Machen Sie mit und veranstalten Sie Ihren eigenen „Coastal Cleanup Day“. Dabei gilt: Je besser die Planung im Vorfeld, desto effektiver wird die Sammelaktion. Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt werden:

* Gebietsauswahl – Informieren Sie sich vor jeder Aktion möglichst genau über das Gebiet. Besonders wichtig sind Informationen über Schutzstatus, Bebauung, Zuflüsse und Einleitungen von Landesseite sowie geografische Besonderheiten und gefährdete Tier- und Pflanzenarten.
* Genehmigung – Holen Sie bei der zuständigen Gemeinde, dem Hafenamt oder dem Wasser- und Schifffahrtsamt eine entsprechende Genehmigung für Ihre Aktion ein. In Schutzgebieten muss auch die verantwortliche Umweltbehörde informiert werden.
* Ausrüstung und Logistik – Nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit Ihrer Gemeindeverwaltung und dem zuständigen Abfallentsorger auf und stellen Sie sicher, dass der gesammelte Müll abtransportiert und umweltgerecht entsorgt wird. Achten Sie darauf, dass ausreichend Sammelsäcke und -behälter, Handschuhe und Greifwerkzeuge zur Verfügung stehen. Für ein qualitatives und quantitatives Müll-Monitoring, bei dem die Müllmenge genau erfasst wird, benötigen Sie zusätzlich Waagen, Taschenrechner, Maßbänder, vorbereitete Listen zum Erfassen der Abfälle und einen Fotoapparat.
* Müllerfassung – Als Standard für Müllerfassungen empfiehlt der NABU die Richtlinien des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR). Der Meldebogen kann von dieser Seite heruntergeladen werden.
* NABU-Informationen – Informieren Sie den NABU-Bundesverband über ihre geplanten Sammelaktionen. Das NABU-Infoblatt „Strandreinigung und Spülsaum-Monitoring“ gibt dabei nützliche Tipps und Anleitungen zur Müllerfassung.

Quelle und mehr Informationen:

Sammel- und Reinigungsaktionen. Am 25. September ist Coastal Cleanup Day beim NABU

Wenn jemand von den Lesern/Leserinnen dieses Blogs Informationen über lokale Sammelaktionen an Nord- und Ostsee hat, bitte als Kommentar zu diesem Beitrag berichten!

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