„Es ist überhaupt nicht vorbei, noch lange nicht!“

Die Unglücks-Quelle im Golf von Mexiko ist geschlossen. Jetzt kommt das lange Nachspiel

Die Operation „Bottom Kill“ – „Cement injected into the annulus“ [1] – war erfolgreich. „Die Quelle ist endlich tot“, erklärte [2] der Nationaler-Zwischenfall-Kommandeur Admiral Thad Allen gestern. Behörden dürften von BP zwar noch eine Reihe kleinerer Verschlussaktionen erwarten, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet [3], doch Gefahren würden laut Thad Allen von der Macondo-Quelle im Golf von Mexiko nicht mehr drohen.

Für die große internationale Öffentlichkeit dürfte der Vorhang zum Thema „Ölpest im Golf“ damit erstmal gefallen sein. Die empörten Proteste [4] von Betroffenen – „Es ist überhaupt nicht vorbei, noch lange nicht!“, z.B. in Fourchon Beach [5], wo nach Augenzeugenberichten [6] viel Öl unter einer dünnen Sandschicht verborgen ist, schaffen es nicht mehr in die Top-News. Auch nicht die einzelnen Schicksale solcher Geschäftsleute, die vom Meer leben und durch den Deepwater-Horizon-Unfall zum Teil schwer geschädigt wurden. Die Aussagen [7] einzelner Betroffener deuten an, dass die bisherige Entschädigung durch BP öfter weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Ob sich das durch die Klagen vor Gericht ändern wird, ist fraglich.

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http://www.heise.de/tp/blogs/2/148410

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