Es könnte offenbar bald eine Konkurrenz zur Internationalen Walfang Kommission geben. Japan formiert um sich ab Dienstag in einer abgeschottenen Tagung andere Walfangländer und Walfangbefürworter um sich.
Ziel könnte sein, eine neue Organisation zu gründen, die den Walfang befürwortet. Die IWC ist den heutigen Walfangländern, obwohl einst von Walfangländern gegründet, inzwischen zu sehr auf den Schutz der Tiere bedacht.
Gegründet wurde die IWC ursprünglich, um die stark dezimierten Walbstände soweit zu schützen bzw. zu verschonen, dass diese auch in Zukunft wieder „nutzbar“ sein werden. Inzwischen wurde jedoch erkannt, dass es für einige Walarten bereits zu spät ist und dass die Wale durch andere Einflüsse wie Umweltverschmutzung zusätzlich bedroht sind. Dies führte dazu, dass die kommerzielle Jagd weiterhin verboten ist. Das hat die Walfangländer bisher nicht vom Töten abgehalten, denn sie benutzten einfach das Schlupfloch des „wissenschaftlichen Walfangs“, der laut Beschluss nach wie vor erlaubt ist. Das Problem für die Walfangländer sind vielmehr die Möglichkeiten der Vermarktung. Da bei einem wissenschaftlichen Walfang offiziell kein „Vermarktungsmaterial“ anfallen dürfte, ist jeglicher Handel mit Walprodukten verboten. In der Hoffnung, dass sich dies in naher Zukunft ändert, betreibt Japan seit vielen Jahren intensive Forschung nach Produkten aus Walkörpern und hat bereits diverse Patente angemeldet.
Bei der letzten IWC Tagung in Agadir gelang es Japan nicht, die IWC zu einem Kompromiss zu bewegen. Dieser sah vor, 10 Jahre jeglichen Walfang zu erlauben und gleichzeitig den Handel zu erlauben. „Den Weg frei machen!“, hätte dies bedeutet, ode auch das öffnen von Pandoras Kiste. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Japan nach extensiver Nutzung von Walprodukten freiwillig den Walfang auf 0 zurücksetzt, ist schwindent gering.
Diese Gefahr wurde erkannt und so blieb die kommerzielle Nutzung verboten.
Mit dem neuen Anlauf einer eigenständigen Organisation versucht Japan wahrsc

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