Die Elbe soll tiefer werden, noch größeren Schiffen Platz bieten – nun können die Baggerarbeiten bald beginnen. Als letzter Anrainer hat auch Niedersachsen dem gigantischen Bauprojekt zugestimmt. Bauern hatten bis zuletzt Bedenken gemeldet, Umweltschützer wollen sogar klagen.

Planungen sollen vorangehen – Naturschützer wollen klagen

„Es war richtig, sich die Zeit für einen fairen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zu nehmen“, sagte der parteilose Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch. Die Entscheidung des niedersächsischen Kabinetts zeige, dass im Hinblick auf befürchtete Nachteile ein guter Kompromiss gefunden worden sei. „Mit diesem guten Ergebnis kann jetzt das behördliche Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden“, sagte Horch.

Die Behörden der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und der Hansestadt werden nun die Ergebnisse aus den Gesprächen in den bisher nur im Entwurf vorliegenden Planfeststellungsbeschluss einarbeiten. Dann soll der endgültige Planfeststellungsbeschluss ergehen. Für diesen Fall hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) angekündigt, eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht prüfen zu lassen.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825497,00.html

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