Auszug aus WDCS-Newsletter vom 21.02.11

Liebe Wal- und Delfinfreundin,
lieber Wal- und Delfinfreund,

vor genau einem Jahr war die Welt geschockt zu hören, dass Trainerin Dawn Brancheau von einem männlichen Orca namens Tilikum im Sea World Park Orlando, USA, getötet wurde.

Die Weltöffentlichkeit und die Medien reagierten mit einem Aufschrei.

Dabei war es schon der zweite tödliche Unfall innerhalb weniger Wochen: Weihnachten 2009 erlitt der Trainer Alexis Martinez durch den Orca Keto im Loro Parque auf Teneriffa tödliche Verletzungen.

Der Tod dieser Trainer, die Tatsache, dass kein einziger tödlicher Zwischenfall mit Orcas in freier Wildbahn dokumentiert ist, zusammen mit den vielen im letzten und den Jahren zuvor verstorbenen Orcas in Gefangenschaft, sorgte für viel Diskussionsstoff in der Gesellschaft und warf Hunderte Fragen auf:

* Ist es die Gefangenschaftshaltung an sich, die zu einem solchen
Verhalten führt?
* Was ist seither geschehen?
* Welche Konsequenzen hat Sea World aus dieser Tragödie gezogen?
* Was ist mit Tilikum passiert?
* Was bedeutet die Haltung in Gefangenschaft eigentlich für einen
Orca?
* Ist das Zur-Schau-Stellen dieser Tiere generell der falsche Weg im
21. Jh.?

Die WDCS wird auf www.wdcs-de.org in einem mehrwöchigen Spezial namens ORCA WATCH die Antworten liefern.

Im Videoblog erklärt Kampagnenleiter Nicolas Entrup, warum die WDCS Orcas ins Rampenlicht rückt.

Direktlink zu ORCA WATCH:
http://www.wdcs-de.org/stop/captivity/story_details.php?select=519

//