Europas Meere sollen sauber werden

Donnerstag, 02. September 2010

Die EU-Kommission hat Kriterien festgelegt, mit denen bis 2020 ein guter Umweltzustand der Meere erreicht werden soll. Das Ziel ist, dass die Meere ökologisch vielfältig, gesund und ertragreich sind.

Dafür muss nach den Vorgaben der Kommission die Nutzung der Meeresumwelt auf einem nachhaltigen Niveau bleiben, um dieses Ökosystem auch für die Zukunft zu sichern. Unter anderem ist es erforderlich, Meerestiere und -lebensräume zu schützen und den Verlust der Biodiversität aufzuhalten.

Der Beschluss der Kommission bezieht sich auf verschiedene Aspekte der Meeresökosysteme, wie die biologische Vielfalt, Fischbestände, Eutrophierung, Schadstoffe, Abfälle und Lärm. Die Kriterien sollen den Mitgliedstaaten helfen, ihre jeweiligen Meeresstrategien zu koordinieren, wie es die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie erfordert. Entwickelt wurden die Kriterien von unabhängigen Experten.

Der WWF setzt sich dafür ein, im Nordostatlantik, der Ostsee und in den Gewässern vor der Küste Westafrikas Meeresschutzgebiete zu schaffen. Denn ohne Naturschutz gebe es keinen dauerhaften wirtschaftlichen Nutzen der Meere, heißt es bei der Umweltstiftung. In Meeresschutzgebieten könnten Fischbestände erhalten werden, die anderswo bereits weggefischt wurden.

Quelle mit weiterführenden Links: DNR EU-Koordination

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