SZ Butter bei die Beifang

Ein Drittel aller gefangenen Fische werden tot wieder über Bord geworfen, dabei schmecken viele von ihnen gut

Nirgendwo gibt es mehr Leben als in den Ozeanen, und nirgendwo ist es reichhaltiger und vielfältiger. Von Aalmüttern und Altweiberfischen über Hundszungen, Himmelsgucker und Mirakelbarsche bis hin zu Papierschuppern, Teufelsanglern und Rundrochen – die Namen des schwimmenden Getiers sind mitunter ebenso bunt und bizarr wie sein Aussehen. Etwa 31500 verschiedene Fischarten wurden bisher registriert und katalogisiert – mehr als alle Arten von Säugetieren, Amphibien, Reptilien und Vögeln zusammengenommen. Jedes Jahr werden 250 neue entdeckt. Und selbst wer sich nur für Fische interessiert, die nicht nur genießbar, sondern wirklich schmackhaft sind, landet immerhin noch bei kaum überschaubaren 2000 Arten.

Das Missverhältnis zwischen den beabsichtigten Fängen und dem sogenannten Beifang ist meist unverhältnismäßig groß, in manchen Fällen geradezu grotesk. So schätzt Greenpeace den weltweiten Beifang jährlich auf 39 Millionen Tonnen. In der Garnelenfischerei kommen auf jedes Kilo im Schnitt fünf Kilo Beifang. Und in der Nordsee wird jährlich etwa ein Drittel des Gesamtfangs über Bord geworfen.

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