Bitte Petition unterschreiben hier
http://www.avaaz.org/en/petition/BEAT_THE_MICRO_BEAD_BAN_all_Cosmetics_with_micro_beads_Polyethylene_PE_plastics_inside/?cngprdb

Kampagne zum Verbot von Mikroplastikpartikeln in Körperpflegeprodukten findet Gehör in Berlin

Mikroplastikkügelchen aus Duschpeelings, Zahncremes etc. gelangen nach ihrem einmaligen Gebrauch in die Kanalisation und werden auf ihrem Weg ins Meer auch von Kläranlagen nicht aufgehalten. Dort angekommen werden die Partikel von Meereslebewesen aufgenommen und geraten somit in die Nahrungskette. Dies hat verheerende Langzeitfolgen…

„Heute erreichte uns eine Nachricht der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / die Grünen, die sich dafür bedankt, dass wir sie auf das wichtige Problem der Gewässerverschmutzung und des Eindringens von Mikroplastik in die maritime Nahrungskette aufmerksam gemacht haben“, berichtet Sascha Regmann von Project Blue Sea e.V. „Unsere Anschreiben wurden nun zum Anlass genommen, um eine Kleine Anfrage mit der Überschrift „Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln, Gift- und Kunststoffen in Kosmetikprodukten und Kleidung auf Umwelt und Gesundheit“ an die Bundesregierung zu stellen. Wir sind sehr froh, dass sich nun endlich die Politik diesem komplexen und ernsthaftem Thema annimmt.“

Seit vielen Monaten arbeitet Project Blue Sea gemeinsam mit einer Koalition europäischer Tier- und Umweltschutzorganisationen darauf hin, die bewusste und völlig unnütze Einleitung von Mikroplastik aus Körperpflegeprodukten durch ein Verbot dieser Produkte zu stoppen.

„In Kürze wird es eine App in deutscher Sprache geben, die dem Endverbraucher direkt beim Einkauf anzeigt, ob sein ausgewähltes Körperpflegeprodukt Mikrokunststoffe beinhaltet oder nicht“, so Regmann weiter.

Einige Firmen haben bereits zugesichert, zukünftig auf Mikroplastik in ihren Produkten zu verzichten. Da es jedoch eindeutig um wirtschaftliche Interessen geht, ist es nicht verwunderlich, dass ein Gros der Kosmetikindustriebetriebe nur zögerlich, ausweichend oder gar nicht auf die Kampagne für ein Verbot von Mikroplastikpartikeln in Körperpflegeprodukten reagiert, so lange kein politischer Druck herrscht…

Weitere Hintergründe zu diesem Thema, sowie eine Liste aller in Deutschland verfügbaren Körperpflegemittel in denen sich Mikrokunststoffpartikel befinden stehen auf der Webseite von Project Blue Sea unter http://projectbluesea.de/media/files/downloads/Micro-Beads.pdf zum Download bereit.

Project Blue Sea e.V.
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Tel.: +49.2323.9640960
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www.projectbluesea.de

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