seid herzlich willkommen!

Hilf uns für den Schutz der Ozeane Spenden einzusammeln.

Als Charity-Partner freuen wir uns wenn Ihr die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. unterstützt.

Bald startet die Knights of the Island – das ist der ultimative Abenteuer Roadtrip im vereinigten Königreich. Erobere die Burgen und Schlösser Englands, erklimme die sagenumwobenen Highlands in Schottland und entdecke die alten keltische Wurzeln im Land des Drachens, Wales.
http://knights.superlative-adventure.com/

Und bald startet die Baltic Sea Rallye – In 16 Tagen 7.500 km rund um die Ostsee. Ohne Navi, ohne GPS, in einem Auto älter als 20 Jahre. Das ist die Baltic Sea Circle Rally.

Über DEEPWAVE:
Die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. hat sich im Frühjahr 2003 gegründet. Ziel der Initiative ist es, zur Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem Ozean beizutragen.

DEEPWAVE will
– das Bewusstsein über Umweltgefährdungen fördern
– politischen Druck machen, um die Ursachen zu beheben
– die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse fördern und
– einen organisatorischen Rahmen für Informations- und Meinungsaustausch zu meereskundlichen Themen bieten

 

 

Verlosung: 3 mal 2 Eintrittskarten für die Ocean Film Tour vol.3 zu gewinnen

Gewinnspiel: Jetzt bis zum 30. April Mitglied bei Deepwave e.V. werden. Unter allen Neumitgliedern verlosen wir 3 mal 2 Eintrittskarten für die Veranstaltung im CineMaxX Kino Hamburg am 2.5.2016. Viel Glück!

Int. OCEAN FILM TOUR Volume 3 – das einzigartige Filmevent für alle, die das Meer lieben. Jetzt auf großer Tour!

 

 

Sieben Geschichten rund ums Meer:

Schwimmerin Diana Nyad bricht mit 64 Jahren Langstreckenrekorde (THE OTHER SHORE), Alastair McLoud trotzt mit dem Windsegel den Gezeiten (MY OWN PRIVATE MONSTER), US Navy Offizier Ken Balcomb kämpft gegen Lärmverschmutzung (SONIC SEA), Ocean Ramsey schwimmt mit Haien (BORN TO), Surf-Genie John John Florence spielt mit den Wellen (VIEW FROM A BLUE MOON), die Taucher Joe Romeiro und Bill Fisher befürchten den Öko-Kollaps (THE EDGE) und Profi-Surferin Leila Hurst reist durch Mexico (HOLA SUNSHINE).
http://www.oceanfilmtour.com

Norwegen: Zwergwale enden als Futter in Pelztierfarmen

Pressemitteilung von OceanCare/Pro Wildlife:

Norwegen: Walfangsaison startet Anfang April

Anfang April stechen Norwegens Walfänger wieder in See. Es ist der Auftakt zur größten Jagd auf Bartenwale weltweit. Dabei genehmigt sich die Regierung für die kommenden sechs Jahre eigenmächtig eine Fangquote von jährlich 880 Zwergwalen und ignoriert damit weiterhin das kommerzielle Walfangmoratorium. Brisant: Mehr als 113 Tonnen Zwergwal wurden 2014 auf norwegischen Pelztierfarmen an Zuchtnerze und -füchse verfüttert. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Pro Wildlife und OceanCare vorliegen. Die Verbände kritisieren Norwegens Waljagd und den Umgang mit dem Fleisch von gefährdeten Zwergwalen.

 Seit Jahren essen die Norweger immer weniger Walfleisch. „Offenbar verkauft sich das Walfleisch so schlecht, dass es sogar als Tierfutter verwendet wird“, sagt Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Dass Meeressäuger als Futter auf Pelzfarmen enden, ist in doppelter Hinsicht grausam und absolut überflüssig.“ 2014 produzierte Norwegen 165.000 Fuchsfelle und 850.000 Nerzfelle. Ein Teil davon wird in die EU exportiert: 71.000 kg Fuchsfelle und 180.000 kg Nerzfelle waren es laut EUROSTAT allein in den letzten beiden Jahren.

Selbst auferlegte Quote sinkt – doch Norwegen fängt mehr Wale als Japan

Die neue Quote fällt mit 880 Tieren deutlich geringer aus als in den letzten Jahren, als jeweils 1.286 Zwergwale zur Jagd freigegeben wurden.  „Norwegens Quoten sind von der Internationalen Walfangkommission (IWC) nicht genehmigt. In den letzten 15 Jahren wurden jährlich zwischen 464 und 736 Zwergwale getötet“, sagt Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare. „Derzeit haben die Norweger mehr Wale auf dem Gewissen als die viel kritisierten Japaner“. 5.617 Wale fielen in den letzten zehn Jahren Norwegens Explosivharpunen zum Opfer, in Japan waren es 5.436.

Da Japan und Norwegen einen formellen Einspruch gegen das internationale Handelsverbot eingelegt haben, dürfen sie sogar mit Walfleisch handeln, ohne internationale Konsequenzen befürchten zu müssen. Seit 2014 hat Norwegen 172 Tonnen Walfleisch und -speck nach Japan exportiert.

Im Vorfeld der IWC-Tagung im Oktober fordern Pro Wildlife (Deutschland), OceanCare (Schweiz), Environmental Investigation Agency (England) und Animal Welfare Institute (USA) die Walschutzländer auf, gegen Norwegens Walfang verschärft vorzugehen.

Pro Wildlife

Pro Wildlife ist eine gemeinnützige Organisation, die sich global für den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume einsetzt. Weltweit unterstützt Pro Wildlife Artenschutzprojekte vor Ort und leistet Aufklärungsarbeit, um Wildtierhandel und Wilderei einzudämmen. Pro Wildlife nimmt an Konferenzen wie der Internationalen Walfangkommission (IWC) und dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA, engl. CITES), um den Schutzstatus von Wildtieren weltweit zu verbessern. www.prowildlife.de

 OceanCare

Seit 1989 setzt sich OceanCare weltweit für die Meeressäuger und Ozeane ein. Mit Forschungs- und Schutzprojekten, Umweltbildungskampagnen sowie dem Einsatz in internationalen Gremien unternimmt die Organisation konkrete Schritte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Weltmeeren. Im Juli 2011 erhielt die Organisation von den Vereinten Nationen den UN-Sonderberaterstatus zugesprochen. www.oceancare.org

Eine Zukunft für die Ozeane: Lösungen für mehr Schutz

Dr. Onno Groß von DEEPWAVE e. V. ist im MEERESMUSEUM auch mit der Sonderausstellung „Meeresfibel“ vertreten. (Foto: © Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)
Dr. Onno Groß von DEEPWAVE e. V. ist im MEERESMUSEUM auch mit der Sonderausstellung „Meeresfibel“ vertreten. (Foto: © Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

Eine Zukunft für die Ozeane: Lösungen für mehr Schutz

Vortrag mit Dr. Onno Groß im MEERESMUSEUM Stralsund

Tagtäglich mehren sich die schlechten Nachrichten über den Zustand der Weltmeere. Jahrzehntelange Überfischung, Umweltverschmutzung und Gefahren durch den Klimawandel mindern ihre ökologische Stabilität. Bedroht sind wandernde Wale, Haie und Meeresschildkröten als Beifang in der Fischerei. Und ob an den Pazifikinseln oder vor unserer Haustür: Die zunehmende Fracht an Plastikteilen im Wasser ist eine Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Damit nicht genug: Pestizide, Herbizide, Kunstdünger, Reinigungsmittel, Abwasser und Öl aus der Schifffahrt machen ebenfalls an keinen Grenzen halt. Darunter leiden Austern, Garnelen, Korallen oder das Plankton – die Basis der ozeanischen Nahrungskette. Am Ende leiden auch die Fischbestände, die ohnehin schon in wenigen Jahrzehnten stark geschrumpft sein werden.

Kein Land der Welt kann all diese Probleme alleine lösen. Aber bei weiter fortgesetztem Missmanagement stehen die Ozeane vor einem Kollaps. Ist das Meer also noch zu retten? Die Meere gehören nach dem Seerechtsübereinkommen zum „Menschheitserbe“. Der Schutz der Ozeane ist daher auch ein Thema auf nationaler und internationaler Bühne. Doch da viele Nationalstaaten bei den Debatten beteiligt sind, verzögert sich das Handeln und wirtschaftliche Interessen verhindern die Umsetzung.

Welche Antworten die Politik auf die drängenden Aufgaben dringend geben muss, wird Dr. Onno Groß von der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e. V. in seinem Vortrag an aktuellen Beispielen aufzeigen. Alle Interessierten sind herzlich am 31. März um 19:00 Uhr im MEERESMUSEUM Stralsund willkommen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei.

Deutsches Meeresmuseum

http://www.deutsches-meeresmuseum.de/dmm/news/aktuelles/details/?news=263

 

Endlich Schutz für deutsche Meeresschutzgebiete gefordert

Umweltverbände fordern Schutz für deutsche Meeresschutzgebiete

Stellungnahme für strengere Fischereiregeln in Schutzgebieten eingereicht

Hamburg/Berlin, 16. 3. 2016 – Wirksameren Meeresschutz fordern deutsche Umweltverbände von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Für die deutschen Natura-2000-Schutzgebiete in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) müssen künftig deutlich strengere Regeln für die Fischerei gelten, so die Forderung der Verbände in einer gemeinsamen Stellungnahme. Noch bis zum 22. März läuft das offizielle Beteiligungsverfahren zu den von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium vorgeschlagenen Fischereimaßnahmen. „Die Vorschläge im aktuellen Maßnahmenkatalog reichen nicht aus, um etwa die einzige deutsche Walart, den Schweinswal, oder die seltenen Steinriffe und Sandbänke zu schützen. In mindestens der Hälfte der Schutzgebiete müssen menschliche Eingriffe verboten werden. Zerstörerische Fischerei hat in Schutzgebieten gar nichts zu suchen“, sind sich die Umweltverbände BUND, Deepwave, DNR, DUH, Greenpeace, NABU, Schutzstation Wattenmeer, Whale & Dolphin Conservation und WWF einig.

Besonders kritisieren die Verbände in ihrer Stellungnahme das komplette Fehlen von Maßnahmen für die Ostsee-Schutzgebiete und die vorgeschlagenen Maßnahmen für das Sylter Außenriff mit der Amrumbank – der Kinderstube des Schweinswals. Die Verbände fordern striktere Fischereimaßnahmen in Schutzgebieten, wie etwa das Verbot von Meeresboden schädigenden Grundschleppnetzen oder Stellnetzen, in denen Seevögel und Schweinswale als ungewollter Beifang verenden. „Nur mit der Einrichtung von fischereifreien Zonen können die Schutzgebiete ihrer Funktion als Refugien für bedrohte Arten und als natürliche Lebensräume gerecht werden“, so die Verbandsvertreter.

Nein zu umweltschädlichen Fangmethoden im Schutzgebiet

Ebenfalls im Fokus der Kritik: Die Vorschläge der Bundesministerien, das östliche Sylter Außenriff für die Krabbenfischerei geöffnet zu lassen, obwohl diese mit zerstörerischen Fanggeräten arbeitet. „Diese Ausnahme für die Krabbenfischerei konterkariert das Wort Schutzgebiet. Die eingesetzten Grundschleppnetze schädigen den Meeresboden“, argumentieren die Umweltschützer. Dabei hätte eine Schließung des Gebiets für die heimischen Krabbenfischer kaum Fangeinbußen zur Folge – mit unter drei Prozent ist ihr Jahresfanganteil dort verschwindend gering.

Der von der deutschen Regierung erarbeitete Katalog der Fischereimaßnahmen wird an die EU-Kommission und jene EU-Mitgliedsländer verschickt, die in der deutschen Nordsee fischen. Dazu gehören Dänemark, die Niederlande, Großbritannien, Belgien und Frankreich. Auch diese Länder müssen den Vorschlägen zustimmen. Erst dann können die Maßnahmen in Deutschland umgesetzt werden. Die Umweltverbände befürchten ein weiteres Aufweichen der Maßnahmen in dem bevorstehenden europäischen Prozess. „Zu oft haben sich auf EU-Ebene die Fischereiinteressen gegen geltendes Naturschutzrecht durchgesetzt – diesmal darf die Bundesregierung in den Verhandlungen keinem politischen Minimalkonsens zustimmen“, fordern die Sprecher der Verbände.

Die vollständige Stellungnahme der Umweltverbände finden Sie unter http://gpurl.de/glB2q; ; Bildmaterial auf Anfrage unter 040 30618-376.

Für Rückfragen erreichbar:
BUND-Meeresschutzreferentin Nadja Ziebarth (0174-3191424);
Deepwave 1. Vorsitzender Dr. Onno Groß (0179-5986969), DNR-Generalsekretär Florian Schöne (030-678177599);
DUH-Leiter Naturschutz Ulrich Stöcker (0160-8950556);
Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack (0171- 8780841); NABU-Meeresschutzexperte Dr. Kim Detloff (0152-09202205); Schutzstation Wattenmeer: Katharina Weinberg (04841-668544);
Whale & Dolphin Conservation-Pressesprecherin Michaela Harfst (089-61002395);

WWF-Meeresschutzexperte Stephan Lutter (0151-18854925)