Quälende Lärmflut in den Meeren

Schiffsmotoren, Ölsucher und U-Boot-Jäger peinigen vor allem Wale und
Delfine

Von Walter Schmidt

Wale und Delfine plagen sich mit dem Getöse, das Schiffsmotoren sowie die Suche nach feindlichen U-Booten und begehrten Rohstoffen verursachen. Anlässlich des heutigen Welttierschutztages schlagen Meeresschützer Alarm und fordern endlich leisere Ozeane.

Es ist schmerzhaft laut geworden in den Ozeanen. Die Meere sind nicht nur verschmutzt, sondern auch arg verlärmt. Denn eine weiter wachsende Heerschar von Schiffsmotoren brummt durchs Meerwasser. Und Erdölfirmen lassen es am Meeresboden auch ordentlich knallen, um mit Hilfe von Explosionen den Untergrund nach neuen Öl- und Erdgasfeldern zu >durchleuchtenDer Schalldruck ist – vorsichtig geschätzt – mehr als 10.000 Mal so hoch wie der eines Presslufthammers in einem Meter AbstandAirgunsviel zu laut für MeeresbewohnerAus Panik ändern die Tiere ihr Verhalten, und das ist oft tödlich. Wegen des Lärms tauchen sie viel zu schnell auf und bekommen ähnliche Symptome der gefährlichen Taucherkrankheit wie Menschen, die zu rasch aus größeren Tiefen aufsteigen.was dann unweigerlich zum Tod der Kälber führtSOund NAvigation and Ranging

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