Wal mit Überraschungseffekt: Mesoplodon hotaula – eine neue Art

Veröffentlicht von Bettina Wurche am Februar 11, 2014
(1)

Eigentlich ist es keine Neu- sondern eine Wiederentdeckung.
Der Zweizahnwal Mesoplodon hotaula war nämlich 1963 schon einmal beschrieben worden!

Das allererste Exemplar strandete vor über 50 Jahren an der Küste Sri Lankas: Am 26. Januar 1963 war der 4,5 Meter lange Schnabelwal bei Ratmalana nahe Colombo angespült worden. Ein Weibchen, mit spitzer Schnauze und blaugrauer Haut. Der Direktor des National Museums von Ceylon, P.E.P (Paulus) Deraniyagala, beschrieb den Wal als seine neue Art und nannte ihn Mesoplodon hotaula – „hotaula“ bedeutet auf Singhala „spitzer Schnabel“.

1965 nahmen sich andere Wissenschaftler den Schädel noch einmal vor und entschieden, dass es doch keine neue Art sei, sondern das gestrandete Tier zu der bereits bekannten Art M. ginkgodens gehöre. M. gingkodens (mit gingkoförmigen Zähnen) ist der Japanischen Schnabelwal – ebenfalls ein sehr seltener Meeresbewohner und erst 1958 beschrieben.

….

Weiterlesen bei Meertext:

http://scienceblogs.de/meertext/2014/02/11/wal-mit-ueberraschungseffekt-mesoplodon-hotaula-eine-neue-art/

//