Vorschlag der EU-Kommission zum Abbau der Überfischung

Die Europäische Kommission veröffentlichte heute ihren Bericht über die Fortschritte der Gemeinsamen Fischereipolitik in den vergangenen Jahren und ihre Empfehlungen für Fangmöglichkeiten in EU-Gewässern im Jahr 2012. Es wird dargelegt, wie die Kommission aufgrund der wissenschaftlichen Gutachten über die Fischbestände, auf die sie sich bei ihrem Vorschlag für die Fangbeschränkungen und Quoten des kommenden Jahres stützt, vorzugehen gedenkt. Die neuesten Zahlen zeigen, dass sich der Zustand der Fischbestände in EU-Gewässern allmählich verbessert, allerdings fehlen – in erster Linie wegen unvollständiger Meldungen der Mitgliedstaaten – für die meisten Bestände noch ausreichende wissenschaftliche Daten. Die Kommission wird bei der Festsetzung der Höchstfangmengen daher eine neue Methode anwenden, die im Fall unzureichender Daten insbesondere in einer Kürzung der Fangmengen besteht. Zu diesen Vorschlägen der Kommission wird in den Sommermonaten eine umfassende Konsultation durchgeführt, und die Ergebnisse sollen in die Kommissionsvorschläge für die Fangmöglichkeiten im kommenden Jahr, die im Herbst verabschiedet werden sollen, einfließen.

Weiterlesen:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/638&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Weitere Informationen:

TAC und Fangquoten – EU‑Fischereivorschriften:

http://ec.europa.eu/fisheries/cfp/fishing_rules/tacs/index_de.htm

Internetadresse der öffentlichen Konsultation:

http://ec.europa.eu/fisheries/partners/consultations/fishing_opportunities/index_en.htm.

Mailbox für Beiträge der Bürgerinnen und Bürger:

MARE-fishing-opportunities2012@ec.europa.eu.

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