05. Februar 2013 – Auf großes Interesse traf das NABU-Fachgespräch „Munition im Meer – Tödliche Relikte in Nord- und Ostsee“, das am 31. Januar in der Bundesgeschäftsstelle des NABU in Berlin stattfand. Mehr als 60 Teilnehmer aus Politik, Industrie, Fachbehörden, Wirtschaft und Naturschutz diskutierten über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, potentielle Gefahren für Mensch und Umwelt, nationale und internationale Initiativen und das Für und Wider von Unterwassersprengungen zur Munitionsräumung.


Die Experten waren sich einig – Altmunition im Meer ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die die gemeinsame Anstrengung von Politik, Behörden und zivilgesellschaftlicher Interessengruppen verlangt. Der NABU fordert dabei ein deutlich verstärktes Engagement der Bundespolitik.

Der erste Veranstaltungsteil fasste mit vier Fachvorträgen den aktuellen Kenntnisstand zur Belastung von Nord- und Ostsee durch Weltkriegsmunition zusammen. Es wurden mögliche Auswirkungen für Mensch und Umwelt skizziert und der jüngste Fortschrittsbericht Arbeitsgruppedes Expertenkreises „Munition im Meer“ des Bund-Länder Ausschusses Nord und Ostsee vorgestellt. Wenngleich weiterer Forschungsbedarf dabei offensichtlich wurde, zeichneten die bisherigen Erkenntnisse ein beunruhigendes Bild, aus dem sich für den NABU ein unmittelbarer Handlungsbedarf ableitet. …

Quelle und mehr (Vorträge zum Download und weiterführende Links): http://www.nabu.de/themen/meere/lebensraum/15513.html

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