Veranstaltungen

Weltweit werden täglich zum Thema Meer Filmfestivals, politische Treffen, wissenschaftliche Symposien, Vorträge und Strandmüllsammeltage  veranstaltet.
Hier eine Übersicht über das, was gerade geschieht.

Hamburg initiiert Kongress zu maritimen Umweltschutz gmec

Hamburg initiiert Kongress zu maritimen Umweltschutz gmec

Die Euro­päi­sche Kommis­sion hat die nord­deut­sche Metro­pole Hamburg mit dem Titel „Umwelt­haupt­stadt Europas 2011“ als umwelt­freund­lichste Stadt des Kontin­ents ausge­zeichnet. Hamburg verbindet als Umwelt­haupt­stadt Europas 2011 Ökonomie und Ökologie.

Vom 7. bis 8. September dieses Jahres demonstriert die Hafenstadt mit dem gmec, dem „global maritime environmental congress“, wie man erfolgreiches Wirtschaften und das Streben nach Nachhaltigkeit kombinieren kann.

Auch in der Schifffahrt ist der Umwelt- und Klimaschutz momentan das beherrschende Thema. Daher findet im CCH-Congress Center Hamburg der erste internationale, branchenweite Kongress zu maritimen Umweltschutz gmec statt. Hochrangige Vertreter der International-Maritime-Organisation (IMO), der EU, verschiedener Regierungen, Hafenbehörden, Werften, Klassifizierungsgesellschaften und der Schiffbauindustrie nehmen eine Bestandsaufnahme des bisher Erreichten vor und diskutieren weitere Ziele, die wegweisend für die gesamte Branche sein können. Der inhaltliche Fokus liegt auf den Herausforderungen im Umweltschutz, vor denen die maritime Industrie steht und den Chancen, die sich aus umweltbewusstem Handeln für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ergeben. Konkretes Ziel der Beteiligten ist es, umweltschädliche Emissionen weltweit weiter zu verringern und so den Anteil der Schifffahrt am weltweiten CO2-und Feinstaubausstoß zu senken. Auch ein nachhaltiges Abfallmanagement und ein sensibler Umgang mit Ballastwasser sind für eine intakte maritime Umwelt entscheidend.

Dass viele der dafür nötigen Technologien tatsächlich bereits vorhanden sind, zeigt die gleichzeitig stattfindende Weltleitmesse der Schiffbauindustrie SMM 2010. Vom 7. bis 10. September werden auf dem Gelände der Hamburg-Messe insgesamt 2.003 Anbieter aus 58 Nationen Hightech-Produkte und Technologien für Werftindustrie, Schiffbau-Zulieferindustrie und Meerestechnik ausstellen.

Unter dem Motto „Wachsen mit Weitsicht“ demonstriert Hamburg als wirtschaftlich boomende und drittgrößte Hafenstadt Europas im kommenden Umwelthauptstadtjahr 2011, wie eine Metropolregion von über vier Millionen Einwohnern mit ihren Bürgern und Unternehmen gemeinsam den Aufbruch in das Zeitalter der Nachhaltigkeit vollzieht. Mit vielen ehrgeizigen Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Energie, Natur und Stadtgrün, Mobilität, Konsum und Wirtschaften, Stadtentwicklung und Wohnen sowie Ressourcenschutz wird Hamburg im kommenden Jahr zeigen, dass es nicht nur in Europa ein Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz ist (www.hamburggreencapital.eu).

Quelle: Hamburg Messe und Congress GmbH

Kundgebung für die Schließung des Delfinariums in Münster am Samstag, den 02.10.2010

Die folgende Information kam schon am 24.08.10, aber ich komme erst jetzt dazu, sie hier zu bringen:

roWal/WDSF – Infomail – Öffentliche und genehmigte Kundgebung für die Schließung des Delfinariums in Münster am Samstag, den 02.10.2010

Liebe Delfin- und Walfreunde, liebe TS/TR-Kollegen;

hiermit wollen wir darüber informieren, dass unsere alljährliche Demonstration für die Schließung des Delfinariums in Münster am Samstag, 02.10.2010, zwischen 11.00 – 14.00 Uhr stattfindet.

Ort: Prinzipalmarkt – Flächenbereich des Rathauses/Friedenssaal – Münster/Westfalen

Die Demonstration wurde vom WDSF bei der Polizei-Behörde angemeldet und genehmigt.

Gerne möchten wir Sie zu dieser Informationskundgebung und aktiven Mithilfe bei der Flyer-Verteilung an Passanten einladen.

Es können gerne auch eigene Banner, Delfinkostüme, etc. mitgebracht werden.

Eine Anmeldung für die Beteiligung ist nicht erforderlich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an ProWal oder an das WDSF.

Informationen zum Delfinarium in Münster erhalten Sie unter:

2008 http://www.walschutzaktionen.de/155501/451301.html

2009 http://www.walschutzaktionen.de/155501/630501.html

2010 http://www.walschutzaktionen.de/155501/778601.html

und

http://www.wdsf.eu/delfinarien/muenster

Mit walfreundlichen Grüßen

Andreas Morlok (Geschäftsführer ProWal)

Jürgen Ortmüller (Geschäftsführer WDSF)

———–

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) –
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok

Haydnstrasse 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

ProWal in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/ProWal

——————————

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*

Meeressäuger-Umweltschutzorganisation

gUG (haftungsbeschränkt) – gemeinnützig

Möllerstr. 19, 58119 Hagen

Tel.: 0049/(0)2334/9190-22

Fax: 0049/(0)2334/9190-19

mobil: 0049 (0)1512 4030 952

E-Mail: wds-forum@t-online.de

Internet: www.wdsf.de

WDSF in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wal-_und_Delfinschutz-Forum_-_WDSF

*Jürgen Ortmüller

Gesellschafter-Geschäftsführer u. Gründer WDSF

HR B 8068 – Amtsgericht Hagen

Podiumsdiskussionen in Kiel und Berlin zur Ölkatastrophe im Golf

Hier 2 Termine am 14. September zum Nachhaken

Podiumsdiskussion: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – was bleibt?
Experten des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ diskutieren die Folgen

Der Untergang der Deepwater Horizon am 22. April 2010 im Golf von Mexiko hat zur zweitgrößten vom Menschen verursachten Ölverschmutzung des Meeres und der angrenzenden Küsten geführt. Doch seitdem das Bohrloch abgedichtet ist, verdrängen andere Nachrichten das Thema langsam wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein. Dabei sind die langfristigen Folgen der Ölpest noch lange nicht absehbar. Viele Fragen zu den ökologischen, ökonomischen und rechtlichen Folgen sind nach wie vor unbeantwortet. Meeresgeologen, -biologen, -chemiker, und Wirtschaftswissenschaftler des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ haben den bisherigen Kenntnisstand zusammengefasst und diskutieren ihn im Rahmen einer

Podiumsdiskussion zum Thema
„Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – was bleibt?“

am Dienstag, 14. September 2010
um 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
in der Kunsthalle zu Kiel (Düsternbrooker Weg 1, 24015 Kiel).

Rede und Antwort stehen:
Prof. Dr. Tina Treude (Mikrobiologin), Prof. Dr. Friedrich Temps (Chemiker),
Prof. Dr. Jan-Hinrich Behrmann (Meeresgeologe), Prof. Dr. Lorenz Schwark (Geologe),
Prof. Dr. Martin Quaas (Volkswirt) und Dr. Matthias Haeckel (Biochemiker)

Moderiert wird der Abend von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.

und hier in Berlin

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
Schrecken ohne Ende oder neuer Drive zur Wende?

Di, 14.9.10 19 bis 22 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich Böll Stiftung

Am 20. April explodierte die Bohrplattform Deepwater Horizon der Firma BP. Dies ist einer der schlimmsten Ölunfälle in der Geschichte des fossilen Zeitalters. Seither sind bereits gigantische Mengen Öl in den Golf von Mexiko geströmt – mit verheerenden Wirkungen für maritime Ökosysteme und für die Lebensgrundlage vieler Menschen in den Küstenregionen am Golf. Die Region wird noch lange unter den Folgen der Katastrophe leiden.
Dieser Vorfall schärft, besonders weil er direkt vor der Haustür der USA stattfindet, die öffentliche Aufmerksamkeit für die Risiken der Ölwirtschaft. Auch die täglichen Öldesaster in einigen Entwicklungsländern werden vermehrt zum Thema. Die leicht ausbeutbaren Quellen sind bald erschöpft, das macht risikoreiche und zerstörerische Fördermethoden in der Tiefsee, in der Arktis oder in Teersanden profitabel. Öl scheint aber bis auf Weiteres der unverzichtbare ökonomische Treibstoff der westlichen Industrienationen und zunehmend auch der aufstrebenden Industrienationen wie Indien und China zu sein. Die (westliche) Zivilisation ist (noch) süchtig nach Öl. Ist die Ölförderung bis zum bitteren Ende alternativlos? Sind Tiefseebohrungen beherrschbar? Gibt es neuen Auftrieb für Strategien „weg vom Öl“?

Die Podiumsdiskussion informiert über das Ausmaß der Ölkatastrophe und über zukünftige Entwicklungen der Ölindustrie. Außerdem ist Näheres über die Stimmung in den USA und Optionen für eine Energiewende dort zu erfahren. Experten diskutieren mit den Teilnehmer/innen darüber, ob und wie eine Abkehr von der Abhängigkeit vom Öl im Verkehr und als Rohstoff für chemische Produkte notwendig und möglich ist

Inputs:
Stephan Lutter, Meeresexperte WWF Hamburg
Stormy-Annika Mildner, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Heiner Mohnheim, Professor für Raumentwicklung und Landesplanung, Universität Trier
Uwe Lahl, BZL GmbH, Abteilungsleiter im BMU a.D.

Moderation:
Hermann Ott, MdB, klimapolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion

Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungs- ort Heinrich Böll Stiftung
10117 Berlin, Schumannstr.8

DEEPWAVE e.V: Elbstrandreinigungstag 18.September 2010


+++ DEEPWAVE e.V. Elbstrandreinigungstag am 18.September 2010
“Coastal Clean Up Day Hamburg“
+++

Pressemitteilung

Am Samstag, dem 18.09.2010, findet erneut der traditionelle „ELBSTRANDREINIGUNGSTAG“ der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. statt. Dieser ist Bestandteil des weltweiten Aktionstage Clean up the World und dem „International Coastal Clean Up Day 2010“, der dieses Jahr zum 25. Mal begangen wird und an dem sich rund 1 Million Menschen beteiligen. Alle interessierten Hamburger sind herzlich eingeladen, sich an der Säuberungsaktion zu beteiligen. Die Umweltschützer wollen mit Ihrer Aktion auf die zunehmende Vermüllung des Elbstrandes und der Weltmeere aufmerksam machen.

Zum Hintergrund: Der Müll auf und in den Meeren ist eines der dringendsten Probleme der Welt. Weltweit sind die Plastikmüllmengen inzwischen so groß, dass sie zum Beispiel vom All aus im Pazifik registriert werden können. Jedes Jahr kostet menschlicher Abfall Tausenden von Organismen das Leben, indem sie daran ersticken oder darin verwickelt werden. Der Müll beeinträchtigt auch wichtige marine Lebensräume als Ganzes, wie die Korallenriffe und Seegrasbänke.

Ein wesentlicher Grund für die Müllmengen ist Unachtsamkeit – Menschen lassen den Müll einfach fallen. Doch der Abfall findet seinen Weg in die Ozeane. Plastikflaschen gelangen in den offenen Atlantik und der schwimmende Müll über die Ozeanströme bis in die Arktis und Antarktis. Beim Coastal-Clean-Up 2009 sammelten Umweltschützer an einem einzigen Tag an den Stränden der Welt rund 4000 Tonnen Unrat, rund 10,000,000 einzelne Abfallteile und auch wieder zahlreiche Tiere, die sich im Müll verstrickt hatten. Schätzungsweise eine Million Seevögel, 100.000 Meeressäuger und unzählige Fische sterben jährlich weltweit an dieser Verschmutzung.

Dabei gibt es inzwischen sinnvolle Alternativen. Schon heute besteht die Möglichkeit, sich nicht zersetzendes Plastik in unserem Alltag durch Bio-Plastik aus nachwachsenden Polymeren (Mais, Kartoffeln) zu ersetzen. Dieses würde nach dem kurzfristigen Gebrauch binnen weniger Wochen zu Kompost verrotten. Reagiert haben inzwischen einige Fastfoodketten, die ihre Einwegverpackungen aus Bioplastik herstellen.

Pressekonferenz und Bildmöglichkeit: Restaurant Strandperle 14:00

Treffpunkt Sammeln: Museumshafen Övelgönne, 15.00 Uhr
Unseren Flyer hierzu finden sie hier zum Download

Als persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Onno Groß
Tel. 0179-5986969


Müllsammeln kann Spaß machen – Das Team im Jahr 2007

Mehr Fotos unter http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/

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Die gemeinnützige Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V.

Mehr Schutz für die Meere: Wir tun etwas dafür – helfen Sie uns dabei!
Die gemeinnützige Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Belange der Ozeane und ihre gefährdeten Lebewesen ein. Mehr Informationen finden Sie unter www.deepwave.org.

Dr. Onno Groß
1. Vorsitzender
DEEPWAVE e.V.
Bei den Mühren 69 A
20457 Hamburg Telefon: 040/ 46 85 62 62
Fax: 040/ 46 85 62 63
E-Mail: info@deepwave.org
Homepage: www.deepwave.org

Planet Meer – Die Gefährung eines einzigartigen Lebensraums

Planet Meer – Die Gefährung eines einzigartigen Lebensraums

Vortrag von Dr. Onno Groß, Gründer und Erster Vorsitzender von DEEPWAVE e.V. – Der Organisation zum Schutz der Meere

09. September · 19:00 – 21:00
NewLivingHome, Atrium Julius-Vosseler-Str. 42, 22527 Hamburg

Blau funkelt sie in der tiefen Schwärze des Alls, unsere Erde, Lebensraum für eine ungeheure Vielfalt unterschiedlichster Lebensformen zu Land und vor allem im Wasser. Zwei Drittel ihrer Oberfläche bedecken die Meere. Sie gehören zu den am intensivsten genutzten, aber gleichzeitig am wenigsten geschützten Lebensräumen der Erde. Verschmutzung, Überfischung und Klimawandel bedrohen die Fauna und Flora unter Wasser zunehmend. Jedes Jahr sterben 70 Millionen Haie, verenden 100.000 Wale, Delfine und Meeresschildkröten als Beifang in Fischernetzen. Zehntausende Hektar Mangrovenwälder und Korallenriffe werden durch menschliche Eingriffe Jahr für Jahr zerstört. Während Meeresforscher die dramatischen Veränderungen in den Ökosystemen der Ozeane seit langem voraussehen, reagiert die Politik mit den notwendigen Gegenmaßnahmen viel zu langsam und allzu sehr geleitet von rein wirtschaftlichen Interessen. Dringend bedarf es daher nationaler und internationaler Gesetze, um weitere schädigende Umweltauswirkungen für die Meere in Zukunft auszuschließen.

Welche Instrumente zum Meeresschutz sich derzeit in der Diskussion befinden und wie sich jeder Einzelne für den Planet Meer einsetzen kann, wird der Vortragsabend anhand aktueller Probleme beleuchten.

Dr. Onno Groß ist Meeresbiologe, Umweltjournalist, Berater in der EU-Fischereipolitik und Gründer sowie Erster Vorsitzender der gemeinnützigen Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V.

Das Ziel von DEEPWAVE ist es, die Entwicklung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem Meer zu fördern, sowie Menschen für die Erhaltung der Ozeane zu begeistern.

Weitere Information und Anmeldung
http://www.new-generation-hh.de/2010/06/planet-meer-benefizveranstaltung-fur-deepwave-e-v/

Wem gehört das Meer? Maritime Rohstoffförderung

Wem gehört das Meer? Maritime Rohstoffförderung

Eine Veranstaltung der Grünen
http://gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/348/348744.wem_gehoert_das_meer_maritime_rohstofffo.html

Zeit: 03.09.2010, 17:30 – 19:30
Ort: Hotel zur Linde, Südermarkt 1, 25704 Meldorf

Mit Valerie Wilms MdB (Sprecherin für Maritime Politik), Oliver Krischer MdB (Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz), Bernd Voss MdL (Vorsitzender des Europaausschusses) und Steffen Bukold (EnergyComment Hamburg)
Programm

17.30 Begrüßung

17.45 Film: Wem gehört das Meer?
Deutschland 2009, Regie: Sarah Zierul

18.15 Oliver Krischer MdB: Novellierungsbedarf des Bergrechts – Grüne Ansatzpunkte

18.30 Diskussion

Mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wurde der Fokus auf eine bisher kaum beachtete Problematik gelenkt: Schwindende fossile Ressourcen an Land schüren wachsende Begehrlichkeiten auf die Schätze im Meer. Deren Förderung birgt jedoch unbeherrschbare Risiken für das Ökosystem. Die Erkundung der Tiefsee nach Fördermöglichkeiten für Öl, Gas, Methan und Edelmetalle gefährdet schon jetzt die Vielfalt der Arten. Für viele gibt es noch nicht einmal Namen, weil ihre Existenz bisher nicht bekannt war. Nur wenige Länder und große Energiekonzerne haben die Möglichkeit, in Regionen vorzudringen, für die es bisher kaum Regeln gibt. In deutschen Meeren gibt es nur wenige Stellen an denen Öl und Gas gefördert wird – aber auch hier muss das Bundesberggesetz auf den Prüfstand.

Weitere Informationen:

http://gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/348/348744.wem_gehoert_das_meer_maritime_rohstofffo.html

http://www.valerie-wilms.de/maritime-politik/meeresschutz/

Naturfilmfestival „Green Screen“

entnommen von www.tauchen.de

Naturfilmfestival „Green Screen“

Vom 9. bis zum 12. September 2010 findet in Eckernförde das Naturfilmfestival „Green Screen“ statt. Das Festival-Programm enthält auch Filme, die unter der Wasseroberfläche gedreht wurden

Zum vierten Mal findet das deutsche Naturfilmfestival inzwischen statt. Green Screen hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem Treffpunkt für die internationale Naturfilmbranche entwickelt und zieht Naturfilmer und Besucher gleichermaßen an. Das Festival zeigt nicht nur ungewöhnliche, faszinierende Filme über Natur und Tiere, sondern will auch aufklären, der fortschreitenden Zerstörung der Umwelt und Artenvielfalt entgegenwirken und globale Nachhaltigkeit unterstützen.

Buntes Filmprogramm
Green Screen zeigt eine bunte Mischung der schönsten deutschen und internationalen Natur- und Tierfilme. Darunter Dokumentarfilme wie „Die Schöne und der Hai“ von Florian Guthknecht, in dem sich die Schauspielerin Wolke Hegenbarth in ihrer Wahlheimat Südafrika gegen das Aussterben von Haien einsetzt sowie Hannes Jaenickes Film „Hannes Jaenicke – Einsatz für Haie“.
Weitere Infos: www.greenscreen-festival.de

Hai-Experten werden versteigert, bis 8. August! – Shark Experts for Auction, until August 8th!

Quelle und Original text:
Shark Research Institute, August 2010

Sie haben sie vielleicht während der Shark Week gesehen oder in der Sendung Animal Planet – die bekanntesten Haifischexperten der Welt. Jetzt haben Sie die Gelegenheit, sie persönlich kennen zu lernen!
Haifischexperten aus allen Ländern haben sich für eine Versteigerung auf E-bay zur Verfügung gestellt. Die Gewinner können mit „ihrem“ Experten Mittag- oder Abendessen gehen. Eine einmalige Gelegenheit!
Und so funktioniert es:

a. bieten Sie für einen Experten, der in Ihrer Gegend lebt – es sei denn Sie wollen zu ihm reisen.
b. der Gewinner/Bieter bezahlt für das Mittagessen oder Dinner, und kann so viele Gäste mitbringen wie er will – ausser bei Chris Fallows und Tom Campbell, weil die Gewinner dort eine Bootstour erhalten.
c. Wir stellen den Gewinner dem Hai-Experten vor, das Treffen muss innerhalb eines Jahres stattfinden. Das genaue Datum wird von ihnen beiden direkt abgesprochen.
Die Auktion findet vom 1. bis 7. August statt. Die Gelder gehen an die Haifischprogramme von Shark Research Institute.

* * * * * * * *

Source and original text:
Shark Research Institute, August 2010

You’ve seen them during Shark Week & on Animal Planet; they are the top shark experts in the world.
Now get to know them personally!

Shark experts from around the world are up for auction on eBay during Shark Week 2010 to raise funds for the Shark Research Institute’s conservation programs.
Being auctioned are dinners or lunches with the world’s foremost “shark experts”. This is an unprecedented opportunity to “talk shark” face-to-face, one-on-one, with a real authority on sharks.
How it works:

a. Bid on an expert that lives or works in your area, unless you are willing to drive or fly to meet them in their area.
b. The winning bidder pays for the lunch or dinner and may bring as many guests as he or she wishes (exceptions are Chris Fallows & Tom Campbell because their winning bidders also receive a boat trip).
c. We will introduce the winning bidder to the shark expert and the meeting is valid for one year. The two of you then set a mutually agreeable date, time and place to meet.
The Auction starts on August 1st and runs for 7 days. All winning bids are tax deductible charitable contributions from US Federal 2010 income taxes. Funds raised will be used to expand the Shark Research Institute’s shark conservation programs.

Meeresplastik auch in deutschen Gewässern ein Problem

Pressemittelung – press release

Meeresplastik auch in deutschen Gewässern ein Problem

DEEPWAVE-Expedition zum Schutz der Meere startet.

(english version below)

Hamburg, den 4.8.2010. Jedes Jahr landen 6,4 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Weltmeeren. Auch in die Nordsee gelangen jährlich 20.000 Tonnen Müll und es befinden sich jetzt schon schätzungsweise 600.000 Kubikmeter Müll auf und im Meeresboden. Der Müll stammt von Schiffen und aus der Fischerei oder wird über die Flüsse und den Tourismus in die Meere getragen. Was für die Strandurlauber meist nur ein ästhetisches Problem darstellt, ist für viele Meereslebewesen tödlich: sie verschlucken sich daran oder verfangen sich in dem Plastik und sterben qualvoll. „Unsere Meere werden überfischt und zunehmend vermüllt. Plastik hat eine Haltbarkeit von 450 Jahren und ist als Mikroplastik schon in allen Nahrungsnetzen aufzufinden. Letztendlich gelangt es zu uns Verbrauchern. Wenn wir nicht sofort mit Maßnahmen anfangen, wird das europäische Ziel, einen guten Zustand der Nord- und Ostsee herzustellen, niemals erreicht“, kritisiert DEEPWAVE-Präsident Dr. Onno Groß.

Um auf das Problem Meeresmüll aufmerksam zu machen beteiligt sich DEEPWAVE e.V. an der unter Schirmherrschaft der UNESCO stehenden Changing Oceans Expedition in der deutschen Nordsee. An Bord des ehemaligen deutschen Kriegsfischkutters „Fleur de Passion“ soll auf der „Marine Litter Expedition“ die Belastung der Nordsee mit Meeresmüll dokumentiert werden. Dazu wird mit Hilfe von Planktonnetzen der Wasserköper befischt und der treibender Müll oder die Plastikbelastung an den Stränden und Häfen dokumentiert. In den Häfen entlang der deutschen Bucht wird es zu diesem Thema weitere Aufklärung geben. Zahlreiche Experten der Forschungsstationen haben Ihren Besuch zugesagt.

Wenn Sie mehr über die Expedition erfahren wollen, freuen wir uns über Ihren Besuch an Bord in den Häfen:
8. August in Bremerhaven, Neuer Hafen (ab 18:00 Empfang an Bord)
9. August in Wilhelmshaven, Bontekai (ab 19:00 Empfang an Bord)
10. August in Helgoland, Hafen
11. August in Helgoland, Hafen (ab 19:00 Empfang an Bord)
12. August in Borkum (ab 19:00 Empfang an Bord)
13. August in Emden (evtl. Norddeich) (ab 19:00 Empfang an Bord)

Ergänzung am 13.08.10:
Leider muss der Empfang in Emden ausfallen, die Strömung verhindert unser Einlaufen.

Zum Thema Meeresplastik gibt es auch eine brandneue Informationsbroschüre, die auf unserer Website www.deepwave.org zum downloaden bereit steht.

Fotos vom Schiff finden Sie unter:
www.changingoceans.org
www.antinea-foundation.org

Mit sommerlichen Grüßen

Ihr
Dr. Onno Groß
Vorsitzender DEEPWAVE e.V.

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Ocean plastic causes concern in German waters

The DEEPWAVE expedition for marine conservation departs.

Hamburg, 04.08.2010. Each year, 6.4 million tonnes of plastic enter the oceans. In the North Sea alone yearly 20.000 tonnes of garbage accumulate and an estimated 600,000 cubic meters of trash are found on and within the seabed.

The garbage emanates from ships and fishing activities or enters via rivers and through tourism into the ocean. For beach holidaymakers it is usually only an aesthetic problem, it is, however, deadly for many marine creatures: they choke or become entangled in plastic and die painfully.

„Increasingly our seas are overfished and polluted. Plastic has a live-span of 450 years and is presently found as micro plastic in all food webs. Finally it reaches the consumer. If we do not take action immediately, the European aim, to reach a good environmental status within the North and Baltic Sea, can never be reached,“ criticizes DEEPWAVE President Dr. Onno Gross.

To highlight the problems of worldwide marine litter, DEEPWAVE is involved in the Changing Oceans Expedition running under the auspices of UNESCO. On board the former German fish cutter of war „Fleur de Passion“ the „Marine Litter Expedition“ will document marine trash in the North Sea. The refuse is fished using plankton nets out of the water column or from the surface and the plastic garbage on the beaches and in the harbours will be documented. In the ports along the German Bight, there will be further events on the subject. Numerous experts from research stations have agreed to visit us.

If you want to learn more about the expedition, we look forward to seeing you on board in the following ports:
8th August in Bremerhaven, “New Port” (18:00 Reception on board)
9th August in Wilhelmshaven, Bontekai (19:00 reception on board)
10th August, Helgoland, port
11th August, Helgoland, port (19:00 Reception on board)
12th August in Borkum (19:00 Reception on board)
13th August in Emden (possibly Norddeich) (19:00 Reception on board)

Additional remark on 13 July 2010: Unfortunately we have to cancel our visit to Emden and the reception on board because the currents do not support sailing.

On the subject of marine plastic, there is also a brand new brochure ready for your download on our web-site www.deepwave.org 

ANTINEA FOUNDATION: Nies Feldmann: 0176-63764834
Email: niels.feldmann@antinea-foundation.org

Dr. Onno Groß
Vorsitzender DEEPWAVE e.V.

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Start der DEEPWAVE „Marine Litter Watch Expedition“

Der Zweimaster Fleur de Passion vor einer Küste

Das Expeditionsschiff „Fleur de Passion“

Liebe Freunde und Förderer des Meeresschutzes.

Seit Ende Juni ist die unter Schirmherrschaft der UNESCO stehende Changing Oceans Expedition in der deutschen Nord- und Ostsee unterwegs. Nun hat die Expedition der „Fleur de Passion“ ihre Halbzeit erreicht und startet in Hamburg ihr Programm für das Deutsch-Niederländische Wattenmeer. Wir freuen uns, ganz besonders bei dieser Mission für den Schutz der Meeres teilnehmen zu können.

DEEPWAVE e.V. wird auf seinem Fahrtabschnitt in der deutschen Bucht eine Expedition zur Aufklärung und Probensammelfahrt zum Thema „Meeresplastik“ starten. Hierzu haben wir auch ein Inforamtionsbroschüre entwickelt und wir werden uns entlang der Route mit Experten austauschen.

Wenn Sie mehr über die Expedition erfahren wollen, freuen wir uns über Ihren Besuch

in Hamburg am Freitag den 30. Juli ab 14:00
an Bord der „Fleur de Passion“.

Das Schiff liegt hinter dem roten Feuerschiff im City-Sportboothafen (U-Baumwall)

Sie können uns auch in den Häfen auf der weiteren Etappe besuchen:

8. August in Bremerhaven (ab 18:00 Empfang im Schiffsmuseum)
9. August in Wilhelmshaven (ab 19:00 Empfang an Bord)
10. August in Helgoland, Hafen
11. August in Helgoland, Hafen (ab 19:00 Empfang an Bord)
12. August in Neuharlingersiel (ab 19:00 Empfang an Bord)
13. August in Norddeich (ab 19:00 Empfang an Bord)

Natürlich stehen wir in den Häfen für alle interessierten Bürger und Segler zur Verfügung. Wenn Sie mitsegeln wollen können Sie sich auch bei uns melden:
für Tagestouren sind z.T noch Plätze frei.

Mehr Informationen zum Thema Meeresmüll findet sich dazu in der frisch erschienenen Broschüre Meeresplastik im Bereich Download auf unserer Website: www.deepwave.org

Mit sommerlichen Grüßern

Ihr Dr. Onno Groß
1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.

Mehr zur Changing Oceans Expedition finden Sie unter:
www.changingoceans.org
www.antinea-foundation.org
www.deepwave.org

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SPENDENKONTO:
DEEPWAVE e.V.
Konto:12028 116 713
Hamburger Sparkasse
BLZ: 20050550

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Die Route der Expedition (Stand 30. Juli 2010)

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