Ölpest im Golf: Was das Öl zum Killer macht

Erdöl – Lebenselexier der Zivilisation oder der Anfang vom Ende?
Was ist denn drin, im Öl?

Auch wenn das Ölleck nun verstopft sei, wäre die Gefahr für die Umwelt noch längst nicht gebannt. Darüber, daß die euphorische Meldung der US-Regierung vom Rückgang des Ölteppichs zu früh kam und es vermutlich noch mindestens ein halbes Jahrhundert dauern wird, bis sich das Ökosystem von der Verschmutzung erholen kann, sind sich Umweltexperten und Ökologen durchaus einig. Allein, eine Vorstellung für das Ausmaß und die Brisanz der Vergiftung werden der Öffentlichkeit selten vermittelt. „Von Anfang an wurde von BP darauf abgezielt, daß möglichst wenig mediale Bilder von Ölteppichen und verendeten Vögeln erzeugt werden.“[1]

Unterstützt vom PR-Bad des US-Präsident Barack Obama, der mit seiner Tochter Sasha medienwirksam bei der Panama City Beach im Bundesstaat Florida in die verölten Fluten des Golfs stieg, greift die Strategie des Ölkonzerns, die darin besteht, gemeinsam mit der Küstenwache und den durch die Ölpest arbeitslos gewordenen Fischern an gut sichtbaren Stellen die Strände aufzuräumen und das Öl abzufangen oder zu verstecken, ehe es die Touristengebiete erreicht. Viele, die nicht direkt am Golf leben und das Disaster vor den eigenen Augen haben, denken schon lange nicht mehr an das in weiten Gebieten verteilte Öl im Golf. In relativ kurzer Zeit wurden 1000 km Küstenlinie sehr oberflächlich gesäubert, denn nur wenige Zentimeter unter der Sandoberfläche stößt man schon auf weiteren Ölschlick. Und für die touristische Optik wurde der Tod des Meeres in Kauf genommen.

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www.schattenblick.de/infopool/natur/chemie/chula269.html

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