Plastikmüll in den Ozeanen ist überreichlich vorhanden. Ab und zu gibt es Ideen, was man damit machen kann/soll/könnte.

Eine Projektidee eines niederländischen Wissenschaftlerteams ist es, aus dem im Pazifik treibenden Plastikmüll schwimmende Inseln zu bauen.

Mehr in „Plastic paradise: Scientists plan to turn Pacific Ocean waste into a floating island“ in Mail Online


Talking Trash: Architect Proposes Inhabitable Island Made of Garbage

WHIM Architecture – Recycled Island

Kommentar: Etwas futuristisch, aber Raumstationen haben auch mal so angefangen. Jetzt muss nur noch ein weg gefunden werden, auch den Plastikmüll aus der Wassersäule und vom Meeresgrund zu sammeln. rein technisch habe ich allerdings erhebliche Fragezeichen, wie man mit dem inhomogenen Material die notige Festigkeit erreichen will.

Eine anderes, auf Wecken von Aufmerksamkeit für das Problem Plastikmüll und zugleich Recycling von Plastikmüll ausgelegtes Projekt kommt von der Firma Electrolux. „Vac from the Sea“, also „Staubsauger aus dem Meer“. Aus in 5 Ozeanen gesammeltem Plastikmüll wurden technisch gleiche Modelle designed, die die Ozeane/ Meere repräsentieren sollen

About Vac from the Sea
To inspire people in solving the plastic paradox and bring awareness to the plastic environmental situation, one of the world’s largest home appliance makers, Electrolux, has with the help of organizations gathered plastic waste from the Pacific Ocean, the Atlantic Ocean, the Indian Ocean, the Mediterranean Sea, the Baltic Sea and the North Sea and turned the gathered plastic into five unique vacuum cleaners. The global initiative aims to bring attention to the issue of plastic pollution and at the same time combat the scarcity of recycled plastics needed for making sustainable home appliances.

Quelle und mehr Informationen:
Vac from the sea

Kommentar: Noch keine Lösung für die Beseitigung der Unmengen von Plastikmüll in den Ozeanen und an den Küsten und Stränden und die unverändert dort landenden großen Mengen neuen Mülls, aber ein Beitrag zur Problemlösung und ein guter Schritt, weil er in den Köpfen der Konsumenten Produkte aus Plastikrecycling jenseits von Plastiksitzbänken und ähnlichen Produkten akzeptabel und vielleicht sogar attraktiv macht.

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