Ab und zu habe ich bereits hier Berichte über Museen und Ozeanarien gebracht.

Ich hatte das Glück, letzte Woche das Ozeanarium in Lissabon besuchen zu können. Wer mal in Lissabon ist, sollte sich unbedingt die Zeit dafür nehmen. Es liegt auf dem ehemaligen Expo-Gelände ( Parque das Nações )im Osten der Stadt und ist gut über öffentliche Verkehrsmittel erreichbar.

Im Aufbau besteht es aus einem Zentralbecken, vier Regionalbecken darum herum (Nordatlantik, Südlicher Ozean, Pazifik (gemäßigtes Klima) und Indischer Ozean) sowie einer Vielzahl von Einzelaquarien. Man besichtigt die Becken auf zwei Ebenen, sieht also die Oberflächen der Regionalbecken bzw. obere Wasserbereiche im Zentralbecken und die Bodenbereiche. Im Nordatlantik-Becken gibt es auch Seevögel, im Südlichen Ozean-Becken Pinguine und im Pazifik-Becken Seeotter, die man, sofern die Tiere gerade wollen, auch unter Wasser beobachten kann.

Insbesondere das Zentralbecken mit seinen diversen Panoramascheiben ist beeindruckend. Von Haien über Rochen, Mantas, Barakudas, Thunfischen bis zu kleinen Korallenfischen findet man dort einiges an beeindruckender Unterwasserwelt, die man als Nichttaucher sonst mit Ausnahme von Videos und TV-Sendungen nicht sehen kann.

Link zur Webseite des Ozeaneums:
http://www.oceanario.pt/?lang=en

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