Klimawandel lässt Meere weniger CO2 aufnehmen

Nordatlantik-Messungen bestätigen Annahme der Klimaforschung

Im Zuge des Klimawandels nehmen die Meere immer weniger Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf. Was bisher schon Theoriemodelle zeigen, bestätigen Forscher aus den USA und Frankreich in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ nun durch Messreihen aus dem Nordatlantik. „Der Ozean wird an seiner Oberfläche weiterhin seinen Kohlenstoff-Gehalt mit jenem der Atmosphäre ausgleichen. Dafür nimmt er aber immer weniger Kohlenstoff auf, da er sich gleichzeitig erwärmt“, erklärt Studienleiterin Galen McKinley von der University of Wisconsin-Madison.

Die Meere spielen eine enorme Rolle für das Klima. „Sie schlucken jährlich etwa ein Drittel des anthropogenen Kohlenstoffes der Atmosphäre. Das macht im Jahr etwa zwei Gigatonnen aus“, erklärt Ulf Riebesell vom IFM-Geomar im pressetext-Interview. Dazu kommt ein natürlicher Austausch zwischen Atmosphäre und Ozeanen von 90 Gigatonnen CO2. Wie sich der Klimawandel auf diesen Mechanismus auswirkt, wird teils kontrovers diskutiert, zumal Folgen natürlicher Variablität nur durch sehr präzise Messungen von jener des menschenverursachten Klimawandels getrennt werden können.

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http://www.pte.com/news/20110711014

Originalartikel unter
http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1193.html

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