08.05.2018

….und noch mehr Preise an Meeresschutzprojekte, die man sich merken sollte

Die Verleihung der Oscars in Hollywood zieht jedes Jahr aufs Neue große Aufmerksamkeit auf sich.  Aber auch im Naturschutz gibt es die sogenannten „Green Oscars“  (offiziell: Whitely Awards), mit denen jährlich lokale Naturschutzprojekte vom Whitely Fund for Nature  ausgezeichnet werden. (https://whitleyaward.org/about-us/).

Dieses Jahr ist unter anderem Kerstin Forsberg und ihre Meeresschutzorganisation“ Planeta Océano“ in Peru (http://www.planetaoceano.org/) unter den Preisträgern, die sich unter Einbeziehung der lokalen Fischer erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass der Fang, Verzehr oder Verkauf von Mantarochen in Peru für illegal erklärt wurde.  Mantarochen gelten als gefährdete Art, die als Beifänge in Netzen landen oder auch gezielt befischt werden, da z.B. die Kiemen in der chinesischen Medizin Anwendung finden.

Film: https://www.youtube.com/watch?v=7AX1TByXTpQ

Pablo Borboroglu und seine Organisation Global Penguin Society (GPS) wurden ausgezeichnet für die bisher erzielten Erfolge für den Schutz der Pinguine. Viele Pinguinarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und durch das Zusammenspiel von Wissenschaft, Bildung und Fischereimanagment, hat GPS 125 Organisationen zusammengebracht.  Unter anderem hat GPS an der Ausweisung des „UNESCO Blue Patagonia Biosphere Reserve“ mitgewirkt, Bildungsprojekte an Schulen durchgeführt und durch seine wissenschaftlichen Forschungsprojekte Datengrundalgen für Management und Schutzvorhaben geschaffen. Weitere Informationen über GPS gibt es hier zu finden: http://www.globalpenguinsociety.org/about-us.html

Film: https://www.youtube.com/watch?time_continue=60&v=aRID0kkwYF8

//