ZEIT.de
Klimadiplomatie vor der Konferenz in Durban

Aufschub mit Ansage

Zum Stand der Klimadiplomatie vor der Konferenz in Durban: Die Sünder mauern

Rio, Kyoto, Bali, Kopenhagen, Cancún – zählt noch jemand mit? Die Erwartungen an die 17. Klimakonferenz der Vereinten Nationen sind minimal. Eines der wichtigsten, man könnte auch sagen: der anmaßendsten, Projekte der Menschheit steht vor dem Scheitern. Nämlich der Versuch, die menschgemachte Klimaerwärmung in einem halbwegs verträglichen Rahmen zu halten.

Wieso anmaßend? Weil es hier nicht um Handelsschranken oder Grenzkonflikte geht, die sich durch Regierungshandeln leicht regeln lassen, sondern darum, den Lebensstil von Milliarden Menschen zu ändern. Weniger Benzin und weniger Fleisch, weniger Wachstum und weniger Wohlstand, jedenfalls für eine lange Übergangszeit auf dem Weg in die schöne neue Welt voller grüner Technik.

Weieterlesen
http://www.zeit.de/2011/48/Klimakonferenz-Durban

//