Was sich momentan in der Antarktis abspielt, ähnelt immer mehr einem Krimi.
Die Konfrontation zwischen den Sea Shepherd-Booten und den Walfängern gewinnt an Tramaturgie, die Agressivität nimmt merklich zu.
Nachdem zwei Sea Shepherd Schiffe einen Walfänger parallel begleitet haben, um ihn abzuschirmen, änderte der Walfänger plötzlich seinen Kurs und ging auf Kollisionskurs. Offenbar im letzten Moment konnte ein Zusammenstoß verhindert werden.

Bereits im vergangenen Jahr hat ein Walfänger ein kleines Boot von Sea Sheperd gerammt und anschließend versucht, die havarierte Besatzung mit Wasserwerfen vom beschädigten Boot zu spülen, was in diesem Gebiet eindeutig als versuchter Mord angesehen werden müsste. Trotzdem wurde der Walfänger bei einer späteren Untersuchung von den Vorwürfen freigesprochen und der Zusammenstoß der Boote als Manövrierfehler beider Skipper bewertet. Und dass, obwohl ironischerweise das Video eines Walfängers deutlich die Situation zeigt, wie sie wirklich war.

In der Antarktis, wo Walfang aufgrund der Deklaration als Naturschutzgebiet ohnehin verboten ist, spielen sich immer mehr dramatsiche Scenen ab. Die Besatzung eines Sea Shepherd Bootes wurde mit Bambusstöcken (Sea Shepherd nannte es Speere) beworfen.
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Die Sturheit der Walfänger und der energische Wille der Walschützer werden womöglich noch zu weiteren gefährlichen Situationen führen. Hoffentlich kommt niemand zu Schaden.

Quelle: heraldsun

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