Gestern ist die japanische Walfangflotte aufgebrochen, um unter dem Deckmantel der Wissenschaft hunderte von Walen (Zwergwale und Finnwale) zu erlegen. Ziel sind die artikschen Gewässer, die eigentlich unter Naturschutz stehen und somit für eine Jagd tabu sein müssten. Doch obwohl es Gesetze gibt, fehlt weit draußen im Meer die executive Gewalt, kurz, die Kontrollen. Und selbst wenn Verstöße gegen Gesetze offenkundig werden, fehlt die Judikative, die sie ahndet.
Greenpeace geht davon aus, dass aufgrund der reduzierten Flotte weniger Wale gejagt werden können. Offenbar fehlt es auch an Kühlräumen für eine Lagerung.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat allerdings gezeigt, dass Japan versucht, die vorgegebene Anzahl Wale abzuschießen. Wenn keine Abtransport mehr möglich ist, werden die toten Wale einfach wieder vom Haken gelassen. Die Ursache für dieses Verhalten sollte Anlass zu Spekulationen geben.
Die Sea Shepherd Flotte ist ebenfalls ausgelaufen und erwartet Verstärkung von dem neuen Trimaran Gojira.
Quelle Environment News Service

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