Planung ist immer eine gute Sache, aber am Meer sind, gerade unter Segeln, halt Strömungen und Wind nicht immer 100% vorplanbar. Bei einer nur kurzen Expedition muss man sich dann anpassen. Ein Sorry an alle, die vielleicht an den angekündigten und dann nicht angelaufenen Orten vergeblich auf die Fleur de Passion gewartet haben.

Die Möglichkeit zur Mitfahrt auf der Fleur de Passion als Teil der Changing Oceans Expedition der Antinea Foundation war ein großartiges Angebot. So etwas erhält man natürlich nicht alle Jahre. Vielen Dank auch an dieser Stelle an die Antinea Foundation.

Ich persönlich hoffe, dass es Deepwave nächstes Jahr und in den Folgejahren gelingen wird, die in 2010 besuchten und untersuchten Gebiete erneut zu besuchen und die Situation zu dokumentieren, vielleicht noch andere Orte an der deutschen Küste und auch in Nachbarländern. Erst Langzeitbeobachtungen bringen die benötigte wissenschaftliche Datenbasis, mit der man dann unsere Herren und Damen Politiker vielleicht überzeugen und endlich zum Handeln bewegen kann.

Wenn es dazu aus dem Kreis der Leser und Leserinnen dieses Blogs Angebote zur Mitnahme oder andersweitigen Unterstützung geben würde, wäre das großartig. In dem Fernsehbeitrag war die Aussage schon richtig: Ein eigenes Forschungsschiff oder Forschungsboot kann sich Deepwave e.V. nicht leisten, wir sind da auf Unterstützungsangebote angewiesen.

Gruß

Michael M.

//