Am 27. Oktober präsentierte die Europäische Kommission einen Fahrplan für die Einrichtung eines digitalen europäischen Datenaustauschsystems für meeresbezogene Daten.

Das Ziel der Initiative ist, sektorübergreifend den gegenseitigen Zugang zu wichtigen Überwachungsdaten zu ermöglichen. Darunter sind Daten der Küstenwachen oder der nationalen Behörden für Umwelt, Schiffsverkehr und Fischerei. Die Überwachung der Meere obliegt den einzelnen Staaten. Die Möglichkeiten eines Landes, auf die gesammelten Informationen anderer europäischer Staaten zuzugreifen, sind nach Ansicht der Kommission derzeit noch unzureichend. Ein effizienter elektronischer Datenaustausch werde dazu beitragen, die Aktivitäten auf See sicher, zuverlässig und nachhaltig zu gestalten. So ermögliche ein Zugriff auf alle Daten, schnell auf Unfälle und Umweltverschmutzungen zu reagieren.

Der Fahrplan der Kommission identifiziert sechs Schritte für den Aufbau eines gemeinsamen Informationsraumes. Sie reichen von der Identifizierung der involvierten Nutzergruppen über die Kartierung der Daten bis hin zur Etablierung eines gemeinsamen Rechtsrahmens. Bis Ende 2011sollen die Details weiterer Maßnahmen ausgearbeitet werden.

Quelle: DNR EU-Koordination

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