Hatten japanische Walfänger das Hightec-Schiff der Tierschutzorganisation Sea Shepherd absichtlich gerammt? Nach der dramatischen Kollision in der Antarktis haben neuseeländische Ermittler den Vorfall untersucht – und kommen zum Ergebnis, dass offenbar beide Seiten Schuld daran waren.

Washington – „Waltzing Mathilda“ nannte Sea Shepherd die Aktion gegen die japanische Walfangflotte in der Antarktis. Als Paul Watson, Anführer der militanten Naturschutzorganisation, im Januar mit seiner Flotte in der Antarktis die Walfänger stoppen wollte, kam es zu einem dramatischen Zwischenfall: Während einer Verfolgungsaktion rammte das japanische Walfangschiff „Shonan Maru 2“ das Hightech-Boot „Ady Gil“ der Umweltschützer.
[…]

Doch die Seefahrtsbehörde der neuseeländischen Regierung ist jetzt zu einem anderen Urteil gekommen: In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht heißt es, dass „kein Beweis gefunden wurde, dass einer der Kapitäne die Kollision absichtlich herbeigeführt hat“. Allerdings kommen die Ermittler auch zu dem Schluss, dass sowohl die Kapitäne wie auch die Besatzungen daran gescheitert wären, angemessen zu reagieren, um den Zusammenstoß zu vermeiden.

Demnach hätten Manövrierfehler zu dem Zusammenstoß und dem anschließenden Untergang des Boots von Sea Shepherd geführt.

Hier gehts zum vollständigen Artikel

Quelle: Spiegel Online

//