Fish Banks Ltd. – eine computergestützte Simulation zur Verbesserung von Kompetenzen und Verständnis der Nachhaltigen Entwicklung

Donnerstag, 18. November 2010
Von 17.00 bis 21.00 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Hamburg-Altona
Teilnahme-/Seminargebühr: 35,- Euro/ Person, Studenten, Arbeitslose, Menschen mit geringem Einkommen 20,- Euro
Veranstalter: Welf Petram, team it!
Anmeldeschluss ist der 31.10.2010
Infoblatt zum Download

Sie werden zum Fischereiunternehmer/in. Um Gewinne zu erzielen, bauen Sie Ihre Flotte aus und fischen mit anderen Unternehmern im selben Meer. Doch wird es Ihnen gemeinsam gelingen, die Bestände zu erhalten?

Jede Mitspielerin und jeder Mitspieler in der Simulation Fish Bank Ltd. wird Unternehmer in einem Fischereiunternehmen. Insgesamt können sechs Fischereiunternehmen teilnehmen und in jedem Unternehmen bis zu sechs Personen. Die Unternehmen fischen alle in einem gemeinsamen Meer.

Ziel ist es, durch den Fang von Fischen, die Anzahl der Boote und Zinseinnahmen einen möglichst großen Gewinn im Laufe des Spiels zu erzielen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass auch die nächsten Generationen Fische im Meer haben werden, also die Ressource erhalten bleibt.

Die Unternehmen können ihre Flotte bei Auktionen oder durch den Neubau von Schiffen vergrößern. Weiterhin können sie untereinander Schiffe handeln und so ihre Flotten auch wieder verkleinern. Verschrotten darf man Schiffe nicht.

Zu Beginn einer Fischfang-Saison entscheiden die Unternehmen, wo ihre Schiffe Fische fangen werden. Sie können sie in die Tiefsee schicken, an der Küste fischen, oder im Hafen liegen lassen.

Die Anzahl der Fische, die an Küste und in der Tiefsee maximal vorkommen können ist begrenzt. Fängt man Fische, so werden die Bestände kleiner. Durch das Schlüpfen neuer Fische werden die Bestände wieder aufgefüllt. Die Anzahl der neuen Fische hängt von der Anzahl der Fische im Meer ab. Sind sehr viele Fische vorhanden, werden Futter und Brutplätze weniger und der Räuberdruck steigt. Die Anzahl neuer Fische sinkt. Entspricht die Zahl der Fisch etwa der Hälfte der möglichen Anzahl an Fischen im Meer, kommt die höchste Anzahl neuer Fische hinzu. Sinkt die Anzahl der vorhandenen Fische unter etwa 60% von der maximalen Menge an Fischen im Meer, so sinkt auch die Anzahl an neuen Fischen.

Angesprochen sind LehrerInnen, UmweltpädagogInnen, TrainerInnen im Bereich Teamarbeit und Kommunikation, Menschen die beruflich mit dem Thema nachhaltige Entwicklung beschäftigt sind und sich fortbilden wollen, Menschen, die privat Interesse an dem Thema haben.

Dennis Meadows, der Autor der „Grenzen des Wachstums“ und sein Team haben Fish Banks Ltd. entwickelt , um die Zusammenhänge „Nachhaltiger Entwicklung“ unmittelbar er lebbar und verständlich zu machen. Es ist eine computergestützte Lernsimulation, die in vielen Ländern mit Menschen aus der Politik, Wirtschaft , Verwaltung, Wissenschaft, Schule und Zivilgesellschaft gespielt wird.

Fish Banks Ltd. dauert etwa vier bis fünf Stunden und braucht mindestens zehn Teilnehmerinnen und/oder Teilnehmer.

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