Japan-Beben widersprach Theorien
Erste Auswertungen stoßen auf gleich mehrere Überraschungen
Das Tohoku-Erdbeben, das am 11. März 2011 Japan traf, war nicht nur eines der stärksten Beben überhaupt, es hat auch so viel seismologische Daten geliefert wie kein Starkbeben vor ihm. Schon die ersten Auswertungen dieser Daten, jetzt in gleich drei Artikeln in „Science“ erschienen, widerlegen etablierte Annahmen über solche so genannten Megathrust-Erdbeben. Weder die Größe der Versatzzone, noch die Ursprungsorte der seismischen Wellen, noch die vor dem Beben angestaute Energiemenge entsprachen den bisherigen Erwartungen. Die Daten enthüllen auch, dass eine Zone unmittelbar südlich des Erdbebengebiets durchaus Potenzial für ein weiteres Starkbeben in sich tragen könnte. …

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