Tiefsee birgt weniger Rohstoffe als gedacht
Meeresboden kann weltweiten Bedarf an Kupfer und Zink nicht decken
Der Abbau wertvoller Rohstoffe wie Kupfer, Zink oder Gold aus der Tiefsee könnte sich als weniger lukrativ erweisen als bisher angenommen: Geologen haben festgestellt, dass die Menge der auf dem Meeresboden abgelagerten Rohstoffe nicht ausreicht, um den weltweit wachsenden Bedarf zu decken. Die Forscher schätzen die potenziellen Erträge an Kupfer und Zink aus diesen Ablagerungen auf rund 30 Millionen Tonnen. Das sei nur wenig mehr als die bisherigen Erträge aus Minen an Land und für den weltweiten Bedarf allein nicht ausreichend, berichtet das internationale Forscherteam im Fachmagazin ?Geology?.

//