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    <title>Posts on Wir geben dem Meer eine Stimme</title>
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    <description>Recent content in Posts on Wir geben dem Meer eine Stimme</description>
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      <title>All you need to know about Deep Sea Mining</title>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;h1 id=&#34;all-you-need-to-know-about-deep-sea-mining&#34;&gt;All you need to know about Deep Sea Mining&lt;/h1&gt;&#xA;&lt;h4 id=&#34;a-longread-by-josefa-beyer-nico-czaja-friedrich-enders-and-anna-groß&#34;&gt;&lt;em&gt;A longread by Josefa Beyer, Nico Czaja, Friedrich Enders and Anna Groß&lt;/em&gt;&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;What comes to mind when you think of the deep sea? A pitch-black world with freezing temperatures and creatures as if from another planet , glowing in the dark? Or huge machines trawling the ocean floor, lighting up the abyss with their massive spotlights?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;While the deep sea may seem like one of the last places on Earth untouched by humans, this may soon change. A growing push to mine the seabed for valuable minerals might turn this remote wilderness into the next battleground for industrial exploitation.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Offener Brief zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes </title>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 11:01:16 +0100</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Anlässlich der geplanten Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes (KSpG) haben wir uns gemeinsam mit Greenpeace, BUND, NABU, WWF, Germanwatch, DUH sowie dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring in einem &lt;a href=&#34;https://www.dnr.de/sites/default/files/2025-09/25_09_11_Offener%20Brief_Umweltverb%C3%A4nde_KSpG.pdf&#34;&gt;Offenen Brief&lt;/a&gt; an die zuständigen Abgeordneten gerichtet. Wir fürchten, dass mit den Änderungen CCS und CCU, obwohl bisher weltweit keine einzige Anlage bisher auch nur ansatzweise so funktoniert wie sie geplant war, im großen Maßstab festgeschrieben werden und als Alibi für ein ungebremstes Weiterso fungieren werden statt ernsthaft  alles auf die Dekarbonisierung zu setzen und entsprechende Innovationen zu fördern.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Unser UN Ocean Conference Side Event</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir sind auf der UN Ocean Conference!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vom 9. - 13. Juni treffen sich Tausende von Menschen in Nizza, um gemeinsam den Schutz der Meere voranzubringen. &lt;br&gt;Auf höchster Ebene im UN Plenum und in kleinen Gruppen in unzähligen Side-Events. Mit strengen Zugangsbeschränkungen oder offen für alle.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir sind froh und stolz, Teil dieser UN Konferenz sein zu können. Und ein Side-Event zum Tiefseebergbau ausrichten zu können. Nicht irgendwo, sondern auf einem ganz besonderen Schiff: der Vaka Okeanos!  Danke an die Okeanos Stiftung für diese Möglichkeit und an unser großartiges UNOC Team.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>DEEPWAVE geht einen Schritt weiter.</title>
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      <pubDate>Thu, 15 May 2025 21:37:12 +0100</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir haben den idealen Kooperationspartner gefunden: &lt;a href=&#34;https://www.montemero.eu/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Montemero&lt;/a&gt;, die in Südspanien angesiedelte NGO, die genau das macht, was jetzt zählt. Die für (fast) alle Fragen, die wir in unserer Arbeit aufwerfen, eine innovative und vor allem skalierbare Lösung sucht und entwickelt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unsere Aufgabe, dem Meer eine Stimme zu geben, die gehört wird, verlangt neue Wege. Wir kennen Zusammenhänge und Ursachen ausreichend. Was wir jetzt brauchen, sind konkrete Lösungen. Und Menschen, die sich voller Begeisterung und Mut in die Zukunft wagen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Davos: Logik eines Hardware-Upgrades</title>
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      <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: &lt;em&gt;Die Erde passt nicht zu der Art wie wir Business machen wollen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Davos – Der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums (WEF) benennt die größten Herausforderungen, denen sich die Weltgemeinschaft im kommenden Jahr und im nächsten Jahrzehnt stellen muss. Demnach dominieren Umweltrisiken die Risikoeinschätzung für das kommende Jahrzehnt: Extreme Wetterereignisse, der Verlust der biologischen Vielfalt und der Zusammenbruch von Ökosystemen werden als die gravierendsten langfristigen Risiken angesehen. Sie geben einen Hinweis, dass die Art und Weise, wie die Weltwirtschaft wirtschaften will, nicht zur Hardware des Planeten Erde passt. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:&lt;/p&gt;</description>
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      <title>„Guter Fisch“ zum Weihnachtsfest</title>
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      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;forschungseinrichtungen-umweltverbände-und-die-verbraucherzentralen-aktualisieren-die-gemeinsame-liste-guter-fisch-für-bewussten-einkauf-von-meeresfisch&#34;&gt;Forschungseinrichtungen, Umweltverbände und die Verbraucherzentralen aktualisieren die gemeinsame Liste „Guter Fisch“ für bewussten Einkauf von Meeresfisch&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;17.12.2024/Kiel. Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Frage nach dem Festessen. Gerade Fisch ist beliebt, doch „guter Fisch“ ist immer seltener zu haben. Überfischung, Zerstörung von Lebensräumen und hohe Beifangmengen sorgen dafür, dass die nachhaltige Wahl beim Einkauf immer schwerer fällt. Deshalb haben die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), der World Wide Fund For Nature (WWF) und die Verbraucherzentralen die gemeinsame Liste „Guter Fisch“ aktualisiert. Für eine gute Wahl sollten Verbraucher:innen, Händler:innen und Restaurantbetreiber:innen vorrangig Fische und Muscheln kaufen, die mit der Liste übereinstimmen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>EU-Umweltrat: Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt soll verringert werden</title>
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      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;wichtiger-schritt-gegen-versehentlich-freigesetztes-kunststoffgranulat&#34;&gt;Wichtiger Schritt gegen versehentlich freigesetztes Kunststoffgranulat&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Schätzungen der Europäischen Kommission zufolge werden jährlich 50.000 bis 180.000 Tonnen Kunststoffgranulat versehentlich freigesetzt, etwa beim Ver- oder Umladen oder durch undichte Behältnisse. Das ausgetretene Granulat wird zum Beispiel durch Wind oder Regen in die Umwelt weitertransportiert. Schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt können die Folge sein. Die Mitgliedstaaten der EU haben heute ihre gemeinsame Position (&amp;ldquo;Allgemeine Ausrichtung&amp;rdquo;) zum Vorschlag der EU-Kommission beschlossen. Künftig soll der ungewollte Eintrag von Kunststoffgranulat in die Umwelt bei der Herstellung, dem Transport und der Verarbeitung vermieden und vermindert werden. Der Verordnungsentwurf sieht Maßnahmen für Wirtschaftsbeteiligte vor, die mit Kunststoffgranulat umgehen (Hersteller, Transporteure, Verarbeiter).&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Nordsee-Fangquoten: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Beschlüsse als unzureichend</title>
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      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Quoten für Nordseehering und Nordseekabeljau gefährden Stabilität der Ökosysteme in Nord- und Ostsee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• DUH fordert nachhaltiges, ökosystembasiertes Fischereimanagement&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 11.12.2024: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die unzureichenden Ergebnisse der EU-Verhandlungen für die Fangquoten in der Nordsee. Besonders alarmierend sind die zu hoch festgelegten Quoten für Nordseehering, Nordseekabeljau und den Europäischen Aal. Die DUH fordert stattdessen Fischereiminister Cem Özdemir und die EU auf, sofortige Maßnahmen für ein ökosystembasiertes Fischereimanagement zu ergreifen. Wie schädlich der fehlende Blick für das gesamte Ökosystem ist, zeigt sich vor allem beim Nordseehering: Zwar bleiben die Quoten innerhalb der wissenschaftlichen Maximalempfehlungen, diese Population vermischt sich jedoch mit dem stark gefährdeten westlichen Ostseehering. So wird nun trotz des seit Jahren bestehenden Fischereiverbots für den westlichen Ostseehering ein Großteil dieser bedrohten Fische erneut in Fangnetzen landen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Neues Fischereiforschungsschiff des Bundes in Litauen auf Kiel gelegt</title>
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      <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es geht los: Der Bau des neuen Forschungsschiffs WALTHER HERWIG wurde am litauischen Werftstandort Klaipeda gestartet. Mit der Kiellegung beginnt im Ersatzbauprojekt eines der weltweit modernsten und leistungsfähigsten Schiffe für die deutsche Fischerei- und Meeresforschung die praktische Bauphase.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;2027 soll die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) das Schiff als Reederin in Betrieb nehmen. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Thünen-Instituts wird mit diesem Schiff interdisziplinäre Fischereiforschung auf höchstem Niveau ermöglicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wie reagieren marine Nahrungsnetze auf Alkalinitätserhöhungen?</title>
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      <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;erste-studie-zeigt-vielversprechende-ergebnisse&#34;&gt;Erste Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;06.12.2024/Kiel. Um den Klimawandel einzudämmen, müssen die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen so schnell und umfassend wie möglich reduziert werden. Zusätzlich muss ein Teil des von uns bereits ausgestoßenen CO2 sicher aus der Atmosphäre entfernt werden. Ein Lösungsansatz dafür ist, die natürliche CO2-Aufnahme des Ozeans durch Alkalinitätserhöhung zu beschleunigen. Dabei wird der Prozess der Gesteinsverwitterung nachgeahmt, indem gemahlenes oder gelöstes Gestein direkt dem Meerwasser zugegeben wird. Bislang ist noch wenig über die Auswirkungen bekannt, die diese Methode auf das Leben im Meer hat. Jetzt konnte eine Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen, dass die Auswirkungen auf Zooplankton unter bestimmten Voraussetzungen gering wären und das Nahrungsnetz stabil bliebe. Die Ergebnisse erscheinen heute in dem Fachjournal Science Advances.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Deutsche Umwelthilfe zu Grundschleppnetzfischerei in der Ostsee: „Neue Verbote gehen immer noch nicht weit genug“</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin, 29.11.2024: Die besonders umweltschädliche Grundschleppnetzfischerei wird in drei deutschen Ostsee-Meeresschutzgebieten zumindest teilweise verboten: in Fehmarnbelt, Kadetrinne und Pommersche Bucht-Rönnebank. Das hat die EU-Kommission gestern im Einklang mit einem Vorschlag der Ostseestaaten von 2022 angekündigt, um die sensiblen Sandbänke und Riffe vor Ort zu schützen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Pläne als unzureichend.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das kommentiert Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„&lt;strong&gt;Die neuen Verbote sind nur ein kleiner Trost, denn Grundschleppnetzfischerei bleibt in der Mehrzahl der Schutzgebiete in der Ostsee zugelassen.&lt;/strong&gt; Das gilt insbesondere in Küstenregionen, wo der Fischereidruck höher ist als in den Gebieten, für die jetzt Einschränkungen beschlossen wurden. Grundschleppnetzfischerei beschädigt den Meeresboden, verursacht hohe Mengen an Beifang und setzt Kohlenstoff aus dem Sediment frei. Dies bedroht die ohnehin schon stark geschädigten Meeresökosysteme und ihre tierischen Bewohner, darunter die Dorschpopulation. Vom einstigen ‚Brotfisch‘ der deutschen Ostseefischerei landen die letzten großen Tiere in den Grundschleppnetzen der Schollenfischerei. &lt;strong&gt;Wir fordern eine strenge Verträglichkeitsprüfung für Grundschleppnetzfischerei in sämtlichen Schutzgebieten und weitreichendere Beschränkungen.&lt;/strong&gt;“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Vorkommen von Blau- und Finnwalen in der Arktis</title>
      <link>/vorkommen-von-blau-und-finnwalen-in-der-arktis/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungsteam unter AWI-Leitung stellt erste akustische Langzeituntersuchung von Bartenwalen in der östlichen Framstraße vor&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Langzeitanalyse der Unterwasserrufe von Blau- und Finnwalen in der östlichen Framstraße liefert wichtige Erkenntnisse zu saisonalen und jährlichen Mustern im Vorkommen von Blau- und Finnwalen in diesem Gebiet. So waren Blauwale vor allem im Sommer und Herbst zu hören, während die akustische Präsenz von Finnwalen auf ein deutlich längeres und variableres Vorkommen hinweist. Der einmalige Langzeitdatensatz belegt zudem in den Wintermonaten das vereinzelte Auftreten von Blauwalen – den größten Tieren der Erde. Diese Erkenntnisse stellt ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift &lt;em&gt;PLOS ONE&lt;/em&gt; vor.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Verbrauchertäuschung mit angeblich „klimaneutralem“ Erdgas: Deutsche Umwelthilfe leitet Rechtsverfahren gegen 15 weitere Gasversorger ein</title>
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      <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• DUH-Bundesgeschäftsführer Resch wirft den Erdgasversorgern „unverantwortliches Greenwashing“ vor, indem sie fossiles Erdgas einfach zu „Ökogas“ umlabeln&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Angebliche Klimaneutralität bleibt leeres Versprechen: Wesentliche Informationen zu Ökogas-Tarifen werden Verbraucherinnen und Verbrauchern vorenthalten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Gasversorger sollen transparent über verheerende Klimaauswirkungen durch fossiles Erdgas informieren und diese nicht durch untaugliche Kompensationsprojekte grün waschen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 26.11.2024: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) läutet im Kampf gegen Greenwashing durch Gasversorger die nächste Runde ein: Die Umwelt und Verbraucherschutzorganisation hat deutschlandweit 15 weitere Unternehmen aufgefordert, ihre irreführende Werbung für angeblich klimaneutrales oder CO2-kompensiertes Erdgas abzustellen und entsprechende Unterlassungserklärungen zu unterzeichnen. Die Gasversorger geben vor, dass Verbraucherinnen und Verbraucher dank Kompensation ohne Auswirkungen auf das Klima weiter mit fossilem Gas heizen können. Verbraucherinnen und Verbraucher werden allerdings nicht ausreichend über die Kompensationsversprechen aufgeklärt. Das betrifft insbesondere die zur vermeintlichen Kompensation genutzten Klimaschutzprojekte, denn zahlreiche Recherchen bestätigen mittlerweile die Kritik der DUH und zeigen: Ungeeignete Kompensationsprojekte haben massenhaft Phantomgutschriften generiert. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: &lt;em&gt;„&lt;em&gt;&lt;em&gt;Deutschlandweit labeln Gasversorger fossiles Erdgas mit fragwürdigen Kompensationsgutschriften einfach um und verkaufen es als ‚Ökogas‘. Dieses unverantwortliche Greenwashing ist mitverantwortlich dafür, dass immer noch jedes Jahr hunderttausende Gasthermen neu installiert werden. Mit unseren neuen Rechtsverfahren wollen wir dies stoppen. Die Werbeversprechen sind für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nachvollziehbar, da die Unternehmen kaum Transparenz zu den verwendeten Kompensationsprojekten bieten. Wie zahlreiche Studien belegen, sparen die meisten bestehenden Projekte zum CO2-Ausgleich allerdings nicht einmal annähernd so viele Treibhausgase ein, wie behauptet. Intransparente Kompensationsversprechen ohne Angaben zu den genutzten Projekten sind auf dieser Grundlage völlig wertlos.&lt;/em&gt; _Wir fordern die Gasversorger auf, ehrlich über die verheerenden Klimaauswirkungen des fossilen Erdgases zu informieren und diese nicht durch fragwürdige Verrechnung mit zumeist untauglichen Kompensationsprojekten im Ausland zu verschleiern. Fossile Energieträger in grünem Gewand sind keine Lösung, sondern Teil des Problems.&lt;/em&gt;_“&lt;/em&gt; Agnes Sauter, Leiterin Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung der DUH_: „Das zuständige Bundesjustizministerium muss endlich durchgreifen und die neue EU-Richtlinie zur ‚Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel‘ zügig in nationales Recht umsetzen, um Klimaneutralitätsversprechen komplett zu verbieten, wenn diese auf Kompensation beruhen. Es ist untragbar, dass Unternehmen ihre Öko-Bilanzen weiterhin mit unwirksamen Phantomgutschriften verschönern.“_ &lt;strong&gt;Hintergrund:&lt;/strong&gt; Die DUH hat folgende Unternehmen zur Unterlassung aufgefordert: Brillant Energie GmbH (Leipzig), enercity AG (Hannover), eprimo GmbH (Neu-Isenburg), Erlanger Stadtwerke AG (Erlangen), homee GmbH (Berlin), Knauber Erdgas GmbH (Bonn), NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH (Mönchengladbach), Stadtwerke Geseke GmbH (Geseke), Stadtwerke Langenfeld GmbH (Langenfeld), Stadtwerke Lauffen am Neckar GmbH (Lauffen a. N.), Stadtwerke Mühlheim am Main GmbH (Mühlheim a. M.), Stadtwerke Recklinghausen GmbH (Recklinghausen), Stadtwerke Zeven GmbH (Zeven), Stadtwerke München GmbH (München) und Technische Werke Ludwigshafen am Rhein AG (Ludwigshafen).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>BUND: Weltklimakonferenz verfehlt ambitionierte Klimafinanzierung</title>
      <link>/bund-weltklimakonferenz-verfehlt-ambitionierte-klimafinanzierung-cop29/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beschlüsse gehen an drastischer Realität der Klimakrise vorbei.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Neues Finanzierungsziel gefährdet Lebengrundlange von Millionen von Menschen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Konkrete Zusagen für ehrgeizigere Klimaschutzbeiträge bleiben aus&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;geringer Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert den Ausgang der diesjährigen UN-Klimakonferenz deutlich. Die Staatengemeinschaft verpasst nach zähen Verhandlungen die Chance, sich auf ausreichende finanzielle Unterstützung für ärmere Staaten und ambitionierteren Klimaschutz zu einigen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;h3 id=&#34;unzureichende-finanzierung-gefährdet-globalen-klimaschutz&#34;&gt;Unzureichende Finanzierung gefährdet globalen Klimaschutz&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das bisherige Ziel von 100 Milliarden Dollar jährlicher Finanzierung wurde vielfach kritisiert, da es an den eigentlichen Bedarfen vorbei geht. Im Abschlusstext einigten sich die Staaten nun auf eine Summe von 300 Milliarden jährlicher Klimafinanzierung bis 2035, wobei die Industrieländer die Führung übernehmen sollen. Zusätzlich soll bis zur nächsten COP ein Fahrplan erarbeitet werden, wie diese Summe auf 1,3 Billionen aus staatlichen sowie anderen Quellen angehoben werden kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Verbot von Einweg-E-Zigaretten soll ins Elektrogesetz: Deutsche Umwelthilfe fordert nach Votum des Bundesrats schnellstmögliche Nachbesserung</title>
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      <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin, 22.11.2024: Der Bundesrat hat sich heute für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland ausgesprochen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer haben mehrheitlich für eine entsprechende Änderung der Novelle des Elektrogesetzes gestimmt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt dies und fordert die Bundesregierung auf, jetzt schnellstmöglich nachzubessern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das kommentiert Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„&lt;strong&gt;Die Bundesländer haben unmissverständlich gezeigt: An einem Verbot von Einweg-E-Zigaretten führt kein Weg vorbei.&lt;/strong&gt; Die jährlich mehr als 60 Millionen in Deutschland zur Entsorgung anfallenden Einweg-Vapes verschwenden nicht nur Ressourcen, sondern können bei falscher Entsorgung in der Umwelt Schadstoffe freisetzen und im Hausmüll oder Gelben Sack Brände verursachen. Der Vorschlag der Bundesregierung, ausgediente Vapes vom Handel zurücknehmen zu lassen, war von Anfang an unzureichend. Denn ohne Anreize dafür zu schaffen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher dies auch tun, ändert sich nichts an der katastrophalen Entsorgungspraxis. So oder so bleiben die Wegwerfgeräte in höchstem Maße klimaschädlich und gesundheitsgefährdend. &lt;strong&gt;Wir fordern Umweltministerin Lemke dazu auf, die Novelle des Elektrogesetzes schnell anzupassen, damit es noch im Dezember im Bundestag beschlossen werden kann.&lt;/strong&gt;“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>2030-Ziele außer Reichweite: Verlieren EU und Deutschland im Kampf gegen Biodiversitätsverlust?</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bericht verdeutlicht: Politische Versprechen allein reichen nicht – Handlungszeitraum schrumpft rapide&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Ein neuer Bericht des NABU-Dachverbands BirdLife Europe &amp;amp; Central Asia zeigt, dass die Europäische Union auf direktem Kurs ist, ihre Biodiversitätsziele für 2030 zu verfehlen. Der fortschreitende Verlust von Artenvielfalt und Lebensräumen nimmt nicht nur ungebremst zu, sondern beschleunigt sich sogar, während dringend benötigte Maßnahmen weiterhin ausbleiben. Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030, ein zentraler Baustein des Green Deals, soll den Biodiversitätsverlust stoppen und Europas Ökosysteme bis 2030 auf einen Weg der Erholung bringen. „Der Handlungszeitraum schrumpft, und ohne entschlossene Maßnahmen droht nicht nur das Scheitern dieser Strategie, sondern auch ein schwerer Rückschlag für die politische Handlungsfähigkeit der EU bei der Bewältigung der globalen Naturkrise“, warnt Johann Rathke, Teamleiter Biodiversitätspolitik beim NABU.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weder öde noch leer: Tiefseeboden wimmelt von Leben</title>
      <link>/weder-oede-noch-leer-tiefseeboden-wimmelt-von-leben/</link>
      <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Übersichtsstudie zeigt Vielfalt von Lebensräumen und Organismen in der arktischen Tiefsee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Tiefsee der Arktis birgt bedeutende Öl- und Erdgasreserven sowie wertvolle Ressourcen wie seltene Erden und Metalle. Der Klimawandel und das schmelzende Eis erleichtern den Zugang, was wirtschaftliche Chancen, aber auch große ökologische Gefahren mit sich bringt. Ein Forschungsteam zeigt in einer im Fachjournal „Elementa“ erschienenen Übersichtsstudie, dass der Arktische Ozean eine große Vielfalt an Lebensräumen und Organismen aufweist, die teilweise wenig erforscht sind. Hierfür wertete das Team 75.000 Datensätze zu 2.637 Tiefseearten aus. Die Forschenden betonen die Notwendigkeit intensiverer Forschung und internationaler Zusammenarbeit, um angesichts wachsender wirtschaftlicher Interessen den Schutz des empfindlichen Ökosystems sicherzustellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Gemeinsam gegen den fossilen Irrweg: CCS-Gesetz stoppen</title>
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      <pubDate>Sun, 17 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Echte Klimaschutzlösungen jetzt!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Großes Bündnis gegen Novelle des Kohlendioxid-Speichergesetzes&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Offener Brief an Bundestag und Bundesrat&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Mehr als 70 internationale Organisationen und Initiativen beteiligt&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mehr als 70 Organisationen und Bürgerinitiativen aus zahlreichen Ländern warnen davor, in der Klimapolitik auf &lt;a href=&#34;https://www.bund.net/klimawandel/ccs/&#34;&gt;CCS&lt;/a&gt; zu setzen (Carbon Capture and Storage). In einem &lt;a href=&#34;https://cloud.bund.net/index.php/s/ALy7tBLw25QCJec&#34;&gt;offenen Brief&lt;/a&gt; fordern sie die Mitglieder von Bundestag und Bundesrat auf, die Novelle des Kohlendioxid-Speichergesetzes nicht zu beschließen. Andernfalls könnten große CCS-Anlagen und flächendeckende CO2-Pipelinenetze errichtet werden. Jeder Emittent hätte ein Recht auf Anschluss – unabhängig davon, ob seine CO2-Emissionen nicht auch von vornherein hätten vermieden werden könnten. Mit Milliarden an Steuergeldern für CCS würde der Ausstieg aus fossilen Energien verschleppt oder sogar verhindert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Lücken in der Ozeanbeobachtung schließen</title>
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      <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;empfehlungen-der-europäischen-meeresforschungsgemeinschaft&#34;&gt;Empfehlungen der europäischen Meeresforschungsgemeinschaft&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.11.2024/Kiel/Baku. Die europäischen Meeresforscher:innen plädieren dringend für eine Verbesserung und Vereinheitlichung der Ozeanüberwachung. Ein Appell, der sich auch an die internationale Gemeinschaft richtet, die sich von heute an in Baku zur Weltklimakonferenz COP29 trifft. Um den Ozean als wichtigen Partner im Kampf gegen den Klimawandel zu erhalten, sei es dringend notwendig, seinen Zustand umfassend zu überwachen. Darauf weisen die Forschenden in zwei kürzlich veröffentlichten Berichten hin, in denen die zentralen Lücken und Herausforderungen in Europa beschrieben, aber auch Lösungen aufgezeigt werden, wie Überwachung und Schutz europäischer Gewässer verbessert werden können. Die Positionspapiere sind aus dem EU-Projekt EuroSea hervorgegangen, das am GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert wurde.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weltklimagipfel: Deutsche Umwelthilfe fordert klare Signale der Bundesregierung für Klimafinanzierung und Methan-Minderung</title>
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      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Nach US-Wahl schwierige Vorzeichen für COP29: Weltgemeinschaft muss Zeichen der Geschlossenheit beim Klimaschutz setzen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Innenpolitische Machtkämpfe in Deutschland dürfen nicht zum Hindernis für Verhandlungen über sichere und ambitionierte Klimaschutzfinanzierung in Ländern des globalen Südens werden&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH fordert Kehrtwende bei steigenden Methan-Emissionen: Bundesregierung muss zur COP konkretes Methan-Minderungsziel und Minderungsplan mitbringen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Expertinnen und Experten der DUH sind vor Ort für Hintergrundgespräche und Interviews&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 8.11.2024: Vor Beginn der 29. Weltklimakonferenz (COP) in Baku, Aserbaidschan, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von der Bundesregierung, alle Zweifel bezüglich der Höhe der deutschen Klimafinanzierung und des zukünftigen klimapolitischen Kurses auszuräumen. Die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen insbesondere in Ländern des globalen Südens ab 2026 wird ein wichtiger Fokus der diesjährigen COP sein. Die EU hat die Verantwortung, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Der Kreis der Geberländer müsse künftig jedoch auch China und die Golfstaaten einschließen, um die Beiträge zur internationalen Klimafinanzierung auf mehr Schultern zu verteilen, so die DUH.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>WWF: Kintsugi für den Bruch – Krisen verlangen Verantwortung aller demokratischen Parteien</title>
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      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Zu dem Bruch in der Ampel-Koalition am Mittwochabend sagt Heike Vesper, Vorständin Politik &amp;amp; Transformation beim WWF Deutschland:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Die politischen Entwicklungen der letzten beiden Tage zeigen uns eins in aller Deutlichkeit: Für unsere Zukunft ist es wichtiger denn je, Spaltung zu überwinden. Der Zusammenhalt in der Gesellschaft ist entscheidend, um die aktuellen Krisen gemeinsam zu bewältigen. Der Schutz unseres Klimas und der biologischen Vielfalt, unserer Lebensgrundlagen, der naturverträgliche Umbau der Wirtschaft und die Modernisierung des Landes gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit –  und sie sind die Grundlage für die soziale und wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Diese Themen dürfen jetzt nicht unter den Tisch fallen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Zahlen zu Einweg-Kaffeekapseln: 2,8 Milliarden Stück und fast 10.000 Tonnen Müll pro Jahr durch Jacobs, Nestlé und Co.</title>
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      <pubDate>Sun, 03 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;• &lt;strong&gt;Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe für das Jahr 2022 basierend auf Marktdaten und Gewichtsmessungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Hersteller in der Pflicht: Stichprobenartige DUH-Messungen zeigen besonders hohes Müllaufkommen bei Tassimo von Jacobs und bei MyCoffeeCup&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• DUH fordert konsequenten Umstieg auf wiederbefüllbare Mehrwegkapseln und abfallarme Alternativen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 2.11.2024: In Deutschland wird pro Jahr die gigantische Menge von 2,8 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht und dadurch ein 9.700 Tonnen schwerer Müllberg aus Plastik, Aluminium und Pappe verursacht. Dies ergeben neue Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für das Jahr 2022 auf der Grundlage von Marktdaten und eigenen Gewichtsmessungen der gängigsten Kaffeekapselmarken. Besonders schlecht schnitten die Tassimo-Kaffeekapsel von Jacobs und das Produkt MyCoffeeCup ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schleppnetzfischerei reduziert Kohlenstoffspeicherung</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;durch-intensive-fischerei-am-meeresgrund-wird-vermehrt-kohlenstoff-freigesetzt&#34;&gt;Durch intensive Fischerei am Meeresgrund wird vermehrt Kohlenstoff freigesetzt&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plattfische und Garnelen werden in der Nordsee mit Schleppnetzen gefischt, die über den Meeresboden gezogen werden. Dadurch wird Kohlenstoff ins Wasser und schließlich Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre freigesetzt, wie die jüngsten Forschungsarbeiten des Helmholtz-Zentrums Hereon zeigen. Die Studie ist Teil des Verbundprojekts APOC. Partner sind das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Bemühungen der Forschenden um eine Verringerung der Unsicherheit bei der quantitativen Bewertung der Auswirkungen der Grundschleppnetzfischerei auf die Kohlenstoffspeicherung in der Nordsee und den globalen Schelfmeeren wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Für eine nachhaltige Entwicklung: Global denken und lokal handeln!</title>
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      <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unser Interview mit &lt;a href=&#34;https://www.linkedin.com/in/kevinriemer/&#34;&gt;Dr. Kevin Riemer-Schadendorf&lt;/a&gt;, dem Leiter Nachhaltigkeit und Kommunikation bei der UmweltDruckerei, über nachhaltiges Wirtschaften, Klimaschutz und seine Liebe zum Meer.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum seid ihr die Druckerei, die wir empfehlen, wenn es darum geht, wirklich umweltfreundlich zu drucken?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit unserer Gründung im Jahre 2009 verfolgen wir einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz. Wir mussten unsere Prozesse nicht erst sukzessive ökologisch transformieren, sondern sind von Beginn an ökologisch aufgestellt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kannst du in ein paar Sätzen umreißen, was euch besonders macht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Entscheidung zu Ostsee-Fangquoten: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Beschlüsse als kurzsichtig</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Neue Fangquoten der EU-Fischereiministerinnen und -minister riskieren die Zukunft der Ostseefischerei&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• Beifangquoten für westlichen Hering und Dorsch erschweren Erholung der Populationen, Quoten für Sprotte und zentralen Hering sind riskant&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;• DUH fordert ökosystembasiertes Fischereimanagement und ein Verbot von Grundschleppnetzen in Meeresschutzgebieten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 22.10.2024: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die heute beschlossenen Fangquoten für die Ostseefischerei. Die Beschlüsse zementieren für ein weiteres Jahr ein kurzsichtiges Fischereimanagement, das die Fischkrise in der Ostsee weiter verschärfen wird. Die DUH fordert Fangquoten im Einklang mit wissenschaftlichen Empfehlungen und dem Vorsorgeprinzip. Außerdem braucht es ein Verbot der Grundschleppnetzfischerei in Schutzgebieten, bessere Fischereikontrolle und die Wiederherstellung der geschädigten Ökosysteme.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Zeit für saubere Meeresluft</title>
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      <pubDate>Sat, 19 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NGO-Netzwerk ruft zur Verbesserung der Luftqualität im Mittelmeerraum auf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Livorno - Ein Bündnis von Umwelt-Organisationen fordert strengere Regulierungen, um die Luftqualität zu verbessern und damit die Gesundheit von mehr als 260 Millionen Bürgern sowie die marinen Ökosysteme vor den schädlichen Auswirkungen des Schiffsverkehrs im Mittelmeer zu schützen. Das Bündnis wurde 2016 gegründet und versammelt vor allem NGOs aus dem Mittelmeerraum wie Spanien, Frankreich, Italien, Malta und Griechenland, aber auch darüber hinaus wie den NABU aus Deutschland und ZERO aus Portugal.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Tief durchatmen: Der geheime Stoffwechsel ethanfressender Archaeen</title>
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      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quellen am Meeresboden setzen von Natur aus Alkane frei – Schadstoffe, die potenziell gefährlich für Lebewesen sind und zur globalen Erwärmung beitragen. Zum Glück leben in den Sedimenten rund um die Quellen Mikroben, die als biologische Filter fungieren: Sie verbrauchen den Großteil der Alkane, bevor sie in die Ozeane und unsere Atmosphäre gelangen. Diese so genannte anaerobe Oxidation von Alkanen ist ein wichtiger Prozess, den wir bisher aber kaum verstehen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen veröffentlichen nun eine Studie über den Abbau von Ethan, dem zweithäufigsten Alkan in Meeresquellen. Sie beschreiben die Enzyme, die an dem Prozess beteiligt sind und zeigen, dass deren Reaktion mit einem gängigen Dogma auf dem Gebiet der anaeroben Biochemie bricht. Ihre Ergebnisse sind in Nature Communications erschienen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Parlamentskreis Meerespolitik im Deutschen Bundestag</title>
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      <pubDate>Sun, 29 Sep 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit vereinten Kräften für unsere Meere – Parlamentskreis Meerespolitik im Deutschen Bundestag&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Zukunftsthema Meeresschutz und die nachhaltige Meeresnutzung haben ein neues Forum in der Bundespolitik gefunden. Der Cuxhavener Bundestagsabgeordnete Daniel Schneider (SPD) und seine Ampelkollegen Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Olaf in der Beek (FDP) haben im Februar 2024 den Parlamentskreis Meerespolitik im Deutschen Bundestag gegründet. Ziel des ressort- und fraktionsübergreifenden Gremiums ist es, ein gemeinsames Verständnis über die Nutzungskonflikte in der deutschen Nord- und Ostsee zu schaffen und mittels Perspektivwechsels und konstruktiver Dialoge Lösungen zu finden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Goldene Regeln zur Rettung der Fischbestände</title>
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      <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;30-internationale-fachleute-fordern-neudefinition-nachhaltiger-fischerei&#34;&gt;30 internationale Fachleute fordern Neudefinition nachhaltiger Fischerei&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;23.09.2024/Kiel. Eine Gruppe von 30 führenden Ozeanwissenschaftler:innen fordert eine radikale Neudefinition des Begriffs „nachhaltige Fischerei“. In ihrer heute erscheinenden Studie präsentieren sie elf „Goldene Regeln“, die weltweit ein Umdenken in der Fischereipolitik und -praxis anstoßen sollen. Die Regeln zielen darauf ab, die Zerstörung der Meere zu stoppen, die Erholung der Fischbestände sicherzustellen und die sozialen und ökologischen Kosten der Fischerei zu berücksichtigen. Die Expert:innen rufen Unternehmen, Regierungen und den Handel auf, diese Vision umzusetzen, um langfristig gesunde Meeresökosysteme und Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Vom GEOMAR war Fischerei-Experte Dr. Rainer Froese an der Studie beteiligt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wie ist das Wetter in der Tiefsee?</title>
      <link>/stroemungen-wie-ist-das-wetter-in-der-tiefsee/</link>
      <pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neue Nature Geoscience-Studie zeigt wechselhaftes Verhalten der Strömungen in der Tiefsee&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine neue Studie zeigt, wie selbst die tiefsten Meeresböden durch das tägliche Hin und Her der Gezeiten und den Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst werden und dass die Strömungen am Meeresboden viel komplizierter sind als bisher angenommen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, die Wege der Nährstoffe in der Tiefsee zu verstehen, die wichtige Tiefseeökosysteme versorgen, zu beurteilen, wo sich Mikroplastik und andere Schadstoffe im Ozean anreichern, und den vergangenen Klimawandel zu rekonstruieren. Die Studie des internationalen Forschungsteams, an dem auch Prof. Dr. Elda Miramontes vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften und Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen beteiligt ist, wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Fischereiforschung hat Fischbestände zu optimistisch eingeschätzt</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GEOMAR-Experte fordert realistischere Bestandsbewertungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;22.08.2024/Kiel. Es steht schlecht um die Fischbestände im Meer. Bislang galt als Hauptursache der Überfischung, dass die Fischereipolitik Fangmengen stets höher festlegte, als von der Wissenschaft empfohlen. Eine neue Studie von vier australischen Forschungsinstituten zeigt nun, dass auch die Empfehlungen der Wissenschaft oft bereits zu hoch waren und weitaus mehr der weltweiten Fischbestände als überfischt oder kollabiert einzustufen sind. Dr. Rainer Froese vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Dr. Daniel Pauly von der University of British Columbia ordnen die Ergebnisse ein. In ihrem Perspective Paper, das heute in der Fachzeitschrift Science zusammen mit der neuen Studie erscheint, fordern die beiden Fischerei-Experten einfachere aber genauere Modelle und im Zweifelsfall eine konservativere Bestandsbewertung.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Startschuss für Nature Restoration Law: Bedrohte Natur retten, Lebensqualität steigern</title>
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      <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Krüger: Konkrete Maßnahmen in der Hand der Bundesländer / Bestehende Gesetze dürfen Fortschritte nicht zunichtemachen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Am kommenden Sonntag (18. August) tritt das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) in Kraft. Das Gesetz soll Ökosysteme wie Moore, Wälder und Auen wieder in einen guten Zustand bringen und eine Trendwende beim Artenschwund einleiten. Inmitten der Natur- und Klimakrise weckt der Start des Gesetzes große Hoffnungen. Damit es zum Erfolg wird, sind nun vor allem die Bundesländer gefragt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>WWF: Neuausrichtung der Internationalen Meeresbodenbehörde dringend notwendig</title>
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      <pubDate>Sat, 03 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der Jahrestagung der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA, International Seabed Authority) in Jamaika wurde heute die Brasilianerin Leticia Carvahlo zur neuen Generalsekretärin gewählt. Kristín von Kistowski, Leiterin Meeresschutz beim WWF Deutschland, kommentiert:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Der WWF begrüßt die Wahl von Leticia Carvahlo als neue Generalsekretärin der Internationalen Meeresbodenbehörde. Sie kann die Arbeit der Institution wieder auf einen wesentlichen Zweck der Behörde ausrichten - den Schutz des Meeresbodens. Wichtig dafür sind Transparenz und der Vorsorgeansatz bei allen Entscheidungen. Nur so lässt sich eine gesunde Tiefsee für zukünftige Generationen erhalten. In der noch laufenden Generalversammlung der ISA setzte sich vor allem Deutschland stark dafür ein, die Arbeitsprozesse in Zukunft transparenter zu gestalten und angemessen zu überprüfen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>CCS-Gesetz: Mit der Ampel in den Klima-Jurassic Park</title>
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      <pubDate>Thu, 30 May 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zum Beschluss der Novelle des CCS-Gesetzes (KSpG) erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&amp;ldquo;Heute knallen die Korken bei Shell, Exxon, Wintershall DEA, Equinor und Co: Die Koalition serviert ihnen mit dem heutigen Beschluss des &lt;a href=&#34;https://www.bund.net/klimawandel/ccs/&#34;&gt;CCS&lt;/a&gt;-Gesetzes ein flächendeckendes Kohlendioxid-Pipelinenetz und Klimamülldeponien unter dem Meer und an Land. So können Kraftwerke und die großen Industriekonzerne auch über 2045 hinaus Erdgas und Erdöl einsetzen. Genau dafür lobbyieren die internationalen Petrostaaten und -konzerne seit vielen Jahren. Der Beschluss der Ampel bestätigt ihren Erfolg. Die Energiewende wird ausgehebelt. Der Ausstieg aus den fossilen Energien, für den sich Deutschland noch auf der Weltklimakonferenz stark eingesetzt hat, ist plötzlich massiv gefährdet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Jahrzehntelang vernachlässigter Meeresschutz rächt sich</title>
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      <pubDate>Wed, 29 May 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Krüger: Weitere Übernutzung der Meere verstärkt Klima- und Biodiversitätskrise&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Das Bundeskabinett befasst sich heute mit der Änderung des Kohlenstoffspeicherungs- und Transport-Gesetzes (KSPTG). Dies soll erstmals die Kohlenstoffspeicherung (CCS) auf dem Festlandsockel und der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) auf dem Meer sowie den internationalen Transport ermöglichen. Der NABU erkennt an, dass technische Lösungen beim Umgang mit unvermeidbaren Restemissionen eine Rolle spielen, warnt jedoch zugleich vor den ökologischen Folgen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;“Der Änderungsantrag zum KSPTG und die begleitende Carbon Management Strategie versäumen es, sich mit dem schon heute schlechten ökologischen Zustand unserer Meere und die mit dem Ausbau der CCS-Infrastruktur einhergehenden Risiken für die marine Biodiversität auseinanderzusetzen”, kritisiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. “Das ist ein weiterer Schritt in Richtung ‘Industriepark Nordsee’, also einer zunehmenden Ausbeutung des Meeres als Rohstoffquelle, Deponie und Energiepark”.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Quallen könnten künftig den Arktischen Ozean dominieren</title>
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      <pubDate>Thu, 16 May 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;awi-studie-zeigt-quallen-im-arktischen-ozean-profitieren-vom-klimawandel-und-breiten-sich-weiter-nach-norden-aus&#34;&gt;AWI-Studie zeigt: Quallen im Arktischen Ozean profitieren vom Klimawandel und breiten sich weiter nach Norden aus&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Klimawandel setzt viele Meeresorganismen immer stärker unter Druck. Quallen jedoch könnten in allen Weltmeeren von steigenden Wassertemperaturen profitieren – auch und besonders im Arktischen Ozean, wie Forschende des Alfred-Wegner-Instituts nun zeigen konnten. Im Computermodell setzten sie acht weit verbreitete arktische Quallenarten steigenden Temperaturen aus. Das Ergebnis: Bis auf eine Ausnahme konnten alle untersuchten Spezies ihren Lebensraum bis in die zweite Hälfte des laufenden Jahrhunderts massiv polwärts ausdehnen. Die „Feuerqualle“ kann ihr Habitat sogar fast verdreifachen – mit potentiell dramatischen Folgen für das marine Nahrungsnetz und die arktischen Fischbestände. Die Studie wurde nun im Fachmagazin &lt;em&gt;Limnology and Oceanography&lt;/em&gt; veröffentlicht.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Klimaschutzgesetz: Staffelstab wird vorzeitig weitergegeben</title>
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      <pubDate>Sat, 27 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Klimaschutzgesetz: Staffelstab wird vorzeitig weitergegeben&lt;/strong&gt; Krüger: Ampel könnte Hände in den Schoß legen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Der Deutsche Bundestags hat heute die Novellierung des Klimaschutzgesetzes verabschiedet. Damit droht ein Riesen-Rückschritt für den Klimaschutz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Änderung des Klimaschutzgesetzes bedeutet, dass die Ampel bis zur Bundestagswahl 2025 keine weiteren Maßnahmen vorlegen muss, wenn die Klimaziele wieder verfehlt werden. Dies wird auf die nächste Bundesregierung verschoben und schränkt auch die Möglichkeit ein, das Einhalten der Ziele einzufordern und einzuklagen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Solarpaket hebelt Diskussion zum naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windenergie aus</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Solarpaket hebelt Diskussion zum naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windenergie aus&lt;/strong&gt; Krüger: Stoppschild für Offshore-Paragraf 8a und Ausbau europarechtskonform gestalten&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Derzeit laufen in Bundestag und Bundesrat zwei Gesetzgebungsverfahren für den Ausbau der Offshore-Windenergie, um die europäische Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) umzusetzen. Die Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) soll Offshore-Vorhaben beschleunigen, das überfällige Solarpaket die Nutzung der Sonnenenergie fördern. Beides wird nun durch das Wirtschaftsministerium vermischt, indem das Solarpaket in Paragraf 8a WindSeeG die Offshore-Vorhaben des Flächenentwicklungsplans pauschal zu Beschleunigungsflächen erklärt und damit der parlamentarischen Befassung zum WindSeeG vorgreift. In diesen Flächen drohen die Umweltverträglichkeitsprüfung und die artenschutzrechtliche Prüfung zu entfallen, selbst in ökologisch unverzichtbaren Flächen, auf Kosten von Seevögeln und Schweinswalen. Im Übrigen sieht das Solarpaket trotz eines laufenden Gesetzgebungsverfahrens auch für Windenergie an Land Regelungen zu Beschleunigungsgebieten vor.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Mikroplastik im Meer: Neue Methode ermöglicht Analyse von Partikeln aus Beschichtungen</title>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mikroplastik im Meer könnte größtenteils auch aus Beschichtungen sowie Farbanstrichen von Schiffen und Bauwerken im Meer stammen. Daten dazu gibt es allerdings kaum. Das Helmholtz-Zentrum Hereon und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) haben daher eine neue Methode entwickelt, um derartige Partikel zu analysieren. In Kürze testen sie die Methode an Proben aus Offshore-Windparks in der Nordsee. So kann die Belastung zukünftig besser erfasst und das Risiko für die Meeresumwelt bewertet werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Historisches Urteil zum Schutz des Wattenmeeres vor Borkum</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Historisches Urteil zum Schutz des Wattenmeeres: Deutsche Umwelthilfe gewinnt Klage gegen Ölkonzern One-Dyas zum Stopp der Gasbohrungen vor Borkum&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;• Rechtbank Den Haag folgt Antrag der DUH, der Stadt Borkum und ihrer Partner und verkündet finales Urteil zum Stopp der Gasbohrungen vor Borkum&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;• Historisches Urteil für Klima- und Umweltschutz und gegen fossile Projekte: Entscheidung verhindert unwiederbringliche Zerstörung des Riffs am Bauplatz der Bohrplattform&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;• DUH kündigt an, nun auch gegen weitere Öl-Förderung auf der Förderplattform Mittelplate in der deutschen Nordsee rechtlich vorzugehen&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Energiekrise bei Dorsch und Co.: Wie Überdüngung und Klimawandel die Nahrungsnetze der Ostsee verändern</title>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Ostdorschbestand ist seit Jahren in der Krise. Trotz historisch niedrigem Fischereidruck erholt sich der Bestand nicht. Bislang gab es hierfür keine schlüssige Erklärung. Forschende des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und des Thünen-Instituts für Ostseefischerei konnten nun erstmals nachweisen, dass sich in Ostseeregionen mit großflächigen Blüten fädiger Blaualgen, die durch Überdüngung und Klimawandel verstärkt auftreten, das Nahrungsnetz für den Dorsch verlängert hat. Dadurch steht der Population deutlich weniger Energie zur Verfügung als in Gebieten ohne Blaualgenblüten. Verbessert sich das Nährstoffregime nicht, kann sich der Ostdorsch nicht erholen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Lasten im Kampf gegen den Klimawandel gerecht verteilen</title>
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      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ethikrat: Lasten im Kampf gegen den Klimawandel gerecht verteilen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heute stellt der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme zur Klimagerechtigkeit vor. Darin behandelt der Rat zentrale Fragen der Gerechtigkeit und Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel und formuliert 13 Empfehlungen, wie die Klimawende gerecht gestaltet werden kann.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Die Bewältigung des Klimawandels und seiner Folgen ist eine gesellschaftliche Mammutaufgabe: Wie können wir dabei die Lasten gerecht verteilen? Wer trägt die Verantwortung? Und was können wir tun, damit uns allen dabei nicht die Puste ausgeht?“, erklärt Alena Buyx, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. „Da sind alle gefragt – Parteien, Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft –, um neue Perspektiven für ein gutes Leben in einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft ohne weiteres Wachstum von Konsum und Ressourcenverbrauch zu entwerfen.“&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Nordsee: Schiffslärm dominiert unter Wasser</title>
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      <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erstmals haben die Nordseeanrainerstaaten den Unterwasserlärm gemeinsam an 19 Stationen gemessen und analysiert. Die Ergebnisse wurden in einer internationalen Studie unter der Leitung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) veröffentlicht. Damit schaffen die Autorinnen und Autoren eine Referenz für zukünftige Messungen und Bewertungen. So können effektive Maßnahmen entwickelt werden, um den Unterwasserlärm in der Nordsee zu verringern.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Für die Nordsee sind die Messungen einzigartig. Noch nie zuvor wurde der Unterwasserlärm in der gesamten Nordsee so lange und standardisiert erfasst“, betont BSH-Präsident Helge Heegewaldt. „So können wir die Belastungen insgesamt bewerten und gemeinsam daran arbeiten, dass die Nordsee leiser wird.“&lt;/p&gt;</description>
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      <title>EU-Parlament schwenkt beim Meeresschutz um</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF: “Politik muss Gräben zwischen Fischerei, Klima- und Meeresschutz überbrücken“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Straßburg/Hamburg, 18.01.2024: Ginge es nach dem EU-Parlament, würde der Meeresschutz auf EU-Ebene ins Abseits geraten, warnt der WWF Deutschland. „Anstatt sich für eine nachhaltige Fischerei und die Erholung der Meere einzusetzen, versucht das Europäische Parlament, die Transformation zu einer schonenden und fairen Fischerei sowie die Umsetzung des europäischen Green Deal zu verwässern und zu verlangsamen“, kritisiert Stella Nemecky, Expertin für Fischereipolitik beim WWF Deutschland. „Doch intakte Ökosysteme in den Meeren sind unsere wichtigsten Verbündeten zur Bewältigung der Klimakrise – dem müssen die politischen Regelwerke Rechnung tragen“. Anlass für die Kritik ist die heute angenommene Position des EU-Parlaments, mit der die Abgeordneten Stellung zu progressiven Vorschlägen der EU-Kommission für besseren Schutz der Meere und umweltverträglichere Fischerei beziehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>LNG-Pläne für Rügen: Umweltverbände schlagen Alarm</title>
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      <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;ldquo;Wachsende ökologische Schäden und Verfahrensfehler&amp;rdquo;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Umweltverbände BUND M-V, Deutsche Umwelthilfe (DUH), NABU M-V und das WWF-Büro Ostsee schlagen Alarm, weil durch die Aufnahme des Standortes Mukran in das LNG-Beschleunigungsgesetz und die Zerstückelung des Projekts in zehn einzelne Genehmigungsverfahren wesentliche Umweltvorgaben ausgehebelt werden. Ein heute veröffentlichtes Verbändepapier belegt, dass die ökologischen Folgen des geplanten LNG-Terminals vor Rügen immer gravierender werden, während der Nutzen schwindet. So ist inzwischen klar, dass das Terminal für die Energieversorgung in diesem Winter irrelevant ist. Zudem sind die Genehmigungsverfahren intransparent und fehlerhaft. Die Verbände fordern Bundesminister Habeck und Landesminister Backhaus deswegen auf, das LNG-Vorhaben auf Rügen endgültig zu stoppen und das LNG-Beschleunigungsgesetz mit Blick auf die beruhigte Erdgasversorgungslage außer Kraft zu setzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der Meeresschutz kommt unter die Räder</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Jahr beginnt mit … sich bleiern ausbreitender Fassungslosigkeit.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dabei fing es so gut an: lange Spaziergänge in Eis und Schnee, ermutigende Podcasts, Menschen, die uns in unserer Arbeit bestärken (danke!), nächtelange politische Gespräche, warm eingemuggelt neben dem geschmückten Wald im Zimmer, voll Zuversicht, dass es für all das Unfassbare, dessen Zeuge wir im letzten Jahr wurden, Lösungen geben wird. Wenn wir uns dafür einsetzen. Und dass es genau die Menschen in unserem Umfeld gibt, die das tun, privat und bei DEEPWAVE.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Zukunft der Ostseefischerei: Leitbildkommission beendet Arbeit</title>
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      <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leitbildkommission zur Zukunft der Ostseefischerei schließt Arbeit ab&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beteiligte Umweltverbände: „Vereinbarte Maßnahmen schnell umsetzen“ / Fischerei kommt künftig aktivere Rolle im Meeresschutz zu&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Heute endet in Berlin die Arbeit der „Leitbildkommission zur Zukunft der Ostseefischerei“. Sie war beauftragt, im Spannungsfeld zwischen einem bedrohten Ökosystem und den Existenzsorgen der Fischerei Maßnahmenempfehlungen für die Transformation der Ostseefischerei zu erarbeiten. Die Verbände BUND, DUH, NABU und WWF vertraten in der Kommission den Umwelt- und Naturschutzsektor. Aus Verbändesicht bleibt als positives Ergebnis, dass die Fischerei künftig eine aktivere Rolle im Meeresnaturschutz übernehmen und das Fischereimanagement stärker an ökologischen Kriterien ausgerichtet werden soll. Auch nach Einigung auf einen Abschlussbericht betonen die Verbände, dass die Erholung der Fischpopulationen und damit der Fischerei grundsätzlich auf der Erholung der Meeresumwelt basiert. Aufgrund des dramatisch schlechten ökologischen Zustands der Ostsee und den zusammengebrochenen Populationen von Dorsch und Hering besteht dringender Handlungsbedarf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>DUH kritisiert beschlossene Nordsee-Fangquoten der EU</title>
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      <pubDate>Wed, 13 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Fangquoten-Beschlüsse der EU reichen nicht aus, um wichtige Populationen wie Nordseehering und Nordseekabeljau zu schützen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;EU-Kommission will gesetzliche Anordnung von Fangstopps abschaffen: DUH fordert EU-Parlament auf, Änderung der Bewirtschaftungspläne zu verhindern&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH fordert ökosystembasiertes Fischereimanagement mit deutlich niedrigeren Fangmengen, wirksame Maßnahmen gegen illegale Rückwürfe und selektivere Fanggeräte&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 12.12.2023: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die heute veröffentlichten Nordsee-Fangquoten der EU für 2024 als völlig unzureichend für den Schutz wichtiger Fischpopulationen. Die EU-Ministerinnen und -minister verpassen damit erneut die Chance, die kurzsichtige Fischereipolitik auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen. Besonders alarmierend ist außerdem der überraschende Vorschlag der EU-Kommission zur Streichung einer wichtigen Schutzklausel in den mehrjährigen Bewirtschaftungsplänen. Demnach soll die gesetzliche Anordnung von Fangstopps für bedrohte Populationen in der gemeinsamen Fischereipolitik ersatzlos gestrichen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Endlich Klimaschutz auf See in Sicht</title>
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      <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Endlich Klimaschutz auf See in Sicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;2023 könnte Wendepunkt für Schifffahrtsbranche sein&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Neue Beschlüsse der EU und der UN-Schifffahrtsorganisation (IMO) könnten die Schifffahrt endlich auf einen Kurs Richtung Klimaschutz bringen. Schon ab Jahreswechsel muss für den CO2-Ausstoß gezahlt werden. Die Branche könnte so vom Nachzügler zum Vorreiter der Transformation werden. Das ist auch dringend nötig, denn etwa drei Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen werden von der Schifffahrt verursacht. Wäre sie ein Staat, stünde sie ganz oben unter den Klimasündern, noch vor Deutschland. Das könnte sich jetzt ändern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Regionale Unterschiede der Erderwärmung entscheidend</title>
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      <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;War­um re­gio­na­le Un­ter­schie­de der Erd­er­wär­mung ent­schei­dend sind&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neue Da­ten­ana­ly­se er­mög­licht es, Kli­ma­mo­del­le bes­ser zu be­wer­ten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Win­zi­ge Fos­si­li­en in Mee­res­se­di­men­ten zei­gen, dass Kli­ma­mo­del­le die durch­schnitt­li­che Tem­pe­ra­tur der Ozea­ne im letz­ten Hoch­gla­zi­al vor etwa 20.000 Jah­ren rich­tig be­rech­nen, die si­mu­lier­te räum­li­che Ver­tei­lung aber zu gleich­mä­ßig ist und sie da­her nur be­dingt für künf­ti­ge Kli­ma­aus­sa­gen gilt. Ein neu­er An­satz zeigt nun, wie Kli­ma­mo­dell­rech­nun­gen bes­ser über­prüft wer­den kön­nen. Das Team um Dr. Lu­kas Jon­kers vom MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten und dem Fach­be­reich Geo­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men hat die Er­geb­nis­se jetzt im Fach­jour­nal &lt;em&gt;Nature Geoscience&lt;/em&gt; ver­öf­fent­licht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Forschungsschiff Polarstern nimmt Kurs auf die Ostantarktis</title>
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      <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungsschiff Polarstern nimmt Kurs auf die Ostantarktis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Fokus wissenschaftlicher Expeditionen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[29. November 2023] Gestern Abend ist das Forschungsschiff Polarstern von Kapstadt aus zu einem besonderen Fahrtgebiet aufgebrochen: In der Ostantarktis stehen die Geschichte der Instabilität des dortigen Eisschildes und die Wechselwirkung mit der Ozeanzirkulation im Fokus zweier Expeditionen. Auf dem ersten etwa zweimonatigen Abschnitt unter Leitung des GEOMAR finden vor allem ozeanographische, geowissenschaftliche und biologische Arbeiten statt; der zweite wird von der Universität Kiel geleitet und hat einen geowissenschaftlichen Schwerpunkt, Forschende des Alfred-Wegener-Instituts sind an beiden Expeditionen beteiligt. Personalwechsel und Versorgung des Schiffes finden Anfang Februar in Hobart statt. Anlässlich dieses Erstanlaufs der Polarstern in einem australischen Hafen ist ein Austausch mit Vertretungen aus Wissenschaft und Politik geplant.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Hälfte der Meeresschutzgebiete muss nutzungsfrei werden</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Hälfte der Meeresschutzgebiete muss nutzungsfrei werden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Strenger Schutz in Nord- und Ostsee: NABU macht Vorschlag, wie Artensterben und Lebensraumverlust aufgehalten werden kann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat am 16. November den Umweltpolitikern der Ampel-Koalition und dem Meeresbeauftragten der Bundesregierung eigene Vorschläge für streng geschützte Flächen in den Meeresschutzgebieten der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der deutschen Nord- und Ostsee vorgestellt. Dazu hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag verpflichtet. Der Verband fordert, mehr als 50 Prozent der Schutzgebiete noch in dieser Legislatur frei von Fischerei, Schifffahrt und Rohstoffabbau zu stellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Über die Wolken</title>
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      <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;wie-man-sie-macht-und-ob-man-es-lieber-lassen-sollte&#34;&gt;Wie man sie macht und ob man es lieber lassen sollte&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Gastbeitrag von Nico Czaja&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es folgt ein langer Text - wer nur sehr wenig Zeit hat, kann stattdessen dieses Filmchen sehen, das die wesentlichen Aspekte kurz und knapp auf den Punkt bringt:  &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=EKPFZPyQurA&#34;&gt;Should we reflect sunlight to cool the planet?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;figure&gt;&lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747244797/deepwave.org/DAILY-SEA-SURFACE-TEMPERATURE-ANOMALY.png&#34;&gt;&lt;img src=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747244797/deepwave.org/DAILY-SEA-SURFACE-TEMPERATURE-ANOMALY.png&#34;&#xA;    alt=&#34;Grafik, die die durchschnittlichen Tagestemperaturen der Meeresoberfläche im Nordostatlantik pro Monat zeigt, farblich aufgeschlüsselt nach Jahrzehnten. Die schwarze Linie, die extrem nach oben ausschlägt, geht bis Juni 2023.&#34;&gt;&lt;/a&gt;&lt;figcaption&gt;&#xA;      &lt;p&gt;© Tägliche Meeresoberflächentemperaturenanomalien / @Copernicus Climate Change Service/ECMWF&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Verhandlungen gegen die Plastikflut starten</title>
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      <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF: „Abkommen muss rechtsverbindlich sein, Verbote besonders schädlicher Kunststoffprodukte umfassen und die Verursacher in die Pflicht nehmen“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am Montag beginnt in Nairobi die dritte von fünf Verhandlungsrunden zur Ausarbeitung eines UN-Abkommens gegen Plastikverschmutzung (INC-3). Erstmals verhandeln die Staaten über einen konkreten Text, den sogenannten „Zero Draft“.  Für ein wirksames Plastikabkommen fordert der WWF Kunststoffprodukte mit hohem Verschmutzungsrisiko sowie besonders problematische oder toxische Polymere und Chemikalien zu verbieten, oder ihre Produktion auslaufen zu lassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Foraminiferen in versauernden Meeren</title>
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      <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wissenschaft fürs Wohnzimmer: Wie kann man im Meer leben, wenn es sauer wird?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Foraminiferen sind faszinierende Einzeller, die auf den Meeresböden der ganzen Welt leben und eine entscheidende Rolle für das Ökosystem Meer spielen - das wusste auch unser Gründer Onno Groß, der über Tiefseeforaminiferen promovierte. Da sie eine Kalkschale tragen, sind sie akut durch die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ozeanversauerung-die-grenzen-der-anpassung/&#34;&gt;Ozeanversauerung&lt;/a&gt; gefährdet: Die Abbildung zeigt die verschiedenen Auflösungsgrade der Art &lt;em&gt;Elphidium crispum.&lt;/em&gt; Dr. Laurie M. Charrieau, Marine Geologin am Alfred-Wegener-Institut, nimmt uns in Folge 138 von &lt;em&gt;Wissenschaft fürs Wohnzimmer&lt;/em&gt; mit auf eine Reise durch die Ozeane der Welt und erklärt, wie Foraminiferen mit dem Klimawandel und zunehmend saureren Meeren zurechtkommen. Antonia Ahme, die auch zu unserem DEEPWAVE-Team gehört, und ihre Kolleginnen vom AWI moderieren anschließend eine Fragerunde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verzögerungen bei LNG-Projekt vor Rügen</title>
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      <pubDate>Sat, 04 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Recherchen belegen Verzögerungen bei LNG-Projekt vor Rügen: Behörden halten Inbetriebnahme des Terminals im Winter für unwahrscheinlich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH-Auswertung interner Dokumente belegt, dass weder Genehmigungsbehörden noch Betreiber mit einer Inbetriebnahme des LNG-Terminals Rügen im Winter rechnen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Entgegen der Behauptung der Bundesregierung wird das Terminal demnach keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit im Winter leisten können&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Damit entfällt auch die Notwendigkeit einer beschleunigten Genehmigung und die Anwendbarkeit des LNG-Beschleunigungsgesetzes&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH fordert, laufende Bauarbeiten an der Anschlusspipeline sofort zu stoppen und reguläres Genehmigungsverfahren durchzuführen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 3.11.2023: Weder die zuständigen Genehmigungsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern noch die Betreiberfirmen Regas und Gascade rechnen offenbar mit einer Inbetriebnahme des geplanten LNG-Terminals Mukran auf Rügen im anstehenden Winter. Dies geht aus Unterlagen hervor, die die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ausgewertet hat. Dass das Terminal entgegen der Behauptungen von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur im Winter offenkundig noch keinen Beitrag zur Energieversorgung leisten kann, hat weitreichende Konsequenzen für das fossile Großprojekt: Die Durchführung des verkürzten Verfahrens nach dem LNG-Beschleunigungsgesetz wäre damit gesetzeswidrig. Die DUH fordert daher erneut, die Bauarbeiten an der Pipeline sofort zu stoppen und ein reguläres Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>HELCOM-Bericht zeigt, wie schlecht es der Ostsee geht</title>
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      <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HELCOM-Bericht zeigt, wie schlecht es der Ostsee geht&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Krüger: Nationalpark ist essenziell für Ostseeschutz&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der heute veröffentlichte dritte Bericht der Helsinki-Konvention (HELCOM) zeigt erneut den schlechten Zustand der Ostsee. Vor allem Infrastrukturprojekte, Rohstoffgewinnung, Fischerei, Schadstoffeinträge und Schifffahrt tragen zur Zerstörung von Lebensräumen bei.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Während international Versprechungen gemacht werden, die heimische Natur stärker zu schützen, sehen wir gerade am Beispiel des Nationalparks Ostsee, den Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther und seine CDU verhindern wollen, dass die deutsche Politik unwillig, ja unfähig ist, den vor unserer Haustür dringend notwendigen Meeresschutz konsequent umzusetzen. Deutschland hat sich erst in der letzten Zustandsbewertung der Meeresgewässer im Zuge der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie selbst bescheinigt, dass es der Natur an unseren Küsten schlecht geht. Zum selben Ergebnis kommt auch das Regionalabkommen HELCOM. Wie viele solcher Bewertungen braucht es noch, bis Bundesregierung und Küstenländer endlich auf den zunehmenden Artenverlust reagieren?“&lt;/p&gt;</description>
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    <item>
      <title>DEEPWAVE zu Gast beim Meeresbiologie Meetup der Universität Hamburg</title>
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      <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 20. Oktober 2023 fand an der Universität Hamburg das erste Meeresbiologie Meetup statt mit dem Ziel, verschiedene Möglichkeiten vorzustellen, wie und wo man in der Meeresbiologie arbeiten kann, und um das lokale meeresbiologische Netzwerk zu stärken - ganz nach dem Motto &amp;ldquo;Viele Wege führen ans Meer&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Neben der Planktonökologin Prof. Dr. Elisa Schaum, die über einen akademischen Werdegang berichtete, und Dr. Philipp Siegel, der nach seiner Promotion in Mikroalgenökologie bei der Firma One.Five gelandet ist und dort mit Hilfe von Algen an nachhaltigen Verpackungslösungen arbeitet, war auch DEEPWAVE, vertreten durch Moritz Aehle und Svenja Heckler, mit von der Partie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Meeres Symposium: Ozeane in Gefahr</title>
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      <pubDate>Sat, 28 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Meere waren in letzter Zeit häufig in den Medien - sei es durch die zunehmende Bedrohung durch z.B. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/verheerend-aufgeweichte-masche/&#34;&gt;Überfischung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Verschmutzung&lt;/a&gt;, ihre Bedeutung bei der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-meeresschutz-ist-klimaschutz/&#34;&gt;Bekämpfung der Klimakrise&lt;/a&gt; oder auch durch die erfolgreiche Verabschiedung des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bedeutender-erfolg-fuer-den-schutz-der-meere/&#34;&gt;UN-Hochseeschutzabkommens&lt;/a&gt;. Genau auf diese Vielschichtigkeit der Meere - ihre Fragilität, ihre Bedrohungen und ihre Relevanz - will das Planetarium Berlin in Kooperation mit Greenpeace Berlin aufmerksam machen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Beim &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/meeres-symposium-ozeane-gefahr&#34;&gt;Meeres Symposion: Ozeane in Gefahr&lt;/a&gt;&amp;rdquo; wird der beeindruckende Dokumentarfilm &amp;ldquo;Planet Ocean&amp;rdquo; gezeigt, und im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der verschiedene Akteur:innen die Ozeane aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Neben Meeresbiolog:innen aus dem NGO-Bereich und der Wissenschaft ist auch unsere CEO Anna Groß für DEEPWAVE dabei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Entscheidung zu Ostsee-Fangquoten: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Beschlüsse als unzureichend</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Neue Fangquoten der EU-Fischereiministerinnen und -minister sind eine vertane Chance, die Ostseefischerei auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH fordert ökosystembasiertes Fischereimanagement und ein sofortiges Verbot von Grundschleppnetzen in Meeresschutzgebieten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Nach jahrelanger Überfischung braucht es weitreichende Maßnahmen, damit sich die zusammengebrochenen Dorsch- und Heringspopulationen erholen können&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 24.10.2023: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die neuen Fangquoten für die Ostsee als unzureichend. Mit den heutigen Beschlüssen haben es die EU-Fischereiministerinnen und -minister verpasst, der Ostseefischerei einen Weg in die Zukunft zu ebnen. Zwar ist sinnvoll, dass die direkten Fangverbote für die dezimierten Dorsch- und westlichen Heringspopulationen beibehalten wurden. Auch darf die Freizeitfischerei in der westlichen Ostsee, das heißt auch an der deutschen Ostseeküste, keinen Dorsch mehr fangen. Allerdings basieren die Entscheidungen des EU-Rats nicht konsequent auf einem ökosystembasierten Fischereimanagement. Insbesondere die Fangquote für Sprotten ist viel zu hoch und birgt die Gefahr, dass große Heringe als Beifang in den Netzen dieser Fischerei landen. Auch die Schollenquote müsste noch niedriger sein, um Beifang von Dorsch zu reduzieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Globaler Rettungsplan für Flussdelfine</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11 Staaten unterzeichnen globale Flussdelfin-Deklaration&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heute haben 11 asiatische und südamerikanische Länder in Bogotá ein wegweisendes Abkommen unterzeichnet, um Flussdelfine vor dem Aussterben zu retten. Alle sechs Arten, die es weltweit noch gibt, sind auf der Roten Liste der bedrohten Arten der IUCN als gefährdet oder kritisch gefährdet eingestuft.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Globale Deklaration für Flussdelfine zielt darauf ab, den Rückgang aller Flussdelfinarten zu stoppen und die am stärksten gefährdeten Populationen zu vergrößern. Beispielsweise durch die Entwicklung und Finanzierung von Maßnahmen für die Beseitigung von Stellnetzen, die Verringerung der Verschmutzung, die Intensivierung der Forschung und die Ausweitung von Schutzgebieten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Windkraftpaket der EU-Kommission: Zwei Schritte vor, einer zurück</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Windkraftpaket der EU-Kommission: Zwei Schritte vor, einer zurück&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Krüger: Natur- und Klimaschutz nicht endgültig zu Gegnern machen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Brüssel - Die Europäische Kommission hat heute ihren neuen Aktionsplan für Windenergie, den „Wind Power Action Plan“, vorgestellt. Er sieht verschiedene Maßnahmen vor, um der europäischen Windindustrie zu einem schnelleren Ausbau zu verhelfen. So werden einerseits Hindernisse für den Ausbau der Windenergie angegangen. Gleichzeitig wird eine Verlängerung der EU-Notverordnung über Juni 2024 hinaus erwogen. Damit würde der Naturschutz weiter ins Hintertreffen geraten und ökologische Standards würden abgebaut, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Zwischen arktischem Land und Meer</title>
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      <pubDate>Sat, 21 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neuer Atlas dokumentiert das Auftauen des Permafrosts und seine Folgen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[20. Oktober 2023] Der Untergrund im hohen Norden der Erde verändert sich rasant. Typisch für weite Regionen der Arktis sind Böden, die im Sommer an der Oberfläche ein Stück weit auftauen, ansonsten aber das ganze Jahr hindurch gefroren bleiben. Doch die steigenden Temperaturen setzen diesem sogenannten Permafrost immer mehr zu. Welche Folgen hat das für das Klima, die Wirtschaft und die Menschen, die dort leben? Und wie kann man sich langfristig darauf einstellen? Solchen Fragen ist das vom Alfred-Wegener-Institut koordinierte EU-Projekt Nunataryuk in den letzten sechs Jahren nachgegangen. Die Erkenntnisse sind in den neuartigen „Arctic Permafrost Atlas“ eingeflossen, der am 20. Oktober online und kurz danach auch in gedruckter Form erscheint.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbot von Mikroplastik: EU zu zaghaft</title>
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      <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BUND kritisiert die weitere Verwendung von flüssigen und halbfesten Kunststoffen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zum Inkrafttreten des teilweisen Verbots von Mikroplastik in der EU erklärt&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Luise Körner, Leiterin Chemieteam&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Das Verbot von festem Mikroplastik in Produkten wie Körperpeelings oder losem Glitzer ist ein erster Schritt zum Schutz unserer Gesundheit und Umwelt. Die weitere Verwendung von flüssigen und halbfesten Kunststoffen hingegen ist ein Risiko.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Viele Hersteller von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten haben auf Druck von Verbraucher*innen bereits jetzt ihre Inhaltsstoffe angepasst und festes Mikroplastik aus ihren Produkten verbannt. Mit der &lt;a href=&#34;https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/&#34;&gt;BUND ToxFox-App&lt;/a&gt; sehen wir jedoch, dass Unternehmen festes Mikroplastik häufig durch flüssige Kunststoffe ersetzen. Auch flüssige Kunststoffe sind synthetische Polymere, die in der Umwelt nur schwer bis überhaupt nicht abgebaut werden können. Über das Abwasser gelangen diese Stoffe in die Naturkreisläufe. Den vermehrten Einsatz von flüssigen synthetischen Polymeren kritisieren wir und fordern auch hierfür ein EU-weites Verbot.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was wir nicht verarbeiten können, wird uns verändern</title>
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      <pubDate>Sun, 15 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir wussten, dass es passieren wird, wir haben uns nicht vorgestellt, dass es so passiert. Wir haben uns nichts vorgestellt oder einiges, jetzt müssen wir damit umgehen, dass Unvorstellbares geschieht, wieder. Es ist nicht das erste Mal, es ist nicht das einzige Mal, es passiert die ganze Zeit auf dieser Welt. Unvorstellbares. Leid.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir hören und lesen es oder wir versuchen es explizit nicht zu lesen und trotzdem zu verstehen, was passiert. Wie verarbeiten wir das seelisch?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Windenergie-Ausbau auf See ohne Perspektive für Naturverträglichkeit</title>
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      <pubDate>Sat, 07 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Die Bundesregierung muss umsteuern – Nordsee wird zum Industriegebiet&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - In seiner Stellungnahme zum Vorentwurf des neuen Flächenentwicklungsplans Offshore kritisiert der NABU erneut das Festhalten am politischen Ausbauziel 70 Gigawatt und die rücksichtslose Industrialisierung der Nordsee. Während die Wissenschaft vor irreversiblen großflächigen Umweltschäden warnt, die Unvereinbarkeit der Windkraftplanung mit den europäischen Naturschutzzielen unstrittig ist, baut Deutschland weiter Umweltstandards ab, will zusätzliche Gebiete für den beschleunigten Windausbau genehmigen. Der NABU fordert ein Umsteuern der Politik und eine vorzeitige Neuordnung der marinen Raumordnung mit dem Ziel, Nord- und Ostsee zu entlasten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Landes-Pilotprojekt zu Geisternetzen startet in Schleswig-Holstein</title>
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      <pubDate>Tue, 03 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF koordiniert Suche, Bergung und Entsorgung von Geisternetzen in der Ostsee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im September startete in Schleswig-Holstein das bundesweit zweite Pilotprojekt zur Bergung von Geisternetzen, das mit von einem Küstenbundesland verwalteten Fischereigeldern finanziert wird. Der WWF wird die Suche, Bergung und Entsorgung von Geisternetzen in der Ostsee federführend durchführen und dabei mit der Fischerei und den Behörden eng zusammenarbeiten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Finn Viehberg, Leiter des WWF-Büros Ostsee, lobt den Einsatz der Landesregierung. „Die Bergung von Geisternetzen ist eine staatliche Aufgabe. Schleswig-Holstein kommt nun dieser Verantwortung nach und hat dabei auch die Entwicklung einer langfristigen Lösung im Blick. Der WWF freut sich, diesen Weg gemeinsam mit dem Land zu gehen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arktischer Ozean im Wandel</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungsschiff Polarstern kehrt am Wochenende in seinen Heimathafen Bremerhaven zurück&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[29. September 2023] Nach erlebnis- und arbeitsreichen Monaten endet am kommenden Wochenende die Arktissaison mit der Polarstern-Expedition namens ArcWatch-1. Das knapp 100-köpfige Team aus Besatzung und Wissenschaft hat Dicke und Eigenschaften des Meereises vermessen, die Strömungen und chemischen Eigenschaften des Ozeans aufgezeichnet und das Leben im und unter dem Eis, im freien Wasser und am Boden der Tiefsee erforscht. Ihre Daten zeigen erhebliche Veränderungen im Vergleich zu vorangegangenen Expeditionen auf. Am 7. September 2023 erreichte die Polarstern den Nordpol, und am 20. September gab es den weltweit ersten Livestream eines ROV-Untereis-Tauchgangs aus der Zentralarktis.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundestag legt Abgaben für To-Go-Becher und Zigarettenkippen aus Einwegplastik fest</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Bundestag hat gestern Abend die Einwegkunststofffondsverordnung beschlossen. Die Verordnung legt die Höhe der Abgabesätze und das Auszahlungssystem für den Einwegkunststofffonds fest. In den Fonds zahlen die Hersteller von bestimmten Einwegkunststoffprodukten eine Abgabe ein, um die öffentliche Hand bei der Bekämpfung der Vermüllung der Umwelt zu unterstützen. Die Verordnungsermächtigung ist in dem im Mai 2023 verabschiedeten Einwegkunststofffondsgesetz verankert. Das Gesetz schafft die rechtlichen Grundlagen für die Errichtung und Verwaltung des Einwegkunststofffonds durch das Umweltbundesamt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weiterer Erfolg gegen Gasbohrungen vor Borkum: Deutsche Umwelthilfe erreicht vor Gericht Aufrechterhaltung des Baustopps</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Rechtbank Den Haag stellt in achtstündiger Verhandlung klar, dass weiterhin keine Bohrplattform vor Borkum errichtet werden darf&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Auch Meeresschutz, Klimaschutz und die drohende Zerstörung von Riffen wurden ausführlich verhandelt&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Weitere Verhandlung für Januar 2024 angekündigt, bis dahin sind neue Gasbohrungen ausgeschlossen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 29.9.2023: In ihrer Klage gegen neue Gasbohrungen in der Nordsee vor der Küste Borkums hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen weiteren Erfolg errungen. Das niederländische Gericht Rechtbank Den Haag hat gestern in der mündlichen Verhandlung des Hauptsacheverfahrens klargestellt, dass bis auf Weiteres keine Bohrplattform vom niederländischen Konzern One-Dyas errichtet werden darf. Die DUH klagt gemeinsam mit ihren Partnern von der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, der Insel Borkum und der niederländischen Umweltorganisation Mobilisation for the Environment gegen die geplanten Gasbohrungen. Das fossile Bohrprojekt direkt vor dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer steht im gravierenden Gegensatz zu sowohl dem Klimaschutz wie auch dem Meeresschutz und darf nicht genehmigt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Progress in Marine Conservation 2023</title>
      <link>/progress-in-marine-conservation-2023/</link>
      <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der vom Bundesamt für Naturschutz in Kooperation mit dem Deutschen Meeresmuseum/OZEANEUM in Stralsund ausgerichteten internationalen Tagung „&lt;a href=&#34;https://www.bfn.de/aktuelles/empfehlungen-fuer-effektiveren-schutz-mariner-biodiversitaet&#34;&gt;Progress in Marine Conservation 2023: How to stop biodiversity loss – from knowledge to action&lt;/a&gt;“ haben sich rund 200 Expert:innen eine Woche lang getroffen, um sich zum Ist-Zustand der Meere auszutauschen und in Workshops Action Points zu erarbeiten, die als Handlungsempfehlungen für die Meeresstrategie der Bundesregierung am Ende der Tagung  einer Vertreterin des BMUVs übergeben wurden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie Spurenelemente die CO2-Speicherung im Ozean verändern</title>
      <link>/wie-spurenelemente-die-co2-speicherung-im-ozean-veraendern/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eisen und Mangan beeinflussen das Algenwachstum und damit auch den Kohlenstoff-Transport im Südpolarmeer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[27. September 2023] Der richtige Mix von Spurenelementen ist entscheidend für eine gesunde Ernährung. Diese Devise gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für das Phytoplankton. Die winzigen Algen im Südpolarmeer haben als Kohlendioxid-Speicher maßgebliche Effekte auf das Weltklima. So zeigt eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und der Universität Bremen einen interessanten Zusammenhang: Wenn das Phytoplankton gleichzeitig mehr Eisen und Mangan bekommt, verändert sich seine Lebensgemeinschaft. Die Algen können dann mehr CO2 binden und bilden mehr klebrige, kohlenstoffreiche Kolonien, die besser auf den Meeresgrund sinken. Dadurch holen sie den Kohlenstoff effizienter aus der Atmosphäre, berichtet das Forschungsteam im Fachjournal Current Biology.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>CO2-Speicherung darf Ausstieg aus fossilen Energien nicht behindern</title>
      <link>/co2-speicherung-darf-ausstieg-aus-fossilen-energien-nicht-behindern/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/co2-speicherung-darf-ausstieg-aus-fossilen-energien-nicht-behindern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neues UBA-Papier: CCS-Technik bei Abfallverbrennung erproben - Moore, Wälder und andere natürliche Senken haben Vorrang&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Umweltbundesamt (UBA) rät in einem neuen Positions-Papier dazu, das Abscheiden und Speichern von CO2 (kurz CCS, für Englisch „Carbon Capture and Storage“) in der Abfallwirtschaft zu erproben. UBA-Präsident Dirk Messner sagte: „Wir brauchen CCS vor allem im globalen Maßstab. CCS ist aber kein Allheilmittel für den Klimaschutz. Wenn wir es nicht schaffen, von den fossilen Energieträgern wegzukommen, wird uns CCS nichts nützen. Wir haben in Deutschland viel zu wenig Speicher, um das Kohlendioxid sicher für Mensch und Klima zu speichern. Nur bei wirklich unvermeidbaren CO2-Emissionen sollten wir CCS nutzen.“ Das UBA schlägt daher vor, die Technik zunächst in Müllverbrennungsanlagen zu testen, in denen aus nicht recycelbarem Abfall Wärme und Strom erzeugt wird, aber auch CO2 anfällt. So könnten erste Erfahrungen mit der Technik gesammelt und Umweltrisiken beurteilt werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unterschätzte Gefahr und Ressource am Meeresgrund</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neues Dinoflagellaten-Bestimmungsbuch beleuchtet die Bedeutung der marinen Einzeller für Wissenschaft und Gesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heute legt die Meeresbiologin Dr. Mona Hoppenrath von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen die zweite, erweiterte Auflage des weltweit umfassendsten Bestimmungsbuchs für marine, benthisch lebende Dinoflagellaten vor: „Marine benthic dinoflagellates – their relevance for science and society“. Neben der Beschreibung zahlreicher neuer Arten, erstmals auch anhand molekulargenetischer Daten, ordnet das Buch die weltweiten Gefahren durch die oftmals toxischen Einzeller ein – aber auch ihren Nutzen für die Wissenschaft und als potenzielle Nährstoff- und Energielieferanten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Umwelthilfe deckt auf: LNG-Terminal vor Rügen für sichere Energieversorgung von Ostdeutschland und Osteuropa nicht notwendig</title>
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      <pubDate>Sat, 23 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Studie des DIW Berlin im Auftrag der DUH zeigt: LNG-Projekt vor Rügen steht nachhaltiger Regionalentwicklung im Wege, ist klimapolitisch kontraproduktiv und behindert die Energiewende&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Flüssigerdgas-Terminal vor Rügen ist nicht zur Vermeidung von Kapazitätsengpässen nach Ostdeutschland und Osteuropa notwendig, Engpässe können durch Flussumkehr auf bestehenden Pipelines beseitigt werden&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;DUH fordert Bundesregierung auf, Finanzmittel stattdessen für energiewendekompatible Projekte zu nutzen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 22.9.2023: Eine von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Auftrag gegebene Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) deckt auf, dass ein Flüssigerdgas-Terminal vor Rügen angesichts der stabilen Ausgangslage zum Winter 2023/24 auch für die Versorgung von Ostdeutschland und Osteuropa nicht notwendig ist. Die derzeit hohen Speicherfüllstände sowie bestehende Importkapazitäten gewährleisten eine ausreichende Versorgung, selbst in kalten Wintermonaten. Die Studie berücksichtigt die Versorgungssituation in ganz Europa, dies gilt auch für osteuropäische Nachbarstaaten. Außerdem bestehen laut Gutachten keine strukturellen Netzengpässe, die die Versorgung Ostdeutschlands gefährden. Mögliche Netzengpässe innerhalb Deutschlands können schnell und deutlich günstiger durch Flussumkehr auf ehemals in Ost-West-Richtung betriebenen Verbindungsleitungen beseitigt werden. Zusätzlich gibt es genügend Flexibilität bei der Nutzung bereits bestehender Flüssigerdgas-Importkapazitäten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU zur Agrarministerkonferenz: Fischerei braucht keine Reform, sondern einen Neuanfang</title>
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      <pubDate>Sat, 23 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Gegeneinander von Politik schadet Fischerei und Meer&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Anlässlich der heute endenden Agrarministerkonferenz in Kiel fordert der NABU ein entschlossenes Signal für einen Neuanfang in der Fischereipolitik in Deutschland. Als wichtiger erster Schritt gilt es den EU-Aktionsplan für eine nachhaltige Fischerei mit wirksamen Maßnahmen und einem ambitionierten Zeitplan zu unterstützen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Nach Jahren verfehlter Fischereipolitik, dem politischen Geschachere um Fangquoten, der Blockade notwendiger Meeresschutzmaßnahmen und einem immer schlechteren Umweltzustand unserer Meere brauchen wir einen Neuanfang. Bund und Länder müssen Position beziehen. Fischereien und die Lebensgemeinschaften in Nord- und Ostsee stehen mit dem Rücken zur Wand. Populationen von Hering und Dorsch in der Ostsee sind eingebrochen. Die Klimakrise und zu hohe Nährstofffrachten aus der Landwirtschaft verhindern eine Erholung. Es ist keine Zeit zur Symptombehandlung, die Politik muss an die Ursachen“, fordert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Bedeutender Erfolg für den Schutz der Meere</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutschland unterzeichnet als einer der ersten Staaten das UN-Hochseeschutzabkommen in New York&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Deutschland hat gestern Abend das UN-Hochseeschutzabkommen BBNJ (Biodiversity Beyond National Jurisdiction) unterzeichnet. Außenministerin Annalena Baerbock und Bundesumweltministerin Steffi Lemke haben gemeinsam an der Unterzeichnung in New York teilgenommen. Zuvor hatte die internationale Staatengemeinschaft das Abkommen im Juni im Konsens angenommen. Deutschland hatte sich jahrelang für einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen eingesetzt. Sobald 60 Staaten das Abkommen ratifiziert haben, tritt es 120 Tage später in Kraft. Ziel ist, dass dies bis zur nächsten UN-Ozeankonferenz 2025 in Frankreich geschieht. Die zügige Ratifizierung hat für Deutschland hohe Priorität. Durch das Abkommen können erstmals weltweit anerkannte Schutzgebiete auf Hoher See ausgewiesen werden, um Ruheräume für die Meeresnatur zu schaffen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Naturschutzverbände fordern Einlösung der Verdopplung der internationalen Naturschutzfinanzierung Deutschlands</title>
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      <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin - Genau auf den Tag vor einem Jahr, kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz am Rande der UN-Vollversammlung an, dass die Bundesregierung bis spätestens 2025 1,5 Milliarden Euro jährlich in den weltweiten Erhalt der Natur und der Ökosysteme investieren wird. Die versprochene Erhöhung der finanziellen Mittel war ein politisch wichtiges Signal für die Weltnaturkonferenz in Montreal. Ohne das Vertrauen der Länder des globalen Südens, dass für die Umsetzung ausreichende finanzielle Ressourcen verfügbar sein werden, wäre das Abkommen vermutlich gescheitert. Im aktuellen Haushaltsentwurf scheint die Mittelerhöhung jedoch nicht eingeplant zu sein, was den deutschen Naturschutzverbänden große Sorge bereitet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rechtsstreit um LNG-Vorhaben vor Rügen: Natur steht als Verlierer da</title>
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      <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bundesverwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab/ Beschleunigungsgesetzgebung führt zu bitterer Entscheidung für Greifswalder Bodden&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Schwerin - Enttäuscht hat der NABU die ablehnende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig im Eilverfahren zur LNG-Pipeline vor Lubmin im Greifswalder Bodden zur Kenntnis genommen. Diese ist am gestrigen Abend zugestellt worden. Der NABU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hatte unter anderem einen Baustopp beantragt, um insbesondere Baggerarbeiten an gesetzlich geschützten Riffen zu verhindern. „Die Argumentation des Gerichts ist für uns an vielen Stellen nicht nachvollziehbar“, so NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger. „Zumal die Entscheidung bereits vor Ablauf unserer Begründungsfrist ergangen ist und wir bislang keine Einsicht in verfahrensrelevante Akten nehmen konnten. Unter diesen Bedingungen und mit den sehr kurzen Fristen, wird es für Umweltverbände nahezu unmöglich erfolgreiche Entscheidungen im Eilverfahren zu erstreiten.”&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>&#34;Move Like Water: Story of the Sea and Its Creatures&#34; von Hannah Stowe</title>
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      <pubDate>Sat, 16 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;„There was never a time where I did not know the sea.“ Mit diesem Satz startet die 29-jährige Britin Hannah Stowe in ihr Buchdebüt „Move like Water“, eine wissenschaftlich fundierte Liebeserklärung an die Meere sowie ihre persönliche, mit dem Wasser verwobene Lebensgeschichte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Meere bedecken über zwei Drittel unserer Welt und tragen substantiell zu unserer Existenz bei – sei es durch die Bereitstellung der Luft, die wir atmen, der Nahrung, die wir essen, oder als Inspirations- und Ruhequelle. Zudem enthalten sie eine unglaubliche Diversität an Lebensformen, die es auch unabhängig von uns zu schützen gilt. Anhand von sechs emblematischen Meereslebewesen – „Feuerkrähe“, Pottwal, Albatros, Buckelwal, Sturmtaucher und Seepocke – beschreibt die Autorin ihre eigene Geschichte und teilt ihre Faszination für die Meere mit uns. Sie nimmt uns als Meereswissenschaftlerin, Seglerin und Kind der walisischen Küste mit auf ihre Reise durchs, ins und auf das Meer. Ihr mitreißender Schreibstil katapultiert uns direkt aus dem Sofasessel zu den Ozeanen, wir schmecken das Salzwasser und hören die Wellen. Dazu trägt bei, dass jedem Kapitel von der Autorin gezeichnete Aquarelle vorangestellt sind, die auf eine dem Text ebenbürtige Weise das Eintauchen in die Meereswelt ermöglichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schutz der Weltmeere braucht mehr Tempo und internationale Kooperation</title>
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      <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Bundesregierung sendet Signal zum Schutz der marinen Biodiversität&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Die Bundesregierung hat heute dem historischen UN-Abkommen „Biodiversität jenseits nationaler Gesetzgebung“ (BBNJ) offiziell zugestimmt. Das Abkommen soll fast 60 Prozent der Weltmeere abseits von Staatsgrenzen schützen. Die Verhandlungen über den ersten internationalen Vertrag zum Schutz der Hohen See hatten mehr als 15 Jahre gedauert. Gleichzeitig zeigt ein neuer Bericht, wie schlecht es um die Nordsee und den angrenzenden Atlantik steht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Polarstern erreicht Nordpol</title>
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      <pubDate>Sat, 09 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungseisbrecher zum siebten Mal am nördlichsten Punkt der Erde&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[08. September 2023] Fünf Wochen nach dem Ablegen im norwegischen Tromsø erreicht das Forschungsschiff Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts Station den nördlichsten Punkt der Erde. Das internationale Team von Forschenden untersucht auch hier die Kopplung zwischen Meereis, Ozean und seinem Leben bis in die Tiefsee. Bislang lieferte die am 3. August 2023 gestartete Expedition Arcwatch-1 einige überraschende Entdeckungen: So zeichnet sich 2023 durch ungewöhnliche Eisdrift aus, die die Lebensgemeinschaften unter dem Eis beeinflusst. Zudem hat das Team eine erstaunliche Artenvielfalt an einem bislang unkartierten Seeberg in 1500 Meter Wassertiefe unter dem Eis entdeckt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umfassender Entwurf für ein globales Plastikabkommen liegt vor</title>
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      <pubDate>Wed, 06 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF fordert rechtlich bindende Maßnahmen, globale Solidarität und ausreichende Finanzierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit gestern liegt der erste Entwurf für ein globales Abkommen gegen die Plastikflut vor. Dieser sogenannte “Zero Draft” bildet die Grundlage für die bevorstehenden Vertragsverhandlungen im November. Der WWF begrüßt den umfassenden Entwurf und hält es für einen wichtigen Schritt, dass sich die Weltgemeinschaft trotz vieler unterschiedlicher Sichtweisen auf einen ersten gemeinsamen Text einigen konnte. Der konstante Einsatz des Bundesumweltministeriums und Umweltministerin Steffi Lemke leistete dazu einen wichtigen Beitrag.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ko­ral­len­rif­fe als ein Fens­ter in die Ver­gan­gen­heit und Zu­kunft</title>
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      <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In­ter­na­tio­na­le Ex­pe­di­ti­on vor der Küs­te von Ha­wai’i ge­star­tet&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein Blick zu­rück auf die Um­welt­ver­än­de­run­gen im Lau­fe der Erd­ge­schich­te kann uns viel über die Zu­kunft ver­ra­ten – ins­be­son­de­re, wenn es um glo­bal und ge­sell­schaft­lich wich­ti­ge The­men wie den Mee­res­spie­gel, den Kli­ma­wan­del und die Ge­sund­heit des Ko­ral­len­riff-Öko­sys­tems geht. Eine in­ter­na­tio­na­le wis­sen­schaft­li­che For­schungs­ex­pe­di­ti­on, die im Auf­trag des In­ter­na­tio­nal Oce­an Dis­co­very Pro­gram (IODP) durch­ge­führt wird, zielt dar­auf ab, die Kli­ma- und Riff­be­din­gun­gen der Ver­gan­gen­heit vor der Küs­te von Hawai’i (USA) auf­zu­zeich­nen. Die zwei­mo­na­ti­ge For­schungs­ex­pe­di­ti­on wird Ende Au­gust den Ha­fen von Ho­no­lu­lu ver­las­sen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meereisrückgang lässt Zooplankton künftig länger in der Tiefe bleiben</title>
      <link>/meereisrueckgang-laesst-zooplankton-kuenftig-laenger-in-der-tiefe-bleiben/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Studie zeigt: Klimawandel verändert saisonale Vertikalwanderung von Zooplankton in der Arktis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[28. August 2023] Sonnenlicht kann wegen der zunehmenden Meereisschmelze in der Arktis immer tiefer in den Ozean eindringen. Weil sich das Zooplankton im Meer an den Lichtverhältnissen orientiert, verändert sich dadurch auch sein Verhalten – vor allem dabei der Auf- und Abstieg der winzigen Tiere innerhalb der Wassersäule. Wie ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts nun zeigt, könnte dies in Zukunft zu häufigeren Hungerphasen beim Zooplankton und zu negativen Effekten bis hin zu Robben und Walen führen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Climate Change erschienen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Marine Hitzewellen: Ozeane mit Fieber</title>
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      <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Miller: Meere stoßen immer öfter an ihre Grenzen und müssen besser geschützt werden&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Pazifik, Atlantik und Mittelmeer werden immer öfter von Hitzewellen heimgesucht. Anfang August erreichte die Durchschnittstemperatur der Ozeane mit fast 21 Grad Celsius einen traurigen Rekord. Das Klimaphänomen El Niño tritt häufiger und intensiver auf. Auch daraus resultierende Extremwetterereignisse nehmen zu, mit fatalen Folgen für Mensch und Natur. Der NABU fordert die Bundesregierung deshalb auf, dem Klima- und Meeresschutz endlich Vorrang einzuräumen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Apnoetauchen und Meeresschutz</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am Kreidesee zu stehen und nicht zu tauchen ist wie - Meeresschutz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hier war einmal eine große Zementfabrik, die ein immer tieferes Loch in die Gegend grub. Und diese Grube ist jetzt der See, in dem es steil nach unten geht, das Wasser klar und von einem betörenden Türkis. Angefüllt mit einer Unterwasserwelt nur für Taucher:innen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Dinge da unten, die sie ertauchen, die sehe ich nicht, wenn ich am Ufer stehe. Was die Meere und ihren Schutz angeht, stehen wir alle am Ufer und versuchen zu sehen, was wir nicht sehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimawandel bedroht Polardorschbestände in der Arktis</title>
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      <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschende befürchten erhebliche Folgen von steigenden Temperaturen und Meereisrückgang für den wichtigsten Fisch im Nordpolarmeer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[09. August 2023] Der Polardorsch ist der am häufigsten vorkommende Fisch im Arktischen Ozean. Er ist wichtige Nahrungsgrundlage für arktische Meeressäuger und spielt auch bei der Selbstversorgung der Inuit eine wichtige Rolle. Ein internationales Studienteam, darunter auch Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, hat nun die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten zum Polardorsch der vergangenen Jahrzehnte ausgewertet. Das Fazit: Vor allem der bereits weit fortgeschrittene Rückgang der arktischen Meereisbedeckung in Folge des menschengemachten Klimawandels könnte sich erheblich auf die künftige Verbreitung der Art auswirken. Die Studie wurde im Fachmagazin Elementa: Science of the Anthropocene veröffentlicht.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wissenschaftler:innen entdecken ein neues Ökosystem unter hydrothermalen Schloten</title>
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      <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Tiefsee ist eine weithin &lt;a href=&#34;https://www.spektrum.de/news/unbekannte-welt-der-tiefsee/1407122&#34;&gt;unbekannte Welt&lt;/a&gt; für uns. Unbekannter als der Mond. Nur 5% der Tiefsee gelten als erforscht. Viele systemische Zusammenhänge sind noch nicht verstanden und etliche Arten noch nicht entdeckt. Auf ein weiteres Puzzleteil ist nun ein internationales Forschungsteam um die Meeresbiologin Monika Bright von der Universität Wien gestoßen. Sie haben ein gänzlich neues unterirdisches Ökosystem gefunden– in Hohlräumen unter &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/neues-hydrothermalfeld-durch-marum-expedition-entdeckt/&#34;&gt;Hydrothermalquellen&lt;/a&gt;. Damit bilden Hydrothermalquellen nicht nur ein Ökosystem an ihrer jeweiligen Oberfläche, auch in der Erdkruste unter den Schloten wurden Schnecken, Würmer und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/leben-im-rauch-der-unterwasservulkane/&#34;&gt;chemosynthetische Bakterien&lt;/a&gt; entdeckt, die ein eigenes Ökosystem bilden. Dabei scheinen die oberirdischen und unterirdischen Lebensräume an den Quellen aufeinander abgestimmt zu sein, wobei weitere Forschungsergebnisse noch etwas mehr Zeit benötigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Aussterbe-Warnung für den Vaquita</title>
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      <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Organisierte Kriminalität ist ein Treiber des Artensterbens&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Wissenschaftsausschuss der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) hat heute zum ersten Mal eine Warnung über das unmittelbar bevorstehende Aussterben einer Art veröffentlicht. Der Vaquita, der kleinste Wal der Welt, droht mit nur 10 verbleibenden Individuen bald von der Erde zu verschwinden. Seit Jahren sterben die Tiere als Beifang in der illegalen Totoaba-Fischerei im Golf von Kalifornien, Mexiko. Der WWF fordert ein strengeres Vorgehen gegen die organisierte Kriminalität, illegale Fischerei und den illegalen internationalen Handel mit Totoaba-Schwimmblasen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Brand der Fremantle Highway muss Konsequenzen für Schutz des Wattenmeers haben</title>
      <link>/brand-der-fremantle-highway-muss-konsequenzen-fuer-schutz-des-wattenmeers-haben/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Miller: Schutzgebiete stärken und Schiffsverkehr in der Nordsee neu ordnen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der noch immer brennende Frachter „Fremantle Highway“ mit rund 3.800 Autos an Bord hat seinen vorläufigen Ankerplatz rund 16 Kilometer nördlich der Wattenmeerinsel Schiermonnikoog erreicht. Dort soll er zunächst einige Tage bleiben, bevor er in einen Hafen geschleppt wird. Nach wie vor besteht die Gefahr, dass das Schiff unkontrolliert sinkt und 1,6 Millionen Liter Schweröl ins Wattenmeer fließen. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert die Ereignisse der letzten Tage wie folgt:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>ArcWatch 1: Augenzeugen des Arktischen Wandels</title>
      <link>/arcwatch-1-augenzeugen-des-arktischen-wandels/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AWI-Direktorin Antje Boetius leitet Polarstern-Expedition in die Zentralarktis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[01. August 2023] Am Donnerstag, den 3. August 2023 soll das Forschungsschiff Polarstern vom norwegischen Tromsø aus in Richtung Nordpol starten. Zwei Monate lang werden gut fünfzig wissenschaftliche Expeditionsteilnehmende die Arktis im Wandel erforschen, während die Meereisausdehnung im September ihr jährliches Minimum erreichen wird. Sie erkunden die Biologie, Chemie und Physik des Meereises sowie die Auswirkungen des Meereis-Rückgangs auf das gesamte Ozeansystem von der Oberfläche bis in die Tiefsee. Vor elf Jahren war Antje Boetius beim bisher größten Meereisminumum der Arktis und seinen Folgen für das Leben in der Tiefsee dabei. Jetzt kehrt sie mit ihrem Team zurück, um den heutigen Zustand der Arktis zu vergleichen - auch mit den Daten der MOSAiC-Expedition 2019/20.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Türspalt für den europäischen Naturschutz</title>
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      <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Mühsamer Kampf, um Europas Ökosysteme vor Hitze und Fluten zu schützen / Angstmache und Populismus von EVP und Co. haben nicht gesiegt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Straßburg – Heute hat das Europäische Parlament für das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) gestimmt – ein wichtiger Schritt für die Wiederherstellung von zerstörten Ökosystemen. Der NABU bewertet das Abstimmungsergebnis als wichtigen Erfolg einer beispiellosen öffentlichen Mobilisierung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Allerdings wurde dieser Erfolg zu einem hohen Preis errungen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Interaktive Ausstellung: Le­ben am Ozeanboden</title>
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      <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue in­ter­ak­ti­ve Aus­stel­lung „3.688 Me­ter un­ter dem Mee­res­spie­gel“ im Haus der Wis­sen­schaft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die viel­fäl­ti­gen Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­kri­se stel­len glo­ba­le Her­aus­for­de­run­gen dar, die auch die Mee­res­for­schung vor neue Auf­ga­ben von gro­ßer ge­sell­schaft­li­cher Be­deu­tung stellt. Da­bei spielt der Ozeanboden eine sehr wich­ti­ge Rol­le. Er um­fasst 71 Pro­zent der fes­ten Ober­flä­che der Erde und be­fin­det sich im Schnitt 3.688 Me­ter un­ter dem Mee­res­spie­gel. Eine neue Aus­stel­lung, kon­zi­piert vom Ex­zel­lenz­clus­ter „Ozeanboden“ am MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men, wid­met sich ganz dem Mee­res­bo­den. Sie ist ab dem 20. Juli im Bre­mer Haus der Wis­sen­schaft zu se­hen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stop Deep Sea Mining! Stoppt den Tiefseebergbau, bevor es zu spät ist</title>
      <link>/stop-deep-sea-mining-stoppt-den-tiefseebergbau-bevor-es-zu-spaet-ist/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir brauchen in diesen entscheidenden Wochen so viele Staaten wie möglich, die sich bei der ISA (International Seabed Authority) für eine Vorsorgliche Pause (Precautionary Pause) einsetzen, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/schutz-der-meere-deutschland-unterstuetzt-bis-auf-weiteres-keinen-tiefseebergbau/&#34;&gt;wie Deutschland es tut&lt;/a&gt;, oder für ein Moratorium oder einen Ban. In diesem gemeinsamen Statement beziehen Sebastian Unger, Meeresbeauftragter der Bundesregierung, und Olivier Poivre d&amp;rsquo;Arvor, Frankreichs Botschafter für Pole und maritime Angelegenheiten, deutlich Position:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/-huCUYuurvg?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Statement findet ihr bei der &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/@EnvironmentalJusticeFoundation&#34;&gt;Environmental Justice Foundation&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Tiefseegraben: Müllhalde am Meeresgrund</title>
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      <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plastikmüll in einer Tiefe von 9600 Metern gefunden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein Team von Forscher*innen des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt, der Universität Basel und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung, haben die aktuell umfangreichste Untersuchung von (Makro-)Plastikmüll in einer Tiefe von bis zu 9600 Metern vollendet. In ihrer im Fachjournal „Environmental Pollution“ erschienenen Studie analysierten die Forschenden die Anzahl, das Material und die Art der Plastikabfälle im pazifischen Kurilen-Kamtschatka-Tiefseegraben. Sie zeigen, dass die meisten Plastiküberreste aus dem regionalen Seeverkehr und der Fischerei stammen. Das Team warnt, dass Tiefseegräben zu „Müllhalden der Meere“ werden könnten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Planung von Offshore-Windenergie muss sich nach Auswirkungen auf Ökosysteme richten</title>
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      <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;NABU-Studie zur Standortwahl von Windenergie in Nord- und Ostsee&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat eine Studie zur räumlichen Planung der Offshore-Windenergie in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der deutschen Nord- und Ostsee veröffentlicht. Anders als die 2021 abgeschlossene marine Raumplanung richten sich die NABU-Empfehlungen an den Arten und Lebensräumen und den Auswirkungen von Offshore auf die Ökosysteme aus. „Wenn die Energiewende naturverträglich gelingen soll, geben die marinen Ökosysteme vor, wo und wie viel Offshore-Windenergie gebaut werden kann. Es darf nicht nur darum gehen, wo in der ohnehin überlasteten Nord- und Ostsee noch Platz ist. Es ist an der Zeit, Raumkonkurrenzen aufzulösen. Klima- und Naturschutz müssen Verbündete werden“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Eine Assel namens Brandt</title>
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      <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Senckenberg-Meeresforscherin wird Namenspatin für Tiefsee-Art&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Senckenberg-Forschende haben mit Kolleg*innen aus den USA und Deutschland eine neue Tiefsee-Assel im Fachjournal „Zootaxa“ beschrieben. Das Tier wurde 2015 im Rahmen der Jungfernfahrt des Forschungsschiffes SONNE gesammelt und stammt aus dem Puerto-Rico-Tiefseegraben im nordwestlichen Atlantik. Anders als erwartet besiedelt die neu entdeckte Asselart einen enormen Tiefenbereich zwischen 4.552 und 8.338 Metern – die größte je nachgewiesene Tiefenverbreitung einer Assel. Benannt wurde die neue Art – &lt;em&gt;Austroniscus brandtae&lt;/em&gt; – nach der Senckenberg-Meeresforscherin Prof. Dr. Angelika Brandt in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Forschungsleistungen und ihres Engagements zum Schutz der Tiefsee.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Das Heroin unter den Klima-Technologien</title>
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      <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Disturbing content warning&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist keine leichte Kost.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Aber da darin (nicht nur) die Meere vorkommen, sollten wir uns einen Tee machen, tief Luft holen und ihn lesen. Die Autoren schreiben selber: &amp;ldquo;Bei der Recherche habe ich mir mehr als einmal gedacht: Worüber reden wir hier eigentlich? Das Ganze klingt nach einer Mischung aus absurdesten Verschwörungstheorien und Matrix Teil IV. Auf der anderen Seite: gut, dass wir drüber reden.&amp;rdquo; Denn es geht eben nicht um Science-Fiction-Fantasien, sondern um ernst gemeinte Techniken, die im letzten IPCC Bericht viel Raum einnehmen, nur nicht in den Berichten über den IPCC Bericht, Techniken, besser: Eingriffe in unser Ökosystem Erde, die nicht nur ernst gemeint sind, sondern schon ansatzweise praktiziert werden und deren Entwicklung besser finanziert ist als jede Kampagne, die es wirklich ernst meint mit dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/meeresoffensive-kernforderungen-fuer-eine-zukunftsfaehige-meerespolitik/&#34;&gt;Schutz der Natur und der Meere&lt;/a&gt;, also unserem Schutz, und die schon einmal über so etwas wie Klimagerechtigkeit nicht nur nachgedacht hat, sondern auch empfindet, in was für einer Verantwortung wir stehen, für eine Zukunft auf diesem Planeten für ALLE zu sorgen. Auch wenn es schwer erträglich ist, diese Fantasien zu Ende zu denken: wir sollten wissen, was andere sich aushecken, um unsere Erde seelenruhig weiter &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/warum-oel-und-gaskonzerne-trotz-energieumbruch-weiterbohren/&#34;&gt;fossil aufheizen&lt;/a&gt; zu können. Von diesen Techniken gehört zu haben und dazu Stellung beziehen zu können, gehört zu unserem Job, nicht erst in der Zukunft, sondern jetzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>World Ocean Day Part lll</title>
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      <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 6. Juni haben wir unser Filmfestival sozusagen auf politischer Ebene fortgesetzt: Treffen der AG Tiefseebergbau, einem Zusammenschluss von NGOs, zu denen auch DEEPWAVE gehört, im BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) u.a. mit Clemens Wackernagel, dem Leiter der Deutschen Delegation in Jamaika bei den Verhandlungen der ISA (International Seabed Authority).&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da solche Treffen unter den sogenannten Chatham House Rules stattfinden, dürfen die Teilnehmenden nicht kommunizieren, WAS gesagt wurde, sondern nur DASS wir uns getroffen haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>World Ocean Day Part lV</title>
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      <pubDate>Sun, 18 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein anderer Blick auf die Meere. Der, den wir brauchen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;7. Juni, Berlin, Konferenz zur internationalen Meerespolitik &amp;ldquo;Die Zukunft der Ozeane und Meere&amp;rdquo;, ausgerichtet u.a. von fair oceans.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf dem Podium im Panel &amp;ldquo;Tiefseebergbau und die Probleme maritimer Ressourcennutzung&amp;rdquo; saß Clemens Wackernagel, BMWK, (mit dem wir uns am Tag zuvor getroffen hatten, siehe &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/world-ocean-day-part-lll/&#34;&gt;World Ocean Day Part lll&lt;/a&gt;) mit unserer sehr geschätzten und super umtriebigen Kollegin Marie-Luise Abshagen vom Forum Umwelt und Entwicklung (die die Tech[no]fixes Tagung organisiert hatte, siehe &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/world-ocean-day-part-ll/&#34;&gt;World Ocean Day Part ll&lt;/a&gt;), und James Bhagwan, Pazifische Konferenz der Kirchen, Fidschi.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Angriff auf Nature Restoration Law vorerst gescheitert</title>
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      <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kreiser: EVP-Antrag, das Gesetz zurückzuweisen, wurde im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments abgelehnt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Straßburg – Nach mehrstündigem Abstimmungsprozess im Umweltausschuss wurde die Positionierung des Europäischen Parlaments zum EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) unerwartet auf den 27. Juni vertagt. Der Versuch der konservativen Abgeordneten, das Gesetz ganz zu stoppen, scheiterte. Das Gesetz soll die EU-Mitgliedsstaaten verpflichten, einen Teil ihrer geschädigten oder zerstörten Ökosysteme wiederherzustellen. Dazu kommentieren Konstantin Kreiser, NABU-Fachbereichsleiter für Naturschutzpolitik:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>World Ocean Day Part l</title>
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      <pubDate>Sun, 11 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am Donnerstag war der Weltozeantag. Dieses Jahr stand er bei uns im Zeichen von meerespolitischen Treffen und Tagungen, die ein ganz gutes Bild geben von dem, womit wir uns beschäftigen und wo wir uns wie einsetzen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Los ging es in der Woche davor mit dem Schirmherr:innentreffen vom &amp;ldquo;Runden Tisch Meeresmüll&amp;rdquo;. Ein klassisches Stakeholder Format, 2016 gegründet, zu dem auch DEEPWAVE gehört, in dem sich alle treffen, die irgendwie versuchen, den Plastikeintrag in unsere Meere zu verringern: Behörden, NGOs, aber auch beteiligte Industrien.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>World Ocean Day Part ll</title>
      <link>/world-ocean-day-part-ll/</link>
      <pubDate>Sun, 11 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gleichzeitig fand die großartige Konferenz „Tech[no]fixes – Zivilgesellschaftliche Perspektiven im Umgang mit Technologien“ statt, ausgerichtet vom Forum Umwelt und Entwicklung, mit dem wir in verschiedenen politischen Prozessen zusammenarbeiten. Die Tagung beschäftigte sich in den unterschiedlichsten Facetten mit der Frage, wie wir mit den innovativen Techniken und der KI, die wir brauchen werden, um uns aus unseren Krisen herauszumanövrieren, verantwortungsvoll und vor allem frei und selbstbestimmt umgehen können.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Tagungsort steht für mich für die Transformation, die für uns alle die größte Herausforderung ist. Das Silent Green in Berlin ist ein Ort, der wunderbar zum Denken und Austauschen einlädt, er vibriert vor Zukunftsfreude und bietet ein merkwürdiges Gefühl von Geborgenheit - und war bis zum Jahr 2002 das Weddinger Krematorium.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unsere Meere brauchen Schutzgebiete, die schützen</title>
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      <pubDate>Thu, 08 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Bundeskanzler muss Meeresschutz zur Chefsache machen / Petition gestartet&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Drei von vier Menschen in Deutschland wollen, dass Nord- und Ostsee besser geschützt werden. Das ist das Ergebnis einer Civey-Umfrage, die der NABU zum Tag der Meere am 8. Juni in Auftrag gegeben hat. Insgesamt 73,8 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass mindestens die Hälfte der Meeresschutzgebiete vollständig von wirtschaftlichen Nutzungen freigehalten werden muss, damit sich Arten und Lebensräume erholen können. Mit dieser Forderung hat sich der NABU jetzt in einem offenen Brief an Bundeskanzler Scholz gewandt und gleichzeitig eine entsprechende Petition gestartet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Runder Tisch Meeresmüll seit sieben Jahren aktiv gegen die Plastikverschmutzung von Nord- und Ostsee</title>
      <link>/runder-tisch-meeresmuell-seit-sieben-jahren-aktiv-gegen-die-plastikverschmutzung-von-nord-und-ostsee/</link>
      <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit sieben Jahren erarbeitet der Runde Tisch Meeresmüll Handlungsempfehlungen gegen die Plastikverschmutzung von Nord- und Ostsee. Heute kommen die Mitwirkenden in Berlin mit den Schirmherrschaften, Bundesumweltministerin Steffi Lemke, dem niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer und dem Präsidenten des Umweltbundesamtes Dirk Messner, zusammen, um besonders prägnante Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Gemeinsam soll ein Resümee gezogen und die Ausrichtung sowie die Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit festgelegt werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Die Vermüllung der Umwelt durch Plastik ist zu einem enormen Problem geworden, das insbesondere den Meereslebewesen und den Menschen schadet. Plastikmüll in den Meeren ist ein Teil der ökologischen Dreifachkrise, mit der wir weltweit konfrontiert sind. Von der gegenwärtigen ⁠&lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UN#alphabar&#34;&gt;UN&lt;/a&gt;⁠-Verhandlungsrunde in Paris muss daher das Signal für ein starkes und verbindliches internationales Abkommen gegen Plastikmüll und für mehr Meeresschutz ausgehen. Der heutige Runde Tisch dient dazu, unsere nationalen Erkenntnisse und Erfahrungen zu bündeln, um sie in die internationalen Verhandlungsprozesse einfließen zu lassen. Ich setze mich besonders dafür ein, schon den Beginn der Wertschöpfungskette in den Blick zu nehmen  und Plastikmüll, wo immer es geht,  zu vermeiden. Recycling kann einen wichtigen Beitrag leisten, aber der Nutzung von Stoffen am Ende eines Lebenzyklus sind Grenzen gesetzt. Deshalb ist es mir wichtig, schon beim Produktdesign anzusetzen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gefährdete Artenvielfalt in zukünftigem Bergbau-Hotspot</title>
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      <pubDate>Fri, 26 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) erstreckt sich über sechs Millionen Quadratkilometer im Pazifischen Ozean und gilt als eine der letzten unberührten Regionen der Weltmeere. Eine neue Studie zeigt, dass über 5.000 Arten in den Tiefen der CCZ vorkommen, von denen bisher über 90 Prozent nicht wissenschaftlich beschrieben und bisher nur in dieser Region entdeckt wurden. Doch genau diese Artenvielfalt in der CCZ ist gefährdet, denn der Meeresgrund ist reich an &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/e-mobilitaet-benoetigt-keine-metalle-aus-der-tiefsee/&#34;&gt;Manganknollen&lt;/a&gt; und bereits 2021 fanden erste Abbau-Pilotversuche statt. Wenn bis zum Sommer keine Regelungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) beschlossen werden, könnte der kommerzielle &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/tiefseebergbau-fuer-einsteigerinnen/&#34;&gt;Tiefseebergbau&lt;/a&gt; bereits dieses Jahr ohne Regelungen starten. Um die künftigen Auswirkungen des Abbaus besser einschätzen zu können, hat das Forschungsteam des Natural History Museums in London eine CCZ-Checkliste erstellt, welche die Artenvielfalt am Tiefseeboden detailliert aufschlüsselt. Sobald neue Daten zur Verfügung stehen, können damit Umweltauswirkungen wie das Artenaussterberisiko erfasst werden und das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/tiefseebergbau-folgen-noch-nicht-abzusehen/&#34;&gt;Ausmaß der menschlichen Einflüsse&lt;/a&gt; verdeutlichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DEEPWAVE Filmfestival zum Schutz der Hoch- und Tiefsee – 20 Jahre DEEPWAVE</title>
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      <pubDate>Thu, 25 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Tief unter den Wellen, weit entfernt von unserer Aufmerksamkeit, könnte bald die größte Bergbauaktion in der Geschichte beginnen. Noch in diesem Sommer soll eine Entscheidung über den Tiefseebergbau fallen, hinter verschlossenen Türen, ohne Beteiligung der Betroffenen: uns allen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anlässlich dieses Ereignisses und der 20 Jahre Arbeit, die DEEPWAVE in diesem Feld geleistet hat, zeigen wir dieses Jahr ein &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/filmfestival-2023/&#34;&gt;besonderes Programm auf dem DEEPWAVE Filmfestival&lt;/a&gt;. Als Eröffnung blicken wir zurück in die Geschichte und auf den Gründer von DEEPWAVE, mit dem Kurzfilm ONNO.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hightech gemeinsam unter Wasser bringen</title>
      <link>/hightech-gemeinsam-unter-wasser-bringen/</link>
      <pubDate>Wed, 24 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kick-off Meeting für MUSE-Infrastruktur vom 23. bis 25. Mai am AWI in Bremerhaven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[23. Mai 2023] Die drei großen Meeresforschungsinstitute der Helmholtz-Gemeinschaft – das AWI, das GEOMAR und das Hereon – werden ihre Meerestechnik in den kommenden sieben Jahren im Großprojekt MUSE gemeinsam weiterentwickeln. Das Ziel: Unterwasserrobotik soll schneller und effektiver zum Einsatz kommen, damit die Forschung mit den Folgen von Klimawandel, Artenverlust und Umweltverschmutzung Schritt halten kann.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer die Meere erforschen will, braucht Hightech-Geräte. Dafür sind autonome Unterwasserfahrzeuge auf Reisen, die selbständig durch die Meere gleiten, ausgestattet mit einer Vielzahl von Sensoren. Es sind Tausende von Messbojen unterwegs, die durch die Ozeane driften. Hinzu kommen Tauchroboter mit Kameras und Sonaren, die von Schiffen ferngesteuert werden und Rover, die auf Rädern und Ketten über den Meeresboden rollen. Trotz dieser modernen Geräte sind Ozeane, Tiefsee und Küsten noch immer nur lückenhaft erforscht. Um zu verstehen, wie sich die Meere, ihre Lebewesen und die biologischen, chemischen und physikalischen Prozesse mit dem Klimawandel und den vielen Belastungen verändern, müssen in den nächsten Jahren weit größere Meeresgebiete im Detail untersucht und vermessen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>AWI-Forschende weisen hohe natürliche Radioaktivität in Manganknollen nach</title>
      <link>/awi-forschende-weisen-hohe-natuerliche-radioaktivitaet-in-manganknollen-nach/</link>
      <pubDate>Thu, 18 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Studie zeigt: Der Umgang mit Manganknollen birgt Gesundheitsrisiken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[17. Mai 2023]&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Manganknollen am Grund der Tiefsee enthalten wertvolle Metalle, die etwa für die Elektro- und Stahlindustrie von zentraler Bedeutung sind. Um die steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie Kobalt und Seltenen Erden zu decken, setzen Industrie und einige Staaten deshalb große Hoffnungen in den Tiefseebergbau. Dass der nicht nur ökologische Folgen hat, sondern auch zu einer Gesundheitsgefährdung bei der industriellen Gewinnung und Verarbeitung der Knollen führen kann, zeigen Forschende des Alfred-Wegener-Instituts in einer nun im Fachmagazin Scientific Reports erschienenen Studie. Demnach überschreitet etwa die Aktivität von Radium-226 in den Knollen einen in der deutschen Strahlenschutzverordnung festgelegten Grenzwert teilweise um das Hundert- bis Tausendfache.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Umweltverbände fordern Ende der Stellnetzfischerei in Verbreitungsgebiet</title>
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      <pubDate>Thu, 18 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/internationaler-tag-des-ostseeschweinswals-umweltverbaende-fordern-ende-der-stellnetzfischerei-in-verbreitungsgebiet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;BUND, DUH und Whale and Dolphin Conservation legen Bericht zum Schutz des Wals vor.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Schweinswal in zentraler Ostsee durch Stellnetze bedroht&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Akustische Pinger dürfen wegen Marine nicht benutzt werden&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Ende der Stellnetzfischerei im Verbreitungsgebiet letzte Option&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 21. Mai fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Whale and Dolphin Conservation (WDC) in einem gemeinsamen Bericht die drastische Reduzierung oder Schließung der Stellnetzfischerei im Verbreitungsgebiet des Ostseeschweinswals. Nur so kann sich die vom Aussterben bedrohte Schweinswalpopulation in der zentralen Ostsee erholen. Die Verbände machen in ihrem Bericht konkrete länderspezifische Vorschläge für die Einschränkung der Stellnetzfischerei in Gewässern von Deutschland, Schweden, Finnland, Polen und den baltischen Staaten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verheerend aufgeweichte Masche</title>
      <link>/verheerend-aufgeweichte-masche/</link>
      <pubDate>Thu, 18 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF warnt vor weiterer Aufweichung der Fischereikontrolle / &amp;ldquo;Toleranzspanne“ der Industriefischerei pro Fangtag größer, als die Hering-Jahresfangmenge eines kleinen Stellnetzkutters / 27 Tonnen Ostseehering aus überfischtem Bestand „legal unterschlagen&amp;rdquo;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hamburg/ Berlin, 17. 05. 23: Die Überwachung der europäischen Fischerei läuft Gefahr noch löchriger zu werden, als sie derzeit ist. Denn die Regeln dafür, wie genau die gefangenen Mengen Fisch gemeldet werden müssen, drohen aufgeweicht zu werden, warnt der WWF.  In der Ostsee schlagen die negativen Effekte bereits zu Buche, weil die aufgeweichte Regel hier schon in Kraft ist: 27 Tonnen Hering aus dem stark überfischten Bestand wurden seit 2019 „legal unterschlagen“. D.h. bei Kontrollen am Kai wurden Falschmeldungen mit erheblichen Abweichungen zwischen geschätztem Logbucheintrag und angelandetem Fang festgestellt. Weil die sogenannte Toleranzspanne beim Wiegen in der Ostsee für bestimmte Fischereien nicht pro Art, sondern für den gesamten Fang gilt, können selbst Falschmeldungen von zwei Tonnen zusätzlich gefischtem Hering pro Fangreise völlig legal sein. Die Jahresfangmenge eines kleinen Stellnetzkutters liegt derzeit deutlich darunter, bei nur 1,67 Tonnen Hering im Jahr 2022. Die legal unterschlagenen 27 Tonnen entsprechen der derzeit erlaubten Fangmenge von 12,5 dieser Stellnetzkutter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Kernforderungen für eine zukunftsfähige Meerespolitik</title>
      <link>/kernforderungen-fuer-eine-zukunftsfaehige-meerespolitik/</link>
      <pubDate>Wed, 10 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Titel, der alles sagt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gemeinsam mit 16 umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen wenden wir uns mit diesem Papier an die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien sowie Behörden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bereits im Jahr 2020 haben wir gemeinsam in einem Papier eine &amp;ldquo;Meeresoffensive&amp;rdquo; gefordert. Uns ging es dabei nicht nur darum, genauer zu formulieren, wo der Meeresschutz national und international im Argen liegt und was dringend getan werden muss, damit die Meere lebendig bleiben und die Funktionen, die wir uns von ihnen erhoffen, auch erfüllen können. Es ging uns darum zu zeigen, dass Meeresschutz kein Nischen- und Nebenschauplatz ist, sondern vor allem in Bezug auf den Klimaschutz die Bedingung für die nötigen Veränderungen zum Guten darstellt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kernforderungen für eine zukunftsfähige Meerespolitik</title>
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      <pubDate>Mon, 08 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Mit dem vorliegenden Papier wenden sich die unterzeichnenden umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen (&lt;a href=&#34;https://www.brot-fuer-die-welt.de/&#34;&gt;Brot für die Welt&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.bund.net/&#34;&gt;BUND&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://deepwave.org&#34;&gt;DEEPWAVE&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.duh.de/home/&#34;&gt;Deutsche Umwelthilfe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.dnr.de/&#34;&gt;DNR&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://ejfoundation.org/&#34;&gt;Environmental Justice Foundation&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://fair-oceans.info/&#34;&gt;fair oceans&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.forumue.de/&#34;&gt;Forum Umwelt &amp;amp; Entwicklung&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.greenpeace.de/&#34;&gt;Greenpeace&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/&#34;&gt;NABU&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.misereor.de/&#34;&gt;Misereor&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;http://www.ozeanien-dialog.de&#34;&gt;Ozeanien Dialog&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.prowildlife.de/&#34;&gt;Pro Wildlife&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://germany.sharkproject.org/&#34;&gt;Sharkproject&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://de.whales.org/&#34;&gt;WDC&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.worldfuturecouncil.org/de/&#34;&gt;World Future Council&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.wwf.de/&#34;&gt;WWF&lt;/a&gt;) an die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien sowie Behörden mit der Aufforderung, im Rahmen ihrer aktuellen Legislatur politische Entscheidungen konsequent darauf auszurichten, die Meeresökosysteme zu schützen und ihre Funktionen zu erhalten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bereits im Jahr 2020 haben wir gemeinsam ein Papier mit Kernforderungen zu einer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/meerespolitik/&#34;&gt;Meeresoffensive&lt;/a&gt; adressiert, in dem es uns nicht nur darum ging, genauer zu formulieren, wo der Meeresschutz national und international im Argen liegt und was dringend getan werden muss, damit die Meere lebendig bleiben und die Funktionen, die wir uns von ihnen erhoffen, auch erfüllen können. Es ging uns darum zu zeigen, dass Meeresschutz kein Nischen- und Nebenschauplatz ist, sondern vor allem in Bezug auf den Klimaschutz die Bedingung für die nötigen Veränderungen zum Guten darstellt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schutz des Wattenmeers ist nicht verhandelbar</title>
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      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Leerstellen der Befahrensverordnung gefährden Weltnaturerbe Wattenmeer&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Das Bundesverkehrsministerium hat heute neue Befahrensregeln für alle Schiffe und Sportler auf See für die drei Wattenmeer-Nationalparks bekanntgegeben. Die aktuell geltenden sind seit 1992 unverändert in Kraft. Daher begrüßt der NABU die Novellierung der Nordsee-Befahrensverordnung (NordSBefV) grundsätzlich, sieht in der Ausgestaltung allerdings noch zahlreiche Leerstellen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Es ist gut, dass der Bundesverkehrsminister der Novellierung zugestimmt hat. Doch der Naturschutz ist dabei zum Beiwerk verkommen. Wirtschaftliche Interessen stehen – wie so oft – im Vordergrund, obwohl der Schutz unseres Weltnaturerbe Wattenmeer nicht verhandelbar sein darf.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Erste schwimmende Messstation vor Rügen sorgt für besseren Meeresnaturschutz</title>
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      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Steffi Lemke und BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm haben heute bei Rügen die erste schwimmende &amp;ldquo;Datentonne&amp;rdquo; in der Ostsee in Betrieb genommen. Begleitet wurden sie von Sebastian Unger, vom Meeresbeauftragten der Bundesregierung. Die auf der Wasseroberfläche schwimmende Messstation soll künftig wichtige Informationen für das Management der Meeresschutzgebiete in der Ostsee liefern. Die Datentonne zeichnet hydrologische und meteorologische Daten auf und dokumentiert das Vorkommen von Schweinswalen und Fledermäusen sowie die Befahrung des Schutzgebietes. Damit stellt die Datentonne umfassende Umweltbasisdaten für das biologische und ozeanografische Monitoring als Grundlage für das Gebietsmanagement bereit. Einsatzort der ersten Datentonne ist das Naturschutzgebiet Pommersche Bucht-Rönnebank östlich der Ostseeinsel Rügen. Weitere Tonnen werden in der nächsten Zeit in allen Meeresschutzgebieten des BfN ausgebracht. Die Datentonne wurde im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) entwickelt und gebaut.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Arktische Eisalgen stark mit Mikroplastik belastet</title>
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      <pubDate>Sat, 22 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Melosira arctica enthält zehnmal höhere Konzentration von Kunststoffpartikeln als umgebendes Meerwasser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[21. April 2023] Die unter dem arktischen Meereis wachsende Alge Melosira arctica enthält zehnmal so viele Mikroplastikpartikel wie das umgebende Meerwasser. Diese Konzentration an der Basis des Nahrungsnetzes stellt eine Gefahr dar für Lebewesen, die sich an der Meeresoberfläche von den Algen ernähren. Klumpen abgestorbener Algen befördern das Plastik mit seinen Schadstoffen zudem besonders schnell in die Tiefsee – und können so die hohen Mikroplastikkonzentrationen im dortigen Sediment erklären. Das berichten Forschende unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weniger Eis, weniger rufende Robben</title>
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      <pubDate>Tue, 18 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[17. April 2023] Mehrere Jahre lang hat ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts am Rande der Antarktis mit Unterwassermikrofonen nach Robben gelauscht. Erste, jetzt in der Fachzeitschrift &lt;em&gt;Frontiers in Ecology and the Environment&lt;/em&gt; veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass der Rückgang des Meereises offenbar starke Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere hat: Fehlt das Eis, ist es leise, wo das Meer sonst voller Rufe ist.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn das Meereis verschwindet, verstummen antarktische Robben. Das ist das Ergebnis eines Fachartikels, den eine Gruppe um Dr. Ilse van Opzeeland jetzt veröffentlicht hat. Die Biologin forscht am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und am Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB). Für die Studie hat sie mit ihrem Team Tonaufnahmen aus einem Unterwassermikrofon untersucht, das automatisch die Rufe von Meeressäugern wie Robben und Walen aufzeichnet. „Das besondere an unserer Studie ist, dass wir erstmals Aufnahmen aus einem Zeitraum von acht Jahren für die vier antarktischen Robbenarten auswerten konnten“, sagt Erstautorin Dr. Irene Roca, während der Arbeiten zur Studie Biologin am HIFMB und AWI und derzeit an der Université du Québec en Outaouais (Kanada). „Dadurch wurde es möglich, das Verhalten der Robben über lange Zeit zu beobachten und für einzelne Jahre miteinander zu vergleichen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>&#34;Kein LNG-Terminal vor oder auf Rügen&#34;</title>
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      <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsamer Appell der Umweltverbände an Ministerpräsidentin Schwesig&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor dem morgigen Besuch von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Sassnitz auf Rügen warnen die Umweltverbände BUND Mecklenburg-Vorpommern, Deutsche Umwelthilfe (DUH), NABU Mecklenburg-Vorpommern sowie der WWF Deutschland vor irreparablen Schäden eines LNG-Terminals direkt vor der Insel Rügen oder an anderen Standorten im Ostseeraum.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Verbände sprechen sich nicht nur gegen den inzwischen verworfenen Standort der LNG-Terminals vor dem Seebad Sellin aus, sondern auch gegen einen Standort im Hafen Mukran, sowie gegen andere offshore Standorte in der Ostsee. Denn auch für diese alternativen Standorte soll offenbar eine Offshore-Pipeline gebaut werden. Diese würde ein großes Meeresnaturschutzgebiet belasten und durch sensible und geschützte Lebensräume und Teile des Greifswalder Boddens führen, was unakzeptable negative Auswirkungen auf dortige Ökosysteme zur Folge hätte. Zudem wäre nach Informationen der Umweltverbände beim Standort Mukran aus Platzgründen der Bau eines großen Offshore-Anlegers vor dem Hafen notwendig, der den Tourismus auf der Insel, geschützte Meeresbiotope und die Strömungen und Küstenmorphodynamik beeinträchtigen würde. Die östlich vom Hafen Mukran liegenden, geschützten Riff-Biotope könnten durch ein Vorhaben dieser Größe sogar vollständig vernichtet werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Welchen Fisch darf ich essen?</title>
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      <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Karfreitag werden wir wieder gefragt: Welchen Fisch darf ich essen? Die Antwort ist ganz einfach: keinen. &amp;ldquo;Ja aber &amp;hellip;&amp;rdquo; &amp;ldquo;Warum ja aber?&amp;rdquo; &amp;ldquo;Ja aber die Tradition, die handwerkliche Fischerei, Omega 3 &amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf die Gefahr hin, dass wir uns sehr unbeliebt machen, gibt es für uns nur eine einzige Antwort: Jeder Mensch, der auf Fisch nicht als Proteinquelle angewiesen ist, sollte auf Fisch verzichten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Und das sind wir hier. So wie es um die Meere steht, gibt es nur diese eine Antwort. Und so wie wir dafür verantwortlich sind, hier, dass es um die Meere weltweit so steht, gibt es nur diese eine Antwort.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Neue AWI-Studie zu industriellen Altlasten im arktischen Permafrost</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wenn die Dauerfrost-Böden auftauen, droht der Arktis eine massive Belastung mit Industrie-Altlasten und Schadstoffen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In den gefrorenen Böden der Arktis lauert eine bisher unterschätzte Gefahr. Wenn der Untergrund durch den Klimawandel auftaut und instabil wird, kann das zum Zusammenbruch von Industrie-Anlagen und damit zu einer verstärkten Freisetzung von Schadstoffen führen. Zudem können sich dann auch bestehende Kontaminationen leichter in den Ökosystemen ausbreiten. Wie groß dieses Problem werden könnte, hat ein Team um Moritz Langer und Guido Grosse vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Potsdam untersucht. Demnach gibt es in der Arktis mindestens 13.000 bis 20.000 belastete Flächen, von denen künftig ein größeres Risiko ausgehen könnte. Man brauche dringend langfristige Strategien für den Umgang mit diesem heiklen Erbe, erklären die Forschenden im Fachjournal Nature Communications.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Klimawandel: Folgen für Koralle, Mensch &amp; Co</title>
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      <pubDate>Sat, 01 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Modellierungen zeigen Auswirkungen der zukünftigen globalen Erwärmung auf das Ökosystem Korallenriff&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Forschungsteam – unter ihnen Senckenberg-Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Angelika Brandt, Dr. Marianna Simões und Dr. Hanieh Saeedi – hat die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf das Ökosystem Korallenriff untersucht. In ihrer im Fachjournal „Progress in Oceanography“ erschienenen Studie zeigen sie unter anderem, dass 90 Prozent der untersuchten Warmwasserarten in ihren aktuellen Verbreitungsgebieten als Folge des Klimawandels nicht überlebensfähig sind. Global wird es laut den Forschenden und unter Annahme verschiedener Klimaszenarien zu einer geographischen Verlagerung zahlreicher Arten sowie zu Massenaussterbeereignissen in den Meeren kommen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Lemke: Mit Natürlichem Klimaschutz Ökosysteme stärken und gegen Klimakrise angehen</title>
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      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bundesregierung verabschiedet Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz zur Stärkung und Wiederherstellung von Ökosystemen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Bundeskabinett hat heute das von Bundesumweltministerin Steffi Lemke vorgelegte Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) verabschiedet. Mit dem ANK will die Bundesregierung dazu beitragen, den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern und so ihre Resilienz und ihre Klimaschutzleistung zu stärken. Natürliche Lebensräume wie Moore, Wälder, Wildnis, Auen, Meere und Küsten sollen besser geschützt und widerstandsfähiger werden, um dauerhaft zu den nationalen Klimaschutzzielen beizutragen. Hierzu verbindet das ANK Klimaschutz mit Naturschutz und hilft dabei, die Klimakrise zu bekämpfen, die biologische Vielfalt zu erhalten und gegen die Folgen der Klimakrise vorzusorgen. Das Aktionsprogramm enthält insgesamt 69 Maßnahmen in zehn Handlungsfeldern. Für die Finanzierung stehen bis 2026 insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NoStraw Shop – NO STRAW is the best straw</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://deepwave.shop/&#34;&gt;&lt;strong&gt;zum SHOP&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;DEEPWAVE hat jetzt einen Shop – trotzdem verkaufen wir nichts.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie das funktioniert?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im &lt;a href=&#34;https://deepwave.shop/&#34;&gt;NoStraw Shop&lt;/a&gt; könnt ihr nämlich KEINE Strohhalme kaufen – und unterstützt damit unsere Arbeit zum Thema Einwegplastik. Auf diese Problematik machen wir schon seit Jahrzehnten aufmerksam: auf die Auswirkungen auf die Meere und ihre Bewohner, sowie Strategien zur Vermeidung und politische Maßnahmen. Mit unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/&#34;&gt;BLUE STRAW Kampagne&lt;/a&gt; haben wir 2016 die Google Impact Challenge gewonnen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unsere NO STRAWS gibt es in verschiedenen Packungsgrößen für verschiedene Anlässe: kleinere Packungen für den eigenen Haushalt, den Kindergeburtstag oder ein Sommerfest, bis hin zu größeren Packungen für das Office Start Up, den Coworking Space oder ganz besondere Anlässe wie eine Hochzeit oder ein Festival. Und das heißt nichts anderes, als dass ihr uns je nach euren Möglichkeiten in unterschiedlichen Dimensionen unterstützt. Umso mehr wir in unsere Aufklärungsarbeit investieren können und gemeinsam mit anderen NGOs an einem Strang ziehen, umso weniger Einwegplastik wird in unseren Weltmeeren zirkulieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weniger Meereis, mehr Hering</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alte DNA aus dem Meeresgrund verrät, wie tiefgreifend der Klimawandel die marinen Ökosysteme der Arktis verändern könnte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[27. März 2023] Noch überziehen sich die Meere der Polargebiete jedes Jahr für Wochen oder Monate mit einem gefrorenen Panzer. Doch der Klimawandel lässt dieses Meereis zunehmend schwinden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt nun, welche drastischen Folgen das für die dortigen Ökosysteme haben kann: Beim Übergang von saisonal vereisten zu eisfreien Bedingungen kann sich demnach die komplette Lebensgemeinschaft verändern. Das schließt ein Team vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam aus der Analyse von alter DNA aus dem Meeresgrund. Solche Umbrüche können auch Konsequenzen für die Fischerei und das globale Klima haben, warnen die Fachleute im Wissenschaftsjournal Nature Communications.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Handelsverbot für den internationalen Flossenhandel</title>
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      <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Handelsverbot als einzig verbleibende Lösung gegen die weltweite Massenausbeutung der Haie für den internationalen Flossenhandel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1,1 Millionen Europäer und über 100 NGOs fordern ein Ende des Flossenhandels in der EU&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;(lifePR) (Frankfurt/Zürich, 23.03.2023) In einem offenen Brief wenden sich über 100 Meeres- und Tierschutzorganisationen, darunter auch viele deutsche und europäische Organisationen wie Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe, Sharkproject, Sea Shepherd, Pro Wildlife, Seas at Risk, die Environmental Justice Foundation und die Deutsche Meeresstiftung an das Europäische Parlament: sie fordern im Namen der 1,1 Millionen EU Bürger, die die Europäische Bürgerinitiative „Stop Finning – Stop the Trade“ unterzeichnet haben, ein neues Handelsgesetz, welches den Import und Export von abgetrennten Hai- und Rochenflossen in der Europäischen Union untersagt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU zum Nein der Küstenbundesländer zum EU-Aktionsplan Nachhaltige Fischerei</title>
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      <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Notbremse der EU als Folge jahrelanger Tatenlosigkeit&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Die für die Fischerei zuständigen Landwirtschaftsministerien in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben sich jüngst gegen den im Februar veröffentlichten „Aktionsplan für eine nachhaltige und widerstandsfähige Fischerei“ der EU ausgesprochen. Dieser sieht vor, die Grundschleppnetzfischerei in NATURA-2000-Gebieten bis 2030 auszuschließen. Ein aus NABU-Sicht notwendiger und richtiger Schritt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Uns ist bewusst, dass die notwendigen Maßnahmen große Einschnitte für die Fischerei bedeuten. Gleichzeitig bleibt der EU aber keine andere Wahl. Sämtliche Umweltziele für die Nord- und Ostsee wurden verfehlt, Fischbestände brechen zusammen. Jahrelang wurden die Empfehlungen von Wissenschaft und Naturschutz ignoriert. Jetzt rächen sich die Jahre der Tatenlosigkeit. Wie beim Klimaschutz braucht es nun drastische Maßnahmen, um die biologische Vielfalt der Meere vor den Auswirkungen der Grundschleppnetze zu schützen und ihre Resilienz zu stärken.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Flüssig-Gasinfrastruktur in der Ostsee zerstört Ökosysteme</title>
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      <pubDate>Sat, 18 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ostseeschutzallianz warnt vor verheerenden Auswirkungen für die Meeresnatur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die in der Ostseeschutzallianz MV kooperierenden Umweltverbände BUND, NABU und WWF warnen vor der Umsetzung der geplanten Errichtung von festen Gas-Terminals mit großen Regasifizierungseinheiten sowie einer weiteren Gas-Pipeline durch den Greifswalder Bodden und Seetrassen durch die Ostsee.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Sowohl der Bau als auch der langdauernde Betrieb werden zur Zerstörung empfindlicher und geschützter Lebensräume, zur Dauerbelastung bedrohter Meeressäugetiere, Rast- und Zugvögel sowie nicht zuletzt der Fischwanderrouten und des bedeutendsten Heringslaichgebietes der westlichen Ostsee führen. Für diesen Naturraum und seine Funktionsfähigkeit trägt Mecklenburg-Vorpommern die Verantwortung und steht in der Pflicht, die dort ausgewiesenen Meeresschutzgebiete auch tatsächlich landes- und EU-rechtskonform zu schützen“, sagt NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der HEISSbär</title>
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      <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der HEISSbär ist ein Buch voller Optimismus und praktischer Tipps, die besonders die Kleinsten von uns dazu ermutigen, etwas gegen die Klimakrise zu tun.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da Kindern eh immer warm ist, kann vielleicht die Heizung öfter runter gedreht werden. Oder ihr wohnt sogar schon in einem Passivhaus, wie das des DEEPWAVE Büros - da wird durch Rumrennen einfach das ganze Haus geheizt. Stromfressende Stand-by-Geräte können durch Stromleisten mit An- und Aus-Knöpfen einfach ausgeschaltet werden. Auch den Müll in die richtige Mülltonne zu werfen und Müll auf der Straße aufzuheben, hilft unserem Planeten. Diese Tipps sind natürlich kindgerecht. Große Geschwister, Eltern und Großeltern können noch mehr machen – aber der HEISSbär betont durchweg, dass es zum Handeln noch nicht zu spät ist und dass jede Generation mithelfen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wettbewerb &#34;Internationales Weichtier des Jahres&#34; 2023</title>
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      <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bis zum 19. März könnt ihr bei dem Wettbewerb &amp;ldquo;Internationales Weichtier des Jahres&amp;rdquo; 2023 für euer Lieblingsweichtier abstimmen. Zur Auswahl stehen die dickhörnige Nacktschnecke (auf dem Bild zu sehen), die Riesentiefseeauster, die Gepunktete Papierblasenschnecke, der Tigerschnegel, sowie die chilenische Stachelschnecke.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://tbg.senckenberg.de/de/mollusc-of-the-year-2023/?gf_protect_submission=1&#34;&gt;Hier&lt;/a&gt; könnt ihr eure Stimme abgeben und erfahrt außerdem, wo diese Weichtiere leben und was sie so besonders macht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;PS: DEEPWAVE stimmt natürlich für die Riesentiefseeauster - eine der größten Tiefseemuscheln, die über 500 Jahre alt werden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Le­ben im Rauch der Unterwasservulkane</title>
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      <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die ark­ti­sche Tief­see liegt fern­ab der le­bens­spen­den­den En­er­gie der Son­ne, und nur win­zi­ge Men­gen an or­ga­ni­schem Ma­te­ri­al, wel­ches Le­ben speist, kom­men dort an. Ei­ni­ge Bak­te­ri­en nut­zen statt­des­sen die En­er­gie, die von un­ter­see­ischen Vul­ka­nen frei­ge­setzt wird. Auf Ex­pe­di­tio­nen mit dem For­schungs­schiff Po­lar­stern ha­ben For­schen­de aus Deutsch­land nun Bakterien ent­deckt, die auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se an die­se Geo­en­er­gie an­ge­passt sind. Sie be­schrei­ben die Rol­le die­ser Bak­te­ri­en für die bio­geo­che­mi­schen Kreis­läu­fe im Meer.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Tief im Oze­an, an den Gren­zen tek­to­ni­scher Plat­ten, bil­den Un­ter­was­ser­vul­ka­ne so­ge­nann­te hydro­ther­ma­le Quel­len. An die­sen Quel­len tritt hei­ße, sau­er­stoff­freie Flüs­sig­keit aus, die gro­ße Men­gen an Me­tal­len wie Ei­sen, Man­gan oder Kup­fer ent­hält. Wenn sich das hei­ße Was­ser mit dem um­ge­ben­den kal­ten und sau­er­stoff­hal­ti­gen See­was­ser mischt, ent­ste­hen hydro­ther­ma­le Schwa­den mit rauch­ähn­li­chen Par­ti­keln aus Me­tall­sul­fid. Die­se Schwa­den stei­gen Hun­der­te von Me­tern über dem Mee­res­bo­den auf und ver­tei­len sich Tau­sen­de von Ki­lo­me­tern. Hydro­ther­ma­le Schwa­den schei­nen ein ris­kan­ter Ort zu sein, um dort hei­misch zu wer­den. Das hin­dert be­stimm­te Bakterien aber nicht dar­an, ge­nau dort zu wach­sen und zu ge­dei­hen, wie eine jetzt in &lt;em&gt;Nature Microbiology&lt;/em&gt; ver­öf­fent­lich­te Stu­die zeigt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Historischer Durchbruch für den Schutz der Weltmeere</title>
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      <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weltgemeinschaft einigt sich auf globales Meeresschutzabkommen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die internationale Staatengemeinschaft hat in einer Regierungskonferenz am Samstagabend in New York die Verhandlungen für ein neues Abkommen zum Schutz der Weltmeere erfolgreich abgeschlossen. Mit einer 36-stündigen Marathonsitzung am Ende der Verhandlungen konnten die Delegierten den Abkommenstext, der seit fast 20 Jahren diskutiert wird, endlich finalisieren. Deutschland hat sich zusammen mit der EU für einen ambitionierten Vertrag eingesetzt. Erstmals werden damit verbindliche Regeln für die Hohe See möglich: Meeresschutzgebiete, Umweltverträglichkeitsprüfungen und andere Maßnahmen sollen bedrohte Arten und Lebensräume zukünftig besser schützen. Nach Übersetzung des Textes in die sechs Amtssprachen der UN soll die Regierungskonferenz in einer fortgesetzten Sitzung das Abkommen formell annehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ocean treaty: Historic agreement reached after decade of talks</title>
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      <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Nach 10 Jahren Verhandlungen wurde ein historisches Abkommen zum Schutz der Weltmeere beschlossen. Der &amp;ldquo;High Seas Treaty&amp;rdquo; will 30% der Meere bis 2030 unter Schutz stellen. Das ist eine historische Entscheidung für die Hohe See - internationale Gewässer, in denen alle Länder das Recht auf &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/das-verraeterische-abtauchen-illegaler-fischfangboote/&#34;&gt;Fischerei&lt;/a&gt;, Forschung, und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-fordert-strengere-klimaschutzvorgaben-fuer-schifffahrt/&#34;&gt;Schiffsverkehr&lt;/a&gt; haben - von der bisher nur zu 1.2% geschützt wurden. Durch das neue Abkommen können Fischerei, Schiffsrouten und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/schutz-der-meere-deutschland-unterstuetzt-bis-auf-weiteres-keinen-tiefseebergbau/&#34;&gt;Tiefseebergbauaktivitäten&lt;/a&gt; reguliert und folglich auch limitiert werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DEEPWAVE wird 20!</title>
      <link>/deepwave-wird-20/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;DEEPWAVE wird 20! Schaut euch hier unser Geburtstagsvideo zu &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ueber-uns/woher-wir-kommen/&#34;&gt;20 Jahren Vereinsarbeit&lt;/a&gt; an:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/brUc9u3S3GU?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unter die Erde kehren</title>
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      <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;ein-gastbeitrag-von-nico-czaja&#34;&gt;Ein Gastbeitrag von Nico Czaja&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;über-die-subterrane-unterbringung-von-co-mittels-ccs-als-mzbdkw&#34;&gt;&lt;strong&gt;Über die subterrane Unterbringung von CO₂&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;mittels CCS¹&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;als MZBDKW²&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich war mal Katholik und bin damit ein Experte für Schuld, Sühne und die kundige Verrechnung der beiden miteinander. Die Zweischneidigkeit des Konzeptes “Beichte” gehört zu meinen faszinierendsten Kindheitserinnerungen: Wie schön und klug und, ja, christlich von der katholischen Kirche, einen institutionellen Raum zu öffnen, in dem man sich den eigenen Verfehlungen stellen, um Vergebung bitten und Nachsicht erfahren kann – und wie interessant die Anreize, die es setzt, wenn jede Sünde einen überschaubaren Gegenwert in Bußehandlungen hat. Und rumsdibums hatte ich ganz allein die Grundprinzipien des Ablasshandel erfunden. Mit zehn Jahren!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Abkühlung von Teilen der Arktis kehrt sich offenbar um</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bereits im Jahr 2010 wurde festgestellt, dass in der Arktis seit 1990 ein anhaltender Erwärmungstrend zu beobachten ist:&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;- neue Daten deuten auf rapiden Temperaturanstieg in kältester Region des europäischen Festlands hin&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Moskau/ Stuttgart/ Halle(Saale). Teile der Arktis haben sich im letzten Jahrhundert deutlich abgekühlt. Seit 1990 steigen die Temperaturen jedoch auch dort stark an. Das geht aus einer Rekonstruktion der Sommertemperaturen der letzten 400 Jahre mit Hilfe von Baumringen aus Regionen nördlich des Polarkreises hervor. Dazu analysierten deutsche und russische Forscher das Baumwachstum mit Hilfe von Jahresringen von der russischen Kola-Halbinsel und verglichen es mit drei ähnlichen Untersuchungen von anderen Orten in der Arktis. Seit dem Jahre 1600 hat die rekonstruierte Sommertemperatur auf Kola in den Monaten Juli und August zwischen 10,4°C (1709) und 14,7 °C (1957) gelegen - bei einem Mittelwert von 12,2 °C über die letzten 400 Jahre. Nach einer Phase der Abkühlung ist seit 1990 ein anhaltender Erwärmungstrend beobachtbar. &amp;ldquo;Die Daten deuten auf einen starken Einfluss der Sonnenaktivität auf die Sommertemperaturentwicklung hin, der allerdings seit 1990 von anderen Faktoren überlagert wird&amp;rdquo;, schreiben Wissenschaftler der Moskauer Instituts für Geographie, der Universität Hohenheim und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) im Fachblatt Arctic, Antarctic and Alpine Research.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>E-Mobilität benötigt keine Metalle aus der Tiefsee</title>
      <link>/e-mobilitaet-benoetigt-keine-metalle-aus-der-tiefsee/</link>
      <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Greenpeace Studie zum Beginn der UN-Konferenz zum Hochseeschutz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hamburg, 20. 02. 2023 – Metalle aus der Tiefsee werden nicht für einen Wandel hin zu E-Mobilität und grünen Technologien benötigt. Das zeigt eine neue Studie, die Greenpeace heute zum Beginn der UN-Konferenz in New York zum internationalen Meeresschutzabkommen (BBNJ) veröffentlicht. Damit entkräftet die Studie das Hauptargument der Tiefseebergbau-Industrie, die auf eine Lizenz für den Beginn des Tiefseebergbaus noch in diesem Jahr drängt. Die Studie zeigt: Zentrale Batterie-Rohstoffe wie Lithium und Graphit können aus den Manganknollen in der Tiefsee nicht gewonnen werden. Relevante Mengen wären nur für Mangan, Kobalt und Nickel möglich – aber erst nach 2030.  Der Trend für Batterien entwickelt sich jedoch weg von Kobalt und Nickel. Für die Batterieherstellung ist im Bezug auf Mangan keine Knappheit zu erwarten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Allererste Fischereimaßnahmen in deutschen Nordsee-Schutzgebieten treten in Kraft</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die heute veröffentlichten EU-Fischereimaßnahmen, die Lebensräume und Arten in den deutschen Schutzgebieten der Nordsee vor Fischerei mit Grundschleppnetzen und Stellnetzen schützen werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Damit folgen 20 Jahre nach den ersten Bemühungen endlich die ersten wirksamen Fischereimaßnahmen. Der Weg zum Schutz von artenreichen Riffen, Sandbänken und gefährdeten Meerestieren war steinig und langwierig. Schon 2004 nominierte Deutschland drei Natura-2000-Gebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee hinter dem Küstenmeer.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Ökonomen Walen ein Preisschild verpassen wollen</title>
      <link>/warum-oekonomen-walen-ein-preisschild-verpassen-wollen/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Podcast zum immer mehr beachteten Aspekt, wie Wale zum Klimaschutz beitragen können. Mit unserem langjährigen Kollegen Fabian Ritter von WDC und M.E.E.R. e.V., einem der fachkundigsten Experten auf diesem Gebiet.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.spiegel.de/wissenschaft/klimaschutz-warum-oekonomen-walen-ein-preisschild-verpassen-wollen-a-33b960cb-4e22-40a8-8043-3cd820ad0c96&#34;&gt;Den Podcast&lt;/a&gt; findet ihr beim &lt;a href=&#34;https://www.spiegel.de/&#34;&gt;Spiegel.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn ihr mehr von Fabian Ritter hören beziehungsweise lesen wollt, können wir euch sein Buch &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/geschenkempfehlung-die-insel-der-delfine-von-fabian-ritter/&#34;&gt;Die Insel der Delfine&lt;/a&gt;&amp;rdquo; sehr empfehlen. Mit Fotografien aus 25 Jahren Feldforschung auf dem Meer beschreibt er darin die am häufigsten gesichteten Wal- und Delfinarten vor La Gomera – jeweils ergänzt durch einen „Magischen Moment“ während der Beobachtung – sowie Seevögel und Schildkröten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>In eigener Sache: mit Gooding DEEPWAVE unterstützen</title>
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      <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wie viele kleine und größere Vereine finanziert sich auch DEEPWAVE ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Nur so können wir frei und unabhängig arbeiten. Die multiplen Krisen der aktuellen Zeit schränken immer mehr Menschen in ihrem finanziellen Spielraum und damit in ihrer Möglichkeit zu spenden ein. &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine gute Möglichkeit indirekt zu spenden, ohne den eigenen Geldbeutel zusätzlich zu belasten, ist &lt;a href=&#34;https://www.gooding.de/&#34;&gt;Gooding&lt;/a&gt;. Bei Gooding sind über 2000 Shops gelistet, die gemeinnützige Organisationen mit Einkaufsprämien unterstützen. Es spielt keine Rolle, ob ihr etwas Gebrauchtes, noch gut Erhaltenes bei ebay oder ein Bahnticket für die nächste Reise kauft - mit jedem noch so kleinen Einkauf könnt ihr DEEPWAVE unterstützen. Für euch entstehen dabei natürlich keine Mehrkosten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Kipppunkte im Klimawandel: Große Veränderungen mit Zuversicht bewirken</title>
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      <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Kipppunkte, wie das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/extremwetter-stoert-oekosysteme-zyklone-und-hitzewellen-setzen-korallen-zu/&#34;&gt;Korallensterben&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimafoscher-warnen-vor-planetarem-notfallzustand/&#34;&gt;irreversible Szenarien&lt;/a&gt; auslösen, sind im Kampf gegen die Klimakrise allgegenwärtig. Doch auch sogenannte soziale Kippunkte gewinnen beim Klimaschutz immer mehr an Aufmerksamkeit.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Durch „soziale Ansteckung“ kann das Verhalten von einigen wenigen das Verhalten von vielen erheblich beeinflussen. Da wir gesellschaftliche Wesen sind und uns Verhaltensweisen abgucken, lassen wir uns besonders von anderen Menschen zum Handeln bewegen. Das Gefühl der Ohnmacht und Kontrollverlust, das oft zum Nichtstun führt, kann durch das Handeln in der Gruppe deutlich reduziert werden. Laut einer Studie sind soziale Kipppunkte erreicht, wenn etwa ein Viertel der Bevölkerung von einer neuen Richtung überzeugt ist. Dieser soziale Wandel ist entscheidend, um unsere &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-zum-klimaschutzsofortprogramm-hat-die-bundesregierung-das-15-grad-limit-aufgegeben/&#34;&gt;Klimaziele&lt;/a&gt; einzuhalten. Neben klimafreundlichem Handeln, wie Flugreisen und Autofahren zu vermeiden, grüne Energie zu nutzen und vegetarisch oder vegan zu leben, ist es besonders wichtig, über klimafreundliches Verhalten zu reden und mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Küstenschütz mit Salzwiesen: Gegen die Flut wächst ein Kraut</title>
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      <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/kuestenschuetz-mit-salzwiesen-gegen-die-flut-waechst-ein-kraut/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Salzwiesen können dabei helfen, die Küsten vor dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/led-installation-markiert-meeresspiegelanstieg/&#34;&gt;steigenden Meeresspiegel&lt;/a&gt; zu schützen, und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das schmelzende Landeis in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/groenlandeis-kippt-stufenweise/&#34;&gt;Grönland&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/antarktis-schwindet-weiter/&#34;&gt;Antarktis&lt;/a&gt;, sowie die Ausdehnung von wärmerem Wasser sind hauptsächlich für den steigenden Meeresspiegel verantwortlich. Dieser ist auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog im letzten Jahrhundert um knapp 20 Zentimeter gestiegen. Bis zum Jahr 2150 ist mit einem Anstieg von bis zu 90 Zentimetern zu rechnen - auch wenn wir unsere Treibhausgasemissionen ab jetzt deutlich reduzieren würden. Auch werden Sturmfluten stärker und häufiger, weshalb immer mehr Geld in den Küstenschutz in Form von Deichen und Mauern gesteckt werden muss. Ob diese auch in Zukunft ausreichend Schutz bieten, ist allerdings fraglich. Hier kommen die Seegraswiesen ins Spiel. Die über 45 Pflanzenarten, die auf den Salzwiesen wachsen, stabilisieren den Boden mit ihren Wurzeln und ihre Halme bremsen die Wassermassen ab. Durch diese Pufferzone verlieren die Wellen an Energie und werden kleiner - Deiche müssten dadurch weniger hoch gebaut werden. Dies hat sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Klänge der arktischen und antarktischen Meere neu erleben</title>
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      <pubDate>Sat, 04 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;105 internationale Klangkunstschaffende beteiligen sich an Kunst-Wissenschafts-Kooperation „Polar Sounds“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;[03. Februar 2023] 50 Soundclips aus den arktischen und antarktischen Meeren standen Klangkunstschaffenden sowie Musikerinnen und Musikern aus aller Welt seit letztem Spätsommer für Kompositionen zur Verfügung. Am Montag werden die daraus entstandenen, kreativ interpretierten Stücke unter &lt;a href=&#34;https://citiesandmemory.com/polar-sounds/&#34;&gt;citiesandmemory.com/polar-sounds/&lt;/a&gt; veröffentlicht. Im Rahmen des Projekts Polar Sounds kooperieren das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) mit einem der weltweit größten Klangprojekte, Cities and Memory.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>CO2-Entnahme aus At­mo­sphä­re für Kli­ma­schutz un­ver­zicht­bar</title>
      <link>/co2-entnahme-aus-atmosphaere-fuer-klimaschutz-unverzichtbar/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;CDRma­re-Jah­res­ta­gung legt Fo­kus auf mee­res­ba­sier­te Me­tho­den&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Zeit drängt: Welt­weit mahnt die For­schung, dass es bald kaum noch mög­lich sein wird, den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del so­weit auf­zu­hal­ten, dass die in­ter­na­tio­nal ver­ein­bar­ten Kli­ma­zie­le ein­ge­hal­ten wer­den. Selbst eine um­ge­hend rea­li­sier­te dras­ti­sche Re­duk­ti­on der Koh­len­di­oxid (CO2)-Emis­sio­nen reicht nach ak­tu­el­lem Stand da­für nicht mehr aus, son­dern wird durch zu­sätz­li­che CO2-Entnahme aus der At­mo­sphä­re er­gänzt wer­den müs­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund star­tet heu­te in Stral­sund die 2. Jah­res­ta­gung der For­schungs­mis­si­on CDRma­re der Deut­schen Al­li­anz Mee­res­for­schung, auf der sich rund 200 Ex­pert:in­nen drei Tage lang zu mee­res­ba­sier­ten Me­tho­den der CO2-Entnahme aus der At­mo­sphä­re aus­tau­schen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU: Notverordnung verschärft Konflikte beim Ausbau der Windenergie auf See</title>
      <link>/nabu-notverordnung-verschaerft-konflikte-beim-ausbau-der-windenergie-auf-see/</link>
      <pubDate>Sun, 29 Jan 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Abbau ökologischer Standards wird den Ausbau nicht beschleunigen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Das Bundeskabinett will zeitnah eine Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag des Raumordnungsgesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien an Land und auf See auf den Weg bringen. Aus Sicht des NABU verschärft das die Konflikte zwischen dem Ausbau der Offshore-Windenergie und dem Meeresnaturschutz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Die Bundesregierung verschläft notwendige Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsprozessen, während sie weiter Umweltstandards abbaut. Im Schnelldurchgang sollen drei Jahrzehnte etabliertes Planungsrecht einkassiert werden, ohne tatsächliche Chance auf schnellere Energieunabhängigkeit durch Offshorewind“, kritisiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Öl- und Gaskonzerne trotz Energieumbruch weiterbohren</title>
      <link>/warum-oel-und-gaskonzerne-trotz-energieumbruch-weiterbohren/</link>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der durch die Klimakrise getriebene Energieumbruch bewegt unsere Gesellschaft und Wirtschaft weg von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/schifffahrt-ist-fuers-klima-genauso-schlimm-wie-kohle/&#34;&gt;Kohle&lt;/a&gt;, Erdöl und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/fluessiggas-als-schiffsantrieb-klimaschaedlicher-als-bisher-gedacht/&#34;&gt;Erdgas&lt;/a&gt; - hin zu &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-notverordnung-verschaerft-konflikte-beim-ausbau-der-windenergie-auf-see/&#34;&gt;erneuerbare Energien&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Internationale Energieargentur (IEA) hat prognostiziert, dass Öl- und Gaskonzerne noch zehn Jahre profitieren, danach soll die Nachfrage nach fossilen Rohstoffen weltweit abflachen, auch ohne zusätzliche staatliche Maßnahmen. Auch wenn das natürlich nicht ansatzweise schnell genug ist, um die drastischen Folgen der Klimakrise noch einzudämmen - dafür wäre ein sofortiger weltweiter Fossilausstieg nötig - setzt die Prognose der IEA die Öl- und Gaskonzerne unter Druck. Scheinbar bewirkt dieser Druck allerdings keinen Sinneswandel der internationalen Industrien. Stattdessen planen sie, möglichst viele fossile Rohstoffe abzubauen, solange es noch möglich ist. Bis Ende 2030 wollen die aktuell 20 größten Öl- und Gaskonzerne voraussichtlich 932 Milliarden US-Dollar in Projekte investieren, die neue Öl- und Gasfelder erschließen sollen. Genutzt werden sollen die Rohstoffe künftig nicht mehr für &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/e-mobilitaet-benoetigt-keine-metalle-aus-der-tiefsee/&#34;&gt;Transport&lt;/a&gt; und Energiegewinnung, sondern für die Herstellung von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kreislaufwirtschaft-plastikverschmutzung-hat-kuenftig-ihren-preis/&#34;&gt;Kunststoffen&lt;/a&gt; und anderen chemischen Produkten - worüber kaum jemand redet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>LNG-Terminals gehören auf den Prüfstand</title>
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      <pubDate>Sun, 22 Jan 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordern anlässlich der heutigen Einweihung des LNG-Terminals in Brunsbüttel und des Baubeginns weiterer LNG-Terminals, die Anzahl neuer Anlagen stark zu beschränken und die gesetzlichen Grundlagen zu überarbeiten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Umweltverbände haben beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg Widerspruch gegen die immissionschutzrechtliche Genehmigung des LNG-Terminals in Wilhelmshaven eingelegt. Diese wurde mit der Inbetriebnahme des schwimmenden LNG-Terminals in Wilhelmshaven veröffentlicht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger&lt;/strong&gt;: „Ein Ende der Gasmangellage ist in Sicht, umso weniger sinnvoll wirkt die überdimensionierte neue Infrastruktur für flüssiges Gas an unseren Küsten. Spätestens jetzt muss das LNG-Gesetz, das eigens geschaffen wurde, um die Planung und Genehmigungen zu beschleunigen, auf den Prüfstand. Denn die ausgesetzten Umweltprüfungen und Beteiligungsverfahren werden wir bitter mit Schäden in sensiblen Ökosystemen bezahlen. Umso wichtiger ist es, dass wenigstens der Klimaschaden und die Laufzeit der Genehmigung für den Import von fossilem Gas strikt begrenzt wird. NABU und BUND werden deshalb gemeinsam auf dem Klageweg den Druck auf die Bundesregierung erhöhen.”&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wie man einen Wal rettet</title>
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      <pubDate>Mon, 02 Jan 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;So endlos unsere Meere auch zu sein scheinen, auf ihnen wird es zunehmend enger. Der nationale und internationale &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-fordert-strengere-klimaschutzvorgaben-fuer-schifffahrt/&#34;&gt;Schiffsverkehr&lt;/a&gt;, der in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat und noch weiter ansteigen wird, nimmt einen Großteil der Meeresoberfläche in Anspruch. Etwa 90 Prozent des Welthandels erfolgen auf dem Seeweg. Allerdings überqueren natürlich nicht nur Frachtschiffe sondern auch Wale die Meere. Wenn die Tiere zum Atmen oder Fressen an die Oberfläche kommen, geschieht es immer häufiger, dass sie mit einem Schiff zusammenstoßen, was für den Wal in fast allen Fällen tödlich endet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>BUND gegen Kohlendioxid-Deponien im Meer oder an Land</title>
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      <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verurteilt die heutige Ankündigung der Bundesregierung, jährlich viele Millionen Tonnen Industrie-CO2 abscheiden und deponieren zu wollen (Carbon Capture and Storage, CCS), anstatt die Emissionen im Industriesektor zu reduzieren.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der BUND kritisiert ebenfalls geplante Subventionen für CCS über so genannte Klimaschutzverträge in Milliardenhöhe und den Vorstoß von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP), die Speicherung von CO2 im Boden im industriellen Maßstab kurzfristig zuzulassen. Heute hat das Bundeskabinett den Entwurf des Evaluierungsberichts zum Kohlendioxidspeicherungsgesetz (KSpG) beschlossen. In dem Gesetz wird seit 10 Jahren die Einlagerung von Kohlendioxid in Gesteinsschichten geregelt. Bisher war CCS nur in begrenzten Mengen zu Forschungs- oder Demonstrationszwecken erlaubt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU zu EU-Notverordnung: Politischer Fehltritt</title>
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      <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Eilgesetzgebung ist falscher Weg – EU muss zukunftsfähigen Rechtsrahmen für Erneuerbare-Energien-Richtlinie entwickeln&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Brüssel/Berlin - Heute haben die Energieminister der EU-Mitgliedstaaten eine Notverordnung zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Erneuerbare Energien verabschiedet. Diese geht vor allem zurück auf das Betreiben der deutschen Bundesregierung. Der NABU hält seine Kritik daran aufrecht. In jedem Fall ist die durch diese Regelung gewonnene Zeit nun für eine grundlegende Überarbeitung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie zu nutzen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert: „Mit der Notverordnung ist ein schadhafter Wildwuchs von Erneuerbaren zu Lasten der Natur zu befürchten. Die Bundesregierung riskiert, jahrzehntelang bewährte und für den Natur- und Klimaschutz wichtige Planungs- und Umweltstandards aufzugeben. Um das Umsetzungschaos zu mindern, muss Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck jetzt von einer Hauruck-Novelle der parallel verhandelten Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED IV) absehen. Stattdessen sind EU-weit Vorgaben für eine Raumplanung zu entwickeln, die Naturschutz und Klimaschutz gleichermaßen in den Blick nehmen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU zum Weltnaturabkommen: Mehr Schutz, wenig Pflichten</title>
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      <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Trotz einiger Fortschritte zu wenig für eine Trendumkehr beim Verlust von Natur und Arten / EU und Deutschland müssen nachschärfen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Montreal – Heute haben sich die Vertragsstaaten nach zähen und intensiven Verhandlungen bei der Weltnaturkonferenz auf ein globales Abkommen geeinigt. Mit der Vereinbarung bekennen sich die Nationen dazu, die Biodiversität zu erhalten und schützen. Der NABU blickt mit Ernüchterung auf das Ergebnis: Trotz inhaltlicher Fortschritte werde das Weltnaturabkommen nicht ausreichen, um den Verlust der Artenvielfalt und Ökosysteme zu stoppen oder umzukehren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU enttäuscht über Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Riffen im Fehmarnbelt</title>
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      <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Minimallösung gleicht massive Zerstörung wertvoller Riffe nicht aus / gefährliche Präzedenz für künftige Eingriffe&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die NABU-Klage gegen den Planänderungsbeschluss der Festen Fehmarnbeltquerung abgewiesen. Es ging um die nach Überzeugung des NABU unzureichende Wiederherstellung von Riffen sowie um Fehler bei der Umweltverträglichkeitsprüfung.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Das Urteil ist eine große Enttäuschung. Der Ostsee geht es ökologisch schlecht, Deutschland hat sämtliche europäische Zielvorgaben gerissen. Umso wichtiger, dass so schwerwiegende Eingriffe wie der Tunnelbau wirksam kompensiert werden. Mit dem heutigen Urteil läuft dieser Anspruch ins Leere“, kritisiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. „Grundsätzlich ist der Aufbau von Riffen die richtige Kompensationsmaßnahme, die Schönrechnerei aber, an deren Ende nur ein Viertel der zu kompensierenden Fläche wiederhergestellt werden muss, ist fatal und darf keinesfalls Schule machen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Schritt in die falsche Richtung: Effektiver Rechtsschutz soll für vermeintliche Planungsbeschleunigung geopfert werden</title>
      <link>/ein-schritt-in-die-falsche-richtung-effektiver-rechtsschutz-soll-fuer-vermeintliche-planungsbeschleunigung-geopfert-werden/</link>
      <pubDate>Thu, 01 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kabinett beschließt Gesetzesnovelle, die Eilrechtsschutz trotz fehlerhafter Planung aussichtslos werden lässt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung den „Gesetzesentwurf zur Beschleunigung von verwaltungsgerichtlichen Verfahren im Infrastrukturbereich“ beschlossen. Die Novelle aus dem Bundesjustizministerium soll den verwaltungsgerichtlichen Eilrechtsschutz massiv einschränken und stellt nach Überzeugung der Umweltorganisationen NABU, DUH, Green Legal Impact und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) einen klaren Schritt in die falsche Richtung dar. Die Verwaltungsgerichte könnten zukünftig einen Fehler der Genehmigungs- oder Planungsentscheidung außer Acht lassen, „wenn offensichtlich ist, dass dieser in absehbarer Zeit behoben sein wird.“ Diese Formulierung ist denkbar unbestimmt und ermöglicht Richterinnen und Richtern sehenden Auges, rechtswidriges behördliches Handeln zu dulden. Aus Sicht der Umweltverbände verstößt diese Regelung gegen verfassungs-, europa- und völkerrechtlich gebotene Prinzipien. Hinzukommt, dass nahezu alle Fehler heilbar sind, sodass kaum mehr ein Fehler dazu führen würde, dass Vorhaben vorläufig gestoppt werden. Eine erhebliche Beschleunigung ist dadurch jedoch nicht zu erwarten, denn die Gerichtsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht werden schon jetzt äußerst zügig durchgeführt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Kli­maar­chi­ve un­ter dem Ver­grö­ße­rungs­glas</title>
      <link>/klimaarchive-unter-dem-vergroesserungsglas/</link>
      <pubDate>Thu, 01 Dec 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MARUM-Stu­die in Na­tu­re: Neue Ana­ly­se­me­tho­de zeigt ab­rup­te Zu­nah­me der Sai­so­na­li­tät wäh­rend des letz­ten glo­ba­len Kli­ma­wan­dels&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie ver­än­dert sich das Wet­ter als Fol­ge der glo­ba­len Er­wär­mung? Kli­maar­chi­ve lie­fern wert­vol­le Ein­bli­cke in ver­gan­ge­ne Kli­ma­ver­än­de­run­gen, also in die Pro­zes­se, die un­se­ren Pla­ne­ten von ei­nem Kli­ma­zu­stand in den nächs­ten be­för­der­ten. Für Men­schen und Öko­sys­te­me ist die Va­ria­bi­li­tät in Zeit­räu­men von Wo­chen bis Jah­ren – das Wet­ter – aber oft­mals ent­schei­dend. Mit­tels ei­ner am MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men neu ent­wi­ckel­ten und er­prob­ten Ana­ly­se­me­tho­de wur­den nun die­se bei­den As­pek­te zu­sam­men­ge­führt und die Aus­wir­kun­gen der letz­ten glo­ba­len Er­wär­mung auf sai­so­na­le Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen be­schrie­ben. Das Fach­jour­nal Nature hat die Er­geb­nis­se jetzt ver­öf­fent­licht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Wattenmeerkonferenz: &#34;Nature first in the Wadden Sea&#34;</title>
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      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Umweltverbände fordern ehrgeizige Maßnahmen zum Schutz des Wattenmeeres&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anlässlich der 14. trilateralen Wattenmeer-Konferenz in Wilhelmshaven fordern dänische, deutsche und niederländische Umweltverbände bei einer gemeinsamen Aktion einen wirksameren Schutz des Wattenmeeres. Trotz eines hohen Schutzstatus und herausragender Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Klimaschutz wird das Weltnaturerbe Wattenmeer weiterhin stark von vielfältigen Nutzungen bedroht. Die Verbände appellieren an die Politik, sich auf ein wirksames Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Belastungen des Wattenmeeres zu einigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>COP27</title>
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      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am Anfang der COP27, als das Wort Backsliding plötzlich im Raum stand, damit drohend, dass es auf dieser COP nur noch darum gehen würde, das Schlimmste zu vermeiden, das schlimmste Zurückrudern, das schlimmste Vergessen, von dem, was eigentlich auf der Agenda stand, da wollte ich noch schreiben, dass sich die, die betroffen sind von dem, was da verhandelt wird, fühlen müssen wie &amp;hellip; am Katzentisch. An den wir als Kinder bei Familientreffen gesetzt wurden, an dem wir wussten, dass die wichtigen Dinge, die, die uns betrafen, oben, am großen Tisch besprochen wurden, und an dem wir, während wir vermeintlich brav in unseren Kuchen stocherten, versuchten mit großen Ohren mitzubekommen, was da besprochen wurde, da oben. Nur &amp;hellip; vergebens.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF zu CITES-Konferenz: „Erfolg für den Schutz unserer Lebensgrundlagen“</title>
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      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Historische Entscheidung: Über 90 Prozent aller international gehandelten Hai- und Rochenarten besser geschützt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nach dem Ende der CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) zeigt sich die Naturschutzorganisation WWF weitestgehend zufrieden mit dem Ausgang der Konferenz. Besonders für Meerestiere war die Konferenz ein voller Erfolg, so werden etwa 90 Prozent aller international gehandelten Hai- und Rochenarten in Zukunft besser vor der Übernutzung durch den internationalen Handel geschützt. Vor der Konferenz sicherte das CITES-Abkommen das nur 20 Prozent zu. Stillstand gab es hingegen beim Schutz des Tigers vor Wilderei und illegalem Handel. Tropische Baumarten und Singvögel werden zwar in Zukunft besser vor den negativen Auswirkungen des internationalen Handels geschützt. Der WWF kritisiert allerdings die langen Übergangsphasen, bis der verbesserte Schutz in Kraft tritt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU begrüßt Bundestagsentscheid für ein Sofortprogramm Munition im Meer</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Endlich grünes Licht für Meere ohne Weltkriegsaltlasten / Bergung muss zügig beginnen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – 1,6 Millionen Tonnen giftige Munitionsaltlasten aus den beiden Weltkriegen liegen in der deutschen Nord- und Ostsee. Diese können nun endlich geräumt werden, denn heute hat der Bundestag den Weg frei gemacht für ein 100-Millionen-Euro-Sofortprogramm Munition im Meer. „Das Sofortprogramm ist ein schöner Erfolg für die Meere, an dem der NABU seit 2006 mitgearbeitet hat. Endlich übernimmt der Bund Verantwortung, um die giftigen Hinterlassenschaften der Weltkriege naturverträglich zu entsorgen. Damit das Sofortprogramm noch in dieser Legislatur ein Erfolg wird, ist jetzt das Bundesumweltministerium am Zug. Es muss alle notwendigen Komponenten für Bergung und Entsorgung zügig ausschreiben“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger und mahnt zugleich: „Der heutige Erfolg ist nur ein erster Schritt. Die Munitionsbergung ist eine Generationenaufgabe. Bund und Länder müssen dafür eine gemeinsame, langfristige Finanzierung auf die Beine stellen und damit heute schon beginnen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schutz der Makohaie auf den Südatlantik ausgeweitet</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fischereikommission ICCAT legt erstmals Fangbeschränkungen für den Südatlantik fest – versäumt es jedoch ein Anlandeverbot zu verhängen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vale do Lobo / Affoltern / München, 22. November 2022. Die Naturschutzorganisationen Sharkproject und Pro Wildlife begrüßen die Entscheidung der 23. Sondersitzung der ICCAT in Vale do Lobo, nach jahrzehntelanger Überfischung ohne Managementmaßnahmen, jetzt erstmals Fangbeschränkungen für die bedrohten Haie im Südatlantik festzulegen. Die Organisationen bedauern jedoch, dass ein vollständiges Fangverbot, wie ursprünglich von der Europäischen Union vorgeschlagen, von Südafrika und Namibia blockiert wurde. ICCAT, die Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik, ist die Fischereiorganisation (RFMO), die den Fang von Thunfisch, Schwertfisch und Haien im Atlantik regelt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>COP27: Fonds für Klimaschäden gibt Hoffnung - 1,5-Grad-Limit gefährdet</title>
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      <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Dresden/Sharm el Sheik. Als äußerst ernüchternd bewertet Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Ergebnis der 27. Weltklimakonferenz. „Wie eine Schneelawine nimmt die Klimakrise dramatisch an Fahrt auf. Die Weltgemeinschaft hat in Ägypten viel geredet, aber nur halbherzig agiert. So wird das 1,5-Grad-Limit schnell überschritten. Viele Teile der Erde werden unbewohnbar.“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gleichzeitig liegt mit dieser COP nun zum ersten Mal nach 30 Jahren ein Ergebnis zu einem Fonds für die Finanzierung des Ausgleichs bleibender Schäden und Verluste durch die Klimakrise vor. Das ist ein Durchbruch. Hitzige Debatten dauerten bis in die Morgenstunden an. Dieser Fonds muss jetzt aber gefüllt werden. Und auch die Klimafinanzierung ist noch nicht zufriedenstellend und langfristig gesichert. „Nur, weil die Länder des globalen Südens mit der Unterstützung der Zivilgesellschaft bis zum Schluss am Thema Klimaschäden festgehalten haben, konnte ein Teilerfolg errungen werden“, so von Broock.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auf die Kleinen achten: Auswirkung der Eisbedeckung auf winzige Meerestiere</title>
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      <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gemeinsame Pressemitteilung, 17.11.22, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und Universität Rostock&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Erstmals vergleichende Studie zu kleinsten und mittleren Bodentieren in der Antarktis veröffentlicht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wissenschaftlerinnen von der Universität Rostock und Senckenberg am Meer haben erstmals untersucht, wie sich Gemeinschaften von Meiofauna und Makrofauna unter verschiedenen Umweltbedingungen im Südpolarmeer zusammensetzen. Sie zeigen in ihrer im Fachjournal „Marine Ecology Progress Series“ veröffentlichten Studie, dass sich eine unterschiedliche Meereisbedeckung zwar auf alle Organismengruppen am Meeresboden auswirkt – die kleineren Tiere der Meiofauna aber deutlich stärker beeinflusst sind. Für zukünftige Bewertungen des Einflusses von Umwelt- und Klimaveränderungen auf die Ökosysteme des Antarktischen Ozeans sollten diese Organismen daher stärker berücksichtigt werden, so das Forscherinnen-Team.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tiefseebergbau für Einsteiger:innen</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Vor ein paar Tagen hat unsere aktuelle Regierung an entscheidender Stelle ein &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/schutz-der-meere-deutschland-unterstuetzt-bis-auf-weiteres-keinen-tiefseebergbau/&#34;&gt;Votum&lt;/a&gt; abgegeben, das uns alle hier überrascht hat - und zwar positiv. Auf das wir inständig gehofft haben, mit dem aber nicht zu rechnen war.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was den Tiefseebergbau angeht, werden nämlich gerade Dinge verhandelt, die uns alle betreffen und mit alle ist alle gemeint: die Menschheit als Ganzes. Nicht pathetisch, sondern ganz technisch: Der Tiefseeboden gehört uns allen. Gemeinsam. Per UN-Seerechtsabkommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umweltauswirkungen von Ressourcenabbau in der Tiefsee erforschen</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Projekt MiningImpact untersucht auf der Expedition SO295 die Umweltschäden durch Manganknollenabbau am Meeresgrund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie stark zerstört der Manganknollenabbau den Lebensraum in der Tiefsee? Das untersucht in den nächsten zwei Monaten die MiningImpact-Expedition SO295 mit dem Forschungsschiff SONNE in den Explorationslizenzgebieten der Clarion-Clipperton Zone im Nordpazifik. Beim Einsammeln von Manganknollen wird die belebte Zone des Meeresbodens abgetragen; zusätzlich bedecken die beim Abbau aufgewirbelten Sedimente große Flächen in der Umgebung. Ziel der Fahrt ist es, das komplette Ausmaß der Umweltauswirkungen anderthalb Jahre nach einem industriellen Gerätetest zu erfassen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Umweltstandards nicht per EU-Notverordnung aushebeln</title>
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      <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Genehmigungserleichterungen in naturschutzrechtlich relevanten Bereichen ohne Parlamentsbeteiligung sind demokratisch sehr bedenklich&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Brüssel - Die EU-Kommission plant, bestehendes EU-Naturschutzrecht für den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Energieinfrastruktur durch eine Notverordnung (Art. 122 AEUV) weitgehend auszuhebeln. Das Vorhaben geht zurück auf das Betreiben der Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten, gerade auch der deutschen Ampelregierung.  NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger hat sich daher heute an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gewandt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Selbstverständlich braucht es eine Beschleunigung beim Ausbau von Wind- und Sonnenenergie. Diese lässt sich aber nicht dadurch erreichen, dass auf EU-Ebene ein pauschaler Vorrang von Erneuerbaren gegenüber jedwedem anderen Belang, etwa der Natur, festgestellt wird. Auch ein generelles Ausblenden von Verstößen gegen das EU-Artenschutzrecht führt nicht zur Beschleunigung, sondern nur zu Protesten vor Ort. Dass Ursula von der Leyen auf Betreiben auch von Olaf Scholz und Robert Habeck dabei sogar das Europäische Parlament entmachten will, ist skandalös.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU: Die Wasserstoff-Farblehre</title>
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      <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Nur grüner Wasserstoff bietet echtes Zukunftspotenzial&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Wasserstoff wird häufig als der Energieträger der Zukunft bezeichnet. Die Herstellung von Wasserstoff verbraucht viel Energie, deshalb wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien zur Grundvoraussetzung einer klimafreundlichen Produktion des Energieträgers. Wasserstoff ist also nicht gleich Wasserstoff. Abhängig vom Herstellungsprozess werden verschiedene Wasserstoffarten unterschieden. Welche Ressourcen welche Prozesse angewendet werden, zeigt folgender Überblick:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Grauer Wasserstoff wird aus fossilen, also kohlenstoffhaltigen, Brennstoffen und Wasser in mehreren Prozessschritten (Endgasreformierung) gewonnen. Dabei entsteht als Abfallprodukt CO₂, das direkt in die Atmosphäre abgegeben wird.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Blauer Wasserstoff wird aus fossilen, also kohlenstoffhaltigen, Brennstoffen und Wasser in mehreren Prozessschritten (Endgasreformierung) gewonnen, wobei das produzierte CO₂ abgeschieden wird (mittels Carbon-Capture-Technologien).&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Türkiser Wasserstoff wird aus Erdgas mittels thermischer Verfahren gewonnen. Dabei wird das Erdgas in Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Gelber Wasserstoff wird aus Wasser mittels Elektrolyse gewonnen. Der dafür benötigte Strom besteht aus einer Mischung aus konventionellen und erneuerbaren Energiequellen.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Grüner Wasserstoff wird aus Wasser mittels Elektrolyse gewonnen. Der dafür benötigte Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine Studie der Forschungsstelle FFE im Auftrag des NABU hat die Bedingungen für eine ökologische und sozial verträgliche Entwicklung von Wasserstofftechnologien untersucht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Schutz für das Südpolarmeer</title>
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      <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weiterhin keine neuen Meeresschutzgebiete im antarktischen Südpolarmeer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die einzigartigen Meeresökosysteme rund um die Antarktis bleiben weiter ohne zusätzlichen Schutz: Auf der Jahreskonferenz der Kommission zum Schutz der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) ist neben zwei weiteren Schutzgebietsvorschlägen auch die Ausweisung eines riesigen Meeresschutzgebietes im Weddellmeer erneut am Widerstand von China und Russland gescheitert. Seit bereits sechs Jahren wird der von Deutschland erarbeitete Vorschlag zum Schutz des Weddellmeers diskutiert. Auch über eine strengere Regulierung der Krillfischerei wurde keine Einigkeit erzielt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Plastikverschmutzung hat künftig ihren Preis</title>
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      <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bundeskabinett beschließt Gesetz zum Aufbau eines Einwegkunststofffonds&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundesregierung hat heute beschlossen, dass Hersteller von Produkten aus Einwegplastik sich künftig an den Kosten der Abfallbeseitigung in Parks und Straßen beteiligen müssen. Laut Gesetz zahlen die Hersteller eine jährliche Abgabe in einen zentralen Fonds ein, der vom Umweltbundesamt verwaltet wird. Die Höhe der Abgabe bemisst sich an der Art und Menge jener Produkte, die sie zuvor auf den Markt gebracht haben. Aus dem Fonds können Kommunen Gelder erhalten, die ihre Kosten für Abfallbewirtschaftung und Sensibilisierungsmaßnahmen decken. Zu den betroffenen Produkten aus Einwegkunststoff zählen beispielsweise Tabakprodukte mit kunststoffhaltigen Filtern, Getränkebehälter und -becher und To-Go-Lebensmittelbehälter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das verräterische Abtauchen illegaler Fischfangboote</title>
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      <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Illegale Fischerei trägt nicht nur zur &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;Überfischung&lt;/a&gt; bei, sondern verursacht jedes Jahr einen weltweiten wirtschaftlichen Schaden von bis zu 25 Milliarden Dollar. Deshalb haben Forscher:innen der University of Calfornia in ihrer Studie die Hintergründe der illegalen Fischerei untersucht. Das automatische Identifikationssystem (AIS) kann von Schiffsführer:innen abgeschaltet werden, um sich vor Piraterie zu schützen. Allerdings wird es auch häufig deaktiviert, um illegale Aktivitäten - wie die Fischerei an nicht autorisierten Orten oder nicht autorisierte Umladungen - zu verschleiern. In den AIS-Daten von 2017 bis 2019 wurden 50.000 Fälle entdeckt, in denen die Schiffe ihr AIS ausgeschaltet hatten. Diese Schiffe fuhren mehrheitlich unter den Flaggen von China, Taiwan, Spanien und den USA. Mit Computermodellen haben die Forschenden spezifische Muster für verschiedene Fischereimethoden wie Langleinen, Ringwaden oder Schleppnetze erkannt. Der Datensatz mit Echtzeitdaten soll künftig zu der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/trauerspiel-fischereikontrolle/&#34;&gt;Kontrolle&lt;/a&gt; und Verbesserung des Fischereimanagements beitragen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schutz der Meere: Deutschland unterstützt bis auf Weiteres keinen Tiefseebergbau</title>
      <link>/schutz-der-meere-deutschland-unterstuetzt-bis-auf-weiteres-keinen-tiefseebergbau/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In Jamaika laufen derzeit Verhandlungen im Rahmen des Rates der Internationalen Meeresbodenbehörde. Dort hat die Bundesregierung erstmals eine &amp;ldquo;precautionary pause&amp;rdquo;, eine vorsorgliche Pause beim Tiefseebergbau gefordert. Dabei erklärte die Bundesregierung, dass sie bis auf Weiteres keine Anträge auf kommerziellen Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee unterstützt. Das vorhandene Wissen und der Stand der Forschung reichen nicht aus, um ernsthafte Umweltschäden durch Tiefseebergbau auszuschließen. Zudem wirbt Deutschland im Kreis der Mitgliedstaaten dafür, ebenfalls keine Anträge zu unterstützen. Eine formale Unterstützung von Abbauanträgen durch einen Mitgliedstaat des UN-Seerechtsübereinkommens ist zwingende Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen eine Genehmigung der Internationale Meeresbodenbehörde erhält.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zu­kunft der Artenvielfalt im Meer un­ter glo­ba­ler Er­wär­mung</title>
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      <pubDate>Wed, 12 Oct 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Stu­die zeigt, wie Plank­ton­ge­mein­schaf­ten ge­wan­dert sind und sich seit der letz­ten Eis­zeit&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;ge­wandelt ha­ben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der vom Men­schen ver­ur­sach­te Kli­ma­wan­del hat die Artenvielfalt der Erde be­reits stark be­ein­flusst. Der Le­bens­raum vie­ler Ar­ten – auch in den Ozea­nen – ver­schwin­det, in­va­si­ve Ar­ten er­obern neue Re­gio­nen. In ei­ner um­fas­sen­den Da­ten­aus­wer­tung hat ein Team von For­schen­den aus Bre­men und Ol­den­burg un­ter­sucht, wie sich die Ar­ten­ge­mein­schaf­ten im Nord­at­lan­tik über ei­nen Zeit­raum von 24.000 Jah­ren – seit der letz­ten Eis­zeit – ver­än­dert ha­ben. Er­war­tungs­ge­mäß sind Ar­ten nach Nor­den mi­griert, aber es ha­ben sich auch neue Ge­mein­schaf­ten ge­bil­det – und zwar auch, nach­dem sich die Tem­pe­ra­tu­ren sta­bi­li­siert ha­ben. Die Er­geb­nis­se sind jetzt in der Fach­zeit­schrift &lt;em&gt;Nature Ecology &amp;amp; Evolution&lt;/em&gt; er­schie­nen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arktischer Ozean künftig auch im Sommer versauert</title>
      <link>/arktischer-ozean-kuenftig-auch-im-sommer-versauert/</link>
      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine neue Studie geht davon aus, dass der Klimawandel die saisonale Versauerung des Arktischen Ozeans verschieben und intensivieren könnte, mit Folgen für das Ökosystem&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Meere unseres Planeten haben über die vergangenen 200 Jahre mehr als ein Viertel des vom Menschen verursachten Kohlendioxids aus der Atmosphäre aufgenommen. Das hat dazu geführt, dass sie seit Beginn der industriellen Revolution um fast 30 Prozent saurer geworden sind. Der pH-Wert des Wassers ist dabei nicht immer gleich, er schwankt je nach Jahreszeit und Region. Die niedrigsten Werte treten natürlicherweise im Winter auf. Das könnte sich aber ändern, denn mit dem Klimawandel kann sich dieser Wert in den Sommer verlagern, wie ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts nun zeigen konnte. Mit weitreichenden Folgen für das Leben im Ozean, wie sie in der Fachzeitschrift Nature beschreiben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Überfischter Ostsee-Hering in zertifiziertem Tierfutter</title>
      <link>/ueberfischter-ostsee-hering-in-zertifiziertem-tierfutter/</link>
      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ueberfischter-ostsee-hering-in-zertifiziertem-tierfutter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF: MSC muss sich an eigene Regeln halten / Fischerei auf Hering in zentraler Ostsee ist nicht nachhaltig&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Fischmehl und Fischöl aus industrieller Ostsee-Fischerei dürfen weiterhin mit Nachhaltigkeits-Siegel verkauft werden, obwohl sie signifikante Anteile von Hering aus der zentralen Ostsee enthalten. Dessen Bestand ist so überfischt, dass er kurz vor dem Zusammenbruch steht. Ein entsprechendes Beschwerdeverfahren, das der WWF Deutschland beim Marine Stewardship Council (MSC) eröffnet hatte, wurde jetzt mit diesem Ergebnis beendet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Versauernder Meereisverlust</title>
      <link>/versauernder-meereisverlust/</link>
      <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/abkuehlung-von-teilen-der-arktis-kehrt-sich-offenbar-um/&#34;&gt;Erwärmung&lt;/a&gt; und Versauerung der Ozeane - angetrieben durch die Klimakrise - verstärken sich gegenseitig. Unsere Meere nehmen große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre auf, wodurch ihr pH-Wert sinkt und sie &amp;ldquo;sauer&amp;rdquo; werden. Das schadet vielen Meeresbewohnern, besonders denen mit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/was-geisterfossilien-ueber-vergangene-klimafolgen-verraten/&#34;&gt;Strukturen aus Kalzium-Verbindungen&lt;/a&gt;. Forscher:innen haben kürzlich im arktischen Ozean entdeckt, dass durch den starken Meereisverlust zunehmend Wasser freigelegt wird, dass das atmosphärische CO2 besonders gut aufnehmen kann. Mit Daten aus Wasseranalysen von 1994 und 2020 konnte ein drei- bis viermal höherer Versauerungs-Trend im westlichen Arktischen Ozean festgestellt werden - zurückzuführen auf den zunehmenden Meereisverlust in dieser Region. Wenn dieser weiter fortschreitet, könnte sich auch die Versauerung zunehmend verstärken. Die prognostizierten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/immer-weniger-meereis-erreicht-die-arktis/&#34;&gt;eisfreien Sommer in der Arktis&lt;/a&gt; bis zum Jahr 2050 oder vielleicht sogar bereits bis 2030 haben somit weitreichendere Auswirkungen auf das arktische Ökosystem, als bisher angenommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Strand wird immer schmaler ...</title>
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      <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jedes Jahr gegen Anfang Oktober sind wir am Meer, an der Westküste Dänemarks, da wo die Nordsee wirkt wie das, was sie ist: ein Randmeer des Atlantiks. Wenn man hier ankommt aus den Gebirgen der Städte und das erste Mal über die Dünen steigt und das Meer wiederfindet, sieht man - das Ende der Welt. Hier versteht man, warum wir Menschen das so lange so gedacht haben. Hier ist das Meer bei sich. Wir können uns zu ihm gesellen, wenn wir diese Wucht aushalten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geisternetze, tödliche Fallen im Meer</title>
      <link>/geisternetze-toedliche-fallen-im-meer/</link>
      <pubDate>Sun, 25 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Geisternetze machen einen Großteil der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-plastifizierung-des-ozeans/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; in den Meeren aus und sind für den Tod von Seevögeln, Fischen und Meeressäugern verantwortlich. So schätzte die FAO 2018, dass jährlich circa 640 000 Tonnen Fischereinetze in die Ozeane gelangen. Entweder gehen die Netze verloren oder sie verhaken sich in Wracks oder an Steinkanten, wodurch sie nicht mehr von den Fischereibooten hochgezogen werden können. Meereslebewesen bleiben in den Geisternetzen hängen und größere Tiere, wie zum Beispiel Pottwale, verschlucken ganze Netzteile. Wie so oft in der Fischerei, ist auch hier &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/trauerspiel-fischereikontrolle/&#34;&gt;mangelnde Kontrolle&lt;/a&gt; seitens der Politik eines der grundlegenden Probleme. Zwar müssen verlorene Netze laut EU-Richtlinien gemeldet werden, jedoch ist die Bereitschaft der Fischer:innen diesbezüglich nicht besonders hoch, wenn sie die hohen Kosten der Netzbergungen selbst tragen müssen. Da ist es einfacher und vor allem günstiger, Stillschweigen zu bewahren. Darum baut der NABU bereits seit 2011 in Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Schleswig-Holstein das &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/meere-ohne-plastik/fishing-for-litter/index.html&#34;&gt;FishingForLitter-Programm&lt;/a&gt; auf, um eine kostenlose Entsorgung alter Geisternetze und anderem Kunststoffmüll durchzuführen. Viele der geborgenen Netze stammen hierbei noch aus DDR-Zeiten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was sind NoStraws?</title>
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      <pubDate>Sun, 25 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir haben jetzt einen &lt;a href=&#34;https://deepwave.shop/&#34;&gt;Shop&lt;/a&gt;! Aber wir verkaufen nix. Wie jetzt?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ihr könnt bei uns NoStraws kaufen. Und das ist das, was es heißt: eben KEINE Strohhalme.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nostraw-shop-no-straw-is-the-best-straw/&#34;&gt;NO STRAW is the Best Straw&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit Jahrzehnten machen wir auf die Plastikproblematik aufmerksam. Lange bevor sie in aller Munde war &amp;hellip; im wahrsten Sinne.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;2016 haben wir mit unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/&#34;&gt;BLUE STRAW Kampagne&lt;/a&gt; die Google Impact Challenge Deutschland gewonnen. Inzwischen hat sich einiges getan, aber wie wir alle wissen noch lange nicht genug.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DEEPWAVE zu Gast beim GRÜNLAND-Podcast</title>
      <link>/deepwave-zu-gast-beim-gruenland-podcast-2/</link>
      <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;DEEPWAVE war beim GRÜNLAND-Podcast zu Gast. Unsere großartigen Gastgeberinnen Anja und Jana wollten mit mir in 30 Minuten über ALLE Probleme der Meere sprechen plus Lösungen. Ha, nichts leichter als das. Hier worüber wir gesprochen haben:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ueber-uns/wer-wir-sind/&#34;&gt;Was macht DEEPWAVE?&lt;/a&gt; Meerespolitik gemeinsam mit anderen NGOs &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/meerespolitik/&#34;&gt;Die Meeresoffensive (im Koalitionsvertrag)&lt;/a&gt; Vermittlung in aktive Projekte &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/projekte/schulkampagne-meeresfibel/&#34;&gt;Meeresfibel&lt;/a&gt; für Kinder Aufklärungsarbeit&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Blue Marble &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-meeresschutz-ist-klimaschutz/&#34;&gt;Bedeutung der Meere für die Bewältigung der Klimakrise&lt;/a&gt; Was tun die Meere für uns? Atmen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/marine-senke-fuer-menschgemachtes-co2-bestimmt/&#34;&gt;CO2 Senke&lt;/a&gt; Seegraswiesen und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/projekte/mangrovenprojekt/&#34;&gt;Mangroven&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>European Commission takes bold steps to protect vulnerable marine ecosystems</title>
      <link>/european-commission-takes-bold-steps-to-protect-vulnerable-marine-ecosystems/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Today, the European Commission &lt;a href=&#34;https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/mex_22_5542&#34;&gt;has announced&lt;/a&gt; that it will protect 87 vulnerable marine ecosystems from deep-sea bottom fishing near the Atlantic coasts of France, Ireland, Portugal and Spain.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Deep-sea vulnerable marine ecosystems are scientifically recognised as &lt;a href=&#34;https://ocean-climate.org/en/awareness/the-deep-sea-a-key-player-to-be-protected-for-climate-and-ecosystems/#:~:text=The%20Deep%20Sea%20plays%20a,of%20surface%20waters%20and%20land.&#34;&gt;storing a large part of the CO2&lt;/a&gt; produced by human activities. Protecting deep-sea vulnerable ecosystems thus represents a crucial step towards preventing marine ecological breakdown and mitigating climate change.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;The protection of vulnerable marine ecosystems was a vital part of the 2016 Deep Sea Fisheries Regulation. In addition to prohibiting bottom-trawling below 800 metres, the Regulation required an end to bottom-fishing in cold water coral reefs, aggregations of deep-sea sponges, sea pens and other deepwater habitats by 2018. These diverse deep-sea ecosystems are highly vulnerable to degradation. The delay in implementing this obligation of the Regulation was partly the result of the lengthy and extensive consultation and evaluation undertaken by the European Commission with scientists, Member States, the fishing industry and non-governmental organisations (NGOs).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neuer Meeresbeauftragter der Bundesregierung nimmt seine Arbeit auf</title>
      <link>/neuer-meeresbeauftragter-der-bundesregierung-nimmt-seine-arbeit-auf/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/neuer-meeresbeauftragter-der-bundesregierung-nimmt-seine-arbeit-auf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung Sebastian Unger als Meeresbeauftragten der Bundesregierung im Geschäftsbereich der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz bestellt. Mit der erstmaligen Bestellung eines Meeresbeauftragten unterstreicht die Bundesregierung die wachsende Bedeutung des Meeresschutzes und einer naturverträglichen Nutzung der Meere.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Steffi Lemke: &amp;ldquo;Gesunde Meere sind essentiell für den Klimaschutz und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzenarten.  Mit dem Meeresbeauftragten schafft die Bundesregierung eine zentrale Position in der deutschen Meerespolitik. Ich gratuliere Sebastian Unger zur Ernennung zum ersten Meeresbeauftragten der Bundesregierung. Er wird Gesicht und Sprachrohr der Bundesregierung für die Meere sein und der interministeriellen Arbeitsgruppe Meere vorsitzen. Hiermit verankern wir eine zukunftsgerechte und kohärente Politik für Meer und Mensch als wichtiges Querschnittsthema der Bundesregierung.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Replacing bottom trawling with less destructive fishing in the EU is feasible and would help protect marine ecosystems, says report</title>
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      <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/replacing-bottom-trawling-with-less-destructive-fishing-in-the-eu-is-feasible-and-would-help-protect-marine-ecosystems-says-report/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;European Commission must seize momentous opportunity to phase out destructive fishing and set the course for ocean recovery&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;A &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/publications/report-exploring-alternatives-to-europes-bottom-trawl-fishing-gears/&#34;&gt;new report&lt;/a&gt; (1) published today by Seas At Risk and Oceana shows that bottom trawling – one of the most destructive fishing techniques  – can be largely replaced in the European Union (EU) by far less aggressive fishing gears. Switching to readily available alternatives to bottom trawling offers multiple benefits, such as dramatically improving fisheries resources, protecting the seabed and marine habitats and increasing resilience of the ocean to the climate breakdown.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unsere Verbindung zum Meer</title>
      <link>/unsere-verbindung-zum-meer/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es regnet. Den ganzen Tag, seit heute früh. Dass dieses Geräusch, dieser Geruch, diese feuchte Kühle der Luft einmal so eine Erleichterung sein würden &amp;hellip; Wenn ich in den letzten Wochen barfuß über die völlig verdörrten Wiesen lief, waren meine Fußsohlen irritiert: Südspanien? Poebene? Norddeutschland? Die harte, staubige Fläche in unserem Garten, in die sich der Rasen verwandelt hat, ist übersät mit kleinen Äpfeln, die eigentlich im Oktober zu nach Zimt duftenden Boskops heranreifen sollten und die der Baum nun abwirft, um sich zu retten. Wir haben es aufgegeben zu gießen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sonnencreme: Schutz für die Haut, Gift für etliche Ökosysteme</title>
      <link>/sonnencreme-schutz-fuer-die-haut-gift-fuer-etliche-oekosysteme/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An nur einem Tag gelangen etwa vier Kilogramm chemischer und mineralischer UV-Filter - auch Sonnencreme genannt - ins Mittelmeer. Der globale jährliche Eintrag wurde auf 14.000 Tonnen berechnet, das entspricht dem Gewicht von 70 Blauwalen. Während Sonnencreme uns vor UV-Strahlung schützt, wirkt sie auf viele Meereslebewesen toxisch. Die Substanzen können sich in Organismen anreichern und ihren Stoffwechsel, ihr Immunsystem sowie ihre Reproduktionsfähigkeit stören. In Hawaii, den Jungferninseln, Aruba, Thailand und Palau wurde bereits ein Verbot von Sonnencreme mit bestimmten Chemikalien durchgesetzt, da diese das Korallenwachstum behindern, das Erbgut schädigen und sogar tödliche &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/great-barrier-reef-erneut-von-bleiche-betroffen/&#34;&gt;Korallenbleiche&lt;/a&gt; hervorrufen können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rettende Wimpernschläge</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Steinkorallen nutzen einen raffinierten körpereigenen Ventilator, um sich vor Umweltstress zu schützen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Sterbende Riffe und einstmals bunte Korallenstöcke, die jede Farbe verloren haben: Der Klimawandel setzt den Architekten der Unterwasser-Städte massiv zu. Die sogenannte Korallenbleiche greift durch das wärmer werdende Wasser immer weiter um sich. Doch nicht alle Korallen reagieren darauf gleich empfindlich. Ein internationales Team um das Alfred-Wegener-Institut und das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie hat nun eine mögliche Erklärung dafür: Mithilfe von winzigen Flimmerhärchen können Korallen die Strömungsverhältnisse in ihrer Umgebung beeinflussen und sich so vor schädlichen Sauerstoffkonzentrationen schützen, berichten die Forscher im Fachjournal &lt;em&gt;Current Biology&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Neues Hydrothermalfeld durch MARUM-Expedition entdeckt</title>
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      <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Überraschung im Europäischen Nordmeer in 3.000 Meter Wassertiefe / Expeditionsteam tauft Neuentdeckung „Jøtul Hydrothermalfeld“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heiße Quellen treten weltweit an Spreizungsrücken der Erdplatten auf. Am 500 Kilometer langen Knipovich-Rücken, gelegen zwischen Grönland und Spitzbergen, waren Hydrothermalquellen bisher unbekannt. Während der 109. Expedition mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN haben Forschende aus Bremen und Norwegen nun erstmals am Knipovich-Rücken ein Feld mit zahlreichen Hydrothermalquellen entdeckt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Nach Hinweisen in der Wassersäule auf hydrothermale Aktivität haben wir mit dem Tauchroboter MARUM-QUEST den Ozeanboden abgesucht. Die Freude war riesig, als wir einen aktiven Schwarzen Raucher entdeckten. Wie aus einem Ofenrohr schoss die über 300 Grad Celsius heiße, metallhaltige Flüssigkeit heraus und wandelte sich in eine schwarze Wolke um, deren Ausbreitung wir mit dem Tauchroboter nicht mehr überblicken konnten“, sagt Prof. Gerhard Bohrmann vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, Fahrtleiter der Expedition MSM 109.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Lärm beeinflusst das Leben am Meeresboden</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geräusche mit niedrigen Frequenzen stressen manche Arten von Krebsen, Würmern und Muscheln – mit möglicherweise weitreichenden Folgen für marine Ökosysteme&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ozeane haben ihre ganz eigene Klangkulisse: Viele marine Lebewesen nutzen beispielsweise Schallwellen zur Echoortung, Navigation oder zur Kommunikation mit Artgenossen. In den letzten Jahrzehnten durchdringen jedoch immer mehr Geräusche verursacht durch menschliche Aktivitäten die Meere. Eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts liefert nun den Nachweis, dass diese Geräusche manche wirbellose Tiere, die im und am Meeresboden leben, beeinflussen, so dass wichtige Funktionen für das Ökosystem Meer betroffen sein können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein besonderer Tag und ein persönlicher Beitrag</title>
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      <pubDate>Sun, 14 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Heute ist ein besonderer Tag. Und dies ist ein persönlicher Beitrag. Dies ist die private Geschichte von DEEPWAVE.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor fast 29 Jahren habe ich, damals noch Anna Mandel, in Tübingen im Theater den Mann getroffen, der 10 Jahre später DEEPWAVE gründen sollte. Onno. Die Erde machte eine kurze Pause in ihren Umdrehungen, und wir waren seitdem zusammen. Haben zwei Söhne bekommen und heute vor 25 Jahren geheiratet. Und ich wurde Anna Groß. 23 Jahre durfte ich mit dem Mann meines Lebens dieses wunderbare, großartige, verrückte Leben teilen. Bis er 2016 verunglückte. Und Heye, unser älterer Sohn, und ich uns entschieden, sein Lebenswerk fortzuführen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Tor zur Arktis: Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die „AleutBio“-Expedition im Nordpazifik untersucht noch bis Anfang September das Leben in der Tiefsee&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unter der Fahrtleitung von Senckenbergerin Prof. Dr. Angelika Brandt befinden sich aktuell 38 internationale Forschende an Bord des Forschungsschiffs SONNE im Nordpazifik. Ziel der „AleutBio Expedition SO293“ ist es das Ökosystem der Tiefsee zu verstehen und Veränderungen der Fauna – vor dem Hintergrund des raschen Klimawandels – zu dokumentieren. Die Wissenschaftler*innen untersuchen hierfür im östlichen Beringmeer und im Aleutengraben das Leben am Meeresboden in allen Größenklassen. Ein täglicher Blog nimmt die Öffentlichkeit mit in den Alltag der Meeresforscher*innen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Niesende Schwämme: Es muss nicht in einer Nase kitzeln</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Schwämme gehören zu den ältesten vielzelligen Organismen der Erde und doch haben wir mehr mit ihnen gemeinsam, als man vielleicht zuerst denkt: Schwämme können auch niesen. Bei dem karibischen Ofenrohrschwamm wurde herausgefunden, dass dieser niest, um sein inneres Filtersystem zu reinigen. Über sogenannte Ostien, kleine Körperöffnungen, kann der Schwamm nicht nur Wasser und Nahrungspartikel aufnehmen, sondern auch Abfallprodukte absondern. Das Niesen wurde alle drei bis acht Stunden beobachtet und dauerte jeweils etwa eine halbe Stunde. Die Forscher:innen gehen davon aus, dass die Mehrheit aller Schwammarten einen solchen Nies-Mechanismus nutzt. Das hilft nicht nur dem Schwamm, sondern auch den Organismen in seiner Umgebung, die die enthaltenen Abfallpartikel im ausgeniesten Schleim als Nahrung nutzen. Damit scheinen Schwämme eine größere Rolle im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-schnee-im-meer/&#34;&gt;marinen Nahrungskreislauf&lt;/a&gt; zu spielen, als bisher angenommen wurde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Mikroplastik in Kosmetik jederzeit und überall erkennen – mit der ToxFox-App</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; und andere Schadstoffe, welche sowohl unserer Umwelt als auch unserer Gesundheit schaden, befinden sich inzwischen fast &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/&#34;&gt;überall&lt;/a&gt;, vor allem aber auch in unseren Kosmetik- und Alltagsprodukten. Mit den Inhaltsangaben, welche auf den Produkten abgebildet sind, können die meisten Menschen häufig wenig anfangen - so weiß kaum jemand, was beispielsweise Polyvinyl Derivate (PVX) sind.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die ToxFox-App des BUNDs leistet dafür nun einfache Abhilfe. Mit der App kann man ganz einfach den Barcode der einzelnen Produkte scannen und sofort wird einem angezeigt ob und welche Schadstoffe enthalten sind. So kann bedenkenlos und giftfrei eingekauft werden. Außerdem wird erklärt, welche Funktionen eventuelle Giftstoffe haben und welche Probleme sie mit sich bringen. So kann PVX-Kunststoff zu Atemproblemen führen, wenn er in die Kiemen von Fischen gelangt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU: Vogelgrippe trifft auf Patient Meer</title>
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      <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: &lt;strong&gt;Nur konsequenter Schutz kann betroffene Vogelarten retten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Die Vogelgrippe grassiert unter Basstölpeln, Brandseeschwalben, Flussseeschwalben, Kormoranen und anderen Meeresvögeln. Bereits im Mai waren in Deutschland die ersten Verdachtsfälle des Hochpathogenen Aviären Influenza-Virus (HPAIV) vom Typ H5N1 außerhalb der sonst üblichen Jahreszeit gemeldet worden. 35 tote Brandseeschwalben wurden auf der Insel Trischen gefunden. Zuvor gab es besorgniserregende Fundzahlen aus den Niederlanden und Großbritannien. Der NABU fordert angesichts der Ausbreitung der Seuche Maßnahmen zum Schutz der Wildvögel.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Spektakuläre Bilder: Riesenkalmar erstmals bei der Jagd gefilmt</title>
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      <pubDate>Thu, 04 Aug 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/BCC34584E4s?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Riesenkalmar (lateinischer Name: &lt;em&gt;Architeuthis dux&lt;/em&gt;), der bis zu zwölf Meter lang werden kann und damit zur Megafauna der Meere zählt, wurde bis jetzt nur äußerst selten gesichtet. Foto- und Videomaterial existierte bisher fast nur von tot oder sterbend an den Strand gespülten Tieren. Im Jahr 2019 zeigten Videoaufnahmen aus der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/blogs/tiefsee/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt; erstmals eindeutig einen Riesenkalmar. Zwei Jahre später ist es Forschenden aus Spanien gelungen, die Beutejagt von einem Riesenkalmar auf einem Video festzuhalten. Mithilfe einer mit Kameras ausgestatteten Tiefseeplattform, leuchtenden, künstlichen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/quallen-erobern-die-ostsee/&#34;&gt;Quallen&lt;/a&gt; als Köder und einer Menge Geduld haben die Forscher:innen im Golf von Mexiko und nahe den Bahamas zwischen 550 und 950 Metern Tiefe diese einzigartigen Videos aufgezeichnet. Die Aufnahmen lassen vermuten, dass Riesenkalmare vor allem visuelle Räuber sind und nicht, wie bisher angenommen, ihre Beute aus dem Hinterhalt angreifen. Die Forscher:innen hoffen, dass ihre Tiefseeplattform künftig dabei hilft, weitere Verhaltensweisen der riesigen Tiere zu enthüllen, denn bisher ist nur sehr wenig über ihr Leben in der Tiefsee bekannt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>DEEPWAVE zu Gast beim GRÜNLAND-Podcast</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Jul 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Was sind die großen Probleme der Meere? Warum brauchen wir die Ozeane? Was muss getan werden, um sie zu schützen und ihre Gesundheit wieder herzustellen? Wie können wir persönlich anpacken? Und was macht DEEPWAVE eigentlich genau? Über diese Fragen und noch viele weitere spricht unsere CEO Anna Groß bei &lt;em&gt;GRÜNLAND – Dem Nachhaltigkeitspodcast&lt;/em&gt;. Alle zwei Wochen werden im Grünland verschiedenste Themen rund um Nachhaltigkeit, Konsum und Umweltschutz betrachtet. Fast eine Stunde antwortet Anna in Folge 60 „Wertvolle Wasserwelt – Meeresschutz“ Jana und Anja und klärt darüber auf, worauf es wirklich beim Meeresschutz ankommt. So entsteht eine gute Übersicht sowohl für bereits Informierte, als auch für diejenigen, für die das Thema noch ganz neu ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Endstation Tiefsee: Mikroplastik belastet Meeresgrund noch stärker als angenommen</title>
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      <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschungsteam weist hohe Mikroplastik-Verschmutzung im westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Graben nach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Senckenberg-Forscherinnen Serena Abel und Angelika Brandt haben mit Kolleg*innen des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Goethe-Universität Frankfurt die Mikroplastik-Verschmutzung des westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Grabens untersucht. Dabei fanden sie in jeder einzelnen von insgesamt 13 Sedimentproben aus bis zu 9450 Metern Tiefe zwischen 215 und 1596 Kleinstpartikel pro Kilogramm – mehr als zuvor nachgewiesen. Ihre nun im Journal „Science of The Total Environment“ erschienene Studie zeigt: Die Tiefsee ist der „Mülleimer der Meere“ – und bei der Ablagerung überraschend dynamisch. Die hohe Biodiversität am tiefsten Meeresgrund ist durch die Verschmutzung mit Mikroplastik stark gefährdet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein Dank an unser großartiges Team</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ich bin so stolz darauf, unser Logo auf diesem Rücken zu sehen. Manchmal frage ich mich: was machen wir da eigentlich, wir haben ja keine Boote, mit denen wir &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/das-verraeterische-abtauchen-illegaler-fischfangboote/&#34;&gt;illegale Fischtrawler&lt;/a&gt; verfolgen (aber wir kommunizieren darüber u.a. mit unserem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/projekte/deepwave-filmfestival/&#34;&gt;Filmfestival&lt;/a&gt;), wir haben keine Tauchboote, um &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/landes-pilotprojekt-zu-geisternetzen-startet-in-schleswig-holstein/&#34;&gt;Geisternetze&lt;/a&gt; zu bergen (aber Teamlerinnen, die sich zu Forschungstaucherinnen ausbilden lassen), wir sind keine UN-Beraterinnen (indirekt durch unser Netzwerk schon), aber wenn ich das Logo auf dem Rücken unser Teamler:innen sehe - junge Menschen, die genau wissen, was sie wollen und wofür sie sich einsetzen, die jede freie Minute für die Meere nutzen, die Fächer studieren, die sie befähigen, das professionell zu tun, die sich mit ihrer ganzen Existenz dafür einsetzen, dass so etwas wie Gerechtigkeit vorstellbar wird - dann weiß ich, was wir machen. Dann fühlt sich das so real an wie die Stickerei unseres Logos: es ist nicht nur ein Bild, es sind lauter unzählige einzelne konkrete Taten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>European Commission strengthens its position against deep sea mining</title>
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      <pubDate>Mon, 27 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Today the European Commission published the EU agenda on International Ocean Governance, announcing its intention to “prohibit deep-sea mining until scientific gaps are properly filled, no harmful effects arise from mining and the marine environment is effectively protected”.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Monica Verbeek, Executive Director at Seas At Risk, said: “It is very timely of the Commission to publish its objectives for international works for ocean governance just before the UN Ocean Conference, clarifying its key positions in advance of the upcoming important negotiations in this ocean super year: the high seas treaty negotiations in August, the International Seabed meeting in August and the Convention on Biological Diversity COP in November. It is encouraging to see the European Commission strengthen its position against deep-sea mining, in line with the calls for moratorium of the European Parliament, Pacific Parliamentarians and of hundreds of organisations around the world. We are now counting on many countries to voice their support for the moratorium at the UN Ocean Conference. Deep-sea mining is simply not reconcilable with the UN Sustainable Development Goal 14 – Life below water – or any other SDG for that matter. It would irreversibly damage earth’s largest and most precious ecosystem. The large-scale loss of biodiversity is not worth the profits”.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Korallengärten auf der „Mauretanischen Mauer“ entdeckt</title>
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      <pubDate>Sat, 25 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Neue, kolonienbildende Oktokorallenart von der weltweit größten Tiefwasserkorallenhügelkette beschrieben&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wissenschaftler*innen von Senckenberg am Meer und der Universität Tel Aviv haben eine neue Korallenart entdeckt. Die Oktokoralle Swiftia phaeton wurde auf der weltweit größten Tiefwasserkorallenhügelkette vor der Küste Mauretaniens während verschiedener Tauchgänge in Tiefen zwischen etwa 400 und 600 Metern gefunden. Dort bildet sie „Korallengärten“ – dichte Ansammlungen von einer oder mehreren Korallenarten. Die Neubestimmung erfolgte mittels Mikro-Computertomographie – einem Verfahren für die detaillierte dreidimensionale Bildgebung von inneren Strukturen. Die Forschenden warnen in ihren in den Fachjournalen „ZooKeys“ und „IntechOpen“ veröffentlichten Studien vor der Gefährdung der gerade erst entdeckten Art – in ihrem Ökosystem wird Kohlenwasserstoff gefördert und seit den 1960er Jahren Fischerei betrieben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Unser Filmfestival: die Sprachlosigkeit überwinden</title>
      <link>/unser-filmfestival-die-sprachlosigkeit-ueberwinden/</link>
      <pubDate>Thu, 16 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unser &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/filmfestival-2022/&#34;&gt;Filmfestival&lt;/a&gt; letzten Freitag in Hamburg erfüllt uns immer noch mit großer staunender Freude. Was für ein Abend!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unser Dank geht an unsere großartigen Referent:innen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Philipp Grieß David I. Dinçer Sebastian Rakers Aline Kühl-Stenzel&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;an unsere wunderbare Moderatorin Andrea Gerhard&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;an unseren Botschafter Frederik Götz&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;an die unglaublich schönen, ermutigenden, sprachlos machenden Filme, die wir zeigen durften,&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;und last but not least an euch, unser Publikum.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir haben an diesem Abend wieder ganz deutlich spüren und sehen können, was uns ausmacht, was wir können, und vor allem was unsere Aufgabe ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tang trägt Tiere von Küste zu Küste</title>
      <link>/seetang-traegt-tiere-von-kueste-zu-kueste/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Millionen Flöße aus Seetang treiben von Küste zu Küste des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zirkumpolarstrom-der-suedozean-wie-man-ihn-noch-nie-gesehen-hat/&#34;&gt;Südlichen Ozeans&lt;/a&gt;. Dabei tragen sie Seesterne, Asseln, Krustentiere, Gliederfüßer, Weichtiere und Würmer mit sich - riesige Mengen an Biomasse werden transportiert. Dadurch können sich die Organismen in neuen Regionen ansiedeln, wie ein internationales Forschungsteam der University of Otago nun herausgefunden hat. Durch den starken &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zirkumpolarstrom-fliesst-in-warmphasen-schneller/&#34;&gt;Zirkumpolarstrom&lt;/a&gt; kann der Seetang dabei sogar die schwer überwindbaren Barrieren der Antarktis bezwingen. Dieser Ferntransport könnte dem Aussterben einiger Arten durch sich verändernde Klimabedingungen entgegentreten. Mithilfe der Seetang-Flöße können marine Arten vor dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-meeresschutz-ist-klimaschutz/&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt; fliehen, wenn ihr ursprüngliches Habitat für sie unbewohnbar wird. So wird generell erwartet, dass sich die Lebensräume der Meeres- und Küstenbewohner weiter in Richtung der Pole verschieben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Südozean, wie man ihn noch nie gesehen hat</title>
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      <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine neue Karte zeigt den Meeresboden des Südlichen Ozeans in nie dagewesenem Detail&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Beschaffenheit des Ozeanbodens entscheidet mit darüber, wie sich Wassermassen und Strömungen in den Meeren bewegen und unser Klima beeinflussen. Auch die Lebensvielfalt im Meer ist beeinflusst von Meeresbodenstrukturen. Deshalb sind möglichst genaue Informationen zur Bodentopografie für meeres- und klimawissenschaftliche Forschung unabdingbar. Mit der zweiten Version der International Bathymetric Chart of the Southern Ocean (IBCSO v2) hat eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts die bislang beste und detailreichste Bodenkarte des Südlichen Ozeans vorgestellt, der im System Erde eine Schlüsselrolle spielt. Die Karte und die komplexe Entwicklungsmethodik wurden im Nature-Fachmagazin Scientific Data veröffentlicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Leh­ren aus der Ver­gan­gen­heit: Wie Kalt­was­ser­ko­ral­len auf glo­ba­le Er­wär­mung re­agie­ren</title>
      <link>/lehren-aus-der-vergangenheit-wie-kaltwasserkorallen-auf-globale-erwaermung-reagieren/</link>
      <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ko­ral­len re­agie­ren auf Ver­än­de­run­gen ih­rer Um­ge­bung – das gilt so­wohl für tro­pi­sche wie für Kalt­was­ser­ko­ral­len und schließt zum Bei­spiel Ände­run­gen von Tem­pe­ra­tur, Salz­ge­halt und pH-Wert ih­rer Um­ge­bung ein. Jetzt ha­ben For­schen­de des MARUM un­ter der Lei­tung von Dr. Ro­d­ri­go da Cos­ta Por­til­ho-Ra­mos in ei­ner Stu­die un­ter­sucht, wie sich wär­me­re Tem­pe­ra­tu­ren im Zuge der Kli­ma­er­wär­mung auf Kalt­was­ser­ko­ral­len aus­wir­ken. Da­für ha­ben sie ge­nau­er be­trach­tet, wie Ko­ral­len in den ver­gan­ge­nen 20.000 Jah­ren auf Um­welt­ver­än­de­run­gen re­agiert ha­ben. Die Stu­die ist jetzt in der Fach­zeit­schrift &lt;em&gt;PLOS Biology&lt;/em&gt; er­schie­nen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>World Ocean Day 2022</title>
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      <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wie in diesen Zeiten über den Tag heute schreiben&amp;hellip; World Ocean Day und überall auf der Welt wird von den Meeren gesprochen, wie wichtig sie sind und dass wir sie noch retten können. In den nächsten 10 Jahren, von denen schon anderthalb rum sind.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was ja nichts anderes bedeutet, als dass wir unser Zuhause retten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Zuhause retten, ihr wisst wovon ich auch spreche.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir alle sind fassungslos über das unsägliche Leid, das hier ganz in unserer Nähe verursacht wird. Wir alle sind uns über Nacht bewusst geworden, wie absurd fragil unsere Vorstellung von Frieden ist und dass Etwas, was wir überwunden zu haben glaubten, mit zäher Macht unsere Hoffnung auf eine gerechte Welt zu zerschmettern droht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>KI erkennt Riff-Gesundheit am Klang</title>
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      <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Nicht nur &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-liedermacher-der-meere/&#34;&gt;Wale&lt;/a&gt;, sondern auch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/was-fische-wissen-von-jonathan-balcombe/&#34;&gt;Fische&lt;/a&gt;, Krebse und andere Riffbewohner geben Geräusche von sich, mit denen sie teilweise auch kommunizieren. Dicht besiedelte Riffe produzieren somit ihr eigene Musik, in toten wird es dagegen still. Forscher:innen haben nun einer Künstlichen Intelligenz beigebracht, den Gesundheitszustand eines Korallenriffes mithilfe seiner Soundkulisse zu erkennen. Bisher war es schwierig die Riff-Gesundheit mit visuellen oder akustischen Hilfsmitteln zu ermitteln, es waren aufwändige Arbeitsschritte sowie viele Taucher:innen nötig. Die Komplexität der Riff-Geräusche macht es für Menschen fast unmöglich, die Riff-Gesundheit anhand einzelner Tonaufnahmen zu bestimmen. Die KI der Forscher:innen konnte Algorithmen entwickeln, um die einzelnen Muster der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-klaenge-der-arktischen-und-antarktischen-meere-neu-erleben/&#34;&gt;Soundkulisse&lt;/a&gt; zu erkennen und somit auf den Gesundheitszustand des Riffes zu schließen. Zuvor wurde die KI mit Tonaufnahmen gefüttert, bei welchen der jeweilige Gesundheitszustand bekannt war.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Durchbruch gegen die Plastikflut: Was 175 Staaten jetzt beschlossen haben</title>
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      <pubDate>Sun, 05 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die UN-Umweltversammlung hat ein neues Plastikabkommen ins Leben gerufen, welches endlich die weltweite Plastikverschmutzung eindämmen soll. Drei Tage lang wurde einzig und allein über das Thema Plastik diskutiert - mit einem erfolgreichen und vielversprechenden Ergebnis. Bis Ende 2024 müssen konkrete Maßnahmen von den Mitgliedsstaaten definiert werden. Dafür soll sich bis zur nächsten Umweltversammlung ein Gremium mit der weltweiten Plastikproduktion, dem Plastikkonsum und der Entsorgung auseinandersetzen. Das Ziel ist ein verbindliches Abkommen wie das Kyoto-Protokoll oder das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/historischer-erfolg-fuer-klima-verfassungsbeschwerde/&#34;&gt;Pariser Klimaabkommen&lt;/a&gt;. Auf folgende Punkte haben sich die UN-Mitgliedsstaaten bereits geeinigt:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nach 2 Jahren Pause gibt es wieder unser Filmfestival in Hamburg!</title>
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      <pubDate>Sun, 05 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir freuen uns riesig, nach 2 Jahren Pause wieder unser &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/filmfestival-2022/&#34;&gt;Filmfestival&lt;/a&gt; in Hamburg ausrichten zu können!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ewige Nacht in der Arktis, träumende Korallenriffe, Fischerdörfer gegen Industrietrawler und ein rätselhaftes Wesen aus der Tiefsee: auf unserem DEEPWAVE Filmfestival treffen internationale Kurzfilme auf Gäste aus Wissenschaft und Meeresschutz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Als Eröffnung läuft dieses Jahr wieder eine Premiere: der Kurzfilm &amp;ldquo;Above and Below the Ice&amp;rdquo; von Philipp Grieß mit noch nie gezeigten Aufnahmen der MOSAiC Arktisexpedition. Philipp Grieß ist im Anschluss bei uns auf der Bühne im Gespräch mit David Dincer, dem Regisseur von &amp;ldquo;The Coral Guardian&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>„Wenn Haie leuchten“ von Julia Schnetzer</title>
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      <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn ich einen Wunsch für mein 18-jähriges Ich äußern dürfte, dann dass „&lt;a href=&#34;https://www.buecherinkleinborstel.de/shop/item/9783446269477/wenn-haie-leuchten-von-julia-schnetzer-gebundenes-buch&#34;&gt;Wenn Haie leuchten&lt;/a&gt;“ von Julia Schnetzer schon damals veröffentlich worden und in meine Hände gefallen wäre. Ich wusste schon früh, dass ich eine Wasserratte – oder wie meine Oma bevorzugt sagte, eine Nixe – bin. War Wasser da, war ich drin. Egal wie brackig. Egal wie kalt. Ist heute noch so.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da ich aber im Ruhrgebiet aufgewachsen bin, hatte ich nur einen Baggersee, 30km entfernt, zur Verfügung, zu dem meine Freundinnen und ich im Sommer abwechselnd von unseren Eltern gefahren wurden. Eine aktive Verbindung zu den Ökosystemen See, Fluss oder Meer hatte ich nicht. Vielleicht würde ich heute ansonsten neben Madeline St. Claire „Ocean Popcorn“ beobachten und den Plastikeintrag im von fliegenden Teufelsrochen besiedelten Gebiet messen. Naja, genug mit der Schwelgerei. Meeresbiologin bin ich nicht geworden. Meeresschützerin aber. Und ich liebe mein Privileg, vom Van aus Worte in die Welt zu tragen, täglich unter der Sonne, am Strand und im Meer zu sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Delfine verarzten ihre Hautprobleme mit Korallenschleim</title>
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      <pubDate>Sun, 22 May 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Viele Menschen bezeichnen Delfine als ihre Lieblingstiere. Kein Wunder, denn die Meeressäuger mit dem freundlichen Lächeln sind enorm intelligent und haben ein komplexes Sozialverhalten und Kommunikationsvermögen. Wie im folgenden Video zu sehen ist, wurden auch schon Sichtungen dokumentiert, in denen Delfine Schwämme oder Schneckenschalen als Werkzeuge benutzen, um beispielsweise an Nahrung an scharfkantigen Spalten zu gelangen. Diese Fähigkeiten bringen sie sich untereinander in ihren Lebensgemeinschaften bei, meistens von Mutter zu Tochter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Was „Geisterfossilien” über vergangene Klimafolgen verraten</title>
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      <pubDate>Sun, 22 May 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Klimawandel und die damit einhergehende &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747242932/deepwave.org/DWfacts_Die-Versauerung-der-Ozeane_2016.pdf&#34;&gt;Ozeanversauerung&lt;/a&gt; macht sich immer stärker in unseren Meeren bemerkbar. Einige &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plankton-von-christian-sardet/&#34;&gt;Planktonarten&lt;/a&gt;, darunter auch die Coccolithophoriden (Kalkflagellaten), produzieren im Zuge ihres Stoffwechsels Kalziumkarbonat, wodurch sie Kalkschalen oder -skelette ausbilden. Die Versauerung des Meerwassers stellt ein großes Problem für diese Organismen dar, denn die Säure zersetzt die lebensnotwendigen Kalkgebilde. Auch in den vergangenen Warmphasen der Erdgeschichte wurden bisher keine Fossilien der Coccolithophoriden gefunden. Nun fanden jedoch schwedische Forscher:innen &amp;ldquo;Geisterfossilien&amp;rdquo;, die dafür sprechen könnten, dass die Kalkflagellaten eventuell besser mit der Klimakatastrophe zurecht kommen, als bisher erwartet wurde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Mit Gesteinsmehl gegen den Klimawandel</title>
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      <pubDate>Tue, 17 May 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Pressemittelung vom 15. Mai 2022, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Projekt OceanNETs erforscht in einem norwegischen Fjord Methoden zur Aufnahme von Kohlendioxid im Ozean&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;17.05.2022/Kiel/Bergen. Wie kann Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre entfernt und sicher und dauerhaft im Ozean gespeichert werden? Dieser Frage gehen Wissenschaftler:innen aus sieben Nationen unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel in einem gerade begonnenen Experiment im Raunefjord bei Bergen, Norwegen nach. In Mesokosmen, frei schwimmenden, abgeschlossenen Versuchsanlagen, untersuchen sie, ob der Ozean durch eine gezielte Zugabe basischer Mineralien – genannt Alkalinisierung – mehr CO2 aufnehmen kann und welchen Einfluss dies auf Lebensgemeinschaften im Meer hat. Die bis Mitte Juli dauernde Studie findet im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts Ocean-based Negative Emission Technologies (OceanNETs) statt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU zum Tag des Ostseeschweinswals (15.5.): Beifänge unbedingt vermeiden</title>
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      <pubDate>Sat, 14 May 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Krüger: Für ein Miteinander von Fischerei und Meeresnatur müssen sich Fangmethoden ändern&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 15. Mai fordert der NABU mehr Engagement im Schutz von Deutschlands einzigem heimischen Wal. Stellnetze, in denen sie als Beifang landen, gelten neben Unterwasserlärm als größte Gefahr für Schweinswale. Der NABU beteiligt sich jetzt an einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Thünen-Institut für Ostseefischerei mit dem Ziel, ungewollte Beifänge von Schweinswalen und Seevögeln zu vermeiden und umweltschonende Fischerei belohnen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU zum Klimaschutzsofortprogramm: Hat die Bundesregierung das 1,5-Grad-Limit aufgegeben?</title>
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      <pubDate>Thu, 05 May 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NABU zum Klimaschutzsofortprogramm: Hat die Bundesregierung das 1,5-Grad-Limit aufgegeben?&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Krüger: Alle Ressorts müssen nachlegen und konkretisieren&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Klimaschutzsofortprogramm der Bundesregierung sollte das Herzstück der Legislaturperiode werden. Damit sollen klimaschädliche CO2-Emmissionen wirksam reduziert werden, um die Klimaziele 2030 erreichen zu können. Ein erster Entwurf des Programms ist nun durchgesickert. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger dazu:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Die im vorliegenden Entwurf skizzierten Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die international vereinbarten wie auch die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Angesichts dieser fehlenden Ernsthaftigkeit fragen wir uns, wie die Bundesregierung das 1,5-Grad Limit noch halten möchte. Insbesondere bei Verkehr und Wohnen sind die Defizite erschreckend groß. Bis zur Kabinettsentscheidung müssen alle Ressorts noch deutlich nachlegen.”&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU: Klimaschutz braucht gesunde Meere</title>
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      <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NABU: Klimaschutz braucht gesunde Meere&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Krüger: Windenergie-auf-See-Gesetz geht am Ziel vorbei&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin - Das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) ist Teil der Osterpaketes der Bundesregierung. Der NABU unterstützt den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, sieht aber ein Problem in der einseitigen Privilegierung der Offshore-Windenergie gegenüber dem Meeresnaturschutz. Im Rahmen eines vom NABU organisierten parlamentarischen Frühstücks mit 40 Teilnehmenden hat der renommierte Anwalt für Umwelt- und Planungsrecht Rüdiger Nebelsieck seine Perspektive auf den Gesetzesentwurf dargestellt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die globale „Plastikflut“ erreicht die Arktis</title>
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      <pubDate>Thu, 07 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AWI-Studie zeigt: Plastikmüll verschmutzt den Arktischen Ozean in bedenklichem Ausmaß&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor der weltweiten Verschmutzung mit Plastikmüll bleibt auch der hohe Norden nicht verschont. Wie eine internationale Übersichtsstudie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, hat die Plastikflut längst alle Lebensräume der Arktis erreicht. So treiben auch im Arktischen Ozean große Mengen von Plastik, das über Flüsse, die Luft und Schiffe ins Meer gelangt. Hohe Konzentrationen von Mikroplastik finden sich im Wasser, am Meeresboden, an unbewohnten Stränden, in Flüssen und selbst in Eis und Schnee. Das Plastik belastet dabei nicht nur die Ökosysteme, sondern könnte sogar den Klimawandel befeuern. Die Studie ist im Fachmagazin &lt;em&gt;Nature Reviews Earth &amp;amp; Environment&lt;/em&gt; erschienen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sanktionen stoppen Forschungsprojekte mit russischen Partnern</title>
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      <pubDate>Wed, 23 Mar 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland sorgen nicht nur in der Zivilbevölkerung für massive Einschränkungen und Ängste, auch die Wissenschaft ist von der Situation betroffen. Da viele Forschungsprojekte international operieren, und demnach auch russische Universitäten und Institutionen beteiligt sind, müssen diese nun unterbrochen werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auch das Alfred-Wegener-Institut kann sein Langzeitprojekt über das Abschmelzen des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/aeltester-permafrostboden-von-sibirien-entdeckt/&#34;&gt;Permafrosts in Sibirien&lt;/a&gt; aktuell nicht fortsetzen. Beobachtungsreihen, die wichtige Erkenntnisse über die Folgen der Klimakrise in der sibirischen Arktis bringen, müssen ausgesetzt werden. AWI-Direktorin &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mission-erde-alexander-gerst-und-antje-boetius-tauchen-ab/&#34;&gt;Antje Boetius&lt;/a&gt; bedauert das Aussetzen des Projekts, denn besonders bei Klima- und Umweltdaten ist eine internationale Zusammenarbeit besonders wichtig, da die Klimakrise vor keiner Grenze halt macht. Neben der Polar- und Klimaforschung müssen auch in anderen Bereichen, vor allem in der Raumfahrt, Projekte unterbrochen oder gestoppt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DEEPWAVE steht seit Angebinn für eine besondere Verbindung: die zur Kunst.</title>
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      <pubDate>Sun, 13 Mar 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/dl0v1BitSQI?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vom 9. bis 11. März 2022 fand das 4. Ocean Decade Laboratory zum Thema “A Healthy and Resilient Ocean” statt – ausgerichtet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Partnerschaft mit der Intergovernmental Oceanographic Commission of UNESCO (IOC-UNESCO).&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unsere CEO Anna Groß war Invited Speakerin – und zwar in ihrer Funktion als Künstlerin, als Anna Mandel, mit dem erklärten Auftrag, Wissenschaftler:innen und engagierten Laien die Wege vorzustellen, mit denen Kunst Türen öffnen kann, um für den Meeresschutz zu begeistern und um aus dem Wissen ins Handeln zu kommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesregierung geht in die Offensive für saubere Ozeane, den Schutz mariner Artenvielfalt und gegen Meeresmüll</title>
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      <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Bundesregierung will mit einer Meeresoffensive gegen Umweltverschmutzung vorgehen und den Schutz der marinen Artenvielfalt vorantreiben. Das kündigte Bundesumweltministerin Steffi Lemke heute zum internationalen Meeresgipfels &amp;ldquo;One Ocean Summit&amp;rdquo; im französischen Brest an. Teil der Meeresoffensive ist eine kohärente nationale Meeresstrategie, um spezifische Meeresschutz-Ziele verstärkt sektorübergreifend zu verankern. Die Offensive umfasst daneben die aktive Beteiligung an der Erarbeitung unterschiedlicher Abkommen gegen die Verschmutzung der Meere und für marine Biodiversität auf UN-Ebene. Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat zudem zusätzliche 20 Millionen Euro für den Weltbank-Fonds ProBlue zugesagt, in den zuvor schon das BMUV eingezahlt hatte. Damit wird Deutschland zu einem der größten Geber des Fonds. Mit dem Geld wird der Einsatz gegen Meeresmüll und Meeresverschmutzung sowie ein nachhaltiges Management von Küsten- und Meeresgebieten gefördert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Üppige Schwammgärten auf Untersee-Bergen in der arktischen Tiefsee entdeckt</title>
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      <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In den Tiefen der Meere ist das Leben für Organismen geprägt von vielen limitierenden Faktoren. Sowohl die Suche nach passenden Partnern, als auch die Gefahr möglicher Fressfeinde spielt eine große Rolle, aber vor allem passende Nahrungsquellen beeinflussen das Leben maßgeblich. Das Nordpolarmeer ist während des größten Teils des Jahres von Eis bedeckt, was dazu führt, dass Nahrungsquellen oft sehr spärlich zur Verfügung stehen. Eine wichtige Rolle als Nährstofflieferant spielen in diesen Regionen meist vulkanisch aktive Bereiche wie beispielsweise Unterwassergebirge.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die „Plastifizierung“ des Ozeans</title>
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      <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;08.02.2022, Gemeinsame Pressemitteilung von WWF und Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF-Studie zu Auswirkungen von Plastikmüll auf Arten und Ökosysteme des Ozeans&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine heute vom WWF und dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) vorgestellte Studie beleuchtet das dramatische Ausmaß der globalen Plastikkrise und fasst unser Wissen über die Auswirkungen der Verschmutzung auf die Arten und Ökosysteme des Ozeans zusammen. Im Vorfeld des UN-Umweltgipfels (UNEA) verdeutlicht die bisher umfassendste Meta-Studie, dass ein verbindliches globales Abkommen erforderlich ist, um die unwiderrufliche Vermüllung der Weltmeere zu stoppen, bevor ökologische Kipppunkte überschritten werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ozeanwirbel könnten antarktisches Meereis-Paradoxon erklären</title>
      <link>/ozeanwirbel-koennten-antarktisches-meereis-paradoxon-erklaeren/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ozeanwirbel-koennten-antarktisches-meereis-paradoxon-erklaeren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AWI-Studie liefert Basis für verlässlichere Prognosen zu den Folgen des Klimawandels in der Antarktis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Trotz der globalen Erwärmung und des Meereisverlustes in der Arktis ist die antarktische Meereisausdehnung seit 1979 im Durchschnitt konstant geblieben. Derzeitige Klimamodell-Simulationen zeigen im Gegensatz zu den tatsächlichen Beobachtungen jedoch für denselben Zeitraum eine starke Meereisabnahme. Wie Forschende des Alfred-Wegener-Instituts nun zeigen, könnte der Ozean die Erwärmung rund um die Antarktis dämpfen und den Rückgang der Eisbedeckung verzögern. Weil dieser Faktor und die Rolle der Ozeanwirbel in vielen Modellen noch nicht ausreichend wiedergegeben werden können, liefert die jetzt im Fachmagazin &lt;em&gt;Nature Communications&lt;/em&gt; erschienene Studie eine Basis für bessere Simulationen und Prognosen zur künftigen Entwicklung in der Antarktis.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weltweit größtes Fischbrutgebiet in der Antarktis entdeckt</title>
      <link>/weltweit-groesstes-fischbrutgebiet-in-der-antarktis-entdeckt/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Jan 2022 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/weltweit-groesstes-fischbrutgebiet-in-der-antarktis-entdeckt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forschende weisen etwa 60 Millionen Nester antarktischer Eisfische auf 240 Quadratkilometern im Weddellmeer nach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nahe dem Filchner-Schelfeis im Süden des antarktischen Weddellmeers hat ein Forschungsteam das weltweit größte bislang bekannte Fischbrutgebiet gefunden. Ein Kamerasystem fotografierte und filmte tausende Nester von Eisfischen der Art &lt;em&gt;Neopagetopsis ionah&lt;/em&gt; am Meeresboden. Die Dichte der Nester und die Größe des gesamten Brutgebiets lassen auf eine Gesamtzahl von etwa 60 Millionen Eisfischen schließen, die während der Untersuchungen dort nisteten. Dies unterstützt den Vorschlag, ein Meeresschutzgebiet im atlantischen Sektor des Südlichen Ozeans einzurichten. Ihre Ergebnisse veröffentlichen Autun Purser vom Alfred-Wegener-Institut und sein Team in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift &lt;em&gt;Current Biology&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Gemeinsame Pressemitteilung: Bundeswehr torpediert Schweinswalschutz</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gemeinsame Pressemitteilung, 16.12.2021&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/München 16.12.2021. Unter dem Druck der EU haben Fischerei-Vertreter*innen der EU-Mitgliedstaaten über Jahre verhandelt, wie die letzten Schweinswale in der zentralen Ostsee noch vor dem Aussterben gerettet werden können. Insbesondere die Fischereiaktivitäten müssten dafür begrenzt werden und akustische Vergrämungsmethoden (sogenannte „Pinger“) sollten zur Abschreckung der Schweinswale vor Stellnetzen zum Einsatz kommen. Letzteres wird nun jedoch von der Deutschen Marine blockiert. Mit dieser aktuellen Problematik wartet gleich zu Beginn ihrer Amtszeit die wichtige Aufgabe auf die neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, Verteidigung und Naturschutz in Deutschland in Einklang zu bringen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU reicht Klagebegründung gegen Planänderung der Festen Fehmarnbeltquerung ein</title>
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      <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Ohne angemessenen Ersatz für zerstörte Ostseeriffe geht es nicht&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU reicht heute seine Klagebegründung gegen die Planänderung der Festen Fehmarnbeltquerung beim Bundesverwaltungsgericht ein. Das Amt für Planfeststellung Verkehr Schleswig-Holstein (APV) hatte am 1. September mit einer Planänderung die Zerstörung kostbarer, einzigartiger Riffe genehmigt. Das von Femern A/S vorgelegte Kompensationskonzept ist nach Meinung des NABU unzureichend und widerspricht den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Das Vorgehen des APV ist enttäuschend: Die Zerstörung einzigartiger Lebensräume wird erlaubt und ihre Wiederherstellung bleibt auf der Strecke. Die laut Planänderungsbescheid zu kompensierende Rifffläche ist nach unserer Auffassung um zwei Drittel zu niedrig. Das widerspricht dem Naturschutzrecht und wird dem dramatisch schlechten Zustand der Ostsee nicht gerecht.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Repräsentative Umfrage belegt: Verbraucherinnen und Verbraucher gehen falschen Umweltversprechungen zu sogenanntem Bioplastik auf den Leim</title>
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      <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin, 2.12.2021: Händler und Hersteller von Produkten aus sogenanntem Bioplastik versuchen durch Aufdrucke wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ oder „aus nachwachsenden Rohstoffen“ gezielt, Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre zu führen – leider oftmals mit Erfolg. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) halten über drei Viertel der Bevölkerung Verpackungen aus sogenanntem Bioplastik, mit Aufdrucken wie kompostierbar, für umweltfreundlicher als solche aus herkömmlichem Plastik. Das hat fatale Folgen für Umwelt und Klima: Die Hälfte der Befragten würden sogenanntes Bioplastik fälschlicherweise in der Biotonne entsorgen und rund ein Viertel hätte keine Bedenken, es in der Umwelt liegen zu lassen. Die DUH weist mit einem Faktencheck auf die fatalen Umweltauswirkungen von sogenanntem Bioplastik hin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dosen nur noch mit Pfand</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Das Bundesumweltministerium will mit seinem neuen Verpackungsgesetz gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/im-boden-der-weltmeere-lagern-bis-zu-16-millionen-tonnen-mikroplastik/&#34;&gt;steigende Umweltverschmutzung&lt;/a&gt; ankämpfen, indem Dosen und Einwegkunststoffflaschen nur noch mit Pfand verkauft werden dürfen. Auch Online-Handelsplattformen sollen verpflichtend überprüfen müssen, ob die Firmen, die ihre Plattformen nutzen, ihre Verpackungen sowohl anmelden als auch die anfallenden &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kreislaufwirtschaft-plastikverschmutzung-hat-kuenftig-ihren-preis/&#34;&gt;Entsorgungskosten&lt;/a&gt; bezahlen. Außerdem sollen Mehrwegverpackungen im „To-Go“-Bereich gefördert, und der Anteil an Recyclingmaterial von PET-Flaschen stufenweise erhöht werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt aber einige Unklarheiten im Gesetz, weshalb es unter anderem von der &lt;a href=&#34;https://www.duh.de/&#34;&gt;Deutschen Umwelthilfe&lt;/a&gt; kritisiert wird. Es fehlen gesetzlich verankerte Vermeidungsziele, eine verbindliche Mehrwegquote und eine konsequente und zuverlässige Überprüfung der neuen Regelungen. Im Jahr 2018 sind 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle angefallen, also 228 Kilo pro Person, wovon aber die Hälfte aus Industrie und Landwirtschaft kommt. Auch befürchtet das Bundesumweltministerium selbst, dass es durch das neue Gesetz zu Materialverschiebungen kommt: anstatt der Nutzung von Mehrwegprodukten werden Plastikeinwegprodukte oft mit Einwegprodukten aus z.B. Papier ersetzt. Es braucht deutliche Anreize für die Hersteller, sodass von Anfang an weniger Müll anfällt und einen Richtungswechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Der Schweinswal ist Opfer einer verfehlten Meerespolitik</title>
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      <pubDate>Sat, 20 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Die neue Bundesregierung muss die Empfehlungen des Walschutzabkommens ASCOBANS ernsthaft umsetzen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Dem Schweinswal in der Nord- und Ostsee geht es immer schlechter. Jetzt haben sich Deutschland und neun weitere Länder im Rahmen des Walschutzabkommens ASCOBANS auf Grundlage wissenschaftlicher Empfehlungen für einen besseren Schutz des kleinen Meeressäugetiers ausgesprochen. Dabei zeigte sich: Der Schweinswal ist das Opfer einer verfehlten Meerespolitik - auch in Deutschland. Der NABU appelliert eindringlich an die neue Bundesregierung, das zu ändern und fordert einen „Blue Deal“ für die Meere.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wildfisch als Futter für Zuchtfische: Größte Einzelhändler Europas tragen weiter zur Überfischung der Meere bei</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die großen europäischen Lebensmittelhändler tragen auch mit ihrem Angebot vermeintlich ökologischerer Zuchtfische weiter zur Überfischung der Meere bei. Das ist das Ergebnis eines neuen Berichts der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zusammen mit Changing Markets. Die Händler und ihre Zulieferer präsentieren Fische aus sogenannten Aquakulturen als Lösung, wie Fisch angeboten werden könne ohne die Meere zu überlasten. In den Aquakulturen werden die Fische speziell für den Verzehr gezüchtet, wichtige Bestände im Meer könnten dadurch geschont werden. Doch das System hat einen gewaltigen Fehler: Das Futter für die Zucht besteht wiederum zu einem erheblichen Teil aus Wildfischen. Jedes Jahr werden circa 20 Millionen Tonnen Wildfisch zu Fischmehl und -öl verarbeitet – das sind fast 20 Prozent des weltweiten Fischfangs. Aktuell landet jeder sechste weltweit gefangene Wildfisch als Futter in den Mägen von Zuchtfischen. Zwar wäre es möglich, die Verfütterung von Wildfisch in Aquakulturen zu stoppen. Doch keiner der größten europäischen Lebensmitteleinzelhändler ergreift ausreichende Maßnahmen dafür, deckt der Bericht auf. Das gilt auch für Groß- und Einzelhändler in Deutschland wie Aldi, Lidl und Edeka.&lt;/p&gt;</description>
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    <item>
      <title>„Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ - Frank Schätzing im Climaware Podcast</title>
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      <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Frank Schätzing, Autor des Bestsellers &amp;ldquo;Der Schwarm&amp;rdquo; und Förderer von DEEPWAVE, erzählt in diesem Podcast, wie er zum ersten Mal mit den Problemen konfrontiert wurde, denen unsere Ozeane aufgrund der Klimakrise ausgesetzt sind - ausgelöst durch seine Recherchen zu &amp;ldquo;Der Schwarm&amp;rdquo;. Dass der Golfstrom aufhört zu fließen, ist durchaus unheimlich genug für einen Thriller, allerdings auch hinsichtlich der Prognosen von Klimawissenschaftler:innen ein nicht unrealistisches Zukunftsszenario. Was Frank Schätzing bewegt hat, sich über sein Dasein als Autor hinaus auch klimaaktivistisch zu betätigen und als Klima-Kommunikator zu fungieren, könnt ihr in dieser spannenden und lehrreichen &lt;a href=&#34;https://climaware.fireside.fm/frankschaetzing&#34;&gt;Podcast-Episode&lt;/a&gt; des &lt;a href=&#34;https://climaware.fireside.fm/&#34;&gt;Climaware Podcast&lt;/a&gt; hören.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Großes Schutzgebiet im Nordostatlantik ausgewiesen</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Oct 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Wichtiger Beitrag des NABU zum Schutz der Meere und deutliches politisches Signal&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Beim Ministertreffen der Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) ist am 1. Oktober ein Meeresschutzgebiet von der Größe Frankreichs auf der Hohen See des Nordostatlantiks verabschiedet worden. Das Schutzgebiet North Atlantic Current and Evlanov Sea-basin (NACES) basiert auf Vogelzugdaten. An der über zehnjährigen Entwicklung war unter Federführung von BirdLife International auch der NABU maßgeblich beteiligt. Damit wird das von der Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD) für 2020 ausgegebene Ziel des Schutzes von mindestens zehn Prozent des OSPAR-Meeresgebietes erfüllt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>AWI: Jährliches Meereisminimum in der Arktis</title>
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      <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Negativtrend hält an – Vergleichsweise moderates Schrumpfen der Eisausdehnung im Jahr 2021&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Meereisausdehnung im Nordpolarmeer hat am 12. September 2021 mit 4,81 Millionen Quadratkilometern ihr jährliches Minimum erreicht. Damit reiht sich das Jahr auf Platz zwölf der Negativliste der absoluten Werte ein. Die Meereisausdehnung im September ist eines der stärksten Anzeichen für den Klimawandel, verdeutlichten Fachleute im kürzlich veröffentlichten Sachstandsbericht der Arbeitsgruppe I des Weltklimarats. Sie ist in den letzten vier Jahrzehnten um etwa 40 Prozent zurückgegangen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU begrüßt 10-Punkte-Plan Meeresschutz der Grünen</title>
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      <pubDate>Sun, 05 Sep 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Detloff: Wir brauchen einen Blue Deal für den Schutz der Meere&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Die heute veröffentlichten „10 Punkte für einen Grünen Meeresschutz“ der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke und des Parteivorsitzenden Robert Habeck von Bündnis 90/Die Grünen kommentiert NABU-Leiter Meeresschutz Dr. Kim Detloff:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Die Grünen haben die Bedeutung der Meere in unserem Kampf gegen Artensterben und Klimakrise verstanden. Es braucht einen Aufbruch, es braucht einen Blue Deal zum Schutz der Meere. Wir sehen viele Überschneidungen mit unseren Forderungen, ob zu effektiven Schutzgebieten, der Bergung von Munitionsaltlasten oder der Wiederherstellung klimarelevanter Seegras- oder Salzwiesen. Wir freuen uns besonders über das Bekenntnis zum naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windkraft im Rahmen der ökologischen Belastungsgrenzen. Klima- und Artenschutz sind untrennbar. Das Gegeneinander, welches sich jüngst bei der marinen Raumordnung zeigte, gilt es zu verhindern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bereit zu handeln? Fünf Bücher zum Anpacken</title>
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      <pubDate>Wed, 01 Sep 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <description>Eines der  Bücher hat den schönen Untertitel „Was du konkret tun kannst, um den Wahnsinn zu stoppen“. Und genau darum geht es in all den folgenden Empfehlungen: um praktische Anleitungen.</description>
    </item>
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      <title>WWF Fischratgeber für einen nachhaltigen Fischkonsum</title>
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      <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Weltweit werden pro Jahr und pro Person 20 Kilogramm Fisch gegessen, das ist fast doppelt so viel wie vor 50 Jahren. Die Folgen sind die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;Überfischung&lt;/a&gt; diverser Bestände, damit verbundene Veränderungen im Nahrungsnetz und des gesamten Ökosystems, unerwünschter Beifang von oft stark gefährdeten Arten und Müll sowie alte Netze, die im Meer zurückgelassen werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Außerdem sind nicht alle Menschen auf Fisch und andere Meerestiere als Nahrungsmittel angewiesen. Besonders wir in der &amp;ldquo;westlichen Welt&amp;rdquo; haben eine breite Auswahl an Lebensmitteln zur Verfügung, die unseren Nährstoffbedarf decken können. Vielmehr ist für 800 Millionen Menschen, meist aus Entwicklungsländern, Fisch eine existenziell wichtige Einkommens- und Nahrungsquelle, die durch die Überfischung bedroht ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Raumordnungsplan ohne Plan – Meeresnatur ist großer Verlierer</title>
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      <pubDate>Fri, 06 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;NABU übt scharfe Kritik an der vom Bundeskabinett verabschiedeten Meeresraumordnung&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Ohne Aussprache und ohne parlamentarische Beteiligung wurde gestern vom Bundeskabinett die „Verordnung über die Raumordnung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Nordsee und in der Ostsee“ verabschiedet. Nach zwei Jahren Verhandlung steht die Meeresnatur als großer Verlierer dar. Die Raumordnung legt fest, wo Schiffe fahren, wo Offshore Windparks und Leitungen gebaut, Rohstoffe abgebaut werden und die Natur geschützt wird. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Parteien im Klimawahlcheck - Verbände stellen Online-Tool zur Bundestagswahl 2021 vor</title>
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      <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin, 4. August 2021. Wer steht wofür beim Klimaschutz? Ab heute können Wählerinnen und Wähler sich in einem neuen Online-Tool auf &lt;a href=&#34;https://klimawahlcheck.org/&#34;&gt;https://klimawahlcheck.org/&lt;/a&gt; über Klima-Positionen der Parteien zur Bundestagswahl informieren, eine Selbsteinschätzung eingeben und herausfinden, wo sie selbst im Parteienspektrum stehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Klima-Allianz Deutschland, GermanZero und der NABU haben dafür die Wahlprogramme der großen demokratischen Parteien ausgewertet. Im September entscheiden die Wählerinnen und Wähler in Deutschland über eine Bundesregierung, die in den kommenden vier Jahren ambitionierten Klimaschutz und einen sozial gerechten Umbau unserer Wirtschafts- und Lebensweise organisieren muss. Den klimapolitischen Plänen der Parteien kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Nord Stream 2 ignoriert Naturschutzrecht und Klimaschutz</title>
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      <pubDate>Sat, 10 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: BSH muss Baugenehmigung für die AWZ aufheben&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Hamburg - Der NABU hat heute seine Klage gegen die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgestellte Genehmigung der Gaspipeline Nord Stream 2 begründet. Nach Überzeugung des NABU verletzt die Baugenehmigung Habitatschutzrecht und die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung, basiert auf einer fehlerhaften Umweltverträglichkeitsprüfung und missachtet Vorgaben des Klimaschutzgesetzes. Die im Mai erhobene Klage am Verwaltungsgericht Hamburg adressiert den nicht fertiggestellten Abschnitt in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Vorausgegangen waren Änderungsgenehmigungen und ein jahrelanges Widerspruchsverfahren. Im deutschen Teilabschnitt wird momentan nicht gebaut.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Diskussionsvortrag zur Dokumentation &#34;Seaspiracy&#34;</title>
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      <pubDate>Sun, 04 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/FWe_yW_kUjI?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://www.asta-landau.de/&#34;&gt;AStA Landau&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Netflix Dokumentation &lt;em&gt;Seaspiracy&lt;/em&gt; geht seit ihrer Veröffentlichung viral. Ihre Bilder und Inhalte lassen viele Zuschauer:innen nicht mehr los und Themen wie &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;Überfischung&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/was-fische-wissen-von-jonathan-balcombe/&#34;&gt;Tierethik&lt;/a&gt; werden seitdem neu diskutiert. Auch wenn der Film die Überfischung als eine der aktuell größten Bedrohungen der Weltmeere thematisiert, zeigt er auf großartige Weise, wie alle Gefährdungen zusammenhängen, sich gegenseitig bedingen und nicht unabhängig von einander gelöst werden können. In der öffentlichen Diskussion sind Fragen aufgeworfen worden und einige Schieflagen entstanden, die von der Kernaussage des Filmes ablenken. Daher wurden wir gefragt, welche Seaspiracy-Aussagen auf Richtigkeit geprüft werden müssen, welche korrigert und welche belegt werden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: EU-Einwegplastikverbot greift zu kurz</title>
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      <pubDate>Fri, 02 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: Deutschland braucht eine Mehrweg-Strategie für „To-Go“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Wattestäbchen und Luftballonstäbe, Einwegbesteck und -teller aus Plastik, Styropor-Getränkebecher und To-Go-Verpackungen aus Styropor sind häufig Strandmüll – ab dem 3. Juli dürfen diese Einwegplastikprodukte deshalb europaweit zwar hergestellt aber nicht mehr verkauft werden. Auch ein Import in die EU ist verboten. Noch vorhandene Ware darf noch verkauft werden. Bei der Erarbeitung der EU-Richtlinie, mit der die Europäische Kommission das Ende dieser Produkte besiegelt hat, stand insbesondere der Schutz der Meere vor den gefährlichen Auswirkungen der zunehmenden Plastikvermüllung im Fokus.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Trauerspiel Fischereikontrolle</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WWF: EU-Rat will effektive Kontrolle der europäischen Fangflotte verhindern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Europa kontrolliert seine Fischereiflotte nicht wirksam. Obwohl bereits jeder zweite kommerziell genutzte Fischbestand in EU-Gewässern als überfischt gilt und die Überfischung im Nordostatlantik wieder angestiegen ist, wird die Wirksamkeit des Systems nach Wunsch der Fischereiminister:innen in der laufenden Reform der sogenannten Fischereikontrollverordnung nicht im dringend erforderlichen Maß verbessert werden, kritisiert der WWF.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Fischereiminister:innen haben heute beschlossen, dass über 96 Prozent der EU-Flotte von Kamerakontrollen an Bord ausgeschlossen bleiben sollen. Die Pflicht, Fänge und Beifänge mit Kameras oder Sensoren zu erfassen, soll nur für weniger als vier Prozent der Fangschiffe gelten, solche, die über 24 Meter lang sind. Das bedeutet auf fast 80.000 kleineren Fangschiffen werden eventuelle Verstöße gegen die Anlandeverpflichtung weder erfasst noch sind sie rechtssicher nachweisbar. Einen transparenteren Umgang mit Fischereidaten soll es ebenso wenig geben. Die vollständige und digitale Rückverfolgbarkeit von Fisch und Meeresfrüchten bis zum Fangschiff wird nach Vorstellung des EU-Rates ebenso ausbleiben. An manchen Stellen fällt der Ratsvorschlag sogar hinter die geltende Verordnung zurück und droht neue Schlupflöcher zu schaffen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>AWI: Zirkumpolarstrom fließt in Warmphasen schneller</title>
      <link>/zirkumpolarstrom-fliesst-in-warmphasen-schneller/</link>
      <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Intensität des Antarktischen Zirkumpolarstroms könnte künftig zunehmen und den Klimawandel verstärken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die weltweit größte Ozeanströmung um die Antarktis bestimmt den Transport von Wärme, Salz und Nährstoffen im Weltozean entscheidend mit. Ein internationales Studienteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts hat nun Sedimentproben aus der Drake-Passage ausgewertet. Das Ergebnis: Während der letzten Warmzeit strömte das Wasser schneller als heute. Dies könnte eine Blaupause für die Zukunft sein und weltweit Folgen haben. So könnte etwa die Aufnahmekapazität des Südlichen Ozeans für CO2 aus der Atmosphäre sinken, was wiederum den Klimawandel verstärkt. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin &lt;em&gt;Nature Communications&lt;/em&gt; erschienen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umweltverbände warnen vor Industrialisierung der Nord- und Ostsee</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gemeinsame Pressemitteilung, 25.06.2021&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mehr Nachhaltigkeit bei der Marinen Raumordnung gefordert&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hamburg/Berlin – Umweltverbände fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf der Marinen Raumordnung eine nachhaltige Nutzung der deutschen Meere ohne Gefährdung von Schutzgebieten. Schon heute gehören die deutsche Nord- und Ostsee zu den am stärksten industrialisierten Meeresgebieten weltweit und ihr ökologischer Zustand ist schlecht. Der neue Marine Raumordnungsplan für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) soll hier für Ausgleich sorgen – doch der finale Entwurf sieht das Gegenteil vor. „Die jetzt geplante deutliche Zunahme der Nutzung von Nord- und Ostsee darf nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen gehen. Der Ausbau der Offshore-Windenergie und Meeresnaturschutz müssen Hand-in-Hand gehen, um sowohl der Klima- als auch der Biodiversitätskrise zu begegnen. Um einen naturverträglichen Ausbau der Offshore Windenenergie zu ermöglichen, muss auch die Belastung anderer Nutzungen drastisch reduziert werden. Bereits heute finden in Schutzgebieten Rohstoffabbau, Leitungsbau, militärische Übungen, unbegrenzte Schifffahrt und Fischerei statt. Auch der Ausbau der Offshore Windenergie in Schutzgebieten wird im aktuellen Plan nicht mehr ausgeschlossen. Dies ist ein massiver Rückschritt zum aktuell gültigen Plan von 2009. Die Gesamtbelastung unserer Meere und Küsten ist viel zu hoch und der rechtlich verbindliche gute Umweltzustand kann so nicht erreicht werden“, kritisieren die Umweltverbände BUND, DEEPWAVE, DNR, Fair Oceans, Greenpeace, NABU, Schutzstation Wattenmeer, Whale &amp;amp; Dolphin Conservation und WWF.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Klimawandel führt zu großen Ozonverlusten über der Arktis</title>
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      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ergebnisse der MOSAiC-Expedition zeigen: Die erwartete Erholung der Ozonschicht könnte ausbleiben, wenn die globale Erwärmung nicht gebremst wird&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Frühjahr 2020 registrierte die MOSAiC-Expedition einen Rekordverlust von Ozon in der arktischen Stratosphäre. Wie die Auswertung von meteorologischen Daten und Modellrechnungen durch das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) nun zeigen, könnte sich der Ozonabbau im arktischen Polarwirbel bis zum Ende des Jahrhunderts noch intensivieren, wenn eine schnelle und konsequente Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen ausbleibt. Dies könnte künftig auch in Europa, Nordamerika und Asien die UV-Strahlungsbelastung jeweils weiter erhöhen, wenn Teile des Polarwirbels nach Süden verdriften. Mit ihren Ergebnissen stellen die Forschenden die bislang verbreitete Erwartung in Frage, dass der Ozonverlust wegen des Verbots der Produktion von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKWs) in wenigen Jahrzehnten überall zum Erliegen kommt. Die AWI-Studie wurde in Kooperation mit der University of Maryland und dem Finnish Meteorological Institute durchgeführt und ist jetzt im Wissenschaftsmagazin &lt;em&gt;Nature Communications&lt;/em&gt; online erschienen.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>NABU-Studie zu Schiffstreibstoff: Klimaschutz mit Ammoniak</title>
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      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: Ammoniak, ein Schiffstreibstoff mit Potenzial - und Risiken&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Seit einiger Zeit wird grüner Ammoniak neben grünem Wasserstoff und Methanol als emissionsfreier Treibstoff für die Schifffahrt diskutiert. Der NABU hat dazu beim Ökoinstitut eine Studie in Auftrag gegeben, mit der untersucht wurde, unter welchem Maßgaben Ammoniak als Treibstoff der Zukunft eine Rolle spielen kann.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Ergebnisse zeigen: Der Energieträger hat hohes Potential zum Klimaschutz. Aus Sicht der Luftreinhaltung ist Ammoniak empfehlenswert – unter der Voraussetzung, dass sowohl das klimaschädliche Lachgas als auch gesundheitsschädliche Stickoxidemissionen durch SCR-Katalysator eliminiert werden. Außerdem bedarf es hoher Sicherheitsvorschriften, um eine Leckage zu verhindern, denn Ammoniak ist hochgiftig.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Ältester Permafrostboden von Sibirien entdeckt</title>
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      <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein internationales Team von Fachleuten hat bei der Altersbestimmung einer Permafrostschicht in Sibirien einen neuen Rekord aufgestellt: Sage und schreibe mindestens 650.000 Jahre ist der Boden an der tiefsten Stelle alt. Die jetzt im Magazin &lt;em&gt;Quaternary Research&lt;/em&gt; veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigen aber auch, wie empfindlich der Boden auf Störungen reagiert – und wie schnell er zerstört werden kann.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein internationales Forschungsteam hat das Alter des bislang ältesten, bekannten Permafrostbodens in Sibirien bestimmt. Der Boden in 50 Metern Tiefe in der Nähe der ostsibirischen Gemeinde Batagai ist seit rund 650.000 Jahren gefroren – ein Rekord. „Das bedeutet, dass diese Permafrostschicht bereits mehrere Kalt- und Warmzeiten überdauert hat“, sagt der Geograph Dr. Thomas Opel vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung (AWI) in Potsdam. Diese Erkenntnis ist von Bedeutung, weil sie zeigt, dass Permafrostböden selbst in wärmeren Zeiten nicht gänzlich abtauen müssen. So hat der Permafrostboden von Batagai offensichtlich auch besonders warme Phasen vor rund 130.000 Jahren überstanden, als es in der Arktis im Sommer rund vier bis fünf Grad Celsius wärmer war als heute. Beim Permafrost handelt es sich um Böden und Gesteine, die permanent gefroren sind, teilweise bis zu mehrere Hundert Meter tief. Sie kommen vor allem in Nordamerika und Sibirien aber auch in Hochgebirgen vor und konservieren wie eine gigantische Gefriertruhe riesige Mengen abgestorbener Biomasse, vor allem Pflanzenreste aber auch Überreste von Vertretern der Tierwelt der letzten Eiszeit wie Mammut oder Wollnashorn. Taut der Permafrost auf, werden Bakterien aktiv, die die uralte Biomasse abbauen und durch ihren Stoffwechsel die Klimagase Kohlendioxid und Methan freisetzen; je stärker das Tauen, desto stärker der Gasausstoß. Im Hinblick auf den heutigen Klimawandel befürchten Fachleute, dass sich dadurch der Treibhauseffekt noch verstärkt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>AWI: Wärmeattacken aus dem Meer: Ozean setzt arktischem Meereis zu</title>
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      <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Einstrom warmer Wassermassen aus dem Nordatlantik in die europäischen Randmeere des Arktischen Ozeans trägt insbesondere im Winter zu einer deutlichen Abnahme des Meereiswachstums bei. Beweise dafür präsentieren Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gemeinsam mit Forschenden aus den USA und Russland in zwei neuen Studien. Darin zeigen sie zum einen, dass die Wärme aus dem Atlantik das winterliche Eiswachstum in der Barents- und Karasee bereits seit Jahren hemmt. Zum anderen können sie belegen, dass Wärmeattacken atlantischer Wassermassen auch weiter östlich, am Nordrand der Laptewsee, das Eisdickenwachstum mitunter so nachhaltig beeinflussen, dass die Effekte selbst ein Jahr später noch nachweisbar sind, wenn das Eis über den Nordpol Richtung Grönland gedriftet ist und die Arktis durch die Framstraße verlässt. Diese Studie umfasst auch Daten von der MOSAiC-Expedition.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Neue Analyse zeigt Risiken der Erderhitzung für Deutschland</title>
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      <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen im gesamten Bundesgebiet künftig stark ansteigen. Das zeigen die Ergebnisse der Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes, die heute von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt vorgestellt wurde. Die Schäden wirken sich dabei wie bei einem Dominoeffekt von bereits heute stark belasteten Ökosystemen wie Böden, Wäldern und Gewässern hin zum Menschen und seiner Gesundheit aus.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der ⁠&lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt;⁠ bedroht die Lebensgrundlagen kommender Generationen und schränkt ihre Freiheiten ein. Die wichtigste Vorsorge ist entschlossener ⁠&lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar&#34;&gt;Klimaschutz&lt;/a&gt;⁠. Doch auch für die bereits nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels ist eine umfassende Vorsorge nötig: Deutschland braucht mehr Bäume in den Städten, mehr Grün auf den Dächern, mehr Raum für die Flüsse und vieles mehr. Und es muss schnell gehen, denn viele Maßnahmen brauchen Zeit bis sie wirken. Es dauert, bis ein Stadtbaum gewachsen ist und Schatten spendet in überhitzten Städten. Zugleich müssen alle politischen Ebenen mitmachen können. Kommunen sind als erste von den Folgen des Klimawandels betroffen. Städte, Landkreise und Gemeinden sollen daher jetzt die Unterstützung erhalten, die zu ihnen passt. Das Bundesumweltministerium wird Kommunen ab Juli mit einem eigenen Beratungszentrum beim Finden individueller Lösungen unterstützen. Wir werden auch den Einsatz von Anpassungsmanagern fördern, die vor Ort die Klimaanpassung vorantreiben. Im nächsten Schritt wird die Bundesregierung auf Basis der Klimawirkungs- und Risikoanalyse verlässliche finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen für eine wirksame Klimaanpassung schaffen müssen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>How to shape a future without mining</title>
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      <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;A new paper published today by Seas At Risk warns about the disastrous environmental consequences of a new mining boom while showing how it can be prevented. Opening more mines on land and pushing mining into fragile ecosystems like the deep sea to fuel economic growth is not a realistic way forward. Concrete alternatives to this model already exist and can make mining unnecessary.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/?p=3756&amp;amp;preview=true&#34;&gt;‘&lt;em&gt;Breaking Free From Mining – A 2050 blueprint for a world without mining on land and in the deep sea’&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; shows the steps needed to move away from patterns that aggravate the environment and climate crises, and shift towards a more sustainable society equipped to tackle them and break free from its dependence on finite resources.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Klimaschutz, Erhalt der Biodiversität und soziale Gerechtigkeit – diese Aufgaben lassen sich nur im Dreiklang lösen</title>
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      <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neuer Workshop-Bericht zu Klima und Artenvielfalt nennt Leitplanken für zukunftsweisende Politik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Kampf gegen die Erderwärmung und für eine nachhaltige Entwicklung kann nur gelingen, wenn die Menschheit die Themen Klimaschutz, Biodiversität und soziale Gerechtigkeit fortan gemeinsam denkt und bei allen politischen Entscheidungen – global, national und regional – in ihren Wechselwirkungen gleichrangig berücksichtigt. Diese Aussage ist nach Ansicht deutscher Ko-Autoren die wichtigste Kernbotschaft eines neuen wissenschaftlichen Workshop-Berichtes zu „Artenvielfalt, Ökosystemen und Klimawandel“, den Expertinnen und Experten des Weltbiodiversitätsrates IPBES und des Weltklimarates IPCC erstmals gemeinsam erarbeitet haben. Er wird heute der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die Wissenschaftler:innen zeigen darin, warum vor allem der Verzicht auf fossile Brennstoffe für Klima- und Naturschutz wichtig ist. Außerdem belegen sie, wie gesunde Ökosysteme langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Die Autor:innen legen aber auch offen, in welchem Ausmaß einseitig gedachte Klimaschutzkonzepte wie der großflächige Anbau von Energiepflanzen der Natur kurz- und langfristig schaden und ihre Fähigkeit mindern, das Klima zu regulieren und die Menschen mit ausreichend Nahrung, Trinkwasser und anderen überlebenswichtigen Dienstleistungen zu versorgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Meeresschutz ist Klimaschutz</title>
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      <pubDate>Tue, 08 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Internationaler Tag der Meere / Krüger: Meere sind nicht nur Wirtschaftsraum sondern unverzichtbar für Klima- und Artenschutz&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Mit ambitionierter Meeresschutzpolitik gegen die Klima- und Artenkrise: Zum Internationalen Tag der Meere am 8. Juni appelliert der NABU an die Politik, unsere Meere besser zu schützen. Nord- und Ostsee sind aufgrund der vielfältigen Belastungen in keinem guten Zustand, haben aber große Bedeutung für natürliche Klimaschutzmaßnahmen, den „Nature Based Solutions“.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Meere sind die stabilisierende Kraft des Klimasystems und als Sauerstoffproduzenten und Kohlenstoffsenken unverzichtbar. Durch den historischen Raubbau und die zunehmende Industrialisierung der Nord- und Ostsee drohen diese wichtigen Funktionen verloren zu gehen. „Meerespolitik ist längst kein Nischenthema mehr. Während Weltbiodiversitäts- und Weltklimarat in den Schutz der Ozeane die größte Hoffnung setzen, sieht Deutschland in den Meeren vor der Haustür vorrangig Raum für wirtschaftliche Nutzungen wie Fischerei, Schifffahrt und Offshore Windenergie“, moniert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger, „Wir ignorieren die Verpflichtungen des Natur- und Artenschutzes wie auch die Funktionen und Leistungen von Seegraswiesen, Salzwiesen, Riffen und der mariner Vielfalt für den Klima- und Küstenschutz.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Salpen düngen das Südpolarmeer effektiver als Krill</title>
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      <pubDate>Thu, 03 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kotballen der Manteltiere sorgen für höhere Verfügbarkeit von Eisen als die von Krill&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Forschende des Alfred-Wegener-Instituts haben erstmals experimentell die Freisetzung von Eisen aus den Kotballen von Krill und Salpen unter natürlichen Bedingungen gemessen und dessen Verfügbarkeit an einer natürlichen Gemeinschaft von Kleinalgen des Südpolarmeeres getestet. Antarktisches Phytoplankton kann den Mikronährstoff Eisen aus dem Kot von Salpen im Vergleich zu Krill besser aufnehmen. Beobachtungen der letzten 20 Jahre zeigen, dass der Antarktische Krill im Südpolarmeer als Folge des Klimawandels zunehmend von Salpen verdrängt wird. In Zukunft könnten Salpen effektiver als Krill die Fixierung des Treibhausgases Kohlendioxid durch antarktische Mikroalgen ankurbeln. Das berichtet das Forschungsteam jetzt in der Fachzeitschrift &lt;em&gt;Current Biology.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Antarktischer Hotspot: Finnwale lieben die Gewässer um Elephant Island</title>
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      <pubDate>Fri, 28 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tonaufnahmen belegen: Die Bartenwale nutzen fast ganzjährig die krillreichen Gewässer der Insel, die daher unter Schutz gestellt werden sollten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Finnwale sind in der Zeit des kommerziellen Walfanges so stark bejagt worden, dass nur ein kleiner Teil der Population auf der Südhalbkugel überlebt hat und Meeresbiologen bis heute nur wenig über das Leben der zweitgrößten Wale der Welt wissen. Um so erfreulicher sind nun Forschungsergebnisse von Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und des Johann Heinrich von Thünen-Institutes für Seefischerei, wonach sich eine große Zahl der Bartenwale regelmäßig in den krillreichen Gewässern um Elephant Island aufhält. Beweise dafür liefern Unterwasser-Tonaufnahmen aus der Region, auf denen im Spitzenmonat Mai so viele Finnwalrufe zu hören sind, dass die einzelnen Laute zu einem Klangteppich verschmelzen, berichtet das Forscherteam jetzt im Fachmagazin &lt;em&gt;Royal Society Open&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Science&lt;/em&gt;. Angesichts dessen fordern die Meeresbiologen nun Schutzmaßnahmen für diesen wichtigen Lebensraum, um die sich andeutende Erholung der Finnwal-Population nicht zu gefährden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>AWI: Polarstern startet Richtung Arktis</title>
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      <pubDate>Sat, 22 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am Pfingstmontag, den 24. Mai 2021 startet die Polarstern Richtung Arktis. In der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen werden gut 50 wissenschaftliche Fahrtteilnehmende die seit über 20 Jahren laufenden Langzeitbeobachtungen im sogenannten AWI HAUSGARTEN fortsetzen. Sie erforschen hier den Einfluss von Umweltveränderungen auf das arktische Tiefseeökosystem.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Arktis verändert sich: Steigende Wassertemperaturen und der Rückgang des Meereises bewirken dadurch Ökosystemverschiebungen im offenen Wasser und im tiefen Ozean. „Wir wollen die Änderungen im Ökosystem ermitteln und quantifizieren sowie Rückkopplungen auf ozeanographische Prozesse untersuchen“, sagt Dr. Thomas Soltwedel, Tiefseebiologe am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Leiter der Expedition. „Unsere Untersuchungen beinhalten die Identifizierung räumlicher und zeitlicher Entwicklungen in der Funktion ausgewählter Plankton- und Benthos-Gemeinschaften“, sagt Thomas Soltwedel, der am AWI die Sektion Tiefsee-Ökologie und -Technologie leitet. Die Beobachtungsdaten sollen zukünftig in ein umfassendes Repositorium einfließen, das sich derzeit im Aufbau befindet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU zum Tag des Ostseeschweinswals: Jeder tote Wal ist einer zu viel</title>
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      <pubDate>Sat, 15 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Sofortprogramm zur Räumung von Munition im Meer überfällig&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 16. Mai fordert der NABU mehr politische Verantwortung und effektive Maßnahmen zum Schutz von Deutschlands einzigem heimischen Wal. Aktuell sorgt sich der NABU insbesondere um Unterwassersprengungen von Munitionsaltlasten. Sie sind am Montag, den 17. Mai Thema im Umweltaussschuss des Deutschen Bundestages. Der NABU ist als Sachverständiger dazu geladen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der zentralen Ostsee leben nur noch 500 Schweinswale. Der kleine Meeressäuger gilt als vom Aussterben bedroht. Seit Jahren wird um Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Fischerei oder beim Bau von Windenergieanlagen gerungen. Trotzdem nimmt der Bestand ab. „Deutschland versagt bislang beim Schweinswalschutz. Ob ertrunken im Stellnetz oder getötet bei der Sprengung von versenkter Weltkriegsmunition: Jeder tote Schweinswal ist einer zu viel. Die Politik muss entschlossen handeln,“ sagte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU klagt gegen Weiterbau von Nord Stream 2</title>
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      <pubDate>Tue, 04 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Schäden am Meeresökosystem müssen kompensiert werden – Zeit des Freikaufens ist vorbei&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Hamburg - Der NABU hat am 3. Mai Klage gegen die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgestellte Genehmigung der Gaspipeline Nord Stream 2 eingereicht. Die Klage betrifft den noch nicht fertiggestellten Pipelineabschnitt in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands. Der Klage vorausgegangen war ein Widerspruchsverfahren, das seit dem Jahr 2018 lief und nach der zweiten Änderungsgenehmigung zuletzt im März 2021 erweitert wurde. Diesen Widerspruch hatte das BSH am 1. April 2021 abgewiesen. Deshalb bleibt nun nur der Klageweg, um den Schaden an der Ostsee zu begrenzen. Wegen der eingereichten Klage darf vorerst nicht im deutschen Teilabschnitt weitergebaut werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Revision des NABU zum Offshore Windpark Butendiek am Bundesverwaltungsgericht erfolgreich</title>
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      <pubDate>Sat, 01 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Entscheidung macht den Weg frei für den Schutz der Seetaucher&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Leipzig - Das Bundesverwaltungsgericht hat am 29. April im Rechtsstreit des NABU um den Offshore Windpark Butendiek das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg aufgehoben und das Verfahren zurückverwiesen. Die Verpflichtung zum Einschreiten der Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), auf Grundlage der Seeanlagenverordnung müsse neu bewertet werden. Das Hamburger Gericht meinte noch, eine zeitweise Abschaltung der Windkraftanlagen sei nicht möglich, da die Legalisierungswirkung der Ursprungsgenehmigung aus dem Jahr 2002 dem entgegenstehe. Diese Auffassung sahen die Leipziger Richter als nicht vereinbar mit dem Bundesrecht und verwiesen auf die dynamischen Betreiberpflichten. Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Historischer Erfolg für Klima-Verfassungsbeschwerde</title>
      <link>/historischer-erfolg-fuer-klima-verfassungsbeschwerde/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/historischer-erfolg-fuer-klima-verfassungsbeschwerde/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Karlsruhe erklärt Klimaschutzgesetz teilweise für verfassungswidrig und stärkt Rechte der jungen Generation&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin (29. April 2021). Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem heutigen Beschluss die Verfassungsbeschwerde von neun Jugendlichen für eine menschenwürdige Zukunft in weiten Teilen akzeptiert: Die Freiheits- und Grundrechte werden bereits heute durch unzureichenden Klimaschutz verletzt. Der Gesetzgeber muss das Klimaschutzgesetz bis Ende nächsten Jahres nachbessern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (Hamburg), die die jungen Menschen vertritt, kommentiert die Entscheidung: „Das Bundesverfassungsgericht hat heute einen global beachtlichen neuen Maßstab für Klimaschutz als Menschenrecht gesetzt. Es hat die extreme Krisensituation beim Klimaschutz erkannt und die Grundrechte generationengerecht ausgelegt. Der Gesetzgeber hat jetzt einen Auftrag für die Festlegung eines schlüssigen Reduktionspfads bis zur Erreichung der Treibhausgasneutralität. Abwarten und verschieben von radikalen Emissionsreduktionen auf später ist nicht verfassungskonform. Klimaschutz muss heute sicherstellen, dass zukünftige Generationen noch Raum haben.”&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwasserlärm betrifft Pinguine genauso wie Wale und Delfine</title>
      <link>/unterwasserlaerm-betrifft-pinguine-genauso-wie-wale-und-delfine/</link>
      <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/unterwasserlaerm-betrifft-pinguine-genauso-wie-wale-und-delfine/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Woche gegen Lärm im Meer präsentiert Ergebnisse aus Forschungsprojekt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Weltmeere werden immer stärker durch vom Menschen verursachten Lärm belastet. Meerestiere können durch solchen Lärm gestört oder sogar verletzt werden. Das vom Umweltbundesamt (UBA) geförderte internationale Forschungsprojekt „Hörvermögen von Pinguinen“ zeigt, dass auch Pinguine, genau wie Wale und Robben, im Meer hören und auf Lärm reagieren. Weltweit erstmals werden Hörkurven von Pinguinen erstellt, die zeigen, wie gut die Tiere in unterschiedlichen Frequenzbereichen hören. Während Lärm für Menschen bereits auf der Ebene des Störens geregelt ist, fehlen solche Schutzkonzepte für den größten Teil des marinen Lebens. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes: „Unterwasserlärm überschreitet alle Grenzen. Wir brauchen dafür eine politische Lösung auf EU- und auch auf internationaler Ebene.“ Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden am 28.04.2021, dem Tag gegen Lärm, während der Woche gegen Lärm im Meer präsentiert. Die Woche gegen Lärm im Meer startet am 25.04.2021.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Grundschleppnetzfischerei setzt genauso viel CO2 frei wie Flugreisen</title>
      <link>/grundschleppnetzfischerei-setzt-genauso-viel-co2-frei-wie-flugreisen/</link>
      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Eine aktuelle Studie hat erschreckende Zahlen enthüllt: die Grundschleppnetzfischerei setzt jährlich rund eine Milliarde Tonnen an CO2 frei - und ist damit genauso schädlich für unser Klima wie der Luftverkehr. Aber woher kommt das CO2 bei der Grundschleppnetzfischerei? Bei dieser Art des Fischfangs wird das Netz von einem oder mehreren Schiffen über den Meeresboden gezogen. Dabei wird die oberste Schicht des Meeresgrundes und somit das gesamte Biotop komplett zerstört. Dort, wo das Netz über den Grund geschleppt wird, gleicht dieser einer Wüste. Sowohl die Tiere und Pflanzen, als auch der Meeresboden selbst, können große Mengen an CO2 speichern. Durch die Zerstörung wird dieses wieder freigesetzt und trägt zusätzlich zur &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ozeanversauerung-die-grenzen-der-anpassung/&#34;&gt;Versauerung der Ozeane&lt;/a&gt; bei. Je mehr Kohlenstoffdioxid im Meer gelöst ist, desto weniger kann wiederum aus der Atmosphäre aufgenommen werden. So wird ca. 1/5 der Menge des jährlich aufgenommenen CO2s wieder durch die Grundschleppnetzfischerei frei gesetzt. Auch gerade deshalb ist die Einrichtung von weitreichenden Schutzzonen dringend nötig, um sowohl &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-meeresschutz-ist-klimaschutz/&#34;&gt;unsere Meere als auch das Klima zu schützen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>NABU: Absage der Munitions-Sprengungen im Fehmarnbelt gute Entscheidung</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Zeit für ein umweltschonendes Bergungskonzept für Kriegsaltlasten&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Die für heute geplante Sprengung auf der dänischen Trasse des geplanten Fehmarnbelttunnels findet nicht statt. Ursprünglich sollten so Wasserbomben und weitere Munitionsaltlasten entsorgt werden. Das dafür zuständige dänische Verkehrsministerium sagte das Vorhaben nach Informationen des Bundesumweltministeriums ab. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Das ist eine gute Entscheidung im Sinne des Meeresnaturschutzes und für den vom Aussterben bedrohten Schweinswal. Wir danken dem Bundesumweltministerium für seinen Einsatz. Jetzt gilt es, am Beispiel des Fehmarnbelt ein Konzept zu erarbeiten, um Kriegsaltlasten im Meer sprengungsfrei zu bergen. Für den Fall unvermeidbarer Sprengungen muss der Einsatz technischer Schallschutzmaßnahmen verbindlich sein. Es ist Zeit für ein einheitliches umweltschonendes Vorgehen beim Umgang mit dem gefährlichen Erbe der Weltkriege.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weltwassertag: NABU fordert Gewässerpolitik von der Quelle bis zum Meer</title>
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      <pubDate>Sat, 20 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Missmanagement des Hamburger Hafens und Grubenwasser aus Erzgebirge gefährden Elbe und Wattenmeer&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Zum Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März appelliert der NABU an die Regierungen von Bund und Ländern, ökologische Zusammenhänge zu berücksichtigen und Gewässerpolitik von der Quelle der Flüsse bis zum Meer zu denken.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dass dies dringend nötig ist, zeigt das Beispiel des Hamburger Hafens. Getrieben durch Dürresommer und Elbvertiefung droht ein ganzes System zu kippen. „Hier zeigt sich, wie eng der Zustand des Meeres von den Aktivitäten im Fluss abhängt“, so NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff, „Wenn die Elbe vertieft oder mit Schwermetallen belastetes Grubenwasser aus dem Erzgebirge eingeleitet wird, wirkt sich das auch auf die Nordsee und das Weltnaturerbe Wattenmeer aus. Falsche Entscheidungen können ganze Ökosysteme ins Wanken bringen.“&lt;/p&gt;</description>
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      <title>NABU: Entscheidung zu Windpark Butendiek enttäuscht auf ganzer Linie</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Urteil des OVG Münster setzt unüberwindbare Hürden für Umweltschadens- und Verbandsklagerecht&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat am 11. März über die Klage des NABU zur Sanierung des Umweltschadens durch den Offshore-Windpark Butendiek entschieden. Durch den Windpark gehen streng geschützten Seevögeln mehr als acht Prozent des für sie ausgewiesenen Vogelschutzgebiets verloren - ein unersetzbarer Lebensraum entlang des fischreichen Jütlandstroms westlich von Sylt. Die Richter lehnten dennoch die Berufungsklage des NABU in zweiter Instanz mit der Begründung ab, es gebe Lücken in den sehr umfangreichen frühen Anträgen des NABU auf Untersagung des Baus und Betriebs von Butendiek aus den Jahren 2014/15. Diese angeblichen Defizite wurden von der Vorinstanz am Verwaltungsgericht Köln ebenso wenig bemängelt wie von dem verantwortlichen Bundesamt für Naturschutz (BfN). Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:&lt;/p&gt;</description>
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      <title>NABU: Europa muss Vorreiter beim Klimaschutz werden</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: EU-Klimaziel anpassen und natürliche Kohlenstoffsenken stärken&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Brüssel – Am Freitag gehen EU-Parlament und EU-Mitgliedsstaaten in die vierte Verhandlungsrunde zum EU-Klimagesetz. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert: „Morgen gilt es die monatelangen Verhandlungen für ein neues EU-Klimaziel endlich zu einem guten Ergebnis zu führen. Für wirksamen Klimaschutz wäre eine Emissionsminderung von mindestens 60 Prozent ohne Senken notwendig – so wie es auch das EU-Parlament fordert. Ein separates Ziel von fünf Prozent für die Nettominderung durch den Ausbau von Kohlenstoffsenken wie Wälder, Moore, Ozeane, Feuchtgebiete und Humusbildung in der Landwirtschaft ist das Mindeste, was beschlossen werden sollte. Die Bundesregierung, unter deren Präsidentschaft der Europäische Rat seinen Beschluss zum EU-Klimaziel 2030 gefasst hat, ist hier in besonderer Verantwortung.“ Die EU hat den Vereinten Nationen zwar im Dezember ein neues Klimaziel gemeldet, aber die Verhandlungen dazu sind nicht abgeschlossen.&lt;/p&gt;</description>
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    <item>
      <title>NABU: Bundesamt für Naturschutz mit fragwürdigem Rettungsversuch für Butendiek</title>
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      <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Butendiek hat keine Zukunft / Meeresschutzgebiete müssen für Windparks tabu sein&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat heute in seiner Stellungnahme das Ausnahmeverfahren für den Offshore-Windpark Butendiek inmitten des Vogelschutzgebiets „Östliche Deutsche Bucht“ westlich von Sylt scharf kritisiert. Auf Aufforderung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hatte die Betreibergesellschaft wpd eine Ausnahmeprüfung beantragt. Nach Ansicht des NABU ist das ein fragwürdiger Winkelzug auf Kosten streng geschützter Seevögel.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nachdem das BfN im November 2020 eine erhebliche Beeinträchtigung der Schutzgebietsziele und drohende Populationsrückgänge von Stern- und Prachttauchern festgestellt hat, soll über ein sogenanntes Dispensverfahren die Stilllegung, der (Teil-)Rückbau oder auch nur die zeitweise Abschaltung des Windparks verhindert werden. Die oberste deutsche Naturschutzbehörde hatte den Standort Butendiek zwar auch früh kritisiert, will nun aber die Grenzen des Schutzgebiets anpassen und so den eingetretenen Umweltschaden kompensieren. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Die fragwürdigen Rettungsversuche lassen am Selbstverständnis des BfN zweifeln. Butendiek ist zu einem Projekt geworden, bei dem es nur Verlierer gibt. Der Streit beschädigt den Ausbau der erneuerbaren Energien ebenso wie die verantwortlichen Behörden, von der Vogelwelt ganz zu schweigen. Wir müssen dieses traurige Kapitel der Energiewende endlich abschließen. Butendiek hat keine Zukunft – Meeresschutzgebiete müssen für Windparks tabu sein.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wohnort Plastikmüll: Neue Biodiversität in der Tiefsee</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein internationales Forscherteam findet einen neuen Hotspot der Biodiversität – und zwar ausgerechnet im Plastikmüll, der sich seit Jahrzehnten in den Tiefseegräben der Erde ansammelt. An der Bestimmung der Müllbewohner war auch der SNSB-Zoologe Bernhard Ruthensteiner beteiligt. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler*innen kürzlich in der zoologischen Fachzeitschrift Environmental Science &amp;amp; Technology Letters.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Plastikmüll in den Ozeanen der Erde sammelt sich auch in der Tiefsee und gefährdet die dort lebenden Organismen. Forscher berichten, dass sich Anhäufungen von größeren Plastikteilen über Jahrzehnte hinweg sogar in Tiefseegräben finden. Laut einer neuen Studie entwickelt sich in den untermeerischen Müllansammlungen allerdings ein artenreiches Ökosystem. Die Wissenschaftler*innen sprechen von einem „neuen Hotspot der Biodiversität“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schätze am Meeresboden schützen</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;WWF: Tiefseebergbau ist eine vermeidbare Umweltkatastrophe / Weltweites Moratorium gefordert&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der heute veröffentlichte WWF-Bericht &amp;ldquo;&lt;em&gt;In Too Deep: What We Know, And Don&amp;rsquo;t Know, About Deep Seabed Mining&lt;/em&gt;&amp;rdquo; skizziert die wichtigsten ökologischen und sozialen Risiken des Tiefseebergbaus, die mit der Zulassung dieser Industrie verbunden wären. Laut WWF hätte der kommerzielle Abbau von marinen mineralischen Rohstoffen wie Kobalt, Lithium und Nickel in Tausenden Metern Wassertiefe aller Voraussicht nach zerstörerische Auswirkungen auf die Ökosysteme und die Artenvielfalt der Tiefsee.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Hafenschlick bedroht die Elbvertiefung</title>
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      <pubDate>Tue, 05 Jan 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Dilemma der Elbvertiefung geht weiter. Neben der Umweltproblematik wird ein neues Problem öffentlich gemacht: der Schlick. Eigentlich trägt das Elbwasser wieder viel Sand zurück in die Nordsee, aber durch wenig Regen und Hitzewellen der letzten Jahre führt die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/gewaessertyp-des-jahres-2019-das-grosse-nordseeaestuar/&#34;&gt;Elbe&lt;/a&gt; aktuell so wenig Wasser, wie nie zuvor. Folglich lagert sich immer mehr Sediment im Hamburger Hafen ab. Wenn die Elbe weiter vertieft wird, geht der Kreislauf weiter. Dann kann das Wasser schneller einfließen und noch mehr Sand von der Nordsee eintragen. Aber wohin mit dem ganzen überschüssigen Sediment? Das Abkommen mit Schleswig-Holstein, Schlick südlich von Helgoland zu verklappen, ist bald ausgeschöpft. Zusätzlich kippt Hamburg Schlick bei der kleinen Insel Neßsand an der Landesgrenze in die Elbe, welcher direkt wieder in den Hafen gespült wird. Sinnvolle Alternativen, die weder den Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer und Schleswig-holsteinisches Wattenmeer, oder dem Schiffsverkehr in die Quere kommen, sind bis jetzt nicht in Sicht. Das Sediment einfach in die Nordsee zu kippen, erfordert die Einhaltung strenger Vorlagen. Laut der städtische Hafenverwaltung Hamburg Port Authority braucht Hamburg bis März 2021 eine zusätzliche Verbringstelle, um den Schlick effektiv abbauen zu können, sonst muss die Elbvertiefung vorerst auf Eis gelegt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Fischsterben in der Nordsee: Naturschützer stellen Strafanzeige</title>
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      <pubDate>Mon, 04 Jan 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An der Nordseeküste zeigt sich derzeit ein unheimliches Bild. Hunderte tote und geschwächte Fische sind in den letzten Tagen an verschiedenen Orten angeschwemmt worden. Darunter fanden sich neben vielen Jungheringen auch Maifische, Aale und ein Stör. Cuxhaven holt sich jetzt Hilfe vom Umweltbundesministerium und hat zur Aufklärung Proben der Fische zum Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geschickt. Ob die Fische durch den Einsatz der Baggerschiffe im Bereich der Elbmündung geschädigt wurden oder in Kontakt mit Giftstoffen gekommen sind, ist derzeit noch unklar. Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF haben eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und fordern einen sofortigen Stopp der Baggerarbeiten für die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/hafenschlick-bedroht-die-elbvertiefung/&#34;&gt;Elbvertiefung&lt;/a&gt;, bis die Ursache für das Fischsterben aufgeklärt wurde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Erstmals Glyphosat-Nachweis im Meer</title>
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      <pubDate>Sat, 19 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;IOW entwickelt neue Methode und führt erfolgreiche Messungen in der Ostsee durch&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Glyphosat ist einer der weltweit meistgenutzten Unkrautvernichter. Das umstrittene Herbizid, das unter anderem im Verdacht steht, krebserregend zu sein, wird auch in Deutschland intensiv genutzt. Vom Land gelangt es in Flüsse, die es ins Meer spülen. Wie viel sich dort findet, war allerdings bisher unbekannt, denn in Salzwasser waren Glyphosat und sein Abbauprodukt Aminomethylphosphonsäure (AMPA) aus methodischen Gründen nicht nachweisbar. Marisa Wirth vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) hat nun eine neue Methode entwickelt, mit der beide Stoffe im Meer zuverlässig gemessen werden können. Damit konnte sie Glyphosat und AMPA erstmals in der Ostsee nachweisen. Glyphosat, das als sogenanntes „Totalherbizid“ vor allem in Landwirtschaft, Gartenbau und Industrie genutzt wird, aber auch in Privathaushalten häufig zur Anwendung kommt, gelangt durch Regen- und Winderosion von den Einsatzflächen in Bäche, Flüsse und Seen. Dementsprechend kann es gemeinsam mit seinem durch biologische Prozesse entstehenden Abbauprodukt, der Aminomethylphosphonsäure (AMPA), weltweit im Süßwasser nachgewiesen werden. IOW-Forscher konnten beide Stoffe auch schon in Ästuaren nachweisen, die in die Ostsee münden, niemals jedoch im Meer selbst. Wie toxisch das Herbizid auf Meeresorganismen wirkt, ist nicht abschließend geklärt. „Als Grundvoraussetzung, um das Gefahrenpotenzial einer Substanz für ein Ökosystem beurteilen zu können, muss man zu allererst herauszufinden, ob und in welchen Konzentrationen die Substanz dort nachgewiesen werden kann“, hebt Marisa Wirth hervor, die sich in ihrer Doktorarbeit am IOW auf den Nachweis von Glyphosat in Umweltproben spezialisiert hat. „Ausgangspunkt für unsere aktuelle Studie war daher die Frage, ob Glyphosat und AMPA tatsächlich nicht im Meer ankommen – etwa durch biologischen Abbau und Ablagerung in den Fließgewässern –, oder ob es schlichtweg methodische Schwierigkeiten sind, die bislang einen Nachweis in marinen Ökosystemen verhindert haben“, erläutert die Meereschemikerin weiter. Eine aus den Ästuar-Studien bekannte Hürde für einen zuverlässigen Nachweis im Meer ist die starke Verdünnung der beiden Zielsubstanzen, je weiter man sich von den Flussmündungen entfernt und Proben im offenen Meer nimmt. „Bevor man Glyphosat und AMPA mit instrumentellen Mitteln – Flüssigchromatographie und Massenspektrometrie – überhaupt messen kann, werden die Proben so stark aufkonzentriert, dass die Geräte die Substanzen erfassen können“, schildert Wirth einen wichtigen Arbeitsschritt in der Glyphosat-Analytik. Bei Meerwasserproben erwies sich für diesen Schritt bislang das darin enthaltene Salz als Problem: Bei der Festphasenextraktion, mit der man die Aufkonzentration erreicht und bei der die Zielsubstanzen aus einer flüssigen Probe erst an ein festes Trägermaterial gebunden und danach wieder in ein sehr viel kleineres Flüssigkeitsvolumen überführt werden, verhindern die Salzionen die Bindung der Glyphosat- und AMPA-Moleküle an die feste Phase. „Unsere Zielsubstanzen ‚rauschen‘ also quasi ungehindert durch die Festphase durch und gehen verloren, weil das Salz alles blockiert“, so Wirth. Auch bei der eigentlichen Messung können die Salze Störeffekte hervorrufen und instrumentelle Signale verschieben oder unterdrücken, so dass keine zuverlässige Analyse möglich sei, führt die Chemikerin aus. Um die Salz-Störeffekte bei der Probenaufkonzentration in den Griff zu bekommen, testete Wirth verschiedene Trägermaterialien für die Festphasenextraktion und konnte als geeignetes Material schließlich ein Polymer identifizieren, das durch sogenannte molekulare Prägung hochselektiv Glyphosat und AMPA bindet und zugleich unempfindlich gegenüber dem Salz der Meerwasserproben ist. Außerdem etablierte sie erfolgreich einen zusätzlichen Aufreinigungsschritt vor der instrumentellen Messung, der eine störungsfreie Analytik erlaubt. Nach gründlicher Validierung der neuen Methode, auch für unterschiedliche Salzgehalte zwischen 5 und 20 bzw. 35, wie sie typischerweise in der Ostsee und in den offenen Ozeanen auftreten, wurde das Verfahren an natürlichen Umweltproben von sieben verschiedenen Beprobungsstellen in der Westlichen Ostsee getestet. Beide Substanzen, sowohl Glyphosat, als auch sein Abbauprodukt AMPA konnten nachgewiesen werden – damit erstmals im Meer. Die Glyphosatkonzentrationen zwischen 0,42 und 0,49 ng/l waren, unabhängig von der Entfernung zur Küste, recht konstant mit Ausnahme einer Messung von 1,22 ng/l in der inneren Lübecker Bucht. Die AMPA-Konzentrationen (maximal 1,47 ng/l) waren in der Nähe von Flussmündungen deutlich höher als weiter draußen im Meer, wo sie zum Teil unter die Nachweisgrenze der neuen Methode fielen. „Mit der am IOW entwickelten Glyphosat- und AMPA-Analytik können wir erstmals in Konzentrationsbereichen unterhalb von 1 ng/l messen, wie sie in marinen Ökosystemen zu erwarten sind – und das störungsfrei bei allen Salzgehalten, die man in den unterschiedlichen Meeresgebieten der Welt findet“, sagt Marisa Wirth. Die jetzt in der Ostsee gemessenen Werte lägen weit unterhalb der Konzentrationen, die für Menschen oder Meeresorganismen als bedenklich diskutiert werden. Aber da bisher nur diese punktuellen Messungen vorliegen, sei noch keine Datenbasis für eine Einschätzung vorhanden, inwieweit die Ostsee durch diese Stoffe gefährdet ist, so Wirth weiter. „Wir haben jetzt aber eine hinreichend sensitive und zuverlässige Methode, mit der man ein aussagefähiges Umweltmonitoring im Meer für beide Substanzen durchführen kann. Auch sind jetzt Studien möglich, die sich mit aktuellen Forschungsfragen beschäftigen, beispielsweise mit Transport, Beständigkeit oder Abbau von Glyphosat und AMPA in der Meeresumwelt“, kommentiert die IOW-Forscherin abschließend.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Im Boden der Weltmeere lagern bis zu 16 Millionen Tonnen Mikroplastik</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An der Meeresoberfläche im Pazifik schwimmt ein &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllstrudel&lt;/a&gt; mit der vierfachen Größe von Deutschland und unter Wasser sieht es noch schlimmer aus. In einer australischen Studie berechneten Wissenschaftler:innen eine Gesamtmenge von neun bis 16 Millionen Tonnen Mikroplastik in den Böden unserer Weltmeere. Jedes weitere Jahr kommen ungefähr 1,5 Millionen Tonnen dazu. Während Plastik eine &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/&#34;&gt;gesundheitliche Gefahr für Tiere&lt;/a&gt; und Menschen darstellt, produziert Phytoplankton einen Großteil des Sauerstoffs, den wir atmen. Dass an vielen Orten bereits mehr Plastikpartikel als &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plankton-der-erstaunliche-mikrokosmos-der-ozeane/&#34;&gt;Plankton&lt;/a&gt; im Meer schwimmen könnte, ist besorgniserregend. Mit dem Verbot von bestimmten Plastikprodukten im Jahr 2021 erhofft sich die Politik, diese Mengen zukünftig zu reduzieren. &lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DAM-Pilotmissionen untersuchen Einfluss von Grundschleppnetz-Fischerei auf Meeresschutzgebiete in Nord- und Ostsee</title>
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      <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin, 30. November 2020 Welche Auswirkungen hat der Ausschluss der Fischerei mit Grundschleppnetzen auf die Meeresschutzgebiete in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee? Mit dieser Kernfrage beschäftigen sich zwei Pilotmissionen in Nord- und Ostsee, die im Rahmen der Forschungsmission „Schutz und nachhaltige Nutzung mariner Räume“ der Deutschen Allianz für Meeresforschung (DAM) im März gestartet sind. Die Frage stand auch im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zu den Pilotmissionen, die aufgrund der COVID-19-Beschränkungen heute im digitalen Raum stattfand. Rednerinnen und Redner aus Politik, Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten über Herausforderungen einer nachhaltigen Fischerei und Nutzung von Nord- und Ostsee (Programm).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>World Ocean Day 2020</title>
      <link>/world-ocean-day-2020/</link>
      <pubDate>Sun, 29 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Vor einem halben Jahr, mitten im Sommer, war der World Ocean Day, oder wie manche sagen der World Oceans Day. Gibt es ein Meer? Oder Meere? Für viele von euch ist jeder Tag Ocean Day, aber es tut gut, einmal im Jahr in der weltweiten Community der Ocean Lovers diesen Tag gemeinsam zu feiern und daran zu erinnern, was uns und unseren Blauen Planeten verbindet.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Und heute, an einem sehr stillen 1. Advent, erinnern wir uns daran, was wir damals schrieben:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Kehren die großen Räuber in die Nordsee zurück?</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forschungsverbundprojekt BioWeb gestartet.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Senckenberg-Wissenschaftlerin Ingrid Kröncke koordiniert das neu gestartete Forschungsverbundprojekt „BioWeb“. Ziel der Projektpartner*innen ist es, die Veränderungen in der Artenvielfalt und in den Nahrungsnetzen der Nordsee zu untersuchen. Zudem sollen Lösungen für eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche zukünftige Nutzung entwickelt werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie sieht die Nordsee in zwanzig Jahren aus? Und welche Konsequenzen haben die rasanten Änderungen der Umwelt für die Artenvielfalt, die Nahrungsnetze und die Menschen, die von und mit der Nordsee leben? Diese Themen werden im neuen Forschungs-Verbundprojekt „BioWeb“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, untersucht. „Vor allem die Akteur*innen vor Ort im Nordseeküstenbereich, zu denen die lokale Fischerei, Aquakultur, Wirtschaft, Tourismus sowie Politik und Verwaltung gehören, brauchen Lösungsvorschläge, wie eine ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche zukünftige Nutzung der Nordsee aussehen kann und welche Möglichkeiten der Anpassung es für sie gibt“, so Frau Prof. Dr. Ingrid Kröncke von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und Koordinatorin des Verbundprojektes, zu denen auch das Alfred-Wegner-Institut, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und das Thünen-Institut für Seefischerei gehören.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Europäische Woche der Abfallvermeidung 2020: „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“</title>
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      <pubDate>Sat, 21 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am Samstag, den 21. November, startet zum elften Mal die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV). Bis zum 29. November finden in ganz Deutschland über 1.000 Aktionen rund um das Thema Abfallvermeidung statt. In diesem Jahr steht die Woche unter dem Motto „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“. Aufgrund des gegenwärtigen Infektionsgeschehens werden viele Aktionen digital durchgeführt. Koordiniert wird die EWAV in Deutschland durch den Verband kommunaler Unternehmen (VKU).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Gesunde Meere als Grundlage maritimer Wirtschaft</title>
      <link>/nabu-gesunde-meere-als-grundlage-maritimer-wirtschaft/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Offener Brief des NABU an Horst Seehofer, Peter Altmaier und Svenja Schulze&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heute endet die Frist für die erste Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung der marinen Raumordnung. Die zukünftigen Raumordnungspläne legen fest, wo sich in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee Windräder drehen sollen, wo Schiffe Vorfahrt haben und Rohstoffe abgebaut werden dürfen. Gleichzeitig müssen sie den Verpflichtungen des Meeresnaturschutzes gerecht werden, Schutzgebiete und wichtige Wanderkorridore sichern. Eine Balance, die sich nach Meinung des NABU in den bisherigen Entwürfen nicht widerspiegelt. Der Umweltverband wendet sich daher in einem offenen Brief an die verantwortlichen Ministerien des Innern, für Wirtschaft und Umwelt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Bundesverwaltungsgericht weist Klagen zum Bau des Ostseetunnels ab</title>
      <link>/nabu-bundesverwaltungsgericht-weist-klagen-zum-bau-des-ostseetunnels-ab/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: Schwarzer Tag für den streng geschützten Schweinswal und die Meeresumwelt&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Leipzig - Heute hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den beklagten Planfeststellungsbeschluss zum Bau der festen Fehmarnbeltquerung für rechtskonform erklärt. Das Vorhaben kann gleichwohl wegen der übersehenen und hochgradig geschützten Riffe nicht ohne Planergänzungsverfahren umgesetzt werden. Dazu hatte die Planfeststellungsbehörde ein ergänzendes Verfahren zur Heilung dieses Fehlers angekündigt, dessen Erfordernis das Gericht im Urteil vorausgesetzt und heute sehr deutlich betont hat. Dass das Gericht trotz des notwendigen Planergänzungsverfahrens keine Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses erkennt, ist eine Zäsur in der Rechtsprechung. „Das ist ein für uns enttäuschender Ausgang des Prozesses und ein schwarzer Tag für unsere Meere. Das Gericht hat den vom Bundesamt für Naturschutz bestätigten schlechten Zustand des Schweinswals im Fehmarnbelt nicht wie erhofft aufgegriffen. Wir erwarten nun ein umfassendes Planänderungsverfahren, in dem die bestehenden Fehler beim Schutz der Riffe bereinigt werden,“ erklärt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lauwarm erwischt: Expedition zum Nordpol</title>
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      <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Mosaic-Expedition – die größte Arktis-Mission aller Zeiten – ist beendet. Die Polarstern erreichte am 12. Oktober 2020 wieder den Startpunkt ihrer Reise, Bremerhaven. Unter der Leitung des &lt;a href=&#34;https://www.awi.de/&#34;&gt;AWI&lt;/a&gt; waren 20 verschiedene Nationen an dem Projekt beteiligt, welches die Forscher:innen vor große Aufgaben stellte. Über ein Jahr lang wurden etwa 200 verschiedene Parameter erfasst, um das Eis und das Wasser rund um die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/offenes-wasser-um-den-nordpol-arktisches-meereis-auf-dem-rueckzug/&#34;&gt;Arktis&lt;/a&gt; nahezu lückenlos zu vermessen. Das Forschungsschiff ließ sich zweimal in einer Eisscholle festfrieren und driftete so um den Nordpol. Trotz der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/polarstern-forscher-sitzen-wegen-corona-am-nordpol-fest/&#34;&gt;erschwerten Bedingungen aufgrund von Covid-19&lt;/a&gt; konnte die Mission erfolgreich beendet werden. Die gesammelten Daten werden in den nächsten Jahren aufbereitet und mit Daten aus einer früheren Arktis-Expedition im Jahr 1893 verglichen. Die Auswertung wird deutlich machen, wie stark sich das Ökosystem jetzt schon aufgrund der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; verändert hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland müsste schon in 15 Jahren CO₂-frei sein</title>
      <link>/deutschland-muesste-schon-in-15-jahren-co-frei-sein/</link>
      <pubDate>Wed, 14 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Pariser Klimaabkommen von 2015 hat das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Es ist ein rechtsverbindlicher internationaler Vertrag,  jedes der 196 Länder, das ihn unterzeichnet hat, hat sich dazu verpflichtet, seinen Teil dazu beizutragen. Deutschlands Klimaziele, bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 55 Prozent zu senken und im Jahr 2050 spätestens CO2-neutral zu sein, waren ein zaghafter erster Schritt. Nach einer von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimaaktivisten-legen-forderungen-an-deutsche-politik-vor/&#34;&gt;Fridays for Future&lt;/a&gt; in Auftrag gegebenen Studie dürfte Deutschland allerdings schon 2035, also in 15 Jahren, kein CO2 mehr ausstoßen, um das Pariser Klimaziel zu erfüllen. Diese Studie zeigt der Politik auf, mit welchen Maßnahmen die Einhaltung des Ziels noch möglich wäre. Es müssten deutliche Veränderungen passieren - und das schnell und wirksam. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien -  wobei beim Ausbau der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-legt-einspruch-gegen-offshore-windpark-gennaker-ein/&#34;&gt;Offhsore WIndparks&lt;/a&gt; der Meeresschutz nicht aus den Augen gelassen werden darf -, Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und Gebäudesanierungen sind nur ein Bruchteil der anstehenden Aufgaben. Auch wenn es verschiedene Modelle gibt, das nationale CO2 Budget auszurechnen und somit in Bezug zum Pariser Klimaziel zu setzen, ist es alles andere als zielführend, dass die Bundesregierung sich bisher weigert, überhaupt ein Budget anzugeben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Fehmarnbeltquerung gefährdet die Tier- und Pflanzenwelt der Ostsee</title>
      <link>/die-fehmarnbeltquerung-gefaehrdet-die-tier-und-pflanzenwelt-der-ostsee/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In Zeiten von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/artensterben-beispiele-bedrohter-tierarten/&#34;&gt;Artensterben&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; einen Tunnel für das Straßenverkehrswachstum durch ein ökologisch wertvolles Meeresschutzgebiet zu bauen, scheint absurd? Die Planungen zur Fehmarnbeltquerung sind jedoch leider Realität.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit 25 Jahren wird über das Großprojekt, welches Puttgarden auf der Insel Fehmarn und Rödby auf der dänischen Insel Lolland verbinden soll, politisch diskutiert und verhandelt. Im Jahr 2008 folgte die Einigung von Deutschland und Dänemark, einen 18 Kilometer langen Tunnel für Autos und Eisenbahnen zu bauen. Für den Bau soll in 30 Metern Tiefe im Meeresboden eine 16 Meter tiefe und 150 Meter breite Rinne ausgebaggert werden, mitten durch die Ostsee. Im April 2019 klagte der NABU gegen den Planfeststellungsbeschluss. Am 22. September 2020 begann das Verfahren gegen &amp;ldquo;das größte, teuerste und zugleich irrsinnigste Infrastrukturprojekt Europas&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresströmungen werden immer schneller</title>
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      <pubDate>Fri, 02 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/cop27-fonds-fuer-klimaschaeden-gibt-hoffnung-15-grad-limit-gefaehrdet/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; bringt grundlegende Vorgänge in unseren Meeren durcheinander. Nun fanden Forscher:innen anhand eines globalen Beobachtungssystems heraus, dass drei viertel aller Meeresströmungen an Geschwindigkeit zugenommen haben. Ein &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zirkumpolarstrom-der-suedozean-wie-man-ihn-noch-nie-gesehen-hat/&#34;&gt;verändertes Strömungsmuster&lt;/a&gt; der Ozeane beeinflusst die Windgeschwindigkeit, welche sich wiederum auf die Strömungen im Meer auswirkt. Die steigende Windenergie macht sich vorerst noch nicht im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/schifffahrt-ist-fuers-klima-genauso-schlimm-wie-kohle/&#34;&gt;Schiffsverkehr&lt;/a&gt; bemerkbar, sorgt aber für globale Veränderungen. Die Windrichtung beeinflusst auch die Verteilung von Niederschlag. So kann es in betroffenen Gebieten durch mehr oder weniger Regen zu Dürren oder Überschwemmungen sowie zu starken Stürmen kommen. Das gesamte Ausmaß der Auswirkungen ist allerdings nur schwer abschätzbar und wird mit fortschreitender Erderwärmung zunehmend unberechenbarer. &lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Poseidon - Ehemaliges Forschungsschiff wird zur Sea-Watch 4</title>
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      <pubDate>Fri, 02 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein sehr persönlicher Bericht über das Forschungsschiff &lt;strong&gt;Poseidon&lt;/strong&gt;, das Ende Januar 2020 von Sea-Watch gemeinsam mit dem Bündnis United4Rescue erstanden werden konnte, im Februar diesen Jahres auf den Namen &lt;strong&gt;Sea-Watch 4&lt;/strong&gt; getauft wurde und nun im Mittelmeer im Einsatz ist. Dass dieser Einsatz nötig ist, ist bittere Realität. Unfassbar aber wahr: Das Sterben im Mittelmeer wird von der EU und unserer Regierung nicht verhindert, sondern täglich in Kauf genommen. Das Retten von Menschenleben wird privaten Organisationen wie der Sea-Watch und ihren mutigen Seeleuten überlassen, ohne sie wäre das Leid noch verheerender. Wer nicht will, dass diese menschenverachtende Praxis in seinem Namen verübt wird, kann einiges tun: zum Beispiel davon sprechen. Jeden Tag aufs Neue. Und Organisationen wie Sea-Watch.org unterstützen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Selfish&#34; macht auf unseren Plastikkonsum aufmerksam</title>
      <link>/selfish-macht-auf-unseren-plastikkonsum-aufmerksam/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ihr sitzt in einem Sushi Restaurant und freut euch, mal wieder in ein frisches Stück Lachs beißen zu können. Der Koch fängt hinter der Theke an, das Essen zuzubereiten. Doch statt Lachs und Gemüse holt er Plastikteile, Styroporbruchstücke und Plastiktrinkhalme auf sein Schneidebrett und verarbeitet sie zu „Essen“. Das wird euch, einem Seevogel, einer Schildkröte und einem Seelöwen dann serviert.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;So beginnt der Kurzfilm eines Videos von &lt;a href=&#34;https://vimeo.com/user28776555&#34;&gt;Chen Po&lt;/a&gt;. Er möchte auf den Kreislauf aufmerksam machen, den unser Müll durchläuft, wenn er achtlos weggeworfen wird. Jedes Teil Müll landet früher oder später durch Flüsse und Oberflächenwasser im Meer. Ein großer Teil davon wird von diversen Meeresbewohnern mit ihrem Futter verwechselt. So verhungern die Tiere mit „vollem“ Magen oder verheddern sich in Abfällen und ersticken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Squalen in Covid-19 Impfungen erhöht Druck auf Haie</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gebt Haien eine Stimme und unterschreibt die &lt;a href=&#34;https://www.change.org/p/us-fda-food-and-drug-administration-of-the-united-states-of-america-stop-using-sharks-in-covid-19-vaccine-use-existing-sustainable-options&#34;&gt;Petition Stop Using Sharks in COVID-19 Vaccine - Use EXISTING Sustainable Options&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update vom 16. Oktober&lt;/strong&gt;:  &lt;a href=&#34;https://www.southernfriedscience.com/sharks-squalene-and-a-sars-cov-2-vaccine/&#34;&gt;Sharks, Squalene, and a SARS-CoV-2 vaccine&lt;/a&gt; by &lt;a href=&#34;https://www.southernfriedscience.com/author/catherine-macdonald/&#34;&gt;Catherine Macdonald&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Laut der &lt;a href=&#34;https://www.iucn.org/content/a-quarter-sharks-and-rays-threatened-extinction&#34;&gt;roten Liste der International Union for Conservation of Nature IUCN&lt;/a&gt; sind jetzt schon ein Viertel aller Haispezies aufgrund von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/buergerinitiative-gegen-haifischflossenhandel-jede-stimme-zaehlt/&#34;&gt;Haifischflossenhandel&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Umweltverschmutzungen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;Fischerei&lt;/a&gt; gefährdet. Und wäre das nicht schon Druck genug für die Tiere, wird vermehrt Squalen in Covid-19 Impfungen eingesetzt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Squalen ist ein Bestandteil des Leberöls von Haien. Man findet es in vielen &lt;a href=&#34;https://www.sharkallies.com/shark-free-products/sharks-and-squalene-in-supplements&#34;&gt;Supplementen und in Kosmetikartikeln wie Make-Up, Sonnencreme und Nagellack&lt;/a&gt;. Jetzt wird es aufgrund seiner immunantwortverstärkenden Eigenschaft in der Forschung für einen Covid-Impfstoff benutzt. Hai-Squalen ist bereits in vielen Impfstoffen gegen Influenza- und Coronaviren vorhanden. Durch die aktuelle Situation steigt die Nachfrage erheblich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tiefsee hautnah - Abtauchen in unbekannte Welten</title>
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      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Mount Everest ist mit einer Höhe von fast 9.000 Metern der höchste Berg der Welt. Im Vergleich dazu liegt der tiefste Punkt im Ozean, der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Mariannengraben&lt;/a&gt;, 11.000 Meter unter der Wasseroberfläche. Solch enorme Tiefen sind kaum vorstellbar – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir schon für einen 18 Meter tiefen Tauchgang einen Tauchschein benötigen. Selbst der Weltrekord im Gerätetauchen von 332 Metern kann im Vergleich zur Tiefe der Meere nur belächelt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimaklage: Portugiesische Jugendliche verklagen 33 Staaten</title>
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      <pubDate>Sun, 20 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wieder sind es junge Leute, die sich gegen die mangelhafte Klimapolitik wehren. In Portugal haben sechs Kinder und Jugendliche eine Klimaklage gegen insgesamt 33 Staaten, darunter alle EU-Staaten, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht. Es geht um die Verletzung ihrer Menschenrechte. Durch Waldbrände in ihrer Region, die das Atmen erschwerten und zu Angst führten, wurden sie direkt mit den Folgen der unzureichenden Maßnahmen gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; konfrontiert. Die Brände werden durch die klimatischen Bedingungen der Erderwärmung begünstigt, deshalb fordern sie eine Einhaltung der 1,5 Grad Grenze des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/paris-abkommen-die-laender-liefern-nicht/&#34;&gt;Pariser Klimaabkommens&lt;/a&gt;. Es gibt bereits mehrere Fälle, in denen Jugendliche eine Klimaklage eingereicht haben, um sich Gehör zu verschaffen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Wichtigkeit des Coastal Cleanup Days 2020</title>
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      <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 19. September versammeln sich Freiwillige auf der ganzen Welt, um sich für den jährlichen &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/&#34;&gt;International Coastal Cleanup Day (ICCD)&lt;/a&gt; zu engagieren. Der Einsatz für der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/&#34;&gt;Befreiung der Gewässer von Müll&lt;/a&gt; ist dieses Jahr von höherer Wichtigkeit als je zuvor: die Corona Krise hat nicht nur Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Auch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/umweltzerstoerung-im-schatten-des-virus/&#34;&gt;die Umwelt leidet&lt;/a&gt; unter den Folgen, die mit der Ausbreitung von Covid-19 einhergehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Abgesehen davon, dass die meisten der notwenig gewordenen Artikel zum Schutz vor den Viren aus Kunststoff bestehen, werden Produkte verstärkt in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastik&lt;/a&gt; verpackt und transportiert. Die Kehrseite: mehr Verpackungsmüll und Einweg-Hygieneartikel bedeuten eine umso größere Belastung für die Lunge unseres Planeten – das Meer. Dass uns Menschen durch die Kunststoffhüllen um unsere Lebensmittel, Pharmazeutika und Hygieneartikel ein gewisser Schutz gewährt werden soll, bedeutet im Umkehrschluss, dass alle anderen Lebewesen dieser Erde darunter zu leiden haben, besonders wenn wir das, was wir nicht mehr brauchen, nachlässig in der Umwelt entsorgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Plastic Pirates - Go Europe!</title>
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      <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Mit gebündelter Kraft voraus: „Plastic Pirates“ auf Mission gegen den Plastikmüll&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 15. September startet die länderübergreifende Citizen-Science-Aktion „Plastic Pirates – Go Europe!“. Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren aus Deutschland, Portugal und Slowenien werden dabei selbst zu Forschenden und gehen dem Plastikmüll in Flüssen und Gewässern auf die Spur. Die Aktionsmaterialien sind ab sofort kostenfrei bestellbar.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 15. September 2020 – Mit „Plastic Pirates – Go Europe!“ startet heute eine CitizenScience-Aktion mit europäischer Mission und globaler Bedeutung. Im Zentrum steht der Schutz der Weltmeere, denn dieser beginnt schon am kleinen Bach in unserem Ort. Diese Gewässer – und insbesondere ihre Verschmutzung – sollen durch die „Plastic Pirates“ erforscht werden. Der erste Aktionszeitraum von „Plastic Pirates – Go Europe!“ läuft vom 15. September bis 15. November und richtet sich an Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Sie können als Schulklasse oder Vereins- bzw. Verbandsgruppe teilnehmen. Die jungen Forschenden untersuchen in Kleingruppen die Fließgewässer ihrer Heimatorte auf Mikro- und Makroplastik, werten die Proben aus und stellen ihre Ergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung. Die erhobenen Daten werden im Anschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet und auf einer Online-Karte veröffentlicht. Somit tragen die Teilnehmenden der Aktion nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern leisten zugleich einen wertvollen Beitrag für die Wissenschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Forscher rätseln über Orca-Angriffe</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Beutespektrum von Orcas ist groß. Sie jagen Pinguine, Robben, Schwarmfische und sogar Haie. Der Mensch taucht unter diesen Schwertwalleckerbissen nicht auf. In Spanien ist man jetzt allerdings in Alarmbereitschaft, weil Orcas immer wieder Boote gerammt und beschädigt haben. Wissenschaftler:innen sind diese Orca-Angriffe ein Rätsel.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die vermeintlichen Angreifer werden durch den Menschen vielfach bedroht. Orcas stehen ganz oben in der Nahrungskette und sind somit stark von der Schadstoff- und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllverschmutzung&lt;/a&gt; betroffen. Giftstoffe gelangen durch falsche Entsorgung ins Meer und reichern sich im Körper der Tiere an. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastikteile&lt;/a&gt; werden mit Nahrung verwechselt und verschluckt oder durch andere Lebewesen, die bereits Plastik im Organismus haben, konsumiert. Die Ortung von echter Nahrung wird außerdem durch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/laerm/&#34;&gt;Schiffslärm&lt;/a&gt; gestört.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>So tarnen sich Fische in der finsteren Tiefsee</title>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf den ersten Blick ähneln sich Paradiesvögel und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/fangquoten-2019-2020-fuer-tiefseefische-festgelegt-eu-umschifft-eigenen-nachhaltigkeitsstandard/&#34;&gt;Tiefseefische&lt;/a&gt; gar nicht. Doch die schwarze Färbung der Vogelfedern und der schwarze Körper der Fische haben etwas gemeinsam: bei ihrer Farbe handelt es sich um das schwärzeste Schwarz im Tierreich. Das hat ein Forscherteam bei der Untersuchung von 18 Tiefseefischen herausgefunden. Sie konnten feststellen, dass ihr Schwarz nur 0,05 Prozent des auftreffenden Lichts reflektiert - genau wie bei Federn des Paradiesvogels. Die dunkle Farbe bietet ihnen sowohl Schutz vor Prädatoren als auch Tarnung, wenn sie sich selbst ihrer Beute nähern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nur die Weichen bleiben</title>
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      <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/extremwetter-stoert-oekosysteme-zyklone-und-hitzewellen-setzen-korallen-zu/&#34;&gt;Korallenriffe&lt;/a&gt;, wie das berühmte Great Barrier Reef an der australischen Ostküste, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kaum-noch-neue-korallen-im-great-barrier-reef/&#34;&gt;verschwinden zunehmend&lt;/a&gt;. Genau wie bei anderen Ökosystemen auch sorgt der Klimawandel bei den Korallen für eine Verschiebung der dominanten Arten. Vor allem Steinkorallen - diejenigen, die für die Bildung großer Riffe zuständig sind - sind gefährdet. Weichkorallen wie die Lederkorallen oder die Gorgonien hingegen sind anders aufgebaut und können sich besser an veränderte Bedingungen anpassen. So ergeben sich neue Zusammensetzungen, die sich auf das ganze Ökosystem Meer auswirken. Meeresbiologin Andrea Quattrini vom National Museum of Natural History in Washington hat diese Auswirkungen jetzt untersucht und ihre Ergebnisse zusammengetragen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Tassen statt Tampons: die Meere schützen</title>
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      <pubDate>Sun, 30 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Für die Projektvorstellung August 2020 der Organisation &lt;a href=&#34;https://onefortheplanet.de/&#34;&gt;one for the planet e.V.&lt;/a&gt; haben wir ein kleine Kampagne enwickelt, über die auf deren Website bis zum 31. August  abgestimmt werden konnte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unsere Gründungsidee und Hauptaufgabe ist es ja, Wissen zu teilen, um sinnvoll handeln zu können. Für unsere Arbeit als NGO bedeutet das auch, dieses Wissen in konkreten Projekten und Kampagnen umzusetzen. Seit Anbeginn klären wir über die Problematik von Mikro- und Nanoplastik in den Meeren auf und mit unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/die-kampagne/&#34;&gt;BLUE STRAW Kampagne&lt;/a&gt; haben wir anhand des Plastiktrinkhalms beispielhaft zeigen können, wie überflüssig &lt;em&gt;Single Use Items&lt;/em&gt; sind und wie gefährlich für unsere Meeresumwelt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>haenyeo - die Meeresfrauen Südkoreas</title>
      <link>/haenyeo-die-meeresfrauen-suedkoreas/</link>
      <pubDate>Sun, 23 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Schwerelos schwebe ich ein paar Zentimeter über dem Meeresgrund. Nur meine Knie und Zehen berühren hin und wieder den Sand unter mir, der sich – genau wie ich – sanft mit der Strömung hin- und herwiegt. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/laerm/&#34;&gt;Es ist still hier unten.&lt;/a&gt; Das einzige was ich höre, wenn ich ganz genau in mich hineinfühle, ist mein Herzschlag. Ich spüre meine ausgedehnte Lunge, auf die ich mich an diesem Ort vollends verlassen muss, und entspanne meinen Oberkörper. Ich mag es, wie ich mich hier treiben lassen, innehalten, und einfach sein kann. Wenn Wasser mich umgibt, fühle ich mich zugleich ganz alleine auf dieser Welt – da bin nur ich, und alles, was ich kenne und was gerade passiert, scheint ganz fern, und ich fühle mich so verbunden zur Natur und zum Universum wie nie – als wäre ich ein kleines Partikel, das auf einmal Teil des Ganzen wird. Hätte jemand das Bedürfnis, dem alltäglichen Trubel zu entkommen, würde ich ihn hierherbringen. Aber leider kann ich nicht ewig bleiben. Als lungenatmendes Lebewesen bin ich darauf angewiesen, meinen Körper regelmäßig mit Sauerstoff aus der Luft zu versorgen. Also richte ich meinen Blick weg vom tänzelnden Sand und dem sich ewig erstreckenden Blau hoch zur glitzernden Wasseroberfläche. Niemand da. Ich verlagere mich ins Senkrechte, tippe ein letztes Mal leicht mit den Zehen gegen den Grund und schwimme gen Himmel. Erst muss ich viel Kraft aufbringen, um gegen den Druck, der mich in der Tiefe hält, anzuschwimmen. Die letzten Meter treibe ich jedoch wie von allein nach oben. Ich durchbreche die Wasseroberfläche und puste die Hälfte meiner angehaltenen Luft aus, um dann wieder tief einzuatmen, bevor ich vollständig ausatme und meinen Atem wieder reguliere. Zum siebten Mal war ich heute dort unten. Jetzt merke ich, wie erschöpft mein Körper bereits ist. Auf nüchternen Magen und mit wenig Schlaf ist meine Energie schnell aufgebraucht. Vielleicht ist es an der Zeit, ans Ufer zurückzukehren. Zurück zur wirklichen Welt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ressourcen für 2020 sind aufgebraucht</title>
      <link>/die-ressourcen-fuer-2020-sind-aufgebraucht/</link>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der &lt;em&gt;Earth Overshoot Day,&lt;/em&gt; der Erdüberlastungstag - der Tag, an dem alle &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ressourcen-meer-loest-ozean-rohstoffprobleme-zukunft-17796007/&#34;&gt;Ressourcen&lt;/a&gt; aufgebraucht sind, die im gleichen Jahr nachwachsen können - rückt mit jedem Jahr an einen früheren Termin. So wurde er auch 2019 drei Tage früher als im Vorjahr erreicht. Deutschland dient in der weltweiten Statistik nicht als Vorbild. Würden alle Menschen wie wir in Deutschland leben, bräuchten wir statt dem globalen Durchschnitt von 1,75 Erden ganze 3 Erden, um unseren Bedarf zu decken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mission Erde: Alexander Gerst und Antje Boetius tauchen ab</title>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Alexander Gerst begibt sich für die Fernsehserie “&lt;a href=&#34;https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen/daserste-mission-erde-120~_currentSlide-2_-a9e368cb37a7fe4c57193179bc4c60e782d03065.html&#34;&gt;Mission Erde&lt;/a&gt;” an Orte, bei denen mittels Forschung versucht wird, das fragile Ökosystem Erde besser zu verstehen. Auf seiner Expeditionsreise traf er auch die Wissenschaftlerin und Leiterin des &lt;a href=&#34;https://www.awi.de/&#34;&gt;Alfred-Wegener-Institutes&lt;/a&gt; Antje Boetius, um mit ihr in die Tiefsee der Azoren abzutauchen. Anlässlich dieses &lt;a href=&#34;https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse-detailansicht/presse/mission-erde-aquanautin-und-astronaut-tauchen-ab.html&#34;&gt;vom SWR beauftragten Projekts&lt;/a&gt; haben wir mit Antje Boetius über ihre gemeinsame Reise gesprochen, ihre Begegnung mit einem Astronauten, den Schutz der Tiefsee und warum eine Tauchfahrt in die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/die-tiefsee/&#34;&gt;Tiefen der Meere&lt;/a&gt; zu einem ebenso entscheidenden Perspektivwechsel führen kann wie eine Reise ins All.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Steinfischerei reverse: Greenpeace versenkt Granitsteine vor Rügen</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Früher holten die Steinfischer aus der Ostsee die Steine herauf, Findlinge, die als Baumaterial genutzt wurden für Molen, Straßen und Fundamente. Heute werden hier Steine versenkt, um das Gebiet vor der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eu-zieht-schlussstrich-unter-grundschleppnetzfischerei-in-der-tiefsee/&#34;&gt;Grundschleppnetzfischerei&lt;/a&gt; schützen. Mit seiner Aktion weist Greenpeace - trotz eines Verbots des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) - daraufhin, dass das Meeresschutzareal hier lediglich auf dem Papier existiert. Selbst in ausgewiesenen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee sowie dem Nationalpark Wattenmeer sind weiterhin &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/scharfe-kritik-rwe-dea-plaenen-oelbohrungen-wattenmeer-12134984/&#34;&gt;Ölausbeutung&lt;/a&gt;, Fischerei sowie Sand- und Kiesabbau erlaubt, was besonders &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/dorschbestand-in-der-oestlichen-ostsee-kollabiert-umweltverbaende-fordern-sofortigen-fangstopp/&#34;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ostsee-hering-gefahr-9237943/&#34;&gt;Hering&lt;/a&gt; sowie Deutschlands einzige Walart, den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kaempfen-letzten-300-ostseeschweinswale-16307855/&#34;&gt;Schweinswal&lt;/a&gt;, gefährdet. Mittlerweile wurde das Versenken von Felsbrocken vor Rügen beendet, die Zerstörung des artenreichen Meeresbodens durch die Grundschleppnetzfischerei wird  ohne ein - bisher von der Bundesregierung nur angekündigtes  - Verbot weiter fortgesetzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gemeinnützigkeit für eine kritische Zivilgesellschaft schützen</title>
      <link>/gemeinnuetzigkeit-fuer-eine-kritische-zivilgesellschaft-schuetzen/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Im Oktober letzten Jahres verloren die globalisierungskritische Organisation &lt;a href=&#34;https://www.attac.de/&#34;&gt;Attac&lt;/a&gt; und das Netzwerk &lt;a href=&#34;https://www.campact.de/&#34;&gt;Campact&lt;/a&gt; den Status der Gemeinnützigkeit. Nach einer Rechtsauslegung des Bundesfinanzhofes (BFH) sei bei ihren Vorgehen die „geistige Offenheit“ wegen Einmischungen in politische Debatten nicht gegeben. Nun klärt das Hessische Finanzgericht, welche Verantwortlichkeiten beim Attac-Trägerverein liegen. Auf dieses Urteil wartet die Organisation aktuell und will im Nachgang weitere rechtliche Schritte prüfen und ggf. Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einlegen. Aufgrund der aktuellen Rechtslage und des BFH-Urteils sind rechtliche Schritte nach Auffassung der Rechtsanwälte von Campact allerdings nicht erfolgversprechend. Deswegen fordert Campact eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen der Gemeinnützigkeit. Demnach soll Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einen Vorschlag zur Modernisierung der Abgabenordnung vorlegen, damit gemeinnützige Organisationen sich an der politischen Debatte beteiligen können, ohne dadurch steuerliche Nachteile befürchten zu müssen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tiefseekrebs nach Metallica benannt</title>
      <link>/tiefseekrebs-nach-metallica-benannt/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Senckenberger Tiefseeforscher ehrt mit der Benennung einer bislang unbekannten Art seine Jugendhelden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Senckenberg-Wissenschaftler Torben Riehl hat gemeinsam mit seinem Kollegen Bart de Smet von der Universiät Gent eine bislang unbekannte Krebsart aus dem nördlichen Pazifik nach der Heavy Metal-Band Metallica benannt. Der Frankfurter Forscher möchte mit der Benennung seine Jugendidole ehren und gleichzeitig Umweltbewusstsein wecken. Die neue Art wurde im Abyssal des Nordpazifiks im Rahmen einer Basisuntersuchung entdeckt, die in Zusammenhang mit umfangreichen Umweltverträglichkeits-studien für zukünftigen Tiefseebergbau steht. Die Studie erscheint heute im Fachjournal „PeerJ“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>ROV KIEL 6000 entdeckt „Klare Raucher“ vor Island</title>
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      <pubDate>Tue, 21 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;IceAGE3-Expedition liefert faszinierende Bilder vom Meeresboden vor Island&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;20.07.2020/Kiel/Hamburg/Wilhelmshaven. Weite Ebenen in 3000 bis 4000 Metern Wassertiefe, steile Gebirge, vulkanische Aktivität: Dass der Meeresboden rund um Island abwechslungsreich ist, war bekannt. Doch noch immer klaffen Lücken im Wissen über die Tiefsee der Region. Die aktuelle Expedition IceAGE3 des deutschen Forschungsschiffs SONNE unter Leitung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist dabei, einige dieser Lücken zu schließen. Der Tiefseeroboter ROV KIEL 6000 des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt im Rahmen der Expedition die ersten Bilder von bislang unbekannten heißen Quellen am Meeresboden geliefert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Korallensterben am Great Barrier Reef - Genom-Analysen zeigen Hitzetoleranz</title>
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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Bauteile des Menschen werden durch drei Millionen Basenpaare beschrieben. Das Erbgut von Korallen ist fast 157mal länger und enthält ganze 470 Millionen Basenpaare. Diese große Masse an Informationen wurde nun von Forscher:innen aus der ganzen Welt entschlüsselt und bei einem anschließenden Vergleich vor allem auf Genabschnitte untersucht, die mit einer natürlichen Hitzetoleranz in Verbindung stehen könnten. Bei der letzten großen Bleiche des Great Barrier Reef 2017 fiel Forscher:innen des &lt;a href=&#34;https://www.aims.gov.au/&#34;&gt;Australischen Institut für Meeresforschung in Townsville&lt;/a&gt; nämlich auf, dass nicht alle Korallenkolonien gleich stark ausbleichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kinder und Jugendliche haben zu viel PFAS im Blut</title>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;21 Prozent der Proben über HBM-I-Wert für PFOA – UBA arbeitet an EU-weiter Beschränkung der Stoffgruppe&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In Deutschland haben Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren zu viele langlebige Chemikalien aus der Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, kurz PFAS, im Blut. Das zeigt die Auswertung der repräsentativen Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES V. In einem Fünftel der untersuchten Proben lag die Konzentration für Perfluoroktansäure (PFOA) über dem von der Kommission Human-Biomonitoring festgelegten HBM-I-Wert. Erst bei Unterschreitung des HBM-I-Wertes ist nach dem aktuellen Kenntnisstand eine gesundheitliche Beeinträchtigung auszuschließen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mit der Sonne in den Norden: Beginn der IceAGE-Expedition</title>
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      <pubDate>Fri, 03 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wilhelmshaven/Hamburg, 02.07.2020. Aktuell befinden sich 34 Forschende, unter der Leitung von Senckenbergerin Dr. Saskia Brix, an Bord des Forschungsschiffs Sonne. Ihr Ziel: Die Tiefsee rund um Island. Das interdisziplinäre Wissenschaftler*innen-Team möchte während der 35-tägigen Expedition die verschiedenen marinen Lebensräume rund um den Inselstaat im äußersten Nordwesten Europas untersuchen. Die Tauchgänge des am Bord befindlichen Tauchroboters ROV KIEL 6000 des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel können live bei Youtube unter &lt;a href=&#34;http://www.youtube.com/Senckenbergworld&#34;&gt;www.youtube.com/Senckenbergworld&lt;/a&gt; verfolgt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>„Hard Rock“ auf dem Meeresboden der Tiefsee</title>
      <link>/hard-rock-auf-dem-meeresboden-der-tiefsee/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h4 id=&#34;der-weg-zur-entschlüsselung-der-artenvielfalt-am-meeresgrund-ist-steiniger-als-bisher-angenommen&#34;&gt;Der Weg zur Entschlüsselung der Artenvielfalt am Meeresgrund ist steiniger, als bisher angenommen&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Senckenberg- und GEOMAR- Forscher:innen haben mittels hydroakustischer Meeresbodenkartierung herausgefunden, dass der Meeresgrund im Atlantik sehr viel vielfältiger ist, als bislang angenommen. Bisher wurden von Biolog:innen in der abyssalen Tiefsee hauptsächlich monotone Sedimentebenen vermutet. Die Wissenschaftler:innen zeigen nun in ihrer heute im Fachjournal „PNAS “ veröffentlichten Studie, dass im Atlantik ein Flickenteppich von Felshabitaten und anderen Hartsubstraten zu erwarten ist, der in manchen Regionen dieser Tiefenzone 30 Prozent des Meeresbodens ausmachen kann. Es wird erwartet, dass die Vielfalt der Lebensräume direkte Auswirkungen auf die dortige Lebewelt hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Klimabewegung hat ein Rassismusproblem</title>
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      <pubDate>Tue, 30 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Tonny Nowshin ist Klimaaktivistin. Regelmäßig ist sie Teil von Aktionen, die der Welt und der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; eine Stimme geben sollen. Zusätzlich muss sie jetzt noch sich selbst Gehör verschaffen, um gegen das Rassismusproblem in der Klimabewegung anzukämpfen. In ihrem Text erzählt sie von ihren Erlebnissen mit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/fridays-for-future-greta-thunberg-in-hamburg/&#34;&gt;Fridays for Future&lt;/a&gt; und Greenpeace und der Ablehnung, die sie dort wegen ihrer Hautfarbe erfahren hat. Das, was sie erlebt hat und immer noch erlebt, ist leider kein Einzelfall. Tonny will auf die ungerechte Behandlung von “People of Colour” in der Klimabewegung aufmerksam machen, denn sie alle haben dasselbe Ziel: eine gerechte Welt, in der auf Mitmenschen und die Umwelt Rücksicht genommen wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verhaltenskodex: Beobachtung von Delfinen und Walen in deutschen Gewässern</title>
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V., Whale and Dolphin Conservation und dem Bund für Naturschutz, 23.06.2020&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abstand halten! – Leitlinien für die Wal- und Delfinbeobachtung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erster Verhaltenskodex für Umgang mit wildlebenden Walen und Delfinen in Deutschland&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;veröffentlicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Putbus/Insel Vilm/München, 23. Juni 2020: Wale und Delfine üben auf Menschen eine ungemein große Anziehungskraft aus. Doch was ist bei der Begegnung mit Meeressäugern im offenen Meer zu beachten? Whale and Dolphin Conservation (WDC), die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben jetzt gemeinsam die ersten Leitlinien zur Beobachtung von Walen und Delfinen in Deutschland veröffentlicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Sichtungs-App &#34;OstSeeTiere&#34;</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Artenvielfalt der Meere ist durch die Einwirkung äußerer, vor allem menschengemachter Einflüsse zunehmend bedroht. In der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/erste-virtuelle-realitaet-der-ostsee/&#34;&gt;Ostsee&lt;/a&gt; z.B. gehen die Zahlen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kaempfen-letzten-300-ostseeschweinswale-16307855/&#34;&gt;Schweinswale&lt;/a&gt;, Kegelrobben und Seehunde zurück. Um die Bestände bedrohter Arten dokumentieren und ihre Aufenthaltsgebiete analysieren zu können, bittet das &lt;a href=&#34;https://www.deutsches-meeresmuseum.de/&#34;&gt;Deutsche Meeresmuseum&lt;/a&gt; in Stralsund um die Meldung von Sichtungen. Über die Sichtungs-App &lt;em&gt;OstSeeTiere&lt;/em&gt; kann jede:r, der marine Säugetiere am Strand oder auf See entdeckt, seine Sichtung direkt melden. So können wichtige Lebensgebiete der Tiere identifiziert und in einer &lt;a href=&#34;https://www.deutsches-meeresmuseum.de/wissenschaft/sichtungen/sichtungskarte/&#34;&gt;interaktiven Karte&lt;/a&gt; zusammengetragen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Plastik in der Tiefsee</title>
      <link>/plastik-in-der-tiefsee-nach-einem-vierteljahrhundert-noch-wie-neu/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plastik in der Tiefsee: Nach einem Vierteljahrhundert noch wie neu&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Erste Langzeitstudie zum Kunststoffabbau in mehr als 4000 Metern Wassertiefe&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;11.06.2020/Kiel. Auch in den abgelegensten Regionen der Ozeane lassen sich mittlerweile Plastikteile nachweisen. Doch wie lange sie dort schon liegen, ist meist nicht feststellbar. Das macht auch Abschätzungen zum möglichen Abbau schwierig. Ein Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat jetzt erstmals Kunststoffteile untersucht, die nachweislich 20 Jahre und länger in der Tiefsee verbracht haben. Wie die Forscherinnen und Forscher heute im Online-Fachjournal Scientific Reports veröffentlichen, konnten sie keine Spuren von Fragmentierung oder gar Abbau feststellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wasser kann man pflanzen</title>
      <link>/wasser-kann-man-pflanzen/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die traditionellen Anbaumethoden, die die Auswirkungen der Kimabedingten Dürreperioden begünstigen, sind nicht alternativlos. Weil uns das dritte Dürrejahr in Folge droht und der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zu-viel-mikroplastik-im-boden/&#34;&gt;Boden&lt;/a&gt; durch langanhaltende Trockenheit nur schlecht Wasser aufnehmen kann, müssen Bäuer:innen kreativ werden. Renke de Vries geht mit seiner neuen Strategie voran. Um dem kommenden Dürrejahr standzuhalten, hat der Agroforstplaner besondere Maßnahmen für sein Gut entwickelt. Durch mehrschichtiges Anpflanzen von Kräutern, Sträuchern und Bäumen können die Pflanzen Tauwasser sammeln und der Boden trocknet nicht so extrem aus. Damit kann einer übermäßigen zusätzlichen Bewässerung und langfristig der Versteppung von Ackerböden entgegengewirkt werden. Längere Trockenperioden, die den Boden erodieren lassen, und Starkregenereignisse haben auch Auswirkungen auf die Meere, weil sie vermehrt Sedimente und Chemikalien in die Meere einbringen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umweltzerstörung im Schatten des Virus</title>
      <link>/umweltzerstoerung-im-schatten-des-virus/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Abholzung, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt;, Umweltzerstörung - Probleme, für die bereits vor der Corona-Pandemie dringend Lösungen gefunden werden mussten, rücken aktuell in den Hintergrund. Unternehmen nutzen das Virus als Vorwand, um ihre Umweltschutzpolitik zu lockern. Inspektionen, Kontrollen und Proteste finden aufgrund der Pandemie kaum statt. Auch Regierungen nehmen gravierende Verschlechterungen für die Umwelt in Kauf, um Industrie und Wirtschaft zu unterstützen, und lockern bestehende Gesetze gegen Einwegprodukte. Die Folge: CO2-Ziele werden gelockert oder ganz verschoben, die Abholzung des Amazonas steigt auf den höchsten Wert seit Beginn der Erfassungen, Wasserkraftwerke werden ohne Genehmigung und Einhaltung von Standards gebaut, die USA sanktionieren nicht Unternehmen, die gegen Umweltauflagen verstoßen und (aquatische) Ökosysteme werden wegen der günstigeren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/311-000-000-tonnen-kunststoffe-werden-weltweit-jaehrlich-hergestellt/&#34;&gt;Produktion von Kunststoff&lt;/a&gt; zunehmend bedroht. Schutzmasken und Einweghandschuhe retten momentan weltweit Menschenleben, doch die Folgen der damit einhergehenden Müllproduktion sind schon jetzt, zu Beginn der Pandemie, gravierend.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Trumps Attacke auf den Meeresschutz</title>
      <link>/trumps-attacke-auf-den-naturschutz/</link>
      <pubDate>Sat, 06 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Den positiven Schritt für mehr Umweltschutz, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/president-obama-declares-first-marine-national-monument-in-the-atlantic-ocean/&#34;&gt;den Barack Obama in seiner Amtszeit gegangen ist&lt;/a&gt;, geht Präsident Trump rücksichtslos zurück. Neben der Abschaffung von diversen Umwelt- und Klimaauflagen will er jetzt das einzige Meeresschutzgebiet im nordwestlichen Atlantik, das &lt;em&gt;Northeast Canyons and Seamounts National Monument&lt;/em&gt;, auflösen. Obama konnte das empfindliche Ökosystem mit seiner großen Artenvielfalt erfolgreich von der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;kommerziellen Fischerei&lt;/a&gt; ausschließen. Es war nur noch für Tourismus, Forschung und Freizeitfischerei zugänglich. Trump zufolge hätten viele der dort lebenden Fischarten keine wissenschaftliche Relevanz, deshalb sei kein Schutzgebiet nötig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>„Plankton“ von Christian Sardet</title>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Als ich während meines meeresbiologischen Masters in Plymouth eine Studienfreundin besuchte, stach mir auf ihrem Kaminsims ein wunderschönes, buntes Buch ins Auge: Christian Sardets „&lt;a href=&#34;https://www.ulmer.de/usd-5044105/plankton-.html&#34;&gt;Plankton&lt;/a&gt;“. Gefesselt von seinen atemberaubenden Fotos konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Schnell wurde mir klar, warum meine Studienfreundin es sich zugelegt hatte. Anders als klassische und häufig abstrakte Bücher aus dem Wissenschaftsalltag eröffnen die kunstvollen Bilder Sardets einen außergewöhnlichen Zugang zur Welt der faszinierenden Kleinstlebewesen: hier kommt die ästhetische Seite des Meeres besonders zur Geltung. So konnte mich „Plankton“ – neben meinen passionierten Dozent:innen – dazu inspirieren, eine Promotion über die Rolle dieser im Meer driftenden Mikroorganismen in Bezug auf den Klimawandel zu beginnen. Ich finde es beeindruckend, welch großen Einfluss die teils für das bloße Auge unsichtbaren Lebewesen auf unsere Welt haben: beispielsweise wird der Sauerstoff für jeden zweiten Atemzug von ihnen produziert und sie tragen erheblich zur Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre in das Meer bei. Als DEEPWAVE mir zum Start meiner Promotion dann ein Exemplar des Buches zuschickte, war ich sehr gerührt – ich realisierte, dass mich die kleinen Meereslebewesen mit Onno Groß verbinden, der ebenfalls an Mikroorganismen forschte und den ich leider nie persönlich kennenlernen durfte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Naturverträglichkeit der Energiewende auf See in Gefahr</title>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Stellungnahme zum WindSee-Änderungsgesetz vom 28.05.2020, NABU, Juni 2020&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pläne des Windenergie-auf-See-Gesetzes nicht vereinbar mit Naturschutzrecht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums hat das Bundeskabinett am 3. Juni ein Ausbauziel von 40 Gigawatt Offshore-Windenergie bis zum 2040 verabschiedet. Doppelt so viel wie das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung vorsieht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 3. Juni hat das Bundeskabinett über einen eilig abgestimmten Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) entschieden. Notwendig war die Änderung, um die neuen Ziele von 20 Gigawatt Offshore-Strom bis 2030 aus dem Klimaschutzprogramm der Bunderegierung gesetzlich abzusichern. &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/190816__handlungspapier_klimakrise_.pdf&#34;&gt;Der NABU unterstützt dieses Ausbauziel&lt;/a&gt;, hat sich jedoch stets für einen naturverträglichen Ausbau im Rahmen der ökologischen Belastungsgrenzen stark gemacht. Mit dem jetzt festgeschriebenen Ausbauziel von 40 Gigawatt bis zum Jahr 2040 ignoriert der aktuelle Referentenentwurf die einander bedingenden Anstrengungen des Klimaschutzes und des Naturschutzes und verfolgt vielmehr industriepolitische Ziele auf Kosten von Nord- und Ostsee. Beiden Meere geht es schlecht, sie sind schon heute an ihrer &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/ostseelife/24402.html&#34;&gt;Belastungsgrenze&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der Schnee im Meer</title>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Schnee im Meer? Wie soll das denn gehen? Wir berichten hier über ein Phänomen, das wohl kaum bekannt ist. Dem Meeresschnee, auch &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Detritus_(Hydrologie)&#34;&gt;&lt;em&gt;Detritus&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Darunter verstehen Wissenschaftler:innen das Herabrieseln von toten Organismen und Kotkügelchen in den Ozeanen. Klingt nicht weiter wichtig? Ist es aber! Es ist vielleicht sogar von so hoher Relevanz für unsere Erde, dass eigentlich jede:r darüber Bescheid wissen sollte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese Partikel entstehen mit Hilfe der Photosynthese - dem Umwandeln von CO2 zu Biomasse - durch Kieselalgen, Grünalgen oder spezielle Planktonarten. Sinken diese &amp;ldquo;Schneeflocken&amp;rdquo; in die Tiefe und verlassen den Nahrungskreislauf, entsteht insgesamt eine negative CO2 Bilanz. Dieser Prozess - auch die biologische Pumpe genannt - ist somit ausschlaggebend für das Wohlergehen unseres Planeten, denn das Meer dient damit als größter Kohlenstoffspeicher der Erde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>UN-Klimakonferenz wird auf November 2021 verschoben</title>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; hat keinen Pauseknopf, der beliebig betätigt werden kann, und die Dringlichkeit etwas zu verändern, steigt mit jedem Tag. Trotzdem wurden viele für das Klima &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/meerespolitik/&#34;&gt;relevante Treffen&lt;/a&gt; wegen Covid-19 ins nächste Jahr verlegt. So nun auch die kommende UN-Klimakonferenz. Neben Kritik an der Verschiebung gibt es auch Zuspruch von Seiten der Politik. Sie sehen dank des geringeren Handlungsdrucks nun größere Chancen, die Klimaziele in ihr politisches Programm aufzunehmen und Vereinbarungen, die bereits getroffen wurden, nachzukommen. Wobei sie dazu eigentlich genug Zeit gehabt hätten: das Pariser Klimaschutzabkommen besteht seit 2015.&lt;/p&gt;</description>
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    <item>
      <title>Mit Fake News richtig umgehen – ein Essay</title>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Fake News – auch zum Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/meerespolitik/&#34;&gt;Meerespolitik&lt;/a&gt; – verbreiten sich rasant. Laut der in &lt;em&gt;Science&lt;/em&gt; veröffentlichten Studie „&lt;a href=&#34;https://science.sciencemag.org/content/359/6380/1146.full&#34;&gt;The spread of true and false news online&lt;/a&gt;“ sogar schneller als nicht gefälschte. Vor allem in Zeiten der Coronakrise stellen gezielte Falschinformationen eine reale Bedrohung dar, vermehrt auch für Bürger:innen Deutschlands. Somit wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema immer dringlicher. Aber wie können wir lernen, uns qualifiziert und richtig mit Fake News auseinanderzusetzen, um uns selbst zu schützen und eine weite Verbreitung zu verhindern?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Expeditionskrimi MOSAiC: Besatzungswechsel nun auf dem Seeweg</title>
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      <pubDate>Fri, 22 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bereits Ende März war für die Forscher:innen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mammutprojekt-mosaic-ein-jahr-festgefroren-in-der-arktis/&#34;&gt;Expedition MOSAiC&lt;/a&gt; auf der Polarstern klar: durch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/polarstern-forscher-sitzen-wegen-corona-am-nordpol-fest/&#34;&gt;Corona sitzen sie fest&lt;/a&gt;. Mit einer Pandemie hatte niemand gerechnet, die Crew konnte nicht wie geplant per Flugzeug über Spitzbergen ausgetauscht werden. Die ganze Expedition stand auf dem Spiel. Jetzt, in der dritten Maiwoche, gibt es Licht am Horizont: nach wochenlangen internationalen Verhandlungen ist eine Lösung für den Besatzungswechsel und die Rettung der Jahrhundertexpedition gefunden worden. Auf dem Seeweg bringen die deutschen Forschungsschiffe FS Maria S. Merian and FS Sonne nun 56 Wissenschaftler:innen und 37 Besatzungsmitglieder, die vorher 17 Tage in strengster Quarantäne verbracht haben, plus 14 Tonnen Nachschub nach Svalbard, wo ihnen die Polarstern an der Eiskante entgegenkommt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Tiefsee - Vielfalt in der Dunkelheit</title>
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      <pubDate>Wed, 20 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Begleitbuch zu den neuen Ausstellungsräumen „Tiefsee“ und „Meeresforschung“ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt erscheint heute – die Eröffnung der neuen Themenräume verzögert sich aufgrund der Corona-Pandemie.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Begleitend zum neuen Ausstellungsbereich Tiefsee und Meeresforschung, den beiden ersten neuen Räume im Rahmen des Projekts „Neues Museum“, geben die Kuratoren Dr. Thorolf Müller und Dr. Gerd Hoffmann-Wieck das Buch „Tiefsee – Vielfalt in der Dunkelheit“ heraus. Gemeinsam mit 30 Tiefseeforscher*innen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des &lt;a href=&#34;https://www.geomar.de/&#34;&gt;GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung&lt;/a&gt; in Kiel beleuchten sie in vier Großkapiteln den größten Lebensraum des Planeten und vermitteln fundiert Einblicke in die geologische und biologische Erforschung des dunklen Universums. Der Einfluss des Menschen und rechtliche Fragen sind weitere Themen. Das Buch zur Ausstellung erscheint heute und ermöglicht allen Tiefsee-Interessierten, bereits jetzt thematisch in die Tiefen der Ozeane abzutauchen. Ein neuer Eröffnungstermin für die Ausstellung wird in Kürze bekannt gegeben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU: Bedrohter Ostseeschweinswal steht stellvertretend für verfehlte Meerespolitik</title>
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      <pubDate>Sat, 16 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Fischerei neu ausrichten und Fehmarnbelttunnel stoppen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 17. Mai fordert der NABU mehr politische Verantwortung zum Schutz mariner Arten. Sektorale Interessen verhindern seit Jahren, dass sich der stark bedrohte Ostseeschweinswal erholt. Sein andauernd schlechter Zustand steht laut NABU stellvertretend für eine verfehlte Meerespolitik. In der zentralen Ostsee leben nur noch etwa 500 Tiere. „Angesichts von Klimakrise und Artensterben ist es an der Zeit, Schutzgebietsmanagement wirkungsvoll umzusetzen, Stellnetze durch naturverträgliche Alternativen zu ersetzen und den Bau des Fehmarntunnels zu stoppen“, fordert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland tritt &#34;Global Ocean Alliance&#34; für Meeresnaturschutz bei</title>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Deutschland ist Anfang Mai der Meeres-Vorreiter-Allianz &amp;ldquo;Global Ocean Alliance&amp;rdquo; beigetreten. Diese internationale Initiative unterstützt ambitionierte Schutzmaßnahmen für Meere und Ozeane. Zentrale Forderung ist der Schutz von mindestens 30 Prozent der weltweiten Meere und Ozeane bis zum Jahr 2030.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Svenja Schulze: &amp;ldquo;Die Ozeane brauchen unseren Schutz. Das kann besser gelingen, wenn wir mindestens 30 Prozent der globalen Ozeane unter Naturschutz stellen. Denn so lassen sich die negativen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten verringern, die Fischbestände besser erhalten und die Widerstandsfähigkeit der Meere gegen den Klimawandel erhöhen. Klar ist aber auch: Wir brauchen neben Schutzgebieten eine nachhaltige Nutzung auf allen Meeren. Dafür setzt sich Deutschland jetzt an der Seite seiner Partner in der &amp;ldquo;Global Ocean Alliance&amp;rdquo; ein.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Das erste Kippelement ist das schnellste</title>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Name kündigt bereits eine gewisse Ernsthaftigkeit des Themas an: &lt;a href=&#34;https://www.pik-potsdam.de/de/produkte/infothek/kippelemente&#34;&gt;Kippelemente&lt;/a&gt; setzen bei bereits kleinen externen Störungen eine Kette in Gang, die - einmal angestoßen - nicht mehr zu kontrollieren ist. So auch beim Gletscherschmelzen in der Antarktis: die Gletscher, die jetzt schon kleiner werden, könnten zukünftig diejenigen sein, die dadurch noch schneller schrumpfen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hier sind die zwei großen Gletscher &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/forscher-finden-gigantischen-hohlraum-in-antarktis-gletscher/&#34;&gt;Thwaites&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/riesiger-eisberg-loest-pine-island-gletscher-antarktis-16226140/&#34;&gt;Pine-Island&lt;/a&gt; gemeint, deren Schelfeis sich wegen ihrer besonderen Geometrie und Lage deutlich schneller zurückzieht als das vergleichbarer Gletscher in der Ostantarktis. Das konnte nun im Rahmen der neuen Studie des &lt;a href=&#34;https://www.pik-potsdam.de/&#34;&gt;Potsdam-Institus für Klimafolgenforschung&lt;/a&gt; (PIK) &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://tc.copernicus.org/articles/13/1621/2019/tc-13-1621-2019.pdf&#34;&gt;Scaling of instability timescales of Antarctic outlet glaciers based on one-dimensional similitude analysis&lt;/a&gt;&amp;rdquo; herausgefunden werden. Denn ziehen sich die Gletscher ins Innere des Landes zurück, steigt die Geschwindigkeit des Rückzugs. Eine unaufhaltsame Rückkopplung beginnt. Sollten wir die Klimakrise nicht verhindern können und somit dieser Prozess ablaufen wie befürchtet, könnte der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/meeresspiegel-steigt-schneller-als-prognostiziert/&#34;&gt;Meeresspiegel&lt;/a&gt; um drei Meter ansteigen und durch den Albedo-Effekt das Klima noch weiter anheizen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>„Polarstern“-Forscher:innen sitzen wegen Corona am Nordpol fest</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Im letzten September sind Forscher:innen der Expedition MOSAiC in Richtung Arktis aufgebrochen. Ziel der Forschungsreise ist es, neue Erkenntnisse über den Klimawandel zu gewinnen. Die gewählte Methode: sich mit dem Eisbrecher Polarstern einfrieren lassen. Doch auch in der Arktis spürt man die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nach eigenen Aussagen der Forscher:innen auf &lt;a href=&#34;https://twitter.com/MOSAiCArctic/status/1243200320387375106&#34;&gt;Twitter&lt;/a&gt; stellt sie COVID-19 vor eine sehr besondere Herausforderung. Trotz genauster Planungen hat niemand vorhergesehen, dass ein solcher Fall auftreten könnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Venedig: Bilder der Stille</title>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ursprünglich wollte ich über die Eröffnung des Ocean Space in Venedig schreiben. Vor ziemlich genau einem Jahr. Dass ich das große Glück hatte unter dem nächtlichen venezianischen Sternenhimmel Sylvia Earle sprechen zu hören. Über die großartigen Videos von Joan Jonas. Die unsere Verbindung zu den Meeren auf ihre ganz ganz eigene unvergessliche Weise zeigen. Dann kam im Winter das Acqua Alta, das die Gassen verschlang, durch die wir im Frühjahr gestreift sind, in stundenlangen Gesprächen über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere. Nicht ahnend, dass er sich Monate später hier so austoben würde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Das rote Gewand des Schnees</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Kalt, weiß und einsam. So könnte man die Antarktis beschreiben, aber auch den ein oder anderen Gletscher. Doch durch den Klimawandel hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Zu einer neuen Bedrohung des Eises sind Schneealgen, wie beispielsweise &lt;em&gt;Chlamydomonas nivalis (C.nivalis),&lt;/em&gt; geworden &lt;a href=&#34;#Pirjo&#34;&gt;[1]&lt;/a&gt;. Eine Schneealgenart, die man überall auf der Welt findet. In Europa zum Beispiel in den österreichischen Alpen. Schneealgen leben im flüssigen Wasser zwischen den Schneekristallen &lt;a href=&#34;#DanielRemias&#34;&gt;[2]&lt;/a&gt;. Unter kälteren Bedingungen ist ihr Stoffwechsel heruntergefahren, doch bei steigenden Temperaturen wachsen vor allem die &lt;em&gt;C.nivalis&lt;/em&gt; Populationen immer stärker an. Durch die immer weiter steigenden Temperaturen ist weiterhin mit einem Zuwachs der Alge zu rechnen. Das Problem der wachsenden Algenschichten ist jedoch nicht die Alge als solche, sondern deren leuchtend rote oder grünliche Färbung &lt;a href=&#34;#MartinLukes&#34;&gt;[3]&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>&#34;Under&#34; - Europes first underwater restaurant</title>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In the south of Norway, close to a town called Lindesnes, and five meters below the surface the first underwater restaurant of Europe can be found. A huge window within the modern and minimalistic designed dining room allows visitors to observe the surrounding marine life such as the Chrystal jellyfish. With its unique architecture and its thick concrete walls, the half-sunken &amp;ldquo;Under&amp;rdquo; was built to represent the coexistence and balance between land and sea. Visitors can experience an unknown ecosystem with all its impressions and expand their horizons.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Seegras - Das neue Dämm- und Füllmaterial</title>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An den Küsten angespültes Seegras, das den Weg zum Meer versperrt: für die meisten Strandbesucher:innen ein Ärgernis, das sie beseitigt wissen wollen. Dabei verweist es auf etwas, das eine entscheidende Rolle im Klimageschehen spielt: intakte Seegraswiesen bilden einen hervorragenden CO2-Speicher.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Um die Strände sauber zu halten, wurde das angespülte Seegras bisher aufwendig entsorgt, doch dass es eigentlich eine wertvolle Ressource darstellt, die effektiv und ökologisch nachhaltig genutzt werden kann, rückt jetzt durch Initiativen wie den &amp;ldquo;Seegrashandel&amp;rdquo; und die &amp;ldquo;Strand-Manufaktur&amp;rdquo; an der Ostsee immer mehr ins Bewusstsein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Albatrosse - Spione illegaler Fischerei</title>
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      <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ihr fragt euch wohl, wie können Albatrosse und die ausbeuterische Praxis der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;illegalen Fischerei&lt;/a&gt; zusammenhängen? Wenn sie in der Luft sind, können Albatrosse Fisch und dessen Geruch bis auf 30 km Entfernung wahrnehmen. Es ist also keine Seltenheit, dass die Vögel Kurs auf Fischerboote mitten im Ozean nehmen, um dort den einen oder anderen Fisch an Deck abgreifen zu können. Zusätzlich legen Albatrosse innerhalb ihrer Nahrungsflüge beeindruckend lange Strecken zurück und fliegen einen großen Teil des offenen Ozeans ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU legt Einspruch gegen Offshore-Windpark Gennaker ein</title>
      <link>/nabu-legt-einspruch-gegen-offshore-windpark-gennaker-ein/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Krüger: 103 Windräder mitten im Vogelzugkorridor - erschreckendes Beispiel für Versagen der Planungspraxis&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat Widerspruch gegen die Baugenehmigung des Offshore-Windparks Gennaker in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns eingelegt. Die Naturschützer befürchten massive Umweltschäden durch die rund 103 Windenergieanlagen zehn Kilometer nördlich des Darß, insbesondere für Zug- und Rastvögel.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Gennaker offenbart leider das Totalversagen der Windkraft-Landesplanung. Trotz massiver Naturschutzbedenken und fehlender Netzanbindung wurde der Windpark genehmigt. Dabei würde er eine der wichtigsten Vogelzuglinien in der südlichen Ostsee abschneiden. Mit schlecht geplanten Anlagen wie diesen riskieren wir die gesellschaftliche Akzeptanz der Windkraft“, sagte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>EU-Bürgerinitiative gegen Haifischflossenhandel: Jede Stimme zählt!</title>
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      <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-fin-trail-trailer-out-now-about-the-fin-10948672/&#34;&gt;&lt;em&gt;Shark finning&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Ein Thema, das leider viel zu selten in den Medien behandelt wird. Auch wenn bereits viele von der sogenannten Haifischflossensuppe, einer asiatischen Delikatesse, gehört haben, geraten die damit zusammenhängenden Ausmaße oft in den Hintergrund. Da diese barbarische Suppe hauptsächlich in Ländern wie China oder Japan konsumiert wird, fühlt man sich als Europäer für dieses Problem nicht verantwortlich.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dass Europa jedoch einer der Hauptakteure im Haifischflossenhandel ist und somit sehr wohl für das Massentöten der Haie verantwortlich ist, ist den meisten nicht bewusst. Jedes Jahr werden über 200 Millionen Haie für ihre Flossen, ihr Fleisch oder die in der Leber enthaltenen Öle abgeschlachtet. Besonders gefährdet sind in Europa der Blauhai, der Kurzflossen-Mako und der Heringshai. Auch wenn bekannt ist, was für eine wichtige Rolle Haie als Spitze der Nahrungskette in einem Ökosystem spielen, ist das Töten der bedrohten Tiere unverständlicherweise legal. Die einzige Einschränkung des grausamen Handels, die momentan aufgrund der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/europaparlament-stimmt-endlich-strengeres-hai-finning-verbot-15235501/&#34;&gt;&amp;ldquo;fins naturally attached&amp;rdquo;- Verordnung&lt;/a&gt; existiert, ist das Verbot des Abtrennens der Flossen innerhalb von EU-Gewässern. Sprich, der noch lebendige Hai mit entfernter Flosse, darf nicht auf offener See entsorgt werden, sondern das Abschneiden der Flosse darf erst an Land erfolgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Jahr auf Forschungsreise im Eis: der MOSAiC-Podcast</title>
      <link>/ein-jahr-auf-forschungsreise-im-eis-der-mosaic-podcast/</link>
      <pubDate>Tue, 04 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ein-jahr-auf-forschungsreise-im-eis-der-mosaic-podcast/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 20. September startete die große &lt;a href=&#34;https://mosaic-expedition.org/&#34;&gt;MOSAiC Expedition&lt;/a&gt; in die Arktis, um sich dort mit dem Eisbrecher &lt;em&gt;Polarstern&lt;/em&gt; für ein Jahr im Eis einfrieren zu lassen. Viele Forsche:innen sowie Klimaexpert:innen sind an Bord des Forschungsschiffes, um neue Erkenntnisse über den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt; sowie das Polarmeer zu sammeln. Die Arktis gilt als Frühwarnsystem des Klimawandels, denn kein Ort hat sich in den letzten Jahren so &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bis-zu-fuenf-grad-mehr-in-der-arktis/&#34;&gt;dramatisch erwärmt wie sie&lt;/a&gt; und das Nordpolarmeer. Unter der Leitung des Atmosphärenforschers Markus Rex und des &lt;a href=&#34;https://www.awi.de/&#34;&gt;Alfred-Wegener-Instituts&lt;/a&gt; stechen die aus 20 Nationen stammenden Forscher:innen in See und werden während der Expedition von anderen Eisbrechern, Helikoptern sowie Flugzeugen versorgt. Die Expedition kann durchgehend online auf der Website des AWI verfolgt werden, sowie bei dem zugehörigen &lt;a href=&#34;https://audionow.de/podcast/arctic-drift---das-audiologbuch&#34;&gt;Podcast &amp;ldquo;Arctic Drift: Das Audiologbuch&amp;rdquo;&lt;/a&gt; oder dem &lt;a href=&#34;https://blogs.helmholtz.de/polarstern&#34;&gt;&amp;ldquo;Polarsternblog&amp;rdquo;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Faktenbasiert: Von der Dystopie der Klimakrise und der Utopie des Klimaschutzes&#34;</title>
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      <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Im Rahmen der Veranstaltung am &lt;a href=&#34;https://www.iass-potsdam.de/de&#34;&gt;IASS&lt;/a&gt; (Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung) &lt;a href=&#34;https://www.iass-potsdam.de/de/veranstaltungen/klima-trifft-theater-zur-theatralen-erzaehlbarkeit-der-klimakrise&#34;&gt;&amp;ldquo;Klima trifft Theater: von der Erzählbarkeit der Klimakrise&amp;rdquo;&lt;/a&gt; hält Antje Boetius, Direktorin des &lt;a href=&#34;https://www.awi.de/&#34;&gt;AWI&lt;/a&gt;, einen großartigen und sehr aussagekräftigen Vortrag zur Einordnung des Klimageschehens in die Erdgeschichte. Wo stehen wir? Mitten in einem Erdzeitalter mit bereits &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimafoscher-warnen-vor-planetarem-notfallzustand/&#34;&gt;gekippten Klimapunkten&lt;/a&gt;. Wie gehen wir damit um, dass wir selbst mit reinen Fakten Dystopie beschreiben. Wo nehmen wir den Mut her, Utopien zu denken, um handeln zu können?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>La Gomera und Teneriffa zu &#34;Hope-Spot&#34; erklärt</title>
      <link>/mission-blue/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Gewässer vor den kanarischen Inseln La Gomera und Teneriffa sind von außergewöhnlicher Artenvielfalt geprägt und das Zuhause von vielen Meeressäugern wie Grindwalen, Pottwalen aber auch Meeresschildkröten und Blauhaien. Im Dezember wurden nun auch die beiden Inseln im Rahmen der Weltklimakonferenz in Madrid von &lt;a href=&#34;https://mission-blue.org/&#34;&gt;MISSION BLUE&lt;/a&gt; zum sogenannten &lt;a href=&#34;https://mission-blue.org/hope-spots/&#34;&gt;&amp;ldquo;Hope Spot&amp;rdquo;&lt;/a&gt; deklariert. Die ursprünglich von Dr. Sylvia Earle und MISSION BLUE eingeführten &amp;ldquo;Hope Spots&amp;rdquo; stellen bedrohte Meeresgebiete mit hoher Bedeutung dar, die aufgrund ihrer Besonderheit Hoffnung bieten und gerade deshalb mehr Schutz und Aufmerksamkeit benötigen. Ziel ist hierbei auch die Gebiete in den Fokus der Regierungen zu stellen, damit diese den nötigen Schutz gewährleisten können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Blue Manifesto&#34; - Der Rettungsplan für gesunde Meere</title>
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      <pubDate>Wed, 29 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 28. Januar veröffentlichten insgesamt 102 Umweltorganisationen, uns eingenommen, das sogenannte &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/2-content/1023-10-jahre-fuer-den-schutz-der-meere.html&#34;&gt;&amp;ldquo;Blue Manifesto&amp;rdquo;&lt;/a&gt;. Hierbei handelt es sich um einen von &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/&#34;&gt;Seas At Risk&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.birdlife.org/europe-and-central-asia&#34;&gt;BirdLife Europe&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.clientearth.org/&#34;&gt;ClientEarth&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://oceana.org&#34;&gt;Oceana&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.oceancare.org/de/startseite/&#34;&gt;OceanCare&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://surfrider.eu/en/&#34;&gt;Surfrider Foundation Europe&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&#34;https://www.wwf.de/&#34;&gt;WWF&lt;/a&gt; verfassten Plan mit konkreten Maßnahmen, die innerhalb der nächsten zehn Jahre, also bis 2030, umgesetzt werden müssen, um unsere Meere zu retten. Das &amp;ldquo;Blue Manifesto&amp;rdquo; wird die kommenden Tage an führende EU-Politiker innerhalb der Europäischen Kommission gesendet, mit dem Appell endlich für unsere Meere zu handeln.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Flüssiggas klimaschädlicher als bisher gedacht</title>
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      <pubDate>Wed, 29 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: Studie zu LNG muss Warnruf für Schifffahrt sein&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/London – Laut einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) als Schiffskraftstoff zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Marinediesel. Diese Zahlen sind alarmierend, da immer mehr Schiffsbetreiber auf LNG zurückgreifen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der ICCT-Bericht untersucht die Treibhausgasemissionen aus Schiffskraftstoffen über den gesamten Lebenszyklus, einschließlich der unbeabsichtigten Freisetzung von extrem klimaschädlichem Methan aus Schiffsmotoren, der sogenannte Methanschlupf. Die Autoren fanden heraus, dass die Verwendung von LNG die Klimawirkung der Schifffahrt im Vergleich zu Marinediesel tatsächlich verschlechtern kann, wenn man die Emissionen betrachtet, die über einen Zeitraum von 20 Jahren emittiert werden würden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimafoscher warnen vor &#34;planetarem Notfallzustand&#34;</title>
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      <pubDate>Mon, 27 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Dass bereits ein kritischer Punkt bezüglich des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimawandels&lt;/a&gt; erreicht ist, lässt sich nicht mehr leugnen. Doch dass dieser schneller voranschreitet als gedacht, bereitet große Sorgen. Wissenschaftler:innen warnen vor sogenannten &lt;em&gt;tipping points&lt;/em&gt;, zu deutsch &lt;em&gt;Kipppunkten&lt;/em&gt;, welche irreversible Szenarien auslösen. Hierbei spielen Prozesse wie die positive Rückkopplung eine große Rolle, sprich sich selbst verstärkende Abläufe, die Potential zur Kettenreaktion und Kaskadeneffekten haben. Ein Beispiel hierfür ist der verstärkte Albedoeffekt. Die Temperatur steigt an, die Pole schmelzen. Weniger Eis resultiert in weniger Reflexion des Sonnenlichts und verstärkter Absorption der Wärmestrahlung. Die Temperatur steigt zusätzlich an und noch mehr Eis schmilzt. Der Albedoeffekt ist nur einer von vielen Prozessen, die zu Kipppunkten in Ökosystemen führen können. Bedrohte Systeme mit hohem Risiko sind unter anderem die auftauenden Permafrostböden, der von Dürren bedrohte Amazonas, von Bränden betroffene boreale Wälder, die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;ausbleichenden Korallenriffe&lt;/a&gt; und die großflächig abnehmende Eisdecke. Eine &amp;ldquo;globale Kaskade&amp;rdquo; kann durch die voneinander abhängigen &lt;em&gt;tipping points&lt;/em&gt; als Folge auftreten, denn der Eisrückgang hängt direkt mit der atlantischen Meeresströmung  sowie dem dadurch veränderten Monsunregen in Afrika zusammen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kassenbonwahnsinn stoppen.</title>
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      <pubDate>Mon, 13 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;keine-kassenbonpflicht-ab-01012020--jetzt-petition-unterschreiben&#34;&gt;&lt;a href=&#34;http://chng.it/VG9bGD6Rk6&#34;&gt;Keine Kassenbonpflicht ab 01​.​01​.​2020 – Jetzt Petition unterschreiben&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anstatt einer langen und ausführlichen Argumentation:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;1. Der Handelsverband Deutschland rechnet mit mehr als 2 Millionen Kilometern mehr Kassenbonpapier durch ein umstittenes Gesetz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;2. Bei unserem Mülltrennungsinfostand konnten weniger als 10% diese Frage richtig beantworten: „In welchen Müll kommt denn nun der Bon?“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;3. Wie in unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/recycling/&#34;&gt;Recyclingbroschüre&lt;/a&gt; beschrieben, führt jeder falsch ins Altpapier entsorgte Bon zu einem direkten Verlust des Gesundheitszustands unserer Meere.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kegelrobben-Bestand in der Ostsee erholt sich</title>
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      <pubDate>Mon, 30 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wer an die Ostsee denkt, hat wahrscheinlich ein Bild von Strandkörben, Möwen und durchwachsenem Wetter im Sinn. Kegelrobben jedoch gehören seit Jahren nicht mehr zur Vorstellung von der Ostsee. Ihre Zahlen gingen lange Zeit nicht nur wegen Giften im Meer, sondern vor allem aber wegen der Erlaubnis sie zu jagen zurück. Seit der Einführung eines Jagdverbots kehren die Meeressäuger langsam wieder zurück. Angaben der Meeresbiologin Linda Westphal zufolge wurden im Oktober vom Verein Jordsand auf der Insel Greifswalder Oie mehr als hundert Kegelrobben gezählt und im Greifswalder Bodden im Frühjahr rund 200 bis 300 Tiere. Insgesamt leben heute etwa 38.000 Kegelrobben in der Ostsee.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>An der Krippe</title>
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      <pubDate>Sun, 29 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Weihnachtliche Anmerkung: Wir hatten das Glück in der traditionell mitternächtlichen Christmette eine heftige politische Predigt zu hören. Der Pastor forderte seine Zuhörerinnen nicht nur mit Worten heraus, er hatte auch in die klassisch heimelige Krippe seine Zumutung eingebaut: ein Walross und zwei Eisbären mischen sich unter Schafe und Hirten und gemahnen daran, dass wir die Verantwortung haben, unsere Mitgeschöpfe nicht zu Flüchtlingen in einer zerstörten Welt werden zu lassen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.instagram.com/p/B6rIDvHoxRq/&#34;&gt;Dieser Beitrag&lt;/a&gt; und unsere anderen Reflexionen stammen ursprünglich von unserem Instagram Kanal &lt;a href=&#34;https://www.instagram.com/deepwave_ocean_org/&#34;&gt;@deepwave_ocean_org&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#39;The Garden of Eden is no more&#39;, David Attenborough warns Davos Summit</title>
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      <pubDate>Sat, 28 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://youtu.be/xuudPum21nE&#34;&gt;https://youtu.be/xuudPum21nE&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://youtu.be/xuudPum21nE&#34;&gt;Guardian News&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;The broadcaster David Attenborough warns the participants of World Economic Forum (WEF) of the climate crisis and its consequences. Furthermore, he talks about the need of solutions and demands that buisness leaders start to act before &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;climate change&lt;/a&gt; reaches catastrophic levels.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;The original &lt;a href=&#34;https://www.theguardian.com/tv-and-radio/video/2019/jan/21/the-garden-of-eden-is-no-more-david-attenborough-warns-davos-summit-video&#34;&gt;article&lt;/a&gt; can be found in &lt;a href=&#34;https://www.theguardian.com/international&#34;&gt;The Guardian&lt;/a&gt;. More information concerning &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/marine-policy/?lang=en&#34;&gt;marine policy&lt;/a&gt;  and &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/climate-change/?lang=en&#34;&gt;climate change&lt;/a&gt; can be found on our blog.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schifffahrt ist fürs Klima genauso schlimm wie Kohle</title>
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      <pubDate>Fri, 20 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Obwohl die Schifffahrt für gute zwei Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, gibt es in diesem Sektor kaum politische Einschränkungen. Ein Report macht es deutlich: Im Jahr 2018 haben die Schiffe, die EU-Häfen anfahren oder von ihnen aus starten, 139 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Im Vergleich zu den EU-Ländern würde die Schifffahrt alleine, gemessen an den ausgestoßenen Emissionen, auf Platz acht der größten Emittenten landen, hinter den Niederlanden. Die Schifffahrtsgesellschaft MSC hat 2018 für mehr Ausstöße gesorgt, als die Fluggesellschaft Ryanair. Auch Braunkohlewerke pusten nur unwesentlich mehr in die Luft. Die Expert:innen warnen, dass die Untätigkeit in der Schifffahrt die klimapolitischen Maßnahmen in anderen Bereichen wieder zunichtemacht. Um die Ziele des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/paris-abkommen-die-laender-liefern-nicht/&#34;&gt;Pariser Klimaabkommens&lt;/a&gt; noch einzuhalten, braucht die Schifffahrt dringend &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/meerespolitik/&#34;&gt;strengere Regulierungen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unter dem Eis</title>
      <link>/unter-dem-eis/</link>
      <pubDate>Fri, 20 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Was ist eigentlich unter dem Eis in der Antarktis? Die neue Karte &lt;a href=&#34;https://svs.gsfc.nasa.gov/4773&#34;&gt;BedMachine Antarctica&lt;/a&gt; lüftet dieses Geheimnis und verbindet alte und neue Daten des Kontinents.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Welche Entdeckung dabei zu einem neuen Weltrekord geführt hat und welche Aussagen die Karte über den Klimawandel liefert, berichtet Leora Koch in einer neuen Folge des &lt;a href=&#34;https://detektor.fm/serien/forschungsquartett-wissenschaft&#34;&gt;Podcast Forschungsquartett&lt;/a&gt;. Sie hat ein Interview mit Olaf Eisen geführt, einem Kooperationsprofessor für &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Glaziologie&#34;&gt;Glaziologie&lt;/a&gt; an der Universität Bremen und am Alfred-Wegener-Institut (AWI), der an der Karte mitgearbeitet hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>GermanZero: Der 1,5-Grad-Klimaplan für Deutschland</title>
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      <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Hier ein Newsletter, den wir gerade bekommen haben. Wir unterstützen die Sache!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Newsletter von der &lt;a href=&#34;https://www.warenwirtschaften.de/&#34;&gt;Warenwirtschaft Hamburg&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Jugend hat uns auf die Straße geholt, als wir zu träge dafür waren, selbst die Hintern hochzukriegen, und das ist eine wirklich große Sache. Leider muss man nicht weit über den Tellerrand schauen um zu erkennen, dass an wesentlichen Stellen die große Sache, die auf der Straße passiert, den Entscheidern nicht besonders wichtig ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Geschenkempfehlung - Die Insel der Delfine von Fabian Ritter</title>
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      <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der kleinen Kanareninsel La Gomera, 300 Meter über dem Meeresspiegel, steht ein kleines zusammengezimmertes Holzhäuschen mit Blick auf den Atlantik. Das ist die Feldstation von M.E.E.R. e.V., einem Delfin- und Walschutz-Verein aus Berlin, der seit 25 Jahren die Meeressäuger vor La Gomera studiert und schützt. Ich habe das Glück, eine Woche auf der Feldstation zu verbringen. Genau der richtige Ort, um eine Rezension über Fabian Ritters Buch „Insel der Delfine“ zu schreiben. Der Meeresbiologe hat M.E.E.R. e.V. gegründet und führt uns in seinem Fotoband auf diese Insel, die so genannt wird, weil sie durch ihre geografischen Besonderheiten weltweit einzigartige Bedingungen für Wale und Delfine bietet und somit für uns Menschen, ihnen zu begegnen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der 8. Runde Tisch Meeresmüll</title>
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      <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://www.muell-im-meer.de/&#34;&gt;Runde Tisch Meeresmüll&lt;/a&gt; bringt Vertreter von Umweltschutzorganisationen, Instituten, Industrie und Wirtschaft zusammen und wird vom &lt;a href=&#34;http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/&#34;&gt;Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz,&lt;/a&gt; dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (&lt;a href=&#34;https://www.bmu.de/&#34;&gt;BMU&lt;/a&gt;) sowie dem Umweltbundesamt &lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/&#34;&gt;(UBA)&lt;/a&gt; ausgerichtet, um wichtige Fragen zum Thema Müll in den Meeren zu klären. Bereits seit 2016 wird an neuen Maßnahmen und deren bestmöglicher Umsetzung zur Reduzierung von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Meeresmüll&lt;/a&gt; gearbeitet und innovative Alternativen werden vorgestellt. Die 8. Sitzung fand am 10. und 11. Dezember 2019 in Hannover statt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neuer Report: Klimakrise bedroht Lebensraum Ozean</title>
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      <pubDate>Thu, 05 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Greenpeace fordert globale Maßnahmen zur Rettung der Weltmeere&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Große Teile der Ozeane könnten demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als CO2-Speicher versagen, wenn die Atmosphäre sich ungebremst weiter aufheizt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zu diesem Schluss kommt der neue Greenpeace-Report „In hot water“ (In heißem Wasser, Online: &lt;a href=&#34;https://act.gp/2r9qy9I&#34;&gt;https://act.gp/2r9qy9I&lt;/a&gt;). Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zusammen und warnt:  Schon heute zeigen die Weltmeere mit ihrer Versauerung, dem Anstieg des Meeresspiegels und Aufheizen der Oberflächentemperatur deutliche Symptome der Erderhitzung. Damit sie nicht kollabieren, müssen Regierungen weltweit Treibhausgase drastischer reduzieren und mindestens 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz stellen. „Die Meere sind überlebenswichtig für die Menschheit. Sie liefern den Sauerstoff für jeden zweiten Atemzug auf unserem blauen Planeten und ernähren Millionen von Menschen“, sagt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace. „Die Wissenschaft liefert alarmierende Fakten und fordert die Regierungen zum dringenden Handeln auf.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Klimastreik am 29. November #NeustartKlima</title>
      <link>/klimastreik-am-29-november-neustartklima/</link>
      <pubDate>Sat, 30 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Fridays for Future rief am 29. November zum &lt;a href=&#34;https://fridaysforfuture.de/neustartklima/&#34;&gt;4. Globalem Klimastreik&lt;/a&gt; auf unter dem Motto:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#NeustartKlima - laut, wütend und unbequem - Klimagerechtigkeit jetzt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Viele bunte Schilder zierten mit Aufschriften wie &amp;ldquo;climate justice&amp;rdquo;, &amp;ldquo;Klima retten&amp;rdquo; oder &amp;ldquo;Die Uhr tickt&amp;rdquo; begleitend den globalen Klimastreik. Alleine in Hamburg demonstrierten 55.000 Menschen aller Generationen, bundesweit waren es 630.000, um zu verdeutlichen, dass das 1,5 Grad Ziel eingehalten werden muss und die aktuellen Standpunkte der Politik nicht ausreichen und deshalb nicht toleriert werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Sea-Thru&#34;- Die Farben der Unterwasserwelt ohne Wasser</title>
      <link>/sea-thru-die-wahren-farben-der-unterwasserwelt/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/sea-thru-die-wahren-farben-der-unterwasserwelt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mit dem Programm &amp;ldquo;Sea-Thru&amp;rdquo; wird es möglich, die Farben der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/&#34;&gt;Unterwasserwelt&lt;/a&gt; so zu sehen, wie sie an Land aussehen würden. Zwei Wissenschaftlerinnen der University of Haifa, Derya Akkaynak und Tali Treibitz, haben das Programm entwickelt, welches mit Hilfe eines Algorithmus Farbkorrekturen bei Unterwasserbildern vornimmt. Bisher mussten Unterwasserfotograf:innen hierfür rote Objektivfilter verwenden oder die Fotografien nachträglich mit Photoshop o. Ä. bearbeiten, um den Blauschimmer des Wassers zu retouschieren. Diese Korrekturen standen jedoch in keiner exakten Korrelation zum eigentlichen Farbwert von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;Korallen&lt;/a&gt;, Fischen oder Anemonen u. a. Das neue Programm kann daher zukünftig auch der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/blogs/forschung/&#34;&gt;Meeresforschung&lt;/a&gt; nützlich sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vermeidung des Mikroplastikeintrags in die marine Umwelt - Workshop</title>
      <link>/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Für unseren Wocheneinkauf haben wir den Baumwollbeutel immer dabei, wenn wir Lust auf Kaffee haben, füllen wir diesen in unseren eigenen Kaffeebecher und unterwegs füllen wir unser Wasser in eine Edelstahlflasche. &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/alternativen-zu-einwegplastik-blog/&#34;&gt;Plastik im Alltag zu vermeiden&lt;/a&gt;, scheint nicht schwer und es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten Plastik sogar ganz zu &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bereit-zu-handeln-fuenf-buecher-zum-anpacken/&#34;&gt;boykottieren&lt;/a&gt;. Doch liegen wir mit dieser Annahme wirklich richtig? PET-Flaschen, Einwegplastiktüten und der Einwegkaffeebecher fallen lediglich in die Kategorie Makroplastik. Der Großteil des Plastiks, dessen Wege oft in den Ozean führen, ist jedoch nicht wie gedacht das Makroplastik, sondern Mikroplastik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU Pressemitteilung: Minensprengung im Meeresschutzgebiet katastrophal für Natur</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In der Nord- und Ostsee liegen die Altlasten der Weltkriege, etwa eine Million Tonnen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-fachgespraech-munition-meer-15507316/&#34;&gt;alte Bomben&lt;/a&gt; schlummern dort auf und im Meeresgrund. Einst wurden sie einfach ins Blaue Regal entsorgt, wie es so schön hieß, heute sind sie für Mensch und Tier eine tickende Zeitbombe. Werden sie gefunden, müssen sie entschärft werden, indem man sie zur Detonation bringt. Was erst kürzlich unter skandalösen Umständen vor Fehmarn geschah. Denn Hauptleidtragende solcher Detonationen sind diejenigen Tiere, die ein besonders empfindliches Gehör haben, wie die bei uns heimische Walart, der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/beeinflusst-unterwasserlaerm-schweinswale-19364742/&#34;&gt;Schweinswal&lt;/a&gt;.  Dort sprengte die deutsche Bundesmarine gemeinsam mit NATO-Partnern Seeminen in die Luft – und zwar auch innerhalb von Schutzgebieten und zur sensibelsten Geburtenzeit der Schweinswale. Ohne Einsatz von technischen Schallschutzmaßnahmen und ohne Einbindung der zuständigen Naturschutzbehörden. Hier besteht also dringender Handlunsgbedarf, politischer Wille ist gefragt und unser aller Einsatz, dass diese Form der Zerstörung der Meere ernst genommen wird, bevor es zu spät ist für die Lebewesen, deren Zuhause die Meere sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Für &#34;Paris&#34; reicht es nicht</title>
      <link>/fuer-paris-reicht-es-nicht/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Pariser Klimaabkommen mit dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/germanzero-klimaplan/&#34;&gt;1,5-Grad-Ziel&lt;/a&gt; schien eine Hoffnung im Kampf gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; zu sein. Doch seit Bestehen des Abkommens hat sich wenig getan. Auch über die Vereinbarung, die Klimaziele noch nachzuschärfen, wurde hinweggesehen. Selbst wenn sich jetzt alle Länder an ihre Vorgaben halten, könnte man die Emissionen höchstens auf demselben Level halten, aber nicht deutlich verringern, so wie eigentlich angedacht. Außerdem sind nur knapp ein Fünftel aller Ziele als ausreichend eingestuft worden und zwei Drittel werden nur unter Vorbehalt umgesetzt. Das Abkommen ist mehr Schein als Sein und Wissenschaftler:innen warnen vor den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Regierungen sollten als Vorbild für ihre Bürger agieren, denn die Veränderungen durch die Klimakrise betreffen uns alle. &lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU fordert Bündnis von Bund und Ländern zur Bergung von Kriegsaltlasten in Nord- und Ostsee</title>
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      <pubDate>Thu, 14 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Anlässlich der aktuellen Umweltministerkonferenz in Hamburg fordert der &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/&#34;&gt;Naturschutzbund Deutschland (NABU)&lt;/a&gt; zu einer Bergung der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-fachgespraech-munition-meer-15507316/&#34;&gt;Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee&lt;/a&gt; auf. Hierbei steht im Vordergrund, dass bei der Bergung der Umwelt nicht geschadet wird und die geborgene Munition anschließend fachgerecht entsorgt wird. Da in der Munition enthaltenden Giftstoffe eine akute Gefahr für Flora und Fauna darstellen, wird zu einer zeitnahen Bergung der Altlasten geraten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im August vergangen Jahres wurde bereits ein Teil der Munitionsaltlasten innerhalb des Fehmarnbelts, von der Bundesmarine ausgehend, gesprengt, jedoch ohne zuständige Naturschutzbehörden über das Vorhaben aufzuklären. Die Ausmaßen der durchgeführten Sprengungen erwiesen sich als fatal für Flora und Fauna, speziell für die in der Ostsee heimischen Schweinswale. Inwiefern es sich hierbei um einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz handelt, wird momentan diskutiert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Italien führt das Schulfach &#34;Klimawandel&#34; ein</title>
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      <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimawandel&lt;/a&gt; und nachhaltige Entwicklung&lt;/em&gt; - so soll das neue Schulfach heißen, das ab dem nächsten Schuljahr in Italien unterrichtet wird. 33 Stunden im Jahr, also eine in der Woche, werden die Themen rund um Erderwärmung und Nachhaltigkeit den Schüler*innen nähergebracht. Somit ist Italien das erste Land weltweit, das diesen Schritt gehen wird. Dies beschloss der Bildungsminister Lorenzo Fioramonti. Bereits im September hatte Fioramonti die italienischen Schüler dazu ermutigt, auf die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimastreik-am-29-november-neustartklima/&#34;&gt;Klimademonstrationen&lt;/a&gt; anstatt in den Unterricht zu gehen, wofür ihn die Opposition stark kritisierte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU fordert strengere Klimaschutzvorgaben für Schifffahrt</title>
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      <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Miller: Deutschland muss sich für ambitionierten Klimaschutz stark machen, auch gegen den Widerstand der Reeder&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;London/ Berlin – Anlässlich des Arbeitsgruppentreffens der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) zum Klimaschutz in London fordert der NABU die Regierungsvertreter auf, sich für strenge Klimaschutzvorgaben für die Schifffahrt einzusetzen. Bereits heute entsprechen die Emissionen der Seeschifffahrt rund drei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Damit ist der Sektor für mehr schädliche CO2-Emissionen verantwortlich als Deutschland. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen könne sich dieser Anteil künftig auf bis zu 17 Prozent vervielfachen. Das Treffen in London müsse unbedingt genutzt werden, um schnell wirksame Maßnahmen zu verabschieden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zu geringe Recyclingkapazitäten für Rückbau von Windenergieanlagen</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Pressemittelung, Umweltbundesamt, 01.11.2019&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Bund und Länder sollten zügig Leitlinien für den Rückbau von Windenergieanlagen erarbeiten. Wir brauchen klare Vorgaben für Rückbauumfang und Rückbaumethoden, um Mensch und Umwelt zu schützen und die Materialien wertvoll zu recyceln.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fangquoten 2020 für die Ostsee – nicht ausreichend, aber besser als erwartet</title>
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      <pubDate>Fri, 01 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;„Same procedure as every year“: Der Internationale Rat der Meeresforschung (ICES) legte der EU auch in diesem Jahr die Empfehlungen für die Fangquoten 2020 in Europäischen Meeren vor. Diese Empfehlungen basieren auf wissenschaftlich fundierten Berechnungen, die eine nachhaltige Fischerei der Bestände möglich machen. Eine empfohlene Fangquote ist so festgelegt, dass, wenn sie eingehalten wird, sichergestellt wird, dass ein Bestand nachhaltig befischt wird. Das heißt, dass nur maximal so viel Fisch gefangen wird, wie auch durch Fortpflanzung „nachwachsen“ kann und so der Bestand nicht weiter schrumpft. So die Theorie. Meist werden in den langen Verhandlungen der Fischereiminister die empfohlenen Fangquoten dann doch ein bisschen oder auch in großem Maße überschritten.  Diese Praxis wird auch seit 2013 fortgesetzt, wo mit der Gemeinsamen Fischereipolitik (Common fisheries policy) der EU ein Ende der Überfischung bis 2020 (also de facto in zwei Monaten) beschlossen wurde. Dennoch gelten in der EU 41% der Fischbestände als überfischt. In der Ostsee hat sich die Situation in den letzten Jahren noch dramatisch verschlechtert. Während 2013 vier von acht kommerziell genutzten Arten als überfischt galten, waren es 2017 schon sieben. Und dennoch werden höhere Fangquoten festgelegt als von den Experten des ICES empfohlen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Green Kayaks</title>
      <link>/green-kayaks/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Nov 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Mit einem Kajak bei schönem Wetter durch die Kanäle Hamburgs zu paddeln, dabei noch etwas Gutes zu tun und das umsonst, hört sich gut an oder?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bereits &lt;a href=&#34;https://www.greenkayak.org/booking/all/germany/hamburg/&#34;&gt;6 Standorte&lt;/a&gt; der dänischen NGO &lt;a href=&#34;https://www.greenkayak.org/about-us/&#34;&gt;Green Kayak&lt;/a&gt; sind in Hamburg zu finden. Bei Green Kayak kann man sich in den Sommermonaten kostenfrei ein Kajak leihen und innerhalb der befahrbaren Kanäle Müll aufsammeln und währenddessen die Sonne sowie die frische Luft genießen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das zunehmende &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllproblem&lt;/a&gt; in Städten und vor allem in deren Gewässer und Kanälen war der auslösende Anreiz für Tobias Weber-Andersen zur Gründung von Green Kayak. Mittlerweile sind Green Kayaks in 5 Ländern aktiv und im Rahmen des Müllsammelns wurden seit 2017 bereits über 24 Tonnen Müll aus den städtischen Gewässern entfernt. Auch in Hamburg kommen pro Kajakfahrt im Durchschnitt 3,4 kg Müll zusammen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arktisflüsse nehmen CO2 besser auf als der Regenwald</title>
      <link>/arktisfluesse-nehmen-co2-besser-auf-als-regenwald/</link>
      <pubDate>Wed, 30 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Kürzlich fanden kanadische Forscher der University of British Columbia überraschend heraus, dass arktische Schmelzwasserflüsse Kohlendioxid in erstaunlichen Mengen speichern können. Dieses Phänomen ist aufgrund der weltweit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/alpengletscher-koennten-bis-2100-fast-verschwinden/&#34;&gt;schmelzenden Gletscher&lt;/a&gt; von enormer Relevanz und könnte die Grundlage innovativer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/meeresschutz-ist-klimaschutz-ueber-50-ngos-unterzeichnen-offenen-brief-an-die-eu/&#34;&gt;Klimaschutzstrategien&lt;/a&gt; bieten. Grund für die enorme Aufnahmefähigkeit ist, dass arktische Schmelzwasserflüsse kein organisches Material mit sich führen, das beim Abbau Kohlenstoffdioxid in die Umwelt abgibt. Diese Flüsse führen jedoch Abrieb des Gletscherbetts mit sich, das Kohlenstoffdioxid gut binden kann. Das Gestein des Abriebs bindet das Kohlenstoffdioxid dauerhaft und entfernt es somit aus dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/der-schnee-im-meer/&#34;&gt;Kohlenstoff-Kreislauf&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>FREI: Mein Zuhause hat keine Wände - Kampagne gegen deutsche Delfinarien</title>
      <link>/frei-mein-zuhause-hat-keine-waende-delfinarien/</link>
      <pubDate>Wed, 30 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wer denkt, dass Meeressäuger lediglich in bekannten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/delfin-shows-walschuetzer-kritisieren-tui/&#34;&gt;Themenparks wie Seaworld&lt;/a&gt; zur Schau gestellt werden, liegt mit dieser Annahme falsch: Auch in Deutschland werden Delfine immer noch zur Bespaßung in Delfinarien gefangengehalten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Delfinweibchen Nynke lebt mit sechs anderen großen Tümmlern in einem der beiden letzten Delfinarien Deutschlands in Nürnberg. Lediglich 1.078 m³ füllen das größte Becken in Nürnberg. Das entspricht ungefähr zehn aneinander gereihten Delfinen. Auch das junge Delfinmännchen Dobbie und sechs weitere große Tümmler sowie ein Amazonasflussdelfin leben innerhalb trister Betonbecken in Gefangenschaft in Duisburg.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic pollution in the Mariana Trench</title>
      <link>/plastic-pollution-in-the-mariana-trench/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In this precarious time concerning worldwide pollution, the actual dimensions &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/pollution/?lang=en&#34;&gt;plastic pollution&lt;/a&gt; has actually taken is still surprising. Not a single crevice in the ocean is safe from non-degradable particles. Even at almost 11 km below the surface, at the deepest point of the ocean known as the Mariana Trench, scientists found plastic. It is no secret that approximately 94% of the plastic found in the ocean is located somewhere on the seafloor. Nonetheless, this finding reveals the shockingly high contamination of plastic within the most remote place, the &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/the-deep-sea/?lang=en&#34;&gt;deep sea&lt;/a&gt;. This outlines the absolutely dire state the planet really is in, as it allows for the biomagnification and -accumulation in the deep sea food web, a highly complex and sensitive system in a very fragile ecosystem.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikverschmutzung im Marianengraben</title>
      <link>/plastikverschmutzung-im-marianengraben/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/plastikverschmutzung-im-marianengraben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In dieser prekären Zeit, bezüglich der weltweite Umweltverschmutzung, ist das tatsächliche Ausmaß, das die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; angenommen hat, immer noch überraschend. Häufig erschrecken uns Bilder der Meeresoberfläche, welche von Plastikmüll überschwemmt ist, doch nur ein winziger Bruchteil des im Meer schwimmenden Plastik ist für uns Menschen auf den ersten Blick sichtbar. Keine einzige Felsspalte im Ozean ist sicher vor nicht abbaubaren Partikeln. Selbst in dem fast 11 Kilometer tiefen Marianengraben, dem tiefsten Punkt des Ozeans, fanden Wissenschaftler Plastikteile. Im Artikel des Guardian ist eine Planktonprobe aus dem Marianengraben zu sehen, in welcher sich deutlich sichtbare blaue Fasern eines aufgenommenes Mikroplastikteilchens befinden. Die Plastikflut gelangt somit an einen Punkt der Erde, der für uns Menschen so fern, unerreichbar und unwirklich scheint. Es ist kein Geheimnis, dass ca. 94% des im Ozean gefundenen Plastiks sich irgendwo auf dem Meeresboden befindet. Nichtsdestotrotz zeigt dieser Fund die schockierend hohe Verschmutzung durch Plastik an dem entlegensten Ort der Welt, der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/die-tiefsee/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zehn Kinderbücher, die uns für die Meere begeistern</title>
      <link>/zehn-kinderbuecher-die-uns-fuer-die-meere-begeistern/</link>
      <pubDate>Fri, 25 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Kinderbücher erinnern uns an eine Zeit, in der die Meere uns noch ungebrochen begeistert haben, in der wir voller Freude all die Schönheit und Komplexität in uns aufsogen, ein Buch nach dem anderen …</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sinkende Sterne: Tiefseebergbau bedroht Seesternverwandte</title>
      <link>/sinkende-sterne-tiefseebergbau-bedroht-seesternverwandte/</link>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Potentielles Abbaugebiet von Manganknollen ist der Lebensraum einer bislang unbekannten Vielfalt von Schlangensternen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Senckenberg-Wissenschaftler:innen haben mit australischen Kollegen eine hohe Artenvielfalt von Schlangensternen in der „Clarion Clipperton Zone“ im östlichen Pazifik entdeckt – ein Tiefsee-Gebiet, das bereits von Bergbauunternehmen für kommerzielle Explorationszwecke aufgeteilt wurde. In der kürzlich im Fachjournal „Current Biology“ erschienenen Studie berichten die Forschenden von mehreren neuen Arten der Seestern-Verwandten und warnen vor einem Verlust der bislang unbekannten Biodiversität am Meeresboden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zwölf Bücher für die Ozeane – Staunen und kritisches Nachdenken</title>
      <link>/zwoelf-buecher-fuer-die-ozeane-zum-lernen-staunen-und-kritischen-nachdenken/</link>
      <pubDate>Wed, 23 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Wir sind mit dem Meer verbunden und dieses Gefühl der Verbundenheit ist Teil unserer Kultur. Der Beweis dafür findet sich in jedem Bücherregal.</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Fische, Fische überall&#34; von Britta Teckentrup</title>
      <link>/fische-fische-ueberall-von-britta-teckentrup/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Eigentlich möchte man das Buch anfangs gar nicht aufschlagen. Das Cover dieses Kindersachbuchs ist so wunderschön, die Farben, das leichte Glitzern. Wenn man es dann doch geschafft hat, kann man sich vom Inhalt und den fantastischen Illustrationen gar nicht mehr losreißen. Eine Reise durch die Evolution und Anatomie über Fortpflanzungsstrategien und Jagdtechniken bis hin zur Mensch-Fisch Beziehung.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt 30 000 Fischarten auf der Welt. Unglaublich eigentlich, dass wir so wenig über sie wissen. Britta Teckentrup macht mit ihrem Sachbilderbuch jetzt Schluss mit dem Unwissen mit spannenden Fakten und farbenprächtigen Illustrationen. Wenn man bunte Farben mag, ein bisschen Fischbegeistert ist oder ein Faible für schön illustrierte Bücher hat, kann an diesem Buch unmöglich vorbei gehen. Als erwachsener Leser begeistern einen die Illustrationen, die nicht verniedlichend, sondern so naturgetreu wie nötig und so simpel wie möglich gehalten sind. Jede Doppelseite beherbergt spannende Fakten über Fische von der Evolution -wo kommen Fische eigentlich her?- über Fortpflanzungsstrategien – Legen eigentlich alle Fische Eier?- bis hin zur Mensch-Fisch Beziehung- Was bedroht die Fische und wie können wir sie schützen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Was Fische wissen&#34; von Jonathan Balcombe</title>
      <link>/was-fische-wissen-von-jonathan-balcombe/</link>
      <pubDate>Sat, 19 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gewöhnlich hält man Fische für ein bisschen oder auch sehr dumm. Sie bevölkern einen Lebensraum, von dem wir hier auf dem Trockenen wenig mitbekommen. Sie haben einen unveränderten Gesichtsausdruck, gestikulieren nicht und wirken stumm. Dieses Buch zeigt mithilfe von Beobachtungen und vor allem wissenschaftlich fundierten Aussagen das Gegenteil; wie komplex das Verhalten und die Leistungen von Fischen sind, und wie nah sie uns in manchen Aspekten sind und wie fern in anderen. Der Inhalt basiert größtenteils auf (manchmal doch grausamen) wissenschaftlichen Studien, die aber so unterhaltsam und gut verständlich aufgearbeitet sind, dass auch jeder, der Fische bisher nur auf dem Teller oder im Aquarium umherschwimmend beobachtet hat, von Anfang an in den Bann gezogen wird. Und auch, wenn man das ein oder andere schon weiß über Fische, ist da so viel neues Spannendes drin, was einem die Fische näherbringt und damit subtil unseren Umgang mit Fischen hinterfragt. Man merkt dem Autor, dem Verhaltensbiologen Jonathan Balcombe, seine Begeisterung und seinen Einsatz für die Fische an und das hilft einem über eventuelle kleine Längen des Buchs hinweg. Auch Anekdoten sind dazwischen gestreut, so dass es kein trockenes Sachbuch, sondern ein unterhaltsam lehrreicher Schmöker ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deep sea mining!? Leave my down below alone!</title>
      <link>/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Organisation &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; zeigt mit ihrem Cartoon-Video: &amp;ldquo;Deep sea mining!? Leave my down below alone!&amp;rdquo; auf humorvoll provokante Weise die Bedrohung durch den international geplanten Tiefseebergbau.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/JsA0emd2FNw?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://youtu.be/JsA0emd2FNw&#34;&gt;Seas at risk&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein weiteres Video von &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; mit dem Themenpunkt &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; ist in einem weiteren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/our-plastic-our-problem-a-marine-litter-info-operetta/&#34;&gt;unserer Posts&lt;/a&gt; zu finden. Mehr zum Thema Tiefsee gibt es bei unserer &lt;a href=&#34;http://deepwave.org/deep-sea&#34;&gt;DEEP SEA Kampagne&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Our Plastic, Our Problem (A marine litter info-operetta!)</title>
      <link>/our-plastic-our-problem-a-marine-litter-info-operetta/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/our-plastic-our-problem-a-marine-litter-info-operetta/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Hier eine kleine Info-Operette für alle Plastik-und Musikliebhaber! Sie zeigt, warum sich in der Gesellschaft und in der Politik im Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/&#34;&gt;Plastik&lt;/a&gt; so schnell wie möglich etwas verändern muss:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/0g_lpmcOyWk?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://youtu.be/0g_lpmcOyWk&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein anderes Video von &lt;a href=&#34;http://seas-at-risk.org&#34;&gt;Seas at Risk&lt;/a&gt; zum Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/tiefseebergbau-forscher-fordern-mehr-schutzgebiete/&#34;&gt;Tiefseebergbau&lt;/a&gt; findet ihr &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/&#34;&gt;in diesem Post.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Refill: Leitungswasser ist Trinkwasser!</title>
      <link>/refill-nun-auch-deutschlandweit/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/refill-nun-auch-deutschlandweit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Leitungswasser ist Trinkwasser! Leider werden auch in Deutschland noch immer Tonnen von Wasserplastikflaschen verkauft und das obwohl das deutsche Leitungswasser gesund und trinkbar ist. Außerdem hat es eine wesentlich bessere CO2-Bilanz und ist auch preiswerter als gekauftes Wasser. Darum sind schon viele Menschen auf &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/alternativen-zu-einwegplastik-blog/&#34;&gt;Mehrweg&lt;/a&gt;-Trinkflaschen für unterwegs umgestiegen. Trotzdem kommt es dabei vor, dass die Flasche nach einem langen Tag in der Stadt leer wird und man keine Möglichkeit hat, diese wieder aufzufüllen. Zwar könnte man sicher in einem Geschäft oder Café nachfragen, ob man nicht schnell die Flasche am Wasserhahn auffüllen könnte, doch die meisten von uns trauen sich genau das nicht. Also hat die ehrenamtliche und nicht kommerzielle Organisation &lt;a href=&#34;https://refill-deutschland.de/&#34;&gt;Refill&lt;/a&gt; die perfekte Lösung entwickelt. In Hamburg gegründet und nun in ganz Deutschland.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Müllsammelaktion auf Hamburgs Kanälen</title>
      <link>/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Müll.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was ist das überhaupt? Wann hört etwas auf wertvoll zu sein und wann fängt es an, Müll zu werden?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir waren am &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/&#34;&gt;7. September&lt;/a&gt; mit Kanus unterwegs, das Hamburger Wetter zeigte sich von seinen besten Seiten (Sonne und Regen) und die Stimmung in den Booten war ausgelassen, da stellte ich mir zum ersten Mal wirklich diese Frage. Jede:r Erwachsene scheint intuitiv in der Lage zu sein, Müll zu erkennen. Aber woran? Woher kommt unsere Fähigkeit, in Sekundenschnelle den Wert eines Gegenstandes einzuschätzen? Warum sieht eine Zigarettenkippe auf dem Boden so selbstverständlich nach Müll aus?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Illegale Entsorgung von Plastikmüll- Verstoß gegen MARPOL Gesetz</title>
      <link>/illegale-entsorgung-von-plastikmuell-verstoss-gegen-marpol/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der entlegenen, unbewohnten Insel Inaccessible Island zwischen Argentinien und Südafrika sammelten der Vogelkundler Peter Ryan und seine Kollegen fünf Tonnen Plastikmüll, wie die Süddeutsche berichtete. Auffällig daran war, dass 75% des Mülls von PET-Flaschen chinesischen Ursprungs stammt. Während Forscher:innen im Jahr 2009 lediglich 3515 Plastikgegenstände fanden, waren es auf Ryans zweimonatiger Expedition mehr als das Doppelte, nämlich 8084. Aufgrund der Strömungsstärke sind sich die Wissenschaftler:innen einig, dass der Plastikmüll nicht vom Festland angespült wurde, sondern es wird angenommen, dass dieser stattdessen illegal von Schiffen über Bord geworfen wurde. Die Prägung der Flaschen zeigt, dass die meisten lediglich drei Jahre alt sind, ein Zeitraum, in dem eine Verdriftung von Asien bis in den Südatlantik unmöglich ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresschutz ist Klimaschutz – Über 50 NGOs unterzeichnen offenen Brief an die EU</title>
      <link>/meeresschutz-ist-klimaschutz-ueber-50-ngos-unterzeichnen-offenen-brief-an-die-eu/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ipcc-sonderbericht-folgen-des-klimawandels-auf-ozeane-und-eisgebiete/&#34;&gt;IPCC-Sonderbericht&lt;/a&gt;  über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima hat sehr deutlich gemacht, wie bedroht die Meere durch den Klimawandel sind. Die Ozeane haben eine tragende Rolle im Klimaschutz durch ihre Fähigkeit, CO2 und Wärme aufzunehmen (bisher haben sie schon 90% der anthropogenen Erwärmung absorbiert). Doch der Klimawandel geht nicht spurlos an den Ozeanen vorbei. Die Meeresökosysteme leiden unter anderem an Versauerung, Temperaturerhöhung, Sauerstoffarmut und Änderungen in den Meeresströmungen. Dies hat auch große Auswirkungen auf die Fische und andere Meeresbewohnen in unseren Meeren. Weitere, durch den Menschen verursachte Stressoren, tragen dazu bei, die Meeresumwelt unter Druck zu setzen. So haben sich zwar schon 2014 alle EU-Länder mit der Gemeinsamen Fischereipolitik, dazu verpflichtet, die europäischen Fischbestände bis spätestens 2020 nachhaltig zu bewirtschaften. Dennoch sind noch immer über 40% der Fischbestände in EU-Gewässern überfischt. Doch nur mit intakten Ökosystemen können die Ozeane ihre Fähigkeit beibehalten, die Folgen des Klimawandels abzupuffern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der Klimawandel ist keine Glaubenssache</title>
      <link>/der-klimawandel-ist-keine-glaubenssache/</link>
      <pubDate>Sun, 29 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius&#34;&gt;Svante Arrhenius&lt;/a&gt; ist den meisten Naturwissenschaftler:innen oder naturwissenschaftlich Interessierten ein Begriff. Die sogenannte &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Arrhenius-Gleichung&#34;&gt;Arrhenius Gleichung&lt;/a&gt; ist essentiell für die Kinetik von Systemen und beschreibt die Temperaturabhängigkeit von physikalischen und chemischen Prozessen. Für sein Forschungsergebnis, dass Salze in gelöster Form als Ionen vorliegen, bekam Arrhenius 1903 den Nobelpreis der Chemie.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Doch der Chemiker hat nicht nur wissenschaftliche Fragestellungen seiner Zeit gelöst, sondern auch 1896 bereits die globale Erderwärmung vorhergesagt. Hierzu berechnete er die Auswirkung einer Konzentrationserhöhung von Treibhausgasen in der Atmosphäre und erhielt steigende Temperaturen als Ergebnis. Die Wirkungsweise von Treibhausgasen ist heutzutage durch Satellitenmessungen und weitere Forschung verstanden und nachweisbar. Dennoch gibt es den Mythos &amp;ldquo;Man weiß gar nicht genau, wie Treibhausgase wirken&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>IPCC-Sonderbericht: Folgen des Klimawandels auf Ozeane und Eisgebiete</title>
      <link>/ipcc-sonderbericht-folgen-des-klimawandels-auf-ozeane-und-eisgebiete/</link>
      <pubDate>Fri, 27 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonderbericht des Weltklimarates IPCC prognostiziert gravierende Folgen für die Ozeane und Eisgebiete&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir alle wissen, dass es viele Bereiche gibt, die vom Klimawandel betroffen sein werden. Korallenriffe werden verschwinden, die Biodiversität schwinden und auch die Landwirtschaft und die Gesellschaft insgesamt wird die gravierenden Veränderungen zu spüren bekommen. Der neue Sonderbericht des Weltklimarates IPCC „Special Reports on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate (SROCC)“ (&amp;ldquo;IPCC-Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima.&amp;rdquo;), der am 25. September 2019 in Monaco veröffentlicht wurde, stellt die Auswirkungen des Klimawandels auf Ozeane und Kryosphäre (die gefrorenen Teile unserer Erde, wie z.B. Gletscher und Pole) dar; auch welche Auswirkungen das speziell auf die Menschen auf diesem Planeten innerhalb dieses Jahrhunderts haben wird. Leider macht dieser Bericht deutlich, dass es schlimmer kommen kann als bisher erwartet. Nicht nur für die Ozeane, sondern auch für uns Menschen, wenn nichts unternommen wird, um den Ausstoß von CO2 und anderer schädlicher Treibhausgase schnell und drastisch zu reduzieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Upcycling: Biokunststoffbecher aus Orangenschalen</title>
      <link>/upcycling-biokunststoffbecher-aus-orangenschalen/</link>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/upcycling-biokunststoffbecher-aus-orangenschalen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Für frisch gepressten Orangensaft an Fruchtständen werden häufig Einweg-Plastikbecher benutzt. Eine überraschende Alternative haben Carlo Ratti Associati mit ihrem Prototyp &lt;a href=&#34;https://carloratti.com/project/feel-the-peel/&#34;&gt;&amp;ldquo;Feel the Peel&amp;rdquo;&lt;/a&gt;  entwickelt. Die 3,10 Meter hohe Orangensaftpresse, die auf ihrem Dach 1.500 Orangen trägt, produziert nicht nur leckeren Orangensaft, sondern auch ihre eigenen Becher - aus den Schalen der Orangen. Hier wurde das Upcycling perfektioniert: ein Abfallprodukt wird verwertet und und die Nutzung neuer Plastikbecher gespart.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Schalen werden getrocknet, gemahlen und mit Polymilchsäure gemischt. Der dadurch entstehende Biokunststoff wird erhitzt und geschmolzen, sodass ein interner 3D-Drucker einen wiederverwendbaren Becher bilden kann. Außerdem arbeiten Associati auch an einer weiteren Möglichkeit, Upcycling zu betreiben: Ihr nächstes Ziel ist es, Kleidung aus alten Orangenschalen herstellen zu können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;EARTH&#34; by Lil Dicky</title>
      <link>/earth-by-lil-dicky/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/pvuN_WvF1to?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://youtu.be/pvuN_WvF1to&#34;&gt;Lil Dicky&lt;/a&gt; auf YouTube&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit seinem letzten Song &lt;a href=&#34;https://welovetheearth.org/video/&#34;&gt;&amp;ldquo;EARTH&amp;rdquo;&lt;/a&gt; präsentiert Lil Dicky in Zusammenarbeit mit vielen anderen bekannten Sänger:innen ein siebenminütiges, größtenteils animiertes Video, um auf die Schönheit unserer Erde aufmerksam zu machen. Im Vordergrund steht jedoch die große Bedrohung, die unserem Planeten auf so vielen Ebenen begegnet. In dem Lied schlüpfen die Sänger:innen mit ihrer Stimme jeweils in die Rolle eines bestimmten Tieres, um die diesem Tier drohenden Gefahren deutlich zu machen. Hierbei repräsentiert Justin Bieber beispielsweise einen Pavian, dessen Habitate durch landwirtschaftliche Nutzung zerstört werden, und Ed Sheeran einen Koalabär, der von zunehmender Hitze und Dürreperioden betroffen ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>BUND Einkaufsliste zur Vermeidung von Mikroplastik</title>
      <link>/bund-einkalufsliste-zur-vermeidung-von-mikroplastik/</link>
      <pubDate>Tue, 10 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Polyurethan, Polyethylen oder Nylon-12 ist oft auf Kosmetikprodukten innerhalb der Inhaltsstoffe aufgelistet. Doch um was es sich bei den genannten Stoffen wirklich handelt, ist vielen Konsument:innen ein Rätsel und kaum einer informiert sich über die Zusammensetzung des Kosmetikproduktes, bevor er es kauft. Dass es sich bei den Chemikalien jedoch um Plastik, besser gesagt um &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;primäres Mikroplastik&lt;/a&gt;, handelt, ist den meisten nicht bewusst. Primäres Mikroplastik gelangt großteils über das Abwasser in den Ozean. Darin oft enthaltende Additive sowie an den Plastikartikeln anhaftende Schadstoffe wirken für Meereslebwesen toxisch, sobald sie aufgenommen wurden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>IUCN Bericht: Die Zukunft des Tiefseebergbaus</title>
      <link>/iucn-bericht-die-zukunft-des-tiefseebergbaus/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn wir an die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/die-tiefsee/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt; denken, verbinden wir diesen einzigartigen Lebensraum häufig mit Kälte und Dunkelheit. Was zunächst trist und leer zu sein scheint, beherbergt aber eine erstaunliche Vielfalt von Arten. Auch der 2018 erschienene Bericht der IUCN bezeichnet die dort auffindbaren Ökosysteme als einzigartig und wertvoll. Die Autoren des Reports betonen, dass wir viele Arten und Lebensräume der Meere durch unseren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/&#34;&gt;rücksichtslosen Umgang&lt;/a&gt; mit unserer Umwelt an den Rand der Zerstörung geführt haben. Da das kommerzielle Interesse an den Rohstoffen der Tiefseeböden zunimmt, ist es dringend notwendig, die Ausbeutung und Zerstörung der Tiefsee zu verhindern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>IUCN report: the future of deep sea mining</title>
      <link>/iucn-report-the-future-of-deep-sea-mining/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;When we think of the &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/the-deep-sea/?lang=en&#34;&gt;deep sea&lt;/a&gt;, we often associate this unique habitat with cold and darkness. What at first seems dull and empty is home to an amazing variety of species. IUCN&amp;rsquo;s 2018 report also described ecosystems as unique and valuable. The report&amp;rsquo;s authors stress that we have brought many marine species and habitats to the brink of destruction through our ruthless treatment of our environment. As commercial interest in the raw materials of deep sea soils increases, there is an urgent need to prevent deep-sea exploitation and destruction.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Extremwetter stört Ökosysteme: Zyklone und Hitzewellen setzen Korallen zu</title>
      <link>/extremwetter-stoert-oekosysteme-zyklone-und-hitzewellen-setzen-korallen-zu/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Wetterextreme&lt;/a&gt; in den vergangenen Jahren hinterlassen deutliche Spuren: die Ökosysteme leiden unter den Hitzewellen, Zyklonen, Starkregen und Dürreperioden. Sensible Lebensräume wie Seegraswiesen, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mangroven-und-ihre-bedeutung-fuer-den-klimaschutz/&#34;&gt;Mangrovenwälder&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;Korallenriffe&lt;/a&gt; haben sich infolge dessen stark verändert. Einige dieser Prozesse sind vor allem aufgrund ihres irreversiblen Charakters folgenschwer, wie beispielsweise die Korallenbleiche. Dabei stoßen die Korallen Algen ab, die als ihre Symbionten ihr Überleben sichern. Wie weitreichend das Ausmaß dieses Phänomens ist, wurde kürzlich in einer Studie der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro offen gelegt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Great-Barrier-Reef-Behörde stellt sich gegen Regierung</title>
      <link>/great-barrier-reef-behoerde-stellt-sich-gegen-regierung/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/great-barrier-reef-behoerde-stellt-sich-gegen-regierung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Laut des im Mai diesen Jahres veröffentlichten Artenschutzberichtes des Weltbiodiversitätsrates der Vereinten Nationen (IPBES) sind 1/3 der Korallen weitweit bedroht. Jetzt hat sich die Verwaltung des UNESCO Weltnaturerbes &amp;ldquo;Great Barrier Reef&amp;rdquo; in Australien gegen den Kurs der australischen Regierung positioniert und schlägt Alarm: Werden keine drastischen Maßnahmen gegen den Klimawandel getroffen, gibt es keine Rettung für dieses einzigartige Ökosystem.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Den Artikel &lt;a href=&#34;https://www.sueddeutsche.de/wissen/korallen-klimawandel-great-barrier-reef-naturschutz-1.4531842&#34;&gt;Great-Barrier-Reef-Behörde stellt sich gegen Regierung&lt;/a&gt; von Christoph von Eichhorn findet ihr in der &lt;a href=&#34;https://www.sueddeutsche.de/&#34;&gt;Süddeutschen Zeitung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Coastal Cleanup Day - Wir gehen schon vorher aufs Wasser</title>
      <link>/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/</link>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/international-coastal-cleanup-day-2019-aufrauemen-mit-kanus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/&#34;&gt;International Coastal Cleanup Day&lt;/a&gt; findet dieses Jahr am 21. September statt. Jedes Jahr ruft die Organisation &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org&#34;&gt;Ocean Conservancy&lt;/a&gt; zur weltweit größten freiwilligen Müllsammelaktion auf - und das seit bereits über 30 Jahren. Das Problem der mit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastik vermüllten Ozeane&lt;/a&gt; wird dabei wieder jedes Mal deutlich. Und jedem Helfer hautnah bewusst. Letzes Jahr wurden an nur diesem einen Tag 2.41.151 Zigarettenstummel und 643.562 Plastiktrinkhalme gesammelt. Der &lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/wp-content/uploads/2018/07/Building-A-Clean-Swell.pdf&#34;&gt;volle Report&lt;/a&gt; ist erschreckend - aber auch hoffnungsvoll. Denn fast 800.000 Teilnehmer haben mehr als 9 Millionen Kilo Müll gesammelt und so mindestens 20 Millionen Stücke Müll davor bewahrt ins Meers zu gelangen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wälder unter Wasser</title>
      <link>/waelder-unter-wasser/</link>
      <pubDate>Sat, 31 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/waelder-unter-wasser/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kelpwälder. Wer weiß, dass es sie gibt? Diese Wälder unter Wasser. Wir schauen auf die Meeresoberfläche, spiegelglatt liegt sie da, selbstvergessen. Undurchschaubar. Das Sonnenlicht spielt auf ihr. Wind kommt auf. Kräuselt in leichten Wellen das noch stille Blau. Warten auf den Sturm. Er rollt heran, die Wellen bäumen sich auf und überschlagen sich, Gischt tanzt auf ihren Kronen, das Blau wirft sich in all seinen Nuancen in das Heulen des Windes.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik ist überall – sogar in der Luft</title>
      <link>/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mikroplastik-ist-ueberall-sogar-in-der-luft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bisher war die weitläufige Meinung, dass Mikroplastik vor allem durch Meeresströmungen transportiert wird. Wissenschaftler vom AWI (Alfred-Wegener-Institut) in Bremerhaven haben nun in der Arktis nachgewiesen, dass Partikel auch die Atmosphäre als Verbreitungsweg nutzen und dann, meist als Schneefall, wieder auf die Erdoberfläche gelangen; in Schneeproben auf Helgoland, in den Bayerischen Alpen aber auch in abgelegenen Gegenden wie etwa der Arktis konnten die Kleinstpartikel nachgewiesen werden. Wie genau die Transportwege funktionieren und welche Konsequenzen Mikroplastik in der Atemluft für die Natur und die Menschen hat, bleibt noch zu klären.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU Kreuzfahrt-Ranking 2019</title>
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      <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Kreuzfahrtreisen werden immer beliebter, die Branche boomt und das, obwohl die massiven Meeres- und Umweltschäden, die durch die riesigen Dampfer entstehen, weitestgehend bekannt sind. Zwar brüsten sich Reedereien wie AIDA mit ihren neuen umweltfreundlicheren Alternativen, doch inwiefern diese effektiv umgesetzt wurden, prüft der &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/&#34;&gt;NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.)&lt;/a&gt; in seinem Kreuzfahrt-Ranking. Einige Flotten verringern ihren Luftschadstoffausstoß, indem die Schiffe mit &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/lng-gut-fuer-die-luft-schlecht-fuers-klima/&#34;&gt;Flüssiggas (LNG)&lt;/a&gt; betrieben werden, sodass sie wesentlich weniger Schadstoffe wie Marinediesel- und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/verzicht-schweroel-kreuzfahrten-sofort-moeglich-11732686/&#34;&gt;Schwerölmodelle&lt;/a&gt; ausstoßen. Aber auch hier handelt es sich um einen fossilen Brennstoff, den man nur durch schädliche Eingriffe in die Umwelt gewinnen kann. Somit hat die AIDAnova, welche mit LNG betrieben wird und Platz 1 im Ranking ziert, zwar die geringste Luftverschmutzung, jedoch ist ihre gesamte Klimabilanz alles andere als nachhaltig, wie man dem Ranking unschwer entnehmen kann. Der NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller spricht von einem Schlag ins Gesicht der Jugend, da sich die Kreuzfahrtbranche komplett aus der Verantwortung für die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; zieht und Daniel Rieger, NABU-Leiter der Verkehrspolitik fordert eine dringende Beendigung der Steuerbefreiung mariner Kraftstoffe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schulze will Hersteller von Wegwerfprodukten an Reinigungskosten beteiligen</title>
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      <pubDate>Tue, 20 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In vielen deutschen Städten hat die Nutzung und die anschließend rücksichtslose Entsorgung von Wegwerfartikeln und Einwegplastikprodukten ein erschreckendes Ausmaß angenommen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&amp;ldquo;Der Trend zu mehr Wegwerfartikeln führt in manchen Städten zu einer regelrechten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/petition-beenden-wir-die-plastikflut/&#34;&gt;Müllflut&lt;/a&gt;, vor allem in öffentlichen Parks und auf belebten Straßen.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Svenja Schulze, Bundesumweltministerin&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Daher will Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nun die Hersteller solcher Wegwerfprodukte an Stadtreinigungskosten beteiligen. Dafür will sie im Kreislaufwirtschaftsgesetz die Rechtsgrundlage für eine spätere Verordnung schaffen. Bisher mussten die Kommunen für die Kosten der Reinigung alleine aufkommen. Wie viel die jeweiligen Unternehmen berappen müssen, soll daran bemessen werden, wie viel die jeweiligen Kommunen für Reinigung, Sammlung, Transport, Behandlung, Personal und Sensibilisierungsprogramme bisher ausgegeben haben. Dies variiert anhand verschiedener Faktoren wie Ortsgröße, Jahreszeit oder Lage. Die EU beschloss bereits im Mai eine Kunststoffrichtlinie, die Hersteller an den Reinigungskosten im öffentlichen Raum beteiligen soll. Durch ein neues Gesetz hofft Schulze langfristig auf ein Umdenken und die Bereitschaft zu Alternativen bei den Unternehmen. Produkte könnten demnach auch teurer werden, um die anfallenden Kosten zu decken - Schulze sieht das als einen Schritt für mehr Gerechtigkeit nach dem &amp;ldquo;Verursacherprinzip&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>PM / Klimakrise: Was jetzt getan werden muss</title>
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      <pubDate>Sun, 18 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsame Pressemitteilung von &lt;em&gt;BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Naturfreunde Deutschlands, Umweltinstitut München, WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)&lt;/em&gt;, 16.08.2019&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Klimakrise: Was jetzt getan werden muss – Umweltverbände veröffentlichen Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin. Mit eindringlicher Kritik an der Bundesregierung haben heute Natur- und Umweltschutzverbände ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1,5-Grad-Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen. &amp;ldquo;Wir befinden uns am Anfang einer gefährlichen Klimakrise. Dürresommer und Hitzewellen, Überflutungen und Sturmschäden werden uns mit Regelmäßigkeit treffen. Wir brauchen wirksame Maßnahmen und zwar sofort. Für Symbolpolitik ist die Zeit abgelaufen&amp;rdquo;, so die Verbände. Mit dem Handlungsprogramm liegt der Bundesregierung jetzt ein Paket vor, das einen wirksamen Einstieg zum Erreichen und Nachbessern des 2030-Klimaziels sicherstellt und den Stillstand der vergangenen Jahre beendet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Das Glück unter Wasser zu schweben</title>
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      <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wie fliegen&amp;hellip; unter Wasser ist der einzige Ort, wo wir ahnen können, wie es wäre, die Schwerelosigkeit zu überwinden wie Vögel es in der Luft tun. Wenn wir nicht atmen müssten. Die Luftblasen, die uns umwirbeln, sind Ausdruck unserer Natur, die uns daran hindert, in diesem Element wirklich zuhause zu sein - bis auf den kurzen Moment, den uns unsere gefüllten Lungen schenken. Das Glück unter Wasser zu schweben - eins zu sein mit dem Element, das uns umgibt und trägt - und bei unseren Verwandten zu sein &amp;hellip; bei denen, die dort als Meereslebewesen leben und bei denen, deren Asche wir dort auf die Reise gebracht haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Zero Waste in Hamburg: Neue App um Müll zu vermeiden</title>
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      <pubDate>Mon, 12 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Müll im Alltag zu reduzieren, scheint vielen schwerzufallen und oft wird aus Gemütlichkeit und aufgrund Unwissens erneut zum Coffee-to-go-Becher gegriffen oder zu dem, in Plastik abgepackten Salat. Damit in Hamburg in Zukunft mehr Müll und Einwegverpackungen vermieden werden können, hat die Stadtreinigung Hamburg die &lt;a href=&#34;https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12772940/2019-07-23-bue-zero-waste/&#34;&gt;App Zero-Waste-Map&lt;/a&gt; entwickelt. Sie hilft den Hamburger:innen dabei, Zero-Waste-Hotspots, wie Cafés, die nachhaltige Produkte verwenden, in der Nähe zu finden und hilft mit Tipps und Vorschlägen rund um das Thema Müllvermeidung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Sternenhimmel und Meeresleuchten</title>
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      <pubDate>Sun, 11 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Forschungsschiff in der Nacht steht für unsere Arbeit bei DEEPWAVE: wir fahren zwar nicht mit Schiffen raus, aber wir kommunizieren das, was sie an Land bringen. Wir arbeiten gerne nachts. Wir sind nicht für den Transfer von Waren zuständig, sondern von Wissen. Überlebenswichtiges Gut in diesen Zeiten, in denen wir die Welt jeden Tag weniger verstehen. Und doch handeln müssen. Zwischen Sternenhimmel und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/alge-jahres-2013-lingulodinium-polyedrum-laesst-meer-leuchten/&#34;&gt;Meeresleuchten&lt;/a&gt;. Das Meeresleuchten, die Biolumineszenz an der Oberfläche, von Dinoflagellaten erzeugt, nimmt vorweg, was tief tief tief unten los ist. Ein unaufhörliches Leuchten, Funkeln, Blitzen in abertausend Rhythmen. Was für ein Schiff das ist, werden alle, die auf Forschungsschiffen unterwegs sind, an den Aufbauten erkennen. Das, mit dem der DEEPWAVE Gründer auf fast allen Meeren zur See fuhr, gemeinsam mit denen, die sich heute auf den unterschiedlichsten Feldern für die Meere einsetzen. Mehr Lebewesen auf der Erde kommunizieren mit Leuchtsignalen als mit akustischen. Was wissen wir über das Blinken der Sterne?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Beifang. Ein Unwort.</title>
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      <pubDate>Fri, 09 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Beifang. Was ein Unwort. Etwas wird mit dem eigentlichen Fang mitgefangen. Nein. Das Wort ist Hohn, so verpackt, dass es nicht auffällt. Ernährungskollateralschaden. So sieht es von unter Wasser aus, wenn einfach über Bord gekippt wird, was nicht verkauft werden darf, weil zu klein oder die falsche Art, eine, die gar nicht befischt werden darf oder deren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eu-entscheidung-zu-ostsee-fangquoten-deutsche-umwelthilfe-kritisiert-beschluesse-als-unzureichend/&#34;&gt;Quote&lt;/a&gt; ausgeschöpft ist. Von unter Wasser aus regnet es Fische mit Bäuchen nach oben. Lebendige Lebewesen, Mitgeschöpfe, Lebewesen, mit denen wir uns diesen Planeten teilen, werden durch eine Geste zu Abfall. Zu Müll. Zum störenden Rest, der entsorgt wird. Entsorgt - der Sorge entledigt, was sie waren, was sie sein könnten für ein gesundes Ökosystem, für ein Gleichgewicht in den Meeren. Der Mensch sortiert aus, bestimmt was zählt und was nicht. Wie lange noch?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;In welchen Müll kommt das?&#34; - Quiz zur Mülltrennung</title>
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      <pubDate>Wed, 07 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Mülltrennung. Ein Thema das von vielen unterschätzt wird und zur Folge hat, dass viele Verbraucher:innen ihren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/muellsammelaktion-auf-hamburgs-kanaelen/&#34;&gt;Müll&lt;/a&gt; falsch entsorgen. Oft wird angenommen, dass Papier gleich Papier ist und so wird z.B. der nicht nur für Wasserorganismen giftige Kassenbon im Altpapier entsorgt. Voraussetzung dafür, dass Müll richtig verwertet werden kann oder in Recyclingstationen aufgewertet wird, ist, dass der Müll ursprünglich in der richtigen Tonne landet. Als weitreichende Folge hat die falsche Mülltrennung, dass Materialien wie Plastik als &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Kunststoffpartikel im Ozean&lt;/a&gt; landen. Doch abgesehen von dem fehlenden &amp;ldquo;Know-How&amp;rdquo; zur Mülltrennung herrscht in Deutschland grundlegend ein &lt;a href=&#34;https://www.zeit.de/thema/muell&#34;&gt;Wegwerfproblem&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>40.000 Liter Diesel verseuchen das Meer vor Patagonien</title>
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      <pubDate>Thu, 01 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Kürzlich sind vor der Insel Guarello rund 40.000 Liter Diesel ins Meer ausgetreten. Die konkreten Ursachen des Ölaustritts sind unbekannt, doch das ausgelaufene Öl stammt aus einem Terminal des Bergbau- und Stahlkonzerns CAP. Die chilenische Marine versucht die Bedrohung durch das Öl einzudämmen, um den verursachten Schaden möglichst schnell zu kontrollieren und die Folgen zu minimieren. Um die Ursachen des Dieselaustritts zu klären und die Verantwortlichen zu bestimmen, wurde von der Behörde eine Untersuchung eingeleitet. Dies berichtetet der &lt;a href=&#34;https://www.theguardian.com/environment/2019/jul/29/chile-oil-spill-40000-litres-of-diesel-spilled-into-sea-off-patagonia&#34;&gt;Guardian&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland beteiligt sich an geordneter Schiffsverschrottung</title>
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      <pubDate>Sat, 20 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jedes Jahr werden weltweit über tausend Seeschiffe verschrottet. Das Abwracken dieser Schiffe wird hauptsächlich in Abwrackeinrichtungen und Recyclingwerften in Südostasien durchgeführt. Diese Praxis ist mit erheblichen Gefahren für die marine Umwelt und die Gesundheit der Menschen, die auf diesen Schiffsfriedhöfen arbeiten, verbunden. Nun hat das Bundesministerium für Verkehr beschlossen, dem internationalen Übereinkommen von Hongkong beizutreten, das ein sicheres und umweltgerechtes Recycling von alten Schiffen gewährleisten soll. Durch diesen Schritt erhofft sich die Bundesregierung, dass weitere Staaten nachziehen, denn das Hongkong-Übereinkommen tritt erst in Kraft, sobald 15 Staaten mit mindestens 40 Prozent der Welthandelstonnage das Übereinkommen ratifiziert haben. Noch fehlen zwei Staaten mit mindestens 10,58 Prozent der Welthandelstonnage, damit verbindliche Umwelt- und Gesundheitsvorschriften für die Schiffsverschrottung Realität werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Forscher wollen Antarktis künstlich beschneien</title>
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      <pubDate>Sat, 20 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn auf dem Berg das Grüne seine Nase in die Luft streckt, der Skispaß jedoch noch nicht zu Ende gehen soll, dann gibt es eine einfache und pragmatische Lösung: neuer Schnee. Wenn der nicht von alleine fällt, dann eben mit Hilfe von Kunstschnee aus Schneekanonen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Doch was passiert, wenn Schnee ein Teil eines Kontinents ist und dieser langsam aber sicher wegschmilzt? Auch künstlich beschneien! So könnte man meinen, wenn man die Überschrift der Studie des Arbeitskreises von Anders Levermann liest, eimem Forscher des &lt;a href=&#34;https://www.pik-potsdam.de/pik-startseite&#34;&gt;Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)&lt;/a&gt;. Diese lautet nämlich &lt;a href=&#34;https://advances.sciencemag.org/content/5/7/eaaw4132?utm_source=yxnews&amp;amp;utm_medium=mobile&amp;amp;utm_referrer=https%3A%2F%2Fyandex.kz%2Fnews&#34;&gt;Stabilizing the West Antarctic Ice Sheet by surface mass deposition&lt;/a&gt;. Wer jedoch genauer hinschaut, der wird schnell bemerken, dass die Publikation auf etwas ganz anderes aufmerksam machen soll - die Gesellschaft soll wachgerüttelt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>BLUE: The Day The Sea Changed</title>
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      <pubDate>Mon, 15 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;No matter where you live on our planet, you are connected to the sea&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://bluethefilm.org/&#34;&gt;&amp;ldquo;BLUE: The Day The Sea Changed&amp;rdquo;&lt;/a&gt; nimmt uns mit auf eine Reise ins Ozeanreich in einer Zeit, in der die Meereswelt am Abgrund steht. Es wird aufgedeckt, wie sich die Geschichte des Ozeans verändert und was von dem einst vorhandenen Artenreichtum und Leben in den Meeren übrig geblieben ist. In dem Film treffen wir auf Ozeanadvokat*innen, die sich für die Meeren einsetzen, für nachhaltigere Fischerei stark machen, die Meeresverschmutzung bekämpfen und die in den Meeren lebenden Arten schützen. Ein Film, der unmissverständlich zeigt, wie es um unseren Blauen Planeten wirklich steht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;21 Lektionen für das 21. Jahrhundert&#34; von Yuval Noah Harari</title>
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      <pubDate>Tue, 09 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Mir war nie klar, wie relevant Geschichte ist. Bis ich auf Empfehlung meines Bruders „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Harari gelesen habe. Danach kam dann „Homo Deus“ und zuletzt „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;In einer Welt, die überflutet wird von bedeutungslosen Informationen, ist Klarheit Macht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Yuval Noah Harari&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit diesem Satz leitet Harari das Buch „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ ein. Und genau das versucht Harari aus meiner Sicht: Platz für Klarheit zu schaffen. Klarheit um zu erkennen, welche die Herausforderungen sind, die in den kommenden Jahren auf uns Menschen zukommen werden. Der Autor ruft, mit klugen und auch mitunter lustigen Texten, dazu auf, sich zu beteiligen an der Diskussion, wie es weitergehen soll mit uns und diesem Planeten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>A 450-Year Record of North Sea Herring, Pried from Clams</title>
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      <pubDate>Sat, 06 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An unseeming yet long living mussel species, the island mussel, provided scientists with an insight into the population development of the Herring over the last 450 years. This was done through chemical analysis of the mussel shells, forming annual rings similar to those of trees. How can these rings be utilised to gain insight into the population changes of various fish species? Findings like these are yet another proof for the complexity of our ecosystem. They show how closely linked the &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/?lang=en&#34;&gt;oceanic habitat&lt;/a&gt; is with its inhabitants, and how the climate influences all its parameters.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Das Ozeanbuch - Über die Bedrohung der Meere&#34; von Esther Gonstalla</title>
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      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/das-ozeanbuch-ueber-die-bedrohung-der-meere/</guid>
      <description>&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747245042/deepwave.org/Das_Ozeanbuch_Ueber_die_Bedrohung_der_Meere_Esther-Gonstalla.jpg&#34;&gt;&#xA;&lt;span class=&#34;&#34;&gt;&#xA;&lt;img data-src=&#39;&#39; alt=&#34;&#34; class=&#34;cld-responsive &#34; loading=&#34;lazy&#34;&#xA;    width=&#34;100%&#34; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;ldquo;Es ist ein interessanter biologischer Umstand, dass wir alle in unseren Adern die exakt gleiche Menge an Salzgehalt haben wie das Meerwasser und damit auch Salz in unserem Blut, unserem Schweiß, unseren Tränen.&amp;rdquo; - John F. Kennedy&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Immer dann, wenn ich einen kurzen Moment an meinem Schreibtisch in Zürich vom Lernen abschweife und mich in meinem Zimmer umschaue, dann bleibt mein Blick an einem sehr intensiven Blau hängen. Es ist die Farbe des Ozeanbuches, das äußerlich so schön ist und innen von der Bedrohung der Ozeane berichtet. Sofort tauche ich ab in meine Gedankenwelt nach Hamburg, wo ich ein halbes Jahr bei DEEPWAVE mitwirken und mitleben durfte. Von ihnen habe ich das Buch geschenkt bekommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Erste Virtuelle Realität der Ostsee-Unterwasserwelt</title>
      <link>/ostseelife-erste-virtuelle-realitaet-der-ostsee-unterwasserwelt/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jetzt können wir zusammen mit OstseeLIFE in die faszinierende Ostsee-Unterwasserwelt abtauchen - auch ohne Taucherbrille und Flossen. Und es gibt viel zu entdecken: Seegraswiesen, Sandbänke und Steinriffe sind das Zuhause von &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/dorschbestand-in-der-oestlichen-ostsee-kollabiert-umweltverbaende-fordern-sofortigen-fangstopp/&#34;&gt;Dorschen&lt;/a&gt;, Seenadeln, Robben und der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-zum-tag-des-ostseeschweinswals-jeder-tote-wal-ist-einer-zu-viel/&#34;&gt;Schweinswale&lt;/a&gt;, der einzigen heimischen Walart Deutschlands. Allerdings leiden Flora und Fauna der Ostsee unter der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/umweltverbaende-warnen-vor-industrialisierung-der-nord-und-ostsee/&#34;&gt;Industrie&lt;/a&gt; und unter &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/umweltbelastung-wie-wir-die-ozeane-entlasten-koennen/&#34;&gt;Eutrophierung&lt;/a&gt;. Dies und vieles mehr ist nun durch aufwendig recherchierte 3D-Animationen zu entdecken. Und als spielerischen Anreiz, die Ostsee-Unterwasserwelt vollständig zu ergründen, gibt es Tauchmedaillen zu gewinnen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Podcast - Müll in den Meeren</title>
      <link>/muell-in-den-meeren/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/muell-in-den-meeren/</guid>
      <description>&lt;h4 id=&#34;schülerinnen-interviewen-anna-groß-von-deepwave-zum-thema-meeresmüll&#34;&gt;Schülerinnen interviewen Anna Groß von DEEPWAVE zum Thema &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Meeresmüll&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im ersten Schulhalbjahr 2019 gab es in der Louise Schroeder Schule in Hamburg Altona einen Deutschzirkel. Dafür wurden Kinder aus den vierten Klassen ausgewählt, die Spaß an Hörbeiträgen haben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Kinder haben das ganze Halbjahr über an Themen gearbeitet, die sie besonders spannend fanden. Das Ziel war es, für diese Themen Experten zu finden und zu interviewen. Für den Podcast haben die Kinder mit einer Loop-Station passende Geräusche aufgenommen und sich selbst ein Intro ausgedacht, sowie beim Schneiden am Computer mitgeholfen. Am Ende haben alle Kinder aus der Gruppe ihre Beiträge auf Audiyou hochgeladen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meer und Müll - ein Reisebericht von den Britischen Inseln</title>
      <link>/meer-und-muell-ein-reisebericht-von-den-britischen-inseln/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/meer-und-muell-ein-reisebericht-von-den-britischen-inseln/</guid>
      <description>&lt;h4 id=&#34;von-elke-körner-deepwave&#34;&gt;von Elke Körner, DEEPWAVE&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit unserer Segelyacht &lt;a href=&#34;https://www.tordas.de&#34;&gt;Tordas&lt;/a&gt; waren wir im Sommer 2018 an den Küsten Irlands und Schottlands unterwegs. Dort laufen wir auch oft Inseln und Küstenabschnitte an, die von Land aus nicht erreichbar sind. Einsam und wild stellen wir sie uns deshalb vor, wenn wir als einziges Boot vor Anker gehen. Doch selbst in den verborgensten Winkeln hinterlässt der Mensch Spuren. 8 Millionen Tonnen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bluestraw-kampagne/plastic-pollution-blog/&#34;&gt;Plastikmüll&lt;/a&gt; landen jährlich neu im Meer und 80 Millionen Tonnen Müll sind bereits darin. Eine schier unvorstellbare Zahl, die sich in Form von Netzresten, Plastikkanistern, Flaschen, Flipflops, Arbeitshandschuhen, Bojen, materialisiert, die die Ufer und Klippen säumen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Liedermacher der Meere</title>
      <link>/die-liedermacher-der-meere/</link>
      <pubDate>Fri, 28 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Mensch ist nicht das einzige Lebewesen, das komplexe Kommunikationsstrukturen aufweist. Fast alle Meeresbewohner machen irgendeine Art von Geräusch - deshalb ist es unter der Meeresoberfläche auch alles andere als still. Besonders Wale nutzen verschiedene Geräusche und Gesänge, um miteinander zu kommunizieren. Diese sind, wie die menschliche Sprache, regional unterschiedlich und entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter und verändern sich. So ändert sich jedes Jahr das Lied, dass die Männchen einer Buckelwalpopulation &amp;ldquo;blubbern&amp;rdquo;, um den Weibchen zu imponieren. Durch eine kompliziertere Abfolge von Tönen kann das Männchen signalisieren, dass es wirklich fit ist. Wie die Kommunikation zwischen den Tieren aber genau funktioniert, und was für eine Bedeutung die einzelnen Gesänge haben, ist immer noch ein Geheimnis des Ozeans.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Forschende warnen vor Tiefsee-Goldrausch</title>
      <link>/forschende-warnen-vor-tiefsee-goldrausch/</link>
      <pubDate>Fri, 28 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Angesichts der immer weiter voranschreitenden Pläne für einen baldigen Start des Tiefseebergbaus haben Wissenschaftler:innen und Politikexpert:innen der Universität Exeter und Greenpeace eine neue Studie veröffentlicht. In ihr sprechen sie Empfehlungen aus, wie die Menschheit Umweltschäden durch Tiefseebergbau verhindern kann. Im Vordergrund steht dabei der Schutz der Biodiversität der Tiefsee. EurekAlert! hat dazu folgende Pressemitteilung veröffentlicht:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h4 id=&#34;warning-over-deep-sea-gold-rush&#34;&gt;Warning over deep-sea &amp;ldquo;gold rush&amp;rdquo;&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;A &amp;ldquo;gold rush&amp;rdquo; of seabed mining could lead to unprecedented damage to fragile deep-sea ecosystems, researchers have warned. With major decisions on the future of seabed mining expected in 2019-20, scientists and policy experts from the University of Exeter and Greenpeace have recommended a range of measures to prevent environmental damage. They say deep-sea ecosystems currently need more protection, rather than new threats. They also argue that mining in the deep sea (depths below 200m) could be avoided altogether if humanity moved towards a &amp;ldquo;circular economy&amp;rdquo; that focuses on reuse and recycling of metals, reduces overconsumption and limits built-in obsolescence of technology.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vier fürs Klima von Petra Pinzler und Günther Wessler</title>
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      <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Dass wir zu viel CO2 und andere Treibhausgase in die Luft pusten, ist wohl allen inzwischen klar. Dass wir als durchschnittlicher Deutscher fast das 6-fache der vernünftigen 2 Tonnen jährlich produzieren, ist nur noch wenigen klar. Und dass wir als Bürger der Bundesrepublik erstmal 800 kg auf unserem Konto haben, nur durch Bürokratie und Straßenbau, macht diese Lage nicht besser. Was kann man dagegen tun, ohne bei einer solchen Tatsachenlage gleich zu verzweifeln?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimawandel-Skeptiker:innen: Klimaforscher antworten</title>
      <link>/klimawandel-skeptikerinnen-klimaforscher-antworten/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In der Wissenschaft besteht kein Zweifel am menschengemachten Klimawandel. Die Bevölkerung diskutiert jedoch kontrovers über ihn, wie anhand der Kommentarspalten von Zeitungen und Nachrichtenportalen erkennbar ist. Dort treten allerdings die Klimawandel-Skeptiker:innen besonders laut hervor, wodurch sich die Darstellung der Einschätzungen der Bevölkerung verzerrt. Unterdessen werden die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/neue-analyse-zeigt-risiken-der-erderhitzung-fuer-deutschland/&#34;&gt;Auswirkungen des Klimawandels&lt;/a&gt; - zum Beispiel der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimawandel-fuehrt-zu-grossen-ozonverlusten-ueber-der-arktis/&#34;&gt;Verlust von Ozon in der Atmosphäre&lt;/a&gt; - immer drastischer. Die &lt;a href=&#34;https://www.nzz.ch/deutschland&#34;&gt;Neue Züricher Zeitung&lt;/a&gt; ergreift die Initiative und bittet die Klimaforscher Nicolas Gruber und Stefan Brönnimann um Stellungnahmen zu den verbreitetsten Argumenten der Klimawandel-Skeptiker:innen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nein zum Raubbau an der Tiefsee</title>
      <link>/nein-zum-raubbau-an-der-tiefsee/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das erste Tiefseebergbauprojekt &amp;ldquo;Solwara 1&amp;rdquo; soll  in diesem Jahr am Boden der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea starten. Auf der Suche nach Manganknollen, kobaltreichen Eisen- und Mangankrusten, Massivsulfiden und Erzschlämmen - ein unsicheres Investment. Das geplante Ausbeutungsgebiet beträgt etwa 140000 Quadratmeter und ist Teil eines ökologisch sehr sensiblen Lebensraums, der auch ein wichtiges Fanggebiet für viele Kleinfischer*innen ist. Der Rohstoffverbauch muss in Deutschland und in Europa auf ein nachhaltiges Maß reduziert werden, stattdessen unterstützt die Bundesregierung Industrie- und Forschungsvorhaben, die den Tiefseebergbau massiv vorantreiben, um auch die unerforschtesten Lebensräume unseres Planeten wirtschaftlich zu nutzen. Jedoch ist nicht nur der wirtschaftliche Ertrag beim Tiefseebergbau mehr als fraglich, sondern auch die Folgen für das gesamte Ökosystem und seine Bewohner.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>The future of deep seabed mining</title>
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      <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;“Our current knowledge of the deep sea is not sufficient to protect the unique species that live there from mining operations. It is alarming to see contracts being granted for these still largely unexplored and vulnerable areas. We need a 10-year moratorium on seabed mining exploitation.” - Carl Gustaf Lundin, director of &lt;a href=&#34;https://www.iucn.org/theme/marine-and-polar&#34;&gt;International Union for Conservation of Nature’s (IUCN) of Global Marine and Polar Programme&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;This week the International Seabed Authority (ISA) is meeting in order to develop guidelines for the future of deep sea mining together with the industry. A 2019 publication by Jessica Aldred of the Chinadialogue ocean dealt with the complex nature of the deep sea floor, being a mineral rich resources holding the potential to future wealth, but at what cost? The jurisdictional issue that the ocean floor lies outside of any one countries boundary has led to grievances, as countries such as Japan hold deep sea beds within their continental waters, and are free to exploit these, whilst other countries do not have this “opportunity”. This, and other issues, were bound to be discussed in the recent meeting of the International Seabed Authority (ISA) with the aim to draw up a code of conduct for responsible use of deep seabed resources in an environmentally acceptable manner.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sea Change: A Message of the Oceans by Sylvia Earle</title>
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      <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die US-amerikanische Umweltaktivistin und Meeresforscherin Sylvia Earle hat in ihrer Karriere viel gesehen und erlebt, diese Erfahrungen fasst sie in ihrem Buch „Sea Change: A Message of the Oceans“ sehr eindrucksvoll zusammen. Die Frage, warum es jeden von uns etwas angeht, wenn manche - oder alle Fischarten aussterben, unabhängig davon, ob man einen persönlichen Bezug zum Meer hat, begleitet einen durch das gesamte Buch. &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Teil „Sea of Eden“ verdeutlicht die Autorin die Bedeutung der Ökosysteme und erzählt von Tiefsee-Tauchgängen mit ROVs (remotely operated vehicles) und ihrer Zeit als „Aquanautin“ in der Tektite Station, dem ersten Unterwasser-Labor der Welt, in dem sie 20 Tage lang mit einem Team von Wissenschaftlern unter Wasser gelebt und gearbeitet hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwasserlärm – Ein unüberhörbares Problem.</title>
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      <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unterwasserlärm ist eine tödliche Gefahr für Wale und viele andere Meeresbewohner. Wir sind dafür verantwortlich, dass sich der Schallpegel in den Meeren in den letzten 60 Jahren etwa alle zehn Jahre verdoppelt hat. Der zunehmende Schiffsverkehr, Druckluftkanonen, Militärsonare, Sprengstoffe und Bautätigkeiten führen zu einem bedrohlichen Lärm im Ozean. Durch diese erheblichen Störungen müssen die Meeresbewohner ihre Lebensräume verlassen, erleiden gravierenden Hörschäden und stranden -  oder ertrinken unbemerkt in den Tiefen der Meere. In dem animierten Kurzfilm &amp;ldquo;Unterwasserlärm – Ein unüberhörbares Problem.&amp;rdquo; von Michael Stünzi und &lt;a href=&#34;https://www.oceancare.org/de/startseite/&#34;&gt;Ocean Care&lt;/a&gt; wird die eher unbekannte Problematik des Unterwasserlärms einem breiten Publikum anschaulich erklärt. Dieser Kurzfilm ist Teil der internationalen Kampagne &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.oceancare.org/de/unsere-arbeit/meeresschutz/unterwasserlarm/silent-oceans/&#34;&gt;Silent Oceans&lt;/a&gt;.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Der Schwarm&#34; von Frank Schätzing</title>
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      <pubDate>Mon, 24 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;„Hier, lies das mal!“ sagte Onno Groß bei unserem ersten Treffen im Jahr 2005. Das Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing war im Vorjahr erschienen und auf den Bestsellerlisten ganz oben. Was für ein Wälzer! So etwas rühre ich, die leider viel zu selten zum Lesen kommt und abends regelmäßig nach 5 Seiten einschläft, normalerweise erst gar nicht an. Aber schon nach den ersten Seiten fesselte mich die Geschichte um das Meer, das zurückschlägt für alles, was die Menschheit ihm angetan hat – heute, knapp 15 Jahre später, angesichts der Verschmutzung, der Plastikvermüllung und Überfischung der Meere aktueller denn je.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die drei ??? - Meuterei auf hoher See</title>
      <link>/meuterei-auf-hoher-see/</link>
      <pubDate>Sun, 23 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In der Folge 83 „Meuterei auf hoher See“ haben Justus (1. Detektiv), Peter (2. Detektiv) und Bob (Recherche und Archiv) die Chance, auf dem Forschungsschiff „Wavedancer“ eine Expedition von „Ocean-Ops“ zu begleiten. Deren Ziel ist es, Hydrothermalquellen in der Tiefsee des Pazifiks zu untersuchen und die drei sind als Schiffscrew angeheuert. Die Expedition, die durch die Fernsehjournalistin Carol Ford begleitet wird, verläuft natürlich anders als erwartet. Ein fanatischer Wissenschaftler fühlt sich gezwungen, auf hoher See das Kommando an Bord zu übernehmen, die Besatzung zu bedrohen und das Schiff auf neuen Forschungskurs zu lenken. Trotz der Meuterei darf der 1. Detektiv auf Erkundungstour in mehr als 1000 Meter Tiefe mit dem Tiefsee-U-Boot „Deepquest“ abtauchen. In absoluter Dunkelheit, in den Tiefen des Ozeans, mit sabotierten Bootsbatterien und schwindendem Funkkontakt zur Besatzung der „Wavedancer“ treffen sie auf riesige biolumineszierende Wesen, die zu dem Zeitpunkt noch nie so beobachtet oder gefilmt wurden. Sturm auf hoher See, Intrigen unter der Schiffsbesatzung uv machen diese Folge zu einem einzigartigen Abtauchen in eine unbekannte Welt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Die Geschichte des Wassers&#34; von Maja Lunde</title>
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      <pubDate>Fri, 21 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Die Geschichte des Wassers“&lt;/strong&gt; – Eine Geschichte, die nachwirkt&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist mitten im Jahrhundertsommer 2018, als ich „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde aufschlage. Draußen herrschen weit über 30°C, es hat schon wochenlang nicht mehr richtig geregnet und alles fühlt sich trocken und staubig an. Ein Setting, wie es für Lundes Roman kaum besser passen könnte. Die norwegische Autorin verknüpft in ihrem Buch zwei auf den ersten Blick völlig unabhängige Erzählstränge miteinander. Da ist die 67-jährige Umweltaktivistin Signe, die zurück in ihre Heimat in Norwegen reist und gegen den Ausverkauf des Gletschereises kämpft – mit einer Kraft und Stärke, die sie nur durch ihre tiefe Überzeugung und ihre Liebe zur Natur haben kann. Die zweite Geschichte spielt rund zwanzig Jahre in der Zukunft, in einem Europa, das in Wasser- und Trockenländer zweigeteilt ist. Erstere wollen oder können längst keine Klimaflüchtlinge mehr aufnehmen, letztere sind seit nunmehr fünf Jahren Hitze und Dürre ausgesetzt und bieten immer weniger Lebenschancen für die Menschen in diesen Ländern. Protagonisten dieses zweiten Erzählstrangs sind David und seine kleinen Tochter Lou, die Davids Frau und seinen Sohn während ihrer Flucht aus ihrer brennenden Heimatstadt verloren haben und versuchen, sie wiederzufinden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Das Meer&#34; von Jules Michelet</title>
      <link>/das-meer/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;“Ist dieses wie Blut so salzige Meer, das einen Kreislauf besitzt, einen Puls und ein Herz (wie Maury den Äquator beschreibt) in dem ein Austausch seiner beiden Blutarten stattfindet - ist ein Wesen, dem nichts von all dem fehlt, ein unorganisches Etwas?” - Das Meer&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die poetische, bildgewaltige und faszinierende Beschreibung des französischen Historikers aus dem Jahr 1861 ist eines der eindrucksvollsten Texte über das Meer. Mehr als 150 Jahre nach der Ersterscheinung wirken die detaillierten Erklärungen, die immer mit einer persönlichen, direkten Erzählung verbunden sind, seltsam fremd, aber gleichzeitig zeitlos und beständig wie das Meer selbst.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesregierung will internationales Exportverbot für unsortierten Plastikmüll</title>
      <link>/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/bundesregierung-will-internationales-exportverbot-fuer-unsortierten-plastikmuell/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Allein im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung zugelassen, dass 100 000 Tonnen Plastikmüll nach Malaysia verschifft wurden. Die Umweltministerin, Svenja Schulze, strebt ein Exportverbot für Plastikmüll an, der zu verschmutzt ist, um ihn zu recyceln. Unsere Abfälle sind verantwortlich für schwerwiegende Gesundheits- und Umweltschäden in einigen südostasiatischen Ländern wie zum Beispiel Indonesien, Malaysia und Vietnam.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundesregierung will das künftig verhindern. Europa sei in der Verantwortung, seinen Plastikmüll selbst zu sortieren und möglichst auch selbst zu recyceln, so Schulze.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Artensterben - Beispiele bedrohter Tierarten</title>
      <link>/artensterben-beispiele-bedrohter-tierarten/</link>
      <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die weltweite Vielfalt der Tierarten sinkt weiter. Egal, ob an Land oder im Wasser - immer mehr Tiere sind vom Aussterben bedroht. Seepferdchen sind davon auch betroffen, deswegen können sie nur noch sehr selten in der Nordsee beobachtet werden. Der Mensch zerstört ihren Lebensraum und jagt sie, um sie getrocknet als Heilmittel zu verkaufen. Auch für den südostasiatischen Mekong-Irawadi-Delfin ist der Mensch die größte Gefahr. Der WWF geht davon aus, dass nur noch 85 Tiere am Leben sind. Sie fallen immer noch der Fischerei zum Opfer und werden mit Stellnetzen gejagt. Der Klimawandel, die Zerstörung der Lebensräume und die Wilderei geben den Tieren keine Chance.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>So umweltschädlich sind abbaubare Plastiktüten</title>
      <link>/so-umweltschaedlich-sind-abbaubare-plastiktueten/</link>
      <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen von der Universität Plymoth in Großbritannien schreiben im Fachmagazin &lt;a href=&#34;https://pubs.acs.org/journal/esthag&#34;&gt;&amp;ldquo;Environmental Science &amp;amp; Technology&amp;rdquo;&lt;/a&gt; über die Ergebnisse ihrer Forschung zu biologisch abbaubaren und kompostierbaren Tüten. Sie untersuchten, ob &amp;ldquo;Bio-Tüten&amp;rdquo; wirklich umweltfreundlicher als Plastiktüten sind, und welche Materialien in der Erde und im Meer beim Wegwerfen zurückbleiben. Die Ergebnisse sind nicht so erfreulich, wie erhofft: selbst nach drei Jahren im Boden oder im Meerwasser können die &amp;ldquo;Bio-Tüten&amp;rdquo; noch sehr stabil sein und selbst wenn sie dann zerfallen, würde, je nach verwendetem Material, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; entstehen, welches nicht mehr weiter abgebaut werden kann. Die Wissenschaftler:innen sehen eine große Notwendigkeit von Normen für abbaubare Materialien, die beste &amp;ldquo;Lösung&amp;rdquo; sei aber nach wie vor eindeutig eine langlebige, wieder verwendbare Variante.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Britisches Parlament will &#34;Klima-Notstand&#34; ausrufen lassen</title>
      <link>/britisches-parlament-will-klima-notstand-ausrufen-lassen/</link>
      <pubDate>Sun, 16 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Großbritannien geht den Forderungen von &lt;a href=&#34;https://rebellion.earth/&#34;&gt;Extinction Rebellion&lt;/a&gt; nach und ruft den &amp;ldquo;Klima-Notstand&amp;rdquo; aus. Die Regierungsberater:innen vom &lt;a href=&#34;https://www.theccc.org.uk/&#34;&gt;Commitee on Climate Change (CCC)&lt;/a&gt; legen der britischen Regierung einen Plan vor, in dem sich Großbritannien verpflichten soll, bis 2050 klimaneutral zu werden. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Regierung an die Empfehlungen des CCCs gehalten, jedoch sind sie nicht verpflichtet, die Vorschläge in die Tat umzusetzen. Selbst wenn Großbritannien dieses Ziel bis 2050 erfüllt, bleibt die Frage offen, ob das wirklich ausreicht, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ins Weite, ins Offene</title>
      <link>/ins-weite-ins-offene/</link>
      <pubDate>Sun, 16 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;benefizkonzert-für-deepwave-ev-mit-vektorfeld&#34;&gt;Benefizkonzert für DEEPWAVE e.V. mit VEKTORFELD&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;h4 id=&#34;samstag-29-juni-2019-20-uhr&#34;&gt;Samstag, 29. Juni 2019, 20 Uhr&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;h4 id=&#34;maria-magdalenen-kirche-stübeheide-175-22337-hamburg-klein-borstel&#34;&gt;Maria-Magdalenen-Kirche Stübeheide 175, 22337 Hamburg Klein Borstel&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Kalender speichern 06/29/2019 20:00 06/29/2019 22:00 Europe/Berlin Benefizkonzert - Ins Weite, ins Offene VEKTORFELD für DEEPWAVE e.V. Stübeheide 175, 22337 Hamburg&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Aus dem spezifischen Zusammenklang von Streichinstrumenten und  Saxophonen entspringt die eigene Poetik des Quartetts &lt;strong&gt;VEKTORFELD.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vier Instrumente öffnen vielfältige Assoziationsräume: Violine und Cello sind mit der europäischen Kunstmusik verbunden, wogegen das Saxophon erst im Jazz zu seiner charakteristischen Entfaltung  gefunden hat. Klangfarben und Spielweisen durchdringen sich wie im Vektorfeld zu einem oszillierendem Magma und spielen mit Angleichung, Kontrast, Selbstbehauptung und Rollentausch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>„Wir brauchen ein Ministerium zur Rettung der Welt“</title>
      <link>/wir-brauchen-ein-ministerium-zur-rettung-der-welt/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/wir-brauchen-ein-ministerium-zur-rettung-der-welt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Grünen haben bei der Europawahl die besten Ergebnisse ihrer Geschichte erlangt. Jetzt ist nur fraglich, ob sie wirklich Maßnahmen ergreifen, um die notwendigen Klimaschutzziele zu erreichen. Es ist zwar wichtig, dass viele Wähler:innen erkannt haben, wie ernst der Notstand des weltweiten Klimas ist, aber jetzt müssen wir und die verantwortlichen Politiker:innen auch handeln. Insgesamt haben sich schon 27000 Wissenschaftler:innen fachübergreifend für die &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.scientists4future.org/&#34;&gt;Scientists for Future&lt;/a&gt;&amp;rdquo; zusammengeschlossen. Die Wissenschaft identifiziert die Probleme der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; klar und hat konkrete Lösungsvorschläge, was wir und die Politik machen müssen, um die Erde vor der nächsten Heißzeit zu bewahren. Das Greenpeace Magazin veröffentlichte ein Interview mit Volker Quaschning nach der Europawahl, einem der Mitinitiatoren von &amp;ldquo;Scientists for Future&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verpackt. Vertrackt. Ver... hoben.</title>
      <link>/verpackt-vertrackt-ver-hoben/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/verpackt-vertrackt-ver-hoben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie konsumiere ich nachhaltig und welche Verpackungen sind ökologisch vertretbar? Die Antwort ist klar. Wir müssen weniger konsumieren und die beste Verpackung - ist gar keine. Und der ganze Plastikmüll im Meer, ist das unserer? Über diese Fragen und die vielen anderen Mythen des Recyclings schreibt das Hamburger Kollektiv &amp;ldquo;warenwirtschaft&amp;rdquo; in ihrem Newsletter.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Warenwirtschaft&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Leute, ihr macht euch kein Bild, wie lang dieser Text schon mal war. Das Krieg und Frieden unter den Newslettern. Ein paar kleine Handreichungen zum Verpackungs-Kauf- und Recyclingverhalten wollten wir geben, nichts weiter - aber die Materie ist so kompliziert, die Informationen dazu so widersprüchlich und die Ergebnisse oftmals so wenig intuitiv, das man fast unweigerlich vom Hundertsten ins Tausendste und Zehntausendste dabei kommt. Und was dabei rausgekommen ist, ist niemandem, der neben Newsletterlektüre noch andere Pläne im Leben hat, guten Gewissens zuzumuten gewesen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU-Studie: Beim Recycling durchgefallen</title>
      <link>/nabu-studie-beim-recycling-durchgefallen/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nabu-studie-beim-recycling-durchgefallen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Berlin – Mehr als eine Million Tonnen Elektroaltgeräte wie kaputte Bügeleisen und Smartphones werden in Deutschland im Durchschnitt jährlich nicht getrennt erfasst – das ist das Gewicht von 100 Eiffeltürmen. Diese Menge geht somit dem nachgelagerten Recycling verloren. Und auch das Recycling schafft nicht die tatsächliche Ausbeute, die berichtete Recyclingquoten von durchschnittlich 80 Prozent versprechen. Die Quoten werden nach Gewicht der Materialien bemessen, die in die Recyclinganlage reinkommen. Was tatsächlich beim Recycling rauskommt, liegt Hochrechnungen zufolge nur bei 60 Prozent der zugeführten Gerätemasse. Statt ökologisch relevante, wie seltene Erden, werden hauptsächlich die schweren Rohstoffe, wie Kupfer und Aluminium, wiedergewonnen. Dies zeigt eine NABU-Studie, die vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und dem Institut für Ökologie und Politik GmbH (Ökopol) durchgeführt wurde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Film &#34;Albatross&#34;: Das stille, quälend langsame Sterben durch Plastik</title>
      <link>/der-film-albatross-gaensehaut-und-plastikverschmutzung/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Einundfünfzig, zweiundfünfzig, dreiundfünfzig&amp;hellip; Stück für Stück entnimmt &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/chris-jordan-polluting-plastics/&#34;&gt;Chris Jordan&lt;/a&gt; mit einer Pinzette einem toten Albatross Plastikteilchen aus dem Magen. Bei dieser Szene wurden mir die oft verdrängten Ausmaßen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; in unseren Meeren erneut brutal vor Augen geführt. Seit 2009 kehrt der Filmemacher zu dem selben, von vielen Albatrossen bewohnten, Atoll im Nordpazifik zurück.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit seinem Film &lt;a href=&#34;https://www.parley.tv/updates/2018/4/19/albatross-help-us-tell-the-story&#34;&gt;&amp;ldquo;Albatross&amp;rdquo;&lt;/a&gt; dokumentiert Jordan das gehäufte Sterben der Vögel und deren Jungtiere, die aufgrund von Plastik gefüllter Mägen verhungern. Der Film von Jordan ist keine gewöhnliche Dokumentation, weder Fakten über Plastikverschmutzung noch Aufforderungen, Plastik zu meiden, kommen vor, sondern durch seine Art der Darstellung ist er viel mehr ein Kunstwerk für sich. Die Kombination aus den Aufnahmen der Albatrosse und Jordans ruhiger begleitender Stimme spricht für sich.  Viele Szenen sind sehr schmerzhaft und dauern quälend lange, sodass mir das ein oder andere mal eine Träne über die Wange rollt. Den ganzen Film, begleitet von Gänsehaut auf meinen Armen und an meinem Rücken, war ich wie in Trance, völlig ruhig aber voller Traurigkeit und Angst. Hypnotisiert und sehr nachdenklich verließ ich das Kino, aber motiviert, meine Stimme und Reichweite nutzen zu wollen. Denn auch wenn Chris Jordan uns als verantwortliches Individuum nie direkt auffordert, ist der Appell trotzdem da, etwas ändern zu wollen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Treibhausgase unter die Nordsee?</title>
      <link>/treibhausgase-unter-die-nordsee/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, stellt Deutschland vor eine große Herausforderung - doch es gibt einen neuen, aber nicht ganz unumstrittenen Weg. Um das Ziel des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/paris-abkommen-die-laender-liefern-nicht/&#34;&gt;Paris-Abkommens&lt;/a&gt; zu erreichen, muss Deutschland nicht komplett ohne Treibhausgase auskommen, es geht um den netto CO2-Ausstoß. Solange durch sogenannte Senken die Treibhausgase wieder der Atmosphäre entzogen werden, darf Deutschland weiterhin Emissionen ausstoßen. Neben &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/marine-senke-fuer-menschgemachtes-co2-bestimmt/&#34;&gt;natürlichen Senken&lt;/a&gt; wie Wälder, Moore und Meere gibt es auch technische Lösungen, die von der Bundesregierung als alternative Mechanismen beschrieben werden, denn die Aufforstung sei in Industrieländern ja nur begrenz möglich. Eine Möglichkeit ist die „&lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/ccs-unter-die-erde-kehren/&#34;&gt;Carbon Capture and Storage&lt;/a&gt;“, die unterirdische Speicherung von CO2 in Gesteinsschichten und ausgebeuteten Gaslagern. Besonders der Meeresboden der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/fischsterben-in-der-nordsee-naturschuetzer-stellen-strafanzeige/&#34;&gt;Nordsee&lt;/a&gt; soll dafür in Frage kommen. Forscher:innen des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (Geomar) untersuchten in ihrem Projekt „ECO2“ die Auswirkungen der Speicherung der Treibhausgase auf marine Ökosysteme. Durch die teilweise löchrigen Grundwasserleiter, die als Speicherort dienen würden, tritt bereits schädliches Methangas aus. Dort, wo infolge des Experiments auch das CO2 austrat, sank der pH-Wert des Wassers in der Umgebung von 8 auf 7, was eine große Veränderung der Lebensbedingungen für die benthischen Organismen zur Folge hat. Die Forscher:innen plädieren darauf, sich auf natürliche Senken, wie die Wiederherstellung von Mooren zu konzentrieren, denn diese bieten ein großes Potential als natürliche CO2-Speicherung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Fisch Meer: Deutsche Umwelthilfe, Our Fish und DEEPWAVE fordern ein Ende der Überfischung zum Welttag der Meere</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Deutsche Umwelthilfe, Our Fish und DEEPWAVE kritisieren Versäumnis der Politik, Überfischung zu stoppen – DUH fordert Ende der Überfischung und illegaler Fischrückwürfe auf See – Aktion der DUH, Our Fish und DEEPWAVE zum Welttag der Meere vor den Toren der Bundesregierung veranschaulicht verheerende Auswirkungen der Überfischung – Marktschreier prangert zu hohe Fangmengen für Dorsch, Hering &amp;amp; Co. an&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 4.6.2019: Es bleiben nicht mal mehr sieben Monate, um die Überfischung in unseren europäischen Meeren zu beenden. Zu dieser Frist verpflichteten sich 2013 alle EU-Mitgliedstaaten in der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Kurz vor dem Welttag der Meere am 8. Juni machen die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Our Fish und DEEPWAVE auf die verheerenden Folgen eines nicht nachhaltigen Fischereimanagements aufmerksam. Vor dem Reichstag in Berlin forderten sie die Bundesregierung mit einer bildstarken Aktion auf, die Überfischung bis 2020 zu beenden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dramatischer Weltbericht: Menschheit tilgt die Natur von der Erde</title>
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      <pubDate>Mon, 03 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der UN-Weltbiodiversitätsrat IPBES veröffentlicht bedrückende Fakten zum Zustand der Artenvielfalt. Das Artensterben hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß in der Geschichte der Menschheit angenommen: rund eine Million der geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind weltweit vom Aussterben bedroht.  Jede:r muss jetzt handeln!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Den Artikel &lt;a href=&#34;https://www.zdf.de/nachrichten/heute/weltbericht-menschheit-tilgt-die-natur-von-der-erde-100.html&#34;&gt;Dramatischer Weltbericht: Menschheit tilgt die Natur von der Erde&lt;/a&gt; vom 06.05.2019 findet ihr beim &lt;a href=&#34;https://www.zdf.de/nachrichten&#34;&gt;ZDF&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arktischer Rat: Abschlusserklärung scheitert an den USA</title>
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      <pubDate>Tue, 28 May 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Arktische Rat, bestehend aus den USA, Kanada, Island, Dänemark, Russland, Norwegen, Finnland, Schweden und Vertretern der indigenen Bevölkerung, konnte sich nicht auf eine Abschlusserklärung einigen. Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/awi-jaehrliches-meereisminimum-in-der-arktis/&#34;&gt;Erdwärmung in der Arktis&lt;/a&gt; schreitet doppelt so schnell voran wie in anderen Regionen. Trotzdem versuchte die USA im Abschlussstatement des Arktischen Rats auf die Erwähnung des Klimawandels und des Pariser Klimaschutzabkommen zu verzichten. Dies führte dazu, dass sich die Repräsentanten nur auf ein Statement einigen konnten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vermüllt und leergefischt - Wie retten wir die Meere?</title>
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      <pubDate>Mon, 27 May 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere wissenschaftliche Beirätin, Dr. Franziska Bils, war im Gespräch bei SWR2 mit Prof. Dr. Julian Gutt (Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung am Alfred-Wegener-Institut) und Claus Ubl (Deutscher Fischerei-Verband e.V., Hamburg) unter der Gesprächsleitung von Susanne Henn.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der Radiosendung „Vermüllt und leergefischt - Wie retten wir die Meere?“ diskutieren sie über die Zukunft und die Gefährdungen der Meere durch  Plastikmüllverschmutzung, Überfischung, fehlende Meeresschutzgebiete und den Klimawandel.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Vermüllt und leergefischt - Wie retten wir die Meere?“ findet ihr &lt;a href=&#34;https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/swr2-forum-vermuellt-und-leergefischt/-/id=660214/did=23790736/nid=660214/2eeaai/index.html&#34;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fos­si­les Zooplankton zeigt, dass ma­ri­ne Öko­sys­te­me im An­thro­po­zän an­ge­kom­men sind</title>
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      <pubDate>Thu, 23 May 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;For­scher ver­öf­fent­li­chen neue glo­ba­le Ver­gleichs­stu­die in Na­tu­re&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der von Men­schen ver­ur­sach­te Kli­ma­wan­del wirkt sich auf die Ar­ten­viel­falt und Öko­sys­te­me aus, und ma­ri­ne Öko­sys­te­me sind kei­ne Aus­nah­me. Um zu be­wer­ten, wie ge­nau der Kli­ma­wan­del Öko­sys­te­me be­ein­flusst, muss der ak­tu­el­le Zu­stand mit vor­in­dus­tri­el­len Zeit­räu­men ver­gli­chen wer­den. Jetzt ha­ben For­scher des MARUM – Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men so­wie des In­sti­tuts für Che­mie und Bio­lo­gie des Mee­res der Uni­ver­si­tät Ol­den­burg nach­ge­wie­sen, dass sich Ge­mein­schaf­ten ma­ri­nen Plank­tons aus heu­ti­ger und vor­in­dus­tri­el­ler Zeit nach­weis­bar un­ter­schei­den. Das ma­ri­ne Plank­ton hat so­zu­sa­gen das An­thro­po­zän er­reicht. Dazu ha­ben die For­scher die Zu­sam­men­set­zung fos­si­len Plank­tons (Fo­ra­mi­ni­fe­ren) in Se­di­men­ten aus der vor­in­dus­tri­el­len Ära mit der aus neue­rer Zeit ver­gli­chen. Ihre Er­geb­nis­se hat das Team in der Fach­zeit­schrift Na­tu­re ver­öf­fent­licht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dorschbestand in der östlichen Ostsee kollabiert – Umweltverbände fordern sofortigen Fangstopp</title>
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      <pubDate>Wed, 01 May 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Internationale Fischereiwissenschaftler berichten über alarmierenden Zustand des östlichen Dorschbestands in der Ostsee – Umweltorganisationen fordern Fischereiminister aller EU-Ostseestaaten zu sofortigem Fangstopp auf&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin, 11.4.2019: Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) befindet sich der östliche Dorschbestand in der Ostsee in einem so kritischen Zustand, dass er selbst nach einem sofortigen Fangstopp noch immer im roten Bereich bliebe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bereits seit Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass der östliche Dorschbestand in Gefahr ist. Besonders besorgniserregend sind die geringe Bestandsgröße und das unzureichende Nahrungsangebot. Im Januar dieses Jahres präsentierten Wissenschaftler Daten von Forschungsfahrten in der östlichen Ostsee aus 2018. Das alarmierende Ergebnis: Oft blieben die Fangnetze weitestgehend leer.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mikroplastik fliegt 100 Kilometer weit</title>
      <link>/mikroplastik-fliegt-100-kilometer-weit/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es ist schon bekannt, dass Mikroplastikteilchen über die Gewässer in die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/wohnort-plastikmuell-neue-biodiversitaet-in-der-tiefsee/&#34;&gt;entlegensten Orte der Welt&lt;/a&gt; transportiert werden. Nun haben Umweltforscher:innen vom Ecolab über fünf Monate Niederschlagsproben aus den französischen Pyrenäen gesammelt. Die Auswertung ergab, dass sich dort täglich etwa 365 Plastikteilchen pro Quadratmeter ablagern. Durch Computersimulationen konnte festgestellt werden, dass das Mikroplastik in der Luft bereits schon fast 100 Kilometer unterwegs war. Dabei können auch größere Partikel so weit transportiert werden, wenn sie durch turbulente Luftbewegungen einmal in höhere Luftschichten gelangen. Wo genau das Mikroplastik herkommt, ist noch ungeklärt. Doch auch die Verbreitung von Mikroplastik über die Luft kann eine Erklärung dafür sein, weshalb Mikroplastik überall zu finden ist - ob in der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-globale-plastikflut-erreicht-die-arktis/&#34;&gt;Arktis&lt;/a&gt; oder im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Marianengraben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Aktionstag: Internationaler Tag des Ostsee-Schweinswals</title>
      <link>/aktionstag-internationaler-tag-des-ostsee-schweinswals/</link>
      <pubDate>Mon, 29 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 19. Mai findet dieses Jahr der internationale Tag des Ostsee-Schweinswals statt. Die Stiftung Deutsches Meeresmuseum hat eine wissenschaftliche Projektgruppe gegründet, die sich der einzigen Walart widmet, die in der Ostsee heimisch ist. Die Schweinswale sind stark durch die Fischerei (insbesondere Stellnetzfischerei), Unterwasserlärm und die Verschmutzung der Meere bedroht. Anlässlich des Internationalen Tag des Ostsee-Schweinswals werden die Wissenschaftler*innen am OZEANEUM (19. Mai 2019, 10:00 bis 15:00) Uhr einen Einblick in ihre Arbeit geben und über ihre aktuellen Projekten informieren. Neben dem Modell eines Schweinswals, werden auch Aktionen zum Mitmachen für Kinder angeboten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Girls‘ &amp; Boys‘ Day 2019 – Strandausflüge mit schlimmen Folgen</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gastbeitrag&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am 28. März fand dieses Jahr der bundesweite Girls´ &amp;amp; Boys´ Day statt. Auch bei DEEPWAVE hatten mehrere Schüler*innen die Chance in den Alltag der Arbeit einer Meeresschutzorganisation einzutauchen. Die 13-jährige Naomi hat nach diesem Tag einen Artikel für unseren Blog geschrieben über Plastikmüll in den Meeren und wie wir verhindern können, dass er dort landet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Naomi schreibt dazu: &lt;em&gt;Den Girls Day bei Deepwave zu machen, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe sehr viel Neues über das Meer herausgefunden und habe gemerkt, dass das Meer viel mehr als nur ein Gewässer ist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;Wir dachten, der Stint wäre unerschöpflich&#34;</title>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Nachfrage nach Stint ist hoch, gerade in den Hamburger Restaurants. Seit über 50 Jahren fischt Walter Zeeck in der Elbe. Er berichtet, dass immer weniger Stint im Netz landet. Viele Fischereibetriebe müssen nun um ihre Existenz fürchten, wenn der Fischbestand weiter sinkt. Die Überfischung führt somit nicht nur zur Eindämmung der maritimen Biodiversität und der darauf folgenden Umweltauswirkungen, sondern auch zu einem wirtschaftlichen Einbruch des Fischereiwesens. Walter Zeeck erzählt im Interview mit ZEIT ONLINE seine Geschichte und wie er in einem halben Jahrhundert als Fischer den Rückgang der norddeutschen Stint-Bestände miterlebt hat. Der Artikel zeigt, dass nachhaltige Innovationen und Alternativen existentiell für ein weiteres Bestehen des maritimen Lebens in den Gewässern der Erde sind, nicht nur für das Bestehen des Stints.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Fotoreihe zeigt Gasförderung in russischer Tundra</title>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auf der russischen Halbinsel Yamal befindet sich eines der größten Gasfelder der Welt. Und wenn die Ressource an die Oberfläche geholt wird, brennt die eisverkrustete Tundra. Der französische Fotograf Charles Xelot hat das Förderprojekt Yamal LNG mit seiner Kamera begleitet und war tagelang auf dem Schneemobil und per Hubschrauber unterwegs. Seine Serie &amp;ldquo;There Is Gas Under the Tundra&amp;rdquo; zeigt die sich verändernde Landschaft und die dystopische Infrastruktur. Sie macht aber auch darauf aufmerksam, wie sehr die lokale Nenets-Zivilisation von der Gasförderung betroffen ist. Diese verliert nämlich nicht nur ihr Land an die Unternehmen. Sie hat auch damit zu kämpfen, dass die Flüsse weniger Fisch führen und die Natur durch die Gasförderung zerstört wird. Entstanden sind Aufnahmen, die eindrucksvoll zeigen, wie der Mensch sich selbst noch die entlegensten und unwirtlichsten Gegenden der Welt unterwirft, um seinen Bedarf an nicht erneuerbaren Energien zu stillen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU fordert Regulierung von Plastikmüllexporten</title>
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      <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Berlin – Anlässlich der Tagung der Vertragsparteien des Basler Übereinkommens in Genf (ab 29. April) fordert der NABU eine strengere Regulierung von Plastikmüllexporten aus Deutschland.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Jährlich werden gut eine Million Tonnen Plastikabfälle von Deutschland ins Ausland exportiert. Dies entspricht etwa einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Plastikabfalls. In Folge der chinesischen Importrestriktionen wird der Abfall seit vergangenem Jahr verstärkt in südost- und südasiatische Länder wie Malaysia, Indien oder Indonesien verschifft. Allein diese drei Länder nahmen 2018 mehr als ein Viertel der deutschen Exporte auf. Durch Medienberichte und NGO-Arbeit wurde nachgewiesen, dass nur ein Teil dieser Exporte in den Zielländern recycelt wird. Der Rest wird unter niedrigen Umweltstandards verbrannt oder deponiert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Girls‘ &amp; Boys‘ Day 2019 - 22 Kilo Plastik im Magen eines Pottwals</title>
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      <pubDate>Thu, 18 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Gastbeitrag&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am 28. März fand dieses Jahr der bundesweite Girls´ &amp;amp; Boys´ Day statt. Auch bei DEEPWAVE hatten mehrere Schüler*innen die Chance in den Alltag der Arbeit einer Meeresschutzorganisation einzutauchen. Der 13-jährige Tomke, der später gerne Meeresbiologe werden möchte, hat nach diesem Tag einen Artikel für unseren Blog geschrieben über die Gefahr für Meereslebewesen durch Plastikmüll in den Meeren.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h3 id=&#34;22-kilo-plastik-im-magen-eines-pottwals&#34;&gt;22 Kilo Plastik im Magen eines Pottwals&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Viele von Euch haben bestimmt schon von dem toten Pottwal gelesen, der im April in Italien am Strand gefunden wurde. Es stand dort, dass er zuvor 22 Kilo Plastikmüll verschluckt hatte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>US-Regierung genehmigt Unterwasserkanonen</title>
      <link>/us-regierung-genehmigt-unterwasserkanonen/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Regierung unter Trump glaubt bekanntlich nicht an den menschengemachten Klimawandel. Genauso wenig liegt ihr anscheinend Arten- und Naturschutz nahe. Denn sie macht sich das auslaufende Moratorium zunutze, das bisher die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/erdoel-und-erdgas/&#34;&gt;Ölbohrungen&lt;/a&gt; an der Atlantikküste verhindert hat, und bringt Gesetze auf den Weg, um den Einsatz von Unterwasserkanonen zu erlauben. Diese stoßen alle 10 Sekunden Druckwellen aus, die 100.000 mal lauter als ein Düsenflugzeug sind. Das kann bei vielen Meerestieren zu &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/unterwasserlaerm-ein-unueberhoerbares-problem/&#34;&gt;Taubheit oder tödlichen inneren Gehirnblutungen&lt;/a&gt; führen. Die zuständigen Behörden streiten jedoch ab, dass die sogenannten Air Canons die maritimen Organismen beeinträchtigen würden. Dabei haben mehrere Studien diese Tatsache belegt. Nicht nur Umweltschützer protestieren gegen dieses Vorhaben. Alle an der Küste gelegenen Staaten wenden sich ebenfalls gegen das Projekt. Ihnen ist klar, dass die Fischerei leiden wird, da die Fische vor dem stetigen Lärm fliehen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Selbst Flohkrebse in der Tiefsee nehmen Plastikmüll auf</title>
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      <pubDate>Wed, 17 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/selbst-flohkrebse-in-der-tiefsee-nehmen-plastikmuell-auf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Forschungsteam der &amp;ldquo;Newcastle University&amp;rdquo; hat eine Studie über den Einfluss von Plastikmüllverschmutzung auf Amphipoden (Flohkrebse) veröffentlicht. Dafür entnahmen sie Flohkrebse in sechs verschiedenen Tiefsee-Gräben. Die Ergebnisse sind schockierend: selbst im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Marianengraben&lt;/a&gt;, dem tiefsten Punkt des Ozeans, hatten alle Exemplare Mikroplastik in ihrem Körper. Die Studie zeigt, dass kein marines Ökosystem auf der Welt mehr unberührt ist. Immer mehr Hinweise deuten darauf, dass die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mission-erde-alexander-gerst-und-antje-boetius-tauchen-ab/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt;, als größter Lebensraum, auch das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/endstation-tiefsee-mikroplastik-belastet-meeresgrund-noch-staerker-als-angenommen/&#34;&gt;größte Reservoir für Plastikmüll&lt;/a&gt; sein könnte. Die Amphipoden stehen ganz unten in der Nahrungskette und werden von vielen anderen Meerestieren gefressen. Wenn sie &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243590/deepwave.org/DWfacts_Microplastik-_2016.pdf&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; essen, wirkt sich das auf das ganze Ökosystem aus und auch wir &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kinder-und-jugendliche-haben-zu-viel-pfas-im-blut/&#34;&gt;Menschen nehmen die Gifte zu sich&lt;/a&gt;, wenn wir Meerestiere essen, da die Plastikfasern sich mit Chemikalien - zum Beispiel PCB - anreichern können. Diese Studie sollte ein alarmierendes Signal sein, unseren Plastikkonsum drastisch zu reduzieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DEEPWAVE Filmfestival zum Schutz der Meere</title>
      <link>/deepwave-filmfestival-zum-schutz-der-meere/</link>
      <pubDate>Tue, 16 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir freuen uns euch zum ersten DEEPWAVE Filmfestival am 24. Mai 2019 in Hamburg mit faszinierenden Filmen und interessanten Gästen begrüßen zu dürfen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit 2013 haben wir von DEEPWAVE e.V. zusammen mit Studierenden das internationale &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Beneath the Waves&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; -Kurzfilmfestival nach Hamburg gebracht und mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Diskussionsrunden geführt. Nach zwei Jahren Pause werden wir nun 2019 zum ersten Mal in eigener Regie das DEEPWAVE Filmfestival ausrichten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alpengletscher könnten bis 2100 fast verschwinden</title>
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      <pubDate>Mon, 15 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher*innen aus der Schweiz schreiben im Fachblatt &amp;ldquo;The Cryosphere&amp;rdquo;, dass bei einer weiteren Erwärmung des Weltklimas die Alpengletscher bis Ende des Jahrhunderts verschwinden könnten. Ziemlich sicher geht jedoch bis 2050 die Hälfte des Gletschereises verloren. Begrenzen wir den Temperaturanstieg jedoch auf unter zwei Grad, ginge bis 2100 ein Drittel der Eismasse verloren. In der Studie wurde zum ersten Mal die Bewegung des Gletschereises explizit modelliert. Das Abschmelzen der Alpengletscher ist einer der klarsten Indikatoren für den Klimawandel.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>OMCAR unterstützt lokale Fischhändler</title>
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      <pubDate>Mon, 15 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Einblick in die momentane Arbeit unserer Partnerorganisation OMCAR, mit der DEEPWAVE seit dem Jahr 2005 und dem Start der MANGREEN Kampagne den Küstenschutz in Tamil Nadu fördert. Die Fahrrad fahrenden Fischhändler, die küstenferne Dörfer mit der essenziellen Proteinquelle Fisch versorgen, sind ein wichtiger Bestandteil der vom Fischfang abhängigen Region. OMCAR hat 2017 diese Fischhändler ins Palk Bay Zentrum eingeladen, um nachhaltige Ideen im direkten Dialog zu entwickeln. Zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und zur sicheren Versorgung der lokalen Communities mit Fisch hat OMCAR den Fischhändlern neue Fahrräder, Transportboxen und Lampen zur Verfügung gestellt. Wenn ihr euch für die weitere Arbeit von OMCAR interessiert könnt ihr auf &lt;a href=&#34;http://www.omcar.org&#34;&gt;www.omcar.org&lt;/a&gt; mehr erfahren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeressäugerforschung erfasst seltenes Video von neugeborenem Buckelwal</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es ist ein wunderschöner und seltener Augenblick, den Meeresforscher der &lt;a href=&#34;https://www.hawaii.edu/news/2019/01/31/rare-video-of-newborn-humpback-whale/&#34;&gt;University of Hawai&amp;rsquo;i&lt;/a&gt; am Manoa&amp;rsquo;s Marine Mammal Research Program (MMRP) im Januar mit einer Drohne aufnehmen konnten, die Geburt eines Buckelwals. Das Blut im Wasser lässt darauf schließen, dass die Geburt vor der Küste Mauis eben erst geschehen sein muss. Das frisch geborene Kalb schwimmt also erst wenige Minuten im Pazifischen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/&#34;&gt;Ozean&lt;/a&gt;. Lars Bejder, Leiter des MMRP beschreibt diesen Augenblick als magischen Moment. In 25 Jahren sei er nie so nah an eine Walgeburt herangekommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tauch­ro­bo­ter MARUM-QUEST erst­mals in ant­ark­ti­schen Ge­wäs­sern</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wo Erd­plat­ten auf­ein­an­der­tref­fen, ist die Erde in Be­we­gung. Eine Ex­pe­di­ti­on mit dem For­schungs­schiff PO­LAR­STERN will die­se Ak­ti­vi­tä­ten im Süd­po­lar­meer nä­her un­ter­su­chen. Im Fo­kus der MARUM-Fahrt ste­hen da­bei vor al­lem kal­te und hei­ße Quel­len. Zum ers­ten Mal wird der Tauch­ro­bo­ter MARUM-QUEST im Süd­po­lar­meer ein­ge­setzt. Der Ex­pe­di­ti­ons­be­ginn ist für den 13. April 2019 ge­plant.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist nicht die ers­te Ex­pe­di­ti­on von Fahrt­lei­ter Ger­hard Bohr­mann und sei­nem Team ins Süd­po­lar­meer. Be­reits seit 2012 be­schäf­ti­gen sich die For­schen­den mit der Fra­ge, wie Flui­de und Gase an hei­ßen und kal­ten Quel­len ent­lang der Sand­wich Plat­te zir­ku­lie­ren. Die Sand­wich Plat­te ist mit 350 Ki­lo­me­tern West-Ost- und cir­ca 550 Ki­lo­me­tern Nord-Süd-Er­stre­ckung zwar eine re­la­ti­ve klei­ne Plat­te, aber sie ist zwi­schen der Süd­ame­ri­ka­ni­schen und der Ant­ark­ti­schen Groß­plat­te der ak­tivs­te Erd­krus­ten­be­reich. Die Sand­wich Plat­te ent­steht durch Sprei­zung und Vul­ka­nis­mus am Ost-Sco­tia Rü­cken. Sie wan­dert nach Os­ten, wo sie mit der Süd­ame­ri­ka­ni­schen Plat­te kol­li­diert. Ein Tief­see­gra­ben von acht Ki­lo­me­tern Was­ser­tie­fe und eine Ket­te von ak­ti­ven, teil­wei­se In­sel-bil­den­den Vul­ka­nen sind die Fol­ge.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Urban/Coastal Clean-Up Guide</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere Freund*innen von der Whale and Dolphin Conservation (WDC) haben einen Urban und Costal Clean-Up Guide herausgegeben. Jetzt könnt ihr eure eigenen Müllsammelaktionen und Strand Clean-Ups noch besser organisieren, egal an welchem Ort. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren, davon stammt 80% vom Festland. Um gegen die Plastikmüllflut im Ozean anzukämpfen müssen wir Einweg-Plastik vermeiden und unsere Umwelt sauber halten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Müll sammeln können wir überall und zu jeder Zeit!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Flucht in der Karibik - Die ersten Inseln versinken im Meer</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die karibische Insel Gardi Sugdub, vor der Küste Panamas, steht vor dem Untergang im Meer. Die Bewohner:innen dieser Insel sind Menschen, die jetzt schon vor dem steigenden Meeresspiegel aufgrund der Erderwärmung fliehen müssen. In den kommenden 30 Jahren werden bis zu 200 Millionen Menschen vor den Auswirkungen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; auf der Flucht sein und müssen ihre Heimat zu verlassen. Es wird größtenteils die Menschen treffen, die am wenigsten für diese Umweltveränderungen verantwortlich sind: „Der Klimawandel trifft die Armen viel stärker als die Reichen“, so Loitza Brown, Bewohnerin der Insel Gardin Sugdub.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nothing To Say - Extinction Rebellion</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die zivile Widerstandsbewegung &amp;ldquo;Extinction Rebellion&amp;rdquo; setzt sich dafür ein, dass die Regierung den ökologischen Notstand erklärt und den nötigen gesetzlichen Rahmen schafft, um ihre &lt;a href=&#34;https://extinctionrebellion.de/forderungen/&#34;&gt;Forderungen&lt;/a&gt; umzusetzen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wolf Slatner von Extinction Rebellion schreibt in seinem Blogbeitrag darüber, was die Bewegung für ihn bedeutet. Er schreibt über die Flut an Nachrichten, die uns alle täglich überrollt: angefangen von dem steigenden Meeresspiegel, bis hin zu Dürren und dem nächsten starken Hurricane - alles im Schatten der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt;. Trotzdem tut sich in der Politik erschreckend wenig und es gibt sogar immer wieder Rückschritte, wie die Verschiebung des Kohleausstiegs und die Zunahme des Flugverkehrs. Deshalb müssen wir alle zusammen kämpfen - für das was uns wichtig ist und dafür, dass auch unsere Kinder noch in einer Welt leben können, in der es &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;Korallenriffe&lt;/a&gt; gibt, den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eisbaeren-in-der-klimakrise-zu-heiss-fuer-das-eis/&#34;&gt;Eisbär&lt;/a&gt;, Regenwälder, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/projekte/mangrovenprojekt/&#34;&gt;Mangroven&lt;/a&gt;, und viele weitere einzigartige Ökosysteme mit einzigartigen Lebewesen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimaaktivisten legen Forderungen an deutsche Politik vor</title>
      <link>/klimaaktivisten-legen-forderungen-an-deutsche-politik-vor/</link>
      <pubDate>Wed, 10 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/klimaaktivisten-legen-forderungen-an-deutsche-politik-vor/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die &amp;ldquo;Fridays for Future&amp;rdquo;-Bewegung kämpft weiter. Zum ersten Mal stellen die Klimaaktivist*innen in Deutschland konkrete Forderungen an die Politik. Die Regierungen werden auf Kommunal-, Landes-, und Bundesebene aufgefordert, die Klimakrise als solche auch zu benennen. Zu den Forderungen gehören auch der Kohleausstieg bis 2030, 100% erneuerbare Energieversorgung  und ein Nettonull in der Treibhausgasbilanz bis 2035. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaftler:innen haben sie ein Grundsatzpapier mit ihren Forderungen ausgearbeitet, damit die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten sind und die globale Erwärmung auf unter 1,5 °C zu begrenzen ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresschutz ist machbar! „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“</title>
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      <pubDate>Tue, 09 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das kostenfreie E-Book „Zum Zustand der Meere – praktische Tipps zum aktiven Meeresschutz“ der Ferienhausvermittlung &amp;ldquo;SONNE UND STRAND&amp;rdquo; bietet einen Überblick zu den aktuellen Bedrohungen der Weltmeere und Ratschläge, wie wir die Meere auch während unseres Urlaubs schützen können. Das E-Book wurde von Ulrich Karlowski, Biologe und Gründer der Bürgerstiftung &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.stiftung-meeresschutz.org/&#34;&gt;Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)&lt;/a&gt;&amp;rdquo;, verfasst. Der Inhalt umfasst wichtige Themen wie Überfischung durch industrielle Fischerei, die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und den Zusammenhang von Umwelt - und Meeresschutz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Studie des GEOMAR: Kein Schutz durch Schutzgebiete</title>
      <link>/studie-des-geomar-kein-schutz-durch-schutzgebiete/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/studie-des-geomar-kein-schutz-durch-schutzgebiete/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung mit dem Titel &amp;ldquo;Meeresschutzgebiete nicht sicher&amp;rdquo; zeigt, wie wirkungslos der Schutz für die Nord- und Ostsee ist. In den ausgewiesenen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-pressemitteilung-minensprengung-im-meeresschutzgebiet-katastrophal-fuer-natur/&#34;&gt;Schutzgebieten&lt;/a&gt; sind die Meeresbewohner gefährdeter als in Gebieten, in denen regulär gefischt werden darf. Die Studie besagt auch, dass die Intensität der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/dam-pilotmissionen-untersuchen-einfluss-von-grundschleppnetz-fischerei-auf-meeresschutzgebiete-in-nord-und-ostsee/&#34;&gt;Schleppnetzfischerei innerhalb der Schutzgebiete&lt;/a&gt; um 40% höher ist als außerhalb von ihnen. Die Sprecherin für Naturschutz der Grünen, Steffi Lemke, &lt;a href=&#34;https://www.steffi-lemke.de/2019/02/geomar-studie-starke-belastung-durch-fischerei-in-schutzgebieten/&#34;&gt;äußert ihre Kritik&lt;/a&gt; an der Meeresschutz-Strategie der Bundesregierung, nachdem sie beim Bundesumweltministerium nachgehakt hat. Das Ministerium teilte ihr mit, ihnen sei bekannt, dass zum Teil bedrohte Tierarten nicht ausreichend Schutz in Schutzgebieten erhalten. Es weiß zudem, dass in den Schutzgebieten der Ost- und Nordsee &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243640/deepwave.org/DWfacts_Grundschleppnetzfischerei_2016.pdf&#34;&gt;Grundschleppnetzfischerei&lt;/a&gt; betrieben wird und es bestätigt, dass diese Fischereimethode den größten Schaden anrichtet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kaum noch neue Korallen im Great Barrier Reef</title>
      <link>/kaum-noch-neue-korallen-im-great-barrier-reef/</link>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Einer neuen Studie zufolge gibt es im weltgrößten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;Korallenriff,&lt;/a&gt; dem Great Barrier Reef, kaum noch Korallennachwuchs. Durch die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; steigt auch die Wassertemperatur, was dazu führt, dass die Korallen ausbleichen und absterben. Die ökologische Vielfalt in den Meeren ist stark bedroht durch das Massensterben der Korallen. Am 24.05.2019 zeigen wir auf unserem DEEPWAVE Filmfestival neue Dokumentarfilme über die Gefährdung des Ökosystems der Korallen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Den &lt;a href=&#34;https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Klimawandel-Kaum-noch-neue-Korallen-im-Great-Barrier-Reef&#34;&gt;zugehörigen Artikel &amp;ldquo;Kaum noch neue Korallen im Great Barrier Reef&amp;rdquo;&lt;/a&gt; vom 04.04.2019 findet ihr bei der &lt;a href=&#34;https://www.haz.de/&#34;&gt;HAZ&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic Soup: An Atlas of Ocean Pollution</title>
      <link>/plastik-soup-an-atlas-of-ocean-pollution/</link>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere Kolleg:innen von der &lt;a href=&#34;https://www.plasticsoupfoundation.org/en/&#34;&gt;Plastic Soup Foundation&lt;/a&gt; (PSF) haben ihr Buch &amp;ldquo;Plastic Soup Atlas of the World&amp;rdquo; jetzt auch in englischer Sprache veröffentlicht. Mit wunderbaren Illustrationen bringt &amp;ldquo;Plastic Soup: An Atlas of Ocean Pollution&amp;rdquo; Leser:innen nahe, welchen Schaden die Plastikflut im Meer anrichtet. Im Interview erzählt der Autor Michiel Roscam Abbing mehr über die Inhalte und Hintergründe des Buchs.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nach Abbing bedarf es zur Bewältigung des Problems enge internationale Kooperationen, zum Beispiel in Abkommen und Bündnissen. Hier nennt Abbing zwar die UN als geeignetes Bündnis, allerdings gibt er auch zu bedenken, dass in der UN einige Staaten, die von der petrochemischen Lobby vereinnahmt sind, die Umsetzung effizienter Aktionen blockieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Einkaufstüten aus Hummerschalen</title>
      <link>/einkaufstueten-aus-hummerschalen/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das britische Start-up-Unternehmen &amp;ldquo;Shellworks&amp;rdquo; produziert Kunststoffprodukte wie zum Beispiel Blumentöpfe und Einkaufstüten aus den Chitinpanzern von Krustentieren, die in Restaurants übrig bleiben und normalerweise entsorgt werden. In Kooperation mit einer Restaurantkette aus London, in der jährlich 375 Tonnen &amp;ldquo;Hummerreste&amp;rdquo; anfallen, kann das Unternehmen pro Jahr etwa 7,5 Millionen Einkaufstüten herstellen, die nach der Benutzung als Dünger verwendet werden können. Eigentlich ist es absurd, dass diese Meerestiere jetzt unsere Plastiktüten ersetzten. Hummer, Garnelen und andere Krebstiere werden trotzdem noch in so hohen Mengen konsumiert, sodass die &amp;ldquo;Abfallprodukte&amp;rdquo; dieser Lebewesen zumindest genutzt und nicht weggeworfen werden sollten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mutilated dolphins wash up on French coast in record numbers</title>
      <link>/mutilated-dolphins-wash-up-on-french-coast-in-record-numbers-2/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/mutilated-dolphins-wash-up-on-french-coast-in-record-numbers-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;This year, more dead dolphins were washed up on the French Atlantic coast than ever before. According to estimates of activists, there are at least 1100 animals, but the estimated number of unreported cases is 10 times higher, because many dead bodies already sink in the open sea. Many of the animals were severely injured and mutilated. Although the exact causes of death are not clear, the dolphins appear to have come into contact with large &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/the-oceans/overfishing/?lang=en&#34;&gt;fishing trawlers and nets&lt;/a&gt;. Because the nets used are not selective in fishing, the dolphins often die as bycatch and drown when they become entangled in the net underwater or die when the net which the catch is pulled up. The number of dolphins killed in this way has risen sharply in the last three years, bringing already endangered European populations further to the brink of extinction. The French Minister of Agriculture has announced an &amp;ldquo;action plan&amp;rdquo; that includes special nets with acoustic signals to alert the dolphins to the net. &lt;a href=&#34;https://sea-shepherd.de/&#34;&gt;Sea Shepherd&lt;/a&gt; criticizes this plan because many fishermen are afraid that the acoustic signals will also drive away fish. How the implementation will be controlled is also unclear.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verstümmelte Delfine in Rekordzahl an der französischen Küste angespült</title>
      <link>/mutilated-dolphins-wash-up-on-french-coast-in-record-numbers/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;An der französischen Atlantikküste wurden in diesem Jahr so viele tote Delfine angespült, wie noch nie. Nach Schätzungen von Aktivist:innen sind es mindestens 1100 Tiere, die Dunkelziffer wird aber 10 Mal höher geschätzt, denn viele tote Körper sinken noch im offenen Meer ab. Viele der Tiere waren schwer verletzt und verstümmelt. Auch wenn die genauen Todesursachen nicht klar sind, scheinen die Delfine in Kontakt mit großen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/%C3%BCberfischung/&#34;&gt;Fischtrawlern und Netzen&lt;/a&gt; gekommen zu sein. Da die genutzten Netze nicht selektiv Fischen, verenden die Delfine oft als Beifang und ertrinken, wenn sie sich unter Wasser im Netz verheddern oder sterben, wenn das Netz mit dem Fang hochgezogen wird. Die Zahl der Delfine, die auf diese Weise getötet werden, ist in den letzten drei Jahren stark angestiegen und bringt die ohnehin schon gefährdeten europäischen Populationen weiter an den Rand des Aussterbens. Der französische Agrarkulturminister hat einen &amp;ldquo;Aktionsplan&amp;rdquo; angekündigt der auch spezielle Netze mit akustischen Signalen einschließt, die die Delfine auf das Netz aufmerksam machen sollen. &lt;a href=&#34;https://sea-shepherd.de/&#34;&gt;Sea Shepherd&lt;/a&gt; kritisiert diesen Plan, denn viele Fischer hätten Angst, durch die akustischen Signale auch Fische zu vertreiben, und wie die Umsetzung kontrolliert werden soll, ist auch unklar.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>His Epic Message Will Make You Want to Save the World | Short Film Showcase</title>
      <link>/his-epic-message-will-make-you-want-to-save-the-world-short-film-showcase/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/his-epic-message-will-make-you-want-to-save-the-world-short-film-showcase/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während die menschliche Population weiter wächst, wachsen auch die durch uns entstandenen Schäden an der Umwelt. Der Poet und Sprachkünstler Prince Ea überbringt in seinem einzigartigen Kurzfilm für National Graphics eine klare Botschaft, die jede Person zum Handeln für eine nachhaltige Zukunft der Erde anregt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/B-nEYsyRlYo?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=B-nEYsyRlYo&amp;amp;feature=youtu.be&#34;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=B-nEYsyRlYo&amp;amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Immer weniger Meereis erreicht die Arktis</title>
      <link>/immer-weniger-meereis-erreicht-die-arktis/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung fanden heraus, dass immer weniger Meereis aus russischen Gewässern in der zentralen Arktis ankommt. Da das Eis schon vorzeitig schmilzt, kommen die, im Eis gespeicherte Schwebestoffe und Mineralien nicht mehr in der Arktis an und können dort nicht verteilt werden. Das hat nicht nur physikalische, sondern auch biologische und chemische Auswirkungen auf das Ökosystem. Durch die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; kommen mittlerweile nur noch 20 Prozent des, in den Randmeeren gebildeten Meereises, in der zentralen Arktis an. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Arktis im Sommer komplett meereisfrei sein wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schwangerer Wal war voller Plastik</title>
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      <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die zunehmende &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Plastikverschmutzung&lt;/a&gt; macht auch vor den größten Meeressäugern nicht halt: ein schwangerer Wal wurde mit 22 Kilogramm Plastikmüll im Magen an einer Küste in Sardinien angespült. Neben Müllsäcken, Fischernetzen und Leinen, wurde auch ein Behältnis mit Flüssigwaschmittel gefunden, dessen Marke und Barcode noch komplett lesbar waren. Histologische und toxikologische Untersuchungen sollen nun die genaue Todesursache erklären, und ob der Tod des Kalbs in Zusammenhang mit dem geschluckten Plastik steht. Vor nicht allzu langer Zeit wurde bereits an einer Küste der Philippinen ein Wal mit ca. 40 Kilogramm Plastikmüll im Magen angespült.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was passiert, wenn die Erde 4°C wärmer wird?</title>
      <link>/was-passiert-wenn-die-erde-4c-waermer-wird/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Apr 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Weltklimarat (IPCC) geht davon aus, dass sich unsere Erde um 4 °C erwärmen wird, ohne weitere Anstrengungen den Klimawandel zu bremsen. Die Folgen für die Menschheit und den Planeten werden schwerwiegend, selbst wenn die unrealistischen Ziele und freiwilligen Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz 2015 umgesetzt werden. Doch was macht es für einen Unterschied, um wie viel Grad sich die Erde genau erwärmt? Und was würde die weltweite Klimaerwärmung für die Menschheit und den Planeten bedeuten? Die Beantwortungen dieser Fragen und weitere Erklärungen zu den Auswirkungen des Klimawandels findet ihr in diesem Video.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bis zu fünf Grad mehr in der Arktis</title>
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      <pubDate>Fri, 29 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Hat die Arktis bereits ihren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/das-erste-kippelement-ist-das-schnellste/&#34;&gt;Kipppunkt&lt;/a&gt; erreicht? Laut dem neuen Bericht &amp;ldquo;Global Linkages&amp;rdquo; der UNO sieht es ganz danach aus. Selbst wenn die Länder ihre &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/paris-abkommen-die-laender-liefern-nicht/&#34;&gt;Klimaschutzversprechen&lt;/a&gt; ab jetzt wirklich einhalten, wird sich die Temperatur des arktischen Ozeans bis Mitte des Jahrhunderts um 3 bis 5 Grad erhöhen. Im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt erwärmt sich die Arktis sogar doppelt so schnell. Weniger Schnee und Eis bedeutet, dass der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/versauernder-meereisverlust/&#34;&gt;Albedo-Effekt&lt;/a&gt; (das Rückstrahlungsvermögen der Erde) reduziert wird, also weniger Sonnenlicht reflektiert werden kann und die Erde sich dadurch noch schneller erwärmt. Dieser Prozess wird zusätzlich durch das Auftauen von Permafrostböden verstärkt, die so Methan und CO2 in die Atmosphäre freisetzten, was wiederum die Erde weiter aufheizt. Ein Teufelskreis also.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Einwegplastik-Richtlinie schlägt richtigen Weg ein</title>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das EU-Parlament hat angesichts der immer augenscheinlicher werdenden Probleme die Einwegplastik-Richtlinie beschlossen, nachdem diese Richtlinie &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/&#34;&gt;bereits länger diskutiert wurde&lt;/a&gt;. Nun dürfen bestimmte Produkte aus Einwegplastik ab 2021 nicht mehr verkauft werden. Ausgenommen sind vorerst jedoch Plastikflaschen. Sie müssen erst 2025 zu fünfundzwanzig Prozent aus Recyclingmaterial bestehen. Hersteller von Zigaretten und Fischfanggeräten sollen sich aufgrund ihrer besonderen Rolle bei der Umweltverschmutzung finanziell an den Bemühungen der Reinigung der Natur beteiligen. Netze machen nämlich einen Großteil des Mülls im Meer aus. Und Umweltschützer:innen gehen davon aus, dass ein Zigarrettenstummel bis zu 60 Liter Grundwasser verunreinigen kann..&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimastreikende fangen bei sich an</title>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://fridaysforfuture.de/&#34;&gt;Fridays for Future&lt;/a&gt;&amp;quot;-Bewegung hat nur ein geringes Vertrauen in Politik und Wirtschaft. Die jungen Klimaaktivist*innen setzen auf die Veränderung des eigenen Lebensstils und des Konsumverhaltens und fordern ein Umdenken der Volksvertreter*innen. &amp;ldquo;Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!&amp;rdquo;, lautet einer ihrer Demosprüche.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bei der weltweiten Großdemo am 15. März führten Forscherteams aus mehreren Ländern Befragungen unter dem Demonstrierenden durch. Welche Menschen stecken eigentlich hinter der weltweiten Schulstreikbewegung? Was wollen sie konkret erreichen? Was tun sie persönlich für eine nachhaltigere Zukunft? Junge Menschen, von Kritikern häufig als &amp;ldquo;Schulschwänzer&amp;rdquo; beschimpft, haben Angst vor einer Zukunft voller irreversibler Klimakatastrophen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikmüll im Meer: So könnten unsere Ozeane gereinigt werden</title>
      <link>/plastimuell-im-meer-so-koennten-unsere-ozeane-gereinigt-werden/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Meeren und sorgen für den Tod vieler Meereslebewesen. Das Problem beschäftigt Menschen auf der ganzen Welt. Mehr und mehr Ideen werden entwickelt, um diese Massen an Plastikmüll aus den Meeren zu ziehen und zu filtern. Einen Überblick findet ihr hier!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/LJmWfYY3gJE?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=LJmWfYY3gJE&#34;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=LJmWfYY3gJE&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan Rahmstorf erhält ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit 2019</title>
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      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 28. März 2019 bekommt Stefan Rahmstorf in der Kategorie &lt;em&gt;Wissen&lt;/em&gt; den ZEIT WISSEN-Preis &lt;em&gt;Mut zu Nachhaltigkeit 2019&lt;/em&gt; verliehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;figure&gt;&lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747244619/deepwave.org/Stefan_Rahmstorf.jpg&#34;&gt;&lt;img src=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747244619/deepwave.org/Stefan_Rahmstorf.jpg&#34;&#xA;    alt=&#34;Eine Portraitansicht von Stefan Rahmstorf&#34;&gt;&lt;/a&gt;&lt;figcaption&gt;&#xA;      &lt;p&gt;© Stefan Rahmstorf&lt;/p&gt;&#xA;    &lt;/figcaption&gt;&#xA;&lt;/figure&gt;&#xA;&#xA;&lt;p&gt;Wir freuen uns sehr, dass Stefan Rahmstorf, DEEPWAVE Vereinsmitglied, für sein Engagement im Wissenstransfer in der Klimaforschung den ZEIT WISSEN-Preis erhält.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dieser Preis wird jedes Jahr an Personen, Initiativen und Unternehmen verliehen, die einen besonderen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Stefan Rahmstorf ist Klimatologe, Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam und Abteilungsleiter beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mangroven und ihre Bedeutung für den Klimaschutz</title>
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      <pubDate>Wed, 27 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h5 id=&#34;dr-susanne-eickhoff-presse--und-öffentlichkeitsarbeit-leibniz-zentrum-für-marine-tropenforschung-zmt&#34;&gt;Dr. Susanne Eickhoff &lt;em&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/em&gt; &lt;a href=&#34;https://idw-online.de/de/institution457&#34;&gt;Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)&lt;/a&gt;&lt;/h5&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Viele Studien legen nahe, dass Mangroven gigantische Kohlenstoffreservoire und ein bedeutender Faktor für den Klimaschutz sind. Doch bisher fehlten genaue Berechnungen, wieviel Kohlenstoff ein Mangrovenwald in einem bestimmten Zeitabschnitt speichert. Für Klimaschutzprogramme und Emissionshandel sind solche Zahlen aber überaus relevant. Ein Forscherteam vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) liefert nun Speicherraten für indonesische Mangroven.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hohe Konzentrationen von CO2 in der Atmosphäre und die damit verbundene Klimaerwärmung führen uns immer deutlicher zu Bewusstsein: es ist zwingend notwendig, die Kohlenstoff-Senken unserer Erde zu erhalten. Damit sind solche Ökosysteme gemeint, die besonders viel Kohlenstoff speichern, wie die Ozeane oder an Land die Torfsümpfe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nachruf auf einen Wal</title>
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      <pubDate>Wed, 27 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der kalifornische Schweinswal, auch Vaquita (kleine Kuh) genannt, ist der am stärksten gefährdete Meeressäuger der Welt und steht kurz vor dem Aussterben. Schätzungsweise gibt es nur noch zehn bis 22 Exemplare. Die Vaquitas verheddern sich und ersticken in den illegal ausgelegten Kiemennetzen, die sich auf dem Meeresgrund befinden. Die Fischer haben es eigentlich nicht auf die Schweinswale abgesehen, sondern auf die Schwimmblase des Totoabas, welche als Wundermittel gilt. Der hohe Preis auf dem Schwarzmarkt für dieses Organ führt dazu, dass jedes Jahr die illegale Fischerei das Fangverbot ignoriert, das nicht nur für den Vaquita sondern auch für den Totoaba gilt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hitzewellen vernichten Unterwasserwelt</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Hitzewellen auf der ganzen Welt vernichten Tier- und Pflanzenbestände - auch unter Wasser. Innerhalb kurzer Zeit sterben über mehrere Kilometer hinweg massenhaft Meerespflanzen und -tiere, weshalb Wissenschaftler:innen den Vergleich zu Waldbränden herbeiziehen. Diese Hitzewellen werden immer häufiger, halten immer länger an und und richten dadurch immer mehr Schaden an. Und die ohnehin steigende Meerestemperatur verstärkt sie noch.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Während einer Hitzewelle werden Seegras und Seetang vernichtet und Korallenriffe nachhaltig geschädigt, die essentiell für den Erhalt des Ökosystems sind. Sie bieten Fischen Nahrung und Schutz, die als Teil ihrer Nahrungskette auch Seevögel beeinflussen. Da sich die Hitzewellen über sehr große Flächen erstrecken, können betroffene Tiere nicht in kühlere Bereiche des Meeres fliehen, sodass ihr Toleranzbereich überschritten wird. Modelle berechnen, dass Blau-, Buckel-, und Finnwalpopulationen einen besorgniserregenden Rückgang erleiden könnten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zu viel Mikroplastik im Boden</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Trotz der zunehmenden Kritik feiert die Kunststoffindustrie dieses Jahr wieder Absatzrekorde. Nun haben Wissenschaftler:innen festgestellt, dass nicht nur die Meere, sondern auch die Böden an Land eine große Mikroplastikbelastung aufweisen: die kleinen Plastikteile befindet sich in unseren Gärten und auf den Feldern. Zu den Hauptquellen gehören der Abrieb von Autoreifen, Kunststoff im Biomüll und Verluste bei der Abfallentsorgung. Durch die zunehmende Verschmutzung landet das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt; nicht nur durch den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mikroplastik-in-meerestieren-frutti-di-plastik/&#34;&gt;Verzehr von Meerestieren&lt;/a&gt; in uns, sondern auch durch die systematische Vermüllung der Landwirtschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Challenging Plastic Waste</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &amp;ldquo;European Social Innovation Competition&amp;rdquo; ist ein Wettbewerb der Europäischen Kommission, die zum 7. Jahr in Folge stattfindet in allen europäischen Ländern. Dieses Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto &amp;ldquo;Challenging Plastic Waste&amp;rdquo;, auf der Suche nach dem innovativstem Projekt, Produkt, Dienstleistung oder Geschäftsmodell, das der wachsenden Plastikmüllverschmutzung entgegenwirkt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ideen in folgenden Gebieten werden gesucht:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Reduzierung des Verbrauchs von Einweg-Plastikprodukten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&amp;ldquo;Recycling&amp;rdquo;, &amp;ldquo;Reusing&amp;rdquo; und &amp;ldquo;Upcycling&amp;rdquo; von Einweg-Plastikprodukte&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Umgang mit angesammelten Plastikabfällen in der Umwelt und in Mülldeponien&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Änderung des Verbraucherverhaltens, des Einzelhandels und allgemeiner Geschäftspraktiken zur Verringerung der Plastikabfälle und / oder Erhöhung des Recycling und der Wiederverwendung&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Einsatz von alternativen Geschäftsmodelle und Lieferketten Optimierung, um Plastikabfälle zu reduzieren und / oder Recycling und Wiederverwendung zu steigern&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Einführung neuer Materialien, die für eine Kreislaufwirtschaft geeignet sind oder nachhaltige Alternativen zu Kunststoffen auf fossiler Basis bieten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es werden insgesamt drei Preise mit jeweils 50 000 Euro an die Gewinner*Innen mit den innovativsten Ideen, Plastikmüll zu bekämpfen, vergeben. Ihr habt eine Idee? Dann reicht sie bis zum 4. April 2019 auf der Webseite der &lt;a href=&#34;https://eusic.challenges.org/&#34;&gt;&amp;ldquo;European Social Innovation Competition&amp;rdquo;&lt;/a&gt; ein!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gewässertyp des Jahres 2019: Das große Nordseeästuar</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein extremer Lebensraum in nur mäßigem Zustand&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Flussmündungen von Elbe, Ems und Weser haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund der vielfältigen Nutzungsanforderungen aus Industrie, Schifffahrt, Hafenbetrieb und Hochwasserschutz stark verändert. Dazu haben vor allem Deiche und Sperrwerke zur Landgewinnung sowie zum Schutz vor Sturmfluten beigetragen. Dadurch gibt es weniger Überflutungs- und Sedimentationsflächen. Nähr- und Schadstoffeinträge aus den landwirtschaftlichen Flächen im Einzugsgebiet von Elbe, Ems und Weser beeinträchtigen die Wasserqualität. Auch die Fischerei und der Tourismus wirken sich auf den Zustand der Mündungen aus. Um auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen, werden die Flussmündungen von Elbe, Ems und Weser zum Gewässertyp des Jahres 2019 ernannt. In der Fachsprache werden die trichterförmigen Flussmündungen auch als Nordseeästuare bezeichnet. Noch zum Ende des 19. Jahrhunderts wiesen die drei Ästuare eine weitgehend natürliche Gestalt auf. Heute wird ihr ökologischer Zustand – insbesondere die Vielfalt von Pflanzen, Tier und Organismen und natürlichen Lebensräumen – als mäßig bis unbefriedigend bewertet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Kommunen verbieten Luftballons im Freien</title>
      <link>/kommunen-verbieten-luftballons-im-freien/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/kommunen-verbieten-luftballons-im-freien/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ballonschnüre sind eine tödliche Gefahr für Tiere. Besonders Meeressäuger, Fische und Vögel ersticken an den Plastikteilen oder verwickeln sich in den Schnüren. Bei einer Untersuchung mit 1733 Seevögeln fand die Forscherin Lauren Roman in jedem dritten Vogel Müll und bei jedem fünften tot gefundenen Vogel waren Plastikmüll oder Ballonreste die eindeutige Todesursache. Roman betitelt Ballons als den „tödlichsten Müll im Meer“, denn die Wahrscheinlichkeit für einen Seevogel, an Ballons oder ihren Einzelteilen zu sterben, ist ca. 32-mal höher als bei härteren Plastikteilen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schülerstreik: Organisatorin Luisa Neubauer im Interview</title>
      <link>/schuelerstreik-organisatorin-luisa-neubauer-im-interview/</link>
      <pubDate>Thu, 21 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Klimaaktivistin und Hauptorganisatorin der &amp;ldquo;Fridays for Future&amp;rdquo;- Streiks in Deutschland, Luisa Neubauer, war im Gespräch mit UNICUM. Im Interview sprechen sie über ihr Engagement für die Klimaproteste, das Schule schwänzen und insbesondere die Notwendigkeit der Klimapolitiker:innen, sofort zu handeln. Wir müssen jetzt etwas gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; unternehmen, denn wir stehen kurz vor einem weltweiten ökologischen Kollaps!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elene Weber&lt;/strong&gt;: &amp;ldquo;In was für einer Welt möchtest du einmal leben?&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Luisa Neubauer&lt;/strong&gt;: &amp;ldquo;In einer Welt, in der Entscheidungen getroffen werden, weil sie richtig sind, und nicht, weil sie finanziell gut abgesichert sind. In einer Welt, in der wir uns selbst lieben und uns gegenseitig lieben und den Planeten lieben.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>FCKSTRAWS-Initiative bietet Know-how an</title>
      <link>/fckstraws-initiative-bietet-know-how-an/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die FCKSTRAWS-Initiative ruft dazu auf, keine Strohhalme mehr aus Plastik zu verwenden. Sie hat die Hamburger Clubszene bereits mit unserem Wissen über Alternativen, Stickern und Flyern ausgestattet. Jetzt bieten die Kampaigner:innen von FCKSTRAWS allen Interessierten bundesweit an, ihre Erfahrungen und Know-how weiterzugeben. Wir freuen uns sehr, dass die Initiative auch außerhalb Hamburgs ihre Wirkung zeigt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Weitere Informationen über FCKSTRAWS findet ihr &lt;a href=&#34;https://fckplastic.org/&#34;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Kontakt aufnehmen zu FCKSTRAWS: &lt;a href=&#34;https://fckplastic.org/kontakt/&#34;&gt;https://fckplastic.org/kontakt/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU reicht EU-Beschwerde gegen Offshore-Windpark Butendiek ein</title>
      <link>/nabu-reicht-eu-beschwerde-gegen-offshore-windpark-butendiek-ein/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nabu-reicht-eu-beschwerde-gegen-offshore-windpark-butendiek-ein/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bundesbehörden müssen sofortige Schutzmaßnahmen für Seevögel einleiten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat formell Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland eingelegt. Grund dafür ist der massive Umweltschaden durch den Offshore-Windpark „Butendiek“ und durch weitere Windparks am europäischen Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“ in der Nordsee. „Seit fast zwei Jahren zeigen die Daten, dass seltene und streng geschützte Seetaucher aus dem für sie ausgewiesenen Schutzgebiet vertrieben werden. Die verantwortlichen Behörden müssen jetzt handeln. Sonst verstößt Deutschland weiter jeden Tag gegen geltendes EU-Naturschutzrecht,“ sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>ReplacePlastic- Eine App gegen Plastikverpackungen</title>
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      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Meere werden überflutet von Plastikmüll. Ein großer Teil gelangt vom Land her über die Flüsse in die Meere. Plastikverpackungen spielen dabei eine große Rolle. Es ist schwierig in Supermärkten auf Plastikverpackung für Produkte des täglichen Bedarfs zu verzichten, obwohl viele Verbraucher*Innen das möchten. Aus diesem Grund hat die &lt;a href=&#34;https://www.kueste-gegen-plastik.de/&#34;&gt;Küsten gegen Plastik e.V.&lt;/a&gt; die &amp;ldquo;ReplacePlastic&amp;rdquo;-App gewickelt. Mit dieser App können wir die Barcodes von Produkten scannen, von denen wir uns wünschen, dass die Verpackungen nicht aus Plastik bestehen. Das Feedback wird dann an die Anbieter*Innen der Produkte weitergeleitet. Es gibt bereits mehrere Unternehmen, die auf das Feedback der Nutzer*Innen von &amp;ldquo;ReplacePlastic&amp;rdquo; reagiert und ihre Plastikverpackungen umgestellt oder, weggelassen haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Schutz vor Windkraftanlagen: Umleitung für Zugvögel</title>
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      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Anwohner beschweren sich wegen der Optik und Vögel werden wohl auch keine Freunde von Windrädern. Aber Windenergie hat ein großes Potenzial als erneuerbare Energie und wird im Kampf gegen die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; stetig ausgebaut. Laut einer Studie meiden Vögel aber in großem Umfang &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zu-geringe-recyclingkapazitaeten-fuer-rueckbau-von-windenergieanlagen/&#34;&gt;Windkraftanlagen&lt;/a&gt;. Besonders Zugvögel geraten in Konflikt mit ihnen, denn sie müssen bestimmte Routen fliegen, bei denen genügend Aufwind für einen energiesparenden Flug herrscht. Diese Windbedingungen sind auch für Windräder optimal, weshalb es an vielen Stellen, insbesondere an den Küsten, zu Engpässen kommt. Das Forscherteam der Studie ist von der Notwendigkeit der Windenergie überzeugt, trotzdem appellieren sie an die Branche, bei der zukünftigen Planung &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-notverordnung-verschaerft-konflikte-beim-ausbau-der-windenergie-auf-see/&#34;&gt;mehr Rücksicht auf die Tiere&lt;/a&gt; zu nehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>UN-Umweltkonferenz - Startschuss gegen Plastikmüll im Meer?</title>
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      <pubDate>Wed, 20 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es besteht die Hoffnung, dass die UN-Umweltkonferenz in Nairobi nun endlich den ersten Schritt in Richtung eines verbindlichen globalen Abkommens bezüglich des Plastikmülls im Meer macht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Leiterin des UN-Umweltprogramms Joyce Musya appellierte daran, dass jetzt effektive politische Entscheidungen - und nicht nur Versprechungen - bezüglich der größten globalen Umweltprobleme notwendig sind. Eines der drängendsten Probleme auf diesem Gebiet stellt der Plastikmülleintrag ins Meer dar. Makro-und Mikroplastik ist bereits in allen Bereichen des Meeres zu finden: in gewaltigen Teppichen auf der Wasseroberfläche, in der Wassersäule bis in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/plastikverschmutzung-im-marianengraben/&#34;&gt;Tiefseegräben&lt;/a&gt; und im Sediment. Von Meeresbewohnern aufgenommen, landet es durch die Nahrungkette auch auf unseren Tellern.  Seevögel, Fische und Meeressäuger verenden durch Plastikmüll, weil sie sich in ihm verfangen oder ihn als Nahrung aufnehmen und mit gefüllten Mägen verhungern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Angespülter Wal hatte 40kg Plastikmüll aufgenommen</title>
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      <pubDate>Tue, 19 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Tod durch Magenschock: Auf den Philippinen wurde ein toter Wal mit 40 Kilogramm Plastikmüll im Magen angespült. Die Wissenschaftler:innen des Naturkundemuseums und Bildungszentrums &amp;ldquo;D&amp;rsquo; Bone Collector Museum&amp;rdquo; auf den Philippinen meinen, es sei die größte Menge an Plastik, die sie jemals im Magen eines Wals gefunden haben. Dies ist kein Einzelfall. Im Juni 2018 starb bereits ein Wal, der über 80 Plastiktüten geschluckt hatte. Auch von anderen marinen Lebewesen ist ähnliches bekannt. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen sehen die Forscher:innen, die an der Autopsie beteiligt waren, großen Handlungsbedarf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Marine Senke für menschgemachtes CO2 bestimmt</title>
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      <pubDate>Tue, 19 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die ETH Zürich hat ein internationales Forschungsprojekt geleitet, das über 13 Jahre die Menge der menschengemachten CO2-Emissionen, die die Meere aus der Atmosphäre aufgenommen haben, gemessen hat. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass je höher die CO2-Konzentration in der Luft ist, desto mehr CO2 absorbieren auch die Meere. Zwar leistet die ozeanische Kohlenstoffsenke für das Klima einen wichtigen Dienst, aber gleichzeitig versauern die Ozeane durch die steigende CO2-Aufnahme, sodass lebensnotwendige Meeresökosysteme zerstört werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Chris Jordan: Polluting Plastics</title>
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      <pubDate>Mon, 18 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Kunstwerk aus 2,4 Millionen Plastikteilchen aus dem Pazifik? Künstler und Fotograf Chris Jordan zeigt, wie so etwas aussehen kann. So will er das Thema stärker in den Fokus rücken. Denn die unendliche Menge an Plastikmüll im Meer zersetzt sich zu winzigen Teilchen, die dieselbe Größe haben wie Plankton – somit sind sie für uns unsichtbar. Und wenn wir etwas nicht fühlen und sehen können, dann fällt es uns extrem schwer, uns damit auseinanderzusetzen, so Jordan. Seinen Vortrag in voller Länge seht ihr hier.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>International OCEAN FILM TOUR Volume 6</title>
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      <pubDate>Sat, 16 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Adventure. Action. Ocean Life. Die Int. OCEAN FILM TOUR Volume 6 bringt euch zurück ans Meer&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die &amp;ldquo;international OCEAN FILM TOUR&amp;rdquo; geht in die 6. Runde und kommt zwischen dem 17.3 und 17.5.2019 auch nach Deutschland. In vielen verschiedenen Städten werden über die nächsten zwei Monate atemberaubende, neue Meeresabenteuer- und Wassersportfilme auf der großen Leinwand gezeigt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein spannendes Event für alle, die das Meer lieben!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/itNAVRJdSS8?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://de.oceanfilmtour.com/de/trailer&#34;&gt;https://de.oceanfilmtour.com/de/trailer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wissenschaftler:innen haben das erste mesophotische Korallenriff Italiens entdeckt</title>
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      <pubDate>Wed, 13 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Obwohl es in der Vergangenheit viele Korallenriffe im mediterranen Raum gab, existieren dort heute nur noch wenige. Vor Italiens Küste gibt es nun 30 - 50 Meter unter der Wasseroberfläche wieder ein Korallenriff. Italienische Wissenschaftler:innen berichten im Magazin Nature, dass es sich bei dem mindestens zweieinhalb Kilometer langen Korallenriff um das einzige mesophotische Korallenriff im Mittelmeer handelt. Dieses Korallenriff befindet sich in der unteren Schicht der durchlichteten Zone, in der nur noch Restlicht durchdringt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wie Treibhausgase wieder aus der Luft verschwinden</title>
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      <pubDate>Fri, 08 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Schweizer Firma &amp;ldquo;Climeworks AG&amp;rdquo; bietet Getränkefirmen aus der Luft gefiltertes CO2 an. Durch die speziellen Anlagen von Climeworks sollen die Treibhausgase aus der Luft eingefangen und dann in einem separaten Behälter gespeichert werden. Die Methode von Climeworks ist sehr kostenspielig: eine Tonne CO2 kostet aktuell etwa 500 Euro, im Vergleich dazu kostet im Europäischen Emissionshandel das Recht, eine Tonne Treibhausgase in die Atmosphäre zu blasen aktuell ca. 20 Euro - allerdings mit steigender Tendenz. Diese sogenannten negativen Emissionen, also die Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre, stehen schon seit einigen Jahren im Fokus der Klimawissenschaftler:innen. Das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/deutschland-muesste-schon-in-15-jahren-co%e2%82%82-frei-sein/&#34;&gt;1,5-Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens&lt;/a&gt; einzuhalten, ist laut diversen Klimamodellen auch nur durch Maßnahmen wie diese möglich. Trotzdem dürfen natürliche Maßnahmen, wie die Aufforstung von Wäldern, Mangroven und Seegraswiesen und ein Stopp der (Regen)Waldrodung, nicht zu kurz kommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Dank an alle Superlative Adventure Club Teams</title>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wir bedanken uns bei allen Teams des Superlative Adventure Clubs (SAC), die über die letzten Jahre an den Rallys teilgenommen und für DEEPWAVE gesammelt haben. Ohne die Unterstützung von euch und den Menschen, die für uns gespendet haben, würde es unseren Verein nicht geben. Durch euch können wir weiter für umweltverträgliche Strukturen für das Ökosystem Meer kämpfen und Menschen für die Erhaltung der Ozeane begeistern. Wir wünschen euch viel Glück und Erfolg bei den nächsten SAC Rallyes!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>„Fridays for Future“- Greta Thunberg in Hamburg</title>
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      <pubDate>Mon, 04 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;1.3.2019 - Am Freitagmorgen finden sich knapp 10 000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Norddeutschland in Hamburg zusammen und machen sich gemeinsam für den Klimaschutz stark.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Um 8:30 versammeln sich Tausende engagierter junger Menschen auf dem Gänsemarkt für die „Fridays for Future“-Demonstration. „Fridays for Future“ ist eine Klimastreik-Bewegung, die als Vorbild die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg hat, die schon seit Monaten freitags streikt. Der fröhlich gestimmte Demonstrationszug zieht mit Schildern, Plakaten und Musik durch Hamburgs Innenstadt in Richtung Rathausmarkt. Neben den zahlreichen Schüler:innen, die anstatt zur Schule zu gehen, für echten Klimaschutz demonstrieren, schließen sich auch einige Lehrer:innen, Eltern und Großeltern der Aktion an. Der Höhepunkt des Geschehens ist Greta, die anlässlich des Protests in Hamburg mit dem Zug aus Schweden anreiste. Sie hält zum Abschluss der Demo eine Ansprache auf Englisch vor der jubelnden Menschenmenge. Die Nachricht an die Verantwortlichen der Klimapolitik ist eindeutig: „Wir machen weiter, bis sie etwas unternehmen“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Tag des Artenschutzes: Tiefseefisch - Orange Roughy</title>
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      <pubDate>Sun, 03 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Alljährlich findet am 3. März der Tag des Artenschutzes statt, der aus dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) von 1973 hervorgeht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zum diesjährigen Tag des Artenschutzes stellen wir euch den Granatbarsch - oder auch &lt;em&gt;Orange Roughy -&lt;/em&gt; vor. Ein Sinnbild für das Leben in der Tiefsee. Die Tiefsee - tiefer, dunkler und  langsamer. Der größte Lebensraum unseres Planeten, der früher durch seine besonderen Lebensbedingungen als lebensfeindlich galt. &lt;em&gt;Orange Roughy&lt;/em&gt; hat sich jedoch, so wie viele andere Lebewesen, perfekt an die Kälte, den hohen Druck und die ewige Dunkelheit der Tiefsee angepasst.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eisberg, doppelt so groß wie Berlin, droht abzubrechen</title>
      <link>/eisberg-doppelt-so-gross-wie-berlin-droht-abzubrechen/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Mar 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Auch am kältesten Ort der Erde wird die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; immer mehr sichtbar. Im östlichen Bereich der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/antarktisches-eis-schwindet-weiter/&#34;&gt;Antarktis&lt;/a&gt; liegt das Brunt-Schelfeis, und seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich dort nur wenig verändert. Doch in den letzten Jahren haben Forscher:innen der NASA einen deutlichen Rückgang der Eiskante festgestellt. Hinzu kommen neue Risse, die das Eis durchziehen. Wenn die Furche größer wird, ist es möglich, dass sich ein Teil des Schelfeises selbstständig macht. Der entstehende Eisberg würde etwa doppelt so groß wie Berlin sein. Je nachdem, wie sich die Risse entwickeln, könnte auch die Forschungsstation &amp;ldquo;Halley VIa&amp;rdquo; gefährdet sein. Sie musste schon mehrfach wegen der unsicheren Eis-Bedingungen geschlossen werden und ist bereits einmal umgezogen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>NABU fordert mehr Anstrengungen gegen Verpackungsmüll</title>
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      <pubDate>Thu, 28 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Tschimpke: Handel und Industrie müssen bis zum Herbst konkrete Angebote machen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Der NABU hat Industrie und Handel zu deutlich mehr Anstrengungen bei der Reduzierung von Verpackungsmüll aufgefordert. Über 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll fallen in Deutschland im Jahr an, darunter drei Millionen aus Kunststoff. Ohne Maßnahmen zur Abfallvermeidung wird diese Menge immer weiter steigen, eine Verschwendung natürlicher Ressourcen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Abfallvermeidung wird in der Diskussion um Verpackungen noch viel zu stiefmütterlich behandelt. Wir erwarten nun konkrete Angebote von Industrie und Handel, wo und wie sie überflüssige Verpackungen vermeiden wollen und bei welchen Produkten auch mit kreativen Wegen Einweg durch Mehrweg ersetzt werden kann. Auch brauchen wir einen viel stärkeren Einsatz von Kunststoff-Recyclaten aus der Gelben Tonne, daher begrüßen wir, dass sich die Ministerin hierfür mit einer neuen bundesweiten Initiative einsetzt“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich des Rundes Tisches, zu dem Bundesumweltministerin Schulze Handel und Industrie sowie auch den NABU eingeladen hatte. Wenn es keine Bereitschaft gebe, müsse Ministerin Schulze, wie sie bereits angekündigt hat, gesetzlich dazu verpflichten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nordamerika treibt CO₂-Steuer voran</title>
      <link>/nordamerika-treibt-co2-steuer-voran/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nordamerika-treibt-co2-steuer-voran/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem Kanada bereits Steuern auf den Ausstoß von Treibhausgasen eingeführt hat, sollen die Vereinigten Staaten nun folgen. Immer mehr Politiker:innen, Wissenschaftler:innen, Ökonom:innen und auch Konzerne unterstützen den Gesetzesentwurf &amp;ldquo;Energy Innovation and Carbon Dividend Act&amp;rdquo;, der vorsieht, dass die Einnahmen durch die CO2-Steuer an die Bürger:innen zurückgegeben werden. Dies würde effizient und schnell zu einer sozialverträglichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen führen. Allerdings gibt es kaum Hoffnung, dass sich die Idee der CO2-Steuer in den USA durchsetzt, denn viele Demokraten befürworten einen &amp;ldquo;Green New Deal&amp;rdquo; und ein Teil der Republikaner sieht den Klimawandel nicht als eine große Bedrohung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Empfehlung für Newsletter von fair-fish</title>
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      <pubDate>Wed, 27 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere Freund*innen vom Verein &lt;a href=&#34;http://www.fair-fish.ch/de/&#34;&gt;fair-fish&lt;/a&gt; aus der Schweiz wollen die Art, wie Fische für die Ernährung gewonnen werden, grundlegend verändern. &lt;a href=&#34;http://www.fair-fish.ch/de/&#34;&gt;Fair-fish&lt;/a&gt; verschickt jeden Monat einen sehr informativen Newsletter an alle Interessierten. Der Newsletter beinhaltet aktuelle Informationen über das Wohl und Leid von Fischen, industrielle Fischerei und Fischproduktion, Überfischung, Labels und Zertifizierung und vielen anderen Themen, die den Schutz der Meere und seinen Bewohnern betrifft. Auf jeden Fall lesenswert!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn ihr den Newsletter beziehen wollte, müsst ihr einfach die Nachricht «Bitte Newsletter» an &lt;a href=&#34;mailto:office@fair-fish.ch&#34;&gt;info(at)fair-fish.ch&lt;/a&gt; senden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Nachhaltigkeitssiegel MSC schützt Wale und Seevögel nicht ausreichend</title>
      <link>/wie-nachhaltig-ist-das-msc-fischsiegel/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/wie-nachhaltig-ist-das-msc-fischsiegel/</guid>
      <description>&lt;p&gt;BirdLife-Studie offenbart gravierende Mängel beim Siegel für Fischprodukte&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin – Eine aktuelle Studie des NABU-Dachverbandes Birdlife International dokumentiert gravierende Mängel des weltweit bekannten Siegels für Fischprodukte und Meeresfrüchte, das Marine Stewardship Council (MSC). Nur 13 Prozent der untersuchten Fischereien erhielten eine gute Note, lediglich bei einer ging der ungewollte Beifang von bedrohten Arten nach der Zertifizierung zurück.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;„Das ist zu wenig für den Anspruch eines Nachhaltigkeitssiegels“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Wer zu einem Nachhaltigkeitssiegel greift, möchte sicher gehen, dass sein Einkauf nicht auf Kosten der Meeresumwelt geht und zum sinnlosen Tod von Walen und Seevögeln führt. Das ist beim MSC leider nicht immer gewährleistet. Wir appellieren daher eindringlich an MSC, schnellstmöglich Reformen einzuleiten und dem Schutz seltener und bedrohter Arten höchste Priorität einzuräumen.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: PIWI- Ein Bildungsprojekt für Kinder</title>
      <link>/piwi-ein-bildungsprojekt-fuer-kinder/</link>
      <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Bildungsprojekt PIWI ist ein Umweltbildungsangebot für Kinder und ihre Begleitpersonen, um sie spielerisch an das Thema &amp;ldquo;Müllerverschmutzung in Gewässern&amp;rdquo; heranzuführen. Das Projekt besteht aus einem Kinderbilderbuch &amp;ldquo;PIWI und die Plastiksuppe&amp;rdquo;, dem Verleih eines Bildungskoffers bestehend aus verschiedenen Materialen und Spielen und einem USB-Stick, der das Infomaterial digital enthält.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Weitere Informationen zu PIWI: &lt;a href=&#34;https://www.piwipedia.de/de/&#34;&gt;https://www.piwipedia.de/de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.piwipedia.de/de/bestellen/piwipedia-kinderbuch-bestellen/&#34;&gt;Hier&lt;/a&gt; könnt ihr euch in die Warteliste für ein PIWI-Buch eintragen (derzeit sind alle gedruckten deutsch- und auch englischsprachigen PIWI-Bücher vergriffen) oder die bisherigen Bücher direkt als PDF downloaden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Strengere Umweltstandards für Rohstoff-Abbau nötig</title>
      <link>/strengere-umweltstandards-fuer-rohstoff-abbau-noetig/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Rohstoffpreise müssen die ökologische Wahrheit sagen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Angesichts des global steigenden Rohstoffbedarfs rät das Umweltbundesamt (UBA) zu mehr Umweltschutz im Bergbau. „Als Großimporteur hat Deutschland eine Mitverantwortung für die durch Rohstoff-Abbau weltweit verursachten lokalen, regionalen und globalen Umweltschäden. Wir sollten mit der EU auf international verbindliche Umweltstandards entlang der Rohstofflieferkette vom Bergwerk bis zur Rohstoffaufbereitung drängen“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. Die neuen Pflichten müssten als zweite Säule der Rohstoffsicherung neben das Recycling treten. Sonst könne nicht sichergestellt werden, dass Deutschland seinen Rohstoffbedarf künftig aus ökologisch unbedenklichen Quellen decken kann. Deutschland ist einer der größten Rohstoff-Importeure der Welt: Bei Aluminium, Blei, Kupfer und Zinn der fünftgrößte Nachfrager und bei Stahl der sechstgrößte (Zahlen für 2017). Prognosen der OECD erwarten, dass sich für Metalle die weltweite Nachfrage bis 2060 gegenüber 2011 nahezu verdreifachen wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Neuer IPCC Sonderbericht: Vor uns die Sintflut</title>
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      <pubDate>Mon, 11 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Laut einem geleakten Entwurf des Sonderberichts, den der Weltklimarat im September vorlegen will, gehen die Wissenschaftler:innen des IPCC (&lt;em&gt;Intergovernmental Panel on Climate Change&lt;/em&gt;, landläufig Weltklimarat genannt) davon aus, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um mehr als 1,3 m ansteigen könnte. Dabei sprach der IPCC in seinem Fünften Sachstandsbericht von 2014 noch von 98 cm im Worst Case Szenario. Grund für die Korrektur ist, dass sich die Annahme, das Eis der Antarktis sei stabil, als falsch herausgestellt hat. Inzwischen weiß man, dass sich der Eisverlust in den letzten 40 Jahren versechsfacht hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Forscher finden gigantischen Hohlraum in Thwaites-Gletscher</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Amerikanische Forscher:innen haben im Thwaites-Gletscher einen gewaltigen Hohlraum entdeckt, der einst 14 Milliarden Tonnen Eis fasste. Zwar schmilzt das Eis im &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/antarktis-schwindet-weiter/&#34;&gt;westlichen Teil der Antarktis wesentlich schneller als im östlichen Teil&lt;/a&gt;, jedoch ist diese Entdeckung höchst besorgniserregend, da der Hohlraum größtenteils in den letzten drei Jahren entstanden ist.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Thwaites-Gletscher spielt eine große Rolle bei der Vorhersage des künftigen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/meeresspiegelanstieg-bedroht-new-york-city/&#34;&gt;Anstieges des Meeresspiegels&lt;/a&gt;. Der Gletscher, der ungefähr die Größe von Florida misst, ist zurzeit für vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstieg verantwortlich. Schmilzt der Thwaites-Gletscher vollständig ab, würde das allein zu einem Anstieg von 65 Zentimetern führen. Allerdings ist aufgrund des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimafoscher-warnen-vor-planetarem-notfallzustand/&#34;&gt;Albedo-Effekts&lt;/a&gt; zu erwarten, dass das Eis immer schneller schmelzen wird, je mehr Eis verschwindet: Das Eis verschwindet nicht nur, weil es wärmer wird, sondern auch, weil die Wärme &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/zirkumpolarstrom-fliesst-in-warmphasen-schneller/&#34;&gt;Strömungen&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/das-rote-gewand-des-schnees/&#34;&gt;Fauna auch in der Antarktis&lt;/a&gt; beeinflusst.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>&#34;I want you to panic&#34;- 16-jährige Greta Thunberg spricht in Davos</title>
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      <pubDate>Sat, 26 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jan 25, 2019, Der englische Guardian hat das folgende Video veröffentlicht. Greta Thunberg, eine 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden, findet auf dem Weltwirtschaftsforum 2019 in Davos klare Worte über den Klimawandel und den Umgang damit: „I don&amp;rsquo;t want you to be hopeful, I want you to panic! I want you to feel the fear I feel every day and then I want you to act!“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/RjsLm5PCdVQ?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=RjsLm5PCdVQ&amp;amp;feature=youtu.be&#34;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=RjsLm5PCdVQ&amp;amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rendsburger Schule spendet für DEEPWAVE</title>
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      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Am 22.11.2018 hat uns die Herderschule in Rendsburg eingeladen, um einen Vortrag über die Meere und unsere Arbeit als Meeresschutzorganisation zu halten. Im Rahmen eines Weihnachtsbasars haben die Schüler und Schülerinnen der Herderschule ganze 5700 Euro gesammelt und sich entschieden, die Hälfte des Geldes DEEPWAVE e.V. zu spenden. Die andere Hälfte kommt dem Förderverein für krebskranke Kinder und Jugendliche zugute.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die für uns gespendet haben. Insbesondere danken wir allen Schüler und Schülerinnen, die sich so engagiert um die Organisation des Weihnachtsbasars gekümmert haben und mit ihren Ideen dafür gesorgt haben, dass diese hohe Spendensumme überhaupt zustandekommen konnte. Vor allem aber hat uns ihre Entscheidung berührt, das gesammelte Geld für den Schutz der Meere einzusetzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Haiforscherin filmt sich mit womöglich größtem Hai</title>
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      <pubDate>Sun, 20 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Haiforscherin und Umweltschützerin Ocean Ramsey hatte vor der Küste von Hawaii ein hautnahes Erlebnis mit dem wohl größten jemals verzeichneten Weißen Hai. Haie ziehen leider aufgrund der Medienberichterstattung, die sie als gefährliche Monster darstellt, keine Sympathie auf sich. Dabei sind sie enorm wichtig, um das Ökosystem Ozean in seiner Balance zu halten. Sie halten nämlich die Fischbestände auf einem gleich hohen Niveau und fressen insbesondere alte, schwache und dadurch langsame Fische.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ozeane erwärmen sich schneller als erwartet</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Eine neue Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin “Science“ aktualisiert – leider – die letzten Ergebnisse des Weltklimarates IPCC: Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Erwärmung&lt;/a&gt; der Ozeane geht noch schneller voran als bisher gedacht. Außerdem wird in den Meeren ca. 93 Prozent der Energie, die durch den anthropogenen Treibhauseffekt freigesetzt wird, aus der Atmosphäre aufgenommen und gespeichert. Die Ozeane sind ein extrem träges Speichermedium und selbst bei einer sofortigen und drastischen Reduzierung der Emissionen würden sie sich erst einmal weiter erwärmen. Das Jahr 2018 gilt bis jetzt als das heißeste Meeresjahr seit Beginn der Aufzeichnungen, ähnliche Spitzenwerte gab es aber auch in den drei Jahren davor. Wenn diesem Erwärmungstrend nicht entgegengesteuert wird, werden Auswirkungen wie der weitere Anstieg des Meeresspiegels, &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/korallen/&#34;&gt;Korallenbleichen- und sterben&lt;/a&gt;, Strömungsänderungen und tropische Wirbelstürme mehr und mehr zu einer neuen Normalität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gute Vorsätze für 2019 in amerikanischen Gemeinden</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In Kalifornien haben einige Gemeinden verschiedene Resolutionen und Gesetze auf den Weg gebracht, um dem Plastikproblem Herr zu werden. In Städten um Monterey Bay wurden neue Verfügungen erlassen, die Einwegplastik in Restaurants weitestgehend durch kompostierbares oder recyclebares Material ersetzen sollen. Plastiktrinkhalme werden nach dem neuen Gesetz in Restaurants, Cafés und Bars generell nicht mehr erlaubt sein, außer wenn der Gebrauch zum Beispiel aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Auch in Hotels sollen kleine Einwegfläschchen mit Shampoo und Duschgel durch größere Flaschen für den Mehrfachgebrauch bis 2020 ersetzt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klimaplan ohne Ambitionen</title>
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      <pubDate>Wed, 09 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Entwurf des &lt;a href=&#34;https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Textsammlungen/Energie/necp.html&#34;&gt;Nationalen Energie- und Klimaplans (NECP)&lt;/a&gt;, den die Bundesregierung der EU-Kommission übermittelt hat, liegt vor. Die Bundesregierung zeigt weiterhin keine Motivation aus der Kohle auszusteigen, lediglich diese auslaufen zu lassen. So sollen im Jahr 2040 in Deutschland noch immer die Hälfte der heutigen Kohleverstromungen laufen und mehr als 620 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Dies passt ganz klar nicht zu den deutschen Klimapflichten und ist somit ein weiteres Beispiel für die ambitionslose deutsche Klimapolitik, die es mal wieder nicht schafft, die eigenen Ziele zu erreichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kaffeesatz statt Wissenschaft: WWF kritisiert „staatlich legitimierte Überfischung“</title>
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      <pubDate>Thu, 20 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;EU einigt sich auf Fischfangmengen für 2019 / WWF kritisiert „staatlich legitimierte Überfischung“&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die EU Fischereiminister haben in der Nacht festgelegt, wie hoch die Fangmengen für das kommende Jahr für 89 Fischbestände in der Nordsee und dem Nordostatlantik sein dürfen. In der Nordsee dürfen im Jahr 2019 mehr Schollen und Seelachs, aber weniger Kabeljau und Heringe gefangen werden. Die Naturschutzorganisation WWF kritisiert in einer Stellungnahme die fortgesetzte &amp;ldquo;staatlich legitimierte Überfischung&amp;rdquo; und fordert ein Umdenken in der EU-Fischereipolitik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>UN-Klimagipfel COP24: jetzt muss gehandelt werden</title>
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      <pubDate>Tue, 18 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/abschluss-der-cop24-in-kattowice/&#34;&gt;UN-Klimakonferenz in Kattowitz&lt;/a&gt; geht zu Ende und Forscher:innen des &lt;a href=&#34;https://www.pik-potsdam.de/de&#34;&gt;Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK)&lt;/a&gt; zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis der COP24. Die Regierungen haben gezeigt, dass sie an einer gemeinsamen Bewältigung der Klimakrise interessiert sind. Allerdings kritisieren die Wissenschaftler:innen die fehlende Präzision in allen Beschlüssen. Die Staatengemeinschaft hat nicht deutlich genug kommuniziert, dass die globalen Emissionen aus fossilen Brennstoffen bis 2030 halbiert werden müssen. Weil es notwendig ist, dass die Emissionen jetzt schnell sinken, fordern die Wissenschaftler:innen gerade von Europa beherzte Entscheidungen anstelle von Unsicherheit, um den restlichen Staaten ein Beispiel zu sein. Ob sich die Politik an diese Forderungen hält, ist entscheidend dafür, ob aus unserer gegenwärtigen Warmzeit eine &amp;ldquo;Heißzeit&amp;rdquo; wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Abschluss der COP24 in Kattowice</title>
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      <pubDate>Sun, 16 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Verhandlungen des Weltklimagipfels in Kattowice enden mit einem 133-seitigen Regelwerk, das als Umsetzung des Pariser Abkommens von 2015 vorgibt, wie ab 2024 die Staaten der Welt  über ihre Bemühungen zum Klimaschutz zu berichten haben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mehr nicht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es wird als Erfolg verbucht, dass sich darauf alle beteiligten Staaten geeinigt haben. Und deren Vertreter klopfen sich nun in bekannter Manier auf die Schultern. Nicht erwähnt wird, was wirklich zu tun wäre. Am Rande erwähnt wird, dass wir uns damit auf 3 Grad Erderwärmung einstellen. 3 Grad. Das ist nicht nur für viele Völker zu viel, für die Greta Thunberg spricht. Das ist für uns alle zu viel.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tigran Hamasyan - Markos and Markos</title>
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      <pubDate>Sun, 09 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/jFeoInAR8Dw?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Tigran Hamasyan&amp;rsquo;s &lt;em&gt;Markos and Markos&lt;/em&gt; from his 2017 album &lt;em&gt;An Ancient Observer.&lt;/em&gt; Video by Naira Muradyan.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Inspired by Zahrad’s poem Marc and Marc&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Marc and Marc Went to the seaside And, by the lighthouse Marc, together with Marc (since both were Marcs) Were washing their feet Look, Marc Said Marc to Marc A shooting star just fell Marc looked down Into the sea You lied, said Marc to Marc When they got Their feet dry A little star was stuck On Marc’s foot&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie wir die Ozeane entlasten können</title>
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      <pubDate>Fri, 07 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Unsere Meere werden nicht nur durch jährlich 9 Millionen Tonnen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-plastifizierung-des-ozeans/&#34;&gt;Plastikmüll&lt;/a&gt; verschmutzt, sondern auch durch den erhöhten Düngemitteleintrag in der Landwirtschaft. Die Überdüngung der Felder verursacht die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kehren-die-grossen-raeuber-in-die-nordsee-zurueck/&#34;&gt;Eutrophierung&lt;/a&gt; von Gewässern, wodurch immer mehr sogenannte Todeszonen in Küstengebieten entstehen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie genau Lösungen für diese Probleme aussehen können, erfahrt ihr in dem Film &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=HQTUWK7CM-Y&#34;&gt;How We Can Keep Plastics Out of Our Oceans&lt;/a&gt;&amp;rdquo; vom &lt;a href=&#34;https://www.nationalgeographic.de/&#34;&gt;National Geographic&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/&#34;&gt;YouTube&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/HQTUWK7CM-Y?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Elegy for the Arctic</title>
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      <pubDate>Mon, 03 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Repostet aus gegebenem Anlass: für alle Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Through his music, acclaimed Italian composer and pianist Ludovico Einaudi has added his voice to those of eight million people from across the world demanding protection for the Arctic. Einaudi performed one of his own compositions on a floating platform in the middle of the Ocean, against the backdrop of the Wahlenbergbreen glacier (in Svalbard, Norway).&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/2DLnhdnSUVs?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Source:  &lt;a href=&#34;https://youtu.be/2DLnhdnSUVs&#34;&gt;Ludovico Einaudi&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fangquoten 2019/2020 für Tiefseefische festgelegt: EU umschifft eigenen Nachhaltigkeitsstandard</title>
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      <pubDate>Fri, 30 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die EU hat die aktuellen Fangquoten für einige Tiefseefischarten im Nordostatlantik beschlossen. Dabei geht es unter anderem um folgende Fischarten: Tiefseehai, Schwarzer Degenfisch, Kaiserbarsch, Rundnasen-Grenadier und Rote Fleckbrasse.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;20.11.2018&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Pressemeldung von Slow Food Deutschland:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;tiefsee-fanggrenzen-20192020-eu-umschifft-eigenen-nachhaltigkeitsstandard&#34;&gt;Tiefsee-Fanggrenzen 2019/2020: EU umschifft eigenen Nachhaltigkeitsstandard&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;20.11.2018 – Die Fischereiminister der EU, darunter Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, haben über die Fanggrenzen für wirtschaftlich bedeutende Bestände von Tiefseefischarten für 2019 und 2020 entschieden - darunter die für Deutschland relevanten Arten Schwarzer Degenfisch, Rundnasengrenadier und Gabeldorsch. &amp;ldquo;Herzstück der Gemeinsamen Fischereipolitik ist das rechtlich verbriefte Ziel nachhaltiger Nutzungsgrade für alle fischereilich genutzten Populationen bis 2020. Dieser sogar global geltende Nachhaltigkeitsstandard wurde nun umschifft, indem zahlreiche Fanggrenzen einfach aufgehoben wurden&amp;rdquo;, so Nina Wolff, Fischerei-Expertin von Slow Food Deutschland.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Juniors Corner: Plastikpiraten sammeln Müll</title>
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      <pubDate>Thu, 29 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Wissenschaftsjahr 2016 / 2017 behandelte das Thema Meere und Ozeane. Im Rahmen der Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ sammelten Schulklassen und Jugendgruppen im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 unter anderem Müll (Makroplastik wie Plastiktüten, Plastikflaschen und Angelschnüre) und Mikroplastik an deutschen Flüssen und dokumentierten, wo sie ihn gefunden haben. Dabei wendeten sie wissenschaftliche Methoden an, die gewonnenen Daten werden von der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet. Auch zehn britische Schulklassen reisten nach Deutschland und nahmen zusammen mit ihren Partnerschulen an bilingualen Expeditionen teil.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>9 tips for living with less plastic</title>
      <link>/9-tips-for-living-with-less-plastic/</link>
      <pubDate>Wed, 28 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;It’s a frightening fact that every single piece of plastic ever made still exists somewhere on this planet. With plastic there really is no ‘away’.&amp;quot;-  &lt;a href=&#34;https://lessplastic.co.uk/&#34;&gt;lessplastic&lt;/a&gt;. In der folgenden Grafik findet ihr neun einfache Tipps, damit ihr in eurem Alltag weniger Plastik benutzen könnt und der weltweiten Plastikverschmutzung entgegenwirkt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&#xA;&lt;span class=&#34;&#34;&gt;&#xA;&lt;img data-src=&#39;https://trello-attachments.s3.amazonaws.com/5a5678f4bc07f38df94f6191/5ad4de4c56430d2bc6c0f5a0/654f2c082bfe2de5a70a9126c48b2185/9-tips-for-living-with-less-plastic_square_Odyssea.jpg&#39; alt=&#34;&#34; class=&#34;cld-responsive &#34; loading=&#34;lazy&#34;&#xA;    width=&#34;100%&#34; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;©&lt;/em&gt; lessplastic&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://lessplastic.co.uk/9-tips-living-less-plastic/&#34;&gt;https://lessplastic.co.uk/9-tips-living-less-plastic/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU: Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben</title>
      <link>/nabu-bundesregierung-tut-zu-wenig-gegen-das-artensterben/</link>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Tennhardt: Biodiversitätskonferenz muss neue Artenschutzpolitik auf den Weg bringen&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Berlin/Sharm-el-Sheich – Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich (bis 29.11.) kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. „Deutschland wird sich auf der globalen Bühne erneut als Vorreiter des Naturschutzes rühmen und auf seine Finanzhilfen für Naturschutzprojekte in aller Welt verweisen. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung in den EU-Agrarverhandlungen drauf und dran ist, das Insektensterben weiter zu beschleunigen. Europa trägt mit seiner Landwirtschaftspolitik eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität“, sagt NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. „Der dringend notwendige Aufbruch für die Rettung der Artenvielfalt kann nur gelingen, wenn in Sharm-el-Sheich eine neue Biodiversitätspolitik auf den Weg gebracht wird, und die Regierungen zuhause auch entsprechend handeln. Es gibt keinen zweiten Planeten Erde.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Prof. Antje Boetius erhält den Deutschen Umweltpreis 2018</title>
      <link>/antje-boetius-erhaelt-den-deutschen-umweltpreis/</link>
      <pubDate>Sat, 03 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bereits zum 26. Mal wurde der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vergeben, die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius ist eine der Gewinnerinnen. Der mit 500.000 Euro dotierte Preis ist der größte unabhängige Umweltpreis Europas. Durch die Vergabe betont die DBU die große Bedeutung der Weltmeere für Klima, Lebensvielfalt und Nahrungsversorgung und warnt gleichzeitig vor dem Klimawandel, der Umweltverschmutzung und Überfischung.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Leben für die Ozeane&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit unterschiedlichen Schwerpunkten erforscht Antje Boetius die Biodiversität der Tiefsee, betreibt Wissenschaftskommunikation und setzt Projekte zwischen Wissenschaft, Kunst und Kultur um – die Ozeane und ihre Vielfalt sind die Themen der wohl bekanntesten Meeresforscherin Deutschlands. Ihren Anspruch an das Meer sieht sie dabei sogar durchaus romantisch: „Es geht darum, ein Paradies zu erhalten.“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weddellmeer: Pläne für größtes Meeresschutzgebiet gescheitert</title>
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      <pubDate>Sat, 03 Nov 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/kein-schutz-fuer-das-suedpolarmeer/&#34;&gt;Weddellmeer&lt;/a&gt; ist das größte Randmeer der Antarktis und bietet einen einzigartigen Lebensraum für etwa 14.000 verschiedene Tierarten, darunter Blauwale, Buckelwale, diverse Seevögel, Kaiserpinguine und Orcas, die sich von den großen Krill- und Fischvorkommen ernähren. Unterstützt durch die jahrelangen fachlichen Vorbereitungen von Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung hat Deutschland jetzt erneut einen Antrag gestellt, um das Weddellmeer zum Meeresschutzgebiet erklären zu lassen – es wäre damit das größte Schutzgebiet der Welt gewesen. Doch durch eine Blockade von China und Russland kann dieses Vorhaben vorerst nicht in die Tat umgesetzt werden. Bis jetzt konnte sich das Weddellmeer gut selbst schützen, denn die massiven Eisschichten hindern Fischfangflotten daran, in das Meer zu gelangen. Aufgrund der steigenden Wassertemperaturen, dem &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/awi-jaehrliches-meereisminimum-in-der-arktis/&#34;&gt;Meereisverlust&lt;/a&gt; und der immer moderneren Technik ist es allerdings fraglich, wie lange sich dieses Ökosystem noch selber schützen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerf-Plastikprodukten</title>
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      <pubDate>Thu, 25 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die neuste Pressemitteilung der EU zum Thema Verbot von Einwegplastikverpackungen ist gerade veröffentlich worden. Darin ist zu lesen, dass das EU Parlament nun den von der Kommission eingereichten Vorschlag zur Reduzierung von Einwegplastik angenommen hat. Dies ist tatsächlich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um weitere Verschmutzung der Meere zu verhindern. Aber ein Grund in Jubelschreie auszubrechen, ist es mit Sicherheit nicht. Zum einen beinhaltet die Entscheidung des EU Parlaments noch keine praktischen Konsequenzen. Erst müssen sich noch die EU-Staaten im Ministerrat auf eine gemeinsame Linie zu dem Gesetzesvorschlag einigen. Laut Pressemitteilung würden die neuen Regeln zwei Jahre nach Verabschiedung durch Rat und Parlament in Kraft treten, also voraussichtlich frühestens 2021. Es ist also noch ein langer Weg bis dorthin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Tiefsee: Rästelhafte Unterwasserwelt</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/die-tiefsee/&#34;&gt;Tiefsee&lt;/a&gt; ist bisher weniger erforscht als der Mond. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Wissenschaft noch überzeugt, dass durch die dort besonderen Umweltbedingungen keinerlei Leben möglich sei. Durch die Bergung eines Tiefseekabels, welches von verschiedensten Tierarten besiedelt war, wurden die Forscher:innen 1858 eines Besseren belehrt. Neben dem bekannten Riesentintenfisch gibt es viele weitere Lebewesen, die sich optimal an diese Bedingungen - die für uns extrem erscheinen - der Unterwasserwelt angepasst haben: durch ein bestimmtes Molekül, das ihre Proteine stabilisiert, können Tiefseefische dem Druck in der Tiefe standhalten. Durch die Fähigkeit zur Biolumineszenz, können sich die Lebewesen verständigen und Beute oder Partner anlocken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>CineMare: 3. Internationales Meeresfilmfestival</title>
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      <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Nachdem DEEPWAVE e.V. im Jahr 2016 beim 1. CineMare Meeresfilmfestival als Partner mit an Bord war, freuen wir uns sehr, dass das Festival in diesem Oktober nun schon in die dritte Runde geht und über 60 Filme aus 20 Ländern zeigt. Das Festival bietet neben den Filmvorführungen viele weitere Formate an - darunter Schulvorstellungen, ein Seniorenkino, Praktika für Studierende, die Fotoausstellung BLUE VISIONS und Videokunst, die vor jeder Vorstellung gezeigt wird. Nach jeder Filmvorführung gibt es zudem die Möglichkeit, mit Wissenschaftler:innen und Naturschützer:innen ins Gespräch zu kommen. All dies zeigt den Anspruch des Festivals, interdisziplinär verschiedene Bereiche zu verbinden und die Gesellschaft für die Meere zu begeistern, damit sie sich für deren Schutz einsetzen kann. Außerdem werden wieder einige Preise in verschiedenen Kategorien verliehen, wobei der Meeresschutzpreis dieses Jahr erstmals dotiert ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Europas größte Klimawoche feiert zehnten Geburtstag vom 23. bis 30. September in Hamburg</title>
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      <pubDate>Wed, 19 Sep 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Und die BLUE STRAW Kampagne von DEEPWAVE ist auch mit dabei. Im Rahmen der 10. Klimawoche wird die Hamburger FCKSTRAWS Initiative der &lt;em&gt;clubkinder&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;greenmusic initiative&lt;/em&gt; vorgestellt (&lt;a href=&#34;http://fckplastic.org/#&#34;&gt;http://fckplastic.org/#&lt;/a&gt;). DEEPWAVE ist als Meeresschutzorganisation Kooperationspartner für den Wissenstransfer.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;10. Hamburger Klimawoche – Pressemitteilung der Veranstalter&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hamburg – Ein unabhängiges Netzwerk aus 200 Unternehmen, Organisationen und Verbänden engagiert sich vom 23. bis 30. September im Rahmen der bislang größten Klimawoche im Herzen Hamburgs für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Stadt. Eröffnet wird sie am Montag, den 24. September, um 15 Uhr auf der Klimawochen- Bühne am Lattenplatz vorm Knust von Schirmherr Fürst Albert II von Monaco. Neben dem traditionellen Bildungsprogramm für über 3.000 Kinder und Jugendliche werden ein Themenpark und ein umfangreiches Bühnenprogramm auf dem Lattenplatz sowie zahlreiche Vorträge und ein vielseitiges Kulturprogramm angeboten. Höhepunkt ist die Researchersʼ Night am Freitag, den 28. September. Sie findet zeitgleich in mehreren Städten Europas statt. Für Hamburg wird es eine Grußbotschaft aus dem All von Astronaut Alexander Gerst geben. Außerdem findet in der U-Bahn- Linie U3 der Research Ride statt, ein stündlicher Science Slam zu Klimathemen. Die Klimawoche zeigt, was jeder selbst zu einer nachhaltigen Welt und zur Vermeidung der Fluchtursachen auf Basis der seit 2016 weltweit verbindlichen 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beitragen kann. Deswegen stehen Themen wie Bildung, die Nutzung von erneuerbaren Energien, Maßnahmen zum Klimaschutz, die Bedeutung von Wasser und sanitären Einrichtungen bis hin zu Innovationen in Technik und Infrastruktur ganz oben auf der Agenda. Mehr als 200 Veranstaltungen sind über die gesamte Stadt verteilt und über eine App und im Internet abrufbar. Die zehnte Hamburger Klimawoche wird klimaneutral ausgerichtet durch die Unterstützung des Unternehmens South Pole, das im Namen der Klimawoche in Initiativen zum Schutz des Waldes in Zimbabwe und für saubere Energie in China investiert. Initiative aus der Mitte der Gesellschaft Die Hamburger Klimawoche zeigt mit Partnern aus der Wirtschaft konkrete Lösungsansätze, wie die weltweit gültigen Nachhaltigkeitsziele in der Metropole Hamburg zusammen mit Umweltverbänden, Bildungseinrichtungen, Kulturinstitutionen, Start-ups und Kirchen umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht um Einschränkungen im Alltag: „Wir können eigentlich nur gewinnen – aber irgendwie führen wir immer die Verzichtsdebatte“, so der bekannte Hamburger Meteorologe und Klimaforscher Prof. Mojib Latif, der sich neben 30 weiteren Persönlichkeiten im Klimawochenbeirat engagiert (…)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>International Coastal Cleanup Day 15.9.2018</title>
      <link>/international-coastal-cleanup-day-15-9-2018/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Sep 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es gibt ihn nun schon seit über 30 Jahren, den International Coastal Cleanup Day, ins Leben gerufen von der US-amerikanischen NGO „Ocean Conservancy“. Auch dieses Jahr, am &lt;strong&gt;15.9.2018&lt;/strong&gt;, finden weltweit viele Müllsammelaktionen statt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Macht mit und helft mit die Strände und Meere sauber zu halten!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Aktionen und Informationen zum Coastal Cleanup Day in eurer Nähe findet ihr zum Beispiel hier:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/map/&#34;&gt;https://oceanconservancy.org/trash-free-seas/international-coastal-cleanup/map/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.naju-hamburg.de/coastal-cleanup/&#34;&gt;https://www.naju-hamburg.de/coastal-cleanup/&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://surfriderfoundation.de/&#34;&gt;http://surfriderfoundation.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Für alle, die bei uns nachgefragt haben: DEEPWAVE wird seine Coastal Cleanup-Tradition in Övelgönne in Hamburg 2019 wieder aufnehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der 6. Runde Tisch Meeresmüll</title>
      <link>/der-6-runde-tisch-meeresmuell/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Runde Tisch Meeresmüll (&lt;a href=&#34;https://muell-im-meer.de/&#34;&gt;https://muell-im-meer.de/&lt;/a&gt;) bringt Vertreter von Umweltschutzorganisationen, Instituten, Industrie und Wirtschaft an einen Tisch und wird vom &lt;a href=&#34;http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/&#34;&gt;Niedesächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz,&lt;/a&gt; dem &lt;a href=&#34;https://www.bmu.de/&#34;&gt;Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&#34;https://www.umweltbundesamt.de/&#34;&gt;Umweltbundesamt&lt;/a&gt; ausgerichtet.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die zweitägige Konferenz fand dieses Jahr vom 29. bis 30. August in Hannover statt, wobei see- und landbasierte Einträge behandelt wurden. In diesem Rahmen wurden aktuelle Projekte, Maßnahmen und Vorschläge vorgestellt, diskutiert und bearbeitet. Dabei wurden beispielsweise der _Legislativvorschlag der EU Kommision zur Kunststoffstrategi_e, der Verzicht von &lt;em&gt;Dolly-Ropes&lt;/em&gt; oder die &lt;em&gt;Vermeidung des Einsatzes von primären Mikroplastikpartikeln&lt;/em&gt; besprochen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alternativen zum Plastikstrohhalm</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Hier findet ihr eine Liste von diversen Alternativen zum Strohhalm aus Plastik (der eigentlich Trinkhalm heißt) mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der beste Strohhalm ist gar keiner!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wiederverwendbare Alternativen&lt;/strong&gt; Trinkhalme aus Glas sind angenehm im Gebrauch, spülmaschinengeeignet und durch ihre glatte Oberfläche gut zu reinigen und besonders hygienisch. Im Gastrobereich gibt es allerdings noch keine Vorrichtungen, die ein leichtes, schnelles Reinigen ermöglichen. Sie eignen sich für  Heiß- und Kaltgetränke und haben keinen Eigengeschmack. Die Halme sind aus bruchsicherem Laborglas, das selbst bei einem Sturz zu Boden nicht zerbricht, und werden mit Hülle und Reinigungsbürstchen angeboten, die es ermöglichen, sie auch unterwegs zu nutzen. Das Glas darf jedoch nicht im normalen Altglascontainer entsorgt werden, sondern muss einem speziellen Entsorger für hitzebeständiges Laborglas zugeführt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Kooperation in Hamburg mit FCKSTRAWS</title>
      <link>/neue-kooperation-in-hamburg-mit-fckstraws/</link>
      <pubDate>Sun, 26 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Für die Hamburger Clubszene machen die „clubkinder“ und die „greenmusic initiative“ den Anfang: Sie wollen das Hamburger Nachtleben nachhaltiger gestalten mit ihrer Initiative „FCKSTRAWS“ und fangen mit den Plastikstrohhalmen an. DEEPWAVE als Kooperationspartner sorgt für das nötige Wissen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hier findet ihr weitere Informationen über die Kampagne:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://fckplastic.org/#&#34;&gt;http://fckplastic.org/#&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verpackungen sind elementar wichtig – Michael Braungart</title>
      <link>/verpackungen-sind-elementar-wichtig-michael-braungart/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt gute Alternativen zu Plastik.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Michael Braungart&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In seinem &lt;a href=&#34;https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/plastik-verpackungen-oekodesign-michael-braungart-interview&#34;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit der ZEIT spricht &lt;a href=&#34;https://www.epea.com/de/michael-braungart-2/&#34;&gt;Michael Braungart&lt;/a&gt;, der Mitentwickler des &lt;em&gt;Cradle-to-cradle&lt;/em&gt; Systems und wissenschaftlicher Leiter des &lt;a href=&#34;http://www.hamburger-umweltinst.org/de&#34;&gt;Hamburger Umwelt-Instituts&lt;/a&gt; über die wenig konstruktive Verteufelung von Verpackungen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Er macht deutlich, wie wichtig Verpackungen sind, und spricht sich gegen Unverpacktläden aus, aber nicht ohne die wahren Probleme von Plastik, Papier und anderen momentanen Verpackungslösungen aufzuzeigen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das größte Problem ist die Vermischung unterschiedlicher Materialien.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Recyclingbranche habe sich, laut Braungart, in den letzten 30 Jahren nicht verändert – sie habe sogar Rückschritte gemacht. Und jetzt, wo die Aufmerksamkeit der Konsumenten da ist, werden Notlösungen verwendet, die nicht helfen, die grundlegenden Probleme zu lösen. So seien Papiertüten nur „Plastiktüten mit Papierkern“ und damit, genau wie momentan verwendetes Plastik oder beschichtete Metalldosen, Verbundstoffe. Also:  nicht recycelbarer Sondermüll.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Klimawandel bedroht alle - und die Politik sieht zu</title>
      <link>/der-klimawandel-bedroht-alle-und-die-politik-sieht-zu/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Aug 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/der-klimawandel-bedroht-alle-und-die-politik-sieht-zu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Autorin Carolin Emcke erzählt von dem früheren allgegenwärtigen Gedankenspiel ihres Vaters, wie es wäre, auszuwandern. Die Idee von einem Ort, an dem man frei und ohne Sorgen leben kann. Damit bezog er sich auf Kriege, Konflikte und repressive Regime, die regional begrenzt waren.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Auswirkungen der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/klimawandel/&#34;&gt;Klimakrise&lt;/a&gt; machen aber auch vor Grenzen nicht halt. Die nördliche Hemisphäre litt in diesem Jahr unter der schlimmsten Trockenheit seit 2003, sichtbar durch die großflächigen Waldbrände, nicht nur in südlichen, warmen Regionen, sondern auch hier in Deutschland, in Brandenburg.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ersetzt nicht Plastik mit Genmais – Mehrweg statt Einweg.</title>
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      <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In dem ausführlichen Artikel des &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/&#34;&gt;NABU&lt;/a&gt;: &lt;a href=&#34;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&#34;&gt;„Heute Lust auf Limo im Genmais-Becher?“&lt;/a&gt; über die Irreführung von halb-wahren Werbeslogans wird deutlich beschrieben, warum wir und andere Umweltschutzorganisationen keine Empfehlung für alternative plastikfreie Wegwerfartikel geben können. Weil alle Einwegprodukte Ressourcenverschwendung sind. Per definition.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&#34;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&#34;&gt;https://blogs.nabu.de/limo-im-genmais-becher/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche wollen besseren Meeresschutz und keine Genpflanzen</title>
      <link>/deutsche-wollen-besseren-meeresschutz-und-keine-genpflanzen/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Naturbewusstseinsstudie 2017 von BMU und BfN veröffentlicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Umfrage belegt: Plastikmüll wird als Bedrohung gesehen, große Unterstützung für Meeresschutzgebiete&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der aktuellen Naturbewusstseinsstudie wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tut. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. Ein Großteil der Bevölkerung spricht sich außerdem für eine Kennzeichnungspflicht von tierischen Produkten aus, die mit gentechnisch manipulierter Nahrung gefüttert wurden. Das sind einige Ergebnisse der alle zwei Jahre erscheinenden Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, heute in Berlin vorgestellt haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Überfischung der Weltmeere nimmt weiter zu und beschleunigt sich laut Welternährungsorganisation</title>
      <link>/ueberfischung-der-weltmeere-nimmt-weiter-zu-und-beschleunigt-sich-laut-welternaehrungsorganisation/</link>
      <pubDate>Wed, 11 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ueberfischung-der-weltmeere-nimmt-weiter-zu-und-beschleunigt-sich-laut-welternaehrungsorganisation/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Überfischung der Weltmeere nimmt weiter zu und beschleunigt sich – Nahezu ein Drittel der von der Welternährungsorganisation erfassten Fischbestände ist überfischt&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Alle zwei Jahre anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Fischerei veröffentlicht die Welternährungsorganisation der UN ihren Bericht über den Zustand der Weltfischbestände und der Aquakultur. SOFIA, so die Abkürzung von State of World Fisheries and Aquaculture, basiert auf den offiziellen Daten der Staaten, die zusammengetragen und detailliert ausgewertet werden. Die Ergebnisse und von SOFIA aufgezeigten Entwicklungstendenzen sind weltweit ein Gradmesser für die Probleme in der Fischereiwirtschaft. Fair Oceans nimmt zum mittlerweile vierten Mal an der Sitzung teil, die derzeit vom 09. bis 13. Juli in Rom stattfindet. Die zu Beginn der Ausschusssitzung vorgelegten Zahlen aus dem aktuellen SOFIA-Bericht von 2018 machen deutlich, dass die Überfischung der Ozeane und Meere weiterhin ungebremst zunimmt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bürgermeister von Lampedusa verbietet Plastik-Einweggeschirr</title>
      <link>/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf den sizilianischen Inseln Lampedusa und Linosa sollen zukünftig Plastik-Einweggeschirr und Plastiktüten verboten werden, gab Salvatore Martello, Bürgermeister der Inseln im Rahmen einer Fischerei-Konferenz am 03.Juli 2018 in Palermo bekannt. Dadurch sollen die Menge von Plastikabfällen reduziert und die Mülltrennung auf der Insel vereinfacht werden und vor allem weniger Abfälle im Meer landen, die sich negativ auf die Meeresfauna und dadurch auch auf die Fischerei auswirken. Bis 31. August 2018 soll diese Verordnung durchgesetzt werden. Ihm sei klar, dass dies für die Einwohner, Touristen und Geschäftsleute eine „kleine Revolution“ sei, aber man müsse neue Verhaltensweisen im Einklang mit der Natur und für eine Verbesserung der Lebensqualität erlernen, so Martello. Außerdem sollen Fischer in Kooperation mit den Gemeinden auf See Plastikmüll sammeln und an Land abgeben können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NGOs fordern von der ISA eine Kehrtwende</title>
      <link>/ngos-fordern-von-der-isa-eine-kehrtwende/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/ngos-fordern-von-der-isa-eine-kehrtwende/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Anlässlich des Treffens der &lt;a href=&#34;https://www.isa.org.jm/&#34;&gt;International Seabed Authority (ISA)&lt;/a&gt; in Jamaika haben 45 Naturschutzorganisationen die Nationalregierungen aller Länder zum Umdenken in Bezug auf den Tiefseebergbau aufgerufen. Im Rahmen der Bemühungen für eine nachhaltige Wirtschaft ergibt es keinen Sinn, neue Projekte anzugehen, die die Umwelt zerstören, denn die wirtschaftliche Erschließung der Tiefsee zerstört einen Großteil der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/sinkende-sterne-tiefseebergbau-bedroht-seesternverwandte/&#34;&gt;Biodiversität&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h4 id=&#34;environmental-groups-call-for-a-u-turn-on-deep-sea-mining&#34;&gt;Environmental groups call for a U-turn on deep sea mining&lt;/h4&gt;&#xA;&lt;p&gt;As the International Seabed Authority (ISA) gathers in Jamaica, environmental organisations are calling on governments to wake up to the irreversible harm that deep sea mining will inflict, not only to marine ecosystems but also to global efforts to transition to a sustainable economy. In &lt;a href=&#34;https://seas-at-risk.org/images/pdf/publications/2018_04_27_NGO_submission_to_ISA_9_07.pdf&#34;&gt;a joint statement to the ISA&lt;/a&gt;, 45 organisations, including Greenpeace and Seas At Risk, warn of significant loss of biodiversity if the world’s seabeds are opened up to mining.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Choose To Refuse</title>
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      <pubDate>Sun, 01 Jul 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Aktion der Initiative  Plastic Free July&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Join the challenge and ‘Choose To Refuse’ single-use plastic during July.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Imagine a world without plastic waste. That’s our mission – to build a global movement that dramatically reduces plastic use and improves recycling, worldwide.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;​Will you join us and give up single-use plastic this July?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://www.plasticfreejuly.org&#34;&gt;http:// www.plasticfreejuly.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>LNG: Gut für die Luft, schlecht fürs Klima?</title>
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      <pubDate>Fri, 29 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Neue Ergebnisse einer Studie der britischen Beratungsfirma &lt;a href=&#34;https://u-mas.co.uk/&#34;&gt;University Maritime Advisory Services (UMAS)&lt;/a&gt; zeigen, dass sich der CO2-Austoß der Schiffe, die Liquefied Natural Gas (LNG) verwenden, kaum verringert und sich der Methanausstoß sogar erhöht. Trotz der klaren &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-fordert-strengere-klimaschutzvorgaben-fuer-schifffahrt/&#34;&gt;Klimaschutzziele&lt;/a&gt;, zu denen sich die internationale Schifffahrtsbranche erst kürzlich verpflichtet hat, wird im Hamburger Hafen weiterhin am Aufbau einer LNG-Infrastruktur gearbeitet. Die Hamburger Port Authority begründet dies unter anderem damit, dass LNG, im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftstoffen, nicht zur Luftverschmutzung beiträgt. Da die Technologie für bessere, synthetische Treibstoffe noch fehle, sei LNG aktuell eine gute Übergangslösung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresumweltsymposium 2018 zeigt positive Entwicklungen auf</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Entwicklungen zum Schutz der Meeresumwelt haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gezeigt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Umweltbelastende Chemikalien haben auf Grund der gesetzlichen Regulierung in Nord- und Ostsee deutlich abgenommen. Einige Substanzen im Bereich der Flammschutzmittel nehmen bereits im Vorfeld des ab 2020 geltenden Verbotes ab. Die präsentierten Untersuchungen zum Verhalten von Seevögeln in der Nähe von Offshore-Windparks fließen in die Konsultationen zum Vorentwurf des Flächenentwicklungsplans für Nord- und Ostsee ein.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das sind einige Ergebnisse aus dem 28. Meeresumwelt-Symposium in Hamburg. Schwerpunkte waren dieses Jahr Vorhaben zur Erreichung des Nachhaltigkeitsziels 14 „Schutz und Nachhaltige Nutzung der Meere und ihrer Ressourcen“ der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sowie Fragen im Bereich „Schifffahrt und Umwelt“, „Meeresmüll“, „Offshore-Windenergie und Seevögel“ und „Nachhaltige Aquakultur“.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Antarktisches Eis schwindet weiter</title>
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      <pubDate>Thu, 14 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das antarktische Eis scheint schneller zu schwinden als bisher angenommen. Forscher der &lt;a href=&#34;http://imbie.org/&#34;&gt;Ice Sheet Mass Balance Inter-comparison Excercise (IMBIE)&lt;/a&gt; haben nun mithilfe von Satellitenbildern herausgefunden, dass die Antarktis in den letzten 25 Jahren im Durchschnitt 3.800 Tonnen Eismasse pro Sekunde verloren hat. Vor allem in der Westantarktis schwindet das Eis rasant. Allerdings kann nicht eindeutig gesagt werden, welche Entwicklung der Antarktische Eisschild nehmen wird. Denn dafür sind die Auswirkungen der Ozeanströme, der Lufttemperaturen und des Schneefalls auf die Antarktis noch unbekannt. Gleichzeitig ist die Entwicklung der Antarktis entscheidend für den Meeresspiegelanstieg. Würde das gefrorene Wasser vollständig abschmelzen, stiege der Meeresspiegel um 60 Meter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Plastic Pollution, Our Oceans, Our Future...</title>
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      <pubDate>Thu, 14 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;17 students from Hawai&amp;rsquo;i vision a future for their oceans&amp;hellip;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein Video aus Hawaii. Auch wenn wir alles zu wissen meinen: diese Bilder zeigen eindrücklich, was wir tagtäglich verdrängen.  Unser Plastikkonsum hier beeinflusst mehr als nur uns, es trifft alle. Die Plastikgabel, die ich irgendwann einmal hier am Strand liegengelassen habe, sammelt vielleicht in diesem Moment ein hawaiianisches Kind an seinem Strand auf.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;div&#xA;      class=&#34; mt-6 mb-3&#34; style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt; &#xA;      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube.com/embed/YGBpHYLNtRA?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;&#xA;    &lt;/div&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Originalvideo &lt;em&gt;MAHALO&lt;/em&gt; und weitere Informationen findet ihr &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&amp;amp;v=YGBpHYLNtRA&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>BLUE STRAW Kampagne geht weiter!</title>
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      <pubDate>Thu, 07 Jun 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Plastikmüll in den Meeren ist ja inzwischen in aller Munde – und das nicht nur im übertragenen Sinne: wer heute Fisch isst, verspeist dabei munter zerbröseltes Plastikspielzeug, alte Tupperdosen und vor allem eins: Strohhalme. Die heißen zwar so, sind aber genauso aus Plastik wie die Sixpackringe und Feuerzeuge der letzten Party. Milliarden Plastikstrohhalme, die ein Schlürfen lang benutzt werden – um dann 500 Jahre im Meer zu treiben. Wenn sie nicht vorher im Magen von Pottwalen landen, die daran elendig verenden, oder in den Nasen von majestätischen Meeresschildkröten, die daran ersticken. Dieses Video hat inzwischen fast jeder gesehen. Und dennoch: „Sie sind so schön BUNT! Sie sind so schön BILLIG! Gibt es nichts Wichtigeres?“&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Zero-Waste: Vancouver verbietet Einwegplastik</title>
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      <pubDate>Fri, 18 May 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Vancouver ist die erste Stadt in Kanada, die ab Juni 2019 Plastikhalme, Styroporbecher und To-Go Behälter verbietet. Das ist ein großer Schritt für die Stadt in Richtung ihrer &amp;ldquo;Zero-Waste&amp;rdquo; Strategie, die sie bis 2040 erreichen möchte. Und das Problem ist sehr groß: Jede Woche landen allein 4,6 Millionen Plastikbecher und -tüten im Müll, wovon Einwegverpackungen etwa 50 Prozent des gesamten Mülls ausmachen. Die finanzielle Folge ist, dass der Staat jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Dollar Steuergelder dafür ausgibt, die Umwelt sauber zu halten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Positionspapier: Nein zum Raubbau an der Tiefsee!</title>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Positionspapier zivilgesellschaftlicher Akteure zum Tiefseebergbau veröffentlicht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Über 90 Millionen Tonnen Metalle werden laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe jährlich zur Produktion von Maschinen, elektrischer Ausrüstung oder Automobilen importiert. Hinzu kommen die vielen Rohstoffe aus verarbeiteten und aus Vorprodukten. Dabei übersteigen diese Konsum- und Produktionsmuster die planetaren Grenzen und laufen konträr zu globaler Ressourcengerechtigkeit. Denn der Abbau von Rohstoffen ist global mit großen sozialen und ökologischen Kosten verbunden, die sich nicht in den Rohstoff- und Produktpreisen wiederfinden und vor allem in Ländern des globalen Südens anfallen. Auch geht er häufig mit Menschenrechteverletzungen einher.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Whitley Awards: &#34;Green Oscars&#34;</title>
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      <pubDate>Tue, 08 May 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Verleihung der Oscars in Hollywood zieht jedes Jahr aufs Neue große Aufmerksamkeit auf sich, aber auch im Naturschutz gibt es die sogenannten „Green Oscars“  (offiziell: Whitley Awards). Bei den Whitley Awards verleiht der &lt;a href=&#34;https://whitleyaward.org/about-us/&#34;&gt;Whitley Fund for Nature&lt;/a&gt;  jährlich Preise an lokale Naturschutzprojekte. Zudem bietet er Trainings und finanzielle Unterstützung für Einzelkämpfer:innen des Naturschutzes im globalen Süden an. Durch die Verleihung der Whitley Awards richtet der Whitley Fund for Nature jedes Jahr die Aufmerksamkeit auf einige besonders fördernswerte Projekte und verhilft ihnen dadurch zu internationalem Ansehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastikmüll auf Haiti - Wie &#34;The Plastic Bank&#34; die Meere sauber hält</title>
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      <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das 2013 gegründete Sozialunternehmen &amp;ldquo;&lt;a href=&#34;https://plasticbank.com/&#34;&gt;The Plastic Bank&lt;/a&gt;&amp;rdquo; löst in Haiti zwei Probleme auf einen Streich: die Armut der Bevölkerung und die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/die-ozeane/verschmutzung/&#34;&gt;Müllverschmutzung&lt;/a&gt; vor den Küsten des Landes. Die Recyclingfirma kauft den Menschen ihren Plastikmüll ab. Dadurch wird der Kunststoff zu wertvoll, um ihn einfach achtlos wegzuwerfen. Das gesammelte Plastik wird in &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/recycling/&#34;&gt;Recyclinganlagen&lt;/a&gt; verwertet und als &amp;ldquo;Social Plastic&amp;rdquo; weiterverkauft. So verwenden beispielsweise die Kosmetikfirmen Lush und Henkel das &amp;ldquo;Social Plastic&amp;rdquo; für manche ihrer Verpackungen. Allerdings subventionieren Firmen, die das soziale Plastik kaufen, den höheren Betrag im Vergleich zu herkömmlichem Plastik, weshalb es für &amp;ldquo;The Plastic Bank&amp;rdquo; schwer ist, neue Kunden für den recycelten Kunststoff zu finden. Trotzdem konnte die Firma seit 2015 in Haiti mehr als 600 000 Dollar generieren und 3 000 Tonnen Plastik recyclen. Für seine großartige Idee zur Plastikverminderung hat der Gründer David Katz bereits mehrere Preise gewonnen, darunter den RCBC &amp;ldquo;Innovation Award&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gi­gan­ti­sches sub­ma­ri­nes Kaltwasserkorallen-Gebirge</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Internationales Forscherteam untersucht Korallenriffe vor Mauretanien&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf einer Länge von etwa 400 Kilometern erstreckt sich am Meeresboden vor der Küste Mauretaniens die weltweit größte zusammenhängende Kaltwasserkorallenstruktur. Dr. Claudia Wienberg vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und ihre Kolleginnen und Kollegen haben untersucht, wie sich die Kaltwasserkorallen vor Mauretanien in den vergangenen 120.000 Jahren entwickelten. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift &lt;em&gt;Quaternary Science Reviews&lt;/em&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verleihung des ZEIT WISSEN-Preises</title>
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      <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der diesjährige ZEIT WISSEN-Preis (Verleihung am 20.3.2018 in Hamburg) stand unter dem Motto „Mut zur Nachhaltigkeit“. Zwar hatte keiner der Nominierten einen direkten Bezug zum Meer oder dem Meeresschutz. Aber ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, allgemeine Müllvermeidung oder Innovationen können natürlich auch positive Auswirkungen auf die Ozeane und ihre Bewohner haben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Organisation „Yeşil Çember“ (türkisch für „Grüner Kreis“), Preisträgerin in der Kategorie „Wissen“, beispielsweise setzt sich für Umweltschutz über kulturelle Grenzen hinweg ein. Sie bildet unter anderem Umweltbotschafter aus, die den Umweltschutzgedanken in ihren (türkischen und deutschen) Alltag integrieren und weitertragen können. Je mehr Leute man für umweltfreundliches Handeln begeistern und motivieren kann desto besser kann man auch die Verschmutzung der Meere eindämmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>TED Talk: The power of one straw</title>
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      <pubDate>Thu, 22 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Jedes Mal, wenn wir im Restaurant, im Café oder in der Bar ein Getränk bestellen, das man mit einem Strohhalm trinken könnte, erhalten wir einen oder gleich mehrere, fast immer aus Plastik. Dies führt dazu, dass allein in den USA täglich 500 Millionen Plastiktrinkhalme verwendet und weggeworfen werden, obwohl die Mehrheit der Besucher:innen keinen braucht. Es ist nachgewiesen, dass in der Gastronimie nur zehn Prozent der Kund:innen nach einem Halm fragen, wenn im Getränk keiner vorhanden ist. Würde deshalb allein ein Prozent der Gastronomiebetriebe in den USA Plastiktrinkhalme nur nach Nachfrage austeilen, könnten bereits 178 Millionen Halme pro Jahr eingespart werden. Jonathan Zaidman thematisierte 2014 genau diesen Ansatz in einem TEDx Talk &amp;ldquo;The power of one straw&amp;rdquo;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plastic State of Mind</title>
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      <pubDate>Sun, 18 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ben Zolno transportiert in seiner Parodie des Songs &lt;em&gt;Empire State of Mind&lt;/em&gt; die klare Botschaft: „Ban single use plastic toxic bags“. Die Parodie fordert dazu auf, vor dem Einkauf an Mehrwegbeutel zu denken und sich an die demokratisch gewählten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/buergermeister-von-lampedusa-verbietet-plastik-einweggeschirr/&#34;&gt;Repräsentanten&lt;/a&gt; zu wenden, die die &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-wegwerf-plastikprodukten/&#34;&gt;Einwegtüten verbieten&lt;/a&gt; sollen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Sängerin Jenni Perenz und der Rapper AshEl Eldridge verdeutlichen, dass uns unsere Bequemlichkeit letztendlich töten wird, denn bereits Babys tragen Schadstoffe in sich und wir nehmen weiteres Plastik täglich mit unserer &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/selfish-macht-auf-unseren-plastikkonsum-aufmerksam/&#34;&gt;Nahrung&lt;/a&gt; und durch die Luft auf. Zudem wenden sich die Künstler:innen an jede:n einzelne:n, da wir nämlich Plastik durch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/bund-einkalufsliste-zur-vermeidung-von-mikroplastik/&#34;&gt;bewussten Konsum&lt;/a&gt; vermeiden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Allianz für Ozeanforschung: Eine Nasa für die Meere</title>
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      <pubDate>Thu, 15 Feb 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Die Union und SPD wollen, laut Koalitionsvertrag, eine Allianz der Ozeanforschung errichten. Ziel ist es, die Forscher:innen und Kapazitäten der verschiedenen Küsten- und Meeresforschungsinstitute in Deutschland für bestimmte Forschungsgebiete langfristig zusammenzubringen, denn es gibt zwar Kooperationen zwischen den Instituten, doch die eigenen Forschungsdaten werden nicht immer zur Verfügung gestellt. Durch ein zentrales Daten- und Rechenzentrum können die Institute ihr Wissen teilen und gemeinsam große Projekte angehen. Ein gemeinnütziger Verein soll die Zusammenarbeit der Einrichtungen koordinieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zukunft von DEEPWAVE</title>
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      <pubDate>Tue, 17 Oct 2017 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;nachricht-vom-17-oktober-2017&#34;&gt;Nachricht vom 17. Oktober 2017&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie es weitergeht.&lt;br&gt;&#xA;Wo wir stehen.&lt;br&gt;&#xA;Wer wir sind.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In den letzten Monaten hat sich DEEPWAVE neu erfinden müssen und&lt;br&gt;ist nun auf dem Weg zu der Form, in der wir seine Aufgabe weiterführen werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor einem Jahr, Anfang Oktober 2016, wurde Onno Groß nach Budapest eingeladen, im Rahmen der &lt;em&gt;European Youth Debating Competitions&lt;/em&gt; vor Jugendlichen zum Thema Plastik in den Meeren zu sprechen. Es war ein warmer Abend, er ging nach der Tagung spazieren… und kam nie wieder.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ozeanversauerung – die Grenzen der Anpassung</title>
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      <pubDate>Mon, 11 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weltweit längstes Labor-Experiment mit der Kalkalge &lt;em&gt;Emiliania huxleyi&lt;/em&gt; zeigt, dass evolutionäre Anpassung an Versauerung nur eingeschränkt möglich ist&lt;/strong&gt; &lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die wichtigste einzellige Kalkalge der Weltmeere, &lt;em&gt;Emiliania huxleyi&lt;/em&gt;, ist grundsätzlich in der Lage, sich durch Evolution an Ozeanversauerung anzupassen. Das bisher längste Evolutionsexperiment mit diesem Organismus zeigt jedoch, dass das Anpassungspotenzial nicht so groß ist, wie ursprünglich angenommen. So konnte sich die Wachstumsrate unter erhöhten Kohlendioxid-Konzentrationen auch nach vier Jahren nicht weiter nennenswert verbessern. Die Kalkbildung war sogar geringer als bei heutigen Zellen von &lt;em&gt;Emiliania huxleyi&lt;/em&gt;. Die Studie zeigt, dass die evolutiven Effekte im Phytoplankton komplexer sind, als bisher angenommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresboden als Langzeitdeponie für Plastik</title>
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2016 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kieler Meeresforscher untersuchen Abbau von Plastiktüten im Sediment&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;10.02.2016/Kiel. Kieler Meeresforscher haben untersucht, ob und wie schnell Bakterien Plastiktüten im Sediment des Meeresbodens abbauen. Das Ergebnis: Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten hatten sich nach hundert Tagen im Meeresboden überhaupt verändert. Die Studie ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Marine Pollution Bulletin erschienen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gemeinsame Pressemitteilung des Exzellenzclusters &amp;lsquo;Ozean der Zukunft&amp;rsquo; und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Einblicke in die Arbeit von Tiefseeforscherin Antje Boetius</title>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2015 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Meeresbiologin &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mission-erde-alexander-gerst-und-antje-boetius-tauchen-ab/&#34;&gt;Antje Boetius&lt;/a&gt; gibt in dem Interview mit ARD-Alpha einen spannenden Einblick in ihre Arbeit als Tiefseeforscherin. Sie spricht über ihre Faszination zur Tiefsee und den heutigen Problemen, mit dem dieser einzigartige Lebensraum zu kämpfen hat.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das &lt;a href=&#34;https://www.br.de/mediathek/video/alpha-forum-antje-boetius-tiefseeforscherin-alfred-wegener-institut-fuer-polar-und-meeresforschung-av:59a848b64c6a3200121c52e1&#34;&gt;komplette Videointerview&lt;/a&gt; vom 25.02.2015 könnt ihr euch in der &lt;a href=&#34;https://www.br.de/mediathek&#34;&gt;BR Mediathek&lt;/a&gt; anschauen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neuer Anlauf für Meeresschutz um Antarktis</title>
      <link>/neuer-bericht-fordert-umfassenden-schutz-weddell-meer/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neuer Bericht fordert umfassenden Schutz des Weddell-Meeres&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Um die Antarktis soll ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten entstehen. Vor diesem Hintergrund hat die Antarctic Ocean Alliance (AOA) heute ihren neuen Bericht „Vermächtnis des Südlichen Ozeans: Eine Vision für den Schutz des Weddell-Meeres“ (&lt;em&gt;Antarctic Ocean Legacy: Towards Protection of the Weddell Sea Region&lt;/em&gt;) veröffentlicht. Dieser Bericht soll einen wichtigen Beitrag leisten zu den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bemühungen, eines der letzten weitgehend intakten Ökosysteme der Erde – das Weddell-Meer südlich des Atlantischen Ozeans – effektiv zu schützen. Derzeit erarbeiten Deutschland und Russland gemeinsam einen Vorschlag für ein Meeresschutzgebiet in dieser Region. Der Bericht ist ein Teil des Vorschlags der AOA zur Schaffung von Meeresschutzgebieten (MSG) und Fangverbotszonen in 19 Regionen rund um die Antarktis.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Street-Art gegen Grundschleppnetzfischerei</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2014 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Während sich heute die Fischereiminister:innen der EU-Mitgliedsstaaten treffen, nehmen sieben bekannte Street-Art-Künstler:innen dies zum Anlass, zeitgleich in verschiedenen europäischen Hauptstädten gegen die Grundschleppnetzfischerei zu protestieren. Dadurch erhoffen sie sich, die Meinung der Menschen zu diesem Thema an die versammelten Politiker:innen heranzutragen, denn mehr als 860.000 Europäer:innen haben die von &lt;a href=&#34;http://www.bloomassociation.org/&#34;&gt;BLOOM&lt;/a&gt; initiierte &lt;a href=&#34;http://www.bloomassociation.org/en/european-street-art-stands-up-against-deep-sea-bottom-trawling/&#34;&gt;Petition&lt;/a&gt; unterschrieben, deren Ziel es ist, dass die Grundschleppnetzfischerei möglichst schnell verboten wird.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ihre Sorge ist berechtigt: Schon seit längerem ist bekannt, dass die Tiefsee womöglich noch &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/sinkende-sterne-tiefseebergbau-bedroht-seesternverwandte/&#34;&gt;artenreicher als der Amazonas-Regenwald&lt;/a&gt; ist. Demnach ist die Grundschleppnetzfischerei das Unterwasser-Äquivalent zur Rodung des Amazonas-Regenwaldes. In unserem &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243640/deepwave.org/DWfacts_Grundschleppnetzfischerei_2016.pdf&#34;&gt;Factsheet&lt;/a&gt; haben wir die negativen Folgen der Grundschleppnetzfischerei sehr anschaulich dargelegt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ozeanversauerung: Schwer zu verdauen</title>
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      <pubDate>Fri, 15 Nov 2013 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen aus Schweden und Deutschland haben anhand der Larven des Grünen Seeigels (Strongylocentrotus droebachiensis) gezeigt, dass marine Lebewesen Nahrung in saurerem Wasser schlechter verdauen können. Mithilfe neuer Testverfahren, die es ermöglichten, die Verdauung und die Verdauungsenzyme mariner Lebewesen zu untersuchen, belegte die Gruppe, dass ein niedriger pH-Wert einen hohen Energieaufwand zur Folge hat, weshalb sich die Verdauung verlangsamt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In den Verdauungsorganen besteht nämlich - anders als bei Säugetieren - ein hoher pH-Wert. Das Milieu in den Verdauungsorganen muss folglich basisch sein, damit die Verdauung gut funktioniert. Daher wird der pH-Wert in den Organen aktiv auf einem gleichbleibenden hohen pH-Wert gehalten. Sinkt der pH-Wert im Meer, muss viel Energie aufgewendet werden, um die immer größer werdende Differenz zwischen dem pH-Wert des Verdauungstrakts und dem des Wassers aufrecht zu erhalten. Die Forscher:innen belegten, dass sich mehr pH-Wert regulierende Enzyme an der Darmwand befanden, wenn der pH-Wert des Wassers niedrig war. Wegen der gesunkenen Effektivität des Verdauungsprozesses benötigten Seeigel-Larven mehr Nahrung, um ihren Energiebedarf zu decken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hafenkooperation statt Flussvertiefungen!</title>
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      <pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Verschiedene Umweltverbände stellen sich gegen geplante Flussvertiefungen und Veränderungen an Häfen, da diese nicht notwendig wären, wenn die norddeutschen Hafenstädte kooperieren würden und ein tiefgangabhängiges Logistikkonzept ausgearbeitet würde, wodurch die Standorte nicht um die selben Schiffe konkurrieren müssten. Eine Kooperation zwischen Hamburg, Bremen und Niedersachsen würde folglich sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile mit sich bringen. Flussvertiefungen, wie zum Beispiel die bereits erfolgten acht &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/hafenschlick-bedroht-die-elbvertiefung/&#34;&gt;Elbvertiefungen&lt;/a&gt;, führen das Risiko mit sich, dass Flüsse in Dürresommern austrocknen oder sehr wenig Wasser führen. Dabei werden Dürresommer aufgrund der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/klimafoscher-warnen-vor-planetarem-notfallzustand/&#34;&gt;Erderwärmung&lt;/a&gt; immer wahrscheinlicher, weshalb eine Elbvertiefungen gerade jetzt die falsche Maßnahme ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Forscher:innen finden Leben in der ozeanischen Kruste</title>
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen haben tief in der ozeanischen Kruste Mikroorganismen nachgewiesen, nachdem sie in Proben, die eine Expedition 2004 vor der Küste des Bundesstaates Oregon genommen hatte, Gene identifizierten, die zur Verarbeitung von Methan und Sulfaten notwendig sind. Um dann auszuschließen, dass diese Gene von schon gestorbenen Mikroorganismen stammen, haben die Forscher:innen daraufhin versucht, diese Mikroorganismen zu kultivieren, da dafür lebende Mikroorganismen notwendig sind. Nach sieben Jahren konnte schließlich Methan - ein Stoffwechselprodukt der Mikroorganismen - nachgewiesen werden, sodass klar war, dass sich in den Proben lebende Mikroorganismen befinden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DBG: Lingulodinium polyedrum lässt das Meer leuchten</title>
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      <pubDate>Wed, 02 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Algenforscher haben den Einzeller Lingulodinium polyedrum zur Alge des Jahres gewählt. Der mit einem Panzer und zwei Geißeln ausgestattete Dinoflagellat fasziniert nicht nur die Forschenden sondern auch Skipper und Strandgänger, weil er sich unter bestimmten Bedingungen massenhaft vermehren und nachts das Meer blau leuchten lassen kann. Die Wissenschaftler, die den Dinoflagellaten auswählten und in der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft organisiert sind, wollen damit eine Algenart würdigen, deren Leuchtfähigkeit fasziniert, einen ausgeprägten Tag-Nacht-Rhythmus hat und als Sensor genutzt wird, wie PD Dr. Mona Hoppenrath vom Deutschen Zentrum für marine Biodiversitätsforschung DZMB bei Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven ausführt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>20.000 Pinguine durch Ölpest im Atlantik bedroht</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Nachdem ein Frachtschiff gekentert ist, sind rund 20.000 seltene Felsenpinguine an der südafrikanischen Inselgruppe Tristan da Cunha durch das ausgelaufene Öl bedroht. Tierschützer:innen konnten etwa 500 Pinguine in eine Tierstation bringen, um sie dort von dem Öl zu befreien, bevor ihnen das Reinigungsmittel ausging. Da das Gebiet eines der abgelegensten der Welt ist, dauert es Tage, bis Nachschub vorhanden ist. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, da das Gefieder der &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747245251/deepwave.org/DWfacts_Pinguine_2016.pdf&#34;&gt;Pinguine&lt;/a&gt; durch die Ölschicht seine isolierende Wirkung verliert und die Tiere &lt;a href=&#34;https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/lebensraum-meer/gefahren/oel-im-meer.html&#34;&gt;durch Unterkühlung&lt;/a&gt; sterben könnten. Zudem versuchen viele Tiere ihr Gefieder mit ihrem Schnabel zu säubern. Dadurch gelangen die giftigen Substanzen auch in die Körper und können ebenfalls zum Tod der geschützten Pinguine führen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bioplastik ist nicht immer &#34;grün&#34;</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gesamter Lebenszyklus genauso schädlich wie bei Erdöl-Polymeren&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;(pte021/22.10.2010/13:40) - Plastik, das aus Pflanzenbasis hergestellt wurde, ist mindestens genauso umweltschädlich wie Kunststoffe aus Erdöl. Das zeigt sich, wenn man sowohl die Nachhaltigkeit des Materials selbst als auch den Lebenszyklus der nötigen Ressourcen berücksichtigt, kommen Forscher der University of Pittsburgh &lt;a href=&#34;http://www.pitt.edu/&#34;&gt;http://www.pitt.edu&lt;/a&gt; in der Fachzeitschrift &amp;ldquo;Environmental Science &amp;amp; Technology&amp;rdquo; zum Schluss.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zwar haben Biopolymere den Vorteil, dass sie biologisch abbaubar und weniger toxisch sind und erneuerbare Ressourcen verwenden. Was ihre Gesamtbilanz aber zunichte macht, ist die Herstellung der Ausgangsstoffe. &amp;ldquo;Die Landwirtschaft und die chemische Verarbeitung, die zur Produktion nötig sind, verschlingen ebenfalls Energie und setzen Unmengen an Düngemittel und Pestiziden in die Umwelt frei&amp;rdquo;, berichtet Studienleiter Michaelangelo Tabone.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>UN-Meereskonferenz in Indonesien</title>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Rund 1000 von der UN eingeladene Wissenschaftler:innen, Politiker:innen und NGOs aus 72 Nationen diskutieren auf der UN-Weltmeereskonferenz in Indonesien über die Verschmutzung der Meere durch Müll und Abwässer sowie über mögliche Lösungsansätze. Die Probleme, die Plastikmüll im Meer verursacht, sind hinreichend bekannt: Er wird von Tieren aufgenommen, die mit vollem Magen verhungern. Doch das Problem wird durch den Zerrieb des Plastiks im Meerwasser noch verstärkt, es entsteht Mikroplastik. Dadurch wird die Gesamtoberfläche stark vergrößert, Zusatzstoffe wie Weichmacher oder Flammschutzmittel werden freigesetzt und Chemikalien und Gifte wie DDT und PCB vom Mikroplastik leichter aufgenommen. Fische, Muscheln und Würmer fressen dieses &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/vermeidung-des-mikroplastikeintrags-in-die-marine-umwelt-workshop/&#34;&gt;Mikroplastik&lt;/a&gt;, da sie es mit Plankton verwechseln, und wer als Mensch Fisch konsumiert, nimmt somit ebenfalls  Plastikpartikel und angereicherte Chemikalien auf. Das Plastik wird Teil der Nahrungskette.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF: Öl-Konzerne bedrohen Wale</title>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;WWF: ÖL-KONZERNE BEDROHEN DIE LETZTEN 130 WESTPAZIFISCHEN GRAUWALE. / BP UND EXXON VERWEIGERN GESPRÄCHE MIT EXPERTENGRUPPE.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich. Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen - Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft - ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Meeresspiegelanstieg bedroht New York City</title>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Wissenschaftler:innen aus den USA legen nahe, dass New York spätestens 2100 stark von Überschwemmungen betroffen sein wird, die die gesamte Innenstadt überfluten werden. Indem sie zehn aktuelle Klimamodelle auswerteten, stellten sie fest, dass der Meeresspiegel an der Ostküste der USA besonders schnell ansteigt und bis zu 21 Zentimeter über dem globalen Durchschnitt liegen könnte. Außerdem könnte sich das Tempo des Meeresspiegelanstiegs bis 2100 im Vergleich zu heute verdoppeln. Die Ursache für den schnellen Anstieg sehen die Wissenschaftler:innen im Abschmelzen der Gletscher in Grönland und in der thermischen Ausdehnung des Wassers.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Moskau verbietet Robbenjagd im Weißen Meer</title>
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      <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Russland verbietet ganzjährig die Robbenjagd von unter einem Jahr alten Sattelrobben im Weißen Meer und handelt dadurch vor Kanada, das ein solches Verbot noch nicht eingeführt hat. Der Erfolg geht vor allem auf die Bemühungen des &lt;a href=&#34;https://www.ifaw.org/de&#34;&gt;Internationalen Tierschutzfonds (IFAW)&lt;/a&gt; zurück, der in Russland, Kanada und der EU gegen die kommerzielle Robbenjagd kämpft. Ursprünglich sollte das Verbot nur auf die Jagd von wenigen Tage alten Jungtieren beschränkt sein und in der Hauptjagdsaison vom 10. März bis 1. Mai sogar vollständig entfallen. Jedoch wurde das Verbot in Russland aufgrund des enormen Drucks durch die Bevölkerung verstärkt, sodass nun ein striktes Jagdverbot für alle Sattelrobben, welche jünger als ein Jahr alt sind, gilt. Nun fordert der IFAW vor allem Kanada dazu auf, es Russland gleichzutun.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF: Gefahr von Ölschiffsunfällen ist groß</title>
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      <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Frankfurt - 20 Jahre nach der Havarie der Exxon Valdez in Alaska - einer der größten Umweltkatastrophen aller Zeiten - ist die Gefahr einer Wiederholung groß. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten WWF-Studie &amp;ldquo;Lessons not Learned&amp;rdquo;. Demnach gibt es noch immer keine Techniken, um im Falle einer Ölpest deren Folgen wirksam verringern zu können. Zugleich breitet sich die Ölindustrie in der Arktis immer weiter aus, und durch das Schmelzen des Eises auf den arktischen Meeren wird die Schifffahrt in bislang unzugänglichen Gebieten möglich. Der WWF verlangt deshalb &amp;ldquo;No-Go-Areas&amp;rdquo; wenigstens für die empfindlichsten Meeresgebiete in der Arktis. So müssten etwa die Bristol Bay in Alaska, aber auch andere Regionen der Welt wie die Umgebung der Lofoten in Norwegen für die Durchfahrt von Tankern und für die Förderung von Öl gesperrt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NABU kritisiert Planung der Fehmarnbeltquerung</title>
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      <pubDate>Tue, 17 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung sieht neben vielen ökologischen Risiken auch wirtschaftliche Bedenken, die dazu beitragen sollen, die Bundesregierung von der Planung einer Fehmarnbeltbrücke oder eines Tunnels abzuhalten. In einem Gutachten, das der NABU in Auftrag gegeben hat, wird deutlich, dass die Fehmarnbeltbrücke durch ihre Brückenpfeiler den Schiffsverkehr einschränken würde, sodass er durch den Fehmarnbelt geleitet werden müsste, um das Kollisionsrisiko herabzusenken. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass die Baukosten mehr als doppelt so hoch sein könnten als vermutet, wobei nicht klar ist, ob die Brücke an allen Tagen des Jahres befahrbar sein wird. Zugleich ist fraglich, ob die Nachfrage einer solchen Querung besteht, da ein Verkehrszuwachs nicht in Nord-Süd-Richtung sondern in West-Ost-Richtung erwartet wird. Des Weiteren müsste auf der deutschen Seite eine Hinterlandanbindung vorhanden sein, deren Baukosten mit 840 Millionen Euro beziffert werden, welche noch nicht im aktuellen Bundesverkehrswegeplan einbezogen sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hüpft wie ein Frosch: Neuer Tiefseefisch entdeckt</title>
      <link>/huepft-wie-ein-frosch-ungewoehnlicher-tiefseefisch-entdeckt/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bei dem jetzt entdeckten Tiefseefisch &lt;em&gt;Histiophryne psychedelica&lt;/em&gt; handelt es sich um eine neue Art, die der Art der Anglerfische und der Gattung der &lt;em&gt;Histiophryne&lt;/em&gt; angehört. &lt;em&gt;Psychedelica&lt;/em&gt; unterscheidet sich jedoch in vielen Merkmalen von anderen Anglerfischen, da er sich hüpfend fortbewegt: Er stößt sich mit den beinartig ausgeprägten Flossen vom Meeresboden ab und sinkt wieder zu Boden. Zudem besitzt er keine Angel oder einen anderen Köder, mit dem er seine Beute anlockt. Vielmehr ist er sehr scheu und tarnt sich mit seinem wild gemusterten Köper im Sediment. Allerdings ist &lt;em&gt;Psychedelica&lt;/em&gt; - anders als andere Anglerfische - nicht in der Lage, seine Musterung an die Umgebung anzupassen. Auch sein weiteres Aussehen unterscheidet sich von anderen Arten: Seine gebogene Schwanzflosse und die Hautfalten lassen ihn wie einen Ball erscheinen und seine Augen sind - ähnlich wie unsere Augen - nach vorne gerichtet, sodass sich seine Sehbereiche überlappen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kalte Quellen: Forscher:innen gehen auf Tauchstation</title>
      <link>/kalte-quellen-forscher-gehen-tauchstation/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Forscher:innen haben die Biodiversität an Methanquellen in der afrikanischen Tiefsee untersucht. An sogenannten kalten Quellen existieren nur sehr angepasste Lebewesen, die ohne Licht, mit enorm hohem Druck und giftigen Verbindungen, die aus den kalten Quellen austreten, auskommen müssen. Trotzdem enthält der Meeresboden in der Nähe von kalten Quellen ein Drittel der weltweiten Biomasse: In einem Gramm Meeressediment können sich mehrere Milliarden Zellen von Bakterien und Archaeen befinden, da kalte Quellen - abgesehen von den genannten lebensfeindlichen Bedingungen - Methan und andere Kohlenwasserstoffe liefern, die lebenswichtig für anaerobe Bakterien sind. Indem die Bakterien durch ihre Aktivität eine gleichbleibende Konzentration der Kohlenwasserstoffe im Sediment sicherstellen, haben sie ebenfalls eine wichtige Rolle im Kohlenstoffgleichgewicht inne.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF: Islands neuer Fischereiminister will Wale schlachten</title>
      <link>/islands-neuer-fischereiminister-wale-schlachten/</link>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Insgesamt 250 Wale sollen im Jahr 2009 in Island erlegt werden dürfen. Das bestätigte Islands neuer Fischereiminister Steingrimur J. Sigfusson. 100 Zwergwale und 150 der gefährdeten Finnwale sind damit zum Abschuss freigegeben. &amp;ldquo;Die heutige Entscheidung ist ein Skandal&amp;rdquo;, sagt Volker Homes, Experte für Meeressäuger und Leiter des Artenschutzgramms bei WWF Deutschland. &amp;ldquo;Die Wale haben sich noch immer nicht von den Folgen des kommerziellen Walfangs erholt.&amp;rdquo; Die Jagd auf Zwerg- und Finnwale zu erlauben sei, so Homes weiter, ein Schlag ins Gesicht für die weltweiten Bemühungen zum Schutz der riesigen Meeressäuger.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Delfin-Shows: Walschützer:innen kritisieren TUI</title>
      <link>/delfin-shows-walschuetzer-kritisieren-tui/</link>
      <pubDate>Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Das selbsternannte Siebensterne-Hotel &amp;ldquo;Rixos Hotel Premium&amp;rdquo; im türkischen Belek veranstaltet tierquälerische Delfin-Shows, bei welchen die Trainer die Tiere zu menschenähnlichem Verhalten nötigen. Zum Beispiel imitiert das Walross in der Show einen Karaokesänger, macht Liegestützen und Sit-Ups, während die Delfine in einem winzigen Becken schwimmen und sich für die Zuschauer:innen zu Stepptanz-Musik bewegen müssen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Walschützer:innen heben hervor, dass der Reiseveranstalter &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/nabu-kreuzfahrt-ranking-2019/&#34;&gt;TUI&lt;/a&gt; das Hotel in seinem Türkei-Sommerkatalog führt und die Delfin-Shows unter der Rubrik Unterhaltung preist. Gleichzeitig hat TUI in den vorigen Jahren bei der Aktion &lt;a href=&#34;https://www.greenpeace.de/themen/meere/das-jahr-des-delfins&#34;&gt;Jahr des Delfins&lt;/a&gt; der Vereinten Nationen mitgemacht und sich für den Schutz von Walen und Delfinen eingesetzt. Indem TUI weiter Hotels und Freizeitparks mit Delfinshows bewirbt und diese Vorführungen preist, tritt die Diskrepanz zwischen allgemeinen Beteuerungen und tatsächlichen Handlungen hervor.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>IDW: Walfang ist keine Lösung</title>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/walfang-loesung-5568621/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Studie einer Freiburger Wissenschaftlerin widerlegt die Hypothese, dass Großwale in tropischen Gewässern der Fischerei die Fische wegfressen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren haben Japan und andere Walfangnationen vermehrt behauptet, dass Wale in Hinblick auf Nahrungsressourcen in direkter Konkurrenz zur Fischerei stünden und Schuld seien am Rückgang und teilweisem Zusammenbruch von Fischbeständen. Aus diesem Grund, so argumentieren Walfangsbefürworter häufig, sei die Dezimierung von Walbeständen ein geeignetes Mittel, um Fischfangmengen zu erhöhen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Meeresbiologin Dr. Kristin Kaschner, Gastwissenschaftlerin am Institut für Biologie I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ging der Aussage nach, dass Wale der Fischerei in den Gewässern Nordafrikas und der Karibik die Fische wegfressen. In Zusammenarbeit mit amerikanischen und kanadischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelte sie auf der Basis bereits vorhandener Daten Ökosystemmodelle der Meeresgebiete. Die Forscher simulierten, was passieren würde, wenn man die Walbestände in diesen Ökosystemen verringern würde. Die Ergebnisse dieser Studie sind jüngst als Artikel im Policy Forum von Science (Bd. 323, Issue 5916, S. 880-881, 2009) erschienen. Sie zeigen, dass, selbst unter Berücksichtigung der unsicheren Datenlage, eine komplette Ausrottung aller Großwale in den Forschungsgebieten nur zu einem sehr geringfügigen Anstieg der kommerziell genutzten Fischbestände führen würde. Anderseits konnte nachgewiesen werden, dass schon kleine Veränderungen im Fischereimanagement eine deutliche Vergrößerung der Fischbestände zur Folge hätten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kaltwasserkorallenriffe in Europa</title>
      <link>/korallenriffe_in_europa/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/korallenriffe_in_europa/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nicht nur in tropischen Gewässern existieren Korallenriffe. Auch im Atlantik sorgt ein Kaltwasserkorallenriffsystem, das von Spanien bis ins Nordmeer reicht, für den Artenreichtum im Ozean. Es wird zudem immer deutlicher, dass Kaltwasserkorallen keine Seltenheit sind: Nachdem Fischer:innen, die Überreste von Korallen in ihren Netzen fanden, lange Zeit kein Glauben geschenkt wurde, ging man den Berichten Mitte der 90er-Jahre nach und fand nahezu überall, wo man suchte, Kaltwasserkorallenriffe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Kaltwasserkorallen scheinen einen festen Bestandteil im Ozean einzunehmen, da Proben nachwiesen, dass einige Korallen über 200.000 Jahre alt sind. Einige Fossilienfunde weisen sogar darauf hin, dass die Riffe bereits seit über 30 Millionen Jahren bestehen. Forscher:innen sehen zudem immer mehr Hinweise, dass die Kaltwasserkorallenriffe die Kinderstuben vieler Fischarten sind. Hier haben die Fische ihre Eigelege und hier wachsen die Jungfische im Schutz der Korallen heran.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Greenpeace: Schutz der Tiefsee durch eine Handvoll von Fischerei-Nationen vereitelt</title>
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      <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nationale Interessen verhindern UN Moratorium auf Verbot der Tiefsee-Grundschleppnetze&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wien (OTS)&lt;/em&gt; - New York - Das Zustandekommen des dringend notwendigen globalen Moratoriums zum Schutz der Tiefsee mit einem zeitweiligen Verbot von Tiefsee-Grundschleppnetzen auf Hoher See wurde heute Nacht von einer kleinen Gruppe von Fischerei-Nationen zunichte gemacht. Während die Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft, zusammen mit Meeresbiologen und Umweltschutzorganisationen, sich für dringend benötigte Maßnahmen zum globalen Schutz der Meere stark machte, stellte vor allem Island seine eigenen nationalen Fischerei-Interessen in den Vordergrund.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein See flüssigen Kohlendioxids in 1300 Meter Tiefe</title>
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      <pubDate>Sat, 02 Sep 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Japanisch-deutsches Meeresforscherteam entdeckt ungewöhnliches Ökosystem vor der Ostküste Taiwans:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, dessen Konzentration in der Atmosphäre sich in den letzten Jahrzehnten signifikant erhöht hat und das für das weltweite Ansteigen der Temperaturen verantwortlich zu sein scheint. Unter Atmosphärendruck und Temperaturen um die 20° Celsius ist Kohlendioxid gasförmig. Erhöht man den Druck und senkt die Temperatur, verflüssigt sich das Gas bis es schließlich fest als Eis (CO2-Hydrat) vorliegt. Hoher Druck und niedrige Temperaturen sorgen dann dafür, dass das Kohlendioxid nicht mehr als freies Gas in die Atmosphäre aufsteigen kann. Diese Eigenschaft erscheint in den Augen mancher Politiker und Wirtschaftsvertreter als die Lösung, um mit den steigenden Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre fertig zu werden. Es gibt daher Pläne, dieses Gas in den Tiefen der Ozeane zu versenken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Langsam, alt und außergewöhnlich: methanfressende Einzeller tief im Meeresboden</title>
      <link>/langsam_alt_und_ausergewohnlich_methanfressende_einzeller_tief_im_meeresboden/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Urtümliche Einzeller tief im Meeresboden werden möglicherweise bis zu 2.000 Jahre alt. Geringe Nährstoffkonzentrationen, extrem niedriger Stoffwechsel und ungewöhnliche Stoffwechselwege machen es möglich. Ein deutsch-amerikanisches Team von Geochemikern und Mikrobiologen kam im Rahmen des Ozean Bohr Programms (ODP) jetzt mit Hilfe neuer Analysemethoden bislang nicht erforschten Archaeen auf die Spur und gewann Erkenntnisse über ihre Lebensweise und Rolle in der tiefen Biosphäre. Das Team unter Leitung des Geochemikers Prof. Kai-Uwe Hinrichs vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder (RCOM) in Bremen veröffentlichte seine Ergebnisse in der angesehenen Zeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA (Proceedings of the National Academy of Sciences, U.S.A.).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Greenpeace entdeckt illegale Fischfangflotte im Rostocker Hafen</title>
      <link>/greenpeace_entdeckt_illegale_fischfangflotte_im_rostocker_hafen/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Umweltschützer brandmarken Piratenfischer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen heute im Rostocker Hafen fünf Fischtrawler als illegal. Die Umweltschützer beschriften den Rumpf der rund sechzig Meter langen Schiffe und fordern die Bundesregierung auf, die Piratenfischer festzulegen. Der Grund für die Aktion: Im Hafen von Rostock werden die Trawler derzeit fit für die nächste Saison gemacht, obwohl die Europäische Union und internationale Fischereiorganisationen sie als illegale Fischer gelistet haben. Die Trawler halten sich seit Jahren nicht an internationale Fischereiabkommen und zerstören mit ihren Grundschleppnetzen die Fischbestände und die Unterwasserwelt im Atlantik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>„Nahrungsrätsel“ der Tiefsee geknackt</title>
      <link>/nahrungsraetsel-der-tiefsee-geknackt/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/nahrungsraetsel-der-tiefsee-geknackt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie ernähren sich die Bewohner der Tiefsee? Amerikanische Wissenschaftler scheinen das Nahrungsrätsel gelöst zu haben, wie Lebewesen in diesem scheinbar lebensfeindlichen Umfeld ohne Licht und mit großem Druck überleben können.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Den zugehörigen Artikel &lt;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/nahrungsraetsel-der-tiefsee-geknackt/&#34;&gt;„Nahrungsrätsel“ der Tiefsee geknackt&amp;quot;&lt;/a&gt;  vom 13.06.2005 könnt ihr bei &lt;a href=&#34;https://www.scinexx.de/&#34;&gt;scinexx&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Quastenflosser sind Reisende im Strom</title>
      <link>/die_quastenflosser_sind_reisende_im_strom/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Bei den afrikanischen Quastenflossern scheint es sich um Angehörige einer einzigen Population zu handeln. Das berichten Würzburger und Tutzinger Forscher im Magazin &amp;ldquo;nature&amp;rdquo;. Obwohl sie entlang der gesamten ostafrikanischen Küste vorkommen, weisen die urtümlichen Fische nur minimale genetische Unterschiede auf.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass über Entfernungen von mehreren Tausend Kilometern ein freier Genaustausch stattfinde, schreiben die Forscher um Hans Fricke vom Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen. Angesichts der vorherrschenden Strömungen ist eher denkbar, dass die Tiere von den Komoren aus bis zum Kap im Süden und bis nach Kenia im Norden getragen würden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Methan-Oasen der Tiefsee ergründet</title>
      <link>/methan_oasen_der_tiefsee_ergrundet/</link>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/methan_oasen_der_tiefsee_ergrundet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kieler und Bremer Meereswissenschaftler erforschen Lebenszusammenhänge&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat eine reiche Tierwelt in der Tiefsee vor Costa Rica entdeckt. Dort, am pazifischen Kontinentalrand vor Zentralamerika, tritt Methan aus dem Erdinneren an submarinen Kuppen und Hangrutschungen aus. Anders als auf dem Land und in der lichtdurchfluteten Zone des Meeres, wo das Leben von der Sonne abhängig ist, bildet hier Methan die Lebensgrundlage für einen dichten, weißen Bakterienrasen, Röhrenwürmer und Muscheln, die den Ozeanboden in großen Feldern bedecken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>DUH: Wale können sich nicht wehren</title>
      <link>/wale_konnen_sich_nicht_wehren/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;wale-können-sich-nicht-wehren-und-die-internationale-walfang-kommission-iwc-lernt-nichts-dazu-gsm-und-duh-kämpfen-weiter&#34;&gt;Wale können sich nicht wehren Und die Internationale Walfang-Kommission (IWC) lernt nichts dazu&amp;hellip; GSM und DUH kämpfen weiter:&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Für die Wale geht es um alles, wenn vom 20.-24. Juni im koreanischen Ulsan die &amp;ldquo;Internationale Walfang-Kommission&amp;rdquo; (IWC) ihre 57. Jahrestagung abhält. Sie steht unter keinem guten Omen. Wir befürchten, dass auch das Gastland Korea wieder offiziell in das gnadenlose Geschäft mit den bedrohten Meeressäugetieren einsteigen will erklärt Petra Deimer, Walexpertin bei der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM). Bislang waren den Fischern in Korea jährlich etwa 100 Zwergwale rein zufällig in die Netze gegangen. Wie in Japan, landen solche Beifänge zum Verkauf auf dem Fischmarkt, auch wenn das eine oder andere Opfer hätte gerettet werden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Shrimpfarmen: Der Kampf gegen die Krabbensuppe</title>
      <link>/der_kampf_gegen_die_krabbensuppe/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/der_kampf_gegen_die_krabbensuppe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da inzwischen viele Konsument:innen über die Überfischung der Meere Bescheid wissen, kaufen immer mehr Menschen &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/wwf_lidl_setzt_erneut_auf_falsche_fisch_/&#34;&gt;Shrimps&lt;/a&gt; aus &lt;a href=&#34;https://res.cloudinary.com/deepwave-org/image/upload/v1747243656/deepwave.org/DWfacts-Aquakultur_2016_fin.pdf&#34;&gt;Aquakulturen&lt;/a&gt;, ohne zu wissen, dass darunter die örtliche Bevölkerung und die dortige Natur leidet.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Shrimpfarmen sollen im globalen Süden Arbeitsplätze schaffen und eine Proteinquelle für die örtliche Bevölkerung sein, weshalb die Errichtung von Aquakultur von der Weltbank und von Entwicklungshilfe-Programmen gefördert werden. Vernachlässigt wird dabei, dass für die Shrimpfarmen häufig &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mangroven-und-ihre-bedeutung-fuer-den-klimaschutz/&#34;&gt;Mangrovenwälder&lt;/a&gt; abgeholzt werden, die als natürlicher Hochwasserschutz und als Lebensraum vieler Tierarten eine wichtige Rolle spielen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stoppt den kommerziellen Walfang</title>
      <link>/stoppt_den_kommerziellen_walfang/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Bündnis aus verschiedenen Natur- und Tierschutzorganisationen setzt sich für ein Ende jeglichen Walfangs ein. Zwar gilt seit 1986 ein Fangverbot auf Großwale, dieses wird jedoch vor allem von Japan und Norwegen unter dem Deckmantel der Forschung umgangen, wobei jedoch klar ist, das dies nur ein Vorwand ist, den Markt weiter mit Walfleisch zu versorgen. Dabei haben Forscher:innen nachgewiesen, dass die Jagd den Walen unendliches Leid zufügt, da die Meeressäugetiere ein hoch entwickeltes Nervensystem haben, das mit dem von uns Menschen vergleichbar ist. Hinzu kommt, dass viele Wale aufgrund des ungenauen Abschussverfahrens erst nach einer Stunde unter Qualen sterben. Zudem fehlt jeglicher Grund, den Walfang weiter zu dulden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF: Die Mär vom wissenschaftlichen Walfang</title>
      <link>/wwf_die_mar_vom_wissenschaftlichen_walfa/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Trotz Fangverbot hat Japan in den vergangenen 20 Jahren mehr als 7000 Mink-, Pott-, Sei- und Brydeswale gejagt und getötet  angeblich zu wissenschaftlichen Zwecken. Zur Erforschung der Wale sei deren Fang unvermeidbar, so die Japaner. Im Vorfeld der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC in Südkorea deckt eine WWF-Studie auf: Keines der Argumente, die die Notwendigkeit des Walfangs belegen sollen, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Japans Forschungsprogramm ein kaum verhülltes Mittel ist, um den japanischen Markt mit Walfleisch zu versorgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>WWF: Lidl-Märkte: Bei Fischen nichts gelernt</title>
      <link>/wwf_lidl_setzt_erneut_auf_falsche_fisch_/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;lidl-märkte-bei-fischen-nichts-gelernt-wwf-kritisiert-darstellung-der-fisch-palette-der-supermarktkette&#34;&gt;Lidl-Märkte: Bei Fischen nichts gelernt WWF kritisiert Darstellung der Fisch-Palette der Supermarktkette&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor drei Wochen erst waren es die Haifische, nun folgen Rotbarsch, Shrimps und Alaska-Seelachs: Seit dieser Woche wirbt die Supermarktkette Lidl offensiv für den Kauf dieser Fischsorten. Das besonders Delikate daran: Angesichts des Hai-Eklats, in dessen Folge Lidl seine Hai-Produkte kürzlich auf Druck von Umweltschützern aus dem Sortiment nehmen musste, wirbt Lidl nun bei seinem Angebot von Speisefischen mit ausgezeichneter ökologischer Qualität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Greenpeace: Gier nach Öl bedroht Naturparadies</title>
      <link>/gier_nach_ol_bedroht_naturparadies/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Zehn Jahre nach Brent Spar hat Shell nichts dazugelernt&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die unberührte Inselgruppe der Lofoten vor Norwegen ist akut von Erdölförderprojekten bedroht. Greenpeace warnt heute in 15 Städten, darunter Berlin, Rostock, Kiel und Karlsruhe, vor der Bedrohung und sammelt Unterschriften zum Schutz des Gebietes. Zugleich erinnern die Umweltschützer an den wirkungsvollen Protest von Verbrauchern gegen die Versenkung der ausgedienten Ölplattform Brent Spar vor zehn Jahren. Der Ölkonzern Shell wollte mit der Brent Spar die erste Plattform aus der Nordsee in den Nordost-Atlantik schleppen und dort versenken. Nach 52 Tagen der Auseinandersetzung gab Shell am 20. Juni schließlich auf. An der geplanten Ausbeutung der Ölfelder um die Lofoten ist auch Shell beteiligt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Künast setzt sich für Aufrechterhaltung des Walfangmoratoriums ein</title>
      <link>/einsatz_fur_aufrechterhaltung_des_walfangsmoratoriums/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Künast zeigt Einsatz für Aufrechterhaltung des Walfangmoratoriums&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Freitag, 27. Mai 2005&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anlässlich des heute in Ulsan/Korea beginnenden 57. Jahrestreffens der &lt;a href=&#34;https://de.whales.org/wdc-ziele/walfang-stoppen/die-internationale-walfangkommission-iwc/&#34;&gt;Internationalen Walfangkommission (IWC)&lt;/a&gt; erklärte &lt;a href=&#34;https://www.bmel.de/DE/Home/home_node.html&#34;&gt;Bundesverbraucherministerin&lt;/a&gt; Renate Künast heute in Berlin:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist allgemein bekannt, dass Deutschland zu den stärksten Befürwortern eines umfassenden Walschutzes gehört. Deshalb hat sich Deutschland auch stets für die Aufrechterhaltung des Moratoriums eingesetzt und wird dies auch in Zukunft tun.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Leider werde das Moratorium jedes Jahr durch Aktivitäten sowohl des &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/stoppt_den_kommerziellen_walfang/&#34;&gt;kommerziellen Walfangs&lt;/a&gt; wie des so genannten &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/wwf_die_mar_vom_wissenschaftlichen_walfa/&#34;&gt;wissenschaftlichen Walfangs&lt;/a&gt; unterlaufen. Dies bedauere sie zutiefst. Die Ministerin appellierte noch einmal an die betroffenen Länder, das Moratorium zu respektieren und den Walfang einzustellen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>AWI: Nördlichstes Meeresforschungslabor der Welt fertig gestellt</title>
      <link>/nordlichstes_meeresforschungslabor/</link>
      <pubDate>Tue, 31 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;In Ny-Ålesund auf Spitzbergen wird der norwegische Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik am 1. Juni in Anwesenheit zahlreicher nationaler und internationaler Gäste das nördlichste Meeresforschungslabor der Welt einweihen. Das neue Labor wird von Kings Bay AS betrieben, einem norwegischen Staatsunternehmen, das die Infrastruktur im Forschungsstandort Ny-Ålesund zur Verfügung stellt. Die Baukosten von umgerechnet etwa 4 Mio. Euro wurden zum Großteil vom norwegischen Staat aufgebracht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Spitzbergen gehört zu einer der nördlichsten Inselgruppen der Arktis. Der frühere Bergbauort Ny-Ålesund an der Westküste ist heute ein internationales Zentrum der modernen Arktisforschung und Umweltüberwachung. Insgesamt acht Nationen, die mit ihren Forschungsstationen dauerhaft in Ny-Ålesund vertreten sind, waren an der Planung des Meereslabors beteiligt. Nach der Grundsteinlegung im Juni 2004 entstand in nur einjähriger Bauzeit ein speziell auf die biologische Forschung ausgerichtetes Labor, das als neustes Gebäude den arktischen Forschungsstandort Ny-Ålesund komplettiert. &amp;quot;Das ist ein großer Tag für Kings Bay AS und die Arktisforschung, da wir nun so weit sind, dass auch das letzte und wichtige naturwissenschaftliche Fachgebiet seine Einrichtung hat&amp;quot;, so Knut M. Ore, Aufsichtsratsvorsitzender der Kings Bay AS.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Chinas Boom-Regionen wachsen auf aufgeschütteten Flächen im Meer</title>
      <link>/chinas_boom_regionen_wachsen_auf_aufgesc/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;China will durch Aufschüttung Land für Großkonzerne gewinnen und schüttet Buchten, Mündungen und Seen zu, während Inseln durch Landgewinnung vergrößert werden. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben seit den fünfziger Jahren 1,2 Millionen Hektar Landfläche durch Landgewinnung gewonnen, weshalb China weltweit am schnellsten Land dazugewinnt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gleichzeitig leidet die Umwelt bereits massiv unter den negativen Folgen. Durch Monokulturen und die Industrialisierung führen die Flüsse große Mengen Abwässer und Schlamm, der für das Zuschütten von Mündungsgebieten verwendet wird. 80 Prozent der Korallenriffe und die Hälfte der &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/mangroven-und-ihre-bedeutung-fuer-den-klimaschutz/&#34;&gt;Mangroven&lt;/a&gt; sind stark beschädigt und die Fisch- und Planktonbestände verringern sich rapide.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>EuroNatur: Meeresschildkröten werden auf Zakynthos an Eiablage gehindert</title>
      <link>/naturdramen_auf_griechischer_urlauberins/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;h3 id=&#34;trotz-europaweiter-proteste-meeresschildkröten-werden-auf-zakynthos-an-eiablage-gehindert&#34;&gt;Trotz europaweiter Proteste: Meeresschildkröten werden auf Zakynthos an Eiablage gehindert&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;Radolfzell. Weil Sonnenschirme und Liegestühle auf der griechischen Insel Zakynthos den Zugang zu den über Jahrtausende angestammten Eiablageplätzen der Unechten Karettschildkröte versperren, sind die Tiere noch stärker bedroht. Wie die internationale Umweltstiftung EuroNatur mitteilte, musste der 1999 eingerichtete Meeresnationalpark Zakynthos im März 2004 seine Pforten schließen. Die Umweltstiftung EuroNatur berichtet von unhaltbaren Zuständen. So ist der bisherige Präsident des Parks seines Amtes enthoben worden, Mitarbeiter der Parkverwaltung bekommen kein Gehalt, der griechische Staat kommt den EU Naturschutzverpflichtungen nicht nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Haifischknorpel: Keine Wirkung gegen Krebs</title>
      <link>/haifischknorpel_keine_wirkung_gegen_kreb/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Rochester (USA) - Knorpelpräparaten aus &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/buergerinitiative-gegen-haifischflossenhandel-jede-stimme-zaehlt/&#34;&gt;Haifischen&lt;/a&gt; wird eine Krebs hemmende Wirkung zugeschrieben. Diese durch klinische Untersuchungen bisher nicht bewiesene Behauptung haben amerikanische Wissenschaftler jetzt in einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie überprüft.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Patienten mit Brust- oder Darmkrebs in fortgeschrittenem Stadium, die mit Standardverfahren behandelt wurden, erhielten zusätzlich drei- bis viermal täglich ein Haifischknorpelpräparat oder ein Placebo. Die Auswertung der medizinischen Daten von 85 Probanden ergab keine Unterschiede in der Überlebensdauer, berichten die Forscher im Fachblatt &amp;ldquo;Cancer&amp;rdquo; der &lt;a href=&#34;https://www.cancer.org/&#34;&gt;American Cancer Society&lt;/a&gt;. Auch die Lebensqualität verbesserte sich durch die Einnahme der Substanz nicht. Das Knorpelpräparat löste vielmehr Nebenwirkungen aus, die dazu führten, dass eine große Zahl der Testpersonen bereits nach einem Monat die Studie abbrechen mussten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>IDW: Deutsch-britische Messkampagnen zur Untersuchung der Stärke des &#34;Golfstroms&#34;</title>
      <link>/deutsch_britische_messkampagne_zum_golfs/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>/deutsch_britische_messkampagne_zum_golfs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Max-Planck-Institut für Meteorologie&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Prof. Dr. Jochem Marotzke, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg, kehrte gerade von einer Messkampagne auf einem britischen Forschungsschiff (&amp;ldquo;Charles Darwin&amp;rdquo;) zurück, die der Untersuchung der thermohalinen Zirkulation im Nordatlantik galt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Prof. Marotzke, der im Jahre 2003 vom Southampton Oceanography Centre (jetzt National Oceanography Centre Southampton) an das MPI-M kam, hat enge Kontakte zur britischen Forschung. Das Forschungsprojekt RAPID MOC hat er selbst noch in Großbritannien initiiert. In dem Forschungsprojekt wird anhand von verschiedenen ausgebrachten Verankerungen die meridionale nordatlantische Zirkulation, die sowohl die nordwärts gerichtete warme Strömung als auch das in die Tiefe absinkende südwärts strömende Wasser umfasst, untersucht. Dieses Strömungssystem ist verantwortlich für das milde Klima in Nordwesteuropa. Plötzliche Änderungen in der atlantischen Zirkulation können zu Abkühlungen in unseren Breiten um 3-5°C führen. Dies haben Szenarienrechnungen einiger Klimamodelle sowie paleoklimatische Daten gezeigt. Das Projekt RAPID MOC will in erster Linie ein Prototyp-System entwickeln, mit dem man die Stärke und Struktur der MOC (Meridional Overturning Circulation) beobachten kann. Dazu wurden im April 2004 19 Verankerungen entlang von 26.5°N quer durch den Atlantik ausgebracht, um die Gesamtzirkulation zwischen den Bahamas und der afrikanischen Küste zu vermessen. An diesen Verankerungen können von der Wasseroberfläche bis zum Boden Dichteprofile gemessen werden. Bis 2008 werden die Verankerungen jährlich aufgenommen und wieder ausgebracht. Das Projekt ist ein Gemeinschaftprojekt, an dem das National Oceanography Centre Southampton, die Universität Miami, das Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory, das Spanish Institute of Oceanography und das Max-Planck-Institut für Meteorologie teilnehmen. Prof. Marotzke hat bisher an beiden Messkampagnen im April 2004 und 2005 teilgenommen. Im April 2005 wurden 12 von 13 Verankerungen aufgenommen und 14 Verankerungen sowie 4 Bodendruckmesser ausgebracht. Die verloren gegangene Verankerung wurde offenbar von Fischereischiffen abgerissen. Mit ersten Ergebnissen wird Ende 2005 gerechnet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>SeaOrbiter: Raumschiff für die Weltmeere</title>
      <link>/seaorbiter_raumschiff_fur_die_weltmeere/</link>
      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der französische Architekt Jacques Rougerie will Kunst und Wissenschaft zusammenbringen, indem er im &amp;ldquo;SeaOrbiter&amp;rdquo; Bestandteile eines Schiffs, eines U-Boots und eines Raumschiffs miteinander vereint. Der SeaOrbiter soll zu zwei Dritteln unter der Wasseroberfläche liegen, was es Forscher:innen ermöglichen soll, über einen längeren Zeitraum unter Wasser zu bleiben, da die Sauerstoffzufuhr somit gesichert ist. Des Weiteren soll er still durch das Wasser gleiten und dadurch Tiere magisch anziehen. Ein weiteres Problem, das Forscher:innen häufig haben, ist nämlich, dass die Tiere normalerweise vom &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/unterwasserlaerm-ein-unueberhoerbares-problem/&#34;&gt;Motorenlärm&lt;/a&gt; der U-Boote aufgescheucht werden, sodass es schwierig ist, sie zu beobachten, abgesehen davon, dass der Lärm eine &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/unterwasserlaerm-betrifft-pinguine-genauso-wie-wale-und-delfine/&#34;&gt;Gefahr&lt;/a&gt; für Meereslebewesen darstellt. In einem Teil des Schiffes soll der Luftdruck dem Unterwasserdruck angeglichen werden, sodass Tauchgänge einfach umgesetzt werden können. Zudem sollen moderne Labore vorhanden sein, die intensive Forschung an Bord ermöglichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Universität Hamburg: Wieviel CO2 gelangt ins Meer?</title>
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      <pubDate>Fri, 27 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Seit Anfang Mai arbeiten Wissenschaftler im Zentrum für Meeres- und Klimaforschung (ZMK) der Universität Hamburg zusammen mit Kollegen an der Universität Heidelberg in dem neuen Projekt „Einfluss von Wind, Regen und Oberflächenfilmen auf die CO2-Transfergeschwindigkeit zwischen Atmosphäre und Ozean“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis Ende April 2008 mit ca. 230 000 Euro gefördert wird.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Beim sogenannten Treibhauseffekt binden Kohlendioxid (CO2) und einige andere Gase einen Teil der Sonnenenergie in der Erdatmosphäre – und können dadurch klimatische Bedingungen wie Hitze und Kälte, Regen und Dürre oder Häufigkeit und Stärke von Stürmen weltweit verändern. Inwiefern und in welchem Zeitraum der stetig steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre sich auf das globale Klima auswirken wird, kann gegenwärtig nur grob vorhersagt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Haifischsteaks: 150.000 tote Haie im Lidl Regal</title>
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      <pubDate>Wed, 25 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Lidl wirbt mit dem Verkauf exotischer Fischware: Ab nächster Woche werden bei Lidl Haifischsteaks für nur 4,49 Euro verkauft. Aufgrund dieser Aktion mussten bereits geschätzte 150.000 Blauhaie und andere Haiarten (ganz zu schweigen von den Delfinen, Meeresschildkröten und Seevögeln) an den Langleinen der Hochseetrawler sterben. Dabei sind durch den &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/buergerinitiative-gegen-haifischflossenhandel-jede-stimme-zaehlt/&#34;&gt;Haifischflossenhandel&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.deepwave.org/squalen-in-covid-19-impfungen-erhoeht-druck-auf-haie/&#34;&gt;andere Industriezweige&lt;/a&gt; weltweit alle Haiarten vom Aussterben bedroht.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Den Artikel &lt;a href=&#34;https://de.wikinews.org/wiki/Lidl_verkauft_Hai-Steaks&#34;&gt;Lidl verkauft Hai-Steaks&lt;/a&gt; vom 23.05.2005 findet ihr bei &lt;a href=&#34;https://de.wikinews.org/wiki/Hauptseite&#34;&gt;Wikinews&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag 25.5.2005:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zwei Tage nach Beginn der Aktion nahm Lidl aufgrund starker Kritik vonseiten des &lt;a href=&#34;https://www.sharkproject.org/kampagnenspiegel/&#34;&gt;Sharkprojekts&lt;/a&gt; und anderer Meeresschutzorganisationen die Haisteaks aus dem Sortiment. Dazu veröffentlichte der &lt;a href=&#34;http://www.nabu.de&#34;&gt;NABU&lt;/a&gt; folgende Pressemitteilung:&lt;/p&gt;</description>
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