Zum Beginn der UN-Dekade der biologischen Vielfalt in Deutschland im
November gibt es zur Erfassung der biologischen Vielfalt der Erde eine neue Entwicklung als App. Geht das auch unter Wasser?

Ob das sinnvoll ist oder nicht – es hilft vielleicht der Natur zu mehr Aufmerksamkeit!

Mit „anymals“ kann jeder alle (jemals gesichteten) Tiere und Pflanzen in
seiner Umgebung dynamisch abfragen und gleichzeitig selbst gesichtete
Lebewesen eintragen. Damit ist „anymals“ einerseits als Naturführer z.B.
beim Wandern nützlich, andererseits könnte das der Durchbruch für die
Biodiversitäts-Forschung werden.

Forscher alleine könnten alle Lebewesen auf dem Planeten niemals zählen
– mit der App ginge das: anymals macht normale Leute – Wanderer,
Hobby-Ornithologen oder Naturschutz-Aktivisten – zu „Citizen
Scientists“. Durch die Anbindung an die wissenschaftliche GBIF-Datenbank
haben anymals-Nutzer bereits heute Zugriff auf knapp 1,3 Millionen Arten
sowie mehr als 200 Millionen Beobachtungsdaten weltweit.

http://www.anymals.org/

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