Auch wenn ich Eisendüngung des Meeres als Problemlösung des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre für zu riskant halte, trotzdem im Sinne umfassender Information der folgende Hinweis.

Die Eisendüngung der Meere könnte sich möglicherweise doch als Maßnahme gegen den Klimawandel eignen. Denn in einem Experiment im Südpolarmeer hat die Eisengabe starke Algenblüten bis in 100 Meter Tiefe ausgelöst. Die einzelligen Algen banden Kohlendioxid aus der Luft und transportierten es bis auf den Meeresgrund. Das zeigt die Auswertung des Experiments EIFEX, bei dem ein internationales Forscherteam im Jahr 2004 sieben Tonnen Eisensulfat im Südpolarmeer ausgebracht hatte. Die durch das Eisen ausgelöst Algenblüte sei deutlich größer als bei den bisherigen Eisendüngungsversuchen, berichten die Forscher im Fachmagazin „Nature“. Mindestens die Hälfte der dabei gebildeten Biomasse sei anschließend bis in tausend Meter Tiefe abgesunken und könnte den Kohlenstoff dort über hunderte von Jahren speichern. ….

Quelle und vollständiger Artikel:
http://scinexx.de/newsletter-wissen-aktuell-14952-2012-07-19.html

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