Touched by a shark

München, 9.10.2013 – „Touched by a shark“ ist eine 25-minütige Dokumentation über eines der faszinierendsten Tiere der Welt: den Hai. Der Film zeigt den König der Meere in der freien Natur und räumt mit Vorurteilen auf. Die Zuschauer sehen die Meeresbewohner durch die Augen der Freitaucher und gewinnen ein besseres Verständnis für die Gefahren, denen Haie weltweit täglich ausgesetzt sind, und deren wichtige Rolle für ein ausgeglichenes Ökosystem der Ozeane.

Pro Sekunde werden weltweit drei Haie getötet.
Haie gehören zu den erfolgreichsten und gleichzeitig zu den bedrohtesten Tierarten. Heute gibt es mehr als 400 bekannte Haiarten, von denen bereits etwa die Hälfte in ihrer Existenz gefährdet oder vom Aussterben bedroht ist. Der Film klärt auf – mit zum Teil erschreckenden Zahlen und Bildern: Jährlich werden knapp 70 Millionen Haie getötet. Die Dunkelziffer liegt allerdings weit höher. Eine besonders grausame Fangmethode ist das „Finning“, bei der dem lebendigen Hai die Flossen abgetrennt werden. Danach wird der Körper des Hais zurück ins Meer geworfen, wo das Tier zu Boden sinkt und qualvoll verendet. Die weltweit große Nachfrage nach Haifleisch kommt vor allem aus dem asiatischen Raum, wo die  Haifischflossensuppe als Delikatesse gilt. Dabei ist die Existenz des Haies Grundvoraussetzung für das Bestehen der Ozeane. Sie stehen an der Spitze der maritimen Nahrungskette und sind enorm wichtig für die Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts im Meer. Verschwinden die Haie aus den Ozeanen, nimmt das Ökosystem irreparablen Schaden mit katastrophalen Folgen für das weltweite Klima.

Begegnungen mit dem Hai
Verschiedene Meeresbiologen und Haiforscher berichten in dieser Dokumentation über ihre persönlichen Begegnungen mit Haien und wie diese ihr Leben veränderten. Dr. Folkart Schweizer, Gründer des Vereins Rette den Hai e.V. wurde selbst am Tigerbeach vor den Bahamas von einem Hai gebissen. Er schwamm reglos auf der Wasseroberfläche und beobachtete die Könige der Meere als einer der Haie ihn für Beute hielt und zubiss. Obwohl in seinem Taucheranzug waren 14 Löcher waren, blieb Schweizer trotzdem unverletzt. Denn beim Hai befinden sich die Geschmacksknospen am Gaumen, daher müssen sie alles ins Maul nehmen um herauszufinden ob es „fressbar“ ist. Nach diesem Erlebnis begann er das negative Image der Haie zu hinterfragen und gelangte zur Überzeugung, dass die Knorpelfische viel gefährdeter als gefährlich sind. Seitdem widmet er sich der Aufklärung und dem Schutz der Tiere. Die Tigerhai-Dame „Emma“, die Schweizer „probiert“ hat, ist mittlerweile das Maskottchen seines Vereins. Weitere Informationen zum Verein unter: www.rette-den-hai.de

Auf www.comeo.de/pr/kunden/verbaende-institutionen/rette-den-hai/bildarchiv.html ist ein kurzer Filmausschnitt der Dokumentation „Touched by a shark“ online gestellt. Wenn Sie Interesse haben, den kompletten Film anzuschauen oder redaktionell zu verwenden, senden wir Ihnen gerne eine kostenlose DVD zu.
Bitte kontaktieren Sie dazu Jasmine Danso, COMEO Pressearbeit für „Rette den Hai e.V., unter Telefon: 089 74 888 2 – 40 oder per Mail unter: danso@comeo.de

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