Plastic Pollution - wie wir die Meere mit Plastik vermüllen und wie nicht

Mehrweg ist Klimaschutz

(Bild: Deutsche Umwelthilfe)

Jeder weiß, dass mit Mehrwegflaschen das Abfallaufkommen minimiert wird. Aber: Was hat Mehrweg mit Klimaschutz zu tun?

Die Antwort ist einfach: Mehrwegflaschen aus Glas werden 40-60 Mal wieder befüllt bevor Sie recycelt werden. Dosen und Einwegflaschen aus Plastik sind bereits nach der ersten Nutzung Müll. Dank der häufigen Wiederbefüllung müssen insgesamt weniger Flaschen hergestellt werden. Das spart Energie und natürliche Ressourcen. Außerdem werden viele Mehrwegprodukte regional abgefüllt, verkauft und getrunken, weshalb diese über geringere Distanzen transportiert werden müssen. Über den gesamten Lebenszyklus verursacht Mineralwasser aus Mehrwegflaschen im Vergleich zu Einwegflaschen nur rund die Hälfte des Klimakillers CO2.

Beim Vergleich von Mehrweg und Einweg geht es aber nicht nur um die Verpackung allein, sondern auch um das Gesamtsystem: Mehrweg ist Lebensgrundlage für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region. Die vielen kleinen Brauereien, Saftkeltereien und Mineralbrunnen machen die deutsche Getränkevielfalt aus, welche weltweit einzigartig und durch die Zunahme von Einweg-Verpackungen massiv bedroht ist.
Die Kampagne

Die Informationskampagne Mehrweg ist Klimaschutz klärt Verbraucher über die Umweltauswirkungen des Kaufs von Getränken in Einweg- und Mehrwegverpackungen auf und bietet Ihnen somit die Grundlage für eine bewusste Kaufentscheidung umweltfreundlicher Mehrwegprodukte.

Am 19. April 2011 stellte die „Mehrweg-Allianz“ aus Umwelt- und Wirtschaftsverbänden in Berlin die Neuauflage der Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ für das Jahr 2011 vor. Das diesjährige Kampagnenmotiv ist der Eisbär, welcher wie kein anderes Tier als Symbol für den Klimawandel steht. Die Eisschmelze am Nordpol macht den Eisbären immer mehr zu schaffen, da Ihnen der natürliche Lebensraum durch die zunehmende Erwärmung der Atmosphäre förmlich unter den Füßen verschwindet.

Sie als Verbraucher, können sich durch Ihre Kauf-Entscheidung ganz konkret für den Klimaschutz einsetzen: Denn Mehrweg bedeutet weniger CO2 und ist Klimaschutz!
Neue Kampagnenmaterialien für Getränkemärkte

Auch in diesem Jahr werden die neu gestalteten Informationsflyer und Poster als Druckvorlagen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Insbesondere Getränkemärkte können die Flyer und Plakate direkt am Point of sale einsetzen, um Ihre Kunden über die Vorteile von Glas-Mehrwegflaschen zu informieren.
Druckvorlagen

Alle Druckvorlagen können per e-Mail an fischer@duh.de angefordert werden.

Quelle:
Deutsche Umwelthilfe
http://www.duh.de/mehrweg_klimaschutz0.html

„Müllkippe Meer“ im Mai-Heft der Tauchzeitschrift „tauchen“

Seit 2 Tagen soll gemäß Webseite die Mai-Ausgabe von Tauchen im Handel sein und daher habe ich heute das Heft gesucht und gekauft. In dem Heft gibt es u.a. einen Artikel über die meeresbezogenen Folgen der Katastrophe von Fukushima mit einem Interview mit Thilo Maack, einem der Meeresspezialisten bei Greenpeace Deutschland sowie im wissenschaftlichen Teil einen sehr informativen und empfehlenswerten Artikel mit dem Titel „Müllkippe Meer“ über die Vermüllung der Meere insbesondere mit Plastikmüll. In diesen Artikel eingefügt ist ein Bericht von Dr. Onno Groß von DEEPWAVE e.V. über die Marine Litter Watch Expedition von DEEPWAVE e.V. im Sommer 2010 in der Nordsee.

Mehr Informationen:
http://www.tauchen.de/aktuelles_heft/aktuelles_heft/index.php

Mehr als eine Handvoll Plastik – Die Gefahr für Meeresschildkröten

Mehr als eine Handvoll Plastik – Die Gefahr für Meeresschildkröten im Ozean

Meeresplastik ist zunehmend eine Bedrohung für viele Tiere, besonders auch Meeresschildkröten. Das beweist sehr drastisch dieses Foto einer verendeten Schildkröte bei Argentinien: Es zeigt die Plastikmenge im Magen eines jungen Tieres.

Pictured: One Sea Turtle’s Worth of Plastic

By Brandon Keim

Joining the Laysan albatross as icons of ocean plastic pollution are sea turtles, which consume bellyfuls of debris while swimming through Earth’s five great ocean garbage patches.

Pictured above are the stomach contents of a juvenile sea turtle accidentally captured off the coast of Argentina. The image echoes famous photographs taken by Chris Jordan and Susan Middleton of decomposing albatrosses on the island of Midway.

About 0.25 percent of all plastic ends up in the ocean. That might not sound like much, but humanity produces about 260 million tons of plastic a year. Tiny fractions add up fast. Oceanic plastic is pulled into the center of rotating currents, or gyres, where it doesn’t degrade, but breaks into smaller and smaller pieces. Some pieces end up in plankton and algae, or drift to the ocean floor. Others are mistaken for food by turtles.

The phenomenon is described in a new research review (http://www.seaturtle.org/plasticpollution/MTN129p1-4.pdf) published by the Global Sea Turtle Network and spotlighted by the fifth International Marine Debris Conference, now ongoing in Honolulu, Hawaii.

One anecdote in the article, written by biologists Wallace Nichols of the California Academy of Science and the University of British Columbia’s Colette Wabnitz, stands out. “Relief of gastrointestinal obstruction of a green turtle off Melbourne beach, Florida, resulted in the animal defecating 74 foreign objects over a period of a month, including four types of latex balloons, different types of hard plastic, a piece of carpet-like material, and two 2- to 4-mm tar balls, they wrote.

Like so many environmental problems, ocean plastic seems overwhelming. But countries like China, South Africa and Thailand are already taxing or banning single-use plastic bags, which pose the greatest threat to turtles.

Individuals can help by cutting back on bag and bottle use, and finding ways to avoid plastic. Someday, perhaps, humanity might quit throwing away plastic altogether. Wrote Nichols, “There is no stopping the ingenious human mind.”

http://www.wired.com/wiredscience/2011/03/sea-turtle-plastic

Plastiksammeln statt Eisessen gehen – Elbmüllsammeltag erfolgreich

Plastiksammeln statt Eisessen gehen – Elbmüllsammeltag erfolgreich

Hamburg, 2. April. Bizarrer kann der Fund nicht sein: Ein Schild „Trinkwasser“ fand sich neben einer entsorgten Dose Kunstharz! Nicht nur schwimmende Plastikflaschen, sondern auch viel Baumaterial fand sich im DEEPWAVE Spaziergang entlang der Elbe in der Hamburger Hafencity.

Im Zuge von „Hamburg räumt auf“ und der internationalen Kampagen „Clean up the World“ wollten wir als Verein mal sehen was am Elbufer so zu finden ist. Und wir wurden fündig und haben 2 große Mülllsäcke in nur 1 Stunde füllen können. Einerseits sahen wir den Müll in der Speicherstadt schwimmen, andereseits war entlang der Kairänder viel an Styropor, Bauplanen, Kabelringen, Plastikverschlüssen, Zigarettenpackungen, Plastikflaschen usw. und anderer achtlos entsorgter Müll zu finden.

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die Hamburger Vorzeigearchitektur in der Hafencity damit mit seiner nicht ganz so schönen Seite. Und es war klar: beim nächsten Hamburger Windsturm würden unsere Fundtücke in die Nordsee und bis in den Atlantik getrieben. Denn in den Meeren landen jedes Jahr laut der UNEP schätzungseise 6 Millionen Tonnen Müll und bilden dort schon gigantische Müllstrudel. Mehr Informationen zu dem Thema findet sich in unserem Report auf der Deepwave-Seite oder unter
https://www.deepwave.org/images/downloads/meeresplastikheft.pdf

Wir danken allen engagierten Teilnehmern, die statt in der Sonne Eis zu naschen, diesen Frühlingstag für eine wichtige Mission genutzt haben.

Fotos finden sich unter:
http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157626412430214/

Informationsveranstaltung „Meere ohne Plastik“

Einladung zur NABU-Informationsveranstaltung
NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“
Auszeichnung durch die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“

Abfälle im Meer sind eine ernste Bedrohung für die Ozeane. Kanister, Plastiktüten und verloren-gegangene Fischernetze töten Jahr für Jahr Millionen Meerestiere und verursachen auch große wirtschaftliche Schäden für die Kommunen und die Fischerei. Der NABU Bundesverband und das NABU Wasservogelreservat Wallnau laden Sie ein, die Folgen und Ursachen der Abfälle im Meer zu diskutieren und bei der Auszeichnung des NABU-Projekts „Meere ohne Plastik“ durch die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ dabei zu sein.

Datum: 3. April 2011, 10:00 bis ca. 15:00 Uhr
Ort: NABU Wasservogelreservat Wallnau , Wallnau 4, 23769 Fehmarn

Programm

10:00 Uhr Begrüßung
Malte Siegert, Leiter NABU Wasservogelreservat Wallnau
10:10 Uhr Grußwort
Otto-Uwe Schmiedt (Bürgermeister Stadt Fehmarn)
10:15 Uhr Müllkippe Meer
Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU Bundesverband
11:00 Uhr Preisverleihung „Land der Ideen“
Patricia Patkovszky (Land der Ideen Management GmbH)
Kathrin Marzahl (Deutsche Bank)
11:20 Uhr NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ – Pilotregion Fehmarn
Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU Bundesverband
Jürgen Boos, stellv. Vorsitzender Umweltrat Fehmarn
Vertreter Fischereigenossenschaft Fehmarn
12:00 Uhr Mittagssnack
12:45 Uhr Filmvorführung „Plastic Planet“
Dokumentarfilm 2010 (Regie: Werner Boote)
14:30 Uhr Gedanken und Fragen zum Film
u.a. mit der Umweltmedizinerin Christiane Stodt-Kirchholtes
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung bis 30. März an: Malte Siegert, 04372 806910, Malte.Siegert@NABU-Wallnau.de

UNEP Erklärung in Hawaii zum Meeresmüll-Problem

New international co-operation to tackle marine debris

Honolulu (USA) / Nairobi, 25 March 2011 – Government representatives, major industries and leading marine researchers have come together to make a new set of commitments to tackle the widespread problem of debris in the world’s seas and oceans.

Despite decades of efforts to prevent and reduce marine debris, such as discarded plastic, abandoned fishing nets and industrial waste, there is evidence that the problem continues to grow. A lack of co-ordination between global and regional programmes, deficiencies in the enforcement of existing regulations and unsustainable consumption and production patterns have aggravated the problem.

By bringing together experts from some 35 countries, governments, research bodies, corporations including the Coca-Cola Company, and trade associations such as Plastics Europe, the Fifth International Marine Debris Conference resulted in new commitments and partnerships to address the issue of marine debris at global, national and local levels.

A key outcome of the conference, which was co-organised by the United Nations Environment Programme (UNEP) and the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) and held in Honolulu, Hawaii from 20 to 25 March 2011, the Honolulu Commitment marks a new, cross-sectoral approach to help reduce the occurrence of marine debris, as well as the extensive damage it causes to marine habitats, the global economy, biodiversity and the risks posed to human health.

The Commitment encourages sharing of technical, legal and market-based solutions to reduce marine debris, improving local and regional understanding of the scale and impact of the problem and advocating the improvement of waste management worldwide.

„Marine debris – trash in our oceans – is a symptom of our throw-away society and our approach to how we use our natural resources. It affects every country and every ocean, and shows us in highly visible terms the urgency of shifting towards a low carbon, resource efficient Green Economy as nations prepare for Rio+20 in 2012,“ said United Nations Under-Secretary-General and UNEP Executive Director Achim Steiner in a message to conference delegates. „The impact of marine debris today on flora and fauna in the oceans is one that we must now address with greater speed,“ added Mr. Steiner

„However, one community or one country acting in isolation will not be the answer. We need to address marine debris collectively across national boundaries and with the private sector, which has a critical role to play both in reducing the kinds of wastes that can end up in the world’s oceans, and through research into new materials. It is by bringing all these players together that we can truly make a difference,“ said Mr. Steiner.

The Commitment marks the first step in the development of a comprehensive global platform for the prevention, reduction and management of marine debris, to be known as the Honolulu Strategy.

This document – currently being developed by conference delegates, UNEP, NOAA and international marine debris experts – will aim to provide a strategic framework for co-ordinated action plans to prevent, reduce and manage sources of marine debris. The Strategy will be finalised following the conference.

„This conference comes at a critical time for our world“ said Monica Medina, NOAA’s Principal Deputy Undersecretary for Oceans and Atmosphere. „The oceans and coasts are facing a multitude of stressors, including marine debris, that lead to consequences that have both ecosystem and economic impacts. It is vitally important to bring together people committed to these issues to share ideas, develop partnerships and move us all a step closer to the changes that are badly needed for our oceans and coasts.“

Marine debris: risks to livelihoods, wildlife and human health

The impacts of marine debris are far-reaching, with serious consequences for marine habitats, biodiversity, human health and the global economy.

* At least 267 marine species worldwide are affected by entanglement in or ingestion of marine debris, including 86 percent of all sea turtles species, 44 percent of all seabird species and 43 percent of all marine mammal species.

* There is growing concern over the potential impact on human health of toxic substances released by plastic waste in the ocean. Small particles (known as ‚microplastics‘) made up of disintegrating plastic items or lost plastic pellets used by industry, may accumulate contaminants linked to cancer, reproductive problems and other health risks. Scientists are studying whether these contaminants can enter the food chain when microplastics are ingested by marine animals.

* Accumulated debris on beaches and shorelines can have a serious economic impact on communities that are dependent on tourism.

* Marine debris may house communities of invasive species which can disrupt marine habitats and ecosystems. Heavy items of marine debris can damage habitats such as coral reefs and affect the foraging and feeding habits of marine animals.

Surfing for Solutions in Hawaii

One of the key themes to emerge from the Fifth International Marine Debris Conference was the need to improve global waste management.

The Honolulu Strategy will outline several approaches for the reduction of marine debris, including prevention at land- and sea-based sources, and the need to see waste as a resource to be managed. It will also call for public awareness campaigns on the negative impacts of improper waste disposal on our seas and oceans – targeting street litter, illegal dumping of rubbish and poorly-managed waste dumps.

Improving national waste management programmes not only helps reduce the volume of waste in the world’s seas and oceans and subsequent damage to the marine environment, but can also bring real economic benefits.

In the Republic of Korea, for example, a policy of Extended Producer Responsibility has been enforced on packaging (paper, glass, iron, aluminium and plastic) and specific products (batteries, tyres, lubricating oil) since 2003. This initiative has resulted in the recycling of 6 million metric tonnes of waste between 2003 and 2007, increasing the country’s recycling rate by 14 percent and creating economic benefits equivalent to US$1.6 billion.

Waste management is one of ten economic sectors highlighted in UNEP’s Green Economy Report, launched in February 2011. The report highlights enormous opportunities for turning land-based waste – the major contributor to marine debris – into a more economically valuable resource. The value of the waste-to-energy market, for example, which was estimated at US$20 billion in 2008 is projected to grow by 30 percent by 2014.

The scaling-up of a transition to a low carbon, more resource-efficient Green Economy is one of two key pillars of the United Nations Sustainable Development conference to be held in Brazil next year. Also known as Rio+20, the conference aims to secure renewed political commitment for sustainable development and address new and emerging challenges – twenty years after the landmark Earth Summit in Rio de Janeiro.

Notes to Editors

The Honolulu Commitment can be viewed at:

http://www.unep.org/pdf/PressReleases/Honolulu_Commitment-FINAL.pdf

For more information on UNEP’s work on marine debris, please visit: www.unep.org/marinelitter

Information on NOAA’s Marine Debris Program can be found at www.marinedebris.noaa.gov

„Hamburg räumt auf“ und DEEPWAVE die Elbe

„Hamburg räumt auf“ und DEEPWAVE geht an die Elbe

„Hamburg räumt auf!“ 2011. Bei der großen Frühjahrsputzaktion hat sich auch DEEPWAVE e.V. angemeldet.

Wir werden dazu uns am Samtag den 2. April 14 Uhr im Büro (Bei den Mühren 69 a 20457 Hamburg) treffen und uns dann auf den Weg zum „Elbstrand“ in der Hafencity (Chicagokai und Großer Grasbrook) machen, um dort den Müll zu sammeln.

Derzeit sind wir die einzige Aktion in der Hafencity und so freuen wir uns über regen Zuspruch.

Für Handschuhe und Müllsäcke ist gesorgt.

Mehr Info zur allgemeinen Aktion unter www.hamburg-raeumt-auf.de

Kontakt und Anmeldung bitte an info@deepwave.org

Abenteuer Wissen am 06.04.2011 : Plastik – die neue Monsterwelle

Abenteuer Wissen
Plastik – die neue Monsterwelle
Eine Welt ohne Kunststoff ist heute völlig undenkbar. Plastik ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Anfangs als Symbol des Fortschritts gefeiert, ist es heute zu einem Problem von globalem Ausmaß geworden. Vor allem im Meer treibt immer mehr Plastik. Sein Anteil übersteigt mitunter deutlich den Planktonanteil. Was wird aus diesen Abfällen, die über Jahrzehnte nicht verrotten? Außerdem enthalten Kunststoffe Zusatzstoffe, die den Hormonhaushalt verändern können. Macht Plastik den Menschen unfruchtbar? Rotten wir uns selber aus?

Die Weltmeere sind zu einer gigantischen Müllkippe verkommen. Allein auf dem Pazifik hat sich ein Abfallteppich von der Größe Mitteleuropas angesammelt, aber auch im Mittelmeer finden Forscher in verendeten Tieren immer mehr Plastik- oder Gummireste. Unverdauliche Pellets oder Kleinteile, die vorsätzlich illegal entsorgt wurden und knapp unter der Meeresoberfläche treiben, gelten inzwischen als eine der Haupt-Todesursachen bei Seevögeln und einigen Fischarten.

Doch noch ist wenig über den Verschmutzungsgrad der Weltmeere und Strände bekannt. Die zehnjährige Mission der „Antinea Foundation“ startet im Juli 2010, um das zu ändern. Auf ihrem Forschungsschiff werden Wissenschaftler Daten über den Zustand unserer Ozeane sammeln. Mit an Bord sind auch Mitarbeiter des Ozeaneum Stralsund. Ziel des ehrgeizigen Projekts ist die Erstellung einer globalen Meereskarte, die den menschlichen Einfluss auf die Ozeane illustriert. Auch die Plastikmüll-Verteilung soll dabei erfasst werden.

„Abenteuer Wissen“ begleitet die Arbeit der Plastikfahnder, die auf See mit dem Sammeln von kleinsten Schwebeteilchen beginnt und mit besorgniserregenden Ergebnissen aus dem Labor endet.

Quelle: ZDF:
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1020545_idDispatch:10479984,00.html

Zusatz OG: Leider wird das ZDF über die Marine Litter Watch Expedition von DEEPWAVE e.V. an Bord der „Fleur de Passion“ der Antinea Foundation nicht berichten. DEEPWAVE e.V. war im Sommer 2010 nach dem Ostseeabschnitt der Tour 5 Tage in der Nordsee mit an Bord und das ZDF hat uns 2 Tage gefilmt. Aber da wir nicht tauchen konnten sind die Bilder wohl nicht so spektakulär…

Hier der Link zu den Berichten hier im Blog :
http://www.deepwave-blog.de/tags/marine-litter-expedition/

„Hamburg räumt auf“ und DEEPWAVE geht an die Elbe

„Hamburg räumt auf“ und DEEPWAVE geht an die Elbe

„Hamburg räumt auf!“ 2011. Bei der großen Frühjahrsputzaktion hat sich auch DEEPWAVE e.V. angemeldet.

Wir werden dazu uns am Samtag den 2. April 14 Uhr im Büro (Bei den Mühren 69 a 20457 Hamburg) treffen und uns dann auf den Weg zum „Elbstrand“ in der Hafencity (Chicagokai und Großer Grasbrook) machen, um dort den Müll zu sammeln.

Derzeit sind wir die einzige Aktion in der Hafencity und so freuen wir uns über regen Zuspruch.

Für Handschuhe und Müllsäcke ist gesorgt.

Mehr Info zur Aktion unter www.hamburg-raeumt-auf.de

Kontakt und Details unter info@deepwave.org

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