Es geht rasant bergab mit der Artenvielfalt auf der Erde: Jede fünfte Wirbeltierart ist laut einer umfangreichen neuen Studie vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Die Wissenschaftler sprechen schon vom sechsten Massentod der Erdgeschichte – zeigen aber auch, dass Artenschutz funktioniert.

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Seit einiger Zeit hegen Forscher den Verdacht, dass der rasante Artenrückgang der Gegenwart ebenfalls die Kriterien eines Massenaussterbens erfüllt – und eine neue Studie bestätigt das jetzt. „Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass unser Planet gerade sein sechstes Massenaussterben erlebt“, teilt die an der Untersuchung beteiligte California Academy of Sciences mit.

Ein internationales Team aus 174 Wissenschaftlern von 15 Instituten in 38 Ländern hat eine Reihe früherer Untersuchungen zur Entwicklung der Artenvielfalt ausgewertet. Die Experten waren so nach eigenen Angaben erstmals in der Lage, die Aussterbensrate unter Wirbeltieren erstmals global zu beziffern. Das erschreckende Ergebnis: 20 Prozent der Wirbeltierarten sind momentan vom Aussterben bedroht, und jedes Jahr erhöht sich für durchschnittlich 52 weitere Arten der Gefährdungsstatus auf der Roten Liste der Internationalen Naturschutzunion (IUCN).

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Quelle und vollständiger Artikel: SPIEGEL ONLINE

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