Kampagnen

Um selbst tätig werden zu können, muss man wissen wo und wie.
Hier eine Übersicht über mögliche Wege, sich für die Meere einzusetzen.

WDSF/ProWal-Video: Stoppt die Delfinarien in Deutschland

Filmaufnahmen anlässlich einer Veranstaltung zur Diskussion über den Film „Die Bucht“ vor rund 150 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik in Bergisch Gladbach mit der Zielsetzung zur Schließung der Delfinarien in Deutschland. Moderation: Bärbel Höhn (MdB, Ex-NRW-Umweltministerin), Jürgen Ortmüller (Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF), Ric O’Barry (telefonisch zugeschaltet – Earth Island Institut). Mit Unterstützung von Andreas Morlok (ProWal) und Norbert Kochhan (Biologe, WDSF-Kuratorium, www.walschützer.de). Weitere Informationen auf: www.walschutzaktionen.de und www.wdsf.de.

Viele Aussagen im Video , vor allem von Bärbel Höhn zum Umgang mit Bundestagsabgeordneten aller Parteien, gelten auch weit über das Thema Delfinarien hinaus allgemein für Umweltschutz- und Naturschutzfragen. Bezüglich der argumentativen Kopplung der beiden Problembereiche Delfinschlachten in Taiji und Delfinarien in Deutschland verweise ich auf den Beitrag „Die Rechnung geht nicht auf“ und die Diskussion dazu bei meeresakrobaten.de

Nur noch Tage, um den Thunfisch zu retten!

Der folgende Aufruf kam heute von AVAAZ, einer weltweiten aktiven Organisation, die sich auch im Sommer während der IWC-Tagung in Agadir massiv für den Schutz der Wale eingesetzt hat.

Thunnus thynnus: der Rote Thun, Rote Thunfisch oder Blauflossen-Thunfisch (Mittelmeer, Atlantik) kann eine Länge von gut 4,5 m erreichen und über 600 kg schwer werden, lebt ungefähr 15 Jahre, wird aber meist bei einer Länge von 2 m gefangen.

Quelle: Wikipedia

Liebe Freundinnen und Freunde,

Überfischung hat den roten Thunfisch an den Rand des Aussterbens gebracht. Eine milliardenschwere Industrie wird von mächtigen Kartellen und korrupten Beamten kontrolliert, doch mit ausreichend öffentlicher Unterstützung könnte man sich bei dem heute beginnenden Gipfel auf einen Plan zu dessen Rettung verständigen. Fordern wir die Entscheidungsträger zu dringend nötigem Handeln auf, um den Thunfisch und das marine Ökosystem für die Zukunft zu retten:

Unterzeichnen Sie die Petition!
Der rote Thunfisch ist vom Aussterben bedroht. Diese majestätischen Fische stehen im Zentrum der maritimen Nahrungskette – ohne sie könnte das ozeanische Ökosystem zusammenbrechen. Aber ein entscheidendes Gipfeltreffen, das heute beginnt, könnte unsere Chance auf einen dringend nötigen Rettungsplan sein – mit einer globalen Protestwelle.

Zu Beginn der Gespräche ist deren Ausgang völlig ungewiss: Japan, das 80% des Blauflossenthuns konsumiert, ruft zum Handeln auf, doch andere Nationen zweifeln an dessen Ernsthaftigkeit. Europa ist tief gespalten und steht unter dem Druck der Mittelmeerländer und deren Verbindung zu den großen und sogar kriminellen Fischereikartellen.

Unsere beste Chance, diesen Gipfel zu einem Erfolg zu machen, ist, ihn von Verhandlungen-hinter-verschlossenen-Türen zu einer öffentlichen politischen Auseinandersetzung zu machen. Die Macht der Kartelle ist am größten, wenn niemand aufpasst – aber wenn man den Regierungen zeigt, dass sie von der ganzen Welt beobachtet werden, können wir die Chance für einen Durchbruch schaffen. Unterzeichnen Sie die Petition, um diesen ökologisch so wichtigen Fisch zu retten, und leiten Sie diese E-Mail bitte an alle weiter, die Sie kennen – unsere öffentlichen Forderungen werden direkt beim Gipfel an die Verhandlungspartner und die anwesenden Medienvertreter übergeben:

http://www.avaaz.org/de/tuna_at_risk_2/?vl

Die Situation ist dramatisch – der Bestand des atlantischen roten Thunfisches ist auf 15% des historischen Bestandes geschrumpft, und der Thunfischfang wird zu einem Geschäft der Kriminellen, mit einem 4 Milliarden Dollar schweren Schwarzmarkt. Ein Thunfisch bringt $100.000, und die Fischer betrügen die Regierungsbehörden mit gefälschten Daten und schwachen Überwachungssystemen, was zu einer ungezügelten Überfischung und zum Verkauf von illegalem, ungemeldetem und nicht kontrolliertem Fisch führt.

Alle Stellen, die für einen nachhaltigen Thunfischbestand verantwortlich sind, versagen – die Internationale Schutzkommission für den Thunfisch im Atlantik (ICCAT), die globale Regulierungsbehörde, die in dieser Woche zusammenkommt, hat die Empfehlungen ihrer eigenen Wissenschaftler hinsichtlich eines Fangverbots für den Blauflosser ignoriert. Die EU-Fischerei-Kommision, die anfänglich einen Notfallplan vorgeschlagen hatte, wird von den Mitgliedsstaaten blockiert. Und die EU selbst hat spezielle Schiffe für diesen Raubbau subventioniert. Die Handelsländer haben illegalerweise die ICCAT-Quoten überschritten. Die fortdauernde Nachlässigkeit könnten den Blauflossenthun vollständig ausrotten.

Heute werden die Profite aus dem Thunfisch-Geschäft von einer kleinen, high-tech Fischerei-Elite kontrolliert, die Schiffe mit Ringwadennetzen und Thunfisch-Mastfarmen einsetzen. Doch die Lebensgrundlagen der restlichen Fischereigemeinschaft erleiden große Verluste. Und diese Ausplünderung geht uns alle an – da der Blauflosser beinahe am Ende der Nahrungskette steht, könnte seine kommerzielle Auslöschung einen Dominoeffekt mit fatalen Konsequenzen auslösen. Einfach ausgedrückt – ohne den großen Raubfisch, werden die mittelgroßen Fische alle kleinen Fische fressen, und keiner frisst dann mehr die Mikro-Organismen. Das könnte zur Folge haben, dass unsere Ozeane in nur wenigen Jahrzehnten zu gigantischen Friedhöfen verkommen.

Ironischerweise könnte es Japan sein, das beim ICCAT-Gipfel am stärksten auf ernsthaftes Handeln drängt. Die japanische Fischerei-Behörde sagt, dass die japanische Konsumenten „den Thunfisch zum jetzigen Zeitpunkt einfach vergessen sollten“, während die Mitsubishi Corporation, einer der weltgrößten Abnehmer von rotem Thunfisch ihr Bestreben angekündigt hat, gesunde Bestände zu sichern, Laichschutzgebiete zu fördern und die Käufe zu reduzieren, um eine Erholung der bedrohten Bestände zu ermöglichen.

Aber wir können das nicht den Politikern und den Akteuren am Thunfischmarkt überlassen. Es ist Zeit, unsere Empörung über diese schamlose Missachtung internationaler Regeln zu zeigen und die ICCAT lautstark dazu aufzufordern, die Fangquoten um (mindestens) die Hälfte zu reduzieren, eine effektive und transparente Umsetzung diese Regeln voranzutreiben, sowie jene Länder zu bestrafen, die sich nicht daran halten und geschützte Laichgebiete zu schaffen. Unterzeichnen sie die Petition und senden Sie diese E-Mail an alle, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/tuna_at_risk_2/?vl

Diese prachtvolle Spezies wurde bis an den Rand des Aussterbens gebracht – und dieser Gipfel könnte die letzte Chance sein, sie zu retten. Anderenfalls wird sie für immer aus unseren Meeren verschwinden.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Alice, Benjamin, Ricken, Iain, Pascal, Paula, Mia, David, Milena und das ganze Avaaz Team

Quellen:

Bald kein roter Thunfisch mehr?
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/bald_kein_roter_thunfisch_mehr_1.5053753.html

Im Mittelmeer droht der totale Zusammenbruch der Bestände des Blauflossen-Thunfischs ((auch Roter Tunfisch genannt)
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article3566746/Der-Thunfisch-ist-im-Mittelmeer-bald-ausgerottet.html

Massiver Betrug in Tunfisch-Industrie aufgedeckt
http://www.umweltjournal.de/AfA_naturkost/17278.php

Wie Sushi-Händler den Roten Thunfisch ausrotten
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,703338,00.html

Spiegel-Dossier: Überfischung
http://www.spiegel.de/thema/ueberfischung/

Weihnachtsgeschenk mal anders: Schutz für Buckelwale

Besser als Socken, Krawatten, Dritt-Handy etc. zu Weihnachten:

Sänger, Akrobaten, Giganten der Meere – Buckelwale gehören zu den faszinierendsten Tieren der Welt. Erst vor kurzem versetzte ein weiblicher Buckelwal die Forscherwelt mit einer knapp 10.000 km langen Wanderung in Staunen. Doch je länger die Wanderungen, umso vielfältiger die Gefahren. So z.B. der stetig zunehmende Lärm in den Ozeanen, der die Kommunikation der für ihre komplexen Gesänge bekannten Meeressäuger erschwert oder sich gar lebensbedrohlich auswirkt.

In die Welt der Buckelwale eintauchen

Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS startet nun ein Walpatenschaftsprogramm, mit dem Interessierte in das Leben von Buckelwalen im Nordatlantik eintauchen können und gleichzeitig finanzielle Mittel für die Durchführung konkreter Schutz- und Forschungsinitiativen bereitstellen.

“Mit einer Walpatenschaft schenkt man Walen mehr stille Nächte und dem Beschenkten Freude, Wissenswertes und die Gewissheit, einen Beitrag für einen anderen Umgang mit dem Lebensraum Meer zu leisten”, sagt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS.

Aufbruch in die Karibik

Die ausgewählten Patentiere „Salt“ und „Coral“ leben von April bis November im Golf von Maine, im Stellwagen Bank Schutzgebiet vor Boston, USA. Gerade in diesem Moment brechen sie in Richtung Karibik auf, um sich dort fortzupflanzen.

Das Patenschaftspaket enthält ein liebevoll gestaltetes Booklet und vermittelt neben der Vorstellung der Patentiere und des Schutzprojekts Fakten zur Art und ihrer Lebensweise. Eine personalisierte Foto-Urkunde mit Bild des Patentieres erinnert an das persönliche Engagement als „Walhelfer“. Mit dem vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Geheimnis der Buckelwale“ kann der Pate via USB-Stick in die Welt der Buckelwale eintauchen.

Mit der WDCS Buckelwale schützen

Das WDCS Team arbeitet an der Einsetzung alternativer Fischereimethoden, Einrichtung von Schutzgebieten, gegen die Bejagung der Tiere und für eine Reduzierung von Lärm in den Weltmeeren.

Mit einem Mindestspendenbetrag von 60,- € im Jahr kann man schon Veränderungen wie die Ausweisung von Schutzzonen oder den Einsatz alternativer Fischereimethoden ermöglichen

Quelle mit weiterführendem Link: WDCS

Thunfische jetzt schützen – Es sind die Letzten!

Joint Policy Statement on Atlantic Bluefin Tuna Management

November 2010. Greenpeace, Oceana, the Pew Environment Group and WWF call upon member governments of the International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) to immediately protect the severely depleted Atlantic bluefin tuna. Over 30 years of mismanagement and illegal fishing, along with negligent reporting, fraud, and a disregard for science has resulted in an estimated decline in Atlantic bluefin tuna populations of up to 85 percent since 1970.

In the eastern Atlantic, fraudulent reporting and a blatant disregard for catch limits have contributed to a thriving bluefin tuna black market, valued at $USD4 billion between 1998 and 2007. In the West, populations are classified as “critically endangered” by the International Union for the Conservation of Nature (IUCN) and have yet to recover, 30 years after their collapse.

There is unfounded optimism on the part of some fishing countries in the Mediterranean that the status quo will result in the recovery of this species. Yet, as bluefin fishermen in the Western Atlantic can attest, ICCAT’s “status quo management” has done nothing but maintain population levels at 15 percent of their former levels. Greenpeace, Oceana, the Pew Environment Group and WWF call upon ICCAT member countries to take the only responsible course of action: close the industrial purse seine fishery and farming activity in the eastern Atlantic at a minimum, protect bluefin tuna spawning grounds in the Mediterranean Sea and Gulf of Mexico and adopt comprehensive precautionary management measures that comply with international legal commitments.

Holland verkauft Eintrittskarten für Delfinarium

ProWal-Protest-Letter ? LIDL-Holland verkauft Eintrittskarten für Delfinarium

Liebe Delfin- und Walfreunde, liebe TS-TR-Kollegen,

LIDL ? Holland verkauft Eintrittskarten für das Delfinarium in Harderwijk/Holland

http://www.lidl.nl/cps/rde/xchg/lidl_nl/hs.xsl/15360.htm

Damit dieses Angebot umgehend aus dem Verkauf genommen wird und die Zentrale in Deutschland nicht auch noch auf die Idee kommt, dies in Deutschland und in anderen Ländern ebenfalls anzubieten, bitten wir um die Versendung eines eigenen Protest/Beschwerdebriefes an:

LIDL-Zentrale in Deutschland: kontakt@lidl.de

LIDL/Holland: contact@lidl.nl

Vielen Dank für eine rege Beteiligung und Weiterleitung!

Mit solidarischen und walfreundlichen Grüßen

Euer

Andreas Morlok

Mail-Aktion zum Schutz für Wale und Delfine vor Australien

Liebe Walfreundin, lieber Walfreund,

vor etwas mehr als einem Jahr zerstörte eine Ölkatastrophe in der australischen Timor See den Lebensraum für Tausende Arten und Millionen von Tieren. Seither genehmigte die australische Regierung allein in südwestaustralischen Gewässern 31 Standorte zur Erschließung neuer Öl- und Gasvorkommen. Diese Praxis könnte sich jetzt ändern!

In den kommenden Wochen und Monaten fällt die australische Regierung eine historische Entscheidung über die Einrichtung des weltweit größten Netzwerks zusammenhängender Meeresschutzgebiete. Eine erste Entscheidung – über den Grad des Schutzstatus zahlreicher Gebiete – steht bevor. Die Schutzzonen würden die Suche (mittels intensiver Lärmquellen) und Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen untersagen – eine wichtige Forderung unserer SONAR SUCKS-Kampagne gegen Unterwasserlärm.

DEINE MEINUNG ZÄHLT

Sende noch heute eine E-Mail an den australischen Umweltminister Tony Burke und setze den Grundstein für eine historische Entscheidung:

* JA zur Einrichtung von strikten Schutzzonen
* NEIN zur Erschließung weiterer Öl- und Gasvorkommen und dem Einsatz intensiver Lärmquellen in fragilen Ökosystemen

Hier geht’s zur Protest-E-Mail

Zusammen mit Dutzenden anderen Umweltorganisationen übt die WDCS in der Koalition „Save our Marine Life“ nun Druck auf die australische Regierung aus.

DAFÜR BRAUCHEN WIR DEINE HILFE

* Unterstütze WDCS Aktivitäten mit 4,80 EUR
mit einer raschen und unkomplizierten
SMS (Kennwort SONARSUCKS) an 81190
Die Kosten für dich: EUR 4,99 zzgl. SMS-Versand; nur in Deutschland möglich
* Direkt spenden kannst du hier.

DANKE
Dein

Nicolas Entrup
stellvertretend für das gesamte weltweit aktive Team der WDCS

PS: Hintergrundinformationen und weiterführende Links erhältst du hier.

ICCAT im November in Paris: Rettet den Blauflossenthun!

ICCAT im November in Paris: Rettet den Blauflossenthun!

Das Delfinschlachten Taiji, das Grindwalschlachten auf den Färöer, die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die kritische Tagung der IWC in Agadir im Sommer etc. haben ein wenig das Problem einiger durch Überfischung stark bedrohter Thunfischarten, u.a. des Blauflossenthuns bzw. Roten Thuns, aus den Medien verdrängt. Nachdem es bei der CITES-Tagung im März in Doha aus verschiedenen Gründen, u.a. mal wieder mangelnde Geschlossenheit der EU, nicht gelungen war, über das Washingtoner Artenschutzabkommen einen Schutz des Blauflossenthuns vor existenzgefährdender Überfischung zu erreichen, ist jetzt die nächste Sitzung der ICCAT, der International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas, vom 17. -27. November 2010 in Paris wichtig für den Schutz und Erhalt zumindest des Atlantischen Blauflossenthuns. Auch diese Art wird in bestandsgefährdenden Mengen zur Deckung des Sushi-Verbrauches in Japan gefangen, auch durch europäische Fischer. Die ICCAT hatte im März in Doha erklärt, dass sie zukünftig die Kooperation mit CITES beabsichtigt und dass die Entwicklung entsprechender Verfahren auf der Agenda der Novemer-Tagung ganz oben stehen wird.

Problem dabei ist, dass die ICCAT bisher eher eine Fischereimanagementorganisation als eine Fischschutzorganisation ist, nicht gerade erfolgreich bzw. überzeugend im Schutz der Thuns. das gilt ähnlich für Haie und Schwertfische, für die die ICCAT auch zuständig ist. OCEANA hatte bereits im Oktober in einer Presseerklärung die EU aufgerufen, bzgl. Blauflossenthun
– alle industriellen Fischereiaktivitäten zu beenden,
– Meeresschutzgebiete im Mittelmeer einzurichten,
– Gesamtfangmengen festzulegen, die die Wiederherstellung der Bestände sicherstellen.

Oceana urges the EU to promote:

* a total closure of industrial fishing activity;
* marine reserves in Mediterranean bluefin tuna spawning areas; and
* the establishment of a TAC that fully ensures recovery of the species.

OCEANA hat zusätzlich Anfang November per Newsletter im Vorfeld der ICCAT-Tagung eine elektronische Mitmachaktion gestartet:

STUN’UP WITH TUNA! Bluefin tuna’s fate will be decided during ICCATBluefin tuna’s fate will be decided during ICCAT
Go on www.stoptunablues.org

Man kann sich dort eintragen und einen „Thun“ mit seinem eigenen Foto versehen. Im Prinzip ähnlich der Wal-Origami-Aktion von Greenpeace International

( Die Aktionsseite braucht etwas beim Laden, die Zahlen geben den Prozentsatz an. Bei mir hängt sich auch der Rechner unter FIREFOX ab und zu auf.)

Hinweise zu der Aktion gibt es auch bei OCEANA auf FACEBOOK

Mehr Informationen:
Handelsblatt 19.03.10: „CITES-Konferenz: Japan wendet Handelsverbot für Sushi-Thunfisch ab

Artikel zu Thun hier im Blog

ICCAT-Identifizierungsblatt für Thunfische (englisch)

ProWal-Info-Mail

Da ich viel von gegenseitiger Unterstützung unter Meeresschutz- und Meerestierschutzorganisationen halte:

ProWal-Info-Mail

Liebe Delfin- und Walfreunde,

am Freitag, den 5. November finden weltweit Demonstrationen gegen den Delfin- und Walfang statt. In Deutschland gibt es zwei Veranstaltungen – in Düsseldorf und in Berlin.

Demo in Düsseldorf – 12.00 – 15.00 Uhr – Japanisches Generalkonsulat – Immermannstr. 45

Bei Facebook: http://www.facebook.com/event.php?eid=140035756042406

Demo in Berlin – 10.30 – 12.30 Uhr – Japanische Botschaft – Hiroshimastr. 6

Bei Facebook: http://www.facebook.com/event.php?eid=161030877250992&ref=nf

Eine zusammenfassende Seite gibt es unter: http://www.wwawd.org/

Die weltweiten Proteste gegen den Walfang sind sehr erfreulich. Sie nehmen immer mehr zu, weil viele begriffen haben, dass die Regierungen der Welt und auch die zuständigen Institutionen kaum, nicht ernsthaft oder rein gar nichts dagegen unternehmen.

Die Lobby für die Meeressäuger wächst stetig und dennoch geht das Schlachten in unvermindertem Umfang weiter.

Der isländische Unternehmer, Kristian Loftson, der letzte Walfänger Islands mit einer eigener Walfangflotte, hat vor kurzem 500 – 600 Tonnen Finnwalfleisch nach Japan exportiert.

Einen Bericht dazu in englischer Sprache: http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20101031a8.html

Eine noch nie erreichte Exportquote von Walfleisch dieser vom Aussterben bedrohten und geschützten Art. Der Handel mit Walprodukten über Landesgrenzen hinweg ist illegal und wird von der isländischen Regierung trotzdem geduldet. Dies ist auch ein Affront gegenüber der EU, die schon seit Monaten Beitrittsverhandlungen mit dem fast bankrotten Inselstaat führt. In der EU ist der Walfang für alle Mitgliedsstaaten verboten.

Die früheren vorgeschobenen und immer wieder kritisierten „wissenschaftlichen Forschungsründe“ haben die Isländer längst revidiert und sie geben seit ein paar Jahren auch ganz unumwunden zu, dass sie eben doch einen reinen kommerziellen Walfang betreiben. 200 Zwergwale und 175 Finnwale (+ 25 von einer nicht erfüllten Quote vom Vorjahr) gab die isländische Regierung dieses Jahr zum Abschuss frei – die höchste Quote seit Jahren. 148 Finnwale wurden 2010 getötet – letztes Jahr 125.

Der kommerzielle Walfang der Norweger scheint nicht mehr lukrativ genug zu sein. Die von der Regierung genehmigte Fangquote von 1.286 Minkwalen wurde zum Glück auch dieses Jahr nicht erreicht. 464 Zwergwale wurden dennoch ermordet.

Ein Kurzvideo über den Fang eines Wales von einem der 18 norwegischen Walfangschiffe:

http://www.youtube.com/user/WSPAgermany?gl=DE&hl=de#p/f/0/WCitLVbK6nQ

Der Grindwalfang auf den Färöer Inseln wurde für dieses Jahr beendet. 1.013 Delfine und Wale wurden von den Inselbewohnern getötet. Die höchste Fangquote seit 1997. Ohne die gemeinsame und erfolgreiche WDSF/ProWal-Aktion vor der Küste der Inseln, wäre die Quote sicherlich noch viel höher ausgefallen. Nach der gelungenen Vergrämeraktion Anfang August wurde an der gesamten Ostküste, an der noch vor unserer Aktion mehrere Hundert Grindwale getötet wurden, kein einziger Wal mehr gefangen.

Nach diesem Kurzfilm http://www.youtube.com/watch?v=OsSuryggQt8

gibt es nun noch einen weiteren Kurzfilm über die WDSF/ProWal-Aktionen auf YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=s8aBikexxj0

Die japanische Walfangflotte steht kurz vor ihrem Auslaufen in die Antarktis. Hunderte Wale sollen in den nächsten Monaten in dem Walschutzgebiet im Südpolarmeer getötet werden.

Der Delfinfang an Japans Küsten wird trotz weltweiter Aufmerksamkeit der Medien und Proteste fortgesetzt. Völlig stur verhält sich der Bürgermeister von Taiji, der vehement versucht, alles was den örtlichen Delfinfang, dem Handel mit lebenden Delfinen an die Delfinarienindustrie und der Verkauf des Delfinfleisches verhindern könnte, zu attackieren. Er übt massiven Druck auf Kinobetreiber aus, um zu verhindern, dass der oscarprämierte Film DIE BUCHT dem japanischen Publikum gezeigt wird.

Ein Treffen zwischen Tierschutzorganisationen und den Verantwortlichen in Taiji endete in den letzten Tagen ergebnislos.

Jetzt, in diesen Stunden, werden in Taiji etwa 50 Delfine, darunter auch Muttertiere mit ihren Kälbern, die nicht an die Delfinarienindustrie verkauft wurden, auf grausamste Art und Weise massakriert. Das mit Quecksilber und weiteren Giften hochbelastete und von den meisten Japanern verpönte Delfinfleisch wird in den Geschäften und auf Märkten als gesundes Walfleisch aus der Antarktis angeboten und an ahnungslose Kunden verkauft.

Bis zum März 2011 werden in Taiji etwa 2.300 und in ganz Japan über 20.000 Delfine getötet. Niemand hält die Mörder davon ab.

Obwohl wir von ProWal dieses Jahr keine weitere Aktion geplant hatten, da nach der Färöer-Aktion unsere „Aktions-Kriegskasse“ völlig aufgebraucht war, planen wir dennoch eine Vor-Ort-Aktion zum Schutz der Delfine in Japan. Wir wollen so bald wie möglich mit einem ganz kleinen und unauffälligen Team nach Japan reisen und noch nie versuchte Aktionen in ALLEN Delfinfangorten durchführen. Wenn diese Aktionen gelingen sollten, dann können mehrere Tausend Delfine vor dem sicheren Tod bewahrt werden!

Vor ein paar Wochen baten wir deshalb um eine finanzielle Unterstützung. 3.000,- kostet diese Aktion und mittlerweile wurden 1.000,- € gespendet und zugesagt. Herzlichen Dank an dieser Stelle für diese so wichtige Unterstützung! Es fehlen somit noch 2.000,- €.

In unserem Verteiler befinden sich viele Delfin- und Walfreunde. Wenn sich nur 100 von ihnen dazu bereit erklären, mitzuhelfen und jeweils 20,- € für diese Aktion zur Verfügung stellen können, dann wäre die Aktion finanziert und wir würden dann sofort starten.

Spenden an ProWal sind steuerlich abzugsfähig.

Bankverbindung:

ProWal
Sparkasse Singen-Radolfzell
Konto-Nr.: 4615472
BLZ: 692 500 35

Verwendungszweck: Japan

Für kostengünstige Überweisungen aus den Nachbarländern:
IBAN DE 38 6925 0035 0004 6154 72
SWIFT-BIC: SOLADES1SNG

Abschließend gibt es eine erfreuliche Nachricht.

Großbritannien hat im Indischen Ozean das größte Meeresschutzgebiet der Welt eingerichtet – http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/Eine-neue-Chance-fuer-die-Meere;art410967,4561026

Wir freuen uns auf eine große Solidarität mit den Delfinen und Unterstützung für unsere geplanten Aktionen in Japan und bedanken uns schon jetzt recht herzlich dafür!

Es wäre für viele wohl das schönste Weihnachtsgeschenk, wenn wir auch von dort positive Nachrichten verkünden könnten.

Eine Weiterleitung dieser Info-Mail ist erwünscht.

Mit walfreundlichen Grüßen

Euer

Andreas Morlok

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) –
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok

Haydnstrasse 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

ProWal in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/ProWal

Neuer WWF-Einkaufsratgeber erschienen

Neuer WWF-Einkaufsratgeber erschienen

Verbraucher sollten beim Fischkauf auf Art und Herkunft des Fisches achten. Eine gute Wahl sind Hering und Seelachs aus dem Nordostatlantik, Dorsch aus der Ostsee, sowie Lachs und Forelle aus Bio-Zucht. Dagegen sollte man auf Rotbarsch, Dorade aus dem Mittelmeer, Pangasius oder tropische Garnelen lieber verzichten. Dies geht aus dem neuen WWF-Einkaufsratgeber hervor, den die Umweltstiftung heute in Hamburg veröffentlichte. Darin bewertet der WWF handelsübliche Fischarten nach ökologischen Kriterien wie Bestandsentwicklung und Fangmethoden. 20 Arten gelten demnach als gute Wahl, 13 als zweite Wahl, 29 fallen in die Kategorie „Lieber nicht“.

Mit der praktischen Einkaufshilfe für unterwegs gibt der WWF dem Verbraucher eine schnelle Orientierung für den Kauf oder Verzehr von Fisch im Supermarkt, im Fachhandel oder im Restaurant an die Hand. „Fisch ist ein gesundes und beliebtes Lebensmittel. Doch leider richten einige Fangmethoden im Meer massive Schäden an. Aufgrund der weltweiten Plünderung der Ozeane hat es für viele Fischbestände längst fünf vor zwölf geschlagen“, so WWF-Fischereiexpertin Catherine Zucco. 80 Prozent aller wirtschaftlich genutzten Bestände weltweit gelten bereits als zu stark oder bis an ihre Grenzen befischt. 140 Millionen Tonnen Fisch werden jährlich gefangen oder in Aquakulturen gezüchtet. „Wer auf nachhaltig gefangenen Fisch setzt, betreibt aktiven Meeresschutz damit wir auch morgen noch Fisch genießen können“ so Zucco weiter.

Jeder Deutsche konsumiert im Jahr durchschnittlich 15,7 Kilogramm Fisch. Nur 15 Prozent davon stammen aus hiesiger Fischerei. Der Löwenanteil von 85 Prozent stammt aus Import oder Aquakultur. Bei vielen Fischen komme es jedoch auf die Herkunft und Fangmethode an. Beim Fang von Seezunge im Nordostatlantik werde der Meeresboden regelrecht durchpflügt, bis zu 90 Prozent der Tiere im Netz werde ungenutzt über Bord geworfen. Eine erfreuliche Entwicklung hat der Ostseedorsch genommen. Insbesondere der Bestand der östlichen Ostsee hat sich so deutlich erholt, dass der WWF ihn ausdrücklich als gute Wahl empfehlen kann. Das Umweltsiegel des MSC steht für nachhaltige Meeresfischerei, bei der nur so viel Fisch gefangen wird, wie nachwächst. Auch die Zerstörung der Meeresumwelt wird minimiert. 13 Empfehlungen für MSC-Fisch finden sich im WWF-Ratgeber. Eine weitere naturverträgliche Alternative ist laut WWF Fisch aus Bio-Zucht. Auch der „Modefisch“ Pangasius ist in Bioqualität zu erhalten. „Von konventionell gezüchtetem Pangasius sollte man aber besser die Finger lassen“, rät Zucco. Die boomende Zuchtwirtschaft vor allem in Vietnam und Thailand sei in den vergangenen Jahren außer Kontrolle geraten und belaste die Umwelt erheblich.

Erstmals ist der WWF Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte auch als kostenfreie App für iPhone und Smartphone (www.wwf.de/index.php?RDCT=fdfb73be47ab6c2a2a4b)
erhältlich und bewertet ca. 90 Arten. Die umfangreichen Informationen finden Verbraucher und Fischhändler ebenfalls in der Online-Version des Ratgebers
www.wwf.de/index.php?RDCT=ab4f84b8b4f8d7fa1ef1)

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