Eine Kampagne „Fair Oceans“ soll „für die Weltmeere als gemeinsames Erbe der Menschheit und ihre nachhaltige Nutzung“ eintreten — das ist das Ziel eines Aufrufs, der in einem Sonderteil der soeben erschienenen Herbst-Ausgabe der meerespolitischen Zeitschrift WATERKANT abgedruckt ist. Organisatoren der Kampagne sind der „Verein für Internationalismus und Kommunikation“ (IntKom e.V., Bremen) und die Arbeitsstelle „Agrarhandel und Fischerei“ des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED, Frankfurt/M.) mit Unterstützung des „Forums Umwelt und Entwicklung“ (FUE, Berlin/Bonn).

„Deepwater Horizon“ und die Folgen ihrer Hinterlassenschaft in Form unterseeischer Ölteppiche, die Gier der Industrienationen nach den Rohstoffen der Tiefsee, die massive Plünderung der Fischbestände durch Riesentrawler und die Auswirkungen auf die Fischerfamilien in den Küstenstreifen der Entwicklungsländer — das alles und mehr sind die Themen, um die es geht. Der Aufruf ist ein eindringlicher Appell an alle Interessierten, sich in der Meerespolitik zu engagieren und dabei deren entwicklungs- und umweltpolitische Dimensionen zusammenzuführen.

Die Zeitschrift WATERKANT hat den Aufruf auf ihrer Webseite www.waterkant.info am 25. September 2010 zum Download bereitgestellt. Das aktuelle Heft der Zeitschrift, die nach wie vor als Non-Profit-Projekt betrieben wird und auf Unterstützung in Form von Abos und Spenden angewiesen ist, enthält viele weitere spannende Themen: Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeiten sind ebenfalls über die Webseite erreichbar.

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WATERKANT [ ISSN 1611-1583 ]im 25. Jahrgang Zeitschrift für Umwelt + Mensch + Arbeit in der Nordseeregion herausgegeben vom Förderkreis WATERKANT e. V.

Link zu „Fair Oceans“

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