Genauso, wie der Wandel vom Walfang zum Whale-Watch auf den Azoren stattgefunden hat, könnte sich auch die Situation in Island wandeln.
Immer mehr Whale-Watcher strömen nach Island und bringen Devisen ins Land. Längst haben die Einnahmen aus dem Tourismus die geringen Einnahmen durch den Verkauf von Walfleisch im Inland und an Japan übertroffen. Viele Isländer sehen inzwischen sogar im Walfang eine Schädigung des Tourismus und einen Imageverlust des Landes. Problematisch ist für Island natürlich auch die Nähe zwischen Whale-Watch und Walfang, weil sich beides direkt vor der Küste abspielt und die Walfangboote im Hafen praktisch neben den Whale-Watch-Booten vor Anker liegen. Bleibt zu hoffen, dass der Druck der Bevölkerung weiter wächst und Island bald aussschließlich auf lebende Wale Wert legt.
Quelle: Beobachter Natur

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